StuPa-Ticker 4. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 4. Ordentliche Sitzung

Herzlich Willkommen zur vierten ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Heute erwartet uns ein wirklich umfangreiches Programm mit ganzen 20 TOPs. Auf dem Plan stehen unter anderem erneut die Wahlen der fünf unbesetzten AStA-Referate, alle angenommenen Anträge aus der Vollversammlung und vieles mehr! Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

4.1 Vorstellung einer studentischen Initiative (fällt weg)

4.2 Weiteres Vorgehen bei den Kürzungen

TOP NEU 5 Finanzantrag: Party-Equipment Geologenkeller e.V.

TOP NEU 6 Wahlen AStA

6.1 Vorsitz

6.2 Finanzen

6.3 Politische und ökologische Bildung

6.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung

6.5 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung

TOP NEU 7 Bestätigung der Deligierten ZLB Hauptversammlung

TOP NEU 8 Bestätigung studentische Vertretung ZLB Direktorium

TOP NEU 9 Beschluss der Vorsitzenden aus den Ausschüssen

TOP 10 Antrag: Projektstelle zur Einwerbung von Drittmitteln aus dem Programm „Vielfalt verbindet“

TOP 11 Finanzordnung (1. Lesung)

TOP 12 Satzung der Studierendenschaft (1. Lesung)

TOP 13 Antrag: „Für ein BAföG, das zum Leben reicht!“

TOP 14 Antrag: „Erhalt des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaften“

TOP 15 Antrag: „Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung sichern!“

TOP 16 Antrag: „Zwischen „Atemlos durch die Nacht“ und „Highway to hell“- Erste-HilfeKurse für die Studierendenschaft“

TOP 17 Antrag: „Mensa für Alle!“

TOP 18 Antrag: „Sitzgelegenheiten im Apfelgarten“

TOP 19 Antrag: „Essen retten- „Fairteiler-Kühlschrank“ an den Mensen“

TOP NEU 20 Benennung einer weiteren studentischen Vertretung für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik

TOP NEU 21 Aufhebung Beschluss Nr. 2026-3624

TOP NEU 22 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Namid, David, Rudy, Niklas, Allan, Jette, Josi

Beginn der Sitzung: 20:25 Uhr

Die Sitzung beginnt mit dem Klingeln des Glöckchens. Aufgrund eines Surrens hatten wir noch einen Raumwechsel.

20:28 Uhr

Es sind 16 Stupist*innen anwesend und es gibt eine Stimmübertragung an Janne. Das StuPa ist somit beschlussfähig.

Das Protokoll der zweiten und der dritten nicht beschlussfähigen Sitzung liegen jeweils vor und werden beide einstimmig bei einer Enthaltung angenommen.

Die Tagesordnung wurde geändert und in geänderter Form einstimmig angenommen.

20:29 Uhr

Es gibt eine Ergänzung zur Initiative „Greifswald taucht ab“. Bei dem Antrag geht es um die Gründung eines Tauchvereins für Forschungszwecke. Den Antrag könnt ihr in der 1. ordentlichen SItzung dieser Legislatur nachlesen.

Der vorliegende Antrag wäre nicht rechtsgültig. Darum soll er in Zukunft erneut in formal geänderter Form gestellt werden.

Oliver hat keine Anmerkungen und es gibt keine Fragen zu seinem Bericht.

Magnus hat eine Ergänzung zu seinem Bericht. Er enthält einen Zahlenfehler. Zudem sollte er eine Initiative zu Psychotherapien vorstellen, zu der heute eine Demo stattfand, was aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich war.

Rieke hat keine Ergänzungen und es gibt auch keine Fragen zu ihrem Bericht.

Zu Merles Antrag gibt es weder Nachfragen noch Ergänzungen.

Zu Moritz‘ Bericht gibt es keine Anmerkungen.

Grey hat seinen Bericht nachgereicht. Dazu gibt es keine Fragen.

Wir als moritz.medien ergänzen, dass wir eine neue Geschäftsführung haben.

Es gibt keine Ergänzungen zum Bericht der moritz.medien und keine Nachfragen.

Paul stellt eine Zwischenfrage zum Bericht vom Falk aus dem AStA. Er fragt, ob dieser eingereicht wurde. Er wurde nicht eingereicht.

20:33 Uhr

Los geht’s mit dem TOP.

Dieser Tagesordnungspunkt fällt aus terminlichen Gründen weg!

Irma stellt ihren Bericht zu den Kürzungen an der Uni vor. Sie spreche als Mitglied des philosophischen Fakultätsrats und als Senatorin.

In der Philosophischen Fakultät seien finanzielle Kürzungen geplant. In die 

Studiengänge Kirchenmusik und Musikwissenschaft könne man sich im nächsten Semester nicht einschreiben, ohne, dass es dazu eine Debatte gegeben habe.

Es gehe konkret um die Kürzungen im Studiengang Musik und Musikwissenschaft, aber auch in der gesamten Philosophischen und Theologischen Fakultät wird über Kürzungen diskutiert.

Sie fordert bzw. schlägt eine Demo vor. Diese richte sich „natürlich nicht gegen die Uni, sondern das Land“. Sie erfragt, ob dass aus Sicht der Anwesenden eine angemessene Reaktion sei.

Jonathan unterstützt die Idee. Demos seien althergebracht aber sinnvoll. Das Thema werde wohl leider noch länger relevant bleiben.

Janne fragt, was die konkrete Forderung der Demo sein solle und wie realistisch welche Forderungen seien. Sie schlägt als alternative Methode auch einen Streik vor.

Irma möchte hervorheben, dass es darum geht, den Unmut zu zeigen. Sie wolle nicht die ganze Organisation übernehmen, aber freue sich über eine Taskforce und Ideen von allen. 

Paul betont, es sei ein wichtiger Punkt, den Unmut zu zeigen, weil das Grundproblem ein kommunikatives sei. Nicht nur die Studierenden sondern alle im Musik-Institut seien nicht informiert worden. Der Überraschungseffekt solcher Maßnahmen solle vermindert werden.

Henry möchte einläuten, dass die Idee der Demo nicht neu sei. Er hält es für sinnvoll die Demo breiter zu framen als eine Demo gegen grundsätzliche Kürzungen im Bildungsbereich, um möglichst viele Studierende anzusprechen. Die Kürzungen an der Uni würden aus seiner Sicht mit vielen Kürzungen im „Sozialstaat“ einhergehen.

Irma antwortet dazu, es solle das Ziel sei, sich für den Erhalt aller Studiengänge einzusetzen und nicht nur für die Musik.

Robert unterstreicht, dass er solch eine Demo für angemessen halte.

Der nächste Schritt sei die Kommunikation zwischen Rektorat und Fakultät. Am Fakultätsrat sei das Thema komplett vorbeigegangen.

Eine ausgewählte Musik-Studierende sollen wohl etwa zehn Tage vorher informiert worden, was aus seiner Sicht aber auch nicht legitim sei.

Er halte den Immatrikulationsstopp für falsch, weil das Geld nicht mehr werden würde, sondern eher immer weitere Stopps warten würde. Dieses Vorgehen sei „ein Tod auf Raten“.

Dagegen habe man als HoPo nichts tun können, weil man zu spät davon erfahren habe, wolle aber in Zukunft bei ähnlichen Kürzungforderungen im Vorfeld Widerspruch kundtun.

Emma stimme diesen Punkten vollständig zu. Sie ruft zur Mithilfe und zum Brainstorming unter Stupist*innen auf.

Organisatorisch hält sie es für sinnvoll, dass der AStA die Demo organisiert

Paul stimmt zu, dass es um alles gehe und nicht nur die Musikwissenschaften. Diese seien nur momentan besonders prekär sichtbar aber in Zukunft werde es wohl auch andere Institute treffen. Er betont, dass im nächsten Jahr dann neue Sparpotenziale warten würden, weil die Kürzungen mehr werden würden.

Es gibt keine weiteren Anregungen aus der Studierendenschaft.

Louise schimpft mit den Stupist*innen, da bei der Sitzungen vor zwei Wochen nur vier von ihnen da waren, obwohl das Präsidium kaum Absagen erreicht hätten. Wenn so viele keine Zeit hätten, könnten sich alle übrigen inklusive des Präsidiums und der moritz.medien auch sparen, extra anzureisen.

Der Geologenkeller eröffne nach langer Schließzeit endlich wieder, aber dafür werde aufgrund der langen Schließungsphase Geld benötigt. Es gehe um einen Mini-Kühlschrank für Obst und Eis und Kabeltrommeln, die technisch sicher seien.

Es gibt keine Fragen an die Antragstellenden.

Magnus erachtet, stellvertretend für den AStA-Finanzer, den Antrag für förderfähig und -würdig.

Der Antrag sei form- und fristgerecht eingegangen, der Haushaltstopf sei noch genug gefüllt. 

Das Anliegen finde er gut.

Emil als Vorsitzender des Haushaltsausschusses halte den Antrag für „unkontrovers“ und befürwortet die Finanzierung.

„Der Geokeller war lange genug zu.“

Es gibt keine Änderungsanträge in der Änderungsantragsdebatte.

Es kommt zur namentlichen Abstimmung.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

20:50 Uhr

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.

Die nächste Runde startet in der nächsten Sitzung. Wenn ihr Lust habt, wendet euch gern an den AStA!

20:50 Uhr

Das Präsidium bringt den Antrag stellvertretend für die FSK ein. Niklas wurde von der FSK vorgeschlagen.

Es gibt keine Wortbeiträge oder Änderungsanträge.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Niklas wird auch hier als studentische Vertretung für das ZLB Direktorium vom Präsidium vorgeschlagen.

Auch hier gibt es keine Wortbeiträge oder Änderungsanträge.

Auch dieser Antrag wird einstimmig mit einer Enthaltung angenommen.

20:52 Uhr

Auch diese Anträge werden vom Präsidium eingebracht.

Emily soll als Medienausschussvorsitzende und Emil als Haushaltsausschussvorsitzender bestätigt werden.

Die Anträge werden ohne Wortbeiträge oder Änderungsanträge einstimmig angenommen.

20:53 Uhr

Robert bringt den Antrag ein. 

Das Bundesforschungsministerium hat das Programm „Vielfalt verbindet“ ausgeschrieben. Dabei geht es multikulterelle und andere Themen zu gesellschaftlicher Vielfalt.

