von webmoritz. | 04.07.2021
Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.
von Annica Brommann, Maret Becker und Nina Jungierek
Veranstaltungen
- Was? Klavierimprovisationen mit Barbara Ullrich
- Wann? Donnerstag, 08.07.2021, 15 bis 17 Uhr
- Wo? Im Literatursalon der Schwalbe
- Was? 100 Jahre Boddenschwimmen
- Wann? Samstag, 10.07.2021, ab 9 Uhr
- Wo? 2,6 km von Ludwigsburg nach Wieck
- Noch etwas? Die Anmeldung ist leider bereits geschlossen. Trotzdem kann man die mutigen Schimmer*innen bei einem Spaziergang am Strand bewundern gehen und sich für eine Anmeldung im kommenden Jahr motivieren lassen.
Neuigkeiten
- Zum Todestag Anna von Croy am Mittwoch (7. Juli) werden durch das Pommersche Landesmuseum vor Ort und online verschiedene Formate angeboten. Mehr Infos dazu findet ihr auf der Webseite der Universität Greifswald.
- Im St. Spiritus findet anlässlich der Eldenaer Jazz Evenings „Eine kleine Fotoschau“ bis zum 31. Juli statt. Die Ausstellung kann im Hauptgebäude Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr besucht werden.
- Das Cinestar Kino Greifswald hat bereits seit letzten Donnerstag wieder geöffnet. Das aktuelle Kinoprogramm könnt ihr hier einsehen.
Altigkeiten
- Im Schaufenster an der Ecke Lange Str./Lutherstr. könnt ihr eine Ausstellung von Martin Hiller unter dem Titel „Wohltemperierter Lärm“ bestaunen.
- Bis September bietet das Segelschulschiff GREIF wieder seine Open Ship Führungen jeden Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 17:30 Uhr an. Treffpunkt dafür ist der Liegeplatz Greif an der Spitze der Südmole in Wieck. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Jedoch wird derzeit noch ein negativer Schnelltest verlangt, sofern keine vollständige Impfung oder Genesung vorliegt.
- Noch bis zum 14. Juli ist im Dom St. Nikolai die Plakatausstellung „Mayors for Peace“ anzutreffen. Diese zeigt die Auswirkungen und Zerstörung durch die Atombomben, die im August 1945 auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden.
- Vom 14.06. bis 30.07. laden die Künstlerin Katharina Kierzek und der Künstler Kai Niebuhr zu ihrer Ausstellung mit dem Titel „Abwesenheitsschlendern“ in die Galerie des St. Spiritus ein. Der Eintritt ist frei und erfolgt nach der Eröffnung am Montag (14.06.) um 18 Uhr immer Montag bis Freitag jeweils von 12 bis 17 Uhr.
- Derzeit gibt das Pommernhus in einer Schaufensterausstellung unter dem Titel „Buhne 220“ einen Einblick in das Schaffen der Künstler*innen Heike Camp-Facius, Karl-Heinz Schulz und Eckhard Buchholz, denen jeweils ein Fenster gewidmet ist.
- Im Kunstkubus CUBIC am Karl-Marx-Platz ist zurzeit eine Installation unter dem Titel „Exuvia“ von der Osnabrücker Künstlerin Caro Enax zu bestaunen.
Veranstaltungen
- Was? [abgesagt]Blutspendeaktion
- Wann? Donnerstag, 08.07.2021, 13:30 bis 18 Uhr
- Wo? im WiWI-Gebäude, Loefflerstr. 70. Hier könnt ihr euch für einen Termin anmelden.
Neuigkeiten
- Im Juli und August könnt ihr täglich um 11 Uhr und 14 Uhr an einem öffentlichen Altstadtrundgang teilnehmen. Der Start ist vor der Greifswald-Info. Der gleiche Start gilt für die Nachtwächterführung, die jeden Freitag um 20 Uhr stattfindet.
- Es werden weiterhin Wahlhelfer*innen für die Bundes- und Landtagswahlen am 26.09.2021 gesucht. Hier könnt ihr euch online anmelden. Es gibt übrigens eine Entlohnung von 40€.
- In Mecklenburg-Vorpommern und der ganzen Bundesrepublik wurde angefangen, die Geschäfte, Restaurants und den Tourismus wieder zu öffnen. Hier findet ihr nähere Informationen zu den Regeln, die in Mecklenburg-Vorpommern gelten. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Vorpommern-Greifswald zur Zeit bei 0,4 (Stand: 01.07.2021). Außerdem findet ihr auf dem webmoritz. noch einen Artikel zu den neuen Regelungen.
Altigkeiten
- Am Samstag, den 19. Juni, eröffnete in Greifswald der erste Unverpacktladen. Ein Interview mit den Gründer*innen von „uver“ findet ihr hier beim webmoritz.
