web.woche 04. Juli bis 10. Juli

web.woche 04. Juli bis 10. Juli

Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.

von Maret Becker, Lilly Biedermann, Juli Böhm und Nina Jungierek

moritz.kalender

Hier sammeln wir wichtige Termine für Euch

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Mittwoch 1. Juni
Donnerstag 2. Juni
Freitag 3. Juni
Samstag 4. Juni
Sonntag 5. Juni
Montag 6. Juni
Dienstag 7. Juni
Mittwoch 8. Juni
Donnerstag 9. Juni
Freitag 10. Juni
Samstag 11. Juni
Sonntag 12. Juni
Montag 13. Juni
Dienstag 14. Juni
Mittwoch 15. Juni
Donnerstag 16. Juni
Freitag 17. Juni
Samstag 18. Juni
Sonntag 19. Juni
Montag 20. Juni
Dienstag 21. Juni
Mittwoch 22. Juni
Donnerstag 23. Juni
Freitag 24. Juni
Samstag 25. Juni
Sonntag 26. Juni
Montag 27. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • Convention für globale Gerechtigkeit
  • 16:00 – 17:00 Exkursion „Her mit dem guten Leben – für alle?!“
  • 16:15 – 17:45 Kolloquium: Surfen gegen die Traurigkeit? Ergebnisse der EVIDENT-Studie zum Einsatz einer DiGA bei Depressionen
  • 18:00 – 20:00 Mal- und Zeichenkurs mit Anett Simon
  • 18:00 – 19:00 Öffentlicher Vortrag Psychologische Perspektiven auf historische Traumata: Leiden, Narrative und soziale Axiome
Dienstag 28. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • Convention für globale Gerechtigkeit
  • 14:00 – 16:00 Schauwerkstatt: Maritime Kerzen in Blautönen
  • 18:00 – 19:00 Jugendtalk mit Politiker*innen
  • 18:00 – 19:00 Öffentlicher Vortrag Understanding the plant immune system: how to vaccinate a plant
  • 18:15 – 19:45 Gastvortrag: INERTIA MEMORIAE – Italy’s Ubiquitous Traces of the Fascist Era (1922–1943)
  • 18:30 – 19:30 Sitzung AG Ökologie
  • 19:00 – 21:00 Theateraufführung: „Überm Kuhstall Kampfverbände“
  • 20:00 – 22:00 5. ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments
  • 20:00 – 23:00 Konzert: Nihiloxica und Hibotep
  • 20:00 – 21:30 Nachklang: Liedkonzert mit dem schwedischen Troubado
  • 20:00 – 22:00 Nordischer Klang: „Nachklang“ mit Anton Höber
Mittwoch 29. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • Convention für globale Gerechtigkeit
  • 15:00 – 16:00 Aus alt mach neu! - Upcyclingworkshop
  • 16:00 – 17:00 Workshop von Greifswald Zero Was ist direkte Demokratie?
  • 16:15 – 18:00 Das Referendariat im Lehramt – Ablauf, Inhalte, Doppelqualifikation
  • 18:00 – 19:30 Forum für psychische Gesundheit
  • 18:00 – 19:00 Sitzung AG-SHA
  • 18:00 – 19:00 Sitzung AG-eSports
  • 19:00 – 20:30 Sitzung der DGB-Hochschulgruppe
Donnerstag 30. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 16:00 – 17:30 Online-Seminar: Erstberatung Auslandsaufenthalte
  • 17:00 – 18:00 Diskussionsreihe Green Cities 2035: Sonne & Wind - Die Energiewende vor Ort gestalten
  • 18:00 – 19:00 Öffentlicher Vortrag LEIPZIG - JERUSALEM - GREIFSWALD. Gustaf Dalmans Prägung durch die Juden in seinem geistigen Umfeld
  • 19:30 – 21:30 Actionslesung: „Tiere streicheln Menschen“
Freitag 1. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 09:00 – 20:00 Forschungskolloquium: Gender im Fokus
  • 10:00 – 11:00 Kinder-Sommer-Theater: „Rumpelstilzchen“
  • 16:00 – 19:00 Antrittsvorlesung: Klimaschutz durch intertemporale Freiheitssicherung: Pflichten des Bundes, der Länder und Kommunen (Prof. Dr. Sabine Schlacke)
  • 16:00 – 17:30 Kinderkino: „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“
  • 17:00 – 18:00 passung, damals und heute & Was Erdlinge von der harschen Umwelt im Weltraum lernen können
  • 17:00 – 18:00 Öffentliche Führung Pommern am Rande der Reichsgeschichte – Die Greifenherzöge und der Croy-Teppich
  • 19:00 – 20:00 Lesung: „Eine hodenlose Frechheit“ mit Ida Wegen
  • 19:30 – 23:30 Open Air: Eldener Jazz Evenings
Samstag 2. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 10:00 Brückenfest in Wieck 135 Jahre Wiecker Brücke
  • 19:30 – 23:30 Open Air: Eldener Jazz Evenings
  • 21:00 – 23:00 Benefizkonzert für ukrainische Kriegsflüchtlinge
Sonntag 3. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • Brückenfest in Wieck 135 Jahre Wiecker Brücke Endet 20:00
Montag 4. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 18:00 – 19:30 Vortrag: Understanding dendritic cell subpopulations in mouse and man
  • 20:00 – 22:00 Filmvorführung: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush„
  • 20:15 – 21:45 OrdentlicheAStA-Sitzung
Dienstag 5. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 16:15 – 18:00 Kolloquium: Problemlösen lernen. Ein transformatorischer Bildungsprozess im Mathematikunterricht?
  • 18:00 – 19:30 Vortrag: Trauma durch Krieg und Flucht – psychische Folgen und Möglichkeiten der Behandlung
Mittwoch 6. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 14:00 – 16:00 Schauwerkstatt: Seifen in Bernsteinoptik
  • 16:00 – 18:00 Vortrag aus der Ringvorlesung des IZfG: Die Körperpolitik des Melting
  • 16:15 – 17:45 Public Talk: Mythemes of the North. Tracing Historical Change in the Discursive Grammar of the North with Computational Methods
  • 18:00 – 19:00 Vortrag & Gespräch Die Letzte Generation - Die Klimakatastrophe und ziviler Ungehorsam als friedliche Protestform
  • 18:00 – 19:30 Vortrag: Die Neurobiologie der Meereserwärmung
  • 18:15 – 19:45 Sitzung der Ständigen Kommission Lehramt
  • 19:00 – 21:00 Irish Session zum mitspielen und zuhören
Donnerstag 7. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 16:00 – 18:00 Workshop: Visualisierung
  • 18:00 – 19:00 Vortrag: Sprechen über Schmerzen auf der Palliativstation – pflegerische und ärztliche Interaktionen mit Patient*innen im Vergleich
  • 18:30 – 20:00 Vortrag: Wem gehört das Mittelalter?
Freitag 8. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 08:30 – 16:30 Workshop: 1. SprechBar der Uni Greifswald
  • 10:00 – 10:45 Theateraufführung: „Der Maulwurf und seine Freunde“
  • 17:00 – 18:30 Vortrag: Freund oder Feind? – Einblicke in die verborgenen Talente der Mikroorganismen
  • 17:00 – 18:00 Öffentliche Führung Transformationen in die Moderne – Die preußische Provinz Pommern
  • 21:00 – 23:00 Kino auf Segeln
Samstag 9. Juli
  • 10:00 – 19:00 Tag der Politikwissenschaft
  • 11:00 – 16:00 Kleinkunst Open Air: „Zirkulum“
  • 11:00 – 12:00 Naturkundliche Führung in den Karrendorfer Wiesen
  • 19:30 – 22:00 Konzert: Boogie Trap
Sonntag 10. Juli
  • 13:00 – 14:00 Sonntagsbücherflohmarkt von den Bücherfreunde Greifswald e.V.
  • 18:00 – 20:00 Greifswalder Universitätsgottesdienst zum Semesterabschluss
  • 18:00 – 19:00 Literarisch-musikalischer Gottesdienst: „Von allem genug…“
Montag 11. Juli
Dienstag 12. Juli
Mittwoch 13. Juli
Donnerstag 14. Juli
Freitag 15. Juli
Samstag 16. Juli
Sonntag 17. Juli
Montag 18. Juli
Dienstag 19. Juli
Mittwoch 20. Juli
Donnerstag 21. Juli
Freitag 22. Juli
Samstag 23. Juli
Sonntag 24. Juli
Montag 25. Juli
Dienstag 26. Juli
Mittwoch 27. Juli
Donnerstag 28. Juli
Freitag 29. Juli
Samstag 30. Juli
Sonntag 31. Juli

Veranstaltungen

  • Was? Kino auf Segeln
  • Wann? Freitag, 08.07.2022, 21 Uhr
  • Wo? Museumswerft
  • Eintritt? 5 Euro, ermäßigt 4 Euro
  • Was? Kleinkunst Open Air: „Zirkulum“
  • Wann? Samstag, 09.07.2022, ab 11 Uhr
  • Wo? Greifswalder Innenstadt

Neuigkeiten

 

Altigkeiten

Veranstaltungen

      Neuigkeiten

      • Am Sonntag, 26. Juni, wurde Dr. Stefan Fassbinder (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) zum neuen alten Bürgermeister unserer Stadt gewählt. Er bekam 56,04 Prozent der Stimmen. Die Kandidatin der CDU, Prof. Dr. Madeleine Tolani, erzielte 43,96 Prozent der Stimmen. Das endgültige Wahlergebnis wird am 28. Juni 2022 festgestellt.