Das Gleichstellungsbüro und der AStA  hätten sich parallel für eine Kandidatur entschieden. Es solle aber nicht von beiden gegeneindander kandidiert und Mittel abgegraben werden. Daher hätten sie beschlossen, sich zusammen zu tun. Irma solle nun dafür zuständig und entschädigt werden, den Antrag zu stellen. DIe Mittel wreden dann untereinander aufgeteilt.

Unter anderem könnten die Mittel für die 12-Stunden-Vorlesung oder ein Projekt für Erstakademiker*innen eingesetzt werden. Auch die No-Go-Kampagne der Universität erwähnt er.

Die Antragsfrist wäre recht bald, daher würde es drängen, den Antrag mit einer Projektskizze abzugeben.

Henry verstehe nicht, inwiefern AStA und Antidiskriminierungsstelle sich gemeinsam bewerben könnten, wenn die Förderung sich an konkrete einzelne Projekte richte.

Robert antwortet, es sei ein Projekt und man bewerbe sich als Universität Greifswald. Das habe auch den Vorteil, dass die Abrechnung über die Uni laufe und sich der AStA daher nicht drum kümmern müsse.

Henry fragt erneut, wie sich die Universität als Ganzes auf ein Projekt bewerben könnte. Es brauche ja konkrete Projekte, auf die sich beworben werden könne.

Robert antwortet, für den Teil des Gleichstellungsbüros gebe es schon Ideen. Dort plane man eine Kampagnen für die ersten weiblichen Professorinnen und die ersten Akademiker*innen der Uni aus Arbeitendenfamilien.

Er könne aber nicht für den AStA sprechen.

Paul finde dies eine gute Idee, mehrere Ideen für Projekte zu einem Gesamtkonzept zusammenzufügen, wofür diese Förderung nötig sei.

Rieke geht auf die Frage ein und bekräftigt den Punkt. Sie plane derzeit eine Aktion über Studieren mit Behinderungen, bei der sie auch mit dem Gleichstellungsbüro kooperiere.

Henry insistiert, dass es ihm darum gehe, eine Stelle zu finanzieren, sich um die Drittmittel kümmert. Bisher hätten das ja die Referent*innen im AStA für ihren Bereich gemacht.

Robert antwortet, dass das zu Henrys Zeit mit einem voll besetzten AStA gewesen sei,

 was aktuell nicht der Fall wäre. Es sei aber auch nicht schlimm, die Gleichstellung würde die Bewerbung sowieso durchführen wollen.

.. erklärt hierzu noch einmal, dass Magnus momentan stellvertretend auch das Finanzreferat übernimmt und sich explizit diese Unterstützung gewünscht hätte.

Henry bleibt bei seinem Standpunkt und wirft ein, man könne sich ja fragen, warum der AStA nicht voll besetzt sei. Er frage sich aber, warum die Stelle auf Irma personalisiert sei und nicht zunächst die Stelle an sich geschaffen werde und danach Bewerbungen ermöglicht werden würden. Außerdem wüsste er gerne noch genau, wie das dann zu fördernde Projekt aussehe. Daher habe er „Bauchschmerzen“.

Robert antwortet, dass diese Projektstellen bisher immer personalisiert wären, weil sie nur temporär seien. Er könne diese Bauchschmerzen nachvollziehen.

Edona verstehe die Idee und könne Irmas Anliegen gut verstehen, aber sie würde sich wünschen, dass bis zur nächsten Sitzung eine ausformulierte Idee für konkrete Projekte vorliegen könne. 

Robert antwortet, dass er für das Gleichstellungsbüro nicht sprechen wird, weil er nicht der Chef sei.

Irma setze sich gerne mit dem Asta zusammen und könne Projekte ausarbeiten, sofern die Zuarbeit durch den Rest des AStAs erfolge.

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge und keine Änderungsanträge.

Es kommt zur Abstimmung. 

Der Antrag wird mit einer Enthaltung einstimmig angenommen.

Edona bittet Irma noch, dass sie sich auch mit der Stelle für Antidiskriminierung auseinander setzt. (Irma nickt darufhin)

21:07 Uhr

Louise erinnert nochmal, dass zur nächsten Sitzung die zweite Lesung stattfindet, bei der eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig ist, um etwas zu beschließen. 

Der Plan sieht vor, die Finanzordnung Paragraph für Paragraph durchzugehen und Fragen zu klären.

Der Idealfall sehe vor, so Louise, dass Änderungen vom Justiziariat bis zur nächsten Sitzung einfließen können.

Louise geht die Paragraphen durch und fragt nach Anmerkungen. Bisher gab es aber keine inhaltlichen Änderungen, daher gibt es auch keine Nachfragen.

In Paragraph 13 gibt es eine Änderung in Absatz 6, die Auszahlungstermine für Fachschaftsgelder behandelt.

Emma schlägt vor, dass darüber noch einmal bei Paragraph 26 geredet werden solle.

Paul hat eine bürokratisch Detailfrage, die wir leider nicht ganz verstanden haben und die von Robert beantwortet wird.

Wir sind bei Paragraph 15 Absatz 3.

Christoph fragt, worum es dabei gehe.

Robert antwortet, dass die erste Überarbeitung der Finanzordnung aus 2022 aus einer anderen Haushaltssituation komme. 

Das StuPa müsse entscheiden, wie hoch die Aufwandsentschädigungen für AStA und moritz.medien höchstens liegen dürfen.

Emma erklärt, dass Höchstsätze auch unterschritten werden könnten, deswegen würde eine Hochsetzung, wie es in diesem Fall geschehen würde, nicht schaden.

Janne fragt nach um welchen Zeitraum es sich bei diesen Höchstsätzen der Auszahlungen handle.

Laut Emma handele es sich um Zahlungen pro Monat.

Christoph spricht sich für höhere Maximalsätze aus.

Emma erklärt, es gehe um Vertretungsposten.

Henry findet es diskutabel, es höher zu setzen. Bei größeren Projektstellen könne man auch höhere Aufwandsentschädigungen geben. Man könne ja im Normalfall trotzdem die aktuellen Zahlungshöhen beibehalten. 

Robert weist darauf hin, dass es, wenn er auch Projektstellen in dieses Höhersetzen mit einbeziehen wolle, man sich eher Absatz 7 nochmal anschauen müsse, da dieser Projektstellen behandle.

Edona spricht sich dafür aus, sich keine zu engen pauschalen Maximalgrenzen bei den Zahlungen zu setzen und stattdessen konkret, wenn das Geld mal knapp ist, darüber zu diskutieren..

Es gibt dazu keine weiteren Wortbeiträge.

Absatz 8 sei neu und behandle die bisher auch gängige Aufwandsentschädigung für das Alterspräsidium, die nun auch in der Finanzordnung geregelt werden solle.

§ 15:

Emil hat noch eine Nachfrage. Er möchte wissen, ob die Aufwandsentschädigungen hierbei auch für Vertretungen gelten. Robert erklärt diese Frage sehr ausführlich. Es scheint eine komplexe Regelung zu geben. Emma ergänzt dazu noch etwas. Es handele sich um eine Aufwandsentschädigung unter der Versteuerungsgrenze und nicht um ein reguläres Gehalt.

In Paragraph 16 gibt es keine weiteren Änderungen. 

Wir springen weiter. Die nächste inhaltliche Änderung gibt es in Paragraph 17 Absatz 2, in dem es um Sozialausgaben bezogen auf Kinderbetreuung geht.

Robert erklärt hierzu, dass das StuPa hier noch eine neue Satzung schaffen müsse.

Edona schlägt vor, dass man die Formulierung „Studierende mit Kind“ um „Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen“ ergänzt.

In Paragraph 18 gibt es keine weiteren Fragen zu den Änderungen.

In Paragraph 19 gab es Anpassungen an das neue Landesreisekostengesetz. Es wurden Wegstreckenentschädigungen hochgesetzt.

In Paragraph 21 gibt es eine bürokratische Formulierungsänderung.

Die inhaltliche Änderung beinhaltet, dass drei statt zwei Sachbearbeiter*innen für Kassenwesen gewählt werden.

Dieser Paragraph 22 fällt weg, weil der Posten unnötig sei, wie Robert erklärt.

In Paragraph 23 wurden Zuständigkeiten erweitert, da das bisher schon so umgesetzt und die Ordnung daran angepasst wurde.

Emma geht nach vorn, um Paragraph 26 genauer zu erklären. Es ginge um die Rücklagen der FSRe. Es solle verhindert werden, dass Geld zu lange bei den Fachschafträten liegen bleibe. Daher solle es immer zum Jahresende wieder eingezogen werden. Das Problem daran sei, dass sie dann Geld verlieren würden, dass sie kurz vor Jahresende noch erhalten. Daher sollen sie die Möglichkeit bekommen spezielle Rücklagekonten zu schaffen und Spenden zu erhalten, die nicht in das Geld vom AStA eingerechnet werden.

Chris findet das neue System gut. Janne auch, weil Emma es kompetent und somit überzeugend erklärt habe.

In den nächsten Paragraphen gibt es keine großen Änderungen und keine Beiträge.

Paragraph 34 soll ein späteres Inkrafttreten des Paragraphen 26 regeln. Robert begründet das mit längerer Vorbereitungszeit für mehrere Gremien.

Es geht im Anhang weiter.

Paul fragt, warum der*die Beauftragte für Datenschutz eine Aufwandsentschädigung erhalte. Er habe mitbekommen, dass das in der Vergangenheit immer nur sehr wenig Aufwand gewesen sei. Emma erklärt, dass sie als momentane Datenschutzbeauftragte kein Geld erhalte.

Robert ergänzt, dass es hier um den Rahmen der Möglichkeiten geht und nicht um eine Zahlungsanweisung, da es sich auch hier um Höchstbeträge handle.

Henry schlägt vor, zur Abstimmung zu stellen, die Höchstsätze der Minijob-Grenze gleichzusetzen.

Emma antwortet, es sei grundsätzlich zu unterstützen, dass der AStA mehr Geld bekommen solle, aber es sei aufgrund der angespannten Haushaltslage schwierig sei. Eine Läsung sei da, den AStA personell zu erweitern.

Ein klassisches Gegenargument sei, dass ein AStA-Referat kein Minijob sondern ein Eherenamt sei.

Henry ist der Meinung, dass man so flexibler sei. Es gehe ja nur um den Höchstbetrag. Wenn man tatsächlich mal eine gute Kassenlage in Zukunft haben werde, könne man dann Entschädigungszahlungen leichter erhöhen.