- Greifswald wird Modellkommune für Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Unterstützt wird die Stadt dabei vom BNE-Kompetenzzentrum. Die Prozesse vor Ort werden wissenschaftlich evaluiert und die Ergebnisse laufend in die Prozessbegleitung einbezogen.
- Ab dem 14. Juni können neben Schüler*innen und Vereinen auch Gästegruppen das Greifswalder Freizeitbad wieder nutzen.
- Es wurde außerdem eine Übersichtskarte erstellt, die euch anzeigt, wo im ganzen Landkreis Schnelltests zur Verfügung gestellt werden. Diese wird regelmäßig aktualisiert. Zum Verzeichnis kommt ihr hier.
Veranstaltungen
- Was? 2. ordentliche Haushaltsausschuss-Sitzung
- Wann? Montag, 05.07.2021, 20 Uhr
- Wo? BBB im Moodle-Kurs, das Passwort könnt ihr bei stupa_hha@uni-greifswald.de anfragen.
- Was wird besprochen? Unter anderem der Finanzantrag „Körperliche Selbstbestimmung und Recht“.
- Was? 5. ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments
- Wann? Dienstag, 06.07.2021, 20 Uhr c.t.
- Wo? Hörsaal 3/4 (Ernst-Lohmeyer-Platz 6)
- Was wird besprochen? Unter anderem der Finanzantrag „Körperliche Selbstbestimmung und Recht“ und verschiedene Wahlen (AStA-Referate und stellv. Prüfer*in für rechnerische und sachliche Richtigkeit)
Neuigkeiten
- Aktuell könnt ihr euch bei Vorlage eines Immatrikulationsnachweises im Impfzentrum Greifswald ohne Termin impfen lassen! Alle Informationen und weitere Uni-Updates wie zur Öffnung der Mensen findet ihr auch in diesem Artikel des webmoritz.
- Auf der letzten StuPa-Sitzung wurden einige AStA-Referate besetzt. Die Referate Öffentlichkeitsarbeit, Grafikdesign, Finanzen und Personal, Fachschaftsfinanzen, Veranstaltungen, Internationales und Antirassismus, soziale Aspekte und Gleichstellung und Studium und Lehre sind immer noch frei! Mehr Infos zu den AStA-Referaten findet ihr in diesem Artikel vom webmoritz.
- Bis zum 30. Juli ist das Deutschlandstipendium an der Uni Greifswald ausgeschrieben. Die Höhe beträgt 300€/Monat und es können sich Studis bewerben, die herausragende Leistungen im Studium oder im Beruf erbracht haben oder erwarten lassen.
- Am 15. Juni wurden die Preise des UNIQUE-Ideenwettbewerbs verliehen. Die Gewinner*innen und ihre Projekte könnt ihr hier nachlesen.
- Die 8. Folge des Bioökonomie-Podcasts „FaktenSammler“ unter dem Titel „Bioökonomie im Kopf“ ist erschienen. In der 9. Folge wird über „Bioökonomie im Dialog“, Kommunikation und Partizipation informiert.
- Dr. Fabian Leendertz wurde zum Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts für One Health in Greifswald bestellt und einen Ruf auf eine W3-Professur für One Health an unserer Uni angenommen.
Altigkeiten
- Das Sommersemester wird digital zu Ende geführt. Auf der Website des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur könnt ihr den entsprechenden Erlass dazu lesen. Das erklärte auch unsere Rektorin Frau Prof. Dr. Riedel in Rektoratsforum vom 01. Juni.
- Bei der Senatssitzung am 16.06.2021 wurde unter anderem die Ergänzungssatzung zur Durchführung von digitalen Prüfungen verabschiedet. Außerdem wurde beschlossen, dass die Universität schon 2030, also 5 Jahre früher, klimaneutral werden soll. Zu beiden Punkten bald mehr auf dem webmoritz. Darüber hinaus wird die Gremienwahl 2022 als elektronische Wahl durchgeführt.
- Im Rektoratsforum findet ihr eine neue Videobotschaft der Rektorin zum Internationalen Tag des öffentlichen Dienstes.
- Am 24. Juni fand das erste Rektoratsforum Campus zum Thema Wertschätzungskultur statt. Was dahinter steckt, lest ihr in diesem Artikel beim webmoritz.
Veranstaltungen
- Was? Kinder-Sommer-Theater – „Der Maulwurf und seine Freunde“
- Wann? Freitag, 02.07.2021, 10 Uhr
- Wo? Im St. Spiritus
- Eintritt? Kinder 5 €, Erwachsene 7 €
- Noch etwas? Karten können unter der Telefonnummer 03834 8536-4444 reserviert werden.
