StuPa-Ticker 5. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 5. Ordentliche Sitzung

Herzlich Willkommen zur fünften ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Auf dem Plan stehen unter anderem erneut die Wahlen der fünf unbesetzten AStA-Referate, die zweite Lesung der Finanzordnung und der Satzung der Studierendenschaft und vieles mehr! Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Wahl der stellvertretenden Präsident*in

TOP 6 Wahlen AStA

6.1 Vorsitz

6.2 Finanzen

6.3 Politische und ökologische Bildung

6.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung

6.5 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung

TOP 7 Benennung einer weiteren studentischen Vertretung für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik

TOP 8 Antrag: Aufwandsentschädigung Vertretung AStA-Referat für Veranstaltungen

TOP 9 Finanzordnung (2. Lesung)

TOP 10 Satzung der Studierendenschaft (2. Lesung)

TOP 11 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Namid, David, Jette, Emma

Beginn der Sitzung: 20:21 Uhr

Die Sitzung beginnt um 20:21 Uhr mit dem einladenden Klingeln des Glöckchens.

Es sind 16 Stupist*innen anwesend und es gibt 4 Stimmübertragungen. Das StuPa ist also beschlussfähig, es ist auch die nötige 2/3-Mehrheit für Änderungen an der Satzung erreicht und es geht los.

Die Tagesordnung wird in vorliegender Form einstimmig angenommen.

Das Protokoll der letzten Sitzung wird einstimmig angenommen.

20:23 Uhr

Merle berichtet, dass letzte Woche das Planungstreffen für die Demo stattgefunden hat.

„Schlussverkauf Bildung – Sonderaktion“

In der nächsten Woche Donnerstag (16.07.) soll die Demo stattfinden, Treffpunkt sei der Beitz-Platz und am Marktplatz ende die Demo. Um 12:30 Uhr wolle man loslaufen.

Die Forderungen umfassen: Investitionen statt Sanierungsstau, faire Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten, bezahlbares Studieren und Leben…

Patrizia fragt wie weit die Vorbereitungen bereits sind.

Louise ergänzt, es wurden Sprecher*innen aus den Fakultäten angefragt

Patrizia fragt, wie weit der Stand der Anmeldung sei.

Oli antwortet, dass ein Kontakt bestehe, aber der Markt habe nur geantwortet, dass an dem Tag Stände auf dem Markt stehen würde. Er hoffe, dass mit der Anmeldung alles geklärt werde.

Henry sagt, dass er aus eigener Erfahrung wüsste, dass der Versammlungsort Marktplatz nicht zur Verfügung stehe, wenn dort gerade der Wochenmarkt stattfindet.

Er fragt außrdem, wie weit die Mobilisierung zur Demo fortgeschritten sei. Außerdem fragt er, inwiefern die Forderungen sich mit den Positionen der Kampagne „Schlussverkauf Bildung“ übereinstimmen würde.

Er ergänzt außerdem, dass er aus der Zeit in der Gewerkschaft wüsste, dass es jetzt eine eigene Personalvertretung gäbe.

Henry verweist auf die 48-Stunden-Frist zur Bewerbung der Demo.

Edona fragt noch einmal, wann die Demo stattfinde. Louise sagt, es sei der 16.07.

Edona fragt weiter wie viele Menschen bei der Demo zu erwarten seien.

Jemand antwortet, es seien 500 Menschen geplant.

Edona gibt zu bedenken, dass eine Anmeldung über die Versammlungsbehörde des Landkreises schneller gehen würde. 

Sie fragt erneut, inwiefern die Demo in die Kampagne „Schlussverkauf Bildung“ eingebettet werden solle. Sie fragt außerdem, ob Kontakt zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und/oder Parteiorganisationen bestehe.

Außerdem meint sie, dass 500 Besucher*innen nicht planmäßig zu erreichen seien mit der Demo.

Emma bedankt sich für die Hinweise, merkt aber auch an, dass sie sich gefreut hätte, wenn sie mit so viel Erfahrung bei der Planung dabei gewesen wäre.

Zur ersten Frage: Die Demo solle in die Kampagne eingebettet sein, aber es sollen Punkte ergänzt werden.

Edona gibt erneut den Hinweis, dass es über den Kreis schneller geht. 

Oli merkt an, dass ein weiteres Planungstreffen geplant ist, die Einladung erfolgt per Mail. 

Jonathan merkt an, dass sowieso noch einmal alle Studierende informiert werden sollten. Er finde aber auch die Bewerbung sehr kurzfristig.

Louise meint, sie hätten darum gewusst, die Demo hätte aber noch innerhalb der Vorlesungszeit stattfinden sollen.

Es gibt keine weiteren Berichte.

20:35 Uhr

Magnus erklärt, dass ihn eine Anfrage für ein Sozialdarlehen erreicht habe. Er wisse, dass die Darlehen eigentlich vergeben werden könnten, gibt aber in die Runde, dass darüber drei AStA-Beschäftigte abstimmen müssten. Aktuell seien aber keine 3 Positionen besetzt.

Dazu gibt es keine weiteren Wortbeiträge.

Louise möchte jemanden vorschlagen für den zweiten Posten als Stellvertretung des Präsidiums.

Melina wird aufgerufen.

Melina war schonmal Stellvertretung und wolle mit dem Wissen aus der Zeit unterstützen.

Es gibt keine Fragen an Melina.

Es kommen nun die moritz.wahlfeen zum Einsatz, wir haben sie schon vermisst. Könnte das ein gutes Omen für weitere Wahlen sein?

Die Stimmzettel werden verteilt und es herrscht geschäftiges Schreiben.

Die Stimmen werden fleißig ausgezählt und Louise verkündet seit Wochen erstmals wieder ein „geduldiges“ Warten auf das Wahlergebnis.

Es gibt 20 Ja-Stimmen für Melina, keine Nein-Stimmen, keine Enthaltungen. 

Melina nimmt die Wahl an und ist nun einstimmig gewählte 2. Stellvertreterin des Präsidiums.

20:42 Uhr

Los geht es mit der nächsten Runde AStA-Wahlen.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt eine Initiativbewerbung!! Lucas schreitet eisern zum dritten Mal seit Beginn der Legislatur nach vorne. Seit seiner letzten Bewerbung habe sich nicht viel geändert.

Es gibt keine Fragen an Lucas und keine weiteren Initiativbewerbungen.

Die moritz.wahlfeen schweben durch den Raum und leiten den nächsten Wahlgang ein.

Die Spannung steigt!

Das heiß erwartete Ergebnis nach so vielen Wochen ist nun da: 

Es gibt 13 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen, 5 Enthaltungen.

Damit ist Lucas nicht zum AStA-Referent für Finanzen gewählt.

Edona schlägt mit der Hand auf den Tisch. Sie müsse sich nun mal die Sorgen vom Leib reden. Der AStA sei unterbesetzt und die Finanzen seien kein politisches Referat. Es sei absolut verantwortungslos und sinnlos, dieses Referat nicht zu besetzen. Außerdem werden vom Finanzreferat keine Revolution ausgehen.

Auch Patrizia betont die Wichtigkeit die AStA-Referate zu besetzen. Viele wichtige Dinge würden auf der Strecke bleiben.

Sie zählt auf, welche Aufgaben alle nicht erfüllt werden könnten und betont, dass die Leidtragenden unter anderem diejenigen seien, die auf Sozialdarlehen angewiesen seien.

Damit ist der TOP geschlossen.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt eine Initiativbewerbung von Yannick!

Er stellt sich vor, studiere Lehramt im 10. Fachsemester. Er sei bisher im FSR, Fakultätsrat und im AStA tätig gewesen.

Es hätte Kontakt zum Vorgänger gegeben, aus dem aber keine großen Erkenntnisse resultiert hätten.

Edona meldet sich zu Wort und meint, es hätte gereicht, zu sagen, dass es Kontakt zum Vorgänger gegeben habe. Dass Unzufriedenheit herrscht sei allgemein bekannt, sie finde nicht, dass man hier noch einmal nachtreten müsse.

Nun denn, die moritz.wahlfeen schreiten zur Tat und der nächste Wahlgang startet.

Nach Auszählung der Stimmen steht folgendes Ergebnis:

Es gibt 15 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen. Damit ist Yannick gewählt!

Die nächste Runde startet in der nächsten Sitzung. Wenn ihr Lust habt, wendet euch gern an den AStA!

Patrizia stellt den Expert*innenrat kurz nochmal vor. Der Expert*innenrat sei bisher mit einer von zwei Personen besetzt und solle das Rektorat beraten. Die Aufgabenbereiche könnt ihr im Ticker der 1. ordentlichen Sitzung nachlesen.

Madita ergänzt, dass der Rat am Freitag tage, es also super wär, wenn jemand gewählt werde.

Janne erklärt sich bereit und stellt sich kurz vor und erntet starken Applaus.

Es gibt keine weiteren Kandidaturen.

Janne wird mit zwei Enthaltungen gewählt und nimmt die Wahl an.

Magnus bringt den Antrag ein. Rieke solle demnach eine Aufwandsentschädigung für ihre Arbeit als kommissarische Referentin erhalten. Es gehe um die Zeit vor der Neubesetzung des Referats.

Es gibt keine WOrtbeiträge in der Generaldebatte und keine Änderungsanträge.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

20:59 Uhr

In der zweiten Lesung wird nun die Finanzordnung durchgegangen und es können Änderunsanträge eingebracht werden.

Louise erklärt, es gebe vorweg nochmal Änderungen durch das Justiziariat, die eingefügt werden müssten.

Robert habe dafür schon Änderungsanträge geschrieben, sodass die direkt besprochen werden können.

In den ersten zwei Paragraphen gibt es keine Anmerkungen.

In § 3 Absatz 3 wurde etwas verändert, wobei der Inhalt weitestgehend gleich bleibt.

Der Änderungsantrag wird einstimmig angenommen.

Für Absatz 4 und 5 gibt es keine Änderungsanträge.

Bis § 14 gibt es keine Änderungsanträge.