Edona wirft ein, dass sie auch bei den moritz.medien eine Erhöhung des Maximalbeitrags für sinnvoll erachten würde.

Das wars mit der Finanzordnung.

21:37 Uhr

Die Handhabung bleibt die gleiche, wir gehen Paragraph für Parapraph durch.

Bei Paragraph 2 – den Aufgaben der Studierendenschaft – wurden diese an die Aufgaben der Studierendenschaft laut LHG angepasst.

Bei Paragraph 5 soll die Wahl des studentischen Prorektorat geregelt werden.

Paul merkt dazu an, hierbei sei das Problem, dass man dem Rektorat keine Vorgaben machen könne. Er halte es aber für sinnvoll zu regeln, wie das StuPa im Wahlverfahren vorgehen wolle.

Robert ergänzt, dass das genau der Grund für die Änderung sei. Man überlege, ob das aktuelle Wahlverfahren noch passend sei.

Paul fragt nach, ob das in die Satzung mit reingeschrieben werden würde oder per Beschluss festgelegt werden müsste.

Robert kann das auch nicht genau beantworten. In 2 Wochen bestehe bei der zweiten Lesung aber die Möglichkeit, einen Änderungsantrag zu schreiben.

Bei Paragraph 6 soll geregelt werden, welche Rechte studentische Mitglieder des Senats und der*die Vorsitzende der FSK im StuPa haben sollen, da sie keine gewählten Mitglieder und damit nicht stimmberechtigt sind aber dennoch Teilnehmende der Sitzungen sind.

In Parapgraph 10 wird die Umbenennung der AG SHA (Arbeitsgruppe für strukturelle und hochschulpolitische Angelegenheiten) zur ASHA (Ausschuss für strukturelle und hochschulpolitische Angelegenheiten) festgelegt.

Es gibt nun grundsätzlich keine AGs mehr sondern nur noch Ausschüsse.

In Paragraph 15 wird nun konkret formuliert, wer AStA-Mitglied sein kann, u.a. auch Kooptierte und Praktikant*innen.

In den nächsten Paragraphen gibt es wieder keine inhaltlichen Änderungen und Anmerkungen.

Bei Paragraph 23 steht noch eine Formulierung bzgl. der Zuständigkeiten des Medienausschusses aus. Dazu wird sich allerdings nochmal bis zur nächsten Sitzung beraten, sodass dieser Absatz dann an der Stelle besprochen werden kann.

In Paragraph 35 gebe es laut Robert eine inhaltliche Änderung. Das Tagespräsidium der VV solle nun vom StuPa statt wie bisher vom AStA bestimmt werden. Emma merkt hierzu an, dass sie dagegen sei, da die VV bisher immer vom AStA organisiert wurde.

Robert fragt hierzu an, welche Regelungen in anderen Ordnungen seien und gibt Erläuterungen, die wir leider nicht ganz verstanden haben.

Emma erläutert auf Anfrage Emils, dass die Organisation der VV selbst und der Bewerbung zu deren Tagespräsidium weiterhin beim AStA liege.

Paragraph 41 soll gestrichen werden; dazu gibt es keine Wortbeiträge.

Auch Paragraph 43 soll entfallen.

Gleiches gilt für Paragraph 49.

Die restlichen Paragraphen sind nicht nennenswert inhaltlich geändert.

Im Anhang gibt es eine Änderung. AGs sollen auch hier nun Ausschüsse heißen. Die AStA-Struktur soll nun mit Ausnahme von Vorsitz und Finanzen, was rechtlich vorgeschrieben ist, nicht mehr in der Satzung festgelegt werden, um sich potenziell unabhängiger von Forderungen des Justiziariats zu machen. Die AStA-Struktur solle stattdessen jede Legislatur neu festgelegt werden.

Paul fragt nach, inwiefern das zu einem Vorteil führen würde.

Es gibt einen kurzen Austausch darüber zwischen Robert und Paul.

21:57 Uhr

Jetzt wird eine 10 minütige Pause gemacht. Frische Luft ist wichtig!

Um 22:08 Uhr geht es weiter.

Emil fragt nach, ob jemand für den Antrag beauftragt wurde und wie die Kapazitäten überhaupt aussähen.

Emma antwortet, dass die Kapazitäten eher gering ausfallen, aufgrund der wenig besetzten Posten.

Emil antwortet, dass er es trotzdem „cool“ fände, wenn der AStA es trotdem schaffen würde, eine Stellungnahme zu schreiben. 

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge womit die Änderungsantragsdebatte eröffnet wird.

Bei der Änderungsantragsdebatte gibt es einen redaktionellen Antrag vom Präsidium, gegen den es keine Gegenstimme gibt. Dieser wird auch für die zukünftigen Anträge gelten.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

22:11 Uhr

Christopher fragt, wo die Anträge zu finden sind. Man findet sie in einem gesonderten Dokument.

Bis auf den redaktionellen Änderungsantrag des Präsidiums gibt es keine weiteren Änderungsanträge.

Der Antrag wird mit einer Enthaltung angenommen.

22:12 Uhr

Es gibt keine Wortbeiträge, woraufhin die Änderungsantragsdebatte eröffnet wird.

Auch hier gibt es nur den redaktionellen Änderungsantrag.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Es gibt doch noch eine Nachfrage.

Christoph fragt grundsätzlich an, ob man wie in vergangenen Legislaturen Beschlusskontrollen mitbeschließen möchte oder ob das aufgrund der prekären Besetzung des AStAs nicht sinnvoll sei. Louise erklärt, dass man, wenn man das tun wolle, einen entsprechenden Änderungsantrag stellen müsse.

Paul erläutert in Bezug auf Top 15, dass es sinnvoll sei, irgendeine Zuständigkeit zuzuweisen, damit der Antrag nicht einfach im Nichts versinke, da dass StuPa nichts allgemeines im Namen der Universität beschließen könne.

Christoph fragt, ob man nicht die studentische Prorektorin damit beauftragen könne.

Emma befürwortet das.

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge, woraufhin die Änderungsantragsdebatte zu Top 15 erneut eröffnet wird.

Janne fasst kurz mündlich den Änderungsantrag zusammen, der die studentische Prorektorin damit beauftragt. Der Antrag folgt per Email.

Es kommt zur Abstimmung über den Änderungsantrag. Dieser wird bei mit einer Gegenstimme und drei Enthaltungen angenommen. Nun wird erneut über den Antrag von Top 15 abgestimmt. Er wird einstimmig angenommen.

Es wird noch einmal über den Antrag abgestimmt, er wird in geänderter Form einstimmig angenommen.

Nun geht es wirklich mit Top 16 weiter.

Emma fragt, wer hier zuständig sein solle.

 … schlägt den AStA vor.

Es gibt den formalen Änderungsantrag.

Robert hat den Änderungsantrag, dass der AStA mit der Umsetzung beauftragt wird. Dieser Änderungsantrag wird bei einer Enthatlung einstimmig angenommen.

Der Antrag wird in geänderter Form einstimmig angenommen.

22:20 Uhr 

Es gibt keine Wortbeiträge oder Änderunganträge bis auf den redaktionellen Änderungsantrag des Präsidiums.

Louise erklärt, dass hier bereits festgelegt, dass die studentische Prorektorin zuständig ist und fragt, ob noch weitere Zuständigkeiten festgelegt werden sollen. Dazu gibt es keine Forderungen.

Der Antrag wird in geänderter Form einstimmig angenommen.

Patrizia hat eine Einordnung eingereicht. In dieser erklärt sie, dass sie nach Gesprächen mit zuständigen Gremien einordnen muss, dass Partys in der alten Mensa aufgrund von Lärmschutzforderungen und -auflagen (von Nachbar*innen) vermutlich leider nicht möglich sein werden, kleine Veranstaltungen aber schon. Der Wunsch nach Orten studentischer Kultur bleibe generell relevant.

Das ändert aber nichts an dem Beschluss zum Antrag.

22:24 Uhr

Janne fragt, inwiefern die Bebauung stattfinden soll, eine Versiegelung zugunsten der Bänke sei nicht zu befürworten.

Christoph antwort, dass es im letzten Jahr einen Beschluss dazu gab und bei dem der Raum um die Bäume genutzt werden sollte.

Janne fragt, warum es dann überhaupt einen erneuten Antrag gebe. Louise erklärt, dass das vermutlich den Antragstellenden aus der VV nicht bewusst gewesen sei. Paul ergänzt, dass viele VV-Anträge, so wie diese vom StuPa nicht direkt umgesetzt werden können, weshalb deren Umsetzung sich oft sehr lange hinziehe.

Nele fragt, wieso denn der letzte Antrag nicht umgesetzt worden sei.

Paul erwidert, dass man hier nur beschließen, aber nicht umsetzen könne.

Robert hat einen formalen Änderungsantrag. „Die Studierendenschaft spricht sich erneut dafür aus“ solle als Formulierung zeigen, dass man sich bewusst sei, dass es schon einen Antrag gebe.

Der Antrag wird in geänderter Form mit einer Gegenstimme angenommen.

Nele fragt, ob man das Projekt zusammen mit Foodsharing betreiben könne, weil die sich mit der Thematik soweiso beschäftigen würden und wer dann dafür zuständig sein könnte.

Jonathan bemerkt, dass ja schon in der Vollversammlung zur Diskussion stand, inwiefern der Kühlschrank hygienisch vertretbar sei, auch in Bezug auf die Sinnhaftigkeit des Vergleichs mit der Hochschule in Eberswalde.

Er finde es wichtig, dass es einen zentralen Ansprechpartner gibt, der verhindert, dass dort Essen vergammelt.

Edona fügt hinzu, sie werde für den Antrag stimmen, halte es aber für unrealistisch, dass der Antrag praktisch umsetzbar ist.

Jonathan ergänzt, dass es auch erstmal nur geprüft werden soll

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge, woraufhin die Änderungsantragsdebatte eröffnet wird.

Es gibt keine Änderungsanträge

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Die VV-Anträge sind damit durch.

Dort werden zwei Personen gesucht. 

Eine gibt es bereits aber keine Initiativbewerbung für die noch freie zweite Stelle.

Es handelt sich um den Antrag „Greifswald taucht ab“ von Dorian.

Henry fragt, wie der Hergang sei, warum der Beschluss aufgehoben werden müsse.