Neuigkeiten
- Während der Sommerferien finden im St .Spiritus die Kinder-Kunst-Tage statt. Hierbei werden in jeder Ferienwoche jeweils Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 12 Uhr verschiedene Kurse angeboten. Diese Woche steht Trommelbau auf dem Programm. Die Kosten für das Entertainment belaufen sich auf 3 € pro Tag und Person. Die Kurse sind für Kinder ab 7 Jahren geeignet und eine Anmeldung unter der Telefonnummer 03834 85364444 ist erforderlich. Weitere Infos dazu findet ihr auf der Website des St. Spiritus.
Altigkeiten
- Die Uni bietet fortan einen Babysitter*innenpool an. Die neuen familienfreundlichen Angebote der Uni könnt ihr hier nachlesen.
- Über den Hochschulsport können Universitätsangehörige mit Kindern den Sportraum der Fallada-Str. 1 kostenlos nutzen. Auf der Website des Hochschulsports könnt ihr den Raum in einer für euch passenden Zeit buchen.
- Der Greifswalder Jugendstadtplan, welcher von und für Jugendliche konzipiert wurde, bietet einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Einrichtungen der Region.
- Die ComputerSpielSchule Greifswald findet wieder statt. Zu den üblichen Öffnungszeiten des Jugendzentrums klex können Kinder und Jugendliche in der Zeit von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr mit ehrenamtlichen Medienpädagogen*innen gemeinsam Videospiele spielen, Roboter ausprobieren und einen schönen Tag verbringen. Das gesamte Angebot ist kostenlos.
Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!
Beitragsbild: Julia Schlichtkrull
von Maret Becker | 04.07.2021
Hier bekommt ihr alle neuen Updates, die unsere Universität betreffen. Top aktuell! Mit (fast nur) erfreulichen Neuigkeiten: Alles rund um die Eröffnung der Innenräume der Mensen, das Impfangebot für Studis, den Semesterbeitrag und die lange Nacht des Lernens.
1. Die Innenräume der Mensen sind wieder für euch geöffnet.
Ab Montag, den 05. Juli, dürft ihr euch wieder in die Innenräume der Mensen begeben. Falls ihr drinnen essen möchtet, braucht ihr nur einen grünen Chip, den ihr euch am Eingang nehmen könnt. Außerdem müsst ihr noch eure Kontaktdaten angeben. Dazu könnt ihr die luca-App benutzen oder den handelsüblichen Zettel ausfüllen.
Es gelten weiterhin die bekannten Corona-Regelungen:
- medizinische Maskenpflicht außerhalb des Tisches
- Barzahlung nur in Ausnahmefällen
- Abstand zueinander einhalten
- Desinfektionsspender zu benutzen
2. Das Impfangebot für die Studierenden hat begonnen.
Seit dem 29.06. werden fleißig Studierende unserer Uni geimpft. Das geht ganz ohne Voranmeldung. Für uns stehen pro Tag 100 Impfdosen (BioNTech oder Moderna) bereit. Damit die Impfung abgeschlossen werden kann, werdet ihr automatisch für die zweite Impfung 6 Wochen später angemeldet. Ihr müsst euch aber beeilen! Das Angebot gilt nur für drei Wochen.
- Wann? Montag bis Freitag, 14.00 bis 19.00 Uhr
- Wo? Im Impfzentrum, Brandteichstraße 20, 17489 Greifswald
- Nicht vergessen: Den Studierendenausweis oder den Immatrikulationsnachweis mitnehmen!
Dazu bringt ihr noch euren Impfausweis und am besten schon den ausgedruckten Einwilligungsbogen mit.
3. Der Semesterbetrag ist wieder fällig.
Da ist das Semester auch schon wieder vorbei und der nächste Semesterbeitrag wird wieder fällig.
Die offizielle Rückmeldefrist für das Wintersemester 2021/22 wurde also eingeläutet. Sie beginnt ab Montag, den 12. Juli 2021. Der Semesterbeitrag und die Gebühr für die Rückmeldung betragen insgesamt 90,00 EUR.
Der Betrag muss bis Freitag, den 13. August 2021, auf dem Konto der Universität eingegangen sein.
4. Die Lange Nacht des Lernens darf stattfinden.
In der Nacht vom 21. bis zum 22. Juli bleibt die Universitätsbibliothek bis um 3 Uhr geöffnet. Euch erwartet die geballte Motivation zum Lernen und Hausarbeiten schreiben. Um auch bis zu später Stunde durchzuhalten, wird Kaffee und Kuchen gereicht.
