LHG-Novellierung und Online-Prüfungen: Teil 1 – eine Chronologie

LHG-Novellierung und Online-Prüfungen: Teil 1 – eine Chronologie

Nach über einem Jahr Corona und damit einhergegangenen ungeregelten Online-Prüfungen hat das Land nun durch die Novellierung des Landeshochschulgesetzes eine dementsprechende Rechtsgrundlage verabschiedet. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, sind fortan unter anderem synchrone Videoaufnahmen vorgesehen. Wir haben für euch den Diskussions- und Verhandlungsprozess der beteiligten Akteur*innen rekonstruiert.

Jede staatliche Hochschule gibt sich mit dem Recht der Selbstverwaltung im Rahmen der Gesetzeslage eine Grundordnung. Zur Ergänzung dienen dann weitere Satzungen und Ordnungen. Das Landeshochschulgesetz gilt dabei als rechtlicher Rahmen, welcher an der jeweiligen Hochschule konkret angepasst wird. Indem das Landeshochschulgesetz M-V nun novelliert, das heißt mit einigen Änderungen versehen wurde, wurde zum einen eine erneute Verlängerung der Regelstudienzeit beschlossen. Zum anderen wurde die Grundlage für digitale Prüfungen festgelegt, welche an unserer Uni in einer eigenen Satzung mit weiteren Regelungen, wie etwa zur technischen Ausstattung oder Verhinderung von Täuschungshandlungen, umgesetzt wurde.

Das Rektorat berichtete in der Senatssitzung vom 19. Mai: „Die Hochschulen wurden durch das Bildungsministerium zur Mustersatzung für digitale Prüfungen angehört. Ein finales Dokument dieser Satzung wurde am 5. Mai 2021 zur Verfügung gestellt und soll nun zügig in den Verfahrensgang eingestellt werden.“ Auf Anfrage des webmoritz. berichtete Dorthe G.A. Hartmann, Prorektorin für Lehre, Lehrer*innenbildung und Internationalisierung, dass „am 21. Mai […] die Diskussion und die Anpassung an die Bedarfe unserer Universität durch den Versand der Mustersatzung durch das Bildungsministerium [begann].“ Parallel dazu wurde auch in den studentischen Gremien wie dem Studierendenparlament (StuPa) kritisch über die geplante Rechtsgrundlage diskutiert.

Kritik aus der Studierendenschaft

In der StuPa-Sitzung vom 25. Mai wurde der Antrag zur Positionierung des StuPas zur Novellierung des Landeshochschulgesetzes eingebracht. Begründet wurde dies mit dem Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Studierenden, welcher schwerer wiege als der potenzielle Täuschungsversuch. Der Beschluss wurde mit 15 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung angenommen und enthält unter anderem folgende Positionen:

„Das Studierendenparlament der Universität Greifswald spricht sich gegen eine synchrone digitale Prüfungsüberwachung aus. […] Abschließend fordert das Studierendenparlament die Hochschulleitung der Universität Greifswald auf, von den unverhältnismäßigen Möglichkeiten zur digitalen Prüfungsüberwachung, welche ihnen im Rahmen der Novellierung des Landeshochschulgesetzes zugestanden werden soll, keinen Gebrauch zu machen.“

Beschluss des Studierendenparlaments vom 25.05.2021, Beschl.-Nr. 2021-31/29

Datenschutz vs. Betrugsversuche

In der Zwischenzeit fanden die ersten Diskussionen und Prüfungen der Mustersatzung am 28. Mai statt. Prorektorin Hartmann lud dafür zu einem Gespräch mit repräsentativen Akteur*innen der Universität als Arbeitsgruppe ein. Mit dabei waren neben Frau Hartmann der AStA-Vorsitzende Hennis Herbst als Vertreter der Studierendenschaft, der Vorsitzende der Satzungskommission Prof. Dr. Claus Dieter Classen, der Vorsitzende der Studienkommission Prof. Dr. Volkmar Liebscher, Herr Wehlte als Datenschutzbeauftragter der Universität, sowie Fachkundige aus dem Prüfungsamt, digitaler Lehre und der Studierendenberatung.

Bei dem Treffen ging es in erster Linie um die Frage, ob die Satzung überhaupt gewollt sei. Geplant waren also noch keine großen Änderungen, sondern eher ein Austausch an Meinungen und die grundlegende Feststellung, dass die Satzung als sinnvoll empfunden wurde. Dort kamen bereits die Bedenken von Hennis als Vertreter der Studierendenschaft zur Sprache, dass die Videoaufzeichnungen und vor allem die Videospeicherung als sehr großer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte zu werten sei. Die Sorgen wurden teilweise als berechtigt empfunden oder anerkannt, ebenfalls deutlich gemacht wurde aber die empfundene Notwendigkeit, einen Betrugsversuch verhindern können zu müssen. Die Speicherung wäre wichtig für die Möglichkeit des Nachweises. Herr Wehlte aus dem Justitiariat der Uni und der Datenschutzbeauftragte äußerte neben dem Datenschutz auch rechtliche Bedenken. Im Senat betonte er ebenfalls, dass das Thema ein „datenschutzrechtliches Minenfeld“ sei.

