web.woche 28. September – 04. Oktober

web.woche 28. September – 04. Oktober

Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Infos und Neuigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport.

Uni & Wissenschaft

VERANSTALTUNGEN

  • Was? Ordentliche AStA-Sitzung
  • Wann? Montag, 28. September 2020, 20 Uhr c.t.
  • Wo? Rubenowstraße 1, Hörsaal 1
  • Was wird besprochen? Vor allem alles rund um die Erstiwochen, den Markt der Möglichkeiten sowie die 24h-Vorlesung.
  • Was? Podiumsdiskussion und Pressegespräch zum geplanten Herrenhauszentrum Greifswald
  • Wann? Dienstag, 29. September 2020, 14 bis 17 Uhr
  • Wo? Mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl im Pommerschen Landesmuseum, aber auch digital.
  • Anmeldung und Programm? Bei Präsenz-Teilnahme ist eine vorige Anmeldung notwendig. Diese und nähere Informationen zum Ablauf findet ihr hier auf der Website der Uni.
  • Was? 4. ordentliche Sitzung des Medienausschusses
  • Wann? Dienstag, 29. September 2020, 16 Uhr s.t.
  • Wo? Rubenowstraße 2b, Seminarraum 1
  • Was wird besprochen? Unter anderem Feedback zur Arbeit der Redaktionen und die Wahl der Geschäftsführung.
  • Was? Vortrag “Eine Gesellschaft sieht Sterne: Geschlechtergerechte Sprache und ihre Kritik” von Prof. Dr. Stefanowitsch
  • Wann? Dienstag, 29. September 2020, 16 bis 17 Uhr
  • Wo? Digital-Vortrag über Jitsi.
  • Was? Online-Kurs: Vorstellung des Masterstudiengangs Healthcare Management
  • Wann? Dienstag, 29. September 2020, 16.30-17.30 Uhr
  • Wo? Der Link wird kurz vor Beginn hier bekannt gegeben.
  • Was? Sitzung der AG eSports
  • Wann? Mittwoch, 30. September 2020, 20 Uhr s.t.
  • Wo? Discord-Server
  • Was wird besprochen? Unter anderem die neue Season und die Spieler*innensuche.
  • Was? Dritte Folge des BioÖkonomie-Podcasts
  • Wann? Veröffentlichung am Mittwoch, 30. September 2020
  • Wo? Über die Uni-Webseite sowie über alle bekannten Podcast-Portale
  • Was wird besprochen? Die Welt der Mikroorganismen mit drei Mikrobiolog*innen unserer Uni.
  • Was? Beginners Python Programming Course
  • Wann? Von Donnerstag, 01. Oktober 2020, 9 Uhr bis Freitag, 02.Oktober 2020, 17 Uhr
  • Wo? Rubenowstraße 3, Hörsaal und Live-Stream über den Moodle-Kursraum
  • Voraussetzungen? Es sind keine Programmier-Vorkenntnisse nötig. Bestenfalls einen Laptop mit installiertem eduroam mitbringen, einige werden gestellt.

NEUIGKEITEN

  • Der Landtag hat der Verlängerung der Regelstudienzeit zugestimmt, dementsprechend ist es nun offiziell! Die Änderung des Landeshochschulgesetzes wird voraussichtlich im November inkrafttreten, die BAföG-Anträge sollten allerdings trotzdem möglichst jetzt schon gestellt werden. Auf der Website der Uni könnt ihr dies noch einmal nachlesen.
  • Es werden noch Angebote für die Notwohnraumbörse gesucht!
  • Ebenfalls helfen könnt ihr bei dem Packen der Erstibeutel! Dieses findet am Donnerstag, dem 01. Oktober, von 17 bis 20 Uhr und am Freitag, dem 02. Oktober, von 10 bis 20 Uhr statt. Meldet euch dafür gerne bei Hennis unter asta_vorsitz@uni-greifswald.de und sagt, zu welcher Uhrzeit ihr könntet.
  • Die Greifswalder Landschaftsökologin Frau Dr. Franziska Tanneberger ist Co-Vorsitzende des Zukunftsrates MV. Wofür dieser zuständig ist, lest ihr hier.
  • Die Greifswalder Geologin Dr. Anna Gehrmann wird mit dem Nachwuchs-Preis der DEUQUA ausgezeichnet. In ihrer Dissertation erforschte sie die Kreidefelsen auf Rügen mithilfe computergestützter Methoden und konnte somit unter anderem die verschiedenen Eisvorstöße nachvollziehen.
  • Die Öffnungszeiten des AStAs wurden erweitert. Ihr könnt nun also wieder persönlich vorbeischauen: Mo-Do 10-12 Uhr und zusätzlich Di 14-16 Uhr. Zwar ist der AStA fast vollständig besetzt, aber einige Ämter sind noch immer zu übernehmen. Schaut doch hier vorbei, ob euch etwas davon interessiert.

Kultur & Sport

VERANSTALTUNGEN

  • Was? Schauwerkstatt – Bunte Herbstseifen
  • Wann? Montag, 28. September 2020, 14 bis 16 Uhr
  • Wo? Casper-David-Friedrich-Zentrum, Greifswald
  • Anmeldung? Um Anmeldung wird wegen der Corona-Schutzmaßnahmen gebeten.
  • Kosten? Eintritt 3 Euro + Materialkosten bei Erwerb in der Schauwerkstatt hergestellter Produkte
  • Was? Filmvorführung “Uferfrauen. Lesbisches L(i)eben in der DDR” mit anschließender Gesprächsrunde
  • Wann? Dienstag, 29. September 2020, um 20 bzw. 20:30 Uhr
  • Wo? Im Koeppenhaus, Bahnhofstr. 4, Greifswald (20 Uhr) und in der Brasserie Hermann, Gützkower Straße 1, Greifswald (20:30 Uhr)
  • Anmeldung? Um vorige Anmeldung über info@koeppenhaus.de wird gebeten.

NEUIGKEITEN

  • Die ROSA öffnet ihre Türen für euch von Mittwoch bis Samstag (30. September bis 03. Oktober) von jeweils 21 bis 2 Uhr.
  • Das Freizeitbad Greifswald hat wieder geöffnet. Die Duschen dürfen wegen der neuen Hygieneregeln allerdings nur vor dem Baden benutzt werden. Im Kassen- und Umkleidebereich herrscht Maskenpflicht. Die Saunalandschaft ist auch wieder nutzbar, allerdings finden keine Aufgüsse statt. Die Dampfsauna und Infrarot-Kabine bleiben vorerst geschlossen.
  • Das CineStar Kino Greifswald hat weiterhin für euch geöffnet.
  • Noch bis zum 10. Oktober findet das Usedomer Musikfestival statt, welches dieses Jahr unter dem Motto Norwegen steht. Mehr Informationen und Karten gibt es hier.
  • Unter dem Motto “Zusammen leben, zusammen wachsen!” finden noch bis zum 30. Oktober die Interkulturellen Wochen statt. Das mehrwöchige Programm bietet viel Abwechslung: So können beispielsweise Online-Seminare, verschiedene Ausstellungen, Workshops und Vorträge je nach Lust und Laune besucht werden.

