Konsolidierungsplan der Uni – öffentliche Infoveranstaltung

Konsolidierungsplan der Uni – öffentliche Infoveranstaltung

Ein Defizit klafft zwischen den zur Verfügung stehenden Mitteln und den anstehenden Kosten der Universität Greifswald. Der Lehre und Wissenschaft stehen in den nächsten Jahren Herausforderungen gegenüber, denen die Uni mit einem Konsolidierungsplan begegnen will. Am 13. Oktober wird dieser Plan, der die Universität langfristig stabilisieren soll, im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt.

Ziel der Veranstaltung ist es, über den aktuellen Stand der laufenden Haushaltskonsolidierung zu informieren. Zudem werden die Konsolidierungsgröße, der Ablauf und seine Leitlinien, sowie die Auswirkungen auf die Universität vorgestellt. Im Anschluss habt ihr die Möglichkeit eure Fragen und das, was euch beschäftigt, loszuwerden und mit Vertreter*innen des Rektorats, der Fakultäten und der zentralen Einrichtungen zu sprechen.

So könnt ihr teilnehmen:

(Der Zoom-Link wird kurz vor Veranstaltungsbeginn auf der Website der Universität, über die Unterlagen für die Sondersitzung des Senats am 14. Oktober zur Verfügung gestellt – Fragen können auch hier über die Chatfunktion gestellt werden)

Weitere wichtige Links zur Vorbereitung auf die Veranstaltung:

Forderungspapier an die Politik (wurde zu Beginn der Sondierungsgespräche nach der Landtagswahl in MV an die politischen Entscheidungsträger*innen übermittelt)

Konsolidierungsplan der Uni Greifswald

Falls ihr schon vorher Fragen zu der Thematik habt, schaut gerne in die FAQs zur Haushaltskonsolidierung.
(Info: Für den Zugang zu den Dokumenten ist eine Anmeldung mit eurem Uni-Account erforderlich!)


Die moritz.memos sind der hauseigene Kurznachrichtendienst des Webs. Behandelt werden verschiedenste aktuelle Themen rund um Greifswald und Umgebung. Also seid gespannt welche News als nächstes kommt!

Zwischen Studium, Examen und Zukunftsplanung – Interview mit einem Jurastudenten

Zwischen Studium, Examen und Zukunftsplanung – Interview mit einem Jurastudenten

Staatsexamen, Praktika, Berufseinstieg: All das liegt für Jura-Erstis in weiter Ferne. Trotzdem lohnt sich ein früher Ausblick auf das Thema. In der Oktober-Ausgabe zum Wintersemester 2026/27 des moritz.magazin beschäftigt sich der Artikel „Was kommt nach dem Abschluss?“ mit der Frage, warum sich Studierende sorgen um ihre Zukunft machen, obwohl die Arbeitslosenquote unter Akademiker*innen tatsächlich gerade einmal bei 3,3 Prozent liegt. Mögliche Erklärungsansätze für die Unsicherheit sind demnach eine instabile Wirtschaftslage, der Aufstieg von KI in nahezu alle Berufsfelder, politische Krisen und der generelle Druck, nach dem Studium sofort den passenden Job finden zu müssen. Der Artikel verdeutlicht zudem, dass nur wenige Studierende die Beratungsangebote der Universität nutzen und Orientierung vor allem dann entsteht, wenn man früh Praxiserfahrung sammelt und selbst aktiv wird.


Das Jurastudium gilt als ein Fach mit klaren Berufsperspektiven. Wie sich das für jemanden anfühlt, der gerade mittendrin steckt, erzählt Levent Bingöl in einem Interview. Seit drei Jahren studiert er in Greifswald, engagiert sich bei ELSA (European Law Students’ Association) und wollte bereits zu Beginn seines Studiums ins Auswärtige Amt. Wichtig sei ihm, sich den späteren beruflichen Weg grundsätzlich offenzuhalten, denn bis zum Zweiten Staatexamen seien es noch ganze vier Jahre, in denen insgesamt viel passieren kann. Als Backup für seinen Berufswunsch beim Auswärtigen Amt bleibe ihm Anwalt oder Richter, sowie Medienrecht in den Rechtsabteilungen von Rundfunk- oder Medienanstalten. Im Jura-Studium selbst gebe es generell einen eher geringen Praxisbezug, denn Praktika, Moot Courts und Netzwerke müsse man sich selbst suchen. Seine berufliche Unsicherheit habe vor allem mit der Frage zu tun, wie die Welt in vier Jahren aussieht. Zentral sei dabei die Entwicklung und Einbindung von KI in den Berufsalltag. Seine Antwort darauf: Man muss lernen mit KI umzugehen, statt sie als berufliche Konkurrenz anzusehen.