Für § 14 gibt es einen Änderungsantrag. Robert hat den Änderungsantrag gezaubert.

Der Änderungsantrag wird mit 2 Enthaltungen angenommen.

In § 15 gibt es eine Änderungsantrag. Das Präsidium bringt den Antrag ein, dass Absatz 9 erhalten bleibt, der aussagt, dass man eine Aufwandsentschädigung auch ablehnen könne. Die Begründung ist, dass es nicht allen geläufig sei und man das Wissen dadurch zugänglich mache. 

Der Änderungsantrag wird mit einer Gegenstimme angenommen und der Absatz bleibt erhalten.

Bis § 18 gibt es keinen weiteren Gesprächbedarf. 

Es gibt einen Änderungsantrag für § 18. Robert bringt ihn ein. Paragraph steht in enger Verbindung zu § 19.

Der Änderungsantrag wird mit einer Gegenstimme angenommen.

Zu § 19 gibt es die Abstimmung, ob der Paragraph erhalten bleiben soll. Dieser Parapgraph regelt die Betragshöhe für die Reisekostenpauschale.

Der Änderungsantrag wird abgelehnt. Dennoch ist jetzt irgendwie unklar, was genau gerade abgestimmt wurde und jetzt mit dem Absatz passiert.

Jonathan gibt zu bedenken, dass sich die Höhe am Landesreisekostengesetz orientiere und man die genaue Höhe daran orientieren müsse. Daher sollten die Beträge mit Verweis auf das Landesreisekostengesetz angegeben werden.

Jonathan bringt seine Ausführungen als Änderungsantrag ein.

Wir stimmen über den neuen Änderungsantrag ab, der einstimmig angenommen wird.

In § 20 soll ein Satz gestrichen werden, wie in Roberts Änderungsantrag zu lesen ist.

Der Änderungsantrag wird einstimmig angenommen.

Bei der restlichen Finanzordnung gibt es keine Einwände und lediglich ein paar kurze Erläuterungen.

Weil wir eine 2/3-Mehrheit haben, wird direkt über die FInanzordnung abgestimmt.

Die Finanzordnung wird einstimmig angenommen.

21:27 Uhr

Edona stellt einen GO-Antrag auf 10 Minuten Pause vor dem Besprechen der Satzung.

Es gibt keine Gegenrede. Wir treffen uns wieder um 21:38 Uhr.

21:42 Uhr

Wir sind aus der Pause zurück und es geht heiter weiter mit der Satzung der Studierendenschaft.

In § 2 gab es eine Anpassung an den aktuellen Aufgabenkatalog der Studierendenschaft nach dem LHG.

Über den Änderungsantrag wird abgestimmt.

Der Änderungsantrag wird einstimmig angenommen.

Bis § 5 gibt es keine Anmerkungen. Robert spricht den Absatz 14 an, in dem es um die Nominierung des studentischen Prorektorats geht. Je nachdem wie der Absatz drin stehen soll, müsse man in der Satzung auch noch eine Vorgehensweise zur Nominierung festhalten.

Henry spricht sich dafür aus, es wieder in die vorherige Vorgehensweise der Empfehlung zu ändern. Das StuPa habe häufig ein Problem, repräsentative Mehrheiten darzustellen.

Louise fragt, ob es dazu Änderungsanträge gebe.

Henry stellt den Antrag in §5 Absatz 14, „Nominierung“ in „Empfehlung“ zu ändern.

Der Antrag wird abgestimmt. 

Der Änderungsantrag wird mit 8 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen abgelehnt. Es bleibt bei der Formulierung „Nominierung“.

Bis § 9 gibt es wieder keine Anmerkungen. Stupa-Chris möchte einen Änderungsantrag zu Absatz 3 stellen. Es ginge darum, das Stimmübertragungsrecht von 3 auf 4 zu erhöhen.

Stupa-Chris merkt an, dass wenn man zu wenig Stimmübertragungen anbiete, die Gefahr bestehe, dass Stupist*innen aus Sparsamkeit einfach gar nicht kommen würden.

Der Antrag wird angenommen.

Madita schlägt vor, die Stimmübertragungen auch für nicht gewählte Studierende auszuweiten, um das StuPa transparenter zu machen.

Paul spicht sich dagegen aus, weil nicht gewählte Studierende kein Mandat dazu hätten.

Emma spricht sich auch dagegen aus.

Edona sagt, sie wisse nicht, ob das gehen würde, aber sie würde es gern versuchen, weil es das StuPa attraktiver machen könnte. Man befinde sich schließlich im Prozess der Satzungsausarbeitung. 

Silvio merkt an, dass man es zwar reinschreiben könne, aber findet, dass dadurch die Wahl der Studierendenschaft untergraben werden würde.

Edona bringt ein, dass die aktuelle Beschlusslage auch ein Problem darstelle, welches durch eine Ausweitung vielleicht beheben könnte.

Henry setzt sich auch dafür ein, die Ausweitung in die Satzung mit aufzunehmen. Er sehe in der Ausweitung keine Verletzung der Legitimität der Abstimmung. Er gibt zu Bedenken, dass auch die aktuellen Stupist*innen ebenso mit nur gewisser Mehrheit gewählt worden seien. 

Robert merkt an, dass diese Debatte sich auch um Mandate drehe. Die Debatte zeige aber, dass die Wahlordnung auch anders aussehen könnte.

Er erklärt, der Senat ermögliche eine Wahl über Listen, was beim StuPa anders sei. Dort können andere Personen nachrücken, wenn gewählte Mitglieder nicht an Sitzungen teilnehmen können.

Er hält den aktuellen Vorschlag für aussichtslos und führt an, dass die Legitimationsdebatte zu groß und komplex für die heutige Sitzung sei. Er schlägt eine Wahlreform für die Zukunft vor.

Jonathan meint, dass der Vorschlag der Ausweitung gegen das Prinzip einer Wahl widerspreche und er sie für sinnlos halte. Er meint, dass gewählte Abgeordnete eine Verantwortung hätten, derer sie dann auch gerecht werden müssten. Das Problem läge vorallem bei Abgeordneten, die nicht erscheinen würden. Ihn betreffe das aber ausdrücklich nicht.

Emma stimmt Robert zu, dass eine Wahlreform notwendig wäre und spricht sich sehr explizit gegen eine Listenwahl im StuPa aus.

Janne merkt an, dass es nicht zwangsläufig eine Thematik der Verantwortung sei, wenn man nicht aller zwei Wochen im StuPa sein könne. Beispielsweise haben Menschen mit Uterus einmal im Monat ihre Periode und schon allein dadurch ggf. Probleme so regelmäßig teilzunehmen.

Silvio sieht auch das Argument, das StuPa öffnentlich zugänglich zu machen. Auch im Punkt von Individuen, die keiner Fraktion angehören würden, stimme er Edona zu. Das könne man im Rahmen einer Wahlordnung besprechen. Aber er sehe trotzdem eine Verantwortung zu kommen, so sehr er auch die Argumente von Personen verstehe, die im Rahmen von Studium oder Gesundheit nicht kommen könnten.

Madita möchte die Vorwürfe von sich weisen, da sie die Anregung aus dem Grund eingebracht hätte, dass sie einmal nicht anwesend sein konnte und gerne ihre Stimme an eine Person übertragen hätte, die das StuPa kennenlernen wollte und ihre Meinung gut vertreten hätte. Sie habe es schade gefunden, dass das nicht möglich war.

Paul merkt an, dass unter Auschluss der Öffentlichkeit nur StuPa-Mitglieder anwesend sein dürften, was die Stimmenübertragung auf Nicht-Mitglieder erschwere. 

Henry spricht sich dagegen aus, die Annahme zu stellen, man riskiere, dass es permanente Stimmübertragungen nach Listenwahl gebe.

Er macht den Punkt, dass der Ausschluss der Öffentlichkeit nicht bedeute, dass besonders wichtige und vertrauliche Themen besprochen würden, wo es sich um das Mandat drehen würde.

Edona stellt einen GO-Antrag auf Schluss der Debatte mit anschließender Endabstimmung.

Silvio stimmt dem zu und schlägt vor, das Thema als neuen TOP in der nächsten StuPa-Sitzung zu besprechen. Louise wirft ein, dass wir nur noch eine Sitzung im aktuellen Semester hätten und dafür auch eine 2/3-Mehrheit bräuchten, um irgendwas in der Wahlordnung zu ändern.

Es wird kurz debattiert, Emma wirft ein, dass eine Änderung sicherlich 4 Jahre dauern würde und dass man sich gern in der nächsten Sitzung darüber austauschen könnte, aber dass die Wahlordnung ein sehr langwieriger Prozess sei.

Robert merkt an, dass er mittlerweile gelernt habe, man könne auch „in der Salamischeiben-Taktik“ Schritt für Schritt Dinge an der Satzung ändern, aber so würden keine Änderungen zustande kommen.

Emma erwidert, wenn er Zeit habe, könne er gern innerhalb von zwei Wochen eine neue Wahlordnung ausarbeiten.

Louise wirft ein, die „Salamischeiben-Taktik“ wurde sich heute auch vom Justiziariat gewünscht.

Robert empört sich, dass das Justiziariat auch permanent viele Änderungen an den ausgearbeiteten Entwürfen angebracht habe und es eine intensive 4-jährige Arbeit an der Satzung gegeben habe.

Emma möchte sich auch kurz mit aufregen, da sie ebenfalls zwei Jahre mit dran gearbeitet habe und die Dinge, die zwischendrin angemerkt worden seien auch Dinge gewesen wären, die vorher auffallen hätten können.

Tim fragt nochmal nach, was jetzt mit Edonas GO-Antrag war und bringt uns damit zurück zur Abstimmung über den Änderungsantrag zur Ausweitung der Stimmübertragung.

Der Änderungsantrag von Madita wird angenommen. Mit 9 Stimmen dafür, 6 dagegen und 4 Enthaltungen.

Für § 11 hat Robert wieder einen Änderungsantrag vorbereitet. Dieser sei auch genehmigungsrelevant.

Der Änderungsantrag wird mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung angenommen.