Region & Politik

NEUIGKEITEN

  • Die Kuhstraße und die Roßmühlenstraße werden an Abschnitten ausgebaut – Anwohnende können ihre Meinung zu den Arbeiten noch bis zum 15. Oktober äußern. Das geht via E-Mail an: tiefbau@greifswald.de oder schriftlich an: Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Tiefbau- und Grünflächenamt, Markt 15, 17489 Greifswald.
  • Der Einwohnermeldebereich im Stadthaus ist ab dem 29. September zu normalen Sprechstunden für Publikumsverkehr geöffnet. Dennoch wird darum gebeten, vornehmlich das Terminmanagement auf der Internetseite Greifswalds zu nutzen. Es besteht eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.

Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!

Beitragsbild: Julia Schlichtkrull

web.woche 28. September – 04. Oktober

web.woche 21.-27. September

Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Infos und Neuigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport.

Uni & Wissenschaft

VERANSTALTUNGEN

  • Was? Ordentliche AStA-Sitzung
  • Wann? Montag, 21. September 2020, 20 Uhr c.t.
  • Wo? Rubenowstraße 1, Hörsaal 1
  • Was wird besprochen? Unter anderem alles rund um die Erstiwochen, das Tüten-Packen sowie der Markt der Möglichkeiten und die 24h-Vorlesung.
  • Was? Vorbereitungskurse Mathematik
  • Wann? Montag, 21. September 2020, bis Freitag, 02. Oktober 2020
  • Wo? Je nach Termin am ELM 6 oder in der Friedrich-Loeffler-Straße 70,
  • Wie lange? Täglich soll es drei bis vier Stunden Vorlesungs- und Übungszeit geben.
  • Was? Einführung in BigBlueButton (für Lehrende, SHKs und Studierende)
  • Wann? Mittwoch, 23. September 2020, 10 bis 11.30 Uhr
  • Wo? Moodle-Kurs
  • Anmeldung? Über die Terminauswahl in der Abstimmung auf Moodle.

NEUIGKEITEN

  • Einige FSRs haben aufgrund der Schwierigkeiten des Studiums in der Coronapandemie einen Brief an die Rektorin verfasst. Diesen und die Antwort könnt ihr im Studierendenportal einsehen.
  • Das Kabinett hat eine Verlängerung der Regelstudienzeit in Mecklenburg-Vorpommern beschlossen! Einen Artikel auf dem webmoritz. findet ihr hier. Die Entscheidung des Landtages werden wir in der nächsten web.woche verkünden.
  • Die Universität Greifswald hat zusammen mit der Universität Augsburg und der PENNY Markt GmbH die wahren Kosten von Lebensmitteln ermittelt. Einen Artikel zu den Ergebnissen findet ihr bald hier auf dem webmoritz.
  • Am 16. September hat der Senat getagt. Was dabei besprochen und beschlossen wurde, könnt ihr hier nachlesen.
  • Dr. Frances Hofrichter hat mit Kolleginnen von finnischen Universitäten eine Studie zum schulischen Wohlbefinden durchgeführt. Demnach wirken sich eine höhere Widerstandsfähigkeit und höhere Zufriedenheit positiv auf die schulischen Leistungen, die Motivation und die Lernprozesse aus.
  • Die Öffnungszeiten des AStAs wurden erweitert. Ihr könnt nun also wieder persönlich vorbeischauen: Mo-Do 10-12 Uhr und zusätzlich Di 14-16 Uhr.
  • Zwar ist der AStA fast vollständig besetzt, aber einige Ämter sind noch immer zu übernehmen. Schaut doch hier vorbei, ob euch etwas davon interessiert.

Kultur & Sport

VERANSTALTUNGEN

  • Was? Schauwerkstatt – Seifenblumen herstellen
  • Wann? Dienstag, 22. September 2020, 14 bis 16 Uhr
  • Wo? Casper-David-Friedrich-Zentrum, Greifswald
  • Anmeldung? Um Anmeldung wird wegen der Corona-Schutzmaßnahmen gebeten.
  • Kosten? Eintritt 3 Euro + Materialkosten bei Erwerb in der Schauwerkstatt hergestellter Produkte
  • Was? Führung – Der herbstliche Klostergarten
  • Wann? Donnerstag. 24. September 2020, 17 bis 18 Uhr
  • Wo? Klostergarten des Pommerschen Landesmuseum
  • Eintritt? 5 Euro
  • Anmeldung? Um Voranmeldung wird gebeten, entweder persönlich am Tresen während der Öffnungszeiten oder telefonisch unter 03834 831229.
  • Was? Führung entlang des CDF-Bildweges
  • Wann? Donnerstag, 24. September 2020, 14 bis 15.30 Uhr
  • Wo? Casper-David-Friedrich-Zentrum, Greifswald
  • Anmeldung? Anmeldung immer Dienstag bis Sonntag jeweils zwischen 11 und 17 Uhr telefonisch oder persönlich im Caspar-David-Friedrich-Zentrum, oder jederzeit per E-Mail an zentrum@caspar-david-friedrich-gesellschaft.de
  • Eintritt? 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro

NEUIGKEITEN

  • Die ROSA öffnet ihre Türen für euch von Mittwoch bis Samstag (23. bis 26. September) von jeweils 21 bis 2 Uhr.
  • Das Freizeitbad Greifswald hat wieder geöffnet. Die Duschen dürfen wegen der neuen Hygieneregeln allerdings nur vor dem Baden benutzt werden. Im Kassen- und Umkleidebereich herrscht Maskenpflicht. Die Saunalandschaft ist auch wieder nutzbar, allerdings finden keine Aufgüsse statt. Die Dampfsauna und Infrarot-Kabine bleiben vorerst geschlossen.
  • Das CineStar Kino Greifswald hat wieder geöffnet.
  • Vom 19. September bis zum 10. Oktober findet das Usedomer Musikfestival statt, welches dieses Jahr unter dem Motto Norwegen steht. Mehr Informationen und Karten gibt es hier.

Region & Politik

VERANSTALTUNGEN

  • Was: DemokraTische (Gesprächsrunden der “Partnerschaft für Demokratie”)
  • Wann? Vom Dienstag bis Samstag, 22. bis 26. September 2020, zu verschiedenen Uhrzeiten
  • Wo? An einem DemokraTisch deiner Wahl, bereitgestellt von angemeldeten Gastgeber*innen
  • Noch was? Alles zur Anmeldung und welche Themen bei den DemokraTischen in dieser Woche diskutiert werden sollen, findet ihr auf der Website der Partnerschaft für Demokratie Greifswald.
  • Was: Minecraft – wir bauen unser gemeinsames Greifswald
  • Wann? Freitag, 25. September 2020, 15 bis 18 Uhr und Samstag, 26. September 2020, 10 bis 15 Uhr
  • Wo? ComputerSpielSchule Greifswald, Jugendzentrum klex in der Langen Straße 14
  • Kosten? Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Anmeldung? Da die Anzahl der Computer auf 15 begrenzt ist, wird darum gebeten, eure Kinder vorher unter zusammen@pek.de anzumelden.

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Beitragsbild: Julia Schlichtkrull

StuPa-Liveticker – 7. ordentliche Sitzung

StuPa-Liveticker – 7. ordentliche Sitzung

Wer wissen will, was im Detail besprochen werden soll: Das gesamte Drucksachenpaket in seiner vollkommenen Schönheit gibt es hier:

Drucksachenpaket der 7. ordentlichen Sitzung des Studierendenparlamentes in seiner 30. Legislatur

Getagt wird um 20 Uhr c.t. im Hörsaal 3 / 4 (Ernst-Lohmeyer-Platz 6).