Am 01. Juni 2021 gab es ein Treffen der studentischen Vertreter*innen aus Senat, StuPa, AStA, FSK (Fachschaftskonferenz) und dem Rektorat. Zu diesem wurde von Rektorin Riedel unabhängig von der geplanten LHG-Novellierung eingeladen, allerdings kam das Thema mit ähnlichen Argumenten wie auch schon beim vorigen Treffen zur Sprache.

Modifizierung des Satzungsentwurfes

Einen Tag später wurde der Satzungsentwurf dann in den weiteren Instanzen diskutiert und angepasst. Prorektorin Hartmann äußerte dazu, dass „die Satzung von den zuständigen Gremien unter Beteiligung aller Statusgruppen engagiert und konstruktiv diskutiert und modifiziert [wird]“. Dazu gehören unter anderem das Prüfungsamt, die Satzungskommission und die Studienkommission.

Die Satzungskommission verabschiedete am 02. Juni mit deutlicher Mehrheit eine Vorlage, die dann am 09. Juni in der Studienkommission besprochen wurde. Die ministerielle Vorlage wurde unter anderem damit abgeändert, dass die vorgesehene Aufzeichnung wieder gestrichen wurde. Im Bericht der Satzungskommission wird dies als Verbesserung des Datenschutzes gesehen, wobei nach Kenntnisstand des webmoritz. die fehlende technische Umsetzbarkeit ein ausschlaggebender Faktor für die Streichung einer Speicherung war. Darüber hinaus wurde an dieser Stelle festgelegt, dass die Universität Prüfungsräume zur Verfügung stellen muss, wenn Studierende in Wohnverhältnissen leben, in denen die „Überwachungsmöglichkeiten unzumutbar“ seien. Außerdem wurde deutlich gemacht, dass sich die Satzung nur auf die Durchführung von Prüfungen in Fällen höherer Gewalt (Rahmenprüfungsordnung, § 2a) bezieht, welche bisher die einzige Ordnungsgrundlage dargestellt hat. Damit steht eine dauerhaft geltende Regelung noch aus. Im Bericht der Satzungskommission heißt es außerdem: „Umstritten blieben aber insbesondere immer noch manche der verbleibenden Kontrollmöglichkeiten, die die Mehrheit der Kommission im Interesse der Chancengleichheit für unverzichtbar ansieht.“

Währenddessen in der Studierendenschaft

Nach Anregung einer Studentin wurde der anfangs genannte Antrag aus dem Studierendenparlament auch noch einmal bei der studentischen Vollversammlung am 08. Juni eingebracht (TOP 5). In der Begründung des Antrages wurde darauf aufmerksam gemacht, dass auch die Landeskonferenz der Studierendenschaften M-V (LKS) die geplante Novellierung und vor allem ihre mangelnde Einbindung kritisiert hat. Der Antrag wurde mit 238 Ja-Stimmen, 14 Nein-Stimmen und 53 Enthaltungen angenommen.

In der StuPa-Sitzung vom 08. Juni berichtete Hennis unter anderem, dass die Speicherung des Materials an unserer Uni gestrichen wurde – dies allerdings nur an der mangelnden technischen Umsetzung liege. In einem Telefonat mit dem webmoritz. äußerte er, dass eher die Wenigsten den Datenschutz als problematisch empfanden:

„Ich glaube, wenn die Technik mitgespielt hätte, hätten sie die Videoaufzeichnungen drinnen gelassen.“

Hennis Herbst, AStA-Vorsitzender

Auch Anna Mangels und Niclas Lenhardt wurden als Greifswalder LKS-Deligierte zum Gespräch mit dem webmoritz. eingeladen. Geäußert wurde dabei vor allem die Überraschung, als eigentliche Hauptansprechpartner*innen für das Land nicht über die geplante Rechtsgrundlage informiert worden zu sein. Die LKS war vom Gesetzgebungsprozess stattdessen weitestgehend ausgeschlossen und hat erst kurzfristig davon erfahren, was zum Teil als beabsichtigter Ausschluss aus der Diskussion empfunden wird. Neben dieser prozessualen Kritik wurde im Interview erneut deutlich, dass die Persönlichkeitsrechte höherwertiger als die Kontrolle von Betrugsversuchen gewichtet werden. Aus diesem Grund wurden auch Vorschläge für Prüfungsformate wie Open-Book-Klausuren gemacht, die die Betrugsversuche von Anfang an umgehen würden. Es bestehe allerdings der Eindruck, dass es eher die Erwartung an die Studierenden gebe, sich anzupassen, als dass seitens des Lehrpersonals Änderungen vorgenommen werden.
Als Fazit aus der LKS wurde geäußert, dass man etwas früher hätte aktiv werden können. Auf der anderen Seite wurde es als Erfolg gewertet, die Interessen der Studierendenschaften laut umgesetzt und ein Gefühl von Repräsentanz geschaffen zu haben.

Debatte auf Landesebene

Parallel zu den Gesprächen in der Studienkommission fand am 09. Juni die Ausarbeitung des Gesetzesentwurfes im Landtag statt. An diesem Tag wurde die Novellierung des Landeshochschulgesetzes schlussendlich auf Landesebene verabschiedet. In der Beschlussempfehlung und dem Bericht des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur sind sowohl das Problem und die Lösung aufgeführt als auch mehrere Stellungnahmen einsehbar.