      Altigkeiten

      • Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
      • In Greifswald wird das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. An insgesamt zehn Stationen im gesamten Stadtgebiet können ab sofort 90 Fahrräder ausgeliehen werden. Derzeit stehen Fahrräder am Bahnhof, vor dem Rathaus, am Museumshafen, am Domcenter, am Nexö- sowie Hansering-Parkplatz, am Biotechnikum, an der Jugendherberge, am Parkplatz Makarenkostraße und an der Wiecker Brücke bereit. Diese sollen mittelfristig auf 30 Stationen mit bis zu 250 Rädern ausgeweitet werden. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Ab 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.

      Veranstaltungen

      Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr auf hier aufgelistet.

      • Was? Ordentliche AStA-Sitzung
      • Wann? Montag, 04.07.2022, 20:15 Uhr
      • Wo? Seminarraum 027 (Wollweberstraße 1)
      • Was wird besprochen? Unter anderem wird über die Erstiwoche, die VV-Anträge und die AStA-Berichtspflicht im StuPa gesprochen.
      • Was? Sitzung der Ständigen Kommission Lehramt
      • Wann? Mittwoch, 06.07.2022, 18:15 Uhr
      • Wo? Seminarraum 2.05 (Ernst-Lohmeyer-Platz 3)
      • Was wird besprochen? Es werden unter anderem Ideen für die Erstiwoche besprochen.

        Neuigkeiten

        • Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.

        Hochschulpolitik und Universitäres:

        • Die alte UniApp wurde am 1. Juli abgeschaltet. Ersetzt wird sie durch die App „UniNow“. Diese ist bereits im App Store und bei Google Play verfügbar, aber noch sind nicht alle Funktionen freigeschaltet.
        • Es werden zwei Personen aus dem Lehramt für Gymnasien, für die Regelschule und die Grundschule gesucht, die die Universität bei der Hauptversammlung des Zentrums für Lehrerinnenbildung im Herbst vertreten möchten. Bei Interesse oder Fragen wird gebeten, am 06.07. um 18 Uhr zu einem Treffen zu kommen. Für den genauen Ort soll eine E-Mail an skl@uni-greifswald.de geschickt werden.
        • Bei der letzten StuPa-Sitzung wurden bereits einige AStA-Referate besetzt. In diesem Artikel findet ihr alles rund um die Wahl und die noch offenen Positionen.
        • Hier kommt ihr zur aktuellen Ausgabe des Rektoratsforums, bei dem Prorektor Prof. Dr. Ralf Schneider unter anderem über die Nachhaltigkeitsbemühungen der Universität spricht.
        • Seit dem 18.06.2022 sind die historischen Gewächshäuser im Botanischen Garten wieder geöffnet. Alle Informationen findet ihr auf dieser Website oder in diesem webmoritz.-Artikel.

        Ukraine:

        • Hilfsangebote: Auf dieser Uni-Webseite werden alle Unterstützungsangebote gesammelt. Unter anderem gibt es die Möglichkeit zum Spenden für das Ukraine-Stipendium.
        • Informationsangebote: Auf dieser Webseite der Uni werden außerdem Beiträge und Veranstaltungen zum Kontext des Angriffskrieges gegen die Ukraine laufend gesammelt. Hier findet ihr Literatur zu Hintergründen des Krieges Russlands gegen die Ukraine und zum Verhältnis zwischen beiden Staaten und Kulturen.
        • Die Universität Greifswald schließt sich der Stellungnahme der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit Nachdruck an und unterbricht alle wissenschaftlichen Kooperationen mit Russland. Weiterhin heißt es: „Wir verurteilen den vom russischen Präsidenten Vladimir Putin befohlenen Angriffskrieg auf das Schärfste und sind in großer Sorge um Kolleg*innen, Freund*innen und deren Familien.“

          Corona:

          • Wie der Krisenstab mitteilte, findet das Sommersemester in Präsenz statt. Sowohl die Maskenpflicht, als auch die Abstandsregelung finden keine Anwendung mehr. Dennoch empfiehlt der Krisenstab weiterhin das Tragen von Masken.
          • Im Falle eines positiven Tests wird gebeten, freiwillig eine Meldung an den Krisenstab abzugeben, damit das Infektionsgeschehen an der Universität weiter nachverfolgt werden kann.
          • Bedenken wegen der Impfung? Die Initiative „Gemeinsam für psychische Gesundheit“ hat ein diskretes psychologisches Beratungs- und Unterstützungsangebot entwickelt. Bei Interesse könnt ihr euch per Mail an gemeinsampsychischgesund@uni-greifswald.de wenden.

              Altigkeiten

              • Zum kommenden Wintersemester wird an der Philosophischen Fakultät in Kooperation mit der Universität Szczecin der Double-Degree-Studiengang „Lehramt Deutsch-Polnisch binational“ eröffnet. Damit werden Lehrämter ausgebildet, die Deutsch und Polnisch als Erst- sowie als Fremdsprache unterrichten können.
              • Expert*innen des Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald und des Länderzentrums für Niederdeutsch in Bremen kooperieren, um das Lernen von Plattdeutsch zu stärken. Alles weitere zu dem Vorhaben lest ihr in dieser Medieninformation der Universität.
              • Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
              • Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.

               

              Veranstaltungen

                  Neuigkeiten

                  • Während der Ferien finden im St. Spiritus die Kinder-Kunst-Tage statt. Diese Woche können wollige Monster unter der Anleitung von Sylke Wöller am Mittwoch, Donnerstag sowie Freitag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr gewebt werden. Das Ganze ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet und kostet pro Person und Tag 3 Euro. Eine Anmeldung kann über die Telefonnummer 03834 85364444 getätigt werden.

                  Altigkeiten

                  • Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr findet in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei.
                  • Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.
                  • Die Uni bietet fortan einen Babysitter*innenpool an. Die neuen familienfreundlichen Angebote der Uni könnt ihr hier nachlesen.
                  • Der Greifswalder Jugendstadtplan, welcher von und für Jugendliche konzipiert wurde, bietet einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Einrichtungen der Region.

                  Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!

                  Beitragsbild: Julian Schlichtkrull

                  Eine Liebeserklärung an… den Spaziergang

                  Eine Liebeserklärung an… den Spaziergang

                  Ein Kribbeln im Bauch, ein unverhoffter Glücksmoment, ein wohlig warmes Gefühl. Dafür braucht es nicht immer ein großes Ereignis, vielmehr liegen diese magischen Momente oft verdeckt unter einem Mantel der Gewohnheit und der Selbstverständlichkeit. „Eine Liebeserklärung“ ist unsere neue Kolumne, in der es darum gehen soll, die vermeintlich einfachsten Dinge dieser Welt wertzuschätzen. Mit ihr bauen wir euch eine zynismusfreie Nische, in die sich hineingekuschelt werden kann, wenn der Alltag einem mal wieder die Daunendecke der guten Laune zu klauen versucht. In diesem Artikel geht es um den wohltuenden Spaziergang.

                  Zumindest für mich ist er unter allen Gängen der Beste. Da mag es noch so tolle Gänge geben wie den Nachtisch, den Eingang zur Bücherei oder den Ausgang aus dem überfüllten Geschäft, das Wichtigste ist und bleibt der erste Gang, den es schon am Morgen gibt: Der Spaziergang.

                  Jetzt werdet ihr wahrscheinlich die Augen verdrehen über meinen Versuch witzig zu sein oder darüber, was ich doch für eine Langweilerin bin. Vielleicht auch über beides. Doch ich brauche einfach meinen täglichen Spaziergang, um richtig zu funktionieren. Daher hier eine kleine Liebeserklärung ans Spazierengehen.

                  Lieber Spaziergang, nun kennen wir einander schon so lange, dass ich dir einfach einmal sagen wollte, wie viel du mir bedeutest. Ich kann mir ein Leben ohne dich gar nicht mehr vorstellen. Du gibst mir Kraft und Ruhe, oft sogar mehrmals täglich. Du erträgst es klaglos, wenn ich wieder einmal Selbstgespräche führe oder noch so falsch vor mich hinsinge. Du lässt mich immer wieder auf Leute treffen, nimmst es aber auch hin, wenn ich sie nicht weiter beachte. Nicht einmal, wenn ich am Wochenende lieber mit deinen großen Geschwistern Ausflug und Wanderung unterwegs bin, beschwerst du dich. Kurzum: Du bist einfach großartig. Und ich bin wirklich froh, dass du dich mit mir triffst, statt wie früher nur die Spa zu zieren.