Vorläufige Tagesordnung

TOP 1 Begrüßung – Wie immer, alle sagen sich “Hallo”.
TOP 2 Formalia – Es folgen kleinere Anpassungen der TOPs.
TOP 3 Berichte – Es wird berichtet, was das Zeug hält.
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft – Wenn Ihr was vorhabt: vorab per Mail an das Präsidium oder bei uns in die Kommentare.
TOP 5 Finanzanträge
TOP 6 Wahlen AStA
 – Hier habt Ihr die Möglichkeit, Euch auch spontan für ein freies Referat vorzustellen. Beschreibungen zu den Referaten findet Ihr, wenn Ihr auf das entsprechende Referat klickt. Die zu dieser Woche eingegangenen Bewerbungen könnt ihr im Drucksachenpaket nachlesen.
— 6.1. Vorsitzende*r
— 6.2. Referent*in für Digitales und Datenschutz

— 6.3. Referent*in für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit
TOP 7 SÄA Satzungsauslegungsbeschluss für die Einsetzung einer Vertretung eines vakanten AStA-Referates (2. Lesung)
TOP 8 SÄA Verlängerung der „Satzung zur Aufrechterhaltung der Handlungs- und Beschlussfähigkeit der Gremien und Organe der Studierendenschaft der Universität Greifswald während der Corona-Pandemie“ (2. Lesung)
– Da auch die Uni ihre “Corona-Satzung” verlängert, möchte das StuPa es auch tun.
TOP 9 Beanstandung Beschl.-Nr. 2020-30/22 – Hier geht es um den Beschluss des StuPas vom 02.06.2020, dass sich die Studierendenschaft positiv gegenüber dem Bericht “Children’s Rights and Tobacco Control in Germany” des Netzwerkes Kinderrechte und Tabakkontrolle aussprechen möge. Dieser Beschluss wird vom Justitiariat beanstandet.
TOP 10 Beanstandung Beschl.-Nr. 2020-30/33
– Hier geht es um den Beschluss des StuPas vom 23.06.2020, dass sich die Studierendenschaft und die Universität dafür einsetzen möge, Geflüchtete aus den griechischen Lagern schneller zu evakuieren, aufzunehmen und ihnen einen Platz an der Uni zu ermöglichen. Dieser Beschluss wird vom Justitiariat beanstandet.
TOP 11 Wahl der Mitglieder der AG für strukturelle und hochschulpolitische Angelegenheiten
TOP 12 Antrag Aufwandsentschädigung Beauftragung AStA-Referent für Finanzen
TOP 13 Antrag Vollversammlung Wintersemester 2021
TOP 14 Sonstiges

Hier folgt um 20:15 Uhr der Live-Ticker

Es ist 20:15 Uhr und Felix eröffnet die Sitzung. Er verkündet einige Abmeldungen und Stimmübertragungen – wir sind bei 16 gültigen Stimmen. Es gibt keine Korrekturwünsche zum Protokoll der letzten Sitzung und es wird einstimmig angenommen.

TOP 3 – Berichte

Hennis glaubt, dass er nichts zu seinem Bericht hinzuzufügen hat. Yannick hat aber noch eine Nachfrage, nämlich ob es noch Unstimmigkeiten mit seinem Mailaccount gibt. Hennis antwortet, dass er den Schriftverkehr weitergeführt hat.

Gerade ist noch eine weitere Stimmübertragung eingetrudelt, wir sind jetzt also zu siebzehnt, zumindest im Geist.

Die nicht anwesende Lena kann nicht näher auf ihren Bericht eingehen, daher kommen wir zu Biancas Bericht. Bianca ergänzt, dass sie heute früh im Justitiariat war, um die Ordnungen und Satzungen der Fachschaftsräte zu besprechen. Nach der nächsten Wahl wird eine größere Änderung der Wahlordnung erfolgen. Yannick möchte von Bianca wissen, was da grob geändert werden soll. Hauptsächlich soll es um die Struktur der verschiedenen Fachschaftsräte gehen, weil zur Zeit nicht alle FSRs den Anforderungen entsprechen können.

Ohne weitere Nachfragen kommen wir zu dem Bericht der anderen Lena. Da gibt es aber weder Nachfragen noch Ergänzungen.

Aliya erklärt, dass der Stundenplan geändert wird, weil die Begrüßung von der Mensa in den Uni-Innenhof verlegt werden musste. Am Donnerstag oder Freitag soll der erste Plan für die Erstiwoche hochgeladen werden. Bianca fällt auf, dass die Bildungswissenschaften in der Planung nicht auftauchen. Aliya schreibt sich das noch mit auf.
Rick fragt noch mal, wie das mit den bereits geplanten Veranstaltungen (z.B. den Stadtführungen) aussieht, die noch davon ausgehen, dass die Begrüßung auf dem Beitzplatz stattfindet. Das wird sich jetzt in den nächsten Tagen klären.
Felix möchte wissen, ob die Rechtswissenschaften und vor allem die Politikwissenschaften wirklich die größten Studiengängen sind, da diese Studiengänge in mehrere Gruppen unterteilt wurden. Aliya erwidert, dass einfach alle Studiengänge, die über 100 Erstis haben, in mehrere Time-Slots unterteilt wurden. Bianca fügt dahingehend an, dass es bei Biologie zum Beispiel um die 200 Erstis sind.
Jan möchte wissen, ob die Wirtschaftswissenschaften wirklich weniger als 100 neue Studierende bekommen. Aliya will das noch mal prüfen.
Esther fragt, ob auch Leute bei der Erstibegrüßung sein dürfen, die nicht vom FSR sind, sondern zum Beispiel von einem Verein. Aliya verneint das. Man hofft, so wenig Leute wie möglich anwesend zu haben, dementsprechend nur AStA, FSR und neue Studierende kommen. Sie hat auch bereits einige Anfrage von Vereinen bekommen, denen sie leider absagen musste.

Felix kommt zu seinem Bericht. Er war beim Datenschutzbeauftragten, es ging um die Digitale Wohnbörse. Felix (StuPa) hat im Büro eine sehr detallierte Liste für Felix (AStA). Annika fände es clever, wenn man so ein Schreiben mal zentral zur Verfügung stellen würde, beispielsweise im Studierendenportal. Felix (StuPa) stimmt dem zu und nimmt das gerne auf.

Da es keine weitere Anmerkungen oder Nachfragen gibt, kommen wir zu Jannis. Der hat sich aber entschuldigt, genauso wie Kathi. Antonia ist auch nicht da. Fragen an die drei müssen also per Mail geschickt werden.

Der Bericht vom Präsidium findet noch eine Ergänzung im Zuge der Kommunikation zwischen Bianca und dem Justitiariat. Heute gab es noch ein Gespräch mit Hennis und Bianca, ob die Wahlordnung geändert werden muss. Das ist ausgeräumt. Alle Änderungen wären in den Anlagen zu finden und müssen nur in einer Sitzung besprochen werden.
Von Seiten des StuPas gab es den Wunsch zu Referent*innengesprächen, die wurden jetzt durchgeführt. Dabei ist alles wunderbar gelaufen. Es fehlt noch ein Gespräch mit Lena, das soll aber demnächst nachgeholt werden.