Das vollständige Interview mit Levent Bingöl findet ihr hier:

m.m: Warum hast du dich ursprünglich für ein Jurastudium entschieden und mit welchen Vorstellungen bist du ins Studium gestartet?
Levent: Nach dem Abitur stand ich erst einmal da und habe mich gefragt: Was tut man jetzt? Mir war relativ schnell klar, dass ich studieren möchte, einfach weil ich Lust hatte, mich noch ein bisschen in Hörsäle zu setzen. Dann begann die Suche: Was möchte ich später machen, was möchte ich studieren? So ist Jura in den Blick geraten, vor allem weil ich die Idee hatte, zum Auswärtigen Amt zu gehen. Dort hieß es, tendenziell nehme man alle, bevorzugt suche man aber Juristen und Wirtschaftswissenschaftler. Wirtschaftswissenschaften waren nie eine Option, und da ich mit Jura ohnehin schon geliebäugelt hatte, war das der ausschlaggebende Faktor dann.

m.m: Hast du inzwischen eine konkrete Vorstellung davon, was du nach dem Studium machen möchtest, oder lässt du dir noch verschiedene Möglichkeiten offen?
Levent: Wie gesagt, das Auswärtige Amt war die Idee, mit der ich das Studium begonnen habe. Sie steht auch noch, aber inzwischen ist mir klar geworden, was alles möglich ist. Ich brauche noch zwei Jahre bis zum ersten Staatsexamen und dann noch einmal zwei Jahre bis zum zweiten. Wirklich fertig bin ich also in vier Jahren. Da ich erst seit drei Jahren studiere, bin ich, wenn man den Zeitraum bis zum zweiten Staatsexamen nimmt, noch nicht einmal bei der Hälfte. Mir ist deshalb klar, dass ich mich vielleicht noch stark weiterentwickle, und diese Offenheit will ich mir selbst zugestehen. Wenn ich in drei oder vier Jahren Lust habe, doch Richter oder Strafverteidiger zu werden, dann geht es eben in diese Richtung. Da bin ich entspannt.

m.m: Machst du dir Gedanken darüber, später keinen passenden Job zu finden, und wenn ja, was genau bereitet dir dabei Sorgen?
Levent: Eine Sorge, die das Jurastudium und gerade auch das spätere Berufsfeld begleitet, ist, dass sich zumindest für Berufseinsteiger alles sehr auf das Staatsexamen konzentriert. Ein erfolgreicher Studienabschluss setzt dieses Examen schlicht voraus. Auch das Bestehen ist nicht garantiert, aber das ist nicht die größte Sorge, die mich umtreibt. Wenn die Examensnote nicht
gut genug ist, verschließt das allerdings viele Türen. Die Sorge, arbeitslos zu werden, hat man nicht, wenn man das erste und das zweite Staatsexamen geschafft hat. Aber wenn man wirklich möchte, dass einem alle Türen offen stehen, muss man ein gutes Staatsexamen schreiben. Das erzeugt durchaus Druck und ist vielleicht auch die größte Sorge: dass das Ergebnis nicht so gut
ist, wie man es sich selbst erhofft. Man muss einfach immer weitermachen. Ich glaube, man kann es schaffen. es ist natürlich sehr zeitaufwendig, aber es geht auf jeden Fall. Ich hänge mich hinein und bin überzeugt: Wenn man sich hinsetzt, kriegt man das hin.

m.m: Wie gut fühlst du dich durch das Jurastudium auf das tatsächliche Berufsleben vorbereitet? Fehlt dir dabei Praxisbezug oder Berufsorientierung?
Levent: Ja, mit der Frage bist du bei mir direkt am richtigen Ansprechpartner gelandet, nein. Das Erste, was ich mir immer denke, ist vielleicht eine idealisierte Vorstellung, aber ich wünsche mir, dass man etwas studiert, das einem schon im Studium selbst Freude bereitet. Praxisbezug und das Gefühl, gut auf das Berufsleben vorbereitet zu sein, sind für mich eher ein Add-on. Ich sage: Studiert bitte etwas, das euch schon beim Studieren wirklich Freude macht. Ich weiß, dass das gerade bei Jura oft anders ist und viele nicht studieren, weil sie richtig Lust haben, fünf Jahre lang Gesetzestexte zu lesen, sondern weil sie dahin wollen, wo man mit Jura hinkommt.
Wir haben verpflichtende Praktika: drei Monate, was in der Regel auf drei Praktika hinausläuft. Wie gut sie auf das spätere Berufsleben vorbereiten, hängt sehr davon ab, was man daraus macht. Man darf sie überall absolvieren, wo ein Volljurist arbeitet. Wenn man drei Monate lang zur Anwaltskanzlei um die Ecke in Greifswald geht, sieht man vermutlich relativ wenig davon, was alles möglich ist. Wenn man sich aber die Mühe macht, auch ungewöhnliche Praktikumsstellen zu suchen oder verschiedene zu machen, kann man durchaus Einblicke gewinnen. Inhaltlich ist das Jurastudium sehr theoretisch. Bis zum ersten Staatsexamen lernen wir fast nur theoretisches Recht und haben kaum etwas damit zu tun, was man in der Praxis macht. Zu lernen, wie man einen Schriftsatz schreibt, kommt im Pflichtprogramm überhaupt nicht vor. Solche Fähigkeiten muss man sich in Eigeninitiative zusätzlich beibringen. Die Möglichkeiten gibt es, aber man wird nicht dazu gezwungen.
Ich persönlich habe noch keine Praktika gemacht. Ich habe dennoch schon praktische Erfahrung gesammelt – „praktisch“ in Anführungszeichen: Ich habe an einem Moot Court, also einer Prozesssimulation, teilgenommen. Das sind Gelegenheiten, bei denen man sich Fähigkeiten aneignen kann, etwa wie man wirklich einen Schriftsatz schreibt. Das ist auch gut. Kontakte sind
in Jura das A und O; ein gutes Netzwerk ist Gold wert. Dafür sollte man die Praktika nutzen, und je nachdem, wie groß und namhaft sie sind, auch Moot Courts. Aus meiner Sicht spielt all das eine große Rolle für die berufliche Orientierung. Man muss es sich aber größtenteils proaktiv selbst suchen, es ist sehr viel Eigeninitiative gefragt.