                  Ich entschuldige mich für den letzten Satz, aber ich habe mein eigenes Gesäusel kaum mehr ausgehalten. Damit sollte ich meine Liebe zu Spaziergängen genug zum Ausdruck gebracht haben, um dem Thema dieser Kolumne gerecht zu werden und wir können von Gefühlen zu echtem Inhalt übergehen.

                  Was ist das eigenlich genau, ein Spaziergang? Laut Duden handelt es sich um einen „Gang zur Erholung, zum Vergnügen“, als Synonym wird Wanderung genannt. Das Gegenteil dazu dürften dann wohl die Montagsspaziergänge gewesen sein, Gänge zum Schaffen von Stress und Ärger. Schon witzig, dass diese Falschbenennung zur Folge hatte, dass man sich montags kaum mehr traute, echte Spaziergänge als solche zu bezeichnen. Was genau wir als solch „echte“ Spaziergänge betrachten, ist aber doch sehr subjektiv und weicht oft von der Definition im Duden ab. Die Übergänge mögen fließend sein, doch die meisten Menschen würden wohl darin übereinstimmen, dass Spaziergänge von Wanderungen abzugrenzen sind. Wanderungen sind allgemein länger und haben oft ein Ziel, während Spaziergänge mehr ziellos sind. Oft wird auch das Tempo mit einbezogen, das bei Spaziergängen deutlich langsamer sein kann. Aber wo die Grenzen zu ziehen sind, liegt hier quasi im Fuße des Begehers. Mir wird beispielsweise immer vorgeworfen, ich würde nicht spazieren gehen, sondern spazierrennen. Ich rege mich dafür gerne über das Spazierschleichen anderer Leute auf. Vielleicht sollte ich in Zukunft ankündigen, wandern zu gehen, wenn ich mit jemandem im gleichen Tempo spazieren will? Gilt nur zu hoffen, dass die Leute dann nicht den Duden gelesen haben. Sonst bleibt wohl nichts, als einen (Spazier-)Gang runter zu schalten.

                  Beitragsbild: Nora Stoll, Bilder: Gunther Lutz, Nora Stoll

                  StuPa Ticker — 5. ordentliche Sitzung

                  StuPa Ticker — 5. ordentliche Sitzung

                  Wer wissen will, was im Detail besprochen werden soll: Das gesamte Drucksachenpaket in seiner vollkommenen Schönheit gibt es hier:

                  Drucksachenpaket der 5. ordentlichen Sitzung des Studierendenparlamentes in seiner 32. Legislatur

                  Getagt wird um 20:15 Uhr, und zwar in Präsenz im Hörsaal 2 am Ernst-Lohmeyer-Platz

                  Vorläufige Tagesordnung

                  Die vorläufige Tagesordnung umfasst folgende Punkte:

                  TOP 1 Begrüßung — wie man das halt so macht: Alle sagen sich „Hallo“
                  TOP 2 Formalia
                  — Protokollkontrolle! Das Protokoll der vierten Sitzung kann eingesehen werden.
                  TOP 3 Berichte
                  — es ist keine Berichtspflicht, wer dennoch berichten will, kann dies tun.
                  TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
                  — wie immer: Wenn ihr etwas habt, schreibt uns eine Mail oder ab in die Kommentare damit!
                  TOP 5 Wahlen AStA
                  — 5.1 Referent*in für politsche Bildung und Antifaschismus
                  — es liegen derzeit noch keine Bewerbungen vor. Man kann sich jedoch noch spontan während der Sitzung melden.
                  — 5.2 Referent*in für Hochschul- un Innenpolitik
                  — hier liegen sogar zwei Bewerbungen vor! Diese können ebenfalls im Drucksachenpaket eingesehen werden.
                  TOP 6 Wahl Prüfer*in für rechnerische und sachliche Richtigkeit
                  TOP 7 Wahl Mitglied HHA
                  TOP 8 Anträge VV
                  — die VV war zwar nicht beschlussfähig, die Anträge werden dennoch besprochen
                  — 8.1 Kaffeeautomat am ELP
                  — 8.2 Anpassung Öffnungszeiten Cafeteria „ins Grüne“
                  — 8.3 Bessere Beschilderung für barrierefreie Wege
                  TOP 9 Beschlusskontrollen
                  — 9.1 Beschluss-Nr. 2021-31/98
                  — 9.2 Beschluss-Nr. 2020-30/91
                  TOP 10 SÄA Wahlordnung (1. Lesung)
                  — der FSR Physik möchte der Wahlordnung der Studierendenschaft beitreten
                  TOP 11 Bestätigung Vorsitz AG SHA
                  TOP 12 Sonstiges

                  Hier startet um 20:15 Uhr der Live-Ticker!

                  Herzlich Willkommen zur 5. ordentlichen Sitzung. Heute tickern Juli, Svenja, Adrian und Schlaura. Vielleicht kommt auch noch Julian zu dieser kleinen aber feinen Truppe hinzu!

                  TOP 1 – Begrüßung

                  Robert eröffnet die Sitzung um Punkt 20:15 Uhr.

                  TOP 2 – Formalia

                  Es sind 9 StuPist*innen anwesend. Zusätzlich gibt es 6 Stimmübertragungen.

                  20:17 Uhr

                  TOP 3 – Berichte

                  Wie bereits geschrieben, herrscht heute keine berichtspflicht. Es möchte auch niemand berichten. Schade.

                  TOP 4 – Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

                  Jens regt an bei Beschlusskontrollen das Thema des Beschlusses mit in den Titel aufzunehmen, da er sonst immer ein Herzstillstand bekommt, ob eine seiner Aufgaben gemeint ist. Es gibt keine weiteren Wortmeldungen. Wir finden dies auch sehr cool, denn sonst muss die Ticker-Fee am Montagabend die Beschlüsse raussuchen und ganz ehrlich: das ist ein bisschen anstrengend.

                  Wir rauschen hier übrigens so schnell durch die Punkte, dass wir noch gar nicht dazu gekommen sind, GIFs herauszusuchen.

                  20:18 Uhr

                  TOP 5.1 – Referent*in für Politische Bildung und Antifaschismus

                  Es liegt zur Zeit keine Bewerbung vor und es gibt auch keine Initiativbewerbung. Daher geht es weiter mit dem nächsten Referat.

                  5.2 Referent*in für Hochschul- und Innenpolitik

                  Es liegen 2 Berwerbungen vor. Einmal von Eric, der heute nicht anwesend ist. Und einmal von Bennet, welcher sich ebenfalls abwesend ist.

                  Hennis stellt Bennet vor, der an Corona erkrankt ist. Er war schon ab und zu bei den StuPa-Sitzungen dabei und hat zuletzt die VV geleitet. Zu seinen persönlichen Interessen und Präferenzen steht einiges in der Bewerbung. Zum Thema Verfügung im Semester: Eigentlich hat er einen Auslandsaufenthalt geplant, der aber bisher abgelehnt wurde, weshalb er noch nicht sicher weiß, ob er das ganze Semester über da ist, falls es doch noch klappt.

                  Bei dem HoPo-Referat ist einiges zu tun. Er möchte die VV attraktiver gestalten und Satzung und Ordnungen besser verwalten. Durch seinen Job als StuPa-Präsident hat er viele Kontakte, u.a. zu HoPo oder Justitiariat. Lautstarkes Kinderschreien untermalt die Stimmung. Es gibt keine Fragen und es geht weiter mit der Wahl.

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                  Die Auszählung scheint ungewöhnlich lange zu dauern, anscheinend stimmen die Anzahl der Stimmzettel nicht mit den Anwesenden zusammen. Nach erneutem Zählen stellt sich heraus, das die Zahl der Stimmzettel doch stimmt, jedoch von weniger Anwesenden ausgegangen worden war. Bei 16 gültigen Stimmen, fallen 5 Stimmen auf Eric und 11 Stimmen auf Bennet. Da dies noch nicht genügend Stimmen sind, wird ein Weiteres mal gewählt. Diesmal kann mit einer Ja- oder Nein-Stimme entschieden werden, ob Bennet das Amt kriegen soll oder nicht.

                  An dieser Stelle wird auch noch mal ein kleines Plädoyer dafür gehalten, wie wichtig das HoPo-Referat ist und dass es schon nice wäre, wenn es besetzt werden könnte.Die erneute, diesmal schnellere Auszählung ergibt, dass mit 11 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen und eine Enthaltung, Bennet nicht gewählt ist. Diese Wahl muss somit auf die nächste Sitzung verschoben werden.

                  20:31

                  TOP 6 – Wahl Prüfer*in für rechnerische und sachliche Richtigkeit

                  Hier will niemand kandidieren.

                  noch immer 20:31

                  TOP 7 – Wahl Mitglied HHA

                  Auch hier möchte niemand.

                  immer noch 20:31 Uhr

                  TOP 8.1 – Kaffeeautomat am ELP

                  Anke braucht kein Mikrofon, um den Antrag einzubringen. Sie fasst noch einmal kurz zusammen, worum es geht. Der Kaffeeautomat am ELP ist ab einer bestimmten Uhrzeit am Abend bzw. am Wochenende nicht mehr zugängig. Das ist schade. Der USD soll das Gebäude abends erst abschließen. Der Betreiber hat schon zugesichert, den Automaten abends angeschaltet zu lassen. Es gibt auch keine Änderungsanträge.