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommerns sprach sich in seiner Stellungnahme für einige Spezifizierungen und Ergänzungen aus, die sich hauptsächlich auf die Festlegung der Verantwortlichkeiten beziehen. Er forderte darüber hinaus ein Übermittlungs- und Verarbeitungsverbot der personenbezogenen Daten von Drittländern. Zudem müssen die Verantwortlichen (in diesem Fall die Hochschulen) die Grundsätze der Datenschutz-Grundverordnung einhalten: die Datenminimierung, Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Transparenz, Intervenierbarkeit und Nichtverkettung der erhobenen personenbezogenen Daten.
Neben einer schriftlichen Stellungnahme der LKS und der Rostocker Studierendenschaft sind dort auch die Ergebnisse aus den Beratungen der einzelnen Fraktionen und dem Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur nachzulesen.

Während der Debatte im Landtag fand in Schwerin eine relativ kurzfristig geplante Demonstration der Studierendenschaften statt. Diese wurde auch vom NDR begleitet, bei dem auch der Rostocker AStA-Vorsitzende in einem Interview zur Sprache kam; insgesamt konnte so ein Zeichen gesetzt werden.

Welche Regelungen gelten fortan für Online-Prüfungen an unserer Uni?

Die Ergänzungssatzung ist inzwischen durch die letzten Instanzen bestätigt und hochschulöffentlich bekannt gemacht worden. Was diese Satzung konkret für eure Prüfungen bedeutet, könnt ihr in einem Folgeartikel des webmoritz. in den nächsten Tagen nachlesen. Wer selbst einen Blick in die Paragrafen werfen möchte, kann diese hier auffinden.

Beitragsbild: Annica Brommann

Fake News-Ausstellung in der STRAZE

Fake News-Ausstellung in der STRAZE

Greta Thunbergs Mutter hat während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert und „Hunde verenden für radikalen Islam“. Einige Meldungen lassen sich schnell als schlicht erlogen oder verzerrt identifizieren, andere Beispiele jedoch machen deutlich, mit welchen Ängsten und vorgeprägten Meinungen Fake News spielen, um möglichst glaubwürdig zu wirken. In der STRAZE gibt es bis zum 26. Juli zu eben dieser Thematik eine kostenlose Plakatausstellung der Initiative für Freizeit und Musikkultur zu besichtigen.

Die Organisation

Die Ausstellung wurde von der Partnerschaft für Demokratie Greifswald organisiert, eine von 300 Partnerschaften des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Mit „Demokratie leben!“ werden seit 2015 „zivilgesellschaftliches Engagement für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander und die Arbeit gegen Radikalisierungen und Polarisierungen in der Gesellschaft“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.

Die eigentliche Wanderausstellung mit Tafeln wurde vom Bündnis für Demokratie und Toleranz mit einem gleichnamigen Preis ausgezeichnet und ist überregional auf großes Interesse gestoßen. Bereits 10 Tage nach dem ersten Aufstellen in Bad Sobernheim wurden die Tafeln mit „Linke Hetze“ besprüht, es folgten weitere Beschädigungen. Zu den Hintergründen der Ausstellung findet ihr unter anderem einen Beitrag des SWR im Interview mit dem Vorsitzenden Norman Schäfer. Inzwischen bietet die Initiative auch den Erwerb von Plakaten für eigene Ausstellungen an, so also auch für die aktuelle Ausstellung in der STRAZE.

Die Ausstellung

„Ein großes Problem stellen nicht nur die Verfasser der Falschnachrichten dar, sondern auch diejenigen Mediennutzer, die diesen Glauben schenken und zu ihrer Weiterverbreitung beitragen. Je geringer das Vertrauen in die Medien ist, desto eher werden Fake News geglaubt. Und je mehr Fake-News für bare Münze genommen werden, desto größer ist der Vertrauensverlust in eben Politik und Medien.“

Plakatzitat

Mit der Beschreibung dieses Teufelskreislaufes und weiteren allgemeinen Informationen führt das erste Plakat (übrigens das in der gegenüberliegenden Ecke zur Eingangstür, wie wir am Ende feststellten) in die Thematik ein. Laut Website der Partnerschaft für Demokratie Greifswald ist das Ziel der Ausstellung, „sich spontan und offen mit den Mustern und Mechanismen von Fake News auseinanderzusetzen und die eigene Medienkompetenz zu stärken“.

Das wird vor allem über die Rezeption zahlreicher realer Fake News erreicht, die über die Plakate aus der Online- in die analoge Welt geholt wurden. Die Ausstellung zeigt diese Falschmeldungen allerdings nicht nur auf, sondern verweist mit QR-Codes bestückt auf Einordnung und Richtigstellungen. Neben Weiterleitungen zu etablierten Medien wie der ARD oder dem ZDF werden vor allem Artikel des Ausstellungs-Partners „Der Volksverpetzer“ angeboten, dessen Team als Faktenchecker*innen die Hintergründe der ausgestellten Falschnachrichten prüfte.

Für die Ausstellung müsst ihr am Eingang wie gewohnt eure Kontaktdaten angeben und während des Rundgangs eine medizinische Maske tragen. Es empfiehlt sich außerdem, ein Smartphone mit Internetverbindung mitzunehmen, da die zahlreichen QR-Codes weit über die Plakate hinaus informieren.