Beitragsbild: Markus Winkler auf unsplash.com
von Julian Schlichtkrull | 03.07.2021
Spaziert man die Südmole hinunter, sieht man die Greif erst, wenn man schon fast direkt davor steht. Am hintersten Ende des Weges ankert sie, mit ihren mehr als 40 Metern Länge eine beeindruckende Wächterin an der Mündung des Rycks. Dass die Segel fehlen und sich auf dem Deck lose Bretter stapeln, bemerkt man erst wirklich, nachdem man das Schiff betreten hat. Voraussichtlich noch bis Oktober steht die Greif derzeit jeden Samstag und Sonntag zwischen 10 und 17:30 Uhr Besucher*innen offen. Das Ziel: Ein Gefühl für das Schiff vermitteln, die Freude am Segeln, an der Greif entfachen. Auch oder gerade weil diese seit einem guten Jahr nicht mehr für Törns in See stechen darf.
Anfang 2020 kam die Greif zur Kontrolle in die Werft. So ein „Schiffs-TÜV“ steht regelmäßig an, erklärt uns das Mitglied des Fördervereins der Greif, das uns herumführt, sobald wir es über die Gangway auf das Schiff geschafft haben. Danach werden kleinere Anpassungen vorgenommen, hier und da etwas ausgewechselt, damit die Seetauglichkeit gewährleistet bleibt. Nur dass es dieses Mal nicht nur bei kleineren Anpassungen blieb: Durch die Gezeiten haben die Bordwände stark gelitten, immerhin hat die Greif ihre Jungfernfahrt auch schon vor nunmehr 70 Jahren absolviert. Das Schiff muss grundsaniert werden, die Kosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro. Es dauerte eine Weile, denn eine solche Entscheidung ist sicher keine einfache, dann aber entschied sich die Bürgerschaft der Stadt Greifswald im Oktober 2020 für die Sanierung, für die Greif. Jetzt werden Spender*innen angeworben, sowohl deutschland- als auch europaweit. Auch Privatpersonen können spenden, entweder über die Website oder direkt vor Ort in der Spendenbox, die in der Kapitänsmesse aufgestellt ist. Wir werfen gerne etwas Geld hinein, immerhin ist die Besichtigung samt Führung kostenlos und die Greif ein Urgestein Greifswalds, ein Wiecker Wahrzeichen.
Was für eine Bedeutung das Schiff für Stadt und Leute hat, wird uns schnell bewusst, als wir der Frau lauschen, die uns über die Greif führt. Wir haben sie gar nicht nach ihrem Namen gefragt, fällt uns auf, als wir das Schiff wieder verlassen haben. Dafür aber haben sich ihre Begeisterung für das Segeln und ihre Liebe zur Greif umso mehr in unser Gedächtnis eingebrannt. Sie zeigt uns die Stelle, von der aus Ausguck gehalten wird, die Messe, die Brücke, den Teil des Unterdecks, der bereits komplett entkernt wurde und von ihr nur „der Tanzsaal“ genannt wird, und wegen der Bauarbeiten derzeit nicht betreten werden darf. Immer wieder schweifen ihre Erklärungen dabei aber ab, weichen Erinnerungen an vergangene Törns, denn sie ist schon seit 1997 Teil der Besatzung der Greif und auf See erlebt man viel. Hohe Sturmwellen vor Anker im Bodden, arbeitsverweigernde Aushilfen, der spontane Abbruch einer Regatta, um einem polnischen Segler zur Hilfe zu eilen (immerhin gab es dafür noch einen Fairplay-Preis).
„Ich hab einmal erlebt … das war ein verrückter Törn!“, beginnt sie und lacht bei dem Gedanken. Damals ging es mit Freund*innen nach Kopenhagen. „Es war so arschkalt. Wind aus Nord, schon mal falsche Richtung für Kopenhagen. Und was das Schärfste war, das kam zum Schluss: Am späten Abend ein Graupelschauer, da war das ganze Deck weiß!“ Und als sie aussegeln wollten, hatte der Wind gedreht, einen halben Tag lang ging es keinen Millimeter vor oder zurück. Sie zuckt mit den Achseln. „Ist alles möglich.“ Im Mittelpunkt der Geschichten steht vor allem die Gemeinschaft an Bord. Denn so ein Törn, bei dem sich alle jederzeit aufeinander verlassen können müssen, schweißt zusammen.
Wir lauschen gespannt. Ein wenig ist es wie eine Zeitreise, nur dass es eigentlich keine Zeitreise sein müsste. Normalerweise würde die Greif auch jetzt über die Ostsee schippern, regelmäßig kleine Gruppen von Segelinteressierten mitnehmen, die für mehrere Tage gemeinsam Wache schieben, Ausschau halten, steuern, gemeinsam essen und schlafen, gemeinsam lachen und Geschichten teilen. Aber das wird wiederkommen, versichert die Seglerin uns. Und wenn es eines Tages so weit ist, sind auch wir eingeladen. „Genießen Sie’s mal! Oder sagen wir’s andersrum: Wer einmal Blut geleckt hat, der hat Blut geleckt.“ Einen Ausflug mit der Greif vergisst man nicht so schnell.