                  Dies wird einstimmig angenommen.

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                  TOP 8.2 – Anpassung Öffnungszeiten Cafeteria „ins Grüne“

                  Da kein Antragsteller da ist, soll dieser TOP verschoben werden. Kris möchte das übernehmen, aber das ist gegen die Ordnung. Also muss verschoben werden.

                  TOP 8.3 – Bessere Beschilderung für barrierefreie Wege

                  Es geht weiter mit dem dritten Antrag. Dieses Mal ist der Antragsteller auch anwesend. Kris sagt, dass eigentlich alles im Text steht und somit hat er nichts hinzuzufügen.

                  Per Stimmkärtchen wird der Antrag einstimmig angenommen.

                  20:34 Uhr

                  TOP 9.1 – Beschluss-Nr. 2021-31/98

                  Das ist der Antrag mit den Tischkickern. Da keine zuständigen AStA-Referent*innen da sind, muss das auch verschoben werden.

                  TOP 9.2 – Beschluss-Nr. 2020-30/91

                  Es geht um die Uhr am Beitz-Platz. Es besteht im StuPa und AStA Unklarheit darüber, wer dafür eigenltich zuständig ist. Svenja möchte aber dafür einen Antrag einbringen: Sie hat immerhin auch angestoßen, dass dieser Beschluss einer Vollversammlung vor etwa 2 Jahren wieder ins Rollen kommt. Sie schlägt vor, den Antrag einem AStA-Referat zuzuordnen, damit das in Angriff genommen werden kann. Es muss ja nicht gleich morgen umgesetzt werden, aber sie fände eine Uhr dort ganz schön.

                  Zuerst wird nun geklärt, ob diese Aufgabe einem bestimmten Referat zugeteilt wird. Da es kein Referat für Bau gibt, wird der Antrag dem AStA weitergegeben.Im Antrag soll zumindest festegehalten werden, wann wieder auf den Antrag geschaut wird.Nun wird über eine Beschlusskontrolle diskutiert. Es wird sich darauf geeinigt, dass diese bei der 8. ordentlichen Sitzung erneut überprüft wird. Da es keinen Widerspruch gibt wird das so übernommen.

                  Ohne Änderungswünsche kommen wir zur Endabstimmung.Der Antrag wird mit einer Enthaltung angenommen.

                  20:38 Uhr

                  TOP 10 – SÄA Wahlordnung (1. Lesung)

                  Vom FSR Physik kam ein Antrag, in die Wahlordnung mit aufgenommen zu werden.

                  Jens bringt den Antrag ein. Das Präsidium stellt den GO-Antrag, den Antrag an die AG SHA weiterzuleiten. Es wird gefragt, wie sich das auf die Fachschaftsordnung auswirkt.

                  Jens sagt, dass es dem FSR gar nicht möglich wäre den Antrag zu stellen, wenn das nicht geregelt wäre. Das ist auch alles mit dem Justitiariat abgesprochen.

                  20:40 Uhr

                  TOP 11 – Bestätigung Vorsitz AG SHA

                  Lukas soll als Vorsitzender der AG SHA bestätigt werden. Er ist einstimmig bestätigt, yay!

                  immer noch 20:40 Uhr

                  TOP 12 – Sonstiges

                  Es wird gefragt, wie die Konstituierung des Mensaausschusses von statten geht. Hennis sagt, dafür solle man mal bei Frau Bothe, der Vorsitzenden des Studierendenwerks im Bereich Mensa, nachfragen.

                  Es wird gefragt, ob die zweite Beschlusskontrolle mit dem Tischkicker übersprungen wurde. Dies ist nicht der Fall, denn dieser musste verschoben werden.

                  Philip fragt, ob sich das Präsidium um die Konstituierung kümmern kann. Robert kann sich errinnern, dass sich das Studierendenwerk bereits um die Konstituierung kümmert. Ansonsten wird das Präsidium das übernehmen.

                  Es wird – im Namen von Jada, der heute leider auch nicht da sein kann – nochmal auf das Festival contre le racisme hingewiesen, das diese Woche stattfindet. Es gibt viele spannende Veranstaltungen. Morgen ist zum Beispiel ein Picknick mit dem International Office. Freitag gibt es ein Seminar und und und. Lohnt sich also! Hin da!

                  Das Präsidium hat noch eine Anmerkung. Es gibt eine Rüge an den AStA, da weder Vorsitzender noch sein Stellvertreter da ist.

                  Das war es dann aber auch schon wieder für heute und Robert schließt die Sitzung um 20:43 Uhr.

                  Manchmal ist eben doch kein Marathon, sondern ein Sprint.

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                  Damit verabschieden wir uns auch schon. Ciaoi Wowie und bis zur nächsten Sitzung!

                  #IchBinHanna – Wenn das wissenschaftliche System kaputt macht

                  #IchBinHanna – Wenn das wissenschaftliche System kaputt macht

                  Mein verklärtes Bild von der wundervollen Arbeit der Dozierenden an einer Universität verschwand, sobald ich anfing zu studieren. Aber anscheinend ist die Situation der Dozierenden bzw. wissenschaftlichen Mitarbeitenden noch viel, viel schlimmer, als ich mir ausmalen konnte. Von dieser prekären Lage wird im Buch #IchBinHanna erzählt.

                  Überblick

                  #IchBinHanna ist ein Buch von Amrei Bahr, Kristin Eichhorn und Sebastian Kubon. Die drei Autor*innen des Buches sind allesamt wissenschaftliche Mitarbeitende an einer Universität oder haben eine Professur inne. Sie wissen also ganz genau, wie der wissenschaftliche Betrieb an einer Universität abläuft. In ihrem Buch klären sie über ihren ins Leben gerufenen Hashtag #IchBinHanna auf. Mit diesem Hashtag wollten sie auf die prekäre Lage der Wissenschaft durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz in Deutschland aufmerksam machen, von dem sie selbst betroffen sind. Das Buch ist noch sehr neu, denn es erschien erst 2022 im Suhrkamp Verlag. Die zweite Auflage hat 135 Seiten.

                  Jetzt nochmal in kurz und knapp, worum es in dem Buch genauer geht: Es wird erklärt, was es mit dem Hashtag #IchBinHanna auf sich hat, warum das Wissenschaftszeitvertragsgesetz den Dozierenden mehr schadet als nutzt und wie man die ganze Problematik lösen bzw. reformieren könnte. Damit ihr einen genaueren Überblick bekommt, kläre ich euch kurz über die einzelnen Teile des Buches auf.

                  #IchBinHanna – Einordnung

                  Vielleicht hast du in den Nachrichten oder sogar in deinem universitären Umfeld schon einmal von dem Hashtag #IchBinHanna gehört. Der ging nämlich in den Medien eine Zeit lang ganz schön viral. Falls nicht, erfährst du jetzt mehr dazu.

                  Am 10. Juni 2021 benutzte Sebastian Kubon, einer der Autor:innen, zum ersten Mal den Hashtag #IchBinHanna. Er echauffierte sich über ein Video des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von 2018. In dem Video zeigt die fiktive Biologin Hanna die Vorzüge des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Sie beschreibt den schnellen Wechsel des Personals als vorteilhaft für die Wissenschaft. Die Befristungen seien nämlich nötig, um neue Fachkräfte aus neuen Generationen nachrücken zu lassen. Amrei Bahr, Kristin Eichhorn und Sebastian Kubon sahen das deutlich anders und lancierten den Hashtag. Das war erst der Anfang. Zahllose Wissenschaftler*innen folgten dem Beispiel und erzählten auf Twitter ihre eigenen Geschichten im wissenschaftlichen Bereich. Auch sie waren mit ihren Anstellungen in der Wissenschaft unzufrieden. Das liegt an den Bedingungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Im Buch wurden passend dazu auch einige Twitterbeiträge abgedruckt.

                  Silke, 49, Literaturwissenschaftlerin, verstopft das System seit Oktober auf einer halben unbefristeten Stelle. Sonst hätte ich nach 20 Jahren Wissenschaft, 4 Monografien, 58 Aufsätzen und einer knappen Million eingeworbener Drittmittel auf der Straße gestanden. #IchBinHanna

                  Zitat eines Tweets, S. 66

                  Das Problem mit dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)

                  Um es ganz plump auszudrücken: Das Gesetz ermöglicht die Befristung von Arbeitsverträgen des wissenschaftlichen Personals. Durch das Gesetz resultieren die Arbeitsbedingungen und somit auch die beruflichen Aussichten von Akademiker*innen. Das Problem? Die befristete Anstellung. Es ist ein Sonderbefristungsrecht, das regelt, dass Wissenschaftler*innen in Deutschland maximal sechs Jahre vor und sechs Jahre nach der Promotion befristet beschäftigt werden können. Somit haben Wissenschaftler*innen eigentlich keine Perspektiven auf eine Daueranstellung in der Wissenschaft. Dieser Stress verursacht bei den Betroffenen unter anderem Depressionen und Überlastung. Verständlich, wenn von einem immer wieder verlangt wird, Anträge auszufüllen und sich zu bewerben, anstatt engagiert lehren und forschen zu können.