Jan hat gehört, dass die Resolution im Senat vorgetragen wurde und möchte wissen, wie es jetzt damit aussieht. Felix schätzt das Gespräch sehr positiv ein und erklärt, dass sich Frau Prorektorin Riedel und Herr Prorektor Fleßa ähnlich gut eingebracht haben, wie in der vorangegangen StuPa-Sitzung. Auch von Frau Weber und dem Großteil der Senator*innen wurde breite Zustimmung ausgesprochen. Man hat sich wohl auch gefreut, dass es so eine Forderung der Studierendenschaft gibt und das nicht als Kritik an den Lehrkräften aufgefasst.
Morgen gibt es die konkrete Beschlussvorlage, welche wahrscheinlich ohne Probleme durchgeht.

Hennis möchte von einem Gespräch am Freitag erzählen. Es ging um den Brief der FSRs Kunst und Kunstgeschichte an Frau Weber. Viele Studis wussten ja nichts von dem Brief, weswegen es erstmal ein wenig Verwirrung gab. Es gab nun aber ein Treffen mit einigen FSRs. Bei Interesse und Fragen dazu kann man sich gerne an den AStA wenden oder morgen zur FSK gehen.

Felix ergänzt noch, dass er sehr positiv überrascht über die kommunikative Ebene und den Austausch bei dem Gespräch ist. Hennis und Felix hatten Frau Weber außerdem schon in zwei Fällen WSP-Mittel zugesagt. Zum einen geht es dabei um die Schaffung von SHK-Stellen für die Bibliotheken, was wir hier im StuPa schon bei den letzten Sitzungen besprochen hatten. Das könnte von den WSP-Mitteln gezahlt werden, was sich dafür ja auch denkbar gut eignet, Stichwort Verbesserung der Studienbedingungen und Lehre. Außerdem sollen die Gelder auch in neue Computer gesteckt werden, welche Studierenden zur Verfügung gestellt werden können, die sonst nicht an Onlineveranstaltungen teilnehmen können.

Damit sind wir durch mit den Anmerkungen und Fragen zu den Berichten.

TOP 4 – Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

Heute gibt es hier nichts zu sagen, von daher geht es direkt weiter. 

TOP 5 – Finanzanträge 

Es gibt auch keine Finanzanträge. Wieder mal möchte niemand Geld.

TOP 6 – Wahlen AStA

6.3. Referent*in für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit
Die Person, die sich beworben hat, kann leider weder persönlich noch digital anwesend sein. Daher wird nun der GO-Antrag gestellt, die Wahl auf die nächste Sitzung zu verschieben, was ohne Widerrede beschlossen wurde.

6.1. Vorsitzende*r
Anna und Hennis haben sich beworben, Initiativbewerbungen gibt es keine. Die beiden stellen sich wie gewohnt erst einmal vor:

Anna war bisher AStA-Referentin für Hochschulpolitik. Zusätzlich ist sie seit Februar stellv. Vorsitzende im AStA. Kontakte zu Vorgänger*innen hat sie und ebenfalls den Einblick in die Geschehnisse, da sie bereits stellv. Vorsitzende war. Außerdem hat sie gute Kontakte zur FSK.

Bevor wir zur Fragerunde kommen, stellt sich auch noch Hennis vor.
Hennis hat sich vor zwei Monaten in die Geschäftsführung wählen lassen und hat seitdem auch den vakanten Vorsitz inne.Er würde den Vorsitz gerne machen, da ihm die Aufgaben aus der letzten Zeit viel Spaß gemacht haben und er das gerne weiterführen würde. Zunächst stand er zwar vor einigen großen Aufgaben, aber inzwischen hat er viel Spaß an der Sache und hofft auf das Vertrauen der Stupist*innen in ihn.

Jan fragt, ob Hennis die Geschäftsführung weiter leiten würde, wenn er nicht gewählt wird. Hennis erklärt, dass er sich ja ursprünglich auch für die Geschäftsführung aufgestellt hat und betont, dass er auch gute Beziehungen zu Anna hat, falls sie gewählt werden würde. Falls er heute zum Vorsitzenden gewählt werden sollte, hat er auch schon Kontakte zu möglichen Nachfolger*innen.

Yannick bedankt sich für beide Bewerbungen. Er kann sich nicht daran erinnern, dass es mal eine Auswahl von Bewerbenden auf den AStA-Vorsitz gab. Er möchte von Anna wissen, ob sie sich auch vorstellen könnte, ein anderes AStA-Referat zu übernehmen.
Anna würde grundsätzlich erstmal Nein sagen. Die beiden anderen freien Referate reizen sie nicht. Über den Posten Geschäftsführung hat sie zwar auch länger nachgedacht, aber einige Aufgaben dieses Referats würden ihr weniger Freude bereiten, als die des Vorsitzes. Für sie ist es wichtig, bei ihrem Job mit anderen in Kontakt zu treten. 

Fabian möchte von Anna wissen, warum sie sich erst so spät aufgestellt hat. Anna wollte etwas für ihre Klausuren machen und hatte im AStA ja auch schon viele Aufgaben übernommen. Außerdem hatte sie im August ein Praktikum in Kiel und hätte für die Wahl nicht vor Ort sein können.

Weil Yannicks Frage leider schon vorweggenommen wurde, hat er sich eine neue Frage überlegt. Da die beiden sich ja auch gut verstehen, möchte er wissen, aus welchem Grund sie besser für den Posten geeignet wären als die jeweils andere Person. Bei uns kommt da eine Assoziation auf: Warum solltest ausgerechnet DU Germany’s Next Topmodel werden? 😉 

[Hier sollte eigentlich ein witziges Gif von Britain’s Next Topmodel folgen. Wir haben aber ein paar technische Probleme wegen eines Website-Updates. Stellt euch das Gif doch einfach mit all eurer Fantasie bildlich vor!]

Hennis sagt, dass er bisher nicht viele Erfahrungen mit Anna in der HoPo sammeln konnte. Er kennt nur sich selbst in der HoPo und bekleidet viele Aufgaben, welche er gerne akribisch zu Ende bringen möchte.
Anna hat mit Hennis viel Rücksprache gehalten und sieht Hennis als sehr geeignet an. Anna weiß von ihrem Jahr im AStA inzwischen, wie es läuft, und hat dort schon viele Aufgaben übernommen. Dadurch, dass sie sehr viel mitnehmen konnte und auch während der Pandemie viel Kontakt mit der LKS und weiteren Gremien hatte, sieht sie sich als geeignet an.

Es gibt keine weiteren Fragen an Hennis und Anna, und zwei moritz.menschen machen sich als Wahlhelfer*innen auf den Weg. Felix macht nochmal deutlich, dass ein Vater Unser auf dem Wahlzettel nicht gültig ist.

Die Stimmen wurden ausgezählt. Anna hat 6 Stimmen bekommen, Hennis 10. Es gibt 1 Enthaltung. Daher wurde niemand gewählt und wir wiederholen den Wahlgang.

Noch mal werden die Zettel ausgeteilt, eingesammelt und gezählt. Bei 13 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen wurde Hennis auch in dieser Runde nicht gewählt.

6.2.Referent*in für Digitales und Datenschutz
Es gibt keine Bewerbungen oder Initiativbewerbungen.

Felix äußert deshalb abschließend seinen Dank an die fleißigen moritz.Wahlhelfer*innen. Zustimmendes Klopfen.

TOP 7 – SÄA Satzungsauslegungsbeschluss für die Einsetzung einer Vertretung eines vakanten AStA-Referates (2. Lesung)

Bei der außerordentlichen Sitzung vom 28.07. wurde das schon besprochen. Es handelt sich um einen hinzugefügten Satz in §18 (7).