Louise erklärt, der Beschluss sei derzeit nicht umsetzbar, einmal aufgrund von Zweifeln des Justiziariats und außerdem, weil es bürokratisches Chaos durch die Übergangsphase zwischen zwei Legislaturperioden gegeben habe. Dorian wolle den Antrag mit gleicher Fördersumme zu einem späteren Zeitpunkt nochmal stellen.

Henry fragt, ob es eine Stellungnahme von Dorian gebe, weil dieser in einer früheren Sitzung erklärt habe, dass er das Ganze nicht nach hinten habe verschieben wollen. Außerdem halte Henry es nicht für legitim, dass das Jusitziaritat sich in diese Debatte einmische. Louise erklärt, dass sich der AStA mit der vollständigen Umsetzung des Antrags „strafbar“ mache.

Louise erklärt, dass es zwei Optionen gebe. Eine Option sei, im StuPa den Beschluss aufzuheben, die andere Option wäre eine Beanstandung durch das Justiziariat oder das Rektorat.

Henry hält es für eine Kompetenzüberschreitung des Justiziariat und möchte dem daher nicht direkt Folge leisten.

Paul spricht sich für eine Aufhebung des Beschlusses aus rein pragmatischen Gründen aus. Er meint, das könne am Ende bürokratisch einfacher werden als eine sich in die Länge ziehende Konfrontation mit dem Justiziariat.

Jonathan stimmt dem zu. Da alle Beteiligten mit einem neuen Antragstellen einverstanden seien, solle man eher die Kompromissbereitschaft des Justiziariats kooperativ anzunehmen als eine Konfrontation.

Paul spricht sich noch einmal dafür aus, den Antrag zurückzunehmen, weil gewisse Formfehler durch die Studierendenschaft verursacht worden seien und das der Neueinbringung des Antrags in Zukunft dienlich sein könne, nicht auf Konfrontation zu gehen.

Emil meint, dass das keine Konfrontation sei, sondern der normale Ablauf, wenn Dinge beanstandet werden.

Edona möchte vor einer Rücknahme gerne eine schriftliche Stellungnahme des Justiziariats haben.

Janne würde gerne im Sinne des Antragstellers handeln. Da er sich bereits von dem Antrag abgewendet habe, wäre es sinnvoll, dem nachzugehen. 

Christoph meint, man könne die Aktion sowohl als Druck machen als auch als wohlwollende Geste interpretieren.

Emil spricht sich hier dafür aus, den Antrag durch das Justiziariat begründet bemängeln zu lassen und daraus zu lernen. Das Justiziariat solle offiziell eine Ablehnung des Antrags schreiben.

Louise merkt an, dass Dorian das letzte mal im StuPa bereits genau die Dinge angemerkt hat, die das Justiziariat auch bemängelt, da die Mail direkt nach Antragsgenehmigung bei ihm einging.

Jonathan fragt an, warum man nicht im Sinne des Antragstellenden handeln sondern „sich als StuPa profilieren“ wolle.

Henry fragt sich, ob überhaupt mal jemand mit dem Antragssteller geredet hatte. Es stehe zur Debatte, ob das Festhalten an dem Antrag im Sinne des Antragstellers sei. 

Louise habe mit Dorian geschrieben und dieser meinte, dass er den Antrag neu stellen wolle und mit Herrn Wehlte in Kontakt treten wolle, um Fehler diesmal von vornherein zu vermeiden.

Paul betont erneut, dass in dem Antrag formale Fehler waren, die die Bewilligungsfähigkeit des Antrags damit unterbunden hätten.

Wir kommen zur Abstimmung.

Der Beschluss wird mit 7 Stimmen dafür, 5 Stimmen dagegen und 4 Enthaltungen aufgehoben.

22:44 Uhr

Louise bittet darum Werbung für die noch unbesetzten AStA-Referatsstellen zu machen.

Emma unterstützt das sehr.

Es gibt keine weiteren Beiträge.

Louise erinnert erneut daran, dass in zwei Wochen die zweite Lesung der Satzung und Ordnungen 

Louise schließt die Sitzung um 22:44 Uhr.

Wir wünschen euch noch einen schönen Abend!


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

„The Olympians“ – Frauenpower auf dem Olymp

„The Olympians“ – Frauenpower auf dem Olymp

Es zieht ein frischer Wind durch den Olymp! Die drei selbstbewussten, emanzipierten Göttinnen Athena, Artemis und Aphrodite entsenden drei sterbliche Frauen auf eine gefährliche Reise, um die festgefahrenen Machtverhältnisse der Götterwelt ins Wanken zu bringen. Doch gelingt es den Heldinnen die patriarchale Ordnung des Olymps herauszufordern?
Das Jukebox-Musical „The Olympians“ verbindet griechische Mythologie mit Frauenpower, Emanzipation und Gleichberechtigung und entführt das Publikum, begleitet von bekannten Hits der letzten Jahrzehnte, in eine alte und neue Welt.

Kurz & knapp

Aufführungstermine:
Fr 26.06.2026 / 19:30 Uhr (ausverkauft)
Sa 27.06.2026 / 19:30 Uhr
Mo 29.06.2026 / 19:30 Uhr
Mi 01.07.2026 / 19:30 Uhr

Tickets: Hier gehts zum Kartenverkauf für die Aufführungen

Ort: Kaisersaal Stadthalle Greifswald (Robert-Blum-Straße 18, 17489 Greifswald)

Veranstalter: Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Greifswald und Theater Vorpommern Greifswald

Zum Stück:
Ein Jukebox-Musical, präsentiert von Schüler*innen des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums in Kooperation mit dem Theater Vorpommern Greifswald. Buch von Clara Reichel; Musikalisches Arrangement von Peter Mills; Zusätzliche Arrangements von Matthew Surico; Deutsche Fassung von Nico Rabenald

Weiterführende Links:
Hier gehts zu Webseite des Theater Vorpommern Greifswald
Hier gehts zum Instagram-Account des Theater Vorpommern
Hier gehts zur Webseite des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Greifswald

 

Nice to know

Das Theater Greifswald gehört gemeinsam mit dem Theater Stralsund (seit 1994) und dem Theater Putbus (seit 2006) zum Theater Vorpommern. Während das Theatergebäude am 10. Oktober 1915 eröffnet wurde, eröffnete die Stadthalle bereits am 10. Dezember 1914. Nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurationsarbeiten wurde zusätzlich am 18. Dezember 2009 auch die Stadthalle wiedereröffnet. Seitdem bilden Theater und Stadthalle mit dem Kaisersaal und dem Rubenowsaal wieder einen einheitlichen Gebäudekomplex.
Die Stadthalle und Theater wurden im Stil des Neoklassizismus, nach den Plänen der Berliner Architekten Richard und Heinrich Iwan sowie Erich Trehde errichtet. Innerhalb der Stadthalle befinden sich zwei Säle, der etwas kleineren „Rubenowsaal“, benannt nach Heinrich Rubenow, und der großen „Kaisersaal“. Der nach historischem Vorbild restaurierte Kaisersaal umfasst 450 Plätze im Parkett sowie weitere 150 Plätze auf der Empore.

Bild des Greifswalder Theaterhaus

Im Web Weekly stellen wir euch jede Woche ein neues Kultur-Ereignis in Greifswald und Umgebung vor.
Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! 

WM 2026: Das große Spiel hinter dem Spiel

WM 2026: Das große Spiel hinter dem Spiel

Auf dem Feld wird mit dem Ball, und außerhalb mit Politik gespielt.
Und trotzdem sollen Politik und Sport getrennt stehen. Ist das überhaupt möglich?

Von: David Langner, Lara Meyerdierks, Marek Schlösser
(Stand: 31. Mai 2026)

Übersicht

Nur noch wenige Wochen, dann ist es soweit: Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 findet die 23. Fußball-Weltmeisterschaft der Männer statt. Die 48 qualifizierten nationalen Fußball-Teams kämpfen bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko um die höchste Auszeichnung im internationalen Fußball. Neben der deutschen Nationalmannschaft messen sich auch erstmals die vier Debütanten Kap Verde, Curaçao, Jordanien und Usbekistan mit den anderen Nationalmannschaften. Das Turnier knackt dabei zahlreiche Bestmarken: niemals zuvor haben so viele Mannschaften teilgenommen, niemals zuvor gab es 104 Partien, niemals zuvor waren gleich drei Länder Gastgeber und dann nimmt mit Curaçao auch noch der gemessen an der Einwohnerzahl kleinste WM-Teilnehmer aller Zeiten an dem Großereignis teil. Gleichzeitig gab es wohl auch nur wenige Sportereignisse, die so umstritten sind und öffentlich diskutiert werden wie das Turnier im kommenden Sommer.

Foto: Ank Kumar via Wikimedia Commons,
CC BY-SA 4.0 (Bild zugeschnitten)

Ein globales Turnier mit Grenzen

In den USA, wo rund drei Viertel aller Spiele stattfinden, trifft ein Turnier für Fans aus aller Welt auf ein politisches Klima, in dem Einreise, Migration und Zugehörigkeit immer stärker kontrolliert werden. Verschärfte Grenzkontrollen, hunderttausende Abschiebungen und die wachsende Rolle der Einwanderungsbehörde ICE prägen die Debatte. Besonders umstritten ist deshalb die Frage, welche Rolle US-Behörden im Sicherheitsapparat der WM spielen werden.

ICE steht seit Jahren in der Kritik. Menschenrechtsorganisationen werfen der Behörde Racial Profiling, willkürlicher Razzien, unrechtmäßiger Inhaftierungen und Abschiebungen vor. Gerade deshalb fordern Kritiker*innen klare Garantien von den US-Behörden oder der FIFA, dass internationale Fans nicht selbst in Gefahr laufen, ins Visier migrationspolitischer Maßnahmen zu geraten.
Besonders deutlich wird dieser Konflikt bei den Einreisebeschränkungen. Für Fans aus Ländern wie Iran, Senegal, Haiti und der Elfenbeinküste wird der Besuch von Spielen in den USA verboten, obwohl sich diese Nationen sportlich für das Turnier qualifiziert haben. Damit entscheidet nicht mehr nur der Fußball darüber, wer bei einer WM dabei sein kann. Auch Pass, Herkunft und Visa Status werden zu Faktoren, die über Teilhabe bestimmt werden.