Das Wichtigste auf einen Blick:
Was?
Kostenlose Plakatausstellung zu „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“
Wo? STRAZE, Stralsunder Straße 10/11
Wann? Laufend bis zum 26.07.2021

Beitragsbild: Laura Strelow

Wie geht es uns? Studie zur sozialen und psychischen Situation der Studierenden

Wie geht es uns? Studie zur sozialen und psychischen Situation der Studierenden

Im Hörsaal den Blick durch die Reihen schweifen lassen und schauen, ob die Kommiliton*innen ähnlich verwirrt, begeistert, gelangweilt oder müde aus der Wäsche gucken. Nach dem Seminar gemeinsam „ins Grüne“ gehen und über Probleme quatschen oder Pläne für den Nachmittag schmieden. Das geht schon seit über einem Jahr nicht mehr – und die Folgen werden immer spürbarer. Das Studierendenwerk ließ daher im März eine Umfrage zum sozialen und psychischen Wohlbefinden der Studierenden und zu der Wahrnehmung der Beratungsangebote durchführen. Die Ergebnisse der Studie und mögliche Anlaufstellen in schwierigen Lebenssituationen haben wir hier für euch zusammengestellt.

Grundlegendes:

An der Studie beteiligten sich 1.341 Studierende aus Greifswald (über die Hälfte der Befragten), Stralsund und Neubrandenburg. Da 70 % der Beteiligten weiblich waren, wurden die Ergebnisse entsprechend gewichtet, um trotzdem valide Aussagen über die Grundgesamtheit vornehmen zu können.

Die gemeinsame Betrachtung der Aussagen zeigt, dass Studierende, die ihr Studium sicher oder vielleicht abbrechen/ unterbrechen wollen, ein deutlich schlechteres Wohlbefinden als die übrigen Studierenden angeben. Im Dezember 2020 wurde bereits eine erste Befragung durch das Zentrum für Psychologische Psychotherapie (ZPP) durchgeführt, aus der deutlich hervorging, dass sich ein Viertel der damals beteiligten 1.200 Studierenden als Auswirkung der Coronapandemie alleine oder isoliert fühlten. 20 % der Befragten wünschten sich darüber hinaus psychotherapeutische Behandlung.

„Die Befragung hat unsere Befürchtungen bestätigt: Die Studierenden leiden zunehmend unter der Pandemie und den aktuellen Bedingungen, unter denen sie studieren. Sie zeigt auch, dass unsere sozialen Beratungsangebote so sehr wie nie zuvor von den Studierenden benötigt werden. Insbesondere die psychologische Beratung ist das wichtigste Unterstützungsangebot, um die Sorgen aufzufangen und damit nicht zuletzt den Studienerfolg der Studierenden in Mecklenburg-Vorpommern zu sichern.“

Dr. Cornelia Wolf-Körnert, Geschäftsführerin des Studierendenwerkes Greifswald

Beratungsangebote

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kennen mindestens eines der Beratungsangebote

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mehr Bedarf psychologische Beratung mit Pandemie

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mehr Bedarf Sozialberatung mit Pandemie

  • 57 % empfinden mindestens ein Angebot als hilfreich
  • 85 % mit Beratungsbedarf empfinden die psychologische Beratung als besonders hilfreich
  • 86-98 % würden die Angebote des Studierendenwerks weiterempfehlen

Häufig genannte bedrückende Themen

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Prokrastination überwinden

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Umgang mit veränderten Bedingungen durch die Corona-Pandemie

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Stärkung sozialer Kompetenzen / Kommunikation

  • 90 % wünschen sich mehr Begegnungsmöglichkeiten
  • 82 % vermissen Begegnungen mit anderen Studierenden im Allgemeinen

Studienzufriedenheit & Studienzweifel

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sehr zufrieden

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eher zufrieden

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teils teils, eher oder sehr unzufrieden

  • 85 % Abbruch unwahrscheinlich
  • 13 % Abbruch in Erwägung gezogen
  • 2 % Abbruch sicher
  • 22 % kein Abbruch, Unterbrechung sicher oder vielleicht in Erwägung gezogen

Psychisches Wohlbefinden

  • 87 % in den letzten 2 Wochen an einzelnen Tagen wenig Interesse oder Freude
  • 89 % an einzelnen Tagen das Gefühl, keine Energie zu haben oder waren müde
  • 22 % dieses Gefühl beinahe täglich
  • < 75 % in den letzten 2 Wochen mind. an einzelnen Tagen Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren
  • 81 % mind. an einzelnen Tagen nervös, ängstlich oder angespannt

Wo könnt ihr Hilfe bekommen?
Das Studierendenwerk bietet drei Beratungsformate an, die ihr kostenlos in Anspruch nehmen könnt:

Psychologische Beratung

Bei der psychologischen Beratung könnt ihr 50-minütige Beratungssitzungen, bei Bedarf auch anonym, verabreden. In Greifswald und Stralsund steht euch dafür der Diplom-Psychologe Josef Löbke mit psychotherapeutischer Ausbildung zur Seite. Bei allen Schwierigkeiten im Studium, wie Prüfungsangst oder Lernstörungen, aber auch für Themenfelder außerhalb der Uni, wie beispielsweise Identitätsprobleme oder Suchtverhalten, könnt ihr hier eine vertrauliche Beratung erhalten. Bei Bedarf erfahrt ihr hier außerdem Informationen für eine weiterführende, allerdings externe, Psychotherapie.

