Diesen Samstag, den 22.01.2022, findet auf dem Greifswalder Marktplatz von 14:30 bis 16:30 Uhr eine breit geplante Versammlung zum Thema Corona statt. Was genau dahinter steht, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Wer steht hinter der Veranstaltung?
Die verschiedensten Akteur*innen der Stadt waren an der Planung beteiligt: Die Universität Greifswald, das Friedrich-Loeffler-Institut, das Helmholtz Institute for One Health, das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V., das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, die Sparkasse Vorpommern, das Bündnis „Greifswald für alle“, das Theater Vorpommern, der Pommersche Evangelische Kirchenkreis und die Universitäts- und Hansestadt selbst laden am Samstag gemeinsam zu der Veranstaltung ein.
Was erwartet mich?
Mit den verschiedensten Redebeiträgen aus Politik, Wissenschaft, der Universität sowie den Institutionen der Stadt wie dem Theater oder dem Bündnis „Greifswald für alle“ soll wissenschaftlich fundiert über die Coronapandemie und über die Impfung gegen das Virus informiert werden. Zusätzlich gibt es aber auch einige Musikbeiträge sowie eine Kinderbetreuung des Familienservice‘ der Universität. Am Samstag gibt es außerdem die Möglichkeit, sich ohne Termin zwischen 13 und 18 Uhr im Rathaus impfen zu lassen. In verschiedenen Zelten werden darüber hinaus Beratungsgespräche angeboten, dazu gehören beispielsweise Seelsorge, eine psychologische Impfberatung sowie Aufklärung über den Verlauf einer Corona-Erkrankung.
Die Versammlung bildet den Beginn einer Plakataktion in der Stadt zum Thema Impfen. Das vollständige Programm könnt ihr auf der Website der Uni einsehen.
Ich bin schon geimpft – Warum sollte ich trotzdem kommen?
Neben den verschiedenen Aktionen, die versuchen, den wöchentlichen Coronamaßnahmen-Protesten etwas entgegensetzen, wie beispielsweise am vergangenen Montag durch das Anzünden von 1.500 Grabkerzen auf dem Marktplatz, bietet die Veranstaltung am Samstag die Möglichkeit, Präsenz zu zeigen und Solidarität kundzutun – mit allen direkt Betroffenen von Corona, mit Angehörigen von Erkrankten und Verstorbenen sowie dem Großteil der Gesellschaft, der seit über zwei Jahren Rücksicht nimmt, um Mitmenschen zu schützen und eine Rückkehr in ein normales Leben zu ermöglichen.
Auch die Universität will nach eigenen Angaben „wissenschaftlich basiert über COVID-19 informieren und ein Zeichen der Solidarität mit allen von Corona-Betroffenen setzen“. Falls ihr aber auch Leute kennt, die aus verschiedensten Gründen der Impfung skeptisch gegenüberstehen, ladet sie doch unverbindlich zu den Vorträgen oder Beratungsgesprächen am Wochenende ein!
Was muss ich beachten?
Während der gesamten Veranstaltung gelten die gewohnten Hygienemaßnahmen: Abstände, Maskenpflicht (bestenfalls FFP2) und die 3G-Regel. Darüber hinaus wird darum gebeten, sich an dem Tag auf Corona testen zu lassen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? Informations- und Solidaritätsversammlung zu COVID-19
Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.
von Annica Brommann, Maret Becker und Nina Jungierek
Das Kursprogramm für den Hochschulsport in der vorlesungsfreien Zeit wird ab Montag (17.01.) auf der Webseite des Hochschulsports einsehbar sein. Die Anmeldung zu den Kursen ist ab Sonntag (23.01.) ebenfalls online möglich.
Altigkeiten
Derzeit ist eine musikalische Installation der Künstlerin Claudia Thümler unter dem Titel „Jukebox“ im Schaufenster im Kiosk am Mühlentor zu sehen.
Bereits Mitte Dezember startete die Greifswalder Stadtbibliothek Hans Fallada ihr neues Filmstreamingportal filmfriend. Damit können angemeldete Bibliotheksnutzer*innen kostenfrei über 3.000 Filme online schauen. Das Angebot soll sich dabei von dem kommerzieller Streaming-Portale unterscheiden und umfasst vor allem deutsche und europäische Titel.
Der Kunstkubus CUBIC beherbergt derzeit eine Ausstellung zur Dichterin Sybilla Schwarz. Der Grundgedanke der Installation mit dem Titel „Ich bin vohm Lieben kalt…“ besteht dabei darin, ein „visuelles Kabinett“ als Inszenierung vom poetischen Denken und Sehen von Sibylla Schwarz in zeitgenössischer Form zu präsentieren.
Anmeldung? per BigBlueButton registrieren; die Veranstaltung trägt den Kursnamen „Grundlagen Powi 2021/22“, Zugang erhaltet ihr mit dem Passwort Z3n5u5_2022
Seit Kurzem steht die Übersicht über Corona-bedingte Krankenhaus-Einweisungen in Mecklenburg-Vorpommern in Echtzeit zur Verfügung. Verdanken tun wir das einem Erlass des Gesundheitsministeriums und einer Software-Lösung unserer Unimedizin Greifswald. Damit haben sie dem Meldeverzug ein Ende bereitet. MV ist somit das erste Land, das die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz vollständig digitalisiert über eine einheitliche Software erfasst.