Fotos: U.S. Immigration and Customs Enforcement
(Public Domain)

Noch deutlicher zeigt sich dies im Fall der iranischen Nationalmannschaft. Diese hat sich sportlich für die WM qualifiziert, zugleich steht ihre Teilnahme in den USA im Schatten geopolitischer Spannungen. Die USA weigern sich unter anderem, die iranische Nationalmannschaft im eigenen Land unterzubringen, weshalb diese nun spontan in Mexiko ihr Quartier aufschlagen wird. Die Gruppenspiele muss sie derweil trotzdem in Los Angeles und Seattle in den USA austragen, da die FIFA einen Antrag des Irans, die Gruppenspiele nach Mexiko zu verlegen, ablehnte. Berichten zufolge wurde zeitweise sogar die Idee ins Spiel gebracht, Iran durch Italien zu ersetzen, ein Land, dass die sportliche Qualifikation verpasst hatte. Auch wenn dieser Vorschlag keine wirkliche Durchsetzungschance hatte, zeigt allein die Debatte, dass sportliche Zugehörigkeiten von politischen Interessen überlagert werden.

Nationalflagge Mexikos

Foto: Juan Carlos Fonseca Mata
via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Mexiko steht vor einer anderen, aber nicht weniger schweren Herausforderung. Das Land ist seit Jahren von Gewalt durch organisierte Kriminalität geprägt. Mehr als 125.000 Menschen gelten als verschwunden und immer wieder werden Sicherheitskräfte selbst mit Menschenrechtsverletzungen in Verbindung gebracht. Für Journalist*innen und Aktivist*innen zählt Mexiko seit Jahren zu den gefährlichsten Ländern weltweit. Dies unterstreichen ebenfalls die erst kürzlich gefundenen Massengräber in der Nähe einiger Spielorte. Letztendlich stellt sich deshalb mit Blick auf die in Mexiko stattfindenden Spiele die Frage, unter welchen Bedingungen ein globales Sportereignis stattfinden kann und ob Sicherheitsrisiken und Gefährdungen ausgeschlossen werden können. Als Lösung setzt der Staat auf massive Sicherheitsmaßnahmen, darunter zehntausende Einsatzkräfte und Soldat*innen. Ein großer Kontrast zwischen einer auf die Weltöffentlichkeit vorbereiteten Infrastruktur und Menschen, die vergebens nach ihren verschwundenen Angehörigen suchen, bleibt dennoch.

Das letzte Gastgeberland, Kanada, wirkt im Vergleich zunächst wie der ruhigste Austragungsort unter den drei Gastgeberländern. Doch auch dort zeigen sich typische Schattenseiten großer Sportevents. Städte sollen während des Turniers sauber, geordnet und präsentabel wirken. Für obdachlose Menschen oder andere marginalisierte Gruppen kann das Verdrängung bedeuten. Auch hier bedeutet die Austragung einer WM dementsprechend zu entscheiden, welche Realität sichtbar sein darf, und welche man lieber von der globalen Weltöffentlichkeit fernhält.

So entsteht insgesamt ein deutlicher Widerspruch. Die WM 2026 präsentiert sich als größtes, offenes und globales Fußballturnier. Gleichzeitig wird an ihren Rändern sichtbar, wie stark Grenzen, Behörden und Sicherheitsapparate darüber entscheiden, wer wirklich teilnehmen kann, auf dem Platz und auf den Rängen.

Ticketpreise

„Diese Zahl war mir nicht bekannt. Ich wäre sicherlich gerne dabei, aber um ehrlich zu sein: Ich würde diesen Preis auch nicht zahlen.“
Zitat aus einem Interview mit der New York Post

Donald Trump

45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten

Mit diesen Worten kommentierte der amtierende US-Präsident die Ticketpreise für das Auftaktspiel der USA gegen Paraguay. Er gibt damit wohl auch die Sorgen vieler Fans wieder, wenn sie überlegen, ob sie für über 1000 Dollar eine Eintrittskarte für das Spiel kaufen sollen. Vor allem für ausländische Gäste wird die kommende WM, zusätzlich zu den drastischen Einreisebeschränkungen und -vorkehrungen, sowieso bereits ein kostspieliges Unterfangen. Flüge, Hotels und öffentliche Verkehrsmittel kosten bereits eine große Summe Geld und sind bei weitem nicht für jeden Fußballfan ohne Probleme finanzierbar.
Hinzu kommen dann noch die hohen Ticketpreise für die WM-Partien. Bereits kurz nach dem Verkaufsstart kritisierten viele Fans die dynamische Preisgestaltung der FIFA, bei der die Ticket-Kosten je nach Nachfrage steigen oder fallen. Hinzu kommt der neu eingeführte FIFA-Zweitmarkt, bei dem erworbene Tickets weiterverkauft werden können. Dieser stellt einen Versuch dar, den teils illegalen Handel mit Tickets auf dem Zweitmarkt, wie man ihn bei Sportevents oder Konzerten häufig sieht, in eine legale und offizielle Bahn zu lenken. Die Probleme bleiben jedoch auch hier die gleichen. So gibt es ebenso keine Preisobergrenze für Tickets, weshalb die Preise ausschließlich von den Verkäufer*innen selbst bestimmt werden. Dadurch werden teils horrende Summen für die Eintrittskarten aufgerufen. Hinzu kommt, dass die FIFA eine 15 prozentige Provision für jedes auf dem Zweitmarkt verkaufte Ticket erhält.
Im Klartext bedeutet das, dass viele Fußballfans auf eine Reise zur WM verzichten müssen, da die anfallenden Kosten zu hoch wären. Eine weitere Grenze, die vielen Menschen einen direkten Zugang zu dem Großereignis verwehrt.

Der WM-Vergabeprozess unter der Lupe

Die WM-Vergabe der FIFA ist ein Prozess, der in der Vergangenheit selten unumstritten und ohne politische Machtspiele verlaufen ist. Dies gilt nicht nur für die kommende Weltmeisterschaft in den USA, sondern ebenso für die zwei vergangenen WMs in Russland und Katar.

Foto: U.S. Department of State via Wikimedia Commons (Public Domain)

Russland erhielt bereits 2010 den Zuschlag für die Gastgeberschaft bei der WM 2018. Diese Entscheidung geriet spätestens 2014 in die Kritik, als das Land mit der gewaltsamen Krim-Annexion begann.
Zudem kritisierten viele Journalist*innen das starke restriktive Vorgehen der Behörden, um die
Versammlungs-, Vereinigungs- und Meinungsfreiheit zu unterdrücken. Unter anderem verweigerte man dem Sportjournalisten Hajo Seppelt das Visum, um zur WM reisen zu können. Dieser hatte zuvor in Zusammenarbeit mit der ARD ausführlich über den russischen Doping-Skandal berichtet.

Foto: Mos.ru via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Foto: FIFA Worldcup Ball 2022 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Weltmeisterschaft in Katar im Jahr 2022 wurde ebenfalls 2010 vergeben, als sich das Land gegen die Mitbewerber USA, Südkorea, Japan und Australien durchsetzte. Im Zentrum der Kritik standen vor allem die zahlreichen aufgedeckten Menschenrechtsverletzungen und die Situation der Gastarbeiter auf den WM-Baustellen (mehr dazu in “Rückblick auf Katar”). Zudem hinterfragte man die rein sportlichen Absichten des Gastgeberlandes und warf Katar, ähnlich wie bereits Russland 2018, vor lediglich von der Situation im eigenen Land ablenken zu wollen und das eigene Image aufzupolieren.

In beiden Fällen wurde im gleichen Atemzug auch die Rolle der FIFA bei den WM-Vergaben hinterfragt und kritisiert. Unter anderem “Human Rights Watch” kritisierte 2018, dass sich die FIFA zu wenig für die Einhaltung der Menschenrechte einsetze. Sie habe eine gewisse Machtposition und solle diese noch stärker nutzen, um Menschenrechtsprobleme klar zu benennen und anzugehen.

Ob diese Forderung seitdem eingehalten wurde, ist zumindest mal zu hinterfragen. Bereits im Dezember 2024 stand fest, dass die übernächste Weltmeisterschaft 2034 in Saudi-Arabien stattfinden wird. Um diese Vergabe nachvollziehen zu können, lohnt es sich einen Blick in den tatsächlichen, formalen Prozess der WM-Vergabe zu werfen.
Es gilt generell das Rotationsprinzip, welches besagt, dass nie zwei Endrunden hintereinander auf einem Kontinent (von einer Konföderation) ausgetragen werden dürfen.

Nationalflagge Saudi-Arabiens

In der Praxis bedeutet das, dass die Weltmeisterschaft 2030 von Spanien, Portugal, Marokko, Argentinien, Uruguay und Paraguay ausgetragen werden wird. Die gemeinsame Kandidatur führte dazu, dass Europa, Afrika und Südamerika bei einer einzigen Weltmeisterschaft abgedeckt wurden. In den drei südamerikanischen Ländern findet dabei jedoch jeweils nur ein einziges Spiel statt. Für die WM 2034 bedeutete dies, dass lediglich die Verbände aus Asien, Ozeanien oder der nord-und mittelamerikanische Verband als Austragungsorte in Frage kamen. Letzterer wurde vom FIFA-Rat jedoch für die Bewerbung ausgeschlossen, was man mit der Rotation zwischen den Konföderationen begründete. Neben Saudi-Arabien (als Vertreter Asiens) war auch Australien ambitioniert, zusammen mit CO-Gastgeber Indonesien die WM auszutragen. Als sich Indonesien jedoch von dem Unterfangen zurückzog, verfielen diese Ambitionen, weshalb letztendlich nur noch Saudi-Arabien als einziger Bewerber für die WM 2034 feststand. Zum Abschluss dieses Prozesses erfolgte ein weiteres Novum in der FIFA-Vergabegeschichte. Es gab eine Doppelabstimmung für die WM 2030 und die WM 2034, welche quasi als “ein Paket” behandelt wurden. Dadurch hatten die Verbände beispielsweise nicht die Möglichkeit, nur die Weltmeisterschaft 2030 zu befürworten und die WM in Saudi-Arabien abzulehnen. Lediglich ein einziges Mal zuvor, im Jahr 2010 bei der Abstimmung zu den WMs in Russland und Katar, wurden zwei WMs am selben Tag vergeben. Damals stimmte man jedoch in jeweils einzelnen Abstimmungen für die Gastgeberländer ab und nicht im Rahmen einer einzigen Abstimmung.