Nach einer Dreiviertelstunde und mindestens drei Verabschiedungen verlassen wir das knarzende Schiff und den rauschenden Wind wieder. Spazieren die Südmole zurück und dann die Nordmole wieder hinauf. Schaut man vom Utkiek aus hinüber, erhebt sich die Greif direkt vor einem aus dem Wasser. Sie liegt ruhig im Hafen, die Segel fehlen, aber zwei schlanke Masten ragen hoch zum Himmel auf und in den Wassertropfen auf dem weißen Rumpf bricht sich das Sonnenlicht. Von hier aus sieht man nichts von den auf dem Schiff verteilten Brettern oder dem ausgeräumten Unterdeck. Es ist ein Versprechen von dem, was die Greif eines Tages wieder werden soll.
Kommt vorbei!
Wann: jeden Samstag und Sonntag bis voraussichtlich Oktober, 11 bis 17:30 Uhr
Eintritt: kostenlos, aber ihr dürft natürlich gerne eine Spende dalassen
Was ihr bekommt: einen Einblick in das Leben auf einer Schonerbrigg
Denkt auch an eine Maske! Die braucht ihr, wenn es nach drinnen geht.
Beitragsbild: Tom Siegfried
von Thore Fründt | 03.07.2021
Das Theater Vorpommern hat die Türen zu seinen heiligen Hallen geöffnet und der Betrieb läuft wieder. So auch das Drama „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, eine Tragikomödie über die Beziehungen zweier Pärchen, bei denen die berühmte rosa-rote Brille schon ordentliche Knackse erlitten hat.
Verbale Boxkämpfe und rhetorische Leberhaken
„Ich schwör’s dir…wenn du existieren würdest, ich würde mich scheiden lassen…“ Uff. Schon im ersten Akt fliegen bei Martha (Claudia Lüfftenegger) und George (Mario Gremlich) ordentlich die Fetzen. Es fühlt sich an wie ein verbaler Boxkampf, bei dem beide Figuren versuchen, einen rhetorischen Leberhaken möglichst schmerzhaft beim Gegenüber zu platzieren. Die Gemeinheiten finden im Laufe des Stücks ihren Höhepunkt, als Martha anfängt, mit Nick (Tobias Bode) vor den Augen ihres Mannes zu flirten (siehe Bild). Wie bei einem Boxkampf gibt es aber auch die kleinen Ruhephasen. Bei Martha und George spiegelt sich das in gemeinsamem Gelächter wider und man hat das Gefühl, dass das einzige, was diese beiden in ihrer Beziehung noch gemeinsam haben, Niederträchtigkeit sei. Das sonst so leichtlebige Studierendengehirn fragt sich bei diesem Stück auf einmal, ob Vodka vielleicht der einzige Treibstoff einer langjährigen Beziehung ist.
Wer hat Angst, sein Leben ohne Illusionen zu Leben?
Das Stück hatte seine Uraufführung 1962 in New York und wurde von dem Dramatiker Edward Albee verfasst. 1966 erhielt es sogar den Ritterschlag einer Verfilmung (5 Oscars), in welcher sich Elisabeth Taylor und Richard Burton in den Hauptrollen einen Geschlechterkampf liefern. In der Darstellung der Perfidität und Boshaftigkeit stehen die Schauspieler*innen des „Theater Vorpommern“ den Hollywoodgrößen in nichts nach und schaffen es, großes Theater in Greifswald zu etablieren. Die Interpretation von Reinhard Göber beschönigt nichts und trotzdem bewerkstelligt es die Inszenierung, das ein oder andere befreiende Gelächter aus dem Publikum herauszukitzeln. Das ganze Stück hält sich an die aristotelische Einheit von Zeit, Ort und Handlung, was dem geschulten Möchtegern-Germanisten, wie dieser Autor einer ist, natürlich sofort auffällt. So findet die ganze Handlung an einem einzigen Abend im Wohnzimmer von Martha und George statt. Sie kommen gerade von einer Party und während George eigentlich ins Bett möchte, erwartet Martha noch Gäste. Das junge Paar Nick (Tobias Bode) und Süße (Friederike Serr) kommen auf einen Mitternachtstrunk bei dem „Liebespaar“ vorbei. Zunächst werden die beiden nur in den Konflikt von George und Martha eingebunden, woraufhin jedoch auch ihre eigenen Probleme zum Vorschein kommen, die es ordentlich in sich haben. Es ist wirklich schwierig, nicht selbst verbittert zu werden bei einer so großartigen Darstellung der Hassliebe von allen vier Darsteller*innen. Aber was zur Hölle hat das mit Virginia Woolf zu tun? Edward Albee beantwortet die Frage wohl folgendermaßen: „Wer hat Angst, sein Leben ohne Illusionen zu leben?“ Virginia Woolf war bekannt dafür, der Gesellschaft einen Spiegel vorzusetzen, der die ungeschönte Realität unserer geistigen Zustände gnadenlos aufzeigt. Mit dieser Perspektive wird der Name des Stücks, das eigentlich „Excorzism“ heißen sollte, nachvollziehbar. Alle Charaktere spielen sich selbst auf die eine oder andere Art und Weise etwas vor und kommen somit in Konflikt mit ihrem Umfeld, vor allem mit dem unmittelbaren: „Dem*r Ehepartner*in“.