Die sonst übliche offene Sprechzeit kann durch die Pandemie aktuell leider noch nicht wieder stattfinden. Die Beratungen erfolgen daher per Telefon, Mail oder Videosprechstunde.

Sozialberatung

Die Sozialberatung bietet euch eine erste Anlaufstelle, vor allem bei sozialen und wirtschaftlichen Fragen: Finanzielle Aspekte wie die Studienfinanzierung (außer BAföG) oder Vergünstigungen, rechtliche Regelungen und Versicherungsfragen mit Bezug zum Studierendenstatus, soziale Umstände wie das Studieren mit Kind, einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder internationalem Hintergrund, aber auch allgemeine Fragen zur Studienorganisation und dem Lernmanagement. Diese Gespräche werden ebenfalls vertraulich gehalten und können auf Wunsch anonym erfolgen. Die Sozialberatung ist nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ aufgebaut und zielt auf eine individuelle Klärung und Orientierung für die Entscheidungsfindung ab.

Auch hier entfällt aktuell die offene Sprechzeit. Die Sprechzeiten über Telefon, Mail oder Videosprechstunde sind am Dienstag von 9-12 und 14-17 Uhr bei Christin Rewitz und am Donnerstag von 9-12 und 14-16 Uhr bei Liane Krüger.

Rechtsberatung

In der deutschlandweit ersten Kooperation mit einer studentischen Rechtsberatung, hier ParaGreif, bietet das Studierendenwerk Beratungsangebote zu Problemen im Studienalltag und privaten Leben. Dies umfasst eine rechtliche Konsultation. Mögliche Beratungsthemen können etwa ein nicht ausgezahlter Lohn oder Mietangelegenheiten sein. Geschäftsbesorgungen wie die Prozessführung werden allerdings nicht übernommen. Von der Beratung ausgenommen sind zudem Angelegenheiten, die mit dem Studierendenwerk selbst oder der Universität zu tun haben sowie strafrechtliche Probleme. In diesen Fällen wird an Rechtsanwält*innen verwiesen, wobei dieses Angebot budgetgebunden erfolgt.

Für die Konsultation braucht ihr einen Beratungsschein, diesen erhaltet ihr nach Vorlage eures Studi- und Personalausweises sowie einer kurzen Schilderung des Sachverhaltes bei der Sozialberatung. Darüber hinaus könnt ihr übrigens beim Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe stellen – wird dieser bewilligt, beläuft sich der Eigenkostenteil lediglich auf 15 €. Alles weitere erfahrt ihr auf dieser Website des Studierendenwerks.

Die wichtigsten Anlaufstellen auf einen Blick:

Beitragsbild: Annica Brommann

Mitmachen lohnt sich – Bewerbt euch für den AStA!

Mitmachen lohnt sich – Bewerbt euch für den AStA!

Du hast Lust, dich für die Interessen der Studierendenschaft einzusetzen? Dafür engagiert sich unter anderem der allgemeine Studierendenausschuss (AStA) als Außenvertretung. Für diesen werden nächsten Dienstag bei der Sitzung des Studierendenparlaments die vakanten Ämter neu gewählt. Von Veranstaltungen bis hin zu Studium und Lehre, Antirassismus oder Finanzen (und noch vielem mehr) habt ihr die Möglichkeit, euch für die Belange der Studierendenschaft einzusetzen und selbst mitzugestalten.

Wie läuft die Wahl ab?

Wenn ihr euch schon vor der Sitzung des Studierendenparlaments (Dienstag, 20:15 Uhr, Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Hörsaal 3/4) für eine Bewerbung entscheidet, dann füllt ihr am besten zunächst den Bewerbungsbogen aus und sendet ihn danach an Bennet, Frieda und Anna, das StuPa-Präsidium, die ihr über stupa@uni-greifswald.de erreichen könnt. Der Bogen ist bereits vor der Sitzung für die Hochschulöffentlichkeit einsehbar. Relativ zum Anfang der Sitzung am Dienstag werden dann die AStA-Wahlen stattfinden. Dafür wäre es am besten, wenn ihr vor Ort seid, ansonsten könnt ihr sicherlich auch mit dem Präsidium sprechen, dass ihr digital dazu geschaltet werdet. Auch falls ihr euch spontan für eine der Positionen interessiert, könnt ihr euch noch initiativ am Dienstagabend melden. Wenn ihr euch bewerbt, folgt in jedem Fall eine kurze mündliche Vorstellung eurerseits und die offene Fragerunde für alle Teilnehmenden an der Sitzung. Und danach kommen dann nur noch die Wahlen.

Worauf kann ich mich bewerben?

Die AStA-Struktur wurde erst im letzten Jahr grundlegend überarbeitet und hat auch in dieser Legislatur noch kleinere Änderungen erhalten. Seitdem gliedert sich der AStA in einen strategischen (inhaltlichen) und einen operativen (Verwaltungs-) Bereich mit jeweils verschiedenen Ämtern und Positionen. Im Folgenden findet ihr all die Stellen, auf die ihr euch bewerben könnt, mit den jeweiligen Aufgaben und Anforderungen. Für weitere Angaben, beispielsweise den ungefähren Arbeitsaufwand pro Woche, könnt ihr einfach im Studierendenportal für die jeweilige Ausschreibung nähere Informationen nachlesen. Wenn ihr Fragen zu einem der Ämter habt, könnt ihr den jetzigen Vorsitzenden Hennis über asta_vorsitz@uni-greifswald.de erreichen, gerne auch zur vorherigen Kontaktaufnahme.
Übrigens: Die Ämter sind jeweils mit einer unterschiedlich hohen Aufwandsentschädigung versehen, sodass eure investierte Zeit, die ihr vielleicht auch für einen Nebenjob nutzen wollen würdet, etwas ausgeglichen wird. Die genauen Beträge findet ihr unter dem jeweiligen Link im Studierendenportal.

Strategischer Bereich

Vorsitz
  • Koordinierung und Leitung der Arbeit im Allgemeinen Studierendenausschuss
  • Außenvertretung der Studierendenschaft
  • Vertretung der Studierendenschaft in der Dienstberatung des Rektorats
  • Leitung und Planung der AStA-Sitzungen
  • Kooperation und Absprache mit der Universitätsverwaltung
  • Beratung und Durchführung bei und von StuPa-Entscheidungen
  • Zusammenarbeit mit dem Präsidium des StuPa
  • Anwesenheit auf den Sitzungen der Gremien
  • Vernetzung der Studierendenschaft auf Bundes- und Landesebene
  • Aufsicht über AStA-Referate
  • Übernahme der Grundtätigkeiten bei freien Referaten

Dein Profil:

  • Kenntnisse in Verwaltung, Koordinierung und Teamleitung
  • Kenntnisse des Landeshochschulgesetzes und sichere Anwendung der Satzungen und Ordnungen der Studierendenschaft
  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für politische Bildung und Antifaschismus
  • Förderung des staatsbürgerlichen Verantwortungsbewusstseins der Studierenden auf Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung
  • Organisation von Veranstaltungen zur politischen Bildung

Dein Profil:

  • Begeisterung für Politik und Veranstaltungen
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit
  • Auseinandersetzung mit umweltpolitischen, nachhaltigen und ökologischen Belangen innerhalb der Studierendenschaft und an der Universität
  • Förderung des ökologischen Bewusstseins an der Universität 
  • Teilnahme an der AG Ökologie und Nachhaltigkeitskommission
  • Zusammenarbeit mit der Universität und der Stadt
  • Organisation von Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit

Dein Profil:

  • Starkes Interesse für Nachhaltigkeit und Umweltpolitik
  • Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit verwaltungsorganisatorischen Prozessen
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für Internationales und Antirassismus
  • Förderung des Austauschs zwischen deutschen und internationalen Studierenden sowie Geflüchteten

  • Mitverantwortung für ERASMUS und die Integration von ausländischen Studierenden, Studienkollegiaten und Geflüchteten

  • Kontakt mit dem International Office, dem Studienkolleg, der studentischen Organisation LEI und anderen Personen, Organisationen und Einrichtungen, die im internationalen Bereich tätig sind

  • Organisation von Veranstaltungen mit antirassistischem Schwerpunkt wie dem Festival contre le racisme

Dein Profil:

  • Sehr gute Sprachkenntnisse in Wort und Schrift in deutsch und englisch

  • Ggf. weitere Fremdsprachen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für soziale Aspekte und Gleichstellung
  • Beratung von Studierenden mit Kind und Menschen mit Beeinträchtigung

  • Förderung von Gleichstellungsbelangen als Ansprechpartner*in für Gleichstellungspolitik

  • Beratung und Unterstützung von Studierenden bei der Wohnraumvermittlung und bei Mietproblemen

  • Organisation der Notwohnraumbörse

  • Beratung zur Studienfinanzierung (Sozialdarlehen, BAföG, Stipendien, Studienkredite, Jobs, Studiengebühren)

  • Weiterleitung an die entsprechenden Stellen (Gleichstellungsbeauftragte, Gender Trouble AG, Behindertenbeauftragte, Studierendenwerk, Sozialberatung, Familienservice usw.)

Dein Profil: 

  • Ausgeprägte Empathie und soziale Kompetenz

  • Bereitschaft, sich mit verwaltungsorganisatorischen Prozessen auseinanderzusetzen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für Studium und Lehre
  • Unterstützung von Studierenden bei Fragen zur Studienplanung und bei Problemen rund ums Studium

  • Einsatz für den Erhalt der Studierbarkeit in allen Bereichen

  • Auseinandersetzung mit der Rahmenprüfungsordnung

  • Zusammenarbeit mit universitären Referaten und Gremien (Zentrales Prüfungsamt, Studierendensekretariat, Studienkommission des Senats)

Dein Profil: 

  • Bereitschaft, sich mit verwaltungsorganisatorischen und prüfungsrechtlichen Prozessen auseinanderzusetzen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Operativer Bereich

Referatsleiter*in Administration und Geschäftsführer*in
  • Operative Leitung des AStAs
  • Leitung der Büroarbeit innerhalb des AStAs
  • Personalentwicklung
  • Bearbeitung von Anträgen zur Verwendung der Wohnsitzprämie
  • Beschaffung und Bau
  • Ausstellung von Tätigkeitsnachweisen

Dein Profil:

  • Generelles Interesse an Verwaltung, Koordinierung und Teamleitung
  • Interesse, sich in neue Themenfelder einzuarbeiten und Lösungen zu entwickeln
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Koordination der Öffentlichkeitsarbeit des AStAs
  • Regelmäßiges Informieren der Studierendenschaft über die Tätigkeiten der Organe der verfassten Studierendenschaft
  • Betreuung der Social-Media-Präsenz des AStAs
  • Verantwortung für die inhaltliche Gestaltung der Druckerzeugnisse des AStAs
  • Sponsorensuche für den Studienkompass

Dein Profil:

  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Student*in der Universität Greifswald
  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit
Referent*in für Digitalisierung und Studierendenportalbetreuung
  • Konzeption einer Digitalisierungsstrategie

  • Einführung in ein Dokumentenmanagementsystem

  • Betreuung des AStA-Bereiches im Studierendenportal

  • Umsetzung des StuPa-Beschl. Nr. 2021-31/27

Dein Profil:

  • Generelles Interesse an IT und Verwaltung

  • Interesse, sich in neue Themenfelder einzuarbeiten und Lösungen zu entwickeln

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für Hochschul- und Innenpolitik
  • Vernetzung der Gremien innerhalb der Studierendenschaft

  • Vernetzung mit anderen Studierendenschaften in Mecklenburg-Vorpommern und dem Bund

  • Organisation der Vollversammlung

  • Überarbeitung von Satzungen und Ordnungen

Dein Profil:

  • Starkes Interesse für Politik, insbesondere an Hochschulen

  • Gutes Verständnis für politische Abläufe

  • Großes Interesse an verwaltenden Aufgaben

  • Bereitschaft zur Einarbeitung in die Landeshochschulgesetzgebung und den Satzungen der Studierendenschaft

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick, Zeitmanagement und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für Grafikdesign
  • Erstellung und Beschaffung von Informations- und Werbematerialien für den Druck

  • Erstellung von Grafiken und Beitragsbildern für Social Media

  • Erstellung und Aktualisierung der Formulare und Vorlagen für den AStA

Dein Profil:

  • Grundlegende Kenntnisse in Adobe Photoshop und InDesign

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referatsleiter*in Finanzen und Personal
  • Verantwortung für die Erstellung des Haushaltsplanes, des Jahresabschlusses und der Haushaltsrechnung

  • Bewirtschaftung der Einnahmen und Ausgaben der Studierendenschaft

  • Buchungs- und Rechnungslegung

  • Kontrolle und Aufsicht über die Finanzen der Studierendenschaft

  • Aufstellung der Lohnnebenkosten und Zuarbeit der Umsatzsteuervoranmeldungen

  • Beratung von Antragsteller*innen

  • Entscheidung über Finanzanträge bzw. Beratung des StuPas bei Entscheidungen

  • Beratung bei Personalangelegenheiten

  • Anhörung bei der Vergabe aus Mitteln der Wohnsitzprämie

  • Enge Zusammenarbeit mit dem Haushaltsausschuss, dem Steuerberater sowie den Dezernaten 2 und 3 der Universität

  • Anwesenheit auf den Sitzungen des Studierendenparlaments

Dein Profil:

  • Kenntnisse in Haushalts-, Wirtschafts- und Buchführung

  • Kenntnisse des Landeshaushaltsrechts und sichere Anwendung der Satzungen und Ordnungen der Studierendenschaft

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referent*in für Fachschaftsfinanzen
  • Beratung, Betreuung und Kontrolle der Finanzen der Fachschaftsräte

  • Erstellung von Auszahlungsanordnungen

  • Durchführung von Finanzworkshops

  • Erstellung eines Handbuchs für Fachschaftsfinanzen

  • Regelmäßiger Austausch mit dem Steuerberater und der Fachschaftskonferenz

  • Zusammenarbeit mit dem AStA-Referat für Finanzen

  • Mitwirkung bei der Sozialdarlehensvergabe

Dein Profil:

  • Grundkenntnisse in Haushalts-, Wirtschafts- und Buchführung

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Bereitschaft zur Einarbeitung in das Landeshochschulgesetz und die Landeshaushaltsordnung

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Referatsleiter*in Veranstaltungen und studentische Kultur
  • Unterstützung des AStAs bei der Planung, Durchführung und Organisation von Veranstaltungen

  • Vergabe der Räumlichkeiten des AStAs

  • Bestandsüberblick und Inventarverwaltung des AStA-Lagers

  • Ansprechpartner*in für den Verleih von Veranstaltungsmaterial an andere Organe

Dein Profil:

  • Interesse an der Organisation von Veranstaltungen

  • Interesse, sich in neue Themenfelder einzuarbeiten und Lösungen zu entwickeln

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Sachbearbeiter*in für Technik
  • Betreuung des AStAs in Technikfragen

  • Betreuung der Zugangsberechtigungen zur Netzwerkfestplatte des AStAs

  • Behebung von technischen Problemen an Hardware und Software

  • Unterstützung der AStA-Referent*innen bei Veranstaltungen mit Technikeinsatz

Dein Profil:

  • Sicherer Umgang mit verschiedenen Betriebssystemen (Windows, Linux)

  • Erweiterte Kenntnisse in Betriebssystemen, Software

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Sachbearbeiter*in für Kassenwesen
  • Kassen- und Zahlstellenwesen der Studierendenschaft

  • Bargeldauszahlungen und -einzahlungen

  • Kommunikation und Koordination mit Fachschaftsräten sowie dem Referat

Dein Profil:

  • Grundkenntnisse im Haushaltsrecht

  • Sicherer Umgang mit Office-Anwendungen

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Sachbearbeiter*in für die 24-Stunden-Vorlesung
  • Organisation der 24-Stunden-Vorlesung der Studierendenschaft

  • Recherche für mögliche Referent*innen

  • Rücksprache mit Referent*innen und Beantwortung von Fragen 

  • Erstellung des Veranstaltungsprogramms und Koordination einzelner Vorträge

  • Organisation der Werbung (Banner, Plakate, Programme, Social Media)

  • Organisation von Catering oder sonstigen Angeboten

  • Besorgung von Präsenten für Referent*innen

Dein Profil:

  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Sachbearbeiter*in für Erstiwochen
  • Organisation der Erstiwochen der Studierendenschaft (Sommer- und Wintersemester) 

  • Erarbeitung und Organisation eines Veranstaltungsprogramms

  • Koordination mit den Fachschaften, anderen Organen, der Universität und externen Partner*innen

  • Organisation der Erstsemesterbeutel

  • Organisation der Werbung (Banner, Plakate, Programme, Social Media)

Dein Profil:

  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift

  • Ausgeprägte Kommunikationsstärke, Kreativität, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit

  • Student*in der Universität Greifswald

  • Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement und Gremienarbeit

Beitragsbild: Annica Brommann

Eine Woche der Gesundheit

Eine Woche der Gesundheit

Die „Gesunde Universität“ widmet sich in diesem Jahr nicht nur einen Tag, sondern eine ganze Woche lang der Gesundheit unter dem Aspekt der Ernährung: Von Kochkursen bis zu persönlichen Gesprächen und Interaktionsmöglichkeiten wird es vom 7. bis 11. Juni auf digitalem Wege die verschiedensten kostenlosen Angebote geben.

Ein Vorteil des Lebens im Remote-Modus: Bei den digitalen Kursen kann man einfach von Zuhause oder der Arbeit aus mitkochen! Es gibt sowohl Angebote zum Mittag- als auch Abendessen, wobei die Termine zu späterer Stunde zusätzlich Möglichkeit und Raum dafür geben, auch nach dem Essen am digitalen Jisti-Tisch mit den Kolleg*innen oder Kommiliton*innen zusammenzusitzen und sich auszutauschen.

Die meisten der Gerichte sind vegetarisch, können allerdings nach Bedarf erweitert werden. Wer nicht jeden Tag den Weg in den klimatisierten Einkaufsladen zurücklegen mag, kann sich auch vorab schon die Einkaufsliste zu allen Rezepten anschauen und den Haushalt dementsprechend bestücken. Die Kochkurse werden von Anke Geschke, einer Diätassistentin und Ernährungsberaterin, geleitet und bieten mit Rezepten von „One Pot“ bis hin zu „Pizza in der Pfanne“ viel Variation.

Neben den Kochkursen wird es vormittags und abends Online-Kurse mit Theresa Hanna Szustak von der AOK zu den verschiedensten Themen der Ernährungsberatung geben. Neben dem Input besteht die Möglichkeit, etwa bei der Adipositas-Beratung eigene Fragen mitzubringen und direkt zu besprechen.

Wir haben euch hier nochmal die einzelnen Angebote aufgezählt. Den Button zur jeweiligen Anmeldung der einzelnen Verstanstaltung und weitergehende Informationen findet ihr auf dieser Seite des Hochschulsports.

Montag

  • 10-11 Uhr: Ernährungsberatung vorgestellt
  • 18-19 Uhr: Kochen leicht gemacht (Shakshuka – versunkene Eier mit Tomate und Persische Frittata mit Lauch und Kräutern)

Dienstag

  • 10:30-11:30 Uhr: One Pot-Gerichte (Mais-Hirse-One-Pot mit Schinken- oder Zwiebeltopping und Spinattopf mit Chorizo)
  • 17:30-18:30 Uhr: Adipositas-Beratung vor Ort

Mittwoch

  • 11-12 Uhr: Ernährung per App – das lohnt sich
  • 18-19 Uhr: Kochen leicht gemacht (Kartoffelpüree mit Feta und Oliven, Kartoffel-Blumenkohl-Püree mit Parmesan und Sandwich mit zweierlei Aufstrich (Erbse-Rucola + Rote Bete))

Donnerstag

  • 10-11 Uhr: Lunch im Glas – Gesunde Pausenverpflegung
  • 17:30-18:30 Uhr: Abnehmen mit Genuss – jetzt von überall (Tomatensuppe mit Broccoli, Reisnudelsuppe mit Tofu und Sesam und Buchweizen-Beeren-Porridge)

Freitag

  • 18:00-19:00 Uhr: Partysession: Wissen was drin ist! (Pfannenpizza und Ketchup)

Beitragsbild: Dan Gold auf Unsplash