GO-Antrag von Jan zum sofortigen Schluss der Debatte.

Yannick möchte den Absatz zum Ende ändern. Er spricht aber leider mal wieder in zu schnellem Jurist*innendeutsch, deswegen können wir den Inhalt nicht mitschreiben. Zum einen findet er es aus juristischer Sicht besser, wenn die erforderliche Mehrheit vor den beiden Alternativen steht. Zweitens stört er sich an dem Wort “einsetzen”, was vorher nicht in der Satzung erwähnt wird. Da das nicht klar definiert ist, sollte es lieber weggelassen werden.

Der Änderungsantrag wird von den Antragsteller*innen übernommen und schriftlich festgehalten. Ihr könnt bei Interesse also einfach in den Beschluss schauen.

Es gibt keine weiteren Änderungen und wir kommen zur Schlussabstimmung. Nach kurzer Verwirrung im Präsidium wird sogar zwei Mal abgestimmt. Das Ergebnis bleibt aber das gleiche: Der Antrag wird mit einer Enthaltung abgelehnt.

TOP 8 – SÄA Verlängerung der „Satzung zur Aufrechterhaltung der Handlungs- und Beschlussfähigkeit der Gremien und Organe der Studierendenschaft der Universität Greifswald während der Corona-Pandemie“ (2.Lesung)

Felix rattert die wirklich sehr eingängige Überschrift des TOPs runter und geht auf die verschiedenen Änderungen ein.
Das betrifft eigentlich nur das Datum des Ablaufs.

Zum Glück ist es uns mit inzwischen 18 Stimmen überhaupt möglich, auf die notwendige Zweidrittelmehrheit zu kommen. Dafür müssen aber alle zustimmen, weswegen Felix und Yannick nochmal deutlich machen, wie wichtig diese Satzungsänderung heute ist. Das betrifft neben der Stimmübertragungsänderung auch die Beschlussfassung in Onlinetreffen von Ausschüssen. Yannick hofft, dass das nicht notwendig wird (wir auch!), aber es wäre wirklich wichtig, diese Möglichkeit wenigstens zu haben. Er findet es sehr schade, dass bei eigentlich 27 Mitgliedern mal wieder 9 nicht da sind oder die Chance der Stimmübertragung nicht wahrnehmen und deswegen die jetzt Anwesenden die Verantwortung tragen. Er wünscht sich, dass diese wichtigen Regelungen verlängert werden können.

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge und wir kommen zur Änderungsantragsdebatte. Änderungsanträge gibt es aber ebenfalls nicht.

Der Antrag wird mit den 18 nötigen Stimmen einstimmig angenommen.

TOP 9 – Beanstandung Beschluss-Nr. 2020-30/22

Es wurde von der Rechtsbehelfsbelehrung Gebrauch gemacht. Felix stellt das Gespräch mit Herrn Wehlte dar: Dadurch, dass Herr Wehlte noch keinen Aufhebungsbescheid zugeschickt hat, können wir hier theoretisch immer wieder versuchen, den Antrag aufzuheben, müssen wir aber auch nicht.
Yannick stellt einen GO-Antrag. Da wir das hier im StuPa alles schon diskutiert und abgestimmt haben, sollte man den TO schließen. Felix möchte noch mal klarmachen, dass Herr Wehlte die Rechtsaufsicht des Rektorats vertritt und es nicht so ist, dass er persönlich keine Lust hat, den Beschluss aufzuheben.

Es gibt keine Gegenrede und der GO-Antrag wird angenommen.

TOP 10 – Beanstandung Beschluss-Nr. 2020-30/33

Felix weist darauf hin, dass hierzu kein Widerspruch eingelegt wurde. Auch bei diesem Beschluss gibt es wieder einen GO-Antrag von Yannick mit eben derselben Begründung. Auch hier gibt es keine Gegenrede.

TOP 11 – Wahl der Mitglieder der AG für strukturelle und hochschulpolitische Angelegenheiten (SHA)

Für die AG SHA kann das StuPa zwei Mitglieder wählen. Felix fragt nach Vorschlägen von den Stupist*innen.
Hennis schlägt Bianca vor. Als Referentin für Hochschulpolitik sollte sie bei der AG anwesend sein. 
Lea schlägt Anna vor.

Felix schlägt eine offene Abstimmung vor. Da es keinen Widerspruch gibt, wird jetzt gewählt. Bianca und Anna werden beide mit einigen Enthaltungen gewählt und nehmen ihre Wahl an. 

TOP 12 – Antrag Aufwandsentschädigung Beauftragung AStA-Referent für Finanzen

Theo hat den Antrag gestellt, kann aber heute leider nicht anwesend sein. Felix bringt den Antrag stellvertretend ein. Bei der letzten AStA-Sitzung wurde Laura Strelow in den AStA kooptiert und soll nun als Geschäftsführung der moritz.medien eine Aufwandsentschädigung von 200€ bekommen. Dieses Verfahren ist bereits von Bianca bekannt. Ohne Wortbeiträge und Änderungsanträge kommen wir zur namentlichen Abstimmung.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

TOP 13 – Antrag Vollversammlung Wintersemester 2021

Bianca bringt den Antrag ein. Wir sind als Studierendenschaft zu einer Vollversammlung verpflichtet und da bestimmt einige Studierende Anträge einbringen wollen würden, würde sie dies ungerne für ein Jahr aussetzen. Der Hörsaal kann höchstens 72 Menschen fassen, daher wäre eine digitale VV angebracht.

Felix eröffnet die Generalaussprache.
Yannick fragt, ob es schon eine Rückmeldung zur möglichen technischen Umsetzung gibt. Bianca ist weiterhin mit dem Rechenzentrum in Kontakt, hat bisher aber noch keine genaueren Rückmeldungen. Es ist relativ sicher, dass die Server das verkraften. Bei anderen Universitäten haben Meetings in solchen Größenordnungen auch funktioniert. Sie ist gerade dabei, eine Art Kommunikations-Guide auszuarbeiten. 

Yannick weist noch mal darauf hin, das er es als wichtig erachtet, dass die Leute ihr Mikro nicht selber anmachen können und auch wenn möglich auf Video zu verzichten können. Es gibt ja immer ein paar Scherzkekse, die das Ganze dann ausnutzen. Außerdem weist er darauf hin, dass die GO der VV jederzeit geändert werden kann. Yannick würde vorschlagen, den Antragsschluss auf ein bis zwei Wochen vor die VV zu ziehen. In der digitalen Fassung wäre es nämlich wesentlich einfacher, wenn dann auch die Änderungsanträge schon vorher eingehen können, ansonsten wäre es sehr schwer zu folgen. 
Felix verweist in dem Zug gleich noch mal auf die Zuständigkeit der neuen AG SHA.

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge und auch keine Änderungsanträge. Der Antrag wird einstimmig angenommen.

TOP 14 – Sonstiges

Felix weist darauf hin, dass morgen der akademische Senat tagt. Auf der Seite des Senats gibt es einen Link für eine Onlineübertragung, da die Plätze wahrscheinlich schon voll sind.

Morgen um 18 Uhr tagt außerdem die FSK im Hörsaal der Wirtschaftswissenschaften “am Ende des Loeffler-Highways”. 