In § 14 möchte Emma „die Mitglieder des AStA“ in „die Referent*innen des AStA“ umändern, da sonst auch die SB-Stellen vom StuPa gewählt werden müssten. „Und das will glaube ich niemand“

Henry spricht sich dafür aus, dass die SB-Stellen auch vom StuPa gewählt werden, weil er das intransparent finde und es befürworte, wenn mehr Menschen ein Auge darauf hätten.

Emma sei da klar dagegen, da ein Grund dafür, dass SB-Stellen beliebter seien, wäre, dass sie nicht vor das StuPa müssten und das ein interner Prozess sei. 

Das Präsidium bringt Emmas Vorschlag als Änderungsantrag ein.

Der Änderungsantrag wird mit 4 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen angenommen.

Von § 15 bis § 22 sind alle wunschlos glücklich.

In § 23 soll per Änderungsantrag die „fachliche Unabhängigkeit“ der moritz.medien vom Medienausschuss gewahrt werden.

Es folgen Nachfragen und eine Aussprache, warum die moritz.medien nicht lieber äußere und innere Pressefreiheit in der Satzung stehen haben wollten.

Die moritz.medien antworten, dass die Formulierung vom Justiziariat nicht genehmigt werden würde.

Es folgt eine Debatte zur Rechtslage. 

Der Änderungsantrag wird mit 4 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen angenommen.

Es gibt keine Änderungen bis § 51, in dem es nur nochmal sprachliche Änderungen und Anpassungen gab.

In der Anlage 1 gibt es keine Änderungsanträge

Die zweite Anlage wurde gestrichen, muss jedoch wieder hergestellt werden. 

Darüber wurde schon abgestimmt.

Es gibt keinen weiteren Redebedarf und es wird über die Satzung in der vorliegenden Form abgestimmt.

Die Satzung in der vorliegenden Form wird mit einer Enthaltung angenommen. 

22:29 Uhr 

Patrizia hat „etwas ganz kurzes“. Sie plane einen Jour fixe als Austauschplattform für den Austausch mit den Studierenden. SIe wolle möglichst viele studentische Perspektiven einholen. Sie betont aber, dass die Teilnahme ausdrücklich freiwillig sei.

Louise betont noch einmal, dass AStA noch einen Beitrag zur geplanten Demo machen soll, damit möglichst viele kommen.

Mehr gibt es nicht zu Sonstiges, wir sehen uns in zwei Wochen wieder im Konferenzraum und beenden die Sitzung um 22:30 Uhr.

Wir wünschen euch einen schönen Abend, schlaft gut! <3 


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

Wissenschaft auf der Bühne – Science Slam 2026

Wissenschaft auf der Bühne – Science Slam 2026

Es ist wieder soweit! Nachdem die letzten zwei Ausgaben extrem erfolgreich waren, kehrt der Science Slam mit seiner dritten Ausgabe zurück. Am 08. Juli ab 19 Uhr wird im Hörsaal 3 am ELP wieder geslamt und um den Sieg gekämpft.

Kurz & knapp

Datum: 08. Juli 2026
Tickets und Uhrzeit: Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn 19:00; der Eintritt ist frei
Ort: Hörsaal 3, Ernst-Lohmeyer-Platz 6
Veranstalter:
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg – Junges Kolleg, AstA, Studierendentheater Greifswald, Science Slam Greifswald
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Wissenswertes zum Event

Entstanden ist die Idee im Kreis der Deutschlandstipendiat. Das Konzept ist einfach: Mehrere Slammer präsentieren ihre wissenschaftlichen Themen – egal ob aus einer Seminar-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit. Das Ganze erinnert an einen Poetry Slam, nur dass statt Gedichten Forschung im Mittelpunkt steht. In zehn Minuten gilt es, ein oft komplexes Thema verständlich, kreativ und möglichst unterhaltsam auf die Bühne zu bringen.
Ob Naturwissenschaften, Medizin oder Geisteswissenschaften – beim Science Slam geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern das Publikum mitzunehmen. Humor, anschauliche Beispiele und überraschende Ideen sind ausdrücklich erwünscht. So zeigt sich, dass hinter jeder wissenschaftlichen Arbeit eine spannende Geschichte stecken kann.
Wer am Ende den Sieg mit nach Hause nimmt, entscheidet das Publikum. Sechs zufällig ausgewählte Zuschauer vergeben nach jedem Vortrag Punkte von eins bis zehn. Aus den Durchschnittswerten ergibt sich schließlich die Gewinnerin oder der Gewinner des Abends.

Der Science Slam macht deutlich: Wissenschaft kann begeistern, überraschen und richtig Spaß machen. Wer einen Abend voller interessanter Ideen, kreativer Präsentationen und guter Unterhaltung erleben möchte, sollte sich den 8. Juli vormerken.

Im Web Weekly stellen wir euch jede Woche ein neues Kultur-Ereignis in Greifswald und Umgebung vor.
Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! (Text: Melanie Ehrhardt; Design: David Langner)

Dr. Alfons Maria Wachsmann: Greifswalder Widerstandskämpfer im Nationalsozialismus

Dr. Alfons Maria Wachsmann: Greifswalder Widerstandskämpfer im Nationalsozialismus

Am 21. Februar 1944 wurde der katholische Greifswalder Priester Doktor Alfons Maria Wachsmann von den Nationalsozialisten in Brandenburg an der Havel ermordet. Er hatte den Nationalsozialismus von Beginn an öffentlich kritisiert und diese Position als Hochschulseelsorger auch regelmäßig den Studierenden erläutert. Hintergründe über das Leben und Denken des Widerstandskämpfers und katholischen Märtyrers liefert dieser Artikel.

Kindheit, Jugend und 1. Weltkrieg

Wachsmann wurde 1896 in Berlin geboren, wuchs aber nach dem Tod seines Vaters 1887 unter wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen in Schlesien auf. Nur durch die Unterstützung seines lokalen Pfarrers war es ihm möglich, eine höhere schulische Bildung zu erlangen und 1914 das Abitur zu absolvieren. Er nahm 1914 zunächst als Kriegsfreiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. 1915 wurde er wegen einer Fußverletzung aus dem Kriegsdienst entlassen. 1916 zog man ihn jedoch dennoch wieder ein und er musste trotz Fieberanfällen, hervorgerufen durch eine Malaria-Erkrankung, bis 1919 Soldat bleiben. Durch seine traumatischen Erfahrungen im Kriegsdienst wurde er zum Pazifisten und trat im Jahr seiner Entlassung aus dem Militärdienst dem Friedensbund Deutscher Katholiken bei, der sich seit 1917 für ein Ende des Ersten Weltkriegs und nach dem Kriegsende 1918 für eine dauerhafte Friedensordnung einsetzte.

Beruflicher Werdegang

Wachsmanns Theologiestudium endete 1921 mit seiner Priesterweihe. Danach wirkte er in Görlitz und Berlin, bevor er 1929 als Pfarrer nach Greifswald zog. In dieser Funktion war er auch als Studierendenseelsorger tätig. Die bis heute bestehende Katholische Studierendengemeinde entstand in dieser Zeit. Bei regelmäßigen, etwa 14-tägigen Treffen, hielt der intellektuell gebildete Wachsmann Vorträge zu verschiedenen religiösen Themen. Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer, begann er an der Philosophischen Fakultät zu promovieren. Abschließen konnte er sein Promotionsstudium 1934. Im Zuge dessen wurde sein Pfarrhaus zu einem intellektuellen Gesprächspunkt für Akademiker*innen verschiedener Disziplinen und Religionen. Gerade vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus, stand er dem Protestantismus für seine Zeit ungewöhnlich offen gegenüber. Die hasserfüllte Botschaft des Nationalsozialismus war für ihn der große Feind des Katholizismus, nicht die anderen christlichen Konfessionen.

Friedlicher Widerstand im Nationalsozialismus

Seine Ablehnung des Nationalsozialismus zeigte Wachsmann auch nach der Machtübernahme offen durch Kleinigkeiten. So begrüßte er beispielsweise mit „Grüß Gott“ oder „Guten Tag“ anstelle von „Heil Hitler“ oder gab bei Spendensammlungen der NSDAP nichts und erklärte bereits für die Caritas, ein katholisches soziales Hilfswerk, gespendet zu haben. Zudem verspottete er das Regime in persönlichen Gesprächen mit Witzen. Des Weiteren argumentierte er offensiv gegen die nationalsozialistische Ideologie und die staatlichen Restriktionen gegenüber der katholischen Kirche. Bei seinen regelmäßigen Vorträgen und Diskussionsrunden mit Studierenden und Akademiker*innen animierte er sein Publikum subtil dazu, die nationalsozialistische Ideologie zu hinterfragen. Noch etwas deutlicher tat er dies in persönlichen Gesprächen. Um sich unabhängig informieren zu können, las er eine vatikanische Tageszeitung und hörte verbotenerweise ausländische Radiosender. Auffallend ist hierbei, dass er dies im Gegensatz zu vielen anderen bei offenen Fenstern in starker Lautstärke tat, sodass es allgemein bekannt war. Überlieferte Aussagen von ihm hierüber lassen darauf schließen, dass er die Gefahr, in die er sich hierdurch begab, nicht wirklich wahr- oder ernst nahm.