Neben diesem viel kritisierten Vergabeverfahren, wird ähnlich wie in Katar und Russland auch in Saudi-Arabien die Menschenrechtssituation aufs schärfste kritisiert. Amnesty International spricht in diesem Zusammenhang von 200 Hinrichtungen im Jahr 2024. Auch die Presse- und Meinungsfreiheit ist zum jetzigen Zeitpunkt immer noch stark eingeschränkt. Auch hier wird die FIFA wieder dafür kritisiert, die WM 2034 in ein Land vergeben zu haben, dem regelmäßig Verschleierungen von Menschenrechtsverletzungen und ein reines Image-Interesse an dem Großereignis vorgeworfen wird.
Dennoch bleibt abzuwarten, ob sich die Menschenrechtslage im Zuge der WM verändert, oder ob sich die Kritik letztendlich bewahrheitet.

Foto: Alisdare Hickson via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Image und Inszenierung

Dass die Austragung großer Sportereignisse für das eigene Image und die eigene Präsentation genutzt werden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Trotzdem scheint die kommende WM alle bisherigen Standards in dieser Hinsicht noch einmal übertreffen zu wollen. Dieses Bestreben scheint vor allem ganz im Interesse von Donald Trump zu stehen, der nicht nur die USA, sondern auch seine eigene Person vor dem globalen Publikum inszeniert.

Einen ersten Eindruck, konnte man bereits Mitte Juli letzten Jahres im Finale der Klub-WM bekommen. Das globale Vereinsturnier wurde  ebenfalls von der FIFA organisiert und in den USA ausgetragen. Auf dem Siegerpodest überreichte der US-Präsident die Trophäe dem Turnier-Sieger FC Chelsea und entschied sich daraufhin auf der Bühne zu bleiben und inmitten der Spieler für das Sieger-Foto zu posieren. Diese Geste sorgte unter anderem bei dem Chelsea-Kapitän Reece James für Verwirrung.

Foto: Official White House Photo (Public Domain)

Foto: Daniel Torok / White House via Wikimedia Commons
(Public Domain)

Grafik: OneLove-Design (Public Domain)

Das vorläufige WM-Highlight für Trump schien die Verleihung des „FIFA-Friedenspreis – Fußball vereint die Welt” gewesen zu sein. Diesen erhielt er von FIFA-Präsident Gianni Infantino bei einer feierlichen Zeremonie im Dezember 2025 im Rahmen der Gruppenauslosung für die WM. Da der Preis neu eingeführt wurde und von nun an jährlich vergeben wird, wurde Trump damit zum ersten Friedens-Preisträger in der FIFA-Geschichte. Eine interessante Ehrung mit Blick auf die politische Neutralitätspflicht in den selbst auferlegten Statuten der FIFA. Man behält sich nach eigenem Ermessen zwar Ausnahmen von dieser Regelung vor, unklar sind jedoch die Entscheidungsprozesse und die Ermessensmaßstäbe, die zu solch einer Ausnahme führen.
Diese Unklarheiten wurden auch in der vergangenen WM in Katar deutlich, bei der die FIFA unter anderem der deutschen Mannschaft verbot die sogenannte „One Love“-Binde zu tragen, da sie sie als ein politisches Symbol wertete. Dass dieses Symbol unter anderem als Zeichen für Toleranz und Vielfalt im Rahmen sexueller Orientierung dienen sollte, einem Grundsatz, dem sich auch die FIFA explizit verschreibt, schien dabei keine Berücksichtigung zu finden. Nebst der Debatte um politische Symbole hingen der letzten WM auch einige weitere Kontroversen an.

Rückblick auf Katar

Seit der Vergabe im Jahr 2010 war die vergangene Fußball-Weltmeisterschaft im November und Dezember 2022 in Katar aus diversen Gründen umstritten. Zum einen wurden Vorwürfe aufgrund schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen gegenüber Frauen und LGBTQ+-Menschen und umfassende Kritik an den ökologischen Auswirkungen des Turniers geäußert. Zum anderen standen Korruptionsvorwürfe innerhalb der FIFA im Rahmen des Vergabeprozesses im Raum. In Frage gestellt wurde der Austragungsort auch aufgrund der mangelnden Tradition des Fußballs im Gastgeberland und dem geringen Faninteresse an dem Turnier.

Im Zentrum der Kritik stand die Situation der beschäftigten Gastarbeiter auf den Baustellen an den WM-Stadien und der WM-Infrastruktur. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International kritisierten das Vorgehen in Katar in der Vorbereitung auf die WM. So hätten die Arbeiter häufig stundenlang bei bis zu 50° C Hitze ohne ausreichende Pausen, medizinische Versorgung, ausreichend Lebensmitteln und Trinkwasser arbeiten müssen. Mangelnder Arbeitsschutz und körperliche Gewalt durch Arbeitgeber seien keine Seltenheit auf den Baustellen gewesen.

Foto: Alex Sergeev via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Allein im Jahr 2013 seien innerhalb von zwei Monaten, zwischen Juni und August, rund 40 Arbeiter als Folge dessen ums Leben gekommen. Des Weiteren wurde den Angestellten der Lohn häufig zu spät, zu niedrig oder auch gar nicht ausgezahlt. Darüber hinaus sei es gängige Praxis gewesen, dass die Arbeitgeber den Gastarbeitern ihre Pässe abnahmen, was eine vorzeitige Ausreise oder auch nur einen Arbeitsplatzwechsel erschwerte bis unmöglich machte.

Foto: Kabhi2011 via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Im Zuge des Klimaschutzes wurden ebenso die ökologischen Konsequenzen der WM im Winter kritisiert. In insgesamt acht Stadien, wovon sieben Stadien extra neu gebaut und klimatisiert wurden, spielte man Fußball. Um annehmbare Temperaturen zwischen 18 und 23 Grad zu erreichen, erforderte es einen extremen Energiebedarf alleine für die Klimatisierung der Stadien. Hinzu kam ein immenser Wasserverbrauch, da neben den Stadionplätzen auch 136 Trainingsplätze fortlaufend gewässert werden mussten. Jeder einzelne Fußballplatz verbrauchte circa 10.000 Liter Wasser am Tag im Winter und sogar bis zu 50.000 Liter Wasser täglich während des Sommers. Da Katar zudem über keine natürlichen Wasserressourcen wie zum Beispiel Grundwasser verfügt, musste das Wasser über die thermische Entsalzung von Salzwasser gewonnen werden. Dieser Vorgang ist ebenfalls mit einem hohen Energieverbrauch verbunden.

All diese Kritiken änderten letztendlich nichts daran, dass man das Turnier in Katar stattfinden ließ. Einem Land, das viel Geld und einen immensen Aufwand investierte, um sich auf einer der größten sportlichen und politischen Bühne präsentieren zu können.

Blick in eine andere Sportart – Olympische Spiele 1936

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-P017073 / Frankl, A. / CC-BY-SA 3.0 DE

Dass große Sportereignisse zur politischen Bühne werden, ist jedoch kein neues Phänomen. Ein besonders prägnantes historisches Beispiel sind die Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Nachdem die Spiele bereits vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten an Deutschland vergeben worden waren, nutzte das NS-Regime die internationale Aufmerksamkeit gezielt, um sich vor der Weltöffentlichkeit als leistungsfähiges, friedliches und modernes Deutschland zu präsentieren. Die Realität im Inneren des Landes sollte dabei möglichst unsichtbar bleiben. Antisemitische Schilder wurden zeitweise aus dem Berliner Stadtbild entfernt, offene Gewalt und Hetze wurden zurückgedrängt, und die Verfolgung von Jüd*innen Sinti und Roma sowie politischen Gegner*innen wurde während des Turniers nach außen hin verschleiert. Die Spiele wurden so zu einem sorgfältig inszenierten Gegenbild der tatsächlichen nationalsozialistischen Herrschaft.

Gleichzeitig waren die Olympischen Spiele 1936 weit mehr als ein sportliches Großereignis. Sie waren ein Propagandaprojekt, in dem Architektur, Massenchoreographien, Medienbilder und sportliche Höchstleistungen miteinander verbunden wurden. Stadien, Fahnen, Zeremonien und die internationale Berichterstattung sollten den Eindruck eines geordneten, starken und bewundernswerten Deutschlands erzeugen. Schon vor Beginn der Spiele wurde deshalb international über einen Boykott diskutiert. Kritiker*innen sahen in der Teilnahme die Gefahr, einem rassistischen und autoritären Regime Legitimität zu verleihen. Letztlich fanden die Spiele dennoch statt, und genau darin zeigte sich bereits damals ein Grundproblem des internationalen Sports: Die Berufung auf politische Neutralität kann selbst politisch werden, wenn sie dazu führt, bestehende Machtverhältnisse, Gewalt oder Ausgrenzung auszublenden.

Besonders häufig wird in diesem Zusammenhang auf Jesse Owens (rechts im Bild) verwiesen. Der afroamerikanische Leichtathlet gewann in Berlin vier Goldmedaillen und widerlegte damit sichtbar die rassistische Ideologie der Nationalsozialisten von einer angeblichen “arischen Überlegenheit”. Sein sportlicher Erfolg wurde zu einem der bekanntesten Gegenbilder zur nationalsozialistischen Propaganda. Trotzdem änderte dies nichts daran, dass das Regime die Spiele insgesamt erfolgreich für seine Selbstdarstellung nutzen konnte. Gerade deshalb bleiben die Olympischen Spiele von 1936 ein zentraler Bezugspunkt, wenn über Sport und Politik gesprochen wird. Sie zeigen, dass internationale Turniere nicht außerhalb gesellschaftlicher  Konflikte stehen. Sie können sportliche Begegnung ermöglichen, aber zugleich auch dazu dienen, Unterdrückung zu verdecken, Herrschaft zu legitimieren und politische Botschaften in scheinbar unpolitische Bilder zu übersetzen.

„Der Mythos vom unpolitischen Sport“

Immer wieder wird von Fußballfans gefordert, Sport und Politik zu trennen. Dieser Grundsatz erscheint jedoch in Anbetracht der Realität und den gegebenen Umständen als unrealistisch. Bereits vergangene Events haben gezeigt, dass globale Sportereignisse zwangsläufig einen politischen Charakter aufweisen. Auch die WM 2026 zeichnet sich noch vor ihrem Beginn überwiegend durch politische Konflikte, Skandale und Debatten und nicht durch sportliche Vorfreude aus. Turnier-Rekorde und Debütauftritte geraten in den Hintergrund. Die Politik überlagert den Sport!