Zyniker*innen sind nur enttäuschte Romantiker*innen
Der Zynismus tröpfelt durch jeden Akt dieses Stückes. Insbesondere der Selbsthass, den die Figuren in sich tragen, wird, wie bereits erwähnt, auf die Umwelt projeziert und vorallem auf den*die Partner*in. Deswegen bekommt eine besondere Szene auf einmal sehr viel Bedeutung. Martha und George erinnern sich daran, wie sie sich kenngelernt haben. Dieser kleine Schnipsel des Romantischen zeigt, wie ehrlich sich die beiden einmal geliebt haben. Der kurze Einblick in die Vergangenheit ist jedoch schnell vorbei, als Martha schreit: „Da wusste ich noch nicht, was für ein VERSAGER er ist“. Wie es so oft bei Romantiker*innen der Fall ist, konnten beide den gegenseitigen romantischen Vorstellungen nicht gerecht werden und so haben sie in ihrer Enttäuschung den Zynismus als Schutzschild gewählt, um nie wieder so ernüchtert zu werden. Man könnte also ganz pathetisch aus dem Drama die Lebenslektion ziehen, dass die Zyniker*innen unserer Gesellschaft vielleicht nichts weiter sind als enttäuschte Romantiker*innen. Schlussendlich lässt sich sagen, dass dieser sezierende Blick in die kleinste Zelle einer Gesellschaft, die Familie, überaus gelungen ist und zum Nachdenken anregt. Die Gemeinheiten sind zum Teil bestürzend, zum Teil unterhaltsam und man hat danach viel Gesprächsstoff für die nächsten Tage. Für ein erstes Date wäre dieses Stück wahrscheinlich nicht gerade optimal gewählt, aber für den*die leidenschaftliche*n Theatergänger*in oder auch nur Kulturinteressierte*n ist das Drama ein absolutes Muss.
Beitragsbild: Peter van Heesen
von Maret Becker | 02.07.2021
Einfach mal abheben in ein anderes Universum, auch dafür ist der webmoritz. da! Ihr könnt jeden Freitag ein anderes Redaktionsmitglied auf einem neuen Teil der intergalaktischen Reise unserer unendlichen Geschichte begleiten. Die Rahmenbedingungen haben wir in einer gemeinsamen Sitzung aus unseren Ideen zufällig ausgewürfelt, danach haben wir die Geschichte jedoch der individuellen Kreativität und Gnade unserer Redakteur*innen überlassen. Wohin die unendliche Geschichte führen wird, ist für uns also auch noch ungewiss, aber wir bieten Corona-Craziness, Ärger und Spaß ohne Ende – garantiert!
Was bisher geschah …
Der Investigativjournalist Gerhard befindet sich auf einem galaktischen Abenteuer mit dem kleinen Schnabeltier Justus. Das geschah unabsichtlich, schließlich war Gerhard investigativ auf dem Raumschiff Große Kosmische Ente unterwegs, jedoch landete er etwas holprig auf dem Planten Merida (Teil 1). Dort erwarteten ihn gefangen genommene Enten, der nervige Abenteurer Cornelius von Nussingen (Teil 4), Mudixe (Teil 7) und ein Brandanschlag (Teil 9).
Teil 11 – Wenn du zu lange in den Abgrund schaust
Cornelius musterte Gerhard und antwortete ihm: „Danke für deinen Kommentar, Gerhard! Aber ich denke, es gibt noch genug Welten, die ich retten kann. Schließlich bin ich einer der bekanntesten Abenteurer des Universums. Ich kann alles schaffen. Im Gegensatz zu einem Journalisten wie dir.“ Während sich Cornelius wieder der lauschenden Gruppe zuwandte, ärgerte sich Gerhard über seinen Patzer, den Gedanken laut ausgesprochen zu haben. Für ihn stellte Cornelius keinen Retter dar. Aber vielleicht konnte Gerhard selbst die kleine heile Welt von Justus retten, wenn er seinen Vater fand. Außerdem würde Gerhard seine eigene Welt ins Gleichgewicht bringen, wenn er die Enten aufspüren würde.