Politisch motivierte Verfolgung

Aufgrund seiner regimekritischen Positionen wurde Wachsmann von den Nazis schon früh bespitzelt. Ab 1934 kontrollierte die NSAP seine Predigten, etwas später auch sein Telefon. Aufgrund seiner kritischen politischen Einstellung wurden ihm zudem mehrfach Auslandsaufenthalte verweigert. Am 23. Juni 1943 wurde er von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) verhaftet. Bereits im Februar 1943 waren mehrere regimekritische katholische Priester aus Pommern und einer aus Parchim verhaftet und zum Teil hingerichtet worden. Diese wurden zuvor durch einen Spitzel in den katholischen Kirchengemeinden Stettins belastet. Die Haftbedingungen waren hart. Er musste die meiste Zeit in Einzelhaft verbringen und regelmäßig körperliche Arbeit verrichten. Eine Linderung war es, dass ihm zumindest eingeschränkt das Lesen der Bibel sowie theologischer und geschichtswissenschaftlicher Bücher erlaubt wurde. Gleiches galt für das Schreiben und Lesen von Briefen, Besuche und kurze Spaziergänge. All das war allerdings ebenfalls nur restringiert und zweitweise gar nicht möglich. Am 03. Dezember 1943 wurde Wachsmann nach mehreren Prozessterminen, die keinen fairen rechtsstaatlichen Standards entsprachen, vom „Volksgerichtshof“ wegen „Wehrkraftszersetzung“, also kritischen Äußerungen zur deutschen Armee, und „Defätismus“, also der (militärtaktisch offensichtlichen, aus Sicht der Nazis illegitimen) Erklärung, der Zweite Weltkrieg sei für Deutschland nicht mehr zu gewinnen, zum Tode verurteilt. Als besonders schwerwiegend galt, dass er auch andere Personen mit diesen Haltungen geprägt habe. Die Hinrichtung mittels Guillotine erfolgte am 21. Februar 1944. In der Haftzeit zwischen Verurteilung und Hinrichtung war Wachsmann nahezu konstant an Händen und Füßen gefesselt. Auch brannte nachts eine Lampe an seinem Bett und erschwerte sein Schlafen. Besuche waren jedoch weiterhin eingeschränkt möglich.

Beisetzungen

Kurz nach der Hinrichtung wurde Wachsmann in sehr stiller Weise in Brandenburg bestattet. Die Information, dass er gestorben war, konnte nur verklausuliert und ohne Kritik weitererzählt werden, um keine weiteren Ermittlungen der Gestapo zu provozieren. Nach dem Ende des Nationalsozialismus wurde Wachsmanns Leichnam noch zwei Mal feierlich umgebettet: zunächst auf den Alten Friedhof und später neben die katholische Kirche in Greifswald. Dort liegt er noch heute begraben.

Bedeutung für die Gegenwart

Wachsmann war ein Mensch, der sich in einem menschenfeindlichen Systems seine Menschlichkeit und seine Überzeugungen bewahrt hat. Dies tat er vielfach durch Kleinigkeiten. Dass das bereits ausgereicht hat, um getötet zu werden, zeigt die Brutalität des Nationalsozialismus deutlich. Zugleich kann sein Beispiel aber auch als Vorbild dienen, sich autoritären und extremistischen Bewegungen nicht zu beugen, sondern sich mutig in alltäglichen Handlungen dagegen zu stellen, so wie er es getan hat.

Bibliographie: Herberhold, Franz: A. M. Wachsmann. Ein Opfer des Faschismus, Leipzig 1963.

Von der Politik im Plattenbau

Von der Politik im Plattenbau

Sie sind in fast jeder deutschen Stadt zu finden und genießen einen durchwachsenen Ruf. Plattenbauten und ihre Stellung in Gesellschaft, Kunst und Geschichte unter der Lupe.
Von: Meryem Kocabas

Jeder hat beim Wort Plattenbau ein Bild vor Augen. Irgendwo zwischen grauen Betonwiesen, Armut, Ostdeutschland und Ästhetik, versteckt sich eine Geschichte, die uns viel über Nachkriegsdeutschland erzählt. Ost wie West. Das Wort ›Plattenbau‹, bezeichnet umgangssprachlich aus Betonfertigteilen hergestellte Massenwohnkomplexe. Der Begriff ist selbst nicht unumstritten. Manche Stimmen aus Ostdeutschland plädieren aufgrund der negativen Konnotation für die Bezeichnung Neubau. Das Wort ›Platte‹ bezieht sich hier auf die fertigen Wand- und Deckenplatten, die auf Baustellen montiert werden können. Das damals neue und innovative Verfahren wurde vor allem in der DDR und anderen Ländern Osteuropas als Zeugnis einer positiven Zeitenwende gelobt. Im Westen gewann sie auch stetig an Bedeutung, wenngleich mit anderer Konnotation. Heutzutage werden Plattenbausiedlungen oft mit negativen Schlagzeilen assoziiert. Wie es dazu kam, dass die Platte heutzutage einen so schlechten Ruf bedient und was sie heute noch so relevant macht, bedarf einem Blick in die Vergangenheit.

Die Westplatte

Westdeutschland befand sich am Ende des Zweiten Weltkrieges in einer ebenso prekären Wohnlage wie die DDR. Die Bevölkerung wuchs rapide an und der Wohnraum fehlte. Auch viele westdeutsche Innenstädte wie beispielsweise jene in Köln wurden zerstört. Was zum Bevölkerungswachstum des Westens ebenfalls stark beitrug, waren die Wellen an Gastarbeiter*innen in den 70er Jahren, die die Demographie von Industrieorten wie dem Ruhrgebiet stark prägten. So wurden die meisten westdeutschen Plattenbauten weniger nach dem sozialistischen Ideal vom gemeinschaftlichen Wohnen gebaut, sondern als soziale Wohnprojekte für diejenigen, die im Zentrum der Stadt keinen Platz fanden. Später nannten gewisse Expert*innen westdeutsche Plattenbauten »Enklaven sozial Benachteiligter«. Besonders bekannte Beispiele sind das Märkische Viertel oder die Gropiusstadt in West-Berlin. Heute sind sie oft Schauplätze von Berichten über Gewalt und vermeintlich gescheiterter Integration.

Plattenbauviertel haben einen schlechten Ruf als angebliche ›Problemviertel‹, erleben eine starke Abwanderung und haben so mit hohen Leerstandsquoten zu kämpfen. Den schlechten Ruf haben Platten in Ost und West gemeinsam. Doch wie viel ist an den Aussagen und Überschriften tatsächlich dran? Die Berichte in Foren oder Videobeiträgen gehen auseinander, einige loben die Gemeinschaft unter Nachbar*innen – es herrscht eine unausgesprochene Verbundenheit gegen alle, die auf das Viertel herabschauen. Andere Stimmen bemängeln die sanierungsbedürftigen Gebäude, fühlen sich im Stich gelassen und wollen wegziehen. Ohne Kontext könnte es in den Berichten um Neuköllns ›Weiße Siedlung‹, oder Hohenschönhausen gehen.

Das Greifswalder ›Problemviertel‹

Greifswald ist von der größeren Debatte auch nicht ausgeschlossen. Das Plattenbauviertel Schönwalde fällt immer wieder in örtlichen Nachrichten mit negativen Schlagzeilen auf. Auch unter Studierenden kann der Ton gegenüber dem Wohnviertel verächtlich sein. Das Viertel am Rande der Stadt ist für manche fern vom romantisierten Bild der Hansestadt. Schönwalde und seine Geschichte sind ein Paradebeispiel für die Geschichte des deutschen Plattenbaus. Im Stadtteil wurden in den 1970er Jahren viele Plattenbauten errichtet, hauptsächlich für Arbeiter*innen und Angestellte der Großbetriebe wie im Kernkraftwerk Lubmin. Mit der Zeit wurden die Blöcke saniert und das Viertel mit Grünanlagen aufgewertet. So weit so Plattenbau. Trotzdem kommt man nicht um die negative Konnotation herum. Es lohnt sich, Schönwalde exemplarisch zu betrachten, um zu analysieren, wie viele Vorurteile über das vermeintliche Problemviertel wahr sind.

Um die Voreingenommenheit gegenüber dem Viertel zu verstehen, muss man sich vor Augen führen, mit welchen Anekdoten die Siedlung assoziiert wird. Die Berichterstattung der Ostsee-Zeitung verweist in mehreren Artikeln auf Gewalt, Vandalismus und Alkoholmissbrauch. Schönwalde wird als Brennpunkt dargestellt, in dem regelmäßig Einsätze stattfinden. Der NDR berichtet von der Perspektivlosigkeit junger Leute vermerkt mit Migrationshintergrund. Ein Bild, wie es auch in anderen Plattenbausiedlungen bekannt ist. Der Darstellung entgegen wirkt ein Forschungsbericht aus dem Jahre 2016 der Universität Greifswald. Dieser setzt sich mit Kriminalität und ihrer Wahrnehmung in verschiedenen Stadtteilen auseinander. Die Idee der Kriminalitätsfurcht wird vorgestellt, also die Angst eine Straftat mitzubekommen oder selbst Opfer zu werden. Diese soll in den Randvierteln Schönwalde I und II besonders hoch sein. Dabei liegen beide Stadtteile bei ihrer Kriminalitätsstatistik noch unter der Innenstadt. Vor allem Schönwalde II wird immer wieder als Gebiet mit Handlungsbedarf erwähnt. Die Probleme, so die Studie, wären aber auch teils dem Ruf zuzuschreiben. Was diesem Ruf nicht hilft, ist die schlechte Anbindung in Greifswald. Der selten fahrende öffentliche Verkehr macht es einfach, das Stadtviertel zu meiden. Infrastrukturelle Isolation ist ein Muster, das sich durch viele Plattenbausiedlungen und ärmere Viertel zieht. Das führt unter anderem dazu, dass sich eine Stadt in ihrer Demographie immer mehr aufteilt. Der Austausch zwischen der bürgerlichen Mitte und Arbeiter*innen schwindet und das Plattenbauviertel hat unter Studierenden ein niederes Ansehen.

Romantik und die Zukunft

Der Plattenbau hat auch in der Popkultur seinen Platz eingenommen. Er wird als eine Säule des Deutschraps beschrieben, Filme wie Sonne und Beton oder Goodbye Lenin sowie die Geschichten von Christiane F. und Co. festigen dieses Bild. Auch das Internet hat sein ästhetisches Auge auf die brutalistische Architektur am Rand vieler Städte geworfen. So findet man unter Suchwörtern wie ›Plattenbauromantik‹ unzählige Videos und Bilder, die versuchen, eine Faszination für die Gebäude darzustellen. Inwieweit diese ein Produkt von ›Problemvierteltourismus‹ sind, ist nicht immer erkennbar. Der Plattenbau ist vielleicht wieder cool geworden. Und handelt es sich nicht jetzt um die perfekte Zeit für die große Plattenbau-Renaissance? Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist in Groß- und Universitätsstädten besonders angespannt, da Material teuer und nur limitiert verfügbar ist. Man könnte fast denken, die Umstände, die den Plattenbau vor über 70 Jahren so attraktiv gemacht haben, sind heute immer noch da. Platten zu bauen, gehört mit zu den effizientesten und schnellsten Baumethoden und ein bisschen mehr Gemeinschaft würde uns doch guttun, oder?