Beitragsbild: SachinDaluja via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Beitragsdesign: David Langner
Info: Artikel wurde bereits Ende Mai (ca. 2 Wochen vor der WM) geschrieben

Live-Ticker zur Vollversammlung im SoSe 2026

Live-Ticker zur Vollversammlung im SoSe 2026

Die Vollversammlung der Studierendenschaft findet jedes Semester einmal statt. Sie kennzeichnet eines der zentralen Instrumente unserer Uni, über das die Studierendenschaft die Hochschulpolitik mitgestalten kann. Das Besondere an der VV ist, dass ihr alle bis vor Kurzem die Möglichkeit hattet Anträge einzureichen, denen sich dann die gesamte Studierendenschaft zumindest für einen kurzen Moment widmen muss. 

Um beschlussfähig zu sein müssen bei der Vollversammlung vor Ort mindestens 3% der Studierendenschaft anwesend sein. Schaut also bitte und gerne vorbei, wenn es euch möglich ist. Falls das Verfolgen der VV in Präsenz für euch gar keine Option ist, laden wir euch herzlich zu unserem Live-Ticker ein, um über das Geschehen im Bilde zu sein. 

In jedem Fall könnten für euch die folgenden Links interessant sein:

Hier findet ihr die Geschäftsordnung der VV
(hier steht alles drin, was ihr zum Ablauf der Sitzung wissen müsst)

Hier findet ihr die vorläufige Tagesordnung mit dem Drucksachenpaket
(enthalten sind genauere Infos zu den einzelnen Tagesordnungspunkten, u.a. umfangreichere Erklärungen zu den Anträgen)

Hier geht es zum VV-Bingo!

Wir wünschen euch viel Spaß und eine ertragreiche Vollversammlung.


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Informationen aus dem Studierendenparlament

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Antrag „Für ein BAföG, das zum Leben reicht!“

TOP 6 Antrag „Erhalt des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaften“

TOP 7 Antrag „Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung sichern!“

TOP 8 Antrag „Zwischen „Atemlos durch die Nacht“ und „Highway to hell“ – Erste-Hilfe
Kurse für die Studierendenschaft“

TOP 9 Antrag „Mensa für Alle!“

TOP 10 Antrag „Sitzgelegenheiten im Apfelgarten“

TOP 11 Antrag „Essen retten – „Fairteiler-Kühlschrank“ an den Mensen“

TOP 12 Antrag „Mensa Innovations KI-Küchenroboter CA-1 by Circus Group“

TOP 13 Sonstiges


Hier startet ab 14:15Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch: Namid, Malte, Josi, Jette, David

Beginn der Sitzung: 14:16 Uhr

Die Vollversammlung beginnt um 14:16 Uhr mit einem herzlichen Hallihallo!

Das Tagespräsidium führen heute Grey (er/ihm) und Falk (er/ihm).

Grey verliest die Grundlagen und Regeln der Vollversammlung.

Er verweist unter anderem auf die Mikrofone in den zwei Aufgängen, die für die Wortmeldungen genutzt werden.

Wir verweisen hier auf die Geschäftordnung der Vollversammlung, welche oben verlinkt ist. 

Wir sind mit 287 anwesenden Studierenden beschlussfähig!

Es wird über die Tagesordnung abgestimmt. 

Die Tagesordnung wird angenommen.

Louise und Tim stellen sich als Präsidium des Studierendenparlaments vor. 

Tim stellt die Arbeit im StuPa vor.

Er weist darauf hin, dass das Präsidium auch eine Sprechstunde anbietet für Menschen, die einen Antrag einbringen wollen, aber vorher eine Rückmeldung einholen wollen.

Louise ergänzt, dass auch die AStA-Referate im StuPa gewählt wird. Sie wirbt dafür, sich auf die Referate zu bewerben.

Noch frei sind bspw. noch der Vorsitz, das Finanzreferat oder das Referat für politische Bildung, 

Louise erläutert, was im StuPa seit der letzten Vollversammlung passiert ist.

Ein Beispiel sei die Ringvorlesung „Was ist schon neutral?“, welche nach einem Antrag zum Thema „Hochschulen zeigen Haltung“ vom ehemaligen studentischen Prorektor Lukas initiiert wurde.

Sie zählt weitere Anträge auf wie das Belüftungssystem in der Cafeteria sowie die plastikfreien Verpackungen in den Mensen.

Es gibt einen breiten Applaus.

Grey weist noch daraufhin, dass man den AStA jederzeit über Instagram, Mail oder in einer Bürostunde erreichen könne. 

Es gibt keine Fragen oder Anregungen aus der Studierendenschaft.

14:30 Uhr 

Lucas (alle Pronomen) stellt den ersten Antrag vor.

Lucas startet mit einer Anekdote zur Aktualität und verweist auf seinen Antragstext.

 Es gibt breiten Applaus. 

Die Generaldebatte wird eröffnet und wird ohne Redebeiträge wieder geschlossen. 

Es gibt auch keine Änderungsdebatte. 

Der Antrag wird mit einer Enthaltung angenommen und erntet Applaus.

Es folgt der zweite Antrag, vorgestellt durch Paul.

Er erklärt, es stehe zur Debatte, das Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft weiter zu kürzen. 

Die Musikwissenschaft träge zur vielfältigen Kulturlandschaft der Uni in Greifswald bei. 

Der Antrag erntet starken Applaus.

Mit einem „Who Who“ wird das Mikro getestet und für angeschaltet befunden.

Ein Beitrag zur Generaldebatte von Stefan Kessler, Dekan der Philosophischen Fakultät: Hinweis darauf, dass irgendwo gespart werden müsse und man abwägen solle, wo dies sonst möglich sei. 

Der Antrag stelle eine sehr singuläre Sicht auf die Fakultätsfinanzen dar, da für den Erhalt anderer Aspekte gespart werden müsse. 

Er weist darauf hin, dass der Antrag auch erklären solle, wo stattdessen gekürzt werden könne.

Jonathan sagt, dass sie sich dessen bewusst seien. Er sei der Meinung, dass an anderen Stellen gekürzt werden könne, aber er sich hinter die Musikwissenschaft stellen wolle und das Institut in der Form erhalten bleiben müsse.

Wo stattdessen gekürzt werden solle, sei aber Sache der Institute.

Die aktuelle studentische Prorektorin, Patrizia (sie/ihr), meldet sich ebenfalls zu Wort. 

Sie weist daraufhin, dass das Institut wie alle anderen sparen müsse und der Ort der Einsparung vom Institut selbst bestimmt werde.

Mara meldet sich aus dem FSR Musik, sie kritisiere die allgemeinen Kürzungen in Forschung und Lehre, aber finde es besonders schade, dass gerade die Musikwissenschaften eingekürzt werden solle. 

Jemand aus dem Fakultätsrat (sie/ihr) merkt an, dass es nicht, wie im Antrag geschrieben, möglich sei, gar nicht einzusparen. Im Fakultätsrat seien sehr viele Wege besprochen wurden, wo man im Kleinen sparen kann.

Jonathan weist darauf hin, dass der Antrag die Struktur des Institutes erhalten werden soll. Es könne trotzdem auch Einsparungen geben.

Patrizia möchte sich Jonathan anschließen. Es ginge nicht um „keine Einsparungen“, sondern eher darum, dass die Einschreibung eines Studiengangs beendet wurde.

Paul weist daraufhin, dass die Signalwirkung des Immatrikulationsstopps das sei, was primär bekämpft werden müsse.

Die gleiche Person aus dem Fakultätsrat weist nochmal darauf hin, dass schon stark-einschränkende Vorschläge für Einsparungen gemacht worden seien, wie etwa die Zusammenlegung zweier Professuren zu einer. Davon sei dann auch der Leiter der Bachwoche betroffen und perspektivisch werde sich das sicherlich auch auf die Bachwoche auswirken. 

Robert findet es tragisch, wie stark eingespart werden muss. Daher spricht er sich auch für ein solidarisches Einstehen gegenüber dem Land aus.

Christiane (sie/ihr) unterstützt die Vorredner*innen und bringt ein Zitat an. Sie kritisiert, dass sich jemand von der Uni zu diesem Thema geäußert hat, da dieses Gremium ja zum Austausch unter Studierenden diene.

Alex aus dem FSR Musik macht nochmal darauf aufmerksam, dass die Immatrikulationssaussetzung wohl hinter dem Rücken des Dekanats und Rektorats geschehen sei und ruft kleine Institute auf, auf sich aufzupassen.

Elisabeth meldet sich zu Wort und plädiert für Einigkeit in der Studierenschaft bei diesem Thema.

Die Generaldebatte wird geschlossen und die Änderungsantragsdebatte startet. 

Es liegt ein Änderungsantrag vor, der von Lucas eingebracht wird.

Es gehe nur darum, den Antrag gendergerecht zu formulieren. 

Paul nimmt den Antrag zunächst nicht an, er sei ein großer Verfechter des generischen Maskulinums, er finde, es seien alle damit gemeint.

Es gibt laute Buh-Rufe und jemand meint „Das kann doch nur vom RCDS kommen!“.

Es gibt einen Ordnungsruf von Grey und damit den ersten BINGO!-Ruf. 

Jonathan schlägt vor, den Antrag auf beide binären Geschlechter zu ändern. 

Dieser Vorschlag wird von Paul und Lucas akzeptiert. 

Der geänderte Antrag wird so angenommen. 

Timo und Nicolas bringen den Antrag ein.

Es gehe darum, dass auch in der Psychotherapie-Ausbildung gespart wird und dies große Konsequenzen nach sich ziehe. 

Sie würde bitten, einen „Brandbrief“ zu schreiben und verweisen auf den Antragstext.

Es gibt keine Wortbeiträge in der Generaldebatte.

Es wird auch die Änderungsantragsdebatte ohne einen Änderungsantrag geschlossen. 

Einstimmig wird dieser Antrag angenommmen. 

14:55 Uhr

Kurse für die Studierendenschaft“

Jasmin (sie/ihr) und Eva (sie/ihr) bringen den Antrag ein. 

Sie wünschen sich einen Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen des Hochschulsports, der mindestens 9x45min geht und ein abschließendes Zertifikat ermöglicht.

Dies könne unter anderem auch für einen Führerschein genutzt werden. 