Die nächste StuPa-Sitzung findet am 13. Oktober statt. 

Ansonsten gibt es keine weiteren Wortbeiträge und Felix schließt die Sitzung um 21:25 Uhr. 
Kommt gut nach Hause und schönen Abend noch!

web.woche 28. September – 04. Oktober

web.woche 14. September-20. September

Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Infos und Neuigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport.

Uni & Wissenschaft

VERANSTALTUNGEN

  • Was? 7. ordentliche StuPa-Sitzung
  • Wann? Dienstag, 15. September 2020, 20 Uhr c.t.
  • Wo? ELP 6, Hörsaal 3/4
  • Was wird besprochen? Unter anderem AStA-Wahlen sowie mehrere Satzungsänderungsanträge. Zur gesamten vorläufigen TO gelangt ihr hier.
  • Was? Sitzung der FSK
  • Wann? Mittwoch, 16. September 2020, 18 Uhr c.t.
  • Wo? Hörsaal der Wirtschaftswissenschaften, Friedrich-Löffler-Straße 70
  • Was wird besprochen? Vor allem alles rund um die Erstiwochen (wie etwa das Hygienekonzept) sowie der Bericht zum Treffen mit der Rektorin.

NEUIGKEITEN

  • Die Regelstudienzeit in Mecklenburg-Vorpommern wurde um ein Semester verlängert! Einen Artikel auf dem webmoritz. findet ihr hier.
  • Die Öffnungszeiten des AStAs wurden erweitert. Ihr könnt nun also wieder persönlich vorbeischauen: Mo-Do 10-12 und zusätzlich Di 14-16 Uhr.
  • Es gibt neue Informationen des Rektorats zur Corona-Pandemie. Dazu gibt es ein aktualisiertes FAQ auf der Unihomepage.
  • Zwar ist der AStA fast vollständig besetzt, aber einige Ämter sind noch immer zu übernehmen. Schaut doch hier vorbei, ob euch etwas davon interessiert.
  • Vom 21. September bis zum 02. Oktober werden die Mathe-Vorkurse für die Studiengänge B.Sc. Mathematik, B.Sc. Biomathematik, B.Sc. Mathematik mit Informatik und Lehramt Mathematik stattfinden.

Kultur & Sport

VERANSTALTUNGEN

  • Was? Führung durch das CDFZ
  • Wann? Dienstag, 15. September 2020, 14 bis 15 Uhr
  • Anmeldung? Dienstag bis Sonntag, jeweils zwischen 11 und 17 Uhr, telefonisch oder persönlich im Caspar-David-Friedrich-Zentrum oder per E-Mail unter zentrum@caspar-david-friedrich-gesellschaft.de
  • Preise? 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei
  • Noch was? Die üblichen Abstandsregelungen und Maskenpflicht gelten.
  • Was? International Coastal Clean-Up Day (ICCD) – Aufräumaktion am Ryck
  • Wann? Samstag, 19. September 2020, 11 bis 15 Uhr
  • Wo? Treffpunkt ist die Ecke An der Wurthen und Hafenstraße.
  • Anmeldung? Um Anmeldung wird gebeten mit einer E-Mail an Heike.schwermer@nabu-greifswald.de.
  • Noch was? Solltet ihr Arbeitshandschuhe besitzen, so bringt diese gerne mit. Ansonsten werden vor Ort Handschuhe verteilt.

NEUIGKEITEN

  • Am Donnerstag, den 17. September, heißt es wieder Sommershopping. Dies ist der letzte Termin, an dem viele Geschäfte in der Innenstadt bis 21 Uhr geöffnet haben.
  • Die ROSA öffnet ihre Türen für euch von Mittwoch bis Samstag (16. bis 19. September) von jeweils 21 bis 2 Uhr.
  • Das Freizeitbad Greifswald hat wieder geöffnet. Die Duschen dürfen wegen der neuen Hygieneregeln allerdings nur vor dem Baden benutzt werden. Im Kassen- und Umkleidebereich herrscht Maskenpflicht. Die Saunalandschaft ist ab dem 17. September wieder nutzbar. Die Dampfsauna und die Infrarot-Kabine bleiben allerdings vorerst geschlossen. Aufgüsse finden ebenso nicht statt.
  • Das CineStar Kino Greifswald hat wieder geöffnet.
  • Vom 19. September bis 10. Oktober findet das Usedomer Musikfestival statt, welches dieses Jahr unter dem Motto Norwegen steht. Mehr Informationen und Karten gibt es hier.

Region & Politik

VERANSTALTUNGEN

  • Was? Vorstellung des Internetportals “Klarschiff” durch das Rechtsamt
  • Wann? Montag, 14. September, 13 bis 15 Uhr.
  • Wo? Auf dem Marktplatz
  • Was ist noch wichtig? Über dieses Portal können die Bürger*innen ihre Anliegen online an die Stadtverwaltung melden. Ein Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht.
  • Was? Ein Gespräch über Alltagsignoranz
  • Wann? Dienstag, 15. September, 12 bis 15 Uhr.
  • Wo? Am Bus-Umsteigeplatz am Südbahnhof
  • Was ist noch wichtig? Es laden ein: die Familien- und Seniorenbeauftragte Ines Gömer sowie die Beauftragte für Gleichstellung und Bürger*innenbeteiligung, Claudia Kowalzyck. Ein Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht.
  • Was? Diskussion über das Thema “Das Internet hat immer Recht?!”
  • Wann? Mittwoch, 16. September, 14 bis 16 Uhr.
  • Wo? Im Schönwalder Begegnungszentrum “Schwalbe”
  • Was noch? Die Partnerschaft für Demokratie begleitet und dokumentiert die Gesprächsrunden anonym, um sie an die Stadtverwaltung und die Politik weiterzuleiten. Ein Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht. Weitere Infos findet ihr hier.

Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!

Titelbild: Julia Schlichtkrull

Auf zum neuen Uver: Ein Interview mit dem Unverpacktladen Greifswald

Auf zum neuen Uver: Ein Interview mit dem Unverpacktladen Greifswald

Vor etwa einem Jahr haben wir euch in der Nachhaltigkeitskolumne über das Konzept “Unverpacktladen” informiert. Damals hieß es noch: “Leider haben wir in Greifswald (noch) keinen Unverpacktladen”. Zur Zeit ist das nächste verpackungsfreie Geschäft in Rostock gelegen – 100km Entfernung, eine Stunde Fahrtweg. Die Greifswalder Studierenden Esther Strohmer und Philippe Schäfer wollen genau das ändern und starteten am 21. August ihre Crowdfundingkampagne, mit dem Ziel, schon Ende des Jahres “Uver”, den ersten Unverpacktladen Greifswalds, zu eröffnen. Aber wer sind die beiden eigentlich? Woher kommt diese Idee? Wann eröffnet der Laden und wer ist die Zielgruppe dieses Geschäfts? Über das und vieles mehr haben wir mit den beiden gesprochen.

m.m: Am besten stellt ihr euch erst mal vor: Wer seid ihr, wo kommt ihr her, wie alt seid ihr, was studiert ihr?

Philippe: Also, ich bin Philippe. Ich bin 24 Jahre alt, wohne seit 2 Jahren in Greifswald und studiere hier Umweltnaturwissenschaften. Ich komme ursprünglich aus dem Saarland, da hab ich auch die meiste Zeit meines Lebens verbracht.