So einfach ist das leider nicht. Laut einer Studie des WWF ist der für die Betonherstellung benötigte Zement für acht Prozent der globalen Treibhausemissionen verantwortlich, was die große Produktion von Platten zumindest nachhaltig fragwürdig macht. Nicht zu vergessen sind die Gründe, warum so viele Plattenbauviertel, Ost wie West, heute von Armut und vermeintlicher Kriminalität gebrandmarkt sind. Billig bauen ohne Geld und Pläne für Sanierungen. Marginalisierte Gruppen an den Rand der Stadt vertreiben ohne ausreichend Infrastruktur. Wer verspricht, dass sich die Geschichte nicht wiederholt? Der Plattenbau gehört nicht verteufelt, sein historischer Hintergrund wahrgenommen, aber auch nicht romantisiert.  Ob in Kunst oder Politik, heute über die Platte zu reden, wirft immer Themen von Armut, Ungleichheit und der Kluft zwischen Ost und West in den Raum. Diskussionen, die seit Jahrzehnten gehalten werden und so zeitlos sind wie die eindrucksvollen Betonriesen selbst.

Fotos: Jakub Weiner & Namid Joschko

Wissenschaft auf der Bühne – Science Slam 2026

Zwischen Rhythmus und Ruine: Jazznächte in Eldena

Zwischen alten Mauern und neuen Klängen: Die Eldenaer Jazz Evenings am 03. und 04. Juli verbinden Geschichte mit moderner Musik. Wenn die ersten Jazzklänge durch die alten Ruinen ziehen, dann entsteht eine ganz einzigartige Atmosphäre. Die Jazz Evenings gehören seit vielen Jahren zu einem besonderen Kulturereignis in Greifswald und locken immer wieder Jazzfans von nah und fern an.

Kurz & knapp

Datum:
03. und 04. Juli 2026
Tickets und Uhrzeit:
Einlass und Abendkasse ist jeweils um 18:15Uhr. Beginn ist jeweils um 19Uhr.
Ort:
Klosterruine Eldena; Wolgaster Landstraße 41, 17493 Greifswald
Veranstalter:
Amt für Bildung, Kultur und Sport (Greifswald) in Kooperation mit dem Kunstverein art SIEBEN Greifswald/Vorpommern e. V.
Medienpartner: NDR Kultur
Weitere Informationen und Tickets findet ihr hier: www.eldenaer-jazz-evenings.de

Ein Festival mit Geschichte

Die Geschichte des Festivals beginnt im Jahr 1981. Gegründet wurde das Festival von Studierenden der Universität Greifswald, welche die Jazzmusik auch in der damaligen DDR sichtbarer machen wollten. Schon die erste Ausgabe bestach durch die Verbindung aus musikalischen und gesellschaftlichen Hintergründen. Musiker aus Ost und West trafen aufeinander und machten das Festival zu einem besonderen Ort des Austausches. Genau wie in diesem Jahr erneut, verwandeln die Eldenaer Jazz Evenings seit über vier Jahrzehnten die ehrwürdige Klosterruine Eldena in einen der stimmungsvollsten Jazzspielorte Deutschlands.

Bildnachweis: Wally Pruß

Jazzprogramm in einzigartiger Kulisse

Die Besonderheit des Festivals entsteht aus der Verbindung aus Musik und Ort. Die historische Klosterruine bildet eine einzigartige Bühne, die den Konzerten eine besondere Stimmung verleiht. Zwischen den Backsteinmauern treffen internationale Künstler*innen, bekannte Größen der Jazzszene und neue Talente aufeinander. Dabei ist die Atmosphäre mindestens genauso wichtig wie die Konzerte und deren Erleben.
Auch in diesem Jahr erwartet euch wieder ein abwechslungsreiches Programm. An zwei Konzertabendenden könnt ihr zahlreiche Acts bestaunen. Ein Highlight ist dabei der Auftritt der NDR Bigband gemeinsam mit dem Trompeter und Komponisten Frederik Köster.

Bildnachweis: UHGW

Hier ist eine Programmübersicht:
Programm am Freitag (03. Juli):
Björn Lücker Berlin Ensemble, NuHussel Orchestra, Julian Maier-Hauff
Programm am Samstag (04. Juli):
Soundrise Quartet, SirBradley, Frederik Köster & NDR Bigband

Im Web Weekly stellen wir euch jede Woche ein neues Kultur-Ereignis in Greifswald und Umgebung vor.
Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! (Text: Melanie Ehrhardt; Design: David Langner)

StuPa-Ticker 5. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 4. Ordentliche Sitzung

Herzlich Willkommen zur vierten ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Heute erwartet uns ein wirklich umfangreiches Programm mit ganzen 20 TOPs. Auf dem Plan stehen unter anderem erneut die Wahlen der fünf unbesetzten AStA-Referate, alle angenommenen Anträge aus der Vollversammlung und vieles mehr! Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

4.1 Vorstellung einer studentischen Initiative (fällt weg)

4.2 Weiteres Vorgehen bei den Kürzungen

TOP NEU 5 Finanzantrag: Party-Equipment Geologenkeller e.V.

TOP NEU 6 Wahlen AStA

6.1 Vorsitz

6.2 Finanzen

6.3 Politische und ökologische Bildung

6.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung

6.5 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung

TOP NEU 7 Bestätigung der Deligierten ZLB Hauptversammlung

TOP NEU 8 Bestätigung studentische Vertretung ZLB Direktorium

TOP NEU 9 Beschluss der Vorsitzenden aus den Ausschüssen

TOP 10 Antrag: Projektstelle zur Einwerbung von Drittmitteln aus dem Programm „Vielfalt verbindet“

TOP 11 Finanzordnung (1. Lesung)

TOP 12 Satzung der Studierendenschaft (1. Lesung)

TOP 13 Antrag: „Für ein BAföG, das zum Leben reicht!“

TOP 14 Antrag: „Erhalt des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaften“

TOP 15 Antrag: „Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung sichern!“

TOP 16 Antrag: „Zwischen „Atemlos durch die Nacht“ und „Highway to hell“- Erste-HilfeKurse für die Studierendenschaft“

TOP 17 Antrag: „Mensa für Alle!“

TOP 18 Antrag: „Sitzgelegenheiten im Apfelgarten“

TOP 19 Antrag: „Essen retten- „Fairteiler-Kühlschrank“ an den Mensen“

TOP NEU 20 Benennung einer weiteren studentischen Vertretung für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik

TOP NEU 21 Aufhebung Beschluss Nr. 2026-3624

TOP NEU 22 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Namid, David, Rudy, Niklas, Allan, Jette, Josi

Beginn der Sitzung: 20:25 Uhr

Die Sitzung beginnt mit dem Klingeln des Glöckchens. Aufgrund eines Surrens hatten wir noch einen Raumwechsel.

20:28 Uhr

Es sind 16 Stupist*innen anwesend und es gibt eine Stimmübertragung an Janne. Das StuPa ist somit beschlussfähig.

Das Protokoll der zweiten und der dritten nicht beschlussfähigen Sitzung liegen jeweils vor und werden beide einstimmig bei einer Enthaltung angenommen.

Die Tagesordnung wurde geändert und in geänderter Form einstimmig angenommen.

20:29 Uhr

Es gibt eine Ergänzung zur Initiative „Greifswald taucht ab“. Bei dem Antrag geht es um die Gründung eines Tauchvereins für Forschungszwecke. Den Antrag könnt ihr in der 1. ordentlichen SItzung dieser Legislatur nachlesen.

Der vorliegende Antrag wäre nicht rechtsgültig. Darum soll er in Zukunft erneut in formal geänderter Form gestellt werden.

Oliver hat keine Anmerkungen und es gibt keine Fragen zu seinem Bericht.

Magnus hat eine Ergänzung zu seinem Bericht. Er enthält einen Zahlenfehler. Zudem sollte er eine Initiative zu Psychotherapien vorstellen, zu der heute eine Demo stattfand, was aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich war.

Rieke hat keine Ergänzungen und es gibt auch keine Fragen zu ihrem Bericht.

Zu Merles Antrag gibt es weder Nachfragen noch Ergänzungen.

Zu Moritz‘ Bericht gibt es keine Anmerkungen.

Grey hat seinen Bericht nachgereicht. Dazu gibt es keine Fragen.

Wir als moritz.medien ergänzen, dass wir eine neue Geschäftsführung haben.

Es gibt keine Ergänzungen zum Bericht der moritz.medien und keine Nachfragen.

Paul stellt eine Zwischenfrage zum Bericht vom Falk aus dem AStA. Er fragt, ob dieser eingereicht wurde. Er wurde nicht eingereicht.

20:33 Uhr

Los geht’s mit dem TOP.

Dieser Tagesordnungspunkt fällt aus terminlichen Gründen weg!

Irma stellt ihren Bericht zu den Kürzungen an der Uni vor. Sie spreche als Mitglied des philosophischen Fakultätsrats und als Senatorin.

In der Philosophischen Fakultät seien finanzielle Kürzungen geplant. In die 

Studiengänge Kirchenmusik und Musikwissenschaft könne man sich im nächsten Semester nicht einschreiben, ohne, dass es dazu eine Debatte gegeben habe.

Es gehe konkret um die Kürzungen im Studiengang Musik und Musikwissenschaft, aber auch in der gesamten Philosophischen und Theologischen Fakultät wird über Kürzungen diskutiert.

Sie fordert bzw. schlägt eine Demo vor. Diese richte sich „natürlich nicht gegen die Uni, sondern das Land“. Sie erfragt, ob dass aus Sicht der Anwesenden eine angemessene Reaktion sei.