m.m: Welche Auswirkungen erwartest du durch Künstliche Intelligenz auf juristische Berufe und auf deine eigenen beruflichen Chancen?
Levent: KI ist ein großes Thema bei uns. Wir merken das im Studium, aber auch im Berufsalltag. Letzte Woche war ich erst bei einem Workshop, den eine Kanzlei veranstaltet hat und in dem sie berichtet hat, was sie mit KI macht. Nach dem, was sie derzeit tun, habe ich noch keine Sorge, dass KI uns Anwälte irgendwann ersetzen wird; die Kanzlei setzt sie eher unterstützend ein. Andererseits hat sie klar gesagt, dass sie sich derzeit fast monatlich nach den neuesten KI-Modellen und -Produkten am Markt umschaut. Daran, dass sie jeden Monat neu prüft, welche Produkte sie nutzen will, sieht man schon, wie schnell sich das entwickelt.
Deshalb versuche ich, so viel wie möglich aus dem Studium mitzunehmen. Aber in vier Jahren bin ich fertig, und was die KI bis dahin mit unserem Beruf gemacht haben wird, kann ich mir nicht anmaßen zu beurteilen. Ich kann hoffen, dass es uns dann noch braucht. Um ehrlich zu sein: Wissen kann ich es nicht.

m.m: Welche beruflichen Wege außerhalb der klassischen juristischen Berufe, etwa Unternehmen, NGOs, Politik oder Beratung, könntest du dir für dich vorstellen?
Levent: Das ist das Gute: Juristen werden eigentlich immer und überall gesucht. Du hast es schon gesagt, NGOs stellen Juristen ein. Letztendlich braucht alles juristische Beratung. Unternehmens-Juristerei finde ich ganz schrecklich, aber das ist vielleicht eine persönliche Vorliebe. Was ich mir gut vorstellen kann, ist Medienrecht, und zwar in der Rechtsabteilung von Rundfunk- oder Medienanstalten. Das ist eine Option, die vielleicht auch nicht ganz klassisch ist. Ansonsten bin ich mit dem Auswärtigen Amt vielleicht ohnehin schon auf einem nicht ganz so klassischen Pfad. Wenn es damit nichts wird, bleibe ich persönlich vermutlich eher auf dem klassischen Weg. Das muss aber nichts heißen, denn mit Jura kann man tatsächlich ganz viel machen.

m.m: Wenn du heute an deinen Studienabschluss denkst: Überwiegt bei dir eher Vorfreude auf das Berufsleben oder Unsicherheit – und was könnte dir dabei mehr Sicherheit geben?
Levent: Das ist eine gute Frage. Ich habe es vorhin schon gesagt: Ich studiere gerne, was ich studiere. Ich mache das nicht nur, weil ich am Ende den Abschluss haben will, sondern es macht mir tatsächlich Freude. Es ist also nicht so, dass ich meinem Studienabschluss entgegenfiebere und die ganze Zeit denke: „Hoffentlich habe ich bald den Abschluss und kann endlich
arbeiten.“ Ob Unsicherheit überwiegt, weiß ich nicht. Es ist schon eine Unsicherheit da, die ich aber weniger auf Jura im Speziellen zurückführe. Wie wir vorhin bei der KI besprochen haben, ist es eher eine generelle Unsicherheit: Wie sieht die Welt in vier Jahren überhaupt aus?
Was mir mehr Sicherheit geben könnte? Ich fürchte, die bittere Wahrheit ist, dass es zurzeit ganz schwierig ist, Sicherheit zu erzeugen. Was an unserer Fakultät meiner Meinung nach noch ein bisschen vernachlässigt wird, ist der Umgang mit KI. Wobei mir gerade beim Sprechen einfällt, dass ich unsere Fakultät in Schutz nehmen muss: Eine der letzten Hausarbeiten in diesem Semester war tatsächlich eine ganz andere Aufgabe, bei der es explizit darum ging, KI anzuwenden. Wir haben ein KI-generiertes Gutachten bekommen, und unsere Aufgabe war es, dieses zu korrigieren, also einzuschätzen, welche Bewertungen richtig und welche falsch sind. Ich finde es sehr cool, dass unsere Fakultät bereit ist, diesen Schritt zu gehen. Und ich glaube, genau das kann uns Studierenden Sicherheit geben: zu lernen, mit der KI umzugehen und sie als Hilfe statt als Konkurrenz anzuerkennen.