                  Die herausragende Stellung der Professor*innen führt schließlich dazu, dass eigenständige Leistungen anderer Wissenschaftler*innen nicht angemessen gewürdigt werden. Wenn auch formal inzwischen inexistent, wirkt hier das deutsche Lehrstuhlprinzip nach, in dessen Zentrum die Professur steht, der abhängig beschäftigte Wissenschaftler*innen als sogenannte „Ausstattung“ zugeordnet sind.

                  S. 95

                  Gibt es eine Lösung?

                  Die Aufregung um den Hashtag #IchBinHanna hat etwas gebracht. Die sämtlichen Kernforderungen der Autor*innen wurden nämlich im Koalitionsvertrag der Bundesregierung berücksichtigt.

                  Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag 2021–2025 das Ziel gesetzt, die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft zu verbessern und dazu unter anderem „das Wissenschaftszeitvertragsgesetz auf Basis der Evaluation [zu] reformieren“.

                  Bundesministerium für Bildung und Forschung


                  Gute Wissenschaft braucht verlässliche Arbeitsbedingungen. Deswegen wollen wir das
                  Wissenschaftszeitvertragsgesetz auf Basis der Evaluation reformieren. Dabei wollen wir die Planbarkeit
                  und Verbindlichkeit in der Post-Doc-Phase deutlich erhöhen und frühzeitiger Perspektiven für
                  alternative Karrieren schaffen. Wir wollen die Vertragslaufzeiten von Promotionsstellen an die
                  gesamte erwartbare Projektlaufzeit knüpfen und darauf hinwirken, dass in der Wissenschaft
                  Dauerstellen für Daueraufgaben geschaffen werden. Wir tragen für eine verbesserte
                  Qualitätssicherung der Promotion Sorge.

                  Koalitionsvertrag 2021 – 2025 zwischen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD),
                  BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN und den Freien Demokraten (FDP), S. 23

                  Es gibt weitere Ideen, wie eine Personalreform für die Wissenschaft vonstattengehen könnte. Die können im Buch nachgelesen werden.

                  Fazit

                  Alle essenziell wichtigen Themen werden im Buch ganz ausführlich erklärt. Die Autor*innen haben dabei immer das Ziel vor Augen, auf die prekäre Lage der Wissenschaft in Deutschland hinzuweisen. Das schaffen sie mit einer wissenschaftlich fundierten Art, die dabei gleichzeitig auf das Leid der Betroffenen aufmerksam macht. Denn hinter all unseren Dozierenden stecken Personen mit einem Privatleben, die nicht nur dafür existieren, zu forschen und zu lehren, um dabei ausgebeutet zu werden.

                  Das Buch ist nicht für eine leichte Sommerlektüre geeignet, denn es ist ein wissenschaftliches Buch, dessen Aufgabe es ist aufzuklären, anstatt zu unterhalten. Dennoch lässt es sich aufgrund der niedrigen Seitenzahl schnell durchlesen. Als Studentin fand ich das Thema, von dem ich zuvor nur oberflächlich hörte, sehr interessant. Deswegen legte ich mir das Buch auch zu. Enttäuscht wurde ich nicht. Ich wurde besser über den Hashtag #IchBinHanna aufgeklärt und über die ganze Thematik, die damit einhergeht. Es war schön zu lesen, dass es sozusagen zu einem Happy End in der Realität kommen kann, da die Autor*innen mögliche Lösungsvorschläge für das Problem aufzeigen.

                  Wer sich allerdings nicht für die Arbeit in einem wissenschaftlichen Bereich interessiert, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.

                  %

                  Lesbarkeit

                  %

                  Nicht mehr weglegen wollen

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                  Spannung

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                  Layout

                  %

                  Weiterempfehlung

                  Beitragsbild: Maret Becker

                  web.woche 04. Juli bis 10. Juli

                  web.woche 27. Juni bis 03. Juli

                  Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.

                  von Maret Becker, Lilly Biedermann, Juli Böhm und Nina Jungierek

                  moritz.kalender

                  Hier sammeln wir wichtige Termine für Euch

                  Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
                  Mittwoch 1. Juni
                  Donnerstag 2. Juni
                  Freitag 3. Juni
                  Samstag 4. Juni
                  Sonntag 5. Juni
                  Montag 6. Juni
                  Dienstag 7. Juni
                  Mittwoch 8. Juni
                  Donnerstag 9. Juni
                  Freitag 10. Juni
                  Samstag 11. Juni
                  Sonntag 12. Juni
                  Montag 13. Juni
                  Dienstag 14. Juni
                  Mittwoch 15. Juni
                  Donnerstag 16. Juni
                  Freitag 17. Juni
                  Samstag 18. Juni
                  Sonntag 19. Juni
                  Montag 20. Juni
                  Dienstag 21. Juni
                  Mittwoch 22. Juni
                  Donnerstag 23. Juni
                  Freitag 24. Juni
                  Samstag 25. Juni
                  Sonntag 26. Juni
                  Montag 27. Juni
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • Convention für globale Gerechtigkeit
                  • 16:00 – 17:00 Exkursion „Her mit dem guten Leben – für alle?!“
                  • 16:15 – 17:45 Kolloquium: Surfen gegen die Traurigkeit? Ergebnisse der EVIDENT-Studie zum Einsatz einer DiGA bei Depressionen
                  • 18:00 – 20:00 Mal- und Zeichenkurs mit Anett Simon
                  • 18:00 – 19:00 Öffentlicher Vortrag Psychologische Perspektiven auf historische Traumata: Leiden, Narrative und soziale Axiome
                  Dienstag 28. Juni
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • Convention für globale Gerechtigkeit
                  • 14:00 – 16:00 Schauwerkstatt: Maritime Kerzen in Blautönen
                  • 18:00 – 19:00 Jugendtalk mit Politiker*innen
                  • 18:00 – 19:00 Öffentlicher Vortrag Understanding the plant immune system: how to vaccinate a plant
                  • 18:15 – 19:45 Gastvortrag: INERTIA MEMORIAE – Italy’s Ubiquitous Traces of the Fascist Era (1922–1943)
                  • 18:30 – 19:30 Sitzung AG Ökologie
                  • 19:00 – 21:00 Theateraufführung: „Überm Kuhstall Kampfverbände“
                  • 20:00 – 22:00 5. ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments
                  • 20:00 – 23:00 Konzert: Nihiloxica und Hibotep
                  • 20:00 – 21:30 Nachklang: Liedkonzert mit dem schwedischen Troubado
                  • 20:00 – 22:00 Nordischer Klang: „Nachklang“ mit Anton Höber
                  Mittwoch 29. Juni
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • Convention für globale Gerechtigkeit
                  • 15:00 – 16:00 Aus alt mach neu! - Upcyclingworkshop
                  • 16:00 – 17:00 Workshop von Greifswald Zero Was ist direkte Demokratie?
                  • 16:15 – 18:00 Das Referendariat im Lehramt – Ablauf, Inhalte, Doppelqualifikation
                  • 18:00 – 19:30 Forum für psychische Gesundheit
                  • 18:00 – 19:00 Sitzung AG-SHA
                  • 18:00 – 19:00 Sitzung AG-eSports
                  • 19:00 – 20:30 Sitzung der DGB-Hochschulgruppe
                  Donnerstag 30. Juni
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • 16:00 – 17:30 Online-Seminar: Erstberatung Auslandsaufenthalte
                  • 17:00 – 18:00 Diskussionsreihe Green Cities 2035: Sonne & Wind - Die Energiewende vor Ort gestalten
                  • 18:00 – 19:00 Öffentlicher Vortrag LEIPZIG - JERUSALEM - GREIFSWALD. Gustaf Dalmans Prägung durch die Juden in seinem geistigen Umfeld
                  • 19:30 – 21:30 Actionslesung: „Tiere streicheln Menschen“
                  Freitag 1. Juli
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • 09:00 – 20:00 Forschungskolloquium: Gender im Fokus
                  • 10:00 – 11:00 Kinder-Sommer-Theater: „Rumpelstilzchen“
                  • 16:00 – 19:00 Antrittsvorlesung: Klimaschutz durch intertemporale Freiheitssicherung: Pflichten des Bundes, der Länder und Kommunen (Prof. Dr. Sabine Schlacke)
                  • 16:00 – 17:30 Kinderkino: „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“
                  • 17:00 – 18:00 passung, damals und heute & Was Erdlinge von der harschen Umwelt im Weltraum lernen können
                  • 17:00 – 18:00 Öffentliche Führung Pommern am Rande der Reichsgeschichte – Die Greifenherzöge und der Croy-Teppich
                  • 19:00 – 20:00 Lesung: „Eine hodenlose Frechheit“ mit Ida Wegen
                  • 19:30 – 23:30 Open Air: Eldener Jazz Evenings
                  Samstag 2. Juli
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • 10:00 Brückenfest in Wieck 135 Jahre Wiecker Brücke
                  • 19:30 – 23:30 Open Air: Eldener Jazz Evenings
                  • 21:00 – 23:00 Benefizkonzert für ukrainische Kriegsflüchtlinge
                  Sonntag 3. Juli
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • Brückenfest in Wieck 135 Jahre Wiecker Brücke Endet 20:00
                  Montag 4. Juli
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • 18:00 – 19:30 Vortrag: Understanding dendritic cell subpopulations in mouse and man
                  • 20:00 – 22:00 Filmvorführung: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush„
                  • 20:15 – 21:45 OrdentlicheAStA-Sitzung
                  Dienstag 5. Juli
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • 16:15 – 18:00 Kolloquium: Problemlösen lernen. Ein transformatorischer Bildungsprozess im Mathematikunterricht?
                  • 18:00 – 19:30 Vortrag: Trauma durch Krieg und Flucht – psychische Folgen und Möglichkeiten der Behandlung
                  Mittwoch 6. Juli
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • 14:00 – 16:00 Schauwerkstatt: Seifen in Bernsteinoptik
                  • 16:00 – 18:00 Vortrag aus der Ringvorlesung des IZfG: Die Körperpolitik des Melting
                  • 16:15 – 17:45 Public Talk: Mythemes of the North. Tracing Historical Change in the Discursive Grammar of the North with Computational Methods
                  • 18:00 – 19:00 Vortrag & Gespräch Die Letzte Generation - Die Klimakatastrophe und ziviler Ungehorsam als friedliche Protestform
                  • 18:00 – 19:30 Vortrag: Die Neurobiologie der Meereserwärmung
                  • 18:15 – 19:45 Sitzung der Ständigen Kommission Lehramt
                  • 19:00 – 21:00 Irish Session zum mitspielen und zuhören
                  Donnerstag 7. Juli
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • 16:00 – 18:00 Workshop: Visualisierung
                  • 18:00 – 19:00 Vortrag: Sprechen über Schmerzen auf der Palliativstation – pflegerische und ärztliche Interaktionen mit Patient*innen im Vergleich
                  • 18:30 – 20:00 Vortrag: Wem gehört das Mittelalter?
                  Freitag 8. Juli
                  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
                  • 08:30 – 16:30 Workshop: 1. SprechBar der Uni Greifswald
                  • 10:00 – 10:45 Theateraufführung: „Der Maulwurf und seine Freunde“
                  • 17:00 – 18:30 Vortrag: Freund oder Feind? – Einblicke in die verborgenen Talente der Mikroorganismen
                  • 17:00 – 18:00 Öffentliche Führung Transformationen in die Moderne – Die preußische Provinz Pommern
                  • 21:00 – 23:00 Kino auf Segeln
                  Samstag 9. Juli
                  • 10:00 – 19:00 Tag der Politikwissenschaft
                  • 11:00 – 16:00 Kleinkunst Open Air: „Zirkulum“
                  • 11:00 – 12:00 Naturkundliche Führung in den Karrendorfer Wiesen
                  • 19:30 – 22:00 Konzert: Boogie Trap
                  Sonntag 10. Juli
                  • 13:00 – 14:00 Sonntagsbücherflohmarkt von den Bücherfreunde Greifswald e.V.
                  • 18:00 – 20:00 Greifswalder Universitätsgottesdienst zum Semesterabschluss
                  • 18:00 – 19:00 Literarisch-musikalischer Gottesdienst: „Von allem genug…“
                  Montag 11. Juli
                  Dienstag 12. Juli
                  Mittwoch 13. Juli
                  Donnerstag 14. Juli
                  Freitag 15. Juli
                  Samstag 16. Juli
                  Sonntag 17. Juli
                  Montag 18. Juli
                  Dienstag 19. Juli
                  Mittwoch 20. Juli
                  Donnerstag 21. Juli
                  Freitag 22. Juli
                  Samstag 23. Juli
                  Sonntag 24. Juli
                  Montag 25. Juli
                  Dienstag 26. Juli
                  Mittwoch 27. Juli
                  Donnerstag 28. Juli
                  Freitag 29. Juli
                  Samstag 30. Juli
                  Sonntag 31. Juli