Jonathan unterstützt die Idee. Demos seien althergebracht aber sinnvoll. Das Thema werde wohl leider noch länger relevant bleiben.

Janne fragt, was die konkrete Forderung der Demo sein solle und wie realistisch welche Forderungen seien. Sie schlägt als alternative Methode auch einen Streik vor.

Irma möchte hervorheben, dass es darum geht, den Unmut zu zeigen. Sie wolle nicht die ganze Organisation übernehmen, aber freue sich über eine Taskforce und Ideen von allen. 

Paul betont, es sei ein wichtiger Punkt, den Unmut zu zeigen, weil das Grundproblem ein kommunikatives sei. Nicht nur die Studierenden sondern alle im Musik-Institut seien nicht informiert worden. Der Überraschungseffekt solcher Maßnahmen solle vermindert werden.

Henry möchte einläuten, dass die Idee der Demo nicht neu sei. Er hält es für sinnvoll die Demo breiter zu framen als eine Demo gegen grundsätzliche Kürzungen im Bildungsbereich, um möglichst viele Studierende anzusprechen. Die Kürzungen an der Uni würden aus seiner Sicht mit vielen Kürzungen im „Sozialstaat“ einhergehen.

Irma antwortet dazu, es solle das Ziel sei, sich für den Erhalt aller Studiengänge einzusetzen und nicht nur für die Musik.

Robert unterstreicht, dass er solch eine Demo für angemessen halte.

Der nächste Schritt sei die Kommunikation zwischen Rektorat und Fakultät. Am Fakultätsrat sei das Thema komplett vorbeigegangen.

Eine ausgewählte Musik-Studierende sollen wohl etwa zehn Tage vorher informiert worden, was aus seiner Sicht aber auch nicht legitim sei.

Er halte den Immatrikulationsstopp für falsch, weil das Geld nicht mehr werden würde, sondern eher immer weitere Stopps warten würde. Dieses Vorgehen sei „ein Tod auf Raten“.

Dagegen habe man als HoPo nichts tun können, weil man zu spät davon erfahren habe, wolle aber in Zukunft bei ähnlichen Kürzungforderungen im Vorfeld Widerspruch kundtun.

Emma stimme diesen Punkten vollständig zu. Sie ruft zur Mithilfe und zum Brainstorming unter Stupist*innen auf.

Organisatorisch hält sie es für sinnvoll, dass der AStA die Demo organisiert

Paul stimmt zu, dass es um alles gehe und nicht nur die Musikwissenschaften. Diese seien nur momentan besonders prekär sichtbar aber in Zukunft werde es wohl auch andere Institute treffen. Er betont, dass im nächsten Jahr dann neue Sparpotenziale warten würden, weil die Kürzungen mehr werden würden.

Es gibt keine weiteren Anregungen aus der Studierendenschaft.

Louise schimpft mit den Stupist*innen, da bei der Sitzungen vor zwei Wochen nur vier von ihnen da waren, obwohl das Präsidium kaum Absagen erreicht hätten. Wenn so viele keine Zeit hätten, könnten sich alle übrigen inklusive des Präsidiums und der moritz.medien auch sparen, extra anzureisen.

Der Geologenkeller eröffne nach langer Schließzeit endlich wieder, aber dafür werde aufgrund der langen Schließungsphase Geld benötigt. Es gehe um einen Mini-Kühlschrank für Obst und Eis und Kabeltrommeln, die technisch sicher seien.

Es gibt keine Fragen an die Antragstellenden.

Magnus erachtet, stellvertretend für den AStA-Finanzer, den Antrag für förderfähig und -würdig.

Der Antrag sei form- und fristgerecht eingegangen, der Haushaltstopf sei noch genug gefüllt. 

Das Anliegen finde er gut.

Emil als Vorsitzender des Haushaltsausschusses halte den Antrag für „unkontrovers“ und befürwortet die Finanzierung.

„Der Geokeller war lange genug zu.“

Es gibt keine Änderungsanträge in der Änderungsantragsdebatte.

Es kommt zur namentlichen Abstimmung.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

20:50 Uhr

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Die nächste Runde startet in der nächsten Sitzung. Wenn ihr Lust habt, wendet euch gern an den AStA!

20:50 Uhr

Das Präsidium bringt den Antrag stellvertretend für die FSK ein. Niklas wurde von der FSK vorgeschlagen.

Es gibt keine Wortbeiträge oder Änderungsanträge.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Niklas wird auch hier als studentische Vertretung für das ZLB Direktorium vom Präsidium vorgeschlagen.

Auch hier gibt es keine Wortbeiträge oder Änderungsanträge.

Auch dieser Antrag wird einstimmig mit einer Enthaltung angenommen.

20:52 Uhr

Auch diese Anträge werden vom Präsidium eingebracht.

Emily soll als Medienausschussvorsitzende und Emil als Haushaltsausschussvorsitzender bestätigt werden.

Die Anträge werden ohne Wortbeiträge oder Änderungsanträge einstimmig angenommen.

20:53 Uhr

Robert bringt den Antrag ein. 

Das Bundesforschungsministerium hat das Programm „Vielfalt verbindet“ ausgeschrieben. Dabei geht es multikulterelle und andere Themen zu gesellschaftlicher Vielfalt.

Das Gleichstellungsbüro und der AStA  hätten sich parallel für eine Kandidatur entschieden. Es solle aber nicht von beiden gegeneindander kandidiert und Mittel abgegraben werden. Daher hätten sie beschlossen, sich zusammen zu tun. Irma solle nun dafür zuständig und entschädigt werden, den Antrag zu stellen. DIe Mittel wreden dann untereinander aufgeteilt.

Unter anderem könnten die Mittel für die 12-Stunden-Vorlesung oder ein Projekt für Erstakademiker*innen eingesetzt werden. Auch die No-Go-Kampagne der Universität erwähnt er.

Die Antragsfrist wäre recht bald, daher würde es drängen, den Antrag mit einer Projektskizze abzugeben.

Henry verstehe nicht, inwiefern AStA und Antidiskriminierungsstelle sich gemeinsam bewerben könnten, wenn die Förderung sich an konkrete einzelne Projekte richte.

Robert antwortet, es sei ein Projekt und man bewerbe sich als Universität Greifswald. Das habe auch den Vorteil, dass die Abrechnung über die Uni laufe und sich der AStA daher nicht drum kümmern müsse.

Henry fragt erneut, wie sich die Universität als Ganzes auf ein Projekt bewerben könnte. Es brauche ja konkrete Projekte, auf die sich beworben werden könne.

Robert antwortet, für den Teil des Gleichstellungsbüros gebe es schon Ideen. Dort plane man eine Kampagnen für die ersten weiblichen Professorinnen und die ersten Akademiker*innen der Uni aus Arbeitendenfamilien.

Er könne aber nicht für den AStA sprechen.

Paul finde dies eine gute Idee, mehrere Ideen für Projekte zu einem Gesamtkonzept zusammenzufügen, wofür diese Förderung nötig sei.

Rieke geht auf die Frage ein und bekräftigt den Punkt. Sie plane derzeit eine Aktion über Studieren mit Behinderungen, bei der sie auch mit dem Gleichstellungsbüro kooperiere.

Henry insistiert, dass es ihm darum gehe, eine Stelle zu finanzieren, sich um die Drittmittel kümmert. Bisher hätten das ja die Referent*innen im AStA für ihren Bereich gemacht.

Robert antwortet, dass das zu Henrys Zeit mit einem voll besetzten AStA gewesen sei,

 was aktuell nicht der Fall wäre. Es sei aber auch nicht schlimm, die Gleichstellung würde die Bewerbung sowieso durchführen wollen.

.. erklärt hierzu noch einmal, dass Magnus momentan stellvertretend auch das Finanzreferat übernimmt und sich explizit diese Unterstützung gewünscht hätte.

Henry bleibt bei seinem Standpunkt und wirft ein, man könne sich ja fragen, warum der AStA nicht voll besetzt sei. Er frage sich aber, warum die Stelle auf Irma personalisiert sei und nicht zunächst die Stelle an sich geschaffen werde und danach Bewerbungen ermöglicht werden würden. Außerdem wüsste er gerne noch genau, wie das dann zu fördernde Projekt aussehe. Daher habe er „Bauchschmerzen“.

Robert antwortet, dass diese Projektstellen bisher immer personalisiert wären, weil sie nur temporär seien. Er könne diese Bauchschmerzen nachvollziehen.

Edona verstehe die Idee und könne Irmas Anliegen gut verstehen, aber sie würde sich wünschen, dass bis zur nächsten Sitzung eine ausformulierte Idee für konkrete Projekte vorliegen könne. 

Robert antwortet, dass er für das Gleichstellungsbüro nicht sprechen wird, weil er nicht der Chef sei.

Irma setze sich gerne mit dem Asta zusammen und könne Projekte ausarbeiten, sofern die Zuarbeit durch den Rest des AStAs erfolge.

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge und keine Änderungsanträge.

Es kommt zur Abstimmung. 

Der Antrag wird mit einer Enthaltung einstimmig angenommen.

Edona bittet Irma noch, dass sie sich auch mit der Stelle für Antidiskriminierung auseinander setzt. (Irma nickt darufhin)

21:07 Uhr

Louise erinnert nochmal, dass zur nächsten Sitzung die zweite Lesung stattfindet, bei der eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig ist, um etwas zu beschließen. 

Der Plan sieht vor, die Finanzordnung Paragraph für Paragraph durchzugehen und Fragen zu klären.

Der Idealfall sehe vor, so Louise, dass Änderungen vom Justiziariat bis zur nächsten Sitzung einfließen können.

Louise geht die Paragraphen durch und fragt nach Anmerkungen. Bisher gab es aber keine inhaltlichen Änderungen, daher gibt es auch keine Nachfragen.

In Paragraph 13 gibt es eine Änderung in Absatz 6, die Auszahlungstermine für Fachschaftsgelder behandelt.

Emma schlägt vor, dass darüber noch einmal bei Paragraph 26 geredet werden solle.

Paul hat eine bürokratisch Detailfrage, die wir leider nicht ganz verstanden haben und die von Robert beantwortet wird.

Wir sind bei Paragraph 15 Absatz 3.

Christoph fragt, worum es dabei gehe.

Robert antwortet, dass die erste Überarbeitung der Finanzordnung aus 2022 aus einer anderen Haushaltssituation komme. 

Das StuPa müsse entscheiden, wie hoch die Aufwandsentschädigungen für AStA und moritz.medien höchstens liegen dürfen.

Emma erklärt, dass Höchstsätze auch unterschritten werden könnten, deswegen würde eine Hochsetzung, wie es in diesem Fall geschehen würde, nicht schaden.

Janne fragt nach um welchen Zeitraum es sich bei diesen Höchstsätzen der Auszahlungen handle.

Laut Emma handele es sich um Zahlungen pro Monat.

Christoph spricht sich für höhere Maximalsätze aus.

Emma erklärt, es gehe um Vertretungsposten.

Henry findet es diskutabel, es höher zu setzen. Bei größeren Projektstellen könne man auch höhere Aufwandsentschädigungen geben. Man könne ja im Normalfall trotzdem die aktuellen Zahlungshöhen beibehalten. 

Robert weist darauf hin, dass es, wenn er auch Projektstellen in dieses Höhersetzen mit einbeziehen wolle, man sich eher Absatz 7 nochmal anschauen müsse, da dieser Projektstellen behandle.

Edona spricht sich dafür aus, sich keine zu engen pauschalen Maximalgrenzen bei den Zahlungen zu setzen und stattdessen konkret, wenn das Geld mal knapp ist, darüber zu diskutieren..

Es gibt dazu keine weiteren Wortbeiträge.

Absatz 8 sei neu und behandle die bisher auch gängige Aufwandsentschädigung für das Alterspräsidium, die nun auch in der Finanzordnung geregelt werden solle.

§ 15:

Emil hat noch eine Nachfrage. Er möchte wissen, ob die Aufwandsentschädigungen hierbei auch für Vertretungen gelten. Robert erklärt diese Frage sehr ausführlich. Es scheint eine komplexe Regelung zu geben. Emma ergänzt dazu noch etwas. Es handele sich um eine Aufwandsentschädigung unter der Versteuerungsgrenze und nicht um ein reguläres Gehalt.

In Paragraph 16 gibt es keine weiteren Änderungen. 

Wir springen weiter. Die nächste inhaltliche Änderung gibt es in Paragraph 17 Absatz 2, in dem es um Sozialausgaben bezogen auf Kinderbetreuung geht.

Robert erklärt hierzu, dass das StuPa hier noch eine neue Satzung schaffen müsse.

Edona schlägt vor, dass man die Formulierung „Studierende mit Kind“ um „Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen“ ergänzt.

In Paragraph 18 gibt es keine weiteren Fragen zu den Änderungen.

In Paragraph 19 gab es Anpassungen an das neue Landesreisekostengesetz. Es wurden Wegstreckenentschädigungen hochgesetzt.

In Paragraph 21 gibt es eine bürokratische Formulierungsänderung.

Die inhaltliche Änderung beinhaltet, dass drei statt zwei Sachbearbeiter*innen für Kassenwesen gewählt werden.

Dieser Paragraph 22 fällt weg, weil der Posten unnötig sei, wie Robert erklärt.

In Paragraph 23 wurden Zuständigkeiten erweitert, da das bisher schon so umgesetzt und die Ordnung daran angepasst wurde.

Emma geht nach vorn, um Paragraph 26 genauer zu erklären. Es ginge um die Rücklagen der FSRe. Es solle verhindert werden, dass Geld zu lange bei den Fachschafträten liegen bleibe. Daher solle es immer zum Jahresende wieder eingezogen werden. Das Problem daran sei, dass sie dann Geld verlieren würden, dass sie kurz vor Jahresende noch erhalten. Daher sollen sie die Möglichkeit bekommen spezielle Rücklagekonten zu schaffen und Spenden zu erhalten, die nicht in das Geld vom AStA eingerechnet werden.

Chris findet das neue System gut. Janne auch, weil Emma es kompetent und somit überzeugend erklärt habe.

In den nächsten Paragraphen gibt es keine großen Änderungen und keine Beiträge.

Paragraph 34 soll ein späteres Inkrafttreten des Paragraphen 26 regeln. Robert begründet das mit längerer Vorbereitungszeit für mehrere Gremien.

Es geht im Anhang weiter.

Paul fragt, warum der*die Beauftragte für Datenschutz eine Aufwandsentschädigung erhalte. Er habe mitbekommen, dass das in der Vergangenheit immer nur sehr wenig Aufwand gewesen sei. Emma erklärt, dass sie als momentane Datenschutzbeauftragte kein Geld erhalte.

Robert ergänzt, dass es hier um den Rahmen der Möglichkeiten geht und nicht um eine Zahlungsanweisung, da es sich auch hier um Höchstbeträge handle.

Henry schlägt vor, zur Abstimmung zu stellen, die Höchstsätze der Minijob-Grenze gleichzusetzen.

Emma antwortet, es sei grundsätzlich zu unterstützen, dass der AStA mehr Geld bekommen solle, aber es sei aufgrund der angespannten Haushaltslage schwierig sei. Eine Läsung sei da, den AStA personell zu erweitern.

Ein klassisches Gegenargument sei, dass ein AStA-Referat kein Minijob sondern ein Eherenamt sei.

Henry ist der Meinung, dass man so flexibler sei. Es gehe ja nur um den Höchstbetrag. Wenn man tatsächlich mal eine gute Kassenlage in Zukunft haben werde, könne man dann Entschädigungszahlungen leichter erhöhen.

Edona wirft ein, dass sie auch bei den moritz.medien eine Erhöhung des Maximalbeitrags für sinnvoll erachten würde.

Das wars mit der Finanzordnung.

21:37 Uhr

Die Handhabung bleibt die gleiche, wir gehen Paragraph für Parapraph durch.

Bei Paragraph 2 – den Aufgaben der Studierendenschaft – wurden diese an die Aufgaben der Studierendenschaft laut LHG angepasst.

Bei Paragraph 5 soll die Wahl des studentischen Prorektorat geregelt werden.

Paul merkt dazu an, hierbei sei das Problem, dass man dem Rektorat keine Vorgaben machen könne. Er halte es aber für sinnvoll zu regeln, wie das StuPa im Wahlverfahren vorgehen wolle.

Robert ergänzt, dass das genau der Grund für die Änderung sei. Man überlege, ob das aktuelle Wahlverfahren noch passend sei.

Paul fragt nach, ob das in die Satzung mit reingeschrieben werden würde oder per Beschluss festgelegt werden müsste.

Robert kann das auch nicht genau beantworten. In 2 Wochen bestehe bei der zweiten Lesung aber die Möglichkeit, einen Änderungsantrag zu schreiben.

Bei Paragraph 6 soll geregelt werden, welche Rechte studentische Mitglieder des Senats und der*die Vorsitzende der FSK im StuPa haben sollen, da sie keine gewählten Mitglieder und damit nicht stimmberechtigt sind aber dennoch Teilnehmende der Sitzungen sind.

In Parapgraph 10 wird die Umbenennung der AG SHA (Arbeitsgruppe für strukturelle und hochschulpolitische Angelegenheiten) zur ASHA (Ausschuss für strukturelle und hochschulpolitische Angelegenheiten) festgelegt.

Es gibt nun grundsätzlich keine AGs mehr sondern nur noch Ausschüsse.

In Paragraph 15 wird nun konkret formuliert, wer AStA-Mitglied sein kann, u.a. auch Kooptierte und Praktikant*innen.

In den nächsten Paragraphen gibt es wieder keine inhaltlichen Änderungen und Anmerkungen.

Bei Paragraph 23 steht noch eine Formulierung bzgl. der Zuständigkeiten des Medienausschusses aus. Dazu wird sich allerdings nochmal bis zur nächsten Sitzung beraten, sodass dieser Absatz dann an der Stelle besprochen werden kann.

In Paragraph 35 gebe es laut Robert eine inhaltliche Änderung. Das Tagespräsidium der VV solle nun vom StuPa statt wie bisher vom AStA bestimmt werden. Emma merkt hierzu an, dass sie dagegen sei, da die VV bisher immer vom AStA organisiert wurde.

Robert fragt hierzu an, welche Regelungen in anderen Ordnungen seien und gibt Erläuterungen, die wir leider nicht ganz verstanden haben.

Emma erläutert auf Anfrage Emils, dass die Organisation der VV selbst und der Bewerbung zu deren Tagespräsidium weiterhin beim AStA liege.

Paragraph 41 soll gestrichen werden; dazu gibt es keine Wortbeiträge.

Auch Paragraph 43 soll entfallen.

Gleiches gilt für Paragraph 49.

Die restlichen Paragraphen sind nicht nennenswert inhaltlich geändert.

Im Anhang gibt es eine Änderung. AGs sollen auch hier nun Ausschüsse heißen. Die AStA-Struktur soll nun mit Ausnahme von Vorsitz und Finanzen, was rechtlich vorgeschrieben ist, nicht mehr in der Satzung festgelegt werden, um sich potenziell unabhängiger von Forderungen des Justiziariats zu machen. Die AStA-Struktur solle stattdessen jede Legislatur neu festgelegt werden.

Paul fragt nach, inwiefern das zu einem Vorteil führen würde.

Es gibt einen kurzen Austausch darüber zwischen Robert und Paul.

21:57 Uhr

Jetzt wird eine 10 minütige Pause gemacht. Frische Luft ist wichtig!

Um 22:08 Uhr geht es weiter.

Emil fragt nach, ob jemand für den Antrag beauftragt wurde und wie die Kapazitäten überhaupt aussähen.

Emma antwortet, dass die Kapazitäten eher gering ausfallen, aufgrund der wenig besetzten Posten.

Emil antwortet, dass er es trotzdem „cool“ fände, wenn der AStA es trotdem schaffen würde, eine Stellungnahme zu schreiben. 

