Neue Legislatur – neues Spiel

Neue Legislatur – neues Spiel

Ein Gastbeitrag des StuPa Präsidenten Yannick van de Sand.

Neue Legislatur – neues Spiel, das war zumindest seitdem ich in der HoPo bin noch nie so sehr das Motto, wie dieses Jahr. Im Studierendenparlament sind so viele neue Leute, wie lange nicht mehr. Eine Herausforderung und eine große Chance für die Hochschulpolitik.
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Ein Nachruf

Ein Nachruf

von Sophie & Philipp

Ein Nachruf auf Tillmann Paul Kraft.

„Wenn alles untergeht, bleib ich hier und bleib bei dir,
du bei mir, wenn nichts anderes übrig bleibt, bleibt das Wir.“

– Prinz Pi / Glück

Tillmann ist seit Ende 2014 Mitglied bei den moritz.medien. Wir schreiben bewusst ist, weil er nie aufhört, ein Teil der moritz.-Familie zu sein. Das wird auch sein viel zu früher Tod nicht ändern. Denn er hat nicht nur die Beiträge von moritz.tv bereichert, sondern vor allem die Menschen, die das Glück hatten, ihn kennenlernen zu dürfen und mit ihm zu arbeiten.

Tillmann schlug in die Hochschulpolitik ein, wie ein… ja wie Tillmann das eben gemacht hat: Mit einem frechen Grinsen, einem lockeren Spruch und manchmal auch leicht angenervt. Er blieb dem Studierendenparlament noch mehrere Jahre treu, wo er sich bei Sitzungen und im Haushaltsausschuss einbrachte. Doch bald genügte ihm die Hochschulpolitik nicht mehr und er fand seinen Weg zu den moritz.medien, wo er besonders vor der Kamera brillierte. Dafür musste er nicht einmal viel sagen. Oft reichte es, wenn er einfach aus einer Tanne schritt und mit einem freundlichen und unverkennbaren „Hallo“ eröffnete oder in der Abstellkammer auf seinen Einsatz als Quizmaster wartete.

Tillmann konnte einen ganzen Raum für sich einnehmen, ohne sich in irgendeiner Art und Weise aufzudrängen oder darzustellen. Viel mehr war es seine positive Aura, die Menschen veranlasste, ihn zu mögen. Dass Tillmann fehlen wird, müssten wir hier nicht extra schreiben und doch machen wir es. Tillmann fehlt. Jeder, der ihn kannte, ob durch die Arbeit bei den moritz.medien, durch das Studierendenparlament oder weil er einen Beitrag von Tillmann gesehen hat, wird irgendetwas mit ihm verbinden. Seine Art, sein Grinsen, seinen Lockenkopf oder seine Schlagfertigkeit.

Tillmanns motivierendes, manchmal sehr langes Klatschen wird uns allen für immer im Gedächtnis bleiben. Jetzt ist es an uns, ihm zu applaudieren: Dafür, dass er der war, der er war und für das, was ihn ausgemacht hat.

 

„Wenn du in meiner Nähe warst, wusste ich es gibt einen Ort für mich, wo ich sein kann wie ich bin. Wo ich zeigen konnte, dass ich mich freue, wütend bin, genervt, überschwänglich oder traurig. Du hast einen akzeptiert, wie man war, mit allen Ecken und Kanten, ohne zu verurteilen. Stunde um Stunde haben wir zusammen gelacht, gefeiert und vor allem geredet – über alles. Wenn ich durch Greifswald gehe, sehe ich unsere gemeinsamen Erinnerungen an jeder Ecke. Es sind nur Positive, da ist kein Streit, keine Negativität. Und so werde ich und viele andere dich in Erinnerung behalten, als der wundervolle Mensch der du warst.“ – S.

 

 

 

 

 

Nordische Begegnung

Nordische Begegnung

Wie jedes Jahr haben Künstler während des Nordischen Kangs die Chance, ihre Werke zu präsentieren. Am 7. Mai findet die Joik Nacht statt in der die samische Musikerin Marja Mortensson auftritt. Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt.

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„Mal ein Stündchen raus“ vol. 6 – Die Nebelbänke der Peene

„Mal ein Stündchen raus“ vol. 6 – Die Nebelbänke der Peene

„Und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar.“ Wir alle kennen diese Verse von Matthias Claudius (1740-1815). Nebel weckt immer verschiedene Assoziationen, die irgendwo zwischen „mir doch egal“, mystisch, lästig (ein Gruß an die Autofahrer) und beängistigend liegen. Klarer Himmel und ein feuchter Boden bringen mich dazu, um 5:00 aufzustehen. Im Allgemeinen habe ich damit nicht so ein Problem wie die vielen Studenten, die es unerträglich finden, wenn sie um 8:00 Uhr an einem Freitag bei einer Lehrveranstaltung erscheinen sollen. Damit wird dann noch die geringe Anwesenheit teilweise begründet. Leute! Da gibt es an der Uni doch auch andere gravierendere und vorzeigbarere Gründe, die das verursachen. Jedenfalls nutze ich, weil ich den Nebel seit der Ausstrahlung des Horrorfilms „Nebel des Grauens“ gar nicht mehr so unputzig finde, den Strahlungsnebel über der Peene einfach aus, der durch das Hochdruckgebiet der letzten Tage mit seinem wolkenfreien Himmel und durch den fehlenden Wind über dem nächtlich doch ziemlich kalten Boden entstanden ist.

Die Sonne schenkt bereits dem Tag ihre ersten, wärmenden Strahlen, es ist noch recht kühl (ca. 2,5 °C), also greife ich fix die Sachen und mache mich auf den Weg nach Görmin. Das Dorf Görmin mit seiner Gemeinde befindet sich ca. 13 km südwestlich von Greifswald zwischen der A20 und der Bundesstraße 194. Görmin verbinden die Leute mit dem Sportverein 90 Görmin und einer Gegend, die durch eine intensive Landwirtschaft ziemlich „naturlos“ ist. Aber! Da gibt noch das Naturschutzgebiet „Unteres Peenetal“. Das wertet die Gemeinde mit ihrem intensiven und aktiven Gemeinschaftsleben ziemlich stark auf. Das wussten schon die Leute vor ca. 12.000 Jahren, dass es sich genau hier gut leben lässt. In der Gegend sind beeindruckende Steingräber die letzten Zeugen dieser Zeit. Zwar häufiger, aber dennoch nicht ohne, sind auch die Nebelbänke über den Wiesen und Mooren des Peenetals. Die Peene ist durch ihre Vielzahl an Pflanzen, Getier und undurchdringbares Grün auch als Amazonas des Nordens bekannt. Künstler nutzen ihre Idylle gern als Inspirationsquelle. Auf einer Strecke von ca. 85 km beträgt der Hohenunterschied nur 30 m, weshalb die Fließgeschwindigkeit gering und somit optimal für Kajaks usw. geeignet ist. Die Uferregionen sind zu einem großen Teil naturbelassen, weshalb sich doch leider nur wenige Wandermöglichkeiten bieten. Das ist vielleicht auch gar nicht so schlecht, denn hier und dort durchläuft die Peene auch einige andere, interessante Stationen wie z.B. Neukalen, Demmin, Stolpe und Usedom (Peenemoore, siehe letztes Foto), bis sie dann ins Achterwasser mündet. Als angenehmen Start in den Tag – oder für Studenten als Ausklang des Tages (immer diese Vorurteile…) – lohnt sich der kurze Weg nach Görmin ganz sicher. Aber immer schön auf den Wegen bleiben!

 

Die Vorpommern Vandals

Die Vorpommern Vandals

Football. Ein Spiel das in Amerika große Begeisterung findet und seit mehreren Jahren auch bei uns in Deutschland angekommen ist und sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Mittlerweile gibt es auch hier immer mehr Vereine die Football anbieten.

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Folge 01 – Aller Anfang ist lang

Folge 01 – Aller Anfang ist lang

In unserem ersten regulären Podcast werfen wir einen Blick auf die Podiumsdiskussion vom 11.04.2018, die hier an der Universität Greifswald ausgerichtet wurde. Wir rekapitulieren einige der dort angesprochenen Themen und setzen sie den urteilenden Blicken der beiden Moderatoren aus.

Einen weiteren Punkt, den wir aufgrund seiner Aktualität und Verworrenheit, zur Sprache bringen möchten, ist “Syrien”. Für alle Studierenden, die nicht mit der gegenwärtigen Situation dort vertraut sind, bieten wir eine geschichtliche Einordnung der Ereignisse und das Bemühen die Konflikte einzuschätzen.

Der Kulturteil widmet sich heute ganz der Film- und Serienindustrie. Wir stellen einige unserer Favoriten vor und zeigen auf, was diese Werke für uns so besonders macht.

Im Übrigen sind wir sehr an Eurer Meinung zu einzelnen Themen oder auch zum Podcast in seiner Allgemeinheit interessiert. Nutzt einfach die Kommentarfunktion oder sendet uns eine E-Mail an
podcast@moritz-medien.de.