Julian bringt an, dass es die AG EH-MED gäbe, die ehrenamtlich bereits Kurse anbietet. Für Material fallen wohl Kosten an, aber er könne sich eine Kooperation mit dem Hochschulsport vorstellen.

Am Donnerstag gäbe es auch ein Teammeeting, bei dem man sich einbringen könne. 

Es gibt keine weiteren Redebeiträge und wir kommen zur Änderungsantragsdebatte.

Es wird auf einen Änderungsantrag gewartet. 

Der Änderungsantrag wird von den Antragstellenden angenommen.

Der Antrag wird in geänderter Form mit zwei Gegenstimmen angenommen.

15:02 Uhr

Lucas bringt einen weiteren Antrag ein. Er weist darauf hin, dass die Kultur in Greifswald immer mehr verfalle. Er möchte Pati (Patrizia) damit beauftragen, sich im Rektorat für die Nutzung der alten Mensa für studentische Kultur einzusetzen.

Patrizia findet den Antrag sehr gut und sehr richtig. Aktuell befände sich die Sache beim Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamt (SBL) und letztlich entscheide das Land, was mit dem Gebäude passiere. Dennoch fände sie es ganz wichtig, sich dort mit einzubringen und sich dafür auszusprechen.

Grey ergänzt, dass sich auch die Initiative Mensa bereits damit befasse.

Die Generaldebatte wird geschlossen und die Änderungsantragsdebatte ebenfalls ohne Änderungsantrag.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

15:06 Uhr

Wanda und Inga sind für den FSR Jura da und weisen darauf hin, dass der Apfelgarten eine schönere Atmosphäre zum Lernen bieten würde.

Die Generaldebatte und Änderungsantragsdebatte werden ohne Beiträge geschlossen.

Der Antrag wird angenommen.

15:07 Uhr

Jasmin (sie/ihr) und Eva (sie/ihr) möchten den Mensaausschuss damit beauftragen, zu prüfen, inwiefern ein Verteilerkühlschrank wie bereits an der Uni Eberswalde etabliert möglich wär.

Sie würden sich das ein bisschen wie einen Bücherbaum vorstellen – nur eben mit Lebensmitteln.

Allan (er/ihm) unterstützt den Antrag grundsätzlich, hinterfragt aber, inwiefern das praktikabel wäre. Er habe nach so einem Kühlschrank gegoogelt und es schien ihm, als ob Unternehmen Essen da reinstellen würden und nicht Studierende. Er äußert Bedenken, dass sich der Kühlschrank zu einem „Seuchen“-schrank werde.

Jasmin antwortet, dass es deswegen daum gehe, den Mensaausschuss damit zu beauftragen.

Emilia (sie/ihr) unterstützt den Antrag und schlägt vor, den Antrag auf ungekühlt haltbare Lebensmittel auszuweiten, weil das einfacher umzusetzen wäre.

Sie hat die Befürchtung, dass sonst die Wartung und Pflege eines Kühlsystems eine zu große Hürde darstelle und der Umsetzung im Weg stünde.

Sie bereitet dazu einen Änderungsantrag vor.

Es gibt zudem einen formalen Änderungsantrag des Präsidiums, der von den Antragstellenden angenommen wird.

Der Antrag wird in der geänderten Form einstimmig angenommen.

15:16 Uhr

Max (er/ihm) stellt den Antrag. 

Er stellt den Roboter vor und erklärt, dass dieser Roboter viele Gerichte aus unterschiedlichen Zutaten auf Wunsch zubereiten könnte.

Die Generaldebatte startet. 

Eine Person meint, dass sie den mal gegooglet hätte. Das sei eine KI von Meta und würde 250.000€ Euro kosten.

Allan meint, dass das ebenfalls seine Frage wäre. 

Max korrigiert, dass 250.000 Euro die Obergrenze sei. Die Spanne gehe von 100.00 Euro bis 250.000 Euro.

Robert bedankt sich für den interessanten Vorschlag. Laut ihm müsse das nicht die Uni, sondern das Studierendenwerk anschaffen, das noch weniger Geld hätte. Aktuell würden wir für die Beitz-Mensa, die kleine Mensa und das Klinikum das Essen produzieren und sparen uns dadurch sogar Geld.

Es wird ein GO-Antrag auf Abschluss der Redeliste gestellt.

Es kommt zur Änderungsantragsdebatte. 

Es gibt keine Änderungsanträge.

Der Antrag wird abgelehnt.

15:22 Uhr

Grey dankt den Organisierenden der VV.

Charlotte (sie/ihr) bringt ein, dass man das Licht auf den Toiletten im ELP nicht ausmachen könne, was für neurodivergente Personen sehr anstrengend sei und man die Umwelt und Finanzen schonen könnte.

Es wird vorgeschlagen, das Anliegen in einer Email an das StuPa zu schreiben. 

Der TOP wird geschlossen und Grey wünscht allen einen schönen Nachmittag.

Kommt alle gut nach Hause und genießt den Abend!

Ende der Vollversammlung ist um 15:24 Uhr.


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

„The Olympians“ – Frauenpower auf dem Olymp

GrIStuF 2026 – Begegnungen über Grenzen hinweg

Greifswald wird wieder international: Vom 17. bis 21. Juni bringt das GrIStuF Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen nach Greifswald. Unter dem Motto „Shaping Spaces – Creating Communities“ lädt das Studierendenfestival dazu ein, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Gemeinschaft gestaltet werden kann. Workshops, Vorträge und kulturelle Abendveranstaltungen schaffen dabei Begegnungen über Länder- und Kulturgrenzen hinweg – und machen Greifswald zu einem Ort des internationalen Miteinanders.

Was ist GrIStuF?

GrIStuF steht für Greifswald International Students Festival. Es ist eins von zwei großen internationalen Studierendenfestivals in Deutschland. Das Festival bildet einen bunten Rahmen zur Begegnung und Verständigung zwischen Menschen verschiedener Nationen, Kulturen und Religionen. Dabei setzen sich die Teilnehmenden unter anderem in Workshops, Vorträgen und Diskussionen mit dem jeweiligen Motto des Festivals auseinander. Zudem werden den internationalen Gästen und den Greifswalder*innen vielfältige Abendveranstaltungen angeboten, um sich in einem lockeren Rahmen kennenzulernen und auszutauschen.
Das GrIStuF ist das umfangreichste und namensgebende Event des gristuf e.V.. Der Verein gründete sich vor 25 Jahren, um der Organisation des Festivals nachzugehen. Lange fand das Festival alle zwei Jahre statt. Durch Corona und den Folgen der Pandemie auf das Ehrenamt musste der Verein eine achtjährige Festival-Zwangspause einlegen. Mit dem GrIStuF 2026 wagt der Verein nun endlich wieder den Schritt zum Festival.
Hier gehts zur Webseite des Vereins

Worum geht es in diesem Jahr?

Das diesjährige GrIStuF steht unter dem Motto „Shaping Spaces – Creating Communities“ und legt damit einen Fokus auf sogenannte Third Spaces. Diese Räume außerhalb der Arbeits- und Wohnumgebung, werden von den Teilnehmenden hinsichtlich der Gestaltung von Gemeinschaften, dem Austausch von Ideen und der Schaffung einer gesunden pluralistischen Gesellschaft diskutiert. Um tiefergehende Einblicke in dieses Thema zu ermöglichen, finden im Rahmen des Festivals fünf dreitägige Workshops statt, in den die Teilnehmenden in Gruppen angeleitet von externen Teamer*innen arbeiten. Die Workshops behandeln die Themen: Green Spaces, Lost Spaces, Reclaiming Spaces, Spaces for Democracy und Digital Spaces. Sie finden vormittags und am frühen Nachmittag statt und sind nur für Teilnehmende des Festivals zugänglich!

Angebote und Kulturveranstaltungen

An den Abenden des Festivals finden Kulturveranstaltungen statt, die offen für alle interessierten Personen zugänglich sind!

Am Donnerstag, den 18. Juni findet im klex ein Open Space statt. Der Abend wird von Teilnehmenden der Veranstaltung mitgestaltet, indem Bühnen zur Verfügung gestellt werden für Karaoke, Poetry Slam und dem Meeting oft he Cultures, bei dem Teilnehmende Aspekte (bspw. Tänze, Lieder etc.) ihrer Kultur präsentieren können.
Hier gehts zum Instagram-Account des klex

Am Freitag, 19. Juni findet der gristuf-Klassiker, das Running Dinner statt. Unter dem Motto „Pan-National: Die Welt in deiner Pfanne“ steht das 3-Gänge-Menü mit Ortswechsel ganz im Zeichen des Festivals. Ab 18 Uhr wird sich an dem Abend in Teamkonstellationen von 2 bis 3 Personen durch Greifswald geschlemmt. Anschließend findet die Running Dinner Afterparty im klex statt, die auch offen für Nicht-Teilnehmende des Running Dinners ist.

Samstag, dem 20. Juni, folgt dann Abends das KinoAufSegeln im Museumshafen. Seit ein paar Jahren unterstützt der gristuf e.V. bei der Ausrichtung der Filmabende auf Schiffssegeln, weshalb die Veranstaltung nicht im Rahmen des Festivals fehlen darf. Der Einlass startet ab 20:30 Uhr. Der Film beginnt mit Sonnenuntergang.

Abschluss des Festivals bildet am Sonntag, den 21. Juni, die zweit größte Veranstaltung des gristuf e.V.: die Fête de la Musique in Greifswald. Das Musikfestival entstand in Frankreich und findet traditionell jedes Jahr am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, statt. Zur Zelebrierung des Sommerbeginns und unter dem Motto „Musik für alle, umsonst und draußen“ wird in über 1000 Orten weltweit gefeiert. Durch das Engagement und die Organisation des gristuf e.V. und verschiedener Partner*innen feiert die Fête dieses Jahr ihr 20. Jubiläum in Greifswald. Mit 10 Bühnen verteilt in der ganzen Stadt treten Musiker*innen live auf und laden zum Lauschen, Tanzen und Mitmusizieren ein.
Hier gehts zur Website Fête de la Musique Greifswald

Zu allen Veranstaltungen wird auch auf der Vereinswebsite und über Instagram informiert werden.

Eindrücke vom letzten Fête de la Musique:

Fotos: Ole Kracht, Instagram-Account

Im Web Weekly stellen wir euch jede Woche ein neues Kultur-Ereignis in Greifswald und Umgebung vor.
Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen!