von Fabian Kauschke | 07.12.2021
Alle Jahre wieder weihnachtet es auch beim webmoritz.! Hier wird Weihnachtsmusik gedudelt, werden Plätzchen gebacken und Geschichten der vergangenen, diesjährigen und zukünftigen Weihnacht unter flackernden Lichterketten geraunt. Einen Teil dieser besinnlichen Stimmung möchten wir wieder in unserem Adweb.kalender mit euch teilen. Hinter dem 7. Fensterchen erwartet euch: Lasst es mit den Weihnachtsfilmen, Netflix!
You better watch out
You better not cry
You better not pout
I’m telling you why
Another horrifying Netflix Weihnachtsfilm is coming to your Endgerät
Es ist wieder mal diese Zeit des Jahres: Weihnachten. Es gibt wohl keinen kontroversen Diskurs darüber, dass Weihnachten neben den tollen Themen wie Familie, Liebe und Frieden auch seine schlechten, eisigen Seiten mit sich bringt. Eine Seite davon, über die der*die aufgeweckte Medienkonsument*in jährlich stolpert, ist eine Reihe an neuen Weihnachtsfilmen, die Jesus‘ Geburtstag neu erfinden oder zumindest mit ihrem eigenen, süßen Charme versehen wollen. Genauso tut es auch die allseits beliebte „Kommt-ja-sonst-nix“-Maschine Netflix jedes Jahr. Bislang hatten sie es für mich mit dem 2019 erschienenen, bis jetzt warum auch immer noch nicht zum Weihnachtsklassiker gewordenen „A knight bevor Christmas“ geschafft, dem König Trash die Krone aufzusetzen. Dabei handelt es sich nicht etwa um das bekannte Meisterwerk von Tim Burton, sondern um die geniale Idee, einen Ritter urplötzlich durch irgendeine mysteriöse alte Dame in das moderne Weihnachten 2019 zu teleportieren. Der Rest des Films besteht darin, dass der edle Ritter bei „High School Musical“-Star Vanessa Hudges einzieht und irgendwelche Aufgaben erledigen muss. Das ist aber auch egal, weil es ist Weihnachten und daher geht es nur darum, die große Liebe zu finden, auch wenn diese in Form von einem Mann kommt, der bis vor ein paar Tagen noch geglaubt hat, dass Magie die Welt zusammen hält. Er hat wohl zu viel „Master of the Universe“ gesehen. Schade, dass das im 21. Jahrhundert nicht mehr der Fall ist, sondern die Kraft der Menschen einzig daher kommt, „bis baldrian“, „Tschüsseldorf“ oder „bis Danni Lowinski“ zu sagen.
Somit befinden wir uns in einer neuen Saison der Festlichkeiten. Auch dieses Jahr wurde sich wieder nicht nur am Titel von Weihnachtsklassikern inspiriert. In „Lovehard“ spielen „Vampire Diaries“-Vampir (würde ich mal sagen, hab ich nicht gesehen) Nina Dobrev und Jimmy O. Yang, der neben Steve Carell und John Melkovich in Netflix‘ „Space Force“ zu sehen war (hab ich gesehen, war so „naja“), die Hauptrollen. Es fällt auf, dass es sich beim Titel um ein Kompositum aus „Love Actually“ („Tatsächlich… Liebe“) und „Die Hard“ („Stirb Langsam“) handelt. Zwei Filme die wohl zu den meistgeliebten, meistgehassten aber auch auf jeden Fall meistgesehenen Weihnachtsfilmen gehören. Spielen die Titel in der Geschichte eine große Rolle? – Ja, sie kommen durchaus in entscheidenden Szenen vor. Ist es clever, die gleiche Schriftart wie die Originale zu verwenden? – Ja, auch das muss gesagt werden, da so es wohl durchaus öfter dazu kommen wird, dass Nutzer*innen versehentlich auf den Film klicken und die Winterträgheit sie wohl auch zum Weiterschauen zwingt.
Worum geht es? Ich würde hier eine Spoilerwarnung aussprechen, aber im Prinzip erspar‘ ich euch nur die Zeit, dir ihr für diesen Film verschwenden würdet, also bitte, gern geschehen, frohe Weihnachten. Der Basisplott besteht darin, dass Hauptcharakter Natalie beruflich journalistisch von ihren verheerend schlechten Flirt „Altert“ (das Tinder der Flirty Birdys) Dates berichtet. Diese wenig einfallsreiche „Sex and the City“-eske Grundprämisse führt sie dazu, das Datingleben an den Nagel zu hängen. Nur aber, bis ihr eine neue Begegnung in der App aus heiterem Himmel den wohlmöglich perfekten Typen in die vorweihnachtliche Anstrengung zaubert. Sofort kommunizieren sie natürlich ihre tiefsten Gefühle (was man auch sonst mit Fremden macht) und er kennt alles, wofür sie tiefgreifende Empfindungen besitzt. Sie konkurrieren darüber, ob „Love Actually“ oder „Die Hard“ der bessere Weihnachtfilm ist und er kennt auch noch zufällig das Gedichtband, welches die kürzlich verstorbene Mutter Natalie immer vorgelesen hat. Quelle Surprise. Das wird begleitet mit Filmsequenzen, in denen anscheinend die Realitäten beider Personen verschmelzen und beide nebeneinander sitzen oder sich gegenseitig in den Schlaf säuseln. Dabei kommt jedoch die gewisse Würze ins Spiel, denn er wohnt in irgendeinem Dorf am anderen Ende des Landes. Was macht sie? Ja na klar, sie reist zu Weihnachten als Überraschung zu ihm, was soll schon schiefgehen?
Nun, sie wird gecatfished. Nochmal – Quelle Surprise. Hot guy (der Name ist wirklich egal) ist gar nicht in echt hot guy. Schade, dafür hat sie aber Glück, dass hot guy trotzdem in der Stadt wohnt. So schließen Catfish Guy und Natalie einen Deal, dass sie über Weihnachten seine Freundin spielt und er ihr dafür hilft, an hot guy heranzukommen. Nun ist es nur noch ein egales Hochdramatisiere und Zugespitze der Situation, weil Catfish guy einen einfach nur gemeinen und egozentrischen Bruder hat und Natalie und Catfish Guy sich aus Versehen verloben, weil die Familie sich doch so freut. Hot guy macht gerne Sachen draußen, Natalie macht eigentlich gar nichts gern, und Catfish guy stellt gerne Kerzen her, die nach toten Familienangehörigen riechen. Am Ende zieht sie die ikonische „Love Actually“ Andrew Lincoln oder doch Boris Johnson Nummer mit den beschrifteten Schildern durch, da sie erkannt hat, dass doch eigentlich sie Catfish Guy liebt. Ende.
Den Film als Weihnachtsfilm zu deklarieren, ist an dieser Stelle durchaus ein Problem. Denn Weihnachten spielt allgemein, bis auf ein bisschen für Rentner singen und Weihnachtsbaum schmücken wirklich keine große Rolle. Daher ist es wohl auch kein Weihnachtsfilm, sondern eher ein „ich hoffe Weihnachten ist bald vorbei“-Film. Das widerspricht jedoch auch dem Handlungsmotiv von Natalie, denn eigentlich ist sie ja doch an hot guy interessiert, möchte aber trotzdem einfach wieder nach Hause. Sie ist dadurch in einem sich gegenseitig widersprechenden zeitlichen Perpetuum Mobile gefangen.
Außerdem ist zu hinterfragen, welchen kategorischen Anspruch der Film an sich hat. Ist es eine Komödie, dann ist Humor mit dem neudeutschen Cringe gleichzusetzen. Andere Ausgüsse an komödiantischem Material sind leider starke Mangelware, sodass es nur gelegentlich auch mal so etwas wie Ironie oder sogar ein Witz ins Drehbuch geschafft hat.
Genauso wird auch versucht, irgendeine Art des Mitfühlens und der Sentimentalität in den Zuschauer*innen zu erwecken. Meistens besteht das jedoch darin, dass Natalie allergische Schocks hat, oder jeder genau eine Vater oder Mutter Figur verloren hat. Das wärmt das Herz jedoch genauso auf wie eine kaputte Heizung.
So muss man schlussendlich feststellen, dass sich wohl auch Netflix‘ neue Weihachtsauslage „Lovehard“ nicht in eine Kategorie der Must Watch Weihnachtsklassiker einordnen wird. Das liegt zum einen daran, dass die Geschichte an keinem Punkt überraschend daherkommt und man immer schon die nächste Szene voraussagen kann. Zum anderen ist es auch kein komödiantisches Meisterwerk, das das Publikum trotz schlechter Geschichte an sich immer wieder zumindest zum Schmunzeln bringt. So muss der Film wohl in die immer beliebter werdende Kategorie des Trashs eingeordnet werden, sodass man sich an der schlechten Machart trotzdem auf die ein oder andere Art erfreuen kann.
Beitragsbild: Julia Schlichtkrull
Bild: Samira Rahi auf unsplash.com
von Svenja Fischer | 06.12.2021
Wie jedes Jahr stehen im Januar die Gremienwahlen für die studentischen und akademischen Gremien an. Dabei werden das Studierendenparlament (StuPa), die Fachschaftsräte (FSR) sowie der Senat und die Fakultätsräte neu gewählt. Und aktuell werden noch Bewerber*innen für das StuPa und die FSR gesucht. Die Bewerbungsfrist endet morgen, am 07.12.!
In unserem Artikel vom 24. November hier auf dem webmoritz. haben wir euch bereits genauer erklärt, was das für Gremien sind und was sie überhaupt machen. Sowohl das StuPa als auch die FSR sind äußerst wichtig für die studentische Selbstverwaltung und stellen gerade für uns Studierende sehr nützliche Anlaufstationen für die Themen Finanzen, Probleme mit Dozierenden oder Prüfungen sowie Veranstaltungen zu verschiedensten Themen dar. Es ist also im Interesse aller, dass diese Gremien möglichst gut arbeiten. Dafür ist es jedoch wichtig, dass sie möglichst voll besetzt sind. Für die aktuelle Wahlperiode sind aber leider noch sehr wenige Bewerbungen eingegangen. Das ist schade, denn Angst vor den Aufgaben ist unbegründet; in allen Gremien gibt es erfahrene Mitglieder, die neu gewählte Kolleg*innen an die Hand nehmen können.
Falls ihr euch jetzt also spontan noch selbst bewerben möchtet oder Kommiliton*innen kennt, die ihr zu einer Bewerbung motivieren möchtet, findet ihr alle Informationen dazu im Studierendenportal. Alles, was ihr für eine erfolgreiche Bewerbung machen müsst, ist das Dokument aus dem Portal auszufüllen und dieses ausgedruckt und unterschrieben bis zum 07.12. (das ist morgen!) um Mitternacht mit einem Lichtbildausweis im AStA einzureichen.
Solltet ihr noch irgendwelche Fragen zur Bewerbung oder zur Wahl selbst haben, könnt ihr euch gerne mit einer E-Mail an die Wahlleitung wenden: wahl.stud@uni-greifswald.de
Beitragsbild: geralt auf pixabay.com
von Annica Brommann | 06.12.2021
Alle Jahre wieder weihnachtet es auch beim webmoritz.! Hier wird Weihnachtsmusik gedudelt, werden Plätzchen gebacken und Geschichten der vergangenen, diesjährigen und zukünftigen Weihnacht unter flackernden Lichterketten geraunt. Einen Teil dieser besinnlichen Stimmung möchten wir wieder in unserem Adweb.kalender mit euch teilen. Hinter dem 6. Fensterchen erwartet euch: Mit dem Weihnachtsgeschenk etwas Gutes tun.
Da hat man sich gerade aufgerafft, ein paar Weihnachtssterne und Lichterketten in der Wohnung aufzuhängen, schon ist der zweite Advent vorbei und die Nikolausschuhe wollen gefüllt werden. Der Dezember ist trotz der vielbesungenen Besinnlichkeit meistens voller Trubel des endenden Jahres – Glühwein, Prüfungsanmeldungen, Kekse backen, einzureichende Paper, Glühwein und noch etwas: Die Suche nach Geschenken.
Ein Geschenk, für das man noch nicht mal die Wohnung in die Coronakälte verlassen oder den Internetanbieter des (Nicht-)Vertrauens aufsuchen muss, ist eine Tierpatenschaft. Neben dem lokalen Tierheim oder Tierschutzbund gibt es zahlreiche (geprüfte) Initiativen, die Patenschaften für die verschiedensten Tiere anbieten. Das reicht von einzelnen Schicksalen, wie etwa aus Gefangenschaft geretteten Tieren, bis hin zu der Mitfinanzierung von ganzen Bienenvölkern oder Initiativen, die sich neben den Tieren auch für den Erhalt des Lebensraumes oder die Aufklärung und Forschung einsetzen.
Gerade für uns Studierende mit begrenzten finanziellen Mitteln spielt natürlich die Höhe des Spendenbetrags eine wichtige Rolle. Viele Organisationen bieten glücklicherweise verschiedene Modelle an: von einmaligen bis regelmäßigen Beiträgen in individueller Höhe ist am Ende viel Auswahl dabei, um ein passendes Geschenk zu finden. Natürlich lohnt sich immer ein prüfender Blick auf die Verwendung und Transparenz der Spendenbeiträge, aber aus Skepsis gar nicht zu spenden, hilft am Ende garantiert nicht.
Und noch ein letztes Argument: Über die Patenschaft bekommt das Ganze trotzdem einen persönlichen Charakter. Ihr könnt beispielsweise das Lieblingstier eurer Liebsten unterstützen oder, wie beispielsweise bei Bienenpatenschaften, jedes Jahr einen Honig mit persönlichem Etikett als Dankeschön zugeschickt bekommen. So bekommt meine Mama jedes Jahr zum Muttertag einen Honig von ihrer „Brommi-Biene“ und erzählt stolz, dass sie Delfinpatin von Jonny ist – solch kleine Gesten können also lange positiv ausstrahlen und nicht nur die schenkende und beschenkte Person erfreuen, sondern im kleinen Rahmen auch irgendwo auf der Welt ein wenig helfen.
Beitragsbild: Julia Schlichtkrull
von Julian Schlichtkrull | 05.12.2021
Es ist mal wieder so weit: In der kommenden Woche steht nicht nur der Nikolaus vor der Tür, sondern auch eine Vollversammlung am Dienstag und eine StuPa-Sitzung am Mittwoch. Und letztere kommt mit einer kleinen vorweihnachtlichen Überraschung daher, denn am 08.12.2021 werdet ihr die Möglichkeit haben, euch um das Amt der studentischen Vertretung im Rektorat unserer Universität zu bewerben.
Beinahe kommt es einem wie Täglich grüßt das Murmeltier vor, auch wenn die Idee eines studentischen Prorektorats erst im Wintersemester 2020 eingebracht wurde und die Vorstellung der letzten Bewerber*innen gerade einmal ein Jahr zurückliegt. Denn viel (oder vielleicht auch viel zu wenig) wurde seit der gescheiterten Wahl im Senat über das Thema geredet und dabei immer wieder die Frage aufgeworfen: Wie konnte es dazu kommen? Jetzt könnten die Diskussionen über Schuldweisungen jedoch endlich zu einem Ende kommen. Eine neue Wahlrunde für das Amt der studentischen Vertretung steht an, dieses Mal mit einigen formellen Änderungen.
Die erste und auffälligste davon ist wohl der Titel selbst. Wie Bianca (AStA-Referentin für Hochschul- und Innenpolitik) auf der vergangenen StuPa-Sitzung erklärte, gibt es ein „studentisches Prorektorat“ de facto laut Satzung des Landeshochschulgesetzes nicht, weshalb sich jetzt auf die Bezeichnung „studentische*r Vertreter*in im Rektorat“ geeinigt wurde. Mit der Umbenennung erhofft man sich nun also den kritischen Stimmen entgegenzuwirken, die im Namen der Position bereits einen Gesetzesbruch gesehen haben.
Auch am Wahlprozedere wurde herumgeschraubt: Die Vorstellung der Kandidierenden wird wieder in mehreren Etappen erfolgen, wobei auf der StuPa-Sitzung am 08.12.2021 bereits eine Wahl stattfinden soll, ebenso wie auf der Sitzung der FSK (Fachschaftskonferenz) am 19.01.2022. Allerdings wollen sich die Gremien dieses Mal nicht zwingend auf eine*n Bewerber*in festlegen. Um das nächste Level im Senat zu erreichen, genügt dieses Mal eine einfache Mehrheit. Das bedeutet, dass über alle Bewerber*innen einzeln abgestimmt wird, und jede Person als Vorschlag gilt, die mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen kann. Sollte das also bei mehreren Bewerber*innen der Fall sein, werden diese allesamt an den Senat weitergeleitet. Hier findet dann die offizielle Wahl statt, die Vorstellung innerhalb der Studierendenschaft ist also dafür gedacht, um Vorschläge für den Senat zu finden.
Gleich geblieben sind die Anforderungen an das Amt. Im Studierendenportal findet ihr eine Stellenausschreibung mit allen Anforderungen, die an die studentische Vertretung im Rektorat gestellt werden. Da die Stelle bisher an der Universität Greifswald noch nicht besetzt war, ist es unmöglich, hierfür eine vollständige Liste zu erstellen – ihr solltet also auch ein wenig Flexibilität mitbringen. Wichtig ist jedoch, dass ihr für die gesamte Legislatur von einem Jahr Student*in unserer Universität seid. Erwünscht sind zudem hochschulpolitische Erfahrungen, eine offene und kommunikative Art sowie Selbstständigkeit und ein generelles Interesse an studentischen Angelegenheiten. Da ihr im Rektorat und anderen Gremien Mitglied sein und als Bindeglied zwischen Studierendenschaft und Rektorat fungieren werdet, solltet ihr natürlich auch eine gewisse kommunikative Kompetenz vorweisen können. Grundsätzlich steht eine Bewerbung aber jedem*r Studierenden frei, der*die Interesse hat.
Bei Fragen steht euch jederzeit das StuPa-Präsidium zur Seite, die ihr am einfachsten mit einer Mail an stupa@uni-greifswald.de erreicht. Auch wenn ihr euch bewerben wollt, solltet ihr dem Präsidium bereits vorab eine kurze Ankündigungs-Mail zukommen lassen, um diesem bei der Planung der Sitzung zu helfen. Solltet ihr euch jedoch erst am Mittwoch ganz spontan dazu entscheiden, euch für das Amt aufstellen zu lassen, ist auch das möglich: Wie bereits von anderen Wahlen im Studierendenparlament bekannt, sind auch Initiativbewerbungen während der Sitzung möglich. Also, nutzt eure Chance und bewerbt euch!
Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? Bewerbung zur studentischen Vertretung im Rektorat
Wann? Mittwoch, 08.12.2021, 20 Uhr c.t.
Wo? Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Hörsaal 3/4
Wer? Jede*r! Hauptsache, ihr habt Bock.
Beitragsbild: Annica Brommann
von webmoritz. | 05.12.2021
Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.
von Annica Brommann, Maret Becker und Nina Jungierek
Veranstaltungen
Neuigkeiten
- In der STRAZE könnt ihr ab sofort immer montags und freitag Capoeira praktizieren. Ihr könnt, egal ob Anfänger*in oder Fortgeschritte*e, ein kostenloses Schnuppertraining absolvieren. Bei regelmäßiger Teilnahme kostet der Kurs zwischen 10 und 15 Euro im Monat. Mehr Infos dazu gibt es hier.
- Im Kunstkubus CUBIC ist ab sofort eine Ausstellung zur Dichterin Sybilla Schwarz einsehbar. Dabei besteht der Grundgedanke der Installation darin, ein „visuelles Kabinett“ als Inszenierung von poetischen Denken und Sehen von Sibylla Schwarz in zeitgenössischer Form zu präsentieren.
Altigkeiten
- Das Koeppenhaus beherbergt zurzeit eine Ausstellung von Max Baitinger. Dieser verbindet in seinem Graphic Novel „Sibylla“ das Leben und Werk der Barockdichterin Sibylla Schwarz mit seiner ganz eigenen Betrachtung ihrer Person. Die Ausstellung kann noch bis Ende Januar besucht werden.
- Der Greifswalder Weihnachtsmarkt noch bis zum 21.12.2021 geöffnet. Es gilt die 2G+ Regelung (Stand 03.12.2021).
- Derzeit könnt ihr eine Ausstellung zum Thema Toleranz in Comics und Graphic Novels in der STRAZE besuchen.
- Unter dem Titel „einDRUCKE 2021 – think global, print lokal“ stellt die STRAZE gerade Werke aus, welche seit dem Frühsommer in der [druckkammer] entstanden sind.
- Im Pommernhus zeigt die Künstlergruppe Die Buhne unter dem Titel „Zwischen den Jahren“ ihre neusten Werke.
- Im PKBkunstLaden könnt ihr noch bis zum 18.12.2021 die Ausstellung des polnischen Künstlers Ryszard Balon besuchen.
- Im BioTechnikum könnt ihr (Montag bis Donnerstag von 8 bis 15:30 Uhr und Freitag von 8 bis 15 Uhr) außerdem die Ausstellung „Wenn die Kinder Segeln gehen“ von Nils-Olaf Hübner besuchen.
- Jeden Dienstag und Donnerstag findet in der Kabutze von 14 bis 18 Uhr das „Nähen für Alle!„ statt.
Veranstaltungen
- Was? Impfaktion „freies Impfen“ des Landkreises Vorpommern Greifswald
- Wann? Montag, 06.12.2021, 9-16 Uhr
- Wo? im Rathaus Greifswald
- Was? Impfaktion „freies Impfen“ des Landkreises Vorpommern Greifswald
- Wann? Samstag, 11.12.2021, 9-16 Uhr
- Wo? im Rathaus Greifswald
Neuigkeiten
- Ab dem 06. Dezember gilt in der Stadtverwaltung die 3G-Regel.
- Die Arbeitslosenquote befindet sich auf einem historischen Tief in Greifswald. Sie beträgt 5,8 Prozent.
- Hier findet ihr alle Testzentren in Greifswald verlinkt.
- Die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierung liegt im Kreis Vorpommern-Greifswald zurzeit bei 5,9 (Stand: 03.12.2021). Damit steht der Landkreis auf Stufe 3 – gelb. Dennoch gilt in unserem Landkreis die 2GPlus-Regel. Der Wert richtet sich nach der Corona-Ampel, die in MV gilt. Dabei ist die Hospitalisierung entscheidend, im zweiten Schritt wird auf die Infektionszahlen geschaut und danach auf die ITS-Auslastung.
Veranstaltungen
- Was? Informationsveranstaltung „Prüfungen planen, organisieren und vorbereiten“
- Wann? Montag, 06.12.2021, 16-17 Uhr
- Wo? Jitsi
- Was? 5. ordentliche Sitzung des Haushaltsausschusses
- Wann? Montag, 06.12.2021, 20 Uhr
- Wo? Konferenzraum des AStA
- Was wird besprochen? Unter anderem der Haushaltsplan 2022
- Was? Einführung in Werkzeuge und anwendungsorientierte Empfehlungen für das Forschungsdatenmanagement
- Wann? Dienstag, 07.12.2021, 14-16 Uhr
- Wo? BBB im Moodle-Kurs, zur Anmeldung gelangt ihr hier
- Was? Studentische Vollversammlung
- Wann? Dienstag, 07.12.2021, 14:15 Uhr
- Wo? Moodle-Kurs und im DFN-Livestream
- Was ist das? Alles rund um die Vollversammlung könnt ihr beispielsweise in diesem Artikel nachlesen.
- Was? Ordentliche Sitzung der SKL (Ständige Kommission Lehramt)
- Wann? Mittwoch, 08.12.2021, 18:15 Uhr
- Wo? Moodle-Kurs
- Was wird besprochen? Unser anderem Berichte und Wahlen für den*die Beauftragte und den Vorsitz.
- Was? 13. ordentliche StuPa-Sitzung
- Wann? Mittwoch, 08.12.2021, 20:15 Uhr
- Wo? Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Hörsaal 3/4 (3G und Test)
- Was wird besprochen? Unter anderem Wahlen, die studentische Vertretung im Rektorat, der Haushalt 2022 sowie die Aufhebung mehrerer Beschlüsse.
- Was? Workshop „Queerness in der Schule“
- Wann? Freitag, 10.12.2021, 12-18 Uhr
- Wo? Ernst-Lohmeyer-Platz 3, Seminarraum 2.14
- Anmeldung? Ihr könnt euch einfach im Selbstbedienungsportal für den Workshop einschreiben.
Neuigkeiten
- In der Präsenzlehre gilt nun die 2G-Regelung. Falls ihr es nicht schon getan habt, schickt euren 2G-Nachweis als exportierte PDF über die Uni-Mail an covidzertifikat@uni-greifswald.de oder zeigt ihn bei einer persönlichen Anlaufstelle vor. Alle weiteren Informationen findet ihr im Uni-Update.
- Die Prüfungsanmeldung läuft dieses Mal länger: Vom 29.11.2021 bis 03.01.2022 könnt ihr euch online über das Selbstbedienungsportal für alle Prüfungen anmelden. Durch eine Änderung der Rahmenprüfungsordnung gibt es einige neue Regelungen, diese könnt ihr hier nachlesen.
- Bei der StuPa-Sitzung am 08. Dezember habt ihr die Möglichkeit, euch als studentische*r Vertreter*in im Rektorat vorzustellen. Nähere Informationen zum Verfahren findet ihr auch in einer Mail des Studierendenparlaments vom 24. November.
- Am 11. November wurde die offizielle Wahlbekanntmachung für die studentischen Gremienwahlen im Januar 2022 veröffentlicht! Wenn ihr euch für das Studierendenparlament oder euren Fachschaftsrat aufstellen lassen wollt, habt ihr dafür noch bis zum 07. Dezember Zeit. Alle Infos findet ihr im Studierendenportal, die Bewerbung läuft dann über BoardElect.
- Seit der vorvorletzten StuPa-Sitzung ist nur noch ein einziges AStA-Referat unbesetzt: Das Referat für politische Bildung und Antifaschismus. Die Referatsbeschreibung findet ihr im Studierendenportal oder in diesem webmoritz.-Artikel.
- Bis zum 17. Dezember könnt ihr wieder an einer Umfrage des Institut für Psychologie teilnehmen. Alle Infos findet ihr in einer Uni-Mail vom 30.11.2021.
Altigkeiten
- Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin, Termine können über 03834/86-5478 vereinbart werden.
- Am 30. November beginnt die interdisziplinäre Ringvorlesung „Wissenschaft und demokratische Kultur“. Die Vorträge finden in der Aula der Universität statt, werden aber auch im Livestream zugänglich sein. Sie setzen sich mit dem Leitbild der Universität, einer freiheitlichen, zivilen und demokratischen Gesellschaft, und dem vielschichtigen Verhältnis von Wissenschaft und demokratischer Kultur auseinander.
- Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.
- Gemeinsam mit weiteren ostdeutschen Studierendenwerken findet ein Videowettbewerb statt. Gesucht werden kreative, kurze, knackige Videos (ca. 1 Min.), die sich mit dem Thema „Aussichten… Wie stellst du dir dein Studierendenwerk der Zukunft vor?“ auseinandersetzen. Von Platz 1 bis Platz 10 sind zwischen 100 und 500 € zu gewinnen. Alle weiteren Infos findet ihr hier.
- Auf Initiative der studentischen Senator*innen beschloss der erweiterte Senat am 17.11.2021 den Antrag „Weltoffene Universität“, der angesichts der aktuellen Geschehnisse an die Werte und Bekenntnisse des Leitbildes der Universität von 2012 anknüpft.
Im Beschluss heißt es unter anderem: „Im Kontext der aktuellen Berichterstattung bekräftigt der akademische Senat die Werte und Aussagen des Leitbildes der Universität Greifswald. Demnach tritt die Universität für eine freiheitliche, weltoffene und demokratische Gesellschaft ein. Fremdenfeindlichkeit und diskriminierendes Gedankengut finden an dieser Universität keinen Platz. Betroffene von Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren die größte Solidarität seitens der Universität und ihrer Mitglieder.“
Veranstaltungen
- Was? Weihnachtsmannführung
- Wann? Samstag, 11.12.2021, 16 Uhr
- Wo? Treffpunkt ist die Greifswald-Information am Markt
- Eintritt? 5 Euro pro Person
- Anmeldung? Eine Reservierung ist notwendig und kann hier vorgenommen werden.
Altigkeiten
- Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.
- Die Uni bietet fortan einen Babysitter*innenpool an. Die neuen familienfreundlichen Angebote der Uni könnt ihr hier nachlesen.
- Der Greifswalder Jugendstadtplan, welcher von und für Jugendliche konzipiert wurde, bietet einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Einrichtungen der Region.
Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!
Beitragsbild: Julia Schlichtkrull
von webmoritz. | 05.12.2021
Alle Jahre wieder weihnachtet es auch beim webmoritz.! Hier wird Weihnachtsmusik gedudelt, werden Plätzchen gebacken und Geschichten der vergangenen, diesjährigen und zukünftigen Weihnacht unter flackernden Lichterketten geraunt. Einen Teil dieser besinnlichen Stimmung möchten wir wieder in unserem Adweb.kalender mit euch teilen. Hinter dem 5. Türchen erwartet euch: das erste Abenteuer des abenteurigen Streifenhörnchens Cornelius von Nussingen.
Durch das löchrige Blätterdach fiel ein Tropfen schmelzenden Schnees auf Cornelius‘ spitze Nase. Er schüttelte den pelzigen Kopf, sah wütend nach oben, dann wieder voller Enttäuschung hinab auf die Papiere, über denen er gerade gebrütet hatte. Natürlich nur metaphorisch gesprochen, Streifenhörnchen brüten immerhin nicht – und selbst wenn sie es täten, wäre er der letzte, der sich um eine solche Aufgabe kümmern würde. Zum einen, da er sich als glücklichen glücklichen Single und erfolgreichen Herzensbrecher verstand, zum anderen, da das Kümmern um ein fiepsendes, nerviges Hörnchenbalg definitiv nichts für ihn war. Vernusst, er konnte ja ohnehin nicht einmal genug Geld aufbringen, um für sich selbst zu sorgen!
Cornelius‘ Blick legte sich auf den billigen Stift in seiner Pfote, mit der er in den Rechnungen herum gestrichen hatte, bis die Zahlen halbwegs passten. Nein, überlegte er, der Stift ist doch nicht billig! Billig! Als würde das zu einem bedeutenden Abenteurer und Abenteuerautoren wie ihm passen! Nein, die abblätternde Spitze war natürlich aus echtem Gold, von Zwergkaninchen abgebaut in den Tiefen des Blauen Berges, und das Holz war von unzähligen Ameisen in unterirdischen Grotten auf ihrer Reise zum Mittelpunkt der Erde gewonnen worden. Für ein solches Schmuckstück konnte er sicherlich 200 Goldeicheln von der Steuer absetzen! Er machte eine entsprechende Notiz am Rand des letzten Papiers und lehnte sich danach ein wenig entspannter in seinem Hängesessel zurück. Das sah natürlich schon etwas besser aus in der Gesamtrechnung, aber seine Probleme löste das alles noch lange nicht. Was wollten diese Steuer-Klameraffen überhaupt von ihm! Als wäre Geld eine angemessene Entlohnung für echte Kunst! Denn wen interessierte schon, wie viele Abenteuer er erlebt hatte, durch wie viele Länder er gereist war und was für hochkarätige Romane daraus entstanden waren – wenn die Leute so ungebildet und respektlos waren, blieb der verdiente Lohn für seine atemberaubenden Werke aus.
Etwas anderes musste her, ein neues Abenteuer, dem sich niemand entziehen konnte! Ein Abenteuer, bei dem ihm jedes andere Streifenhörnchen nur so zu Füßen läge. Mit tragischen Liebesgeschichten, die jede Hörnchendame in Tränen ausbrechen ließen, und wackeren Kämpfen, um die ihn jeder Hörnchenmann beneidete. Oder anders herum, Cornelius war das gleich, Hauptsache sie feierten ihn für seine Heldentaten. Es musste das Abenteuer seiner Ära werden, das man sich an kalten Winterabenden noch in hunderten und hunderten von Jahren ehrfürchtig am Kaminfeuer zuraunte. Nur was?
Wieder tropfte es ihm auf die Nase. Cornelius hob den Blick und merkte, dass es heftiger zu schneien begonnen hatte. Großartig, ausgerechnet jetzt begannen die eisigen Schneestürme. Aber es nüsst ja nix, sagte er sich, und warf seine wichtigsten Sachen in die Umhängetasche: ein nagelneues Notizbuch, mehrere Pakete Proviant (zum Großteil bestehend aus den hervorragenden Nussecken seiner Großtante), eine kleine Einwegkamera aus Plastik (die anderen wurden auf Dauer zu schwer), und seinen Federhut (sein unverzichtbares Markenzeichen). Cornelius atmete noch einmal tief durch und verließ schließlich seinen Kobel. Schritt für Schritt stapfte er tiefer in das Schneegestöber, doch sein Ziel blieb klar: Er musste die âventiure seines Lebens finden.
Beitragsbild: Julia Schlichtkrull