Gerhard hatte nun eine weitere Aufgabe: Den Anschlag im Wald aufzudecken. Er schaute sich um. War unter ihnen jemand verdächtig? Außer Justus, dem er helfen sollte, konnte niemand ausgeschlossen werden. Die anderen kannte er noch zu schlecht. Er musste unbedingt die Augen offen halten nach… „Gerhard, können wir uns weiter auf die Suche machen?“, fragte ihn Justus leise. Gerhard gab Justus recht, schließlich gab es noch andere wichtige Sachen zu erledigen. Also begab sich die Gruppe aus zwei Faultieren, einer Schildkröte und einem Schnabeltier auf Spurensuche. Das Streifenhörnchen ließen sie hinter sich. Cornelius war immer noch damit beschäftigt, seine Abenteuer zu erzählen. Justus‘ Mutter Monika wollte ihnen folgen, doch diese konnten sie leicht abhängen. Sie hätte die Gruppe sowieso nur gestört und an ihrer Unternehmung gehindert.
Julica und Lila schlugen vor, sich in die Welt der Moore zu begeben. Dort war das geheimste Geheimlager des Meritärs. Das wussten sie aus einer geheimen Quelle, die sie unter keinen Umständen preisgeben wollten. Komischerweise wussten sie auch den exakten Weg zu dem geheimsten aller geheimen Geheimlager. Sie gingen vom Waldweg ab und begaben sich in Böschungen, ohne sich umzublicken. Gerhard kam das sehr ungewöhnlich vor, dennoch folgte er den beiden. Er dachte nämlich immer noch über die Verdächtigen des Waldbrandes nach. War es vielleicht Cornelius, um wieder einmal den Helden spielen zu dürfen? Oder Justus‘ Mutter Monika, die sich rächen wollte, weil er Justus in Gefahr gebracht hatte? Aber vielleicht auch eines der Faultiere? All seine Verdächtigen waren ihm allerdings zu eitel, um sich die Hände schmutzig zu machen, zu liebevoll, um den eigenen Sohn zu gefährden oder schlicht zu faul. Obwohl Julica und Lila ganz schön aktiv für sonst so träge Tiere waren…
,,Aua! Was soll das Justus?“, schrie Gerhard auf, der in ihn reingelaufen war. Ganz verdutzt darüber, aus seinen Gedanken gerissen worden zu seien, wollte er sich über Justus ärgern, bis Gerhard plötzlich in einen Abgrund sah. Ein riesiges Loch, welches sich im Boden auftat. Gerhard ging an Justus vorbei und wollte versuchen, in das Loch hineinzuschauen, jedoch konnte er nichts sehen. Alles darin schien schwarz zu sein. „Wir müssen da jetzt reinspringen“, behaupteten Julica und Lila. „Wir befinden uns doch immer noch im Wald und wir sind gar nicht am Moor angelangt. Müssen wir da nicht in Richtung Westen?“, hinterfragte Justus sie skeptisch. Lila versuchte Justus aus ihren großen liebevollen braunen Augen streng anzusehen: „Du musst nicht alles wissen. Es geht schließlich um geheime Dinge. Falls du uns nicht vertraust, kannst du gerne zurück zu deiner Mutter watscheln.“ Justus, ganz verschreckt, versteckte sich hinter Gerhard. Gerhard kam die Situation äußerst komisch vor. Allerdings wollte er endlich die Enten, Justus‘ Vater und vielleicht auch die Brandleger*innen finden. Gerhard nahm Justus beiseite: „Wir müssen es riskieren. Uns bleibt keine Wahl!“
Julica und Lila warteten gar nicht auf die beiden, sondern sprangen in die Tiefen des Lochs, ohne sich nach den beiden umzusehen. Wenn Julica und Lila schon selber sprangen, dann sollte es doch gut gehen, oder? Gerhard entschied sich für ein nicht ganz so überzeugtes Ja. Also sprangen er und Justus hinterher. Und dann fielen sie ganz, ganz tief. Ohne, dass es je ein Ende zunehmen schien.
Was Gerhard, Justus, Julica und Lila in der Tiefe erwartet, werdet ihr in der nächsten Geschichte von Thore erfahren. Vielleicht finden sie dort endlich Justus‘ Vater, die Enten und die Verantwortliche(n) des Brandes. Oder führten Julica und Lila sie absichtlich woanders hin?
Illustration: Elisa Schwertner
von Fabian Kauschke | 30.06.2021
Stell dir vor, du hast ein minderes Problem. Du bekommst zum Beispiel eine Dose köstlicher Dosenravioli nicht auf, weil du keinen Dosenöffner besitzt und die Kraft deiner Pranke nicht ausreicht, die Oberfläche einfach aufzureißen. Was also tun? Achtung Lifehack! Du brauchst: Gabel, Akkuschrauber, Heißklebepistole, Dosenöffner, Plastikschirmchen. Anleitung: Bohre zwei Löcher in die Enden der Gabel, klebe das Plastikschirmchen für den Style an die Zinkenseite der Gabel, kauf dir einen Dosenöffner, öffne mit dem Dosenöffner die Dose. Dank mir später.
Lifehacks können kleine Lebenshilfen sein, das ist vermutlich nicht abzustreiten. Aber um diese zu finden, muss man durch eine Menge von absurdem Blödsinn durch. Ein beliebtes Mittel für jede Art von Tipp ist der Einsatz von Klebemitteln. So ist die Heißklebepistole des Lifehackers heiliger Gral. Genauso, nämlich mit dem altbewerten Outside-the-Box-Denken, müssen in einer modernen Gesellschaft Probleme angegangen werden. Die Lösung ist ganz klar, wenn man beispielsweise zwei Striche in einem bestimmten konstanten Abstand nebeneinander zeichnen möchte. Einfach zwei Stifte aneinandergeklebt und tada! Warum man so etwas tun sollte? Na weil es möglich und es angeblich so einfach ist. Brandblasen beim Benutzen von Heißklebepistole gehen aufs Haus.
Vielleicht liegt es an der medialen Darstellung, dass Lifehacks bei mir nicht auf den intendierten Erfolg treffen. Das ist aber auch einfach zu erklären, denn niemand sucht wirklich nach diesen Tipps. Sie werden einfach in die Timeline irgendeiner Plattform gespült und prompt kann ich sehen, wie ich hippe Löcher in meine Hose bekomme (Ja, die Antwort ist, wie es wohl zu erwarten war, eine Schere zu nehmen und Löcher einzuschneiden. WOW).
Clickbait is coming home, wie auch sonst sollte man Aufmerksamkeit generieren. Sinnvolle Inhalte sind ja wirklich das Letze. Stattdessen lieber die Zuschauer*innen auffordern, die Inhalte nicht selbst Zuhause nachzumachen, obwohl das eigentlich genau der Sinn von Lifehacks ist. Egal, lieber noch ein paar crazy Emoticons daneben und fertig ist ein schickes Lifehackvideo mit Tipps für niemanden. Das Pacing dabei ist, wie überall in der modernen Gesellschaft, eines der wichtigsten Elemente. Ein richtiges Lifehackvideo möchte möglichst unpassend schnell die Tipps geben. Das bedeutet, dass beispielsweise ganze Einrichtungen von Wohnzimmern durch den Teilchenbeschleuniger geschossen werden, sodass der*die Zuschauer*in absurde Mengen an Bildern ohne zu erkennenden Zusammenhang präsentiert bekommt und daher gar nicht mehr versteht, was passiert.
Gehen wir aber von dem wirklich seltenen Fall aus, dass jemand einen Lifehack sieht und sich denkt: Das sieht doch cool aus! Dann kann ich nur versichern, dass es einen einfacheren Weg für die Lösung des Problems gibt. Du möchtest dein Popcorn nicht aus der gleichen Schüssel snacken wie dein Geschwisterchen? Dann kannst du entweder die eine Schüssel nehmen, sie in Folie einwickeln, mit Klebestreifen abkleben und dann bügeln, sodass eine neue sau hässliche Plastikschüssel entsteht. Oder, und auf die Idee muss man doch wirklich erst einmal kommen, man nehme sich eine zweite Schüssel aus dem Schrank. Der aufmerksame Lifehack-Kenner würde darauf vermutlich antworten, dass es genau darum geht, keine zweite Schüssel zu haben, sondern sich Alternativen zu suchen. Na dann isst der eine halt aus der Schüssel und der andere aus der Tüte! So schwer kann das doch nicht sein, denn der Aufwand der hier künstlich erschaffen wird, ist wohl um einiges größer.
Kommen wir aber zum Schluss, zu der eigentlichen Kernaufgabe von Lifehacks: den Menschen zu helfen. Leider versagen die kleinen süßen Tipps und Tricks auch darin, sodass man wohl eher Omas Küchenratgeber folgen sollte, in dem jeder Tipp nur aus irgendwas mit Natron besteht. In den meisten Fällen ergeben sich nach dem Konsum der lustigen Videos sowieso mehr Fragen, als man vorher hatte. Meistens lauten diese: Warum? Weshalb? Wieso denn bloß?
Also ist letztendlich wirklich nur ein einziger Lifehack wichtig: schaut keine Lifehacks.
Beitragsbild: Jo Szczepanska auf unsplash.com
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