Esther: Ich bin Esther. Ich studiere Psychologie, allerdings als Fernstudium. Ich hab in Saarbrücken meinen Bachelor gemacht, da haben wir uns kennengelernt. Mit dem Bachelor komme ich hier nicht in den Master, deshalb das Fernstudium. Ich bin 27. Und ja, ich wohne auch seit 2 Jahren hier, also wir sind zusammen hergezogen.

m.m: Also kommt ihr beide ursprünglich aus Saarbrücken.

Esther: Ich nicht. Wir haben uns da nur kennengelernt. Da war ich auch zum ersten Mal in einem Unverpacktladen. In Saarbrücken hat also quasi diese Unverpackt-Geschichte ihren Anfang genommen.

Die Anfänge

m.m: Du warst da also in einem Unverpacktladen und hast dir gedacht: Das möchte ich hier auch umsetzen!

Esther: Das ist geil! [lacht] Ja, das war gut, weil der da relativ neu aufgemacht hat, deshalb war da einfach noch nicht so viel Betrieb, weil der noch nicht so bekannt war, also war Zeit zum Quat­schen. Die Inhaberin ist super lieb, sie hat uns jetzt auch schon viel unterstützt. Und als wir weggezogen sind, war es so scherzhaft: [verstellt ihre Stimme] Ja, ihr könnt ja dann in Greifswald einen aufmachen! Wir so: Ja, können wir mal gucken! Und dann gab’s hier halt keinen, und irgendwie haben wir uns dann so ein Jahr später gedacht, wir könnten eigentlich wirklich einen aufmachen. Wir sind auch noch gut in Kontakt mit ihr, sie hat uns ganz viele Tipps gegeben, Connections und so weiter.

Philippe: Genau. Das war so im September letzten Jahres. Es war erst mal nur so ‘ne Idee und dann haben wir immer mehr recherchiert und tatsächlich dafür gemacht, und dann hat das irgendwann angefangen, Form anzunehmen. Seit Anfang des Jahres sind wir so richtig an der Planung dran, schreiben einen Businessplan, machen uns Gedanken: Was brauchen wir alles, was müssen wir wissen, was müssen wir lernen? Wo kriegen wir noch die Unterstützung, die wir brauchen für das, was wir noch nicht haben? Und jetzt nimmt das Ganze Gestalt an.

m.m: Ihr seid also mit dem Unverpacktladen in Saarbrücken in Kontakt. Gibt es noch andere Betriebe oder Organisationen, die euch da ein bisschen fördern?

Philippe: Ja, aus allen möglichen Richtungen. Unverpackläden natürlich. Wir sind im Unverpacktverband drin, das ist ‘ne ziemlich coole Sache. Da hat man Kontakt zu allen anderen Mitgliedern in dem Verein und hilft sich wirklich viel untereinander, und man kriegt Antworten auf seine Fragen. Wir sind jetzt auch mit Green Goldi [Unverpacktladen] in Rostock öfter mal in Kontakt. Die helfen uns auch viel, sie haben uns auch gesagt, was sie machen, was sie anders machen würden und so weiter. Genau, Saarbrücken. Was war noch?

Esther: Tante Olga [Unverpacktladen in Köln]. Das sind die, die den Verband auch quasi leiten. Ziemlich cool ist auch, dass die meisten Unverpacktläden wollen, dass es sich verbreitet. Sie sagen nicht so: Äh ne, das ist mein Wissen, ich sag dir das nicht! Sondern es ist echt ‘ne super unterstützende Community.

Philippe: Genau. Es gibt da den Verband und es gibt auch auf Facebook noch eine Gruppe, da wird auch viel reingepostet, was es zum Beispiel für Glasbins gibt und was die für Vorteile haben oder was man Rechtliches beachten muss, solche Sachen. Da bekommt man richtig viel Unterstützung und Input.

m.m: Und hattet ihr vorher schon Erfahrung, im Vertrieb oder im Laden-Führen oder im Verkauf? Oder ist das jetzt alles learning by doing und von anderen lernen?

Philippe: Also, wir haben beide ein bisschen Erfahrung, wir haben beide nebenbei in ‘ner Gastro­nomie gearbeitet.

Esther: Genau, wir sind also vertraut mit Lebensmitteln und Hygiene. Wir haben auch beide schon den Hygieneschein gemacht, und Erfahrungen im Umgang mit Kunden gesammelt. Kassen­abschluss und so weiter, Laden aufmachen, Laden zumachen. Das haben wir auch alles gemacht.

m.m: Aber so einen Businessplan zu schreiben ist wahrscheinlich auch neu für euch, oder?

Philippe: Ja, wir haben da in den letzten Monaten echt so viel gelernt. Aber wir haben beide kein BWL studiert oder so. Da denkst du so: Joa, schreiben wir jetzt ‘nen Businessplan! [lacht] Und dann hockst du dich da dran und siehst: Das, das und das muss ich noch alles wissen. Also lässt man sich natürlich beraten, und dann sagen die Leute, was du da alles noch reinschreiben musst und so krass viele Sachen, die du beachten und wissen musst, und du denkst: Das pack ich ja niemals! Aber man lernt es dann einfach on the go. Auch was die ganze Finanzplanung angeht, so was ist auch recht komplex. Aber man informiert sich dann halt, lässt sich beraten und dann checkt man das auch alles. Das geht eigentlich ziemlich gut.

Esther: Ja, mir hat das mit dem Businessplanschreiben auch super viel geholfen. Uns wurde eine Onlineseite empfohlen, auf der ein paar Punkte vorgegeben sind und was man dazu schreiben soll. Ein Punkt ist zum Beispiel Markt und Kunden: Was ist unsere Zielgruppe, was ist eigentlich unsere Konkurrenz, oder ist der Markt für unser Projekt geeignet, so was. Wir sind da anfangs super blauäugig dran gegangen: Wir machen mal ‘nen Laden auf, blah blah, wird schon laufen. Und dann waren wir so: Hä, was ist eigentlich unsere Zielgruppe? So was hab ich mich nie gefragt!

Philippe: Und dann schreibst du da erst mal hin: Alle, irgendwie …

Esther: Ja, und alle ist natürlich genau die falsche Antwort [lacht]. Auch wenn wir das gerne hätten. Und dann haben wir uns überlegt: Okay, für wen könnte das aus welchen Gründen gut sein?

Studium, Standort, Spenden

m.m: Wollt ihr den Laden eigentlich nur zu zweit führen, als Hauptbeschäftigung?

Philippe: Ja, im Vordergrund steht erst mal der Laden, das ist im Moment das wichtigste für uns. Und mit dem Studium muss man schauen, ob das nebenbei geht.

Esther: Sollte es gut laufen, werden wir natürlich perspektivisch irgendwann jemanden anstellen, und dann können wir auch versuchen, uns mehr und mehr rauszunehmen, sodass wir dann auch noch Zeit haben. Wir haben jetzt beide fürs nächste Semester ein Urlaubssemester eingeplant, weil wir da auf jeden Fall eröffnen wollen. Ich kann sowieso auf Teilzeit gehen. Dieses Semester habe ich auch keine Klausuren geschrieben, das ist auch kein Weltunter­gang. Und dann können wir das Studium ein bisschen ziehen.

Philippe: Ich mag mein Studium aber zum Beispiel voll gerne, das ist interessant und ich finde es schön, das zu machen. Das würde ich also gerne beenden, auch für mich.

m.m: Das mit dem Studium bekommt ihr also geregelt. Aber seid ihr sonst auf irgendwelche Hürden gestoßen in eurer Planumsetzung?