m.m: Bist du eigentlich bei ELSA Greifswald aktiv oder Mitglied bei ELSA? Und wenn ja, spielt ELSA für deine berufliche Orientierung eine Rolle?
Levent: Wir veranstalten vor allem Moot Courts. Bisher richten wir einen Zivilrechts-Moot- Court aus, dazu soll jetzt auch noch ein Strafrechts-Moot-Court kommen. Das Schöne daran ist, dass wir ihn zwar in Greifswald veranstalten, das Gewinnerteam aus Greifswald aber, weil wir einen Dachverband haben, ELSA Deutschland, zum Nationalentscheid fahren darf. Dort tritt es
auf nationaler Ebene gegen die besten Teams der anderen Fakultäten an. Für die Berufsorientierung ermöglichen wir noch etwas, das sehr cool ist, und auch dafür sind wir auf unseren Dachverband angewiesen, in diesem Fall sogar auf ELSA Europa: Wir
vermitteln Praktikumsstellen, und zwar auch international. Da wir Fakultätsgruppen in allen europäischen Ländern haben, verfügen wir über einen sehr großen Pool an Praktikumsstellen, aus dem wir schöpfen können. Das eröffnet natürlich ganz viele Möglichkeiten. Und hier sind wir wieder bei dem, was ich vorhin angerissen hatte: Man muss sich Eigeninitiative-Plätze selbst
suchen, aber ELSA macht das relativ leicht. Es ist möglich, auch mal im Ausland zu schauen. Zu bedenken ist nur: Wenn man sich ein Praktikum im Ausland anrechnen lassen möchte, muss man das vorher mit der Fakultät absprechen, damit sie es auch wirklich anerkennt. Möglich ist es aber über ELSA. Ich denke, man kann das sehr gut nutzen, um sich berufsorientierend weiterzubilden,
wenn man das möchte.

m.m: Ich bedanke mich sehr herzlich für das Gespräch.
Levent: Sehr gerne.


Interview vom 28.09.2026; Interviewer: Matteo Strauss; Danke an Levent Bingöl für die Einblicke!

StuPa-Ticker 8. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 8. Ordentliche Sitzung

Herzlich Willkommen zur achten ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Wir sind zurück aus der Pause. Kurz vor der anstehenden Ersti-Woche geht es heute nochmal in eine neue Runde StuPa. Heute gibt es unter anderem einen Antrag zur Terminierung der studentischen Gremienwahlen. Mal schauen was uns sonst noch inhaltlich erwartet. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die vorläufige Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Wahlen AStA

5.1 Vorsitz

5.2 Finanzen

5.3 Politische und ökologische Bildung

5.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung

TOP 6 Antrag: “Termin für die studentische Gremienwahlen 2027”

TOP 7  Wahl studentische Wahlleitung

7.1 Wahlleiter*in

7.2 stellv. Wahlleiter*innen (bis zu 4)

TOP 8 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Allan, David, Emma, Pheline

Beginn der Sitzung: 20:25 Uhr

Wir sind mit zehn Anwesenden und vier Stimmübertragungen beschlussfähig.

Die Tagesordnung wird einstimmig ohne Enthaltungen angenommen, das Protokoll der letzten Sitzung mit einer Enthaltung.

Das Berichtspaket wird gezeigt.

Das Präsidium ergänzt zu seinem Bericht, dass die Finanzordnung in Bezug auf Reisekosten nicht vom Justiziariat genehmigt worden sei. Ein Paragraph müsse gestrichen werden. Jonathan habe bereits im Vorfeld für diesen Fall Änderungsanträge vorgeschlagen.

Zu den weiteren Berichten gibt es zunächst keine Fragen.

Julia hat eine Frage zu Merles Bericht, die wir leider nicht verstanden haben.

Grey hat den Bericht nachgereicht. 

Julia merkt zu Yanniks Bericht an, dass es unnötig sei, dass er seine Büroschichten angegeben habe. Er ist allerdings nicht da.

Eine weitere Frage von Julia haben wir leider nicht mitbekommen. Zu unserem Bericht gibt es keine Fragen.

Der TOP wird beendet

20:32 Uhr

Silvio fragt an, warum Kassen gesperrt wurden. Die genaue Frage haben wir leider nicht mitbekommen. Hintergrund war in jedem Fall, dass sich die entsprechenden Verantwortlichen nicht an Regeln gehalten hätten, wie erläutert wird.

Es gibt keine weiteren Fragen oder Anregungen aus der Studierendenschaft.

Die nächste Runde startet.

Es gibt keine (Initiativ-)Bewerbungen.

Es gibt eine Initiativbewerbung von Magnus.