                  Veranstaltungen

                  • Was? Open Air: Eldener Jazz Evenings
                  • Wann? Freitag und Samstag, 01. und 02.07.2022, jeweils ab 19.30 Uhr
                  • Wo? Klosterruine Eldena
                  • Kosten? Festivalpass für 45 Euro, Tageskarten für 30 Euro, ermäßigt 22 Euro
                  • Was? Benefizkonzert für ukrainische Kriegsflüchtlinge
                  • Wann? Samstag, 02.07.2022, 19 Uhr
                  • Wo? Dom St. Nikolai

                            Neuigkeiten

                            • Das CDFZ feiert die Eröffnung der Ausstellung „Andre van Uehm – Fotografie“ mit deiner Vernissage am Samstag (02.07.2022) ab 17 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.

                            Altigkeiten

                            Veranstaltungen

                             

                            Neuigkeiten

                            • Heute, am Sonntag, 26. Juni, geht die OB-Wahl in die nächste Runde. Da es nämlich beim ersten Wahlgang zu keiner Mehrheit kam, kommt es zur Stichwahl zwischen Dr. Stefan Fassbinder und Prof. Dr. Madeleine Tolani. Beim ersten Wahlgang erhielt Dr. Stefan Fassbinder 48,54 Prozent der Stimmen. Prof. Dr. Madeleine Tolani kam auf 33,14 Prozent. Falls ihr euch noch nicht sicher seid, wen ihr wählen wollt, hilft euch eventuell der Ticker von der Podiumsdiskussion am 2. Juni weiter. Und ganz wichtig: GEHT WÄHLEN!!!

                            Altigkeiten

                            • Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
                            • In Greifswald wird das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. An insgesamt zehn Stationen im gesamten Stadtgebiet können ab sofort 90 Fahrräder ausgeliehen werden. Derzeit stehen Fahrräder am Bahnhof, vor dem Rathaus, am Museumshafen, am Domcenter, am Nexö- sowie Hansering-Parkplatz, am Biotechnikum, an der Jugendherberge, am Parkplatz Makarenkostraße und an der Wiecker Brücke bereit. Diese sollen mittelfristig auf 30 Stationen mit bis zu 250 Rädern ausgeweitet werden. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Ab 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.

                            Veranstaltungen

                            Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr auf hier aufgelistet.

                            • Was? Sitzung AG Ökologie
                            • Wann? Dienstag, 28.06.2022, 18:30 Uhr
                            • Wo? Konferenzraum des AStAs (Friedrich Löffler Straße 28)
                            • Was wird besprochen? Unter anderem wird über Saatkugeln für die Erstitüten gesprochen.
                            • Was? 5. ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments
                            • Wann? Dienstag, 28.06.2022, 20 Uhr c.t.
                            • Wo? Hörsaal 2 (Ernst-Lohmeyer-Platz 6)
                            • Was wird besprochen? Unter anderem wird die Anpassung Öffnungszeiten der Cafeteria „ins Grüne“ besprochen.
                            • Was? Sitzung AG-SHA
                            • Wann? Mittwoch, 29.06.2022, 18 Uhr s.t.
                            • Wo? Konferenzraum des AStAs (Friedrich Löffler Straße 28)
                            • Was wird besprochen? Unter anderem über die Wahlordnung und eine neue Corona-Satzung gesprochen.
                            • Was? Sitzung AG-eSports
                            • Wann? Mittwoch, 29.06.2022, 18 Uhr s.t.
                            • Wo? Seminarraum 2.30 (Ernst-Lohmeyer-Platz 3)
                            • Was wird besprochen? Es wird über das allgemeine AG-Geschehen gesprochen.
                            • Was? Sitzung der DGB-Hochschulgruppe
                            • Wann? Mittwoch, 29.06.2022, 19 Uhr
                            • Wo? Regionalbüro von ver.di (Markt 3)
                            • Was ist das? Die Hochschulgruppe hat sich als Gewerkschaftsgruppe für Studis dieses Jahr neu in Greifswald gegründet. Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut doch zum Beispiel in unseren Artikel.

                                Neuigkeiten

                                • Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.

                                Hochschulpolitik und Universitäres:

                                • Die alte UniApp wird ab 1. Juli abgeschaltet. Ersetzt wird sie durch die App „UniNow“. Diese ist bereits im App Store und bei Google Play verfügbar, aber noch sind nicht alle Funktionen freigeschaltet.
                                • Es werden für den Zeitraum vom ca. 30./31.07. bis zum 27./28.08. noch freie Zimmer zur Miete für Summer School-Teilnehmende gesucht. Unter greifswaldsummer@uni-greifswald.de könnt ihr euch melden, falls ihr was frei habt.
                                • Bei der letzten StuPa-Sitzung wurden bereits einige AStA-Referate besetzt. In diesem Artikel findet ihr alles rund um die Wahl und die noch offenen Positionen.
                                • Hier kommt ihr zur aktuellen Ausgabe des Rektoratsforums, bei dem Prorektor Prof. Dr. Ralf Schneider unter anderem über die Nachhaltigkeitsbemühungen der Universität spricht.