Esther: Ich finde, was gerade ‘ne Hürde ist, ist einen guten Laden zu finden. Das ist ein bisschen schwierig, wir wollen gerne in der Innenstadt oder in Innenstadtnähe sein, und wir haben genaue Vorstellungen. Er soll so um die 150 Quadratmeter groß sein, ein gutes Lager haben, nicht zu weit weg, nicht zu teuer natürlich. Das ist nicht so leicht.

Philippe: Es gibt viel, aber oft muss man irgendeinen Kompromiss eingehen und dann muss man überlegen, welchen Kompromiss man eingehen will.

Esther: Oder ob wir die Eröffnung am Ende nicht noch weiter nach hinten verschieben. Corona hat uns super ausgebremst, weil wir da eigentlich schon mit unserem Crowdfunding starten wollten, aber dann haben wir unser Video nicht fertig gekriegt. Und als es losgehen sollte, hatten wir Angst, dass kein Mensch spenden würde, weil alle dachten: Oh Gott, nicht dass ich meinen Job verliere! Das verstehe ich auch voll! Aber irgendwie hab ich das Gefühl, ich warte schon so lange darauf, dass es losgeht und jetzt möchte ich auch, dass es losgeht, und dass wir einen Laden finden und nicht noch warten müssen, bis ein guter kommt.

m.m: Aber ihr habt da schon ein paar Optionen im Auge?

Esther: Ja … Aber die sind halte alle nicht optimal! [lacht]

Philippe: Aber es ist schon so, dass wir was finden würden, wenn wir jetzt dringend loslegen müssten [lacht]. Ja, das ist auf jeden Fall ‘ne Hürde, das zu koordinieren – wann macht man was. Es kommt einem dann alles immer ziemlich viel vor, wenn man so sieht, was man noch alles zu tun hat. Das ist dann auch das Spannende, wie man das so geregelt kriegt.

m.m: Ihr seid aber noch optimistisch, dass das bis zur Eröffnung Endes des Jahres was wird?

Philippe: Ja, voll. […] Das würden wir auf jeden Fall hinbekommen. Die Frage ist halt, ob es vielleicht besser wäre, wenn es ein bisschen länger dauert.

Esther: Aber wir wissen nicht, ob bis dahin nicht vielleicht irgendwo ein guter Laden frei wird. Durch Corona müssen gerade viele Läden schließen. Das ist natürlich doof für die Läden, aber gut für uns. Wir wollen uns allerdings auch nicht drauf verlassen, dass das passiert. Nur das, was jetzt gerade da ist, ist leider nicht optimal.

m.m: Ein genaueres Datum oder einen Monat habt ihr aber noch nicht im Blick?

Philippe: Leider nicht ganz. Es wird jetzt so langsam absehbar. Wenn unsere Crowdfunding-Kampagne erfolgreich ist, können wir damit zur Bank gehen und dann wissen wir ungefähr, wie lange es noch dauert, bis der Kredit genehmigt ist. Und dann ist natürlich auch die Location noch ein Faktor. Ein richtiges Datum können wir also leider noch nicht festlegen.

m.m: Das Crowdfunding ist ja jetzt vor zwei Wochen gestartet. Seid ihr von den Spenden komplett abhängig oder habt ihr noch andere finanzielle Backups? Oder steckt ihr da auch euer privates Geld rein?

Philippe: Nee, also das ist kein privates Geld, wir sind schon abhängig davon. Es ist halt sehr kostenintensiv, den Laden zu machen. Was wir beim Crowdfunding bekommen, ist auch nur ein Teil von dem Geld, damit wir damit eine Finanzierung bei der Bank machen können. Da muss man nämlich immer Eigenkapital mitnehmen. Aber es läuft ja bisher super gut, also wir sind richtig, richtig dankbar, dass so viele Leute spenden und uns unterstützen, mittlerweile schon ungefähr 200 Leute. Das ist ein Haufen Kohle, der da so zusammen­kommt, also ohne das wäre es echt ziemlich schwierig, das zu stemmen. Was voll schön ist, aber es fehlt halt immer noch einiges. Das ist immer so bei so einer Crowdfun­ding-Kampagne, in den ersten Tagen geht es immer erst richtig ab und dann ist meistens Flaute. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es jetzt bei uns weitergeht.

Esther: Ja, ich bin auch ein bisschen aufgeregt. Aber, das wird schon. Wir haben bisher noch kein eigenes Geld in diese Kampagne investiert, aber wir haben natürlich schon Geld in das ganze Projekt gesteckt. Zum Beispiel haben wir einen Marktstand, da kann man uns gerne besuchen, samstags, und dienstags wahrscheinlich auch. Auf unserer Instagramseite sagen wir immer, wann wir auf dem Markt sind und machen auf uns aufmerksam. Und da sind auch viele Leute, die so zu uns kommen: Ey, wo ist denn euer Laden? Oder: Wann macht ihr denn auf? Und dann erklären wir das und verweisen auf Startnext, und dass sie es weitererzählen und uns unterstützen sollen. Ja, das ist auf jeden Fall cool, Markt macht auch Spaß [lacht].

m.m: Auf dem Markt habt ihr sicherlich schon viele Reaktionen bekommen. Sind da auch Leute dabei, die gar keine Ahnung haben, was so ein Unverpacktladen überhaupt ist?

Esther: Es geht sogar.

Philippe: Die meisten wissen echt Bescheid.

Esther: Ja, die Leute, die bei uns anhalten wissen auch Bescheid. Ich glaub, die anderen, die sich denken: Hä, was soll das sein?, die gehen auch lieber weiter [lacht].

m.m: Seid ihr auch schon auf kritische Stimmen gestoßen?

Esther: Also, noch nicht persönlich … Eine Freundin von mir hat unser Projekt aber zum Beispiel auf Jodel geteilt und da kam so: Das wird ja eh nichts, das rechnet sich gar nicht! Ich frag mich, wie derjenige darauf kommt! Ich glaube, jemand anderes hat auch gesagt, das braucht es nicht, weil es schon drei Bioläden gibt. Aber der Unterschied zu den Bioläden ist natürlich, dass wir keine Verpackung haben. Und dann kann man sich überlegen: Braucht es das vielleicht doch.

m.m: Ihr habt es ja eben schon angedeutet, aber warum wollt ihr genau in Greifswald dieses Geschäft eröffnen?

Esther: Also, wir wohnen gerade hier [lacht]. Und würden dann natürlich auch selber bei uns ein­kaufen gehen [lacht].

Philippe: Richtig, wir wohnen halt hier, wir finden’s schön hier, wir sind gerne hier. Uns ist auch wichtig, dass diese Bewegung vorangetrieben wird und sich mehr verbreitet. Wenn man mal schaut, wo es Unverpacktläden gibt, ist hier oben irgendwie voll das riesige Loch. Es gibt nur den in Rostock. Es braucht halt auch Leute, die das Ganze ein bisschen vorantreiben.

Esther: Das war eigentlich auch unsere ursprüngliche Motivation. Und ich wohne richtig gerne hier, ich find’s wirklich schön, und ich denke auch, dass wir erst mal hier bleiben. Vielleicht nicht für ganz immer, aber das sehen wir dann. Für die nächsten Jahre auf jeden Fall.