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge womit die Änderungsantragsdebatte eröffnet wird.

Bei der Änderungsantragsdebatte gibt es einen redaktionellen Antrag vom Präsidium, gegen den es keine Gegenstimme gibt. Dieser wird auch für die zukünftigen Anträge gelten.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

22:11 Uhr

Christopher fragt, wo die Anträge zu finden sind. Man findet sie in einem gesonderten Dokument.

Bis auf den redaktionellen Änderungsantrag des Präsidiums gibt es keine weiteren Änderungsanträge.

Der Antrag wird mit einer Enthaltung angenommen.

22:12 Uhr

Es gibt keine Wortbeiträge, woraufhin die Änderungsantragsdebatte eröffnet wird.

Auch hier gibt es nur den redaktionellen Änderungsantrag.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Es gibt doch noch eine Nachfrage.

Christoph fragt grundsätzlich an, ob man wie in vergangenen Legislaturen Beschlusskontrollen mitbeschließen möchte oder ob das aufgrund der prekären Besetzung des AStAs nicht sinnvoll sei. Louise erklärt, dass man, wenn man das tun wolle, einen entsprechenden Änderungsantrag stellen müsse.

Paul erläutert in Bezug auf Top 15, dass es sinnvoll sei, irgendeine Zuständigkeit zuzuweisen, damit der Antrag nicht einfach im Nichts versinke, da dass StuPa nichts allgemeines im Namen der Universität beschließen könne.

Christoph fragt, ob man nicht die studentische Prorektorin damit beauftragen könne.

Emma befürwortet das.

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge, woraufhin die Änderungsantragsdebatte zu Top 15 erneut eröffnet wird.

Janne fasst kurz mündlich den Änderungsantrag zusammen, der die studentische Prorektorin damit beauftragt. Der Antrag folgt per Email.

Es kommt zur Abstimmung über den Änderungsantrag. Dieser wird bei mit einer Gegenstimme und drei Enthaltungen angenommen. Nun wird erneut über den Antrag von Top 15 abgestimmt. Er wird einstimmig angenommen.

Es wird noch einmal über den Antrag abgestimmt, er wird in geänderter Form einstimmig angenommen.

Nun geht es wirklich mit Top 16 weiter.

Emma fragt, wer hier zuständig sein solle.

 … schlägt den AStA vor.

Es gibt den formalen Änderungsantrag.

Robert hat den Änderungsantrag, dass der AStA mit der Umsetzung beauftragt wird. Dieser Änderungsantrag wird bei einer Enthatlung einstimmig angenommen.

Der Antrag wird in geänderter Form einstimmig angenommen.

22:20 Uhr 

Es gibt keine Wortbeiträge oder Änderunganträge bis auf den redaktionellen Änderungsantrag des Präsidiums.

Louise erklärt, dass hier bereits festgelegt, dass die studentische Prorektorin zuständig ist und fragt, ob noch weitere Zuständigkeiten festgelegt werden sollen. Dazu gibt es keine Forderungen.

Der Antrag wird in geänderter Form einstimmig angenommen.

Patrizia hat eine Einordnung eingereicht. In dieser erklärt sie, dass sie nach Gesprächen mit zuständigen Gremien einordnen muss, dass Partys in der alten Mensa aufgrund von Lärmschutzforderungen und -auflagen (von Nachbar*innen) vermutlich leider nicht möglich sein werden, kleine Veranstaltungen aber schon. Der Wunsch nach Orten studentischer Kultur bleibe generell relevant.

Das ändert aber nichts an dem Beschluss zum Antrag.

22:24 Uhr

Janne fragt, inwiefern die Bebauung stattfinden soll, eine Versiegelung zugunsten der Bänke sei nicht zu befürworten.

Christoph antwort, dass es im letzten Jahr einen Beschluss dazu gab und bei dem der Raum um die Bäume genutzt werden sollte.

Janne fragt, warum es dann überhaupt einen erneuten Antrag gebe. Louise erklärt, dass das vermutlich den Antragstellenden aus der VV nicht bewusst gewesen sei. Paul ergänzt, dass viele VV-Anträge, so wie diese vom StuPa nicht direkt umgesetzt werden können, weshalb deren Umsetzung sich oft sehr lange hinziehe.

Nele fragt, wieso denn der letzte Antrag nicht umgesetzt worden sei.

Paul erwidert, dass man hier nur beschließen, aber nicht umsetzen könne.

Robert hat einen formalen Änderungsantrag. „Die Studierendenschaft spricht sich erneut dafür aus“ solle als Formulierung zeigen, dass man sich bewusst sei, dass es schon einen Antrag gebe.

Der Antrag wird in geänderter Form mit einer Gegenstimme angenommen.

Nele fragt, ob man das Projekt zusammen mit Foodsharing betreiben könne, weil die sich mit der Thematik soweiso beschäftigen würden und wer dann dafür zuständig sein könnte.

Jonathan bemerkt, dass ja schon in der Vollversammlung zur Diskussion stand, inwiefern der Kühlschrank hygienisch vertretbar sei, auch in Bezug auf die Sinnhaftigkeit des Vergleichs mit der Hochschule in Eberswalde.

Er finde es wichtig, dass es einen zentralen Ansprechpartner gibt, der verhindert, dass dort Essen vergammelt.

Edona fügt hinzu, sie werde für den Antrag stimmen, halte es aber für unrealistisch, dass der Antrag praktisch umsetzbar ist.

Jonathan ergänzt, dass es auch erstmal nur geprüft werden soll

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge, woraufhin die Änderungsantragsdebatte eröffnet wird.

Es gibt keine Änderungsanträge

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Die VV-Anträge sind damit durch.

Dort werden zwei Personen gesucht. 

Eine gibt es bereits aber keine Initiativbewerbung für die noch freie zweite Stelle.

Es handelt sich um den Antrag „Greifswald taucht ab“ von Dorian.

Henry fragt, wie der Hergang sei, warum der Beschluss aufgehoben werden müsse.

Louise erklärt, der Beschluss sei derzeit nicht umsetzbar, einmal aufgrund von Zweifeln des Justiziariats und außerdem, weil es bürokratisches Chaos durch die Übergangsphase zwischen zwei Legislaturperioden gegeben habe. Dorian wolle den Antrag mit gleicher Fördersumme zu einem späteren Zeitpunkt nochmal stellen.

Henry fragt, ob es eine Stellungnahme von Dorian gebe, weil dieser in einer früheren Sitzung erklärt habe, dass er das Ganze nicht nach hinten habe verschieben wollen. Außerdem halte Henry es nicht für legitim, dass das Jusitziaritat sich in diese Debatte einmische. Louise erklärt, dass sich der AStA mit der vollständigen Umsetzung des Antrags „strafbar“ mache.

Louise erklärt, dass es zwei Optionen gebe. Eine Option sei, im StuPa den Beschluss aufzuheben, die andere Option wäre eine Beanstandung durch das Justiziariat oder das Rektorat.

Henry hält es für eine Kompetenzüberschreitung des Justiziariat und möchte dem daher nicht direkt Folge leisten.

Paul spricht sich für eine Aufhebung des Beschlusses aus rein pragmatischen Gründen aus. Er meint, das könne am Ende bürokratisch einfacher werden als eine sich in die Länge ziehende Konfrontation mit dem Justiziariat.

Jonathan stimmt dem zu. Da alle Beteiligten mit einem neuen Antragstellen einverstanden seien, solle man eher die Kompromissbereitschaft des Justiziariats kooperativ anzunehmen als eine Konfrontation.

Paul spricht sich noch einmal dafür aus, den Antrag zurückzunehmen, weil gewisse Formfehler durch die Studierendenschaft verursacht worden seien und das der Neueinbringung des Antrags in Zukunft dienlich sein könne, nicht auf Konfrontation zu gehen.

Emil meint, dass das keine Konfrontation sei, sondern der normale Ablauf, wenn Dinge beanstandet werden.

Edona möchte vor einer Rücknahme gerne eine schriftliche Stellungnahme des Justiziariats haben.

Janne würde gerne im Sinne des Antragstellers handeln. Da er sich bereits von dem Antrag abgewendet habe, wäre es sinnvoll, dem nachzugehen. 

Christoph meint, man könne die Aktion sowohl als Druck machen als auch als wohlwollende Geste interpretieren.

Emil spricht sich hier dafür aus, den Antrag durch das Justiziariat begründet bemängeln zu lassen und daraus zu lernen. Das Justiziariat solle offiziell eine Ablehnung des Antrags schreiben.

Louise merkt an, dass Dorian das letzte mal im StuPa bereits genau die Dinge angemerkt hat, die das Justiziariat auch bemängelt, da die Mail direkt nach Antragsgenehmigung bei ihm einging.

Jonathan fragt an, warum man nicht im Sinne des Antragstellenden handeln sondern „sich als StuPa profilieren“ wolle.

Henry fragt sich, ob überhaupt mal jemand mit dem Antragssteller geredet hatte. Es stehe zur Debatte, ob das Festhalten an dem Antrag im Sinne des Antragstellers sei. 

Louise habe mit Dorian geschrieben und dieser meinte, dass er den Antrag neu stellen wolle und mit Herrn Wehlte in Kontakt treten wolle, um Fehler diesmal von vornherein zu vermeiden.

Paul betont erneut, dass in dem Antrag formale Fehler waren, die die Bewilligungsfähigkeit des Antrags damit unterbunden hätten.

Wir kommen zur Abstimmung.

Der Beschluss wird mit 7 Stimmen dafür, 5 Stimmen dagegen und 4 Enthaltungen aufgehoben.

22:44 Uhr

Louise bittet darum Werbung für die noch unbesetzten AStA-Referatsstellen zu machen.

Emma unterstützt das sehr.

Es gibt keine weiteren Beiträge.

Louise erinnert erneut daran, dass in zwei Wochen die zweite Lesung der Satzung und Ordnungen 

Louise schließt die Sitzung um 22:44 Uhr.

Wir wünschen euch noch einen schönen Abend!


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.