                                Ukraine:

                                • Hilfsangebote: Auf dieser Uni-Webseite werden alle Unterstützungsangebote gesammelt. Unter anderem gibt es die Möglichkeit zum Spenden für das Ukraine-Stipendium.
                                • Informationsangebote: Auf dieser Webseite der Uni werden außerdem Beiträge und Veranstaltungen zum Kontext des Angriffskrieges gegen die Ukraine laufend gesammelt. Hier findet ihr Literatur zu Hintergründen des Krieges Russlands gegen die Ukraine und zum Verhältnis zwischen beiden Staaten und Kulturen.
                                • Die Universität Greifswald schließt sich der Stellungnahme der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit Nachdruck an und unterbricht alle wissenschaftlichen Kooperationen mit Russland. Weiterhin heißt es: „Wir verurteilen den vom russischen Präsidenten Vladimir Putin befohlenen Angriffskrieg auf das Schärfste und sind in großer Sorge um Kolleg*innen, Freund*innen und deren Familien.“

                                  Corona:

                                  • Wie der Krisenstab mitteilte, findet das Sommersemester in Präsenz statt. Sowohl die Maskenpflicht, als auch die Abstandsregelung finden keine Anwendung mehr. Dennoch empfiehlt der Krisenstab weiterhin das Tragen von Masken.
                                  • Im Falle eines positiven Tests wird gebeten, freiwillig eine Meldung an den Krisenstab abzugeben, damit das Infektionsgeschehen an der Universität weiter nachverfolgt werden kann.
                                  • Bedenken wegen der Impfung? Die Initiative „Gemeinsam für psychische Gesundheit“ hat ein diskretes psychologisches Beratungs- und Unterstützungsangebot entwickelt. Bei Interesse könnt ihr euch per Mail an gemeinsampsychischgesund@uni-greifswald.de wenden.

                                      Altigkeiten

                                      • Zum kommenden Wintersemester wird an der Philosophischen Fakultät in Kooperation mit der Universität Szczecin der Double-Degree-Studiengang „Lehramt Deutsch-Polnisch binational“ eröffnet. Damit werden Lehrämter ausgebildet, die Deutsch und Polnisch als Erst- sowie als Fremdsprache unterrichten können.
                                      • Expert*innen des Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald und des Länderzentrums für Niederdeutsch in Bremen kooperieren, um das Lernen von Plattdeutsch zu stärken. Alles weitere zu dem Vorhaben lest ihr in dieser Medieninformation der Universität.
                                      • Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
                                      • Bei der Senatssitzung im Februar wurden Hennis Herbst als studentischer Prorektor und Prof. Dr. Ralf Schneider als Nachfolger von Prof. Dr. Lars Kaderali für das Amt der Prorektors der Bereiche Forschung, Digitalisierung und Transfer gewählt. In diesem webmoritz.-Artikel könnt ihr euch über Hennis und seine Pläne für seine Amtszeit informieren.
                                      • Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.

                                      Veranstaltungen

                                       

                                      Neuigkeiten

                                      • Von Montag bis Mittwoch (27. bis 29.06.2022) findet die Convention für globale Gerechtigkeit für Jugendliche statt. Das abwechslungsreiche Programm bietet neben einem U20 Poetry Slam, einer Schnitzeljagd im Tierpark und einem Zero Waste Workshop viele weitere Mitmachaktionen.

                                      Altigkeiten

                                      • Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr findet in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei.
                                      • Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.
                                      • Die Uni bietet fortan einen Babysitter*innenpool an. Die neuen familienfreundlichen Angebote der Uni könnt ihr hier nachlesen.
                                      • Der Greifswalder Jugendstadtplanwelcher von und für Jugendliche konzipiert wurde, bietet einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Einrichtungen der Region.

                                      Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!

                                      Beitragsbild: Julian Schlichtkrull

                                      Are you ready? Attention! Go! – So war das 20. Drachenbootfest

                                      Are you ready? Attention! Go! – So war das 20. Drachenbootfest

                                      Paddeln, Trommeln, Feiern. Letzten Samstag fand das 20. Drachenbootfest statt, welches jedes Jahr durch den HSG Uni Greifswald e.V. veranstaltet wird. Die Stimmung war ausgelassen. Vom Ryck her hörte man die Trommeln und lautes Zählen. Es war gutes Wetter und überall waren verschwitzte, gut gelaunte Gesichter zu sehen.

                                      Von der Kleinen Hafenstraße bis zum Kanucenter, kurz vor dem sandigen Teil des Treidelpfads, standen Pavillons aufgebaut. Sie gehörten den 23 Teams, die für das Drachenbootfest angereist sind. Inklusive des hauseigenen Teams, dem HSG Uni Greifswald Verbooten, traten somit 21 Teams in der Mixed Kategorie und drei Teams in der Ladies Kategorie gegeneinander an. Gefahren wurden viermal die Kurzstrecken über 250 m und einmal die Langstrecke über 1.350 m. Während es einige Sport-Teams gab, traten auch einige Fun-Teams an, welche sich extra für das Drachenbootfest gebildet hatten und erst kurz zuvor mit dem Training angefangen hatten. Die Teamnamen waren zum Teil sehr kreativ, so stieß man auf die Virusjäger, NBS Bugwelle oder die Seewespe. Auch ich habe als Teil des Hausteams am Drachenbootfest teilgenommen.

                                      Was ist ein Drachenboot?

                                      Ein Drachenboot ist ein langes, offenes Paddelboot mit zehn Bänken, auf denen jeweils zwei Personen nebeneinander Platz nehmen können. Hinten im Boot steht der*die Steuermann*Steuerfrau und hält das Boot auf Kurs. Außerdem kommt, zumindest bei Wettkämpfen, noch ein*e Trommler*in hinzu, der*die vorne im Boot mit dem Rücken in Fahrtrichtung sitzt und im Takt der Paddler*innen auf der ersten Bank, der Schlagbank, auf eine dicke runde Trommel schlägt und so den Rhythmus unterstützt. Dazwischen sitzen bis zu 20 Paddler*innen, die möglichst im selben Rhythmus und mit richtiger Technik paddeln. Auf diese Weise wird das Boot in Fahrt gebracht. Vor allem Frequenz, Synchronität und Kraft entscheiden dabei über die Geschwindigkeit.

                                      Wie laufen die Rennen ab?

                                      Die ersten beiden Rennen in der Kurzstrecke waren die Vorläufe, bei der die jeweils bessere Zeit eines Teams darüber entschieden hat, ob das Team im Fun-Cup oder im Sport-Cup antrat. Anschließend wurde pro Team ein Zwischenlauf gefahren. Dessen Zeit wurde mit der besseren Zeit aus dem Vorlauf addiert und entschied darüber, in welchem Finale das Team landete. Im Finallauf traten jeweils drei Teams gegeneinander an, zuvor waren es immer nur zwei Teams gewesen. Je nachdem, in welchem Finale die Teams gegeneinander antraten, fuhren die Teams nun um drei Platzierungen in der endgültigen Rangliste. Bei der Langstrecke fuhren immer jeweils drei Teams von der Brücke im Hafen bis vor das Kanu-Center.

                                      Vor dem Kanucenter ist eine Menge los

                                      Ich selbst bin erst seit April beim Drachenboot dabei. Durch einen Hochschulsportkurs hatte ich die Möglichkeit bekommen, direkt beim Vereinstraining mitzumachen. Anfangs hatte ich ehrlich gesagt kaum eine Ahnung, was ein Drachenboot überhaupt ist oder wie es funktioniert, aber ich wollte gerne einen Wassersport machen und das passte gut in meinen Wochenplan. Und nun macht es mir so viel Spaß, dass ich entschieden habe, auch nach diesem Semester ein Teil des Teams zu bleiben. Das Team besteht aus (Wahl-)Greifswalder*innen aller Altersklassen und trainiert ein- bis zweimal die Woche auf dem Ryck.

                                      Da in unserem Team mehr Paddler*innen waren, als beim Drachenbootfest zugelassen, mussten sich drei von uns abwechseln. Eine davon war ich, sodass ich letztendlich nur eine Kurzstrecke und die Langstrecke bei meinem Team mitgefahren bin. Dafür konnte ich aber noch bei anderen Teams aushelfen, die nicht genügend Paddlerinnen hatten. So bin ich drei Kurzstrecken bei den Spreepoint Dragons aus Berlin mitgefahren und eine Kurzstrecke bei der Seewespe, dem Team des FSR Biowissenschaften. So konnte ich letztendlich trotzdem sehr viele Rennen fahren und es war auch toll, mal bei anderen Teams reinzuschnuppern.

                                      Ausrichten, Stechen, Ziehen, Umsetzen. Die Technik wurde im Training schon zigmal geübt, aber ob sie bei mir schon so richtig sitzt, da bin ich mir noch nicht sicher. So ganz automatisch geht es noch nicht. Aber während des Kurzstreckenrennens ist keine Zeit, um die eigene Technik zu überprüfen. Da kann nur darauf geachtet werden, dass die Frequenz stimmt, denn nur dann sind wir synchron und das ist bei einem Rennen erstmal das wichtigste. Ich habe ca. einen Monat zuvor schon einmal bei einem Rennen mitgemacht. Da kamen mir die 250 m sehr lang vor, doch diesmal ist es anders. Diesmal achte ich auch nicht mehr auf die Strecke, ich achte nur auf die Leute im Boot. Konzentriere mich allein aufs Paddeln, darauf, im richtigen Takt zu sein. Mein Fokus ist allein auf dem Rennen, alle anderen Gedanken sind verschwunden. Plötzlich kommt mir die Strecke deutlich kürzer vor.

                                      Mein erstes Rennen an diesem Tag war gleich bei einem anderen Team, bei den Spreepoint Dragons. Allerdings fühlte es sich sehr seltsam an. Irgendwie kam ich mehrmals aus dem Takt und ließ mich davon verwirren, dass mein Paddel beim Umsetzten immer wieder gegen das Wasser schlug, das von den Paddeln vor mir hochspritzte. So sollte es nicht sein. Hinterher hatte ich ein schlechtes Gewissen. Obwohl sie sich bei mir bedankt hatten und mich sogar gleich wieder für die nächsten Rennen angefragt hatten, wusste ich doch, dass ich nicht sehr gut gepaddelt hatte und es eigentlich besser konnte. Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn jemand anderes da mitgepaddelt wäre. Mein zweites Rennen war dann bei meinem Team, und das fühlte sich gleich viel besser an. Ich ließ mich deutlich weniger aus der Ruhe bringen und konnte mich besser auf das Rennen fokussieren. Danach hatte ich noch zwei weitere Male bei den Spreepoint Dragons mitgepaddelt, und beide Male hatte es sich deutlich besser angefühlt. Vielleicht hatte ich am Anfang einfach etwas Zeit zum Reinkommen gebraucht. Jetzt war ich sehr dankbar dafür, so die Möglichkeit bekommen zu haben, bei mehreren Rennen teilzunehmen und auch mal bei einem anderen Team dabei zu sein. Ein schlechtes Gewissen, weil ich noch keine so gute Paddlerin bin, hatte ich nicht mehr. Auch bei den Seewespen bin ich einmal mitgepaddelt, was auch nochmal eine ganz eigene Erfahrung war. Schließlich war dies ein Fun-Team und ich war es sonst immer gewohnt, in einem Boot zu sein, in dem alle anderen schon mehr Erfahrung hatten. Manchmal hat auf der Strecke jemand aufgehört zu paddeln, wodurch die Person dahinter auch gleich gebremst wurde. So war es sehr schwierig, die Frequenz der Schlagbank beizubehalten und vor allem, auch selbst mit der richtigen Technik zu paddeln. Nichtsdestotrotz hat auch dieses Rennen Spaß gemacht und letztendlich ist das alles, was zählt.

                                      Das Team Seewespe kurz hinter dem Ziel

                                      Etwas nervig war es allerdings, und das zog sich über den ganzen Tag, dass der Ryck für den Schifffahrtsverkehr nicht gesperrt werden durfte, sodass ab und zu Segelschiffe, Motorboote, sowie die MS Breege und MS Stubnitz, welche Rundfahrten anbieten, vorbeimussten. Dadurch mussten wir immer wieder warten, bis endlich gestartet werden konnte und es kam dadurch natürlich zu Verzögerungen im Zeitplan.

                                      Die Langstreckenrennen starteten kurz nachdem die Kurzstreckenrennen vorbei waren. Diese sind nochmal ganz anders als die Kurzstrecken, schließlich dauern sie viel länger und die Kraft muss daher auch anders eingeteilt werden. Allerdings war auf dieser Strecke an diesem Tag sowohl der Wind als auch die Strömung auf unserer Seite, wodurch mit besseren Zeiten zu rechnen war. Für mich bedeutete die Langstrecke, dass ich auch während des Rennens mehr auf meine Technik achten konnte. Natürlich war es für uns auch ein kleiner Vorteil, dass wir die Strecke bereits vom Training kannten und somit etwas abschätzen konnten, wie weit wir schon waren. Bevor es losging, musste aber erst einmal die Strecke zum Start an der Brücke im Hafen gefahren werden, also quasi die gesamte Langstrecke in die verkehrte Richtung. Diese paddelten wir in einem sehr gemütlichen Tempo, um die Kraft zu sparen, wobei ich aber vor allem merkte, wie fertig ich eigentlich schon von den Rennen zuvor war. Gleich mehrmals stach ich das Paddel beim Umsetzen nach vorne aus Versehen doch ins Wasser, wenn es eigentlich außerhalb des Wassers bleiben sollte, wodurch ich nicht nur die Paddler*innen vor mir nass spritzte, sondern zugleich auch etwas bremste. Beim Rennen ist es mir zum Glück nicht mehr, bzw. nur zweimal ganz leicht passiert. Wir waren alle sehr erstaunt und haben uns total gefreut, als wir am Ende mit einer Zeit von 6 Minuten und 14 Sekunden den dritten Platz belegten. Damit hatten wir nicht gerechnet, somit war es für uns sehr besonders. Auf dem ersten Platz war das Team Pommernexpress Barth mit einer Zeit von 5 Minuten und 55 Sekunden.

                                      Als Austräger des Drachenbootfests, war der HSG Uni Greifswald e.V. zudem für die ganze Organisation und Durchführung verantwortlich. Viele der Paddler*innen aus dem Team hatten somit auch bei Aufgaben wie Marshalling oder als Trommler*innen oder Steuerleute ausgeholfen. Auch ich hatte ein klein wenig beim Marshalling geholfen, wobei das An- und Ablegen der Drachenboote koordiniert wurde. Gleich zu Anfang stand ich plötzlich allein da, obwohl dieser Job eigentlich für zwei Personen gedacht war und ich auch eigentlich gar nicht dafür eingetragen war. Alle anderen, die eigentlich für den Steg verantwortlich waren, hatten selbst ein Rennen oder mussten gerade als Trommlerin aushelfen. So stand ich da und wusste nach nur einer kurzen Erklärung nur wenig darüber, was und wie ich das überhaupt machen musste. Ein Boot legte an, alle stiegen aus, das war noch recht leicht. Aber mit was für einem Knoten machte man das Boot jetzt am besten fest? Ich versuchte es mit einem Misch aus normalem Knoten und Schlaufen, und hoffte, dass es hielt und später auch leicht wieder aufging. Jetzt ging es daran, das Wasser aus dem Boot zu wischen, das von dem Rennen zuvor hineingespritzt war. Wie ausführlich musste das sein? Und wieviel Zeit hatte ich noch? Das nächste Team wartete schon am Steg und somit erklärte ich das Boot für trocken genug. Während ich das Boot festhielt, stiegen die Paddler*innen ein. Dabei versuchte die letzte Paddlerin den Knoten des Seils zu lösen, mit dem das Boot am Steg befestigt war, und kriegte es fast nicht hin. Ups, vielleicht hätte ich das machen sollen, schließlich wusste ich, dass der ganz leicht hätte aufgehen sollen. Nachdem schließlich alle drinsaßen, schickte ich sie los, während ich keine Ahnung über die Uhrzeit oder deren Startzeit hatte und schon legte das nächste Boot an. Nach einem weiteren Boot musste ich dann auch weg und hoffte, dass die anderen bald wieder da waren, um den Steg wieder zu übernehmen.

                                      Zuschauer*innen und Marschalling beim Drachenbootfest

                                      Wenn auch kein persönliches Highlight, so war es doch recht aufregend, als ein Boot gekentert ist. Leider hatte ich nicht selbst gesehen, wie es passiert ist, aber aus Erzählungen weiß ich, dass sich das Team wohl kurz nach dem Ziel beim Jubeln zu sehr nach links gelehnt hatte und somit aus dem Gleichgewicht geraten war. Zum Glück war niemand verletzt, das Boot blieb heil und die Paddel konnten auch wieder eingesammelt werden. Solche Kenterungen sind beim Drachenbootfahren eigentlich sehr selten und ist beim Drachenbootfest zuletzt vor etwa 10 Jahren passiert.

                                      Am Abend nach der Siegerehrung kam dann noch eine Band. Die PeachNuts haben die anschließende Party mit gecoverten und eigenen Liedern begleitet und so den Tag voller spannender und spaßiger Drachenbootrennen ausklingen lassen. Da ich selbst noch immer keine große Partygängerin bin, war der Abend für mich schon recht bald zu Ende, während andere noch bis spät in die Nacht getanzt haben. Ich jedoch habe lieber die Stille bei mir zuhause genossen und mich so von dem langen, aber spaßigen Tag erholt.

                                      Interesse geweckt? Dann komm doch zum Schnupperpaddeln beim HSG Verbooten.
                                      Wann? am Donnerstag, den 23.06., und Sonntag, den 26.06., ab 17:45 Uhr
                                      Wo? Kanucenter in der Hafenstraße 56

                                      Beitragsbilder: Juli Böhm