Magnus stellt sich vor.

Er ist 21 Jahre alt und studiert im fünften Semester Jura. Bisher hatte er die Fachschaftsfinanzen verwaltet, möchte nun aber davon zurücktreten und stattdessen, das AStA-Referat übernehmen, da dort viel anstehe und er es wichtig finde, dass dies von einem gewählten Mitglied und nicht nur einer*einem Vertreter*innen gemacht werde.

Es gibt keine weiteren Fragen an Magnus.

Die moritz.wahlfeen gleiten nach vorne und teilen die Stimmkarten aus.

Um als AStA-Referent*in gewählt zu werden, benötigt man 14 Stimmen, die Wahl muss also heute bei der geringen Anzahl anwesender Stupist*innen einstimmig erfolgen.

Das Ergebnis wird verkündet. Magnus erhält 14 Ja-Stimmen und ist gewählt! Er nimmt die Wahl an.

20:43 Uhr 

Es gibt keine (Initiativ-)Bewerbungen.

Es gibt keine (Initiativ-)Bewerbungen.

Die AStA-Wahlen sind damit beendet.

Das Präsidium bringt den Antrag stellvertretend für Emma ein. Die Gremienwahlen müssen etwa neun Monate, bevor sie stattfinden, beschlossen werden. Im Antrag ist ein Zahlendreher. Zu dessen Korrektur gibt es bereits einen Änderungsantrag. Jonathan fragt noch etwas zum genauen Termin.

Grey fragt ob „12 Uhr“ mittags oder nachts bedeutet. Es bedeutet mittags.

Der Antrag wird einstimmig ohne Enthaltungen angenommen.

20:46 Uhr

Die nächsten Wahlen stehen an.

Ollie bewirbt sich initiativ, ohne sich vorzustellen.

Da es keine Einwände dagegen gibt, wird in offener Abstimmung gewählt. Er wird einstimmig ohne Enthaltungen gewählt und nimmt die Wahl an.

Es gibt eine Bewerbung von Nina. Sie studiert Medizin und ist bereits sehr lange im FSR engagiert. Magnus bewirbt sich und schlägt eine weitere Kandidatin vor. 

Alle werden einstimmig in einer gemeinsamen offenen Abstimmung gewählt.

20:50 Uhr

Im Hochschulrat wurde über die Verleihung des akademischen Lehrpreises gesprochen. Dessen Kriterien sollen stärker an den Wünschen der Studierenden orientiert sein. Die FSRs seien in einer E-Mail darum gebeten worden, hierzu Kriterien vorzuschlagen. Bisher habe es dazu leider nur eine Rückmeldung gegeben. Daher bittet Janne ?darum, Vorschläge hierfür an ihn? zu schreiben.

Patrizia fragt, ob Menschen gibt die Lust hätten, beim Ersti-Beutel packen, zu unterstützen. Dies findet am Sonntag um 14 Uhr auf dem Campus Beitzplatz statt.

Es wird gefragt, ob der Mensaauschuss bereits getagt habe. Robert erklärt, dass dies nicht der Fall sei, obwohl es eigentlich bereits hätte passieren sollen.

Jemand vom AStA bittet um Hilfe beim Ersti-Beutel austeilen am Montag und beim Auf- und Abbau beim Markt der Möglichkeiten am Dienstag der Ersti-Woche.

Die Sitzung wird um 20:56 Uhr beendet.

Wir wünschen einen schönen Abend und eine super Ersti-Woche!


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

Singende Balkone und Elfenohren im Nebel

Singende Balkone und Elfenohren im Nebel

Greifswalder Kulturnacht – ein Streifzug zwischen Hula-Hoop, Stadtgeschichte und Musik.

Wenn die Tage im September kürzer werden, verwandelt sich Greifswald jährlich für eine Nacht in eine offene Bühne. Kunst, Gesang, Instrumente, Lichter, Geschichten, Workshops. Die Greifswalder Kulturnacht ist eine Möglichkeit, neue Orte kennenzulernen und sich durch die bunten Angebote der Stadt zu schlängeln. Alles an einem Abend und fast alles kostenfrei.

Was passiert in der „Stadt der kurzen Wege“, wenn die Kultur gefeiert wird?

Das Programm war so vielfältig, dass man beim Planen Abstriche machen musste. Gerade in der Innenstadt bekam man jedoch die geballte Kulturnacht zu spüren. Schnell blieb man zwischen A und B an einer Ecke hängen, die man vorher gar nicht auf dem Schirm hatte. Hier und da ein paar Lichter, schöne musikalische Untermalung, und schnell nahm man die ein oder andere Station mehr mit.

Wer schon nachmittags etwas Neues erfahren wollte, begann seine Kulturnacht in diesem Jahr bei der Kirche St. Jacobi, mit einem Vortrag zu Frauen in der Geschichte der Stadt oder ließ sich von den Mitarbeiter*innen des Botanischen Gartens etwas über Blüten und Blätter erzählen. Wer sich eher unterhalten lassen wollte, ging später zu einer Nachtführung mit Legenden, Sagen und Gruselgeschichten der Universität Greifswald.

Das Stadtleben vermischt sich

In Schönwalde II sangen Balkone, die Moschee sang wenig später mit und bot Köstlichkeiten an. Ein lebendiger und nachbarschaftlicher Auftakt. Auch in der Innenstadt verdichtete sich daraufhin das Geschehen und die Instrumente wurden angestimmt. Ob Folk/Rock auf der Straße, eine offene Jamsession in Wohnzimmeratmosphäre, Sprechgesang mit Wein in der Studio-Galerie, bunte Lichter im Keller der Bibliothek oder doch eine Techno-Session mit Nebelmaschine vor dem Landesmuseum – für alle war etwas dabei! Jeder konnte irgendwo schunkeln, schauen und vielleicht sogar singen, wie bei der Aufführung der Musikschule im Historischen Gewächshaus.

Dazwischen passieren Begegnungen, die so einen Abend ausmachen. Beim Hula-Hoop Workshop in der Volkshochschule traf ich eine alte Frau, die auch die Reifen ausprobieren wollte, später sah ich sie wieder zu Techno vor dem Landesmuseum wackeln. Ganz vorn beim DJ! In der Menge waren auch Menschen mit Elfenohren zu entdecken, die sie vorher bei einem Workshop in der Straze gebastelt hatten. Viele beendeten ihren Abend bei entspannter Musik am Hafen oder doch weiter aufgeheizt bei der Aftershow Party im C9. Mit dem Beutel voller Funde vom Flohmarkt der Stadtbibliothek, ging es zumindest für mich danach nach Hause.

Wer dieses Jahr Zuhause geblieben ist oder erst jetzt von diesem besonderen Kulturereignis in Greifswald erfährt, sollte sich diesen Spätsommertermin für nächstes Jahr dick im moritz.magenta anstreichen, die Vielfalt an Workshops und Musik erleben und die Kultur in Greifwald mitfeiern.

Erfahrungsbericht zur Greifswalder Kulturnacht am 11. September 2026; Bild & Text von Medea Gädke

Konsolidierungsplan der Uni – öffentliche Infoveranstaltung

Am Sonntag sind wir dran!

Dran zu wählen. Bitte nehmt euch die Zeit und geht wählen! Eine niedrige Wahlbeteiligung hat direkten Einfluss auf die nächste Regierungsbildung und der Ausgang der Wahl kann sowohl das universitäre Leben als auch die Hochschulpolitik maßgeblich beeinflussen.

Was sagt die AfD?

Im Wahlprogramm der AfD steht: „Über fächerweite Eignungsfeststellungsprüfungen ist nachzudenken, damit Hochschulen ihren wissenschaftlichen Nachwuchs gezielter auswählen können. Unser Ziel ist ein Absolventenbild, das Fachkompetenz und charakterliche Reife verbindet.” Zukünftig setzt sie sich für einen selektiveren Zugang zu den Hochschulen in MV ein. Das kann in Zukunft den Studierenden-Alltag direkt beeinflussen.

Ein Blick über die Ländergrenzen

In Sachsen-Anhalt hat die AfD die Möglichkeit erwirkt, aus der verfassten Studierendenschaft auszutreten. Den Gesetzesentwurf für MV dazu legte die AfD im Februar letzten Jahres vor, erhielt dafür jedoch bisher keine Mehrheiten. Nachzulesen im webmoritz.-Artikel. 

Für Sachsen-Anhalt sieht die AfD die Universität als eine Institution, die „Erkenntnis und Bildung vermittelt und damit etwas, was nicht demokratisch verhandelt werden kann, und wo der am meisten zu sagen hat, der über die größte Erfahrung verfügt: die Professoren.“

Die Idee, dass alle Gruppen der Institution Universität Mitbestimmung erhalten, findet die AfD Sachsen-Anhalt falsch und will sie beenden. Eine Universitätsreform in Sachsen-Anhalt soll auch dafür sorgen, dass die demokratischen Gremien der Mitbestimmung abgeschafft werden. Das könnte in MV an unserer Universität das StuPa, den AStA, die studentische Vollversammlung und auch uns als studentische Medien betreffen. 

Natürlich sind es zwei verschiedene Länder, Landesverbände und Wahlprogramme. Aber dass sich die AfD-MV bei ihren Parteikolleg*innen zu schärferen Maßnahmen an Hochschulen inspirieren lässt, sollte sie sichere Mehrheiten im Landtag bekommen, ist denkbar.


Die moritz.memos sind der hauseigene Kurznachrichtendienst des Webs. Behandelt werden verschiedenste aktuelle Themen rund um Greifswald und Umgebung. Also seid gespannt welche News als nächstes kommt!

Wenn Vielfalt zur Störung wird – Über die Pathologisierung menschlicher Varianz

Wenn Vielfalt zur Störung wird – Über die Pathologisierung menschlicher Varianz

Synchronität ist institutionalisiert; wer aus dem Raster fällt, wird als Störfaktor betrachtet. Der moderne Mensch lebt in einer Welt, die Gleichförmigkeit zum Ideal erhoben hat. Dabei ist der Mensch kein normiertes Wesen. Biologische, soziale und kognitive Varianz ist seit jeher Teil der biologischen und kulturellen Entwicklung.

Wie funktional solche Unterschiede sein können, zeigt zumindest ein Blick auf heutige Jäger- und Sammler-Kontexte. Der Mensch ist weder das stärkste Lebewesen noch das größte. Weder riecht er besonders gut, noch hat er das beste Gehör. Und auch die Nachtsicht ist nicht besonders ausgeprägt. Wer sich schon einmal die Frage gestellt hat, wie es sein kann, dass der Mensch, lange bevor er sesshaft wurde, nicht bereits des Nachts den zumeist nachtaktiven Raubtieren vollständig zum Opfer gefallen ist, bekommt hier eine mögliche Antwort auf die Frage.

Synchronität wider die biologische Uhr

In einer 2017 erschienenen Studie wurde das Schlafmuster von 33 erwachsenen Angehörigen der Hadza untersucht, einer indigenen Gruppe aus Tansania, deren Lebensweise bis heute stark von Jagd und Sammeln geprägt ist. Dabei wurde festgestellt, dass die unterschiedlichen Chronotypen, also vereinfacht gesagt die Spanne zwischen Morgen- und Nachtmenschen, dazu führen, dass es unter den gemessenen Personen nur eine Zeitspanne von 18 Minuten gab, in der alle untersuchten Personen als schlafend klassifiziert wurden. Während die einen besonders früh schlafen, sind andere besonders lange wach, was dazu führt, dass zu fast jeder Zeit auch ohne Nachtwache Wachheit und potenzielle Reaktionsfähigkeit in der Gruppe vorhanden ist.1

Betrachtet man diese Unterschiede und vergleicht sie mit der heutigen Zeit, drängt sich einem unweigerlich die Frage auf, wie gesund unsere erzwungene Synchronität, von der Schul- bis zur Arbeitswelt, für den Einzelnen wie für die Gesellschaft als Ganzes sein kann. Studien, die bei Schichtarbeitenden durchgeführt wurden, zeigen dabei, dass eine Fehlanpassung an den zirkadianen Rhythmus das Risiko für viele der heutigen Krankheitsbilder erhöhen kann. Hierbei werden unter anderem Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas und Diabetes genannt sowie Bluthochdruck und Entzündungen im Körper, welche Herz-Kreislauf-Risiken erhöhen.2
Auch wird in vielen Studien von einem ‚Social Jetlag‘ gesprochen; wer unter der Woche gegen seinen eigenen Chronotyp arbeitet, beispielsweise durch frühes Aufstehen, ist übermüdet, geht am Wochenende wieder später schlafen und steht später auf. Dadurch fühlt sich Montag wie ein ‚Mini-Jetlag‘ an.3

Das Prinzip reicht jedoch über Schlaf hinaus: Auch andere Formen menschlicher Varianz werden heute vor allem sichtbar, wenn sie mit institutionellen Normalformen kollidieren. In den letzten Jahrzehnten sind Diagnosen wie ADHS oder Autismus häufiger geworden. Entgegen mancher populärer Verkürzungen, die Autismus vor allem als Folge äußerer Schädigungen oder moderner Umweltfaktoren deuten, gibt es auch evolutionäre Erklärungsansätze, nach denen bestimmte autistische Merkmalsprofile nicht bloß als Defizit, sondern als Teil menschlicher kognitiver Varianz verstanden werden können.4 Detailfokus, Spezialwissen oder technische
Präzision waren oft Motoren für die technologische und kulturelle Entwicklung des Menschen. Weiterhin wird die Stigmatisierung als Krankheitsbild auch dadurch aufgebrochen, dass heute vermehrt auch im Erwachsenenalter Diagnosen ausgesprochen werden, bei Menschen, die gelernt haben, die typischen Auffälligkeiten zu maskieren. Hier sind besonders Frauen und Mädchen betroffen.5; 6

Das Gleiche gilt für ADHS, welches ebenfalls als diagnostische Störung geführt wird. Bei der kenianischen Bevölkerungsgruppe der Ariaal wurde in einer Studie verglichen, wie sich eine mit ADHS-assoziierten Merkmalen in Verbindung gebrachte Genvariante bei nomadisch lebenden und sesshaft gewordenen Männern auswirkt. Dabei zeigten sich Unterschiede im Ernährungs- und Körperstatus: In der sesshaften Gruppe schnitten Träger dieser Variante etwa beim BMI (Body Mass Index) ungünstiger ab, während derselbe genetische Faktor im nomadischen Kontext offenbar weniger nachteilig oder sogar funktional eingebettet war.7 Auch hier spricht einiges dafür, dass unsere moderne Lebensweise zum Teil unserer Biologie widerspricht und Krankheitsbilder begünstigen kann. Weiterhin führt eine andere Studie die Theorie ins Feld, dass diese Individuen durch verstärktes exploratives Verhalten eine wichtige Funktion innerhalb von Gruppen erfüllt haben, als Tester und Grenzgänger.8

Die Kosten der Anpassung

Viele dieser Beispiele zeigen, dass menschliche Varianz nicht automatisch ein Defekt ist. Viele dieser Merkmale könnten in der Evolution der Menschheit funktionale Rollen gespielt haben, welche uns möglicherweise erst zu dem Punkt gebracht haben, an dem wir heute sind. Heute werden viele dieser Varianzen jedoch vor allem als dysfunktional wahrgenommen. Somit sollten wir
uns an dem Punkt die Frage stellen: Wenn Individuen in einem System dysfunktional erscheinen, ist das Problem das Individuum, oder ist es unsere Lebensweise, die uns zunehmend von unserer evolutionären Ausgangslage und damit von uns selbst entfremdet?
Ist es korrekt, den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern in 20-Minuten-Pausen zu pressen oder jedem Menschen dieselbe soziale Zeitstruktur aufzuzwingen? Wenn wir uns die sogenannten ‚Zivilisationskrankheiten‘ anschauen und den Anstieg derselben betrachten, drängt sich einem eine gewisse Absurdität in der Ignoranz gegenüber dieser Problematik auf.

Damit wird Gesundheitspolitik jedoch schnell paradox: Sie behandelt zunehmend die Folgen einer Lebensweise, deren Grundstruktur kaum infrage gestellt wird. Wenn Schlafrhythmen, Bewegungsbedürfnisse, neurokognitive Varianz und soziale Zeitordnungen systematisch gegeneinander arbeiten, entstehen Kosten nicht nur durch individuelle Erkrankungen, sondern auch durch institutionelle Normalitätsannahmen. Betrachtet man zudem die aktuellen politischen Debatten in Deutschland zu der finanziellen und strukturellen Überlastung in unserem Gesundheitssystem, stellt sich die Frage, ob der Mensch heutzutage noch als Teil der Gesellschaft gilt, oder ob sich der politische Begriff von Gesellschaft vom konkreten Individuum vollkommen gelöst hat. Wenn wir darüber reden, dass es in Deutschland zu viele Krankheitstage gibt, aber nicht darüber, dass die Arbeitsbedingungen selbst Menschen krank machen, dann zeigt sich genau an dieser Stelle diese Losgelöstheit. Der Mensch wird lediglich als Teil einer Maschinerie und Produktionskette gesehen, die möglichst störungsfrei funktionieren soll. Und die Frage ‚wozu?‘ wird nur noch mit dem Bruttoinlandsprodukt beantwortet.


Quellenverzeichnis:

1 Samson, David R., Crittenden, Alyssa N., Mabulla, Ibrahim A., Mabulla, Audax Z. P. & Nunn, Charles L. (2017). Chronotype variation drives night-time sentinel-like behaviour in hunter-gatherers. DOI: 10.1098/rspb.2017.0967 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28701566/

2 Scheer, Frank A. J. L. , Hilton, Michael F., Mantzoros, Christos S. & Shea, Steven A. (2009). Adverse metabolic and cardiovascular consequences of circadian misalignment. DOI: 10.1073/pnas.0808180106
https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.0808180106

3 Parsons, Michael J., Moffitt, Terrie E., Gregory, Alice M., Goldman-Mellor, Sidra, Nolan, Patrick M., Poulton, Richie & Caspi, Avshalom (2014). Social jetlag, obesity and metabolic disorder: investigation in a cohort study. DOI: 10.1038/ijo.2014.201
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4422765/

4 Reser, Jared E. (2011). Conceptualizing the autism spectrum in terms of natural selection and behavioral ecology: the solitary forager hypothesis. DOI: 10.1177/147470491100900209
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22947969/

5 Quinn, Patricia O. & Madhoo, Manisha (2014). A review of attention-deficit/hyperactivity disorder in women and girls: uncovering this hidden diagnosis. DOI: 10.4088/PCC.13r01596
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25317366/

6 Russell, Ginny, Stapley, Sal, Newlove-Delgado, Tamsin, Salmon, Andrew, White, Rhianna, Warren, Fiona, Pearson, Anita & Ford, Tamsin (2022). Time trends in autism diagnosis over 20 years: a UK population-based cohort study. DOI: 10.1111/jcpp.13505
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34414570/

7 Eisenberg, Dan T. A., Campbell, Benjamin, Gray, Peter B. & Sorenson, Michael D. (2008). Dopamine receptor genetic polymorphisms and body composition in undernourished pastoralists: An exploration of nutrition indices among nomadic and recently settled Ariaal men of northern Kenya. DOI: 10.1186/1471-2148-8-173
https://link.springer.com/article/10.1186/1471-2148-8-173

8 Williams, Jonathan & Taylor, Eric (2006).The evolution of hyperactivity, impulsivity and cognitive diversity.
DOI: 10.1098/rsif.2005.0102
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16849269/


Beitragsbild: cottonbro studio; Link zum Bild