Jeden Donnerstag und Freitag könnt ihr euch von 8 bis 12:30 Uhr und 14 bis 18:30 Uhr in der Brandteichstraße 20 ohne Termin impfen lassen.
Die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierung liegt im Kreis Vorpommern-Greifswald zurzeit bei 7,2 (Stand: 14.01.2022). Damit steht der Landkreis auf Stufe 2 – orange. Der Wert richtet sich nach der Corona-Ampel, die in MV gilt. Dabei ist die Hospitalisierung entscheidend, im zweiten Schritt wird auf die Infektionszahlen geschaut und danach auf die ITS-Auslastung. Es gilt in unserem Landkreis die 2GPlus-Regel.
Die Ergebnisse der akademischen und studentischen Gremienwahlen findet ihr unter anderem in den Artikeln auf dem webmoritz.
Der Corona-Krisenstab hat am 23.12.2021 beschlossen, dass die Uni wieder rein digital stattfinden wird. Das gilt für alle Lehrveranstaltungen (ausgenommen Praktika in festen Gruppen) sowie Gremiensitzungen und Verwaltungsangelegenheiten. Das Rektorat bittet außerdem um Geduld und Verständnis, insbesondere falls es aufgrund der pandemischen Lage zu gesundheitlichen Ausfällen und Verzögerungen kommt.
Der Krisenstab hat außerdem am 06. Januar beschlossen, dass die temporären Teststrecken der Universität zum 28. Januar wieder abgebaut werden. Wenn ihr nicht genesen oder geimpft seid und eine Präsenzveranstaltung habt, zeigt euren Testnachweis bitte bei den neu eingerichteten Verifizierungsstellen vor, damit die Lehrenden entlastet werden.
Bei der StuPa-Sitzung am 08. Dezember stellte sich der jetzige AStA-Vorsitzende Hennis Herbst als Kandidierender für diestudentische Vertretung im Rektoratvor. Alle Infos findet ihr im Liveticker des webmoritz. Als nächstes steht die Vorstellung in der FSK an.
Aktuell ist nur noch ein einziges AStA-Referat unbesetzt: Das Referat für politische Bildung und Antifaschismus. Die Referatsbeschreibung findet ihr im Studierendenportal oder in diesem webmoritz.-Artikel.
Altigkeiten
Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 vereinbart werden.
Im aktuellsten Rektoratsforum vom 20.12.2021 gibt es unter anderem einen Jahresrückblick zu Projekten und Beschlüssen sowie Einblicke in die Arbeit der Rektoratsmitglieder.
Nachdem sich Prof. Dr. Ralph Weber bei den Coronaprotesten in Wolgast kritisch über die Maßnahmen und vor allem zu Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geäußert hatte, wurden an der Uni einige Stimmen laut. Das Rektorat äußerte Befremden über Webers Aussagen und bezeichnete diese als ein „schwerwiegender Angriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung“. Darüber hinaus unterzeichneten zahlreiche Professor*innen unserer Uni einen offenen Brief, in welchem es unter anderem heißt: „Wir distanzieren uns ausdrücklich davon, dass jemand aus unserer Mitte gegen die freiheitlich-demokratische Ordnung agitiert“. Webers Äußerungen während der Kundgebung wurden in der OZ vom 03. Dezember zitiert, die Diffamierung Schwesigs findet sich in diesem YouTube-Video ab Minute 4:30.
Am 30. November begann die interdisziplinäre Ringvorlesung „Wissenschaft und demokratische Kultur“. Die Vorträge finden in der Aula der Universität statt, werden aber auch im Livestream zugänglich sein. Sie setzen sich mit dem Leitbild der Universität, einer freiheitlichen, zivilen und demokratischen Gesellschaft, und dem vielschichtigen Verhältnis von Wissenschaft und demokratischer Kultur auseinander.
Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.
Wo? Online, den Link gibt es kurz vor der Veranstaltung hier.
Altigkeiten
Die Uni bietet fortan einen Babysitter*innenpool an. Die neuen familienfreundlichen Angebote der Uni könnt ihr hier nachlesen.
DerGreifswalder Jugendstadtplan, welcher von und für Jugendliche konzipiert wurde, bietet einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Einrichtungen der Region.
Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!
Wieder einmal geht eine Wahlwoche an unserer Uni zu Ende, die erste mit einer digitalen Wahl. Tagelang sind Server und Wahlhelfer*innen heiß gelaufen, um eure vielen Stimmen zusammenzuzählen und auszuwerten, doch jetzt ist das Warten endlich vorbei. In diesem Artikel findet ihr die Ergebnisse für das Studierendenparlament.
Die hier aufgeführten Zahlen und Daten sind vorläufig und entsprechen nicht dem amtlichen Endergebnis der akademischen Gremienwahlen 2022. Sie können ebenfalls im Studierendenportal eingesehen werden.
STUPA
Dieses Jahr gab es 31 Bewerber*innen auf die 27 stimmberechtigten Plätze im Studierendenparlament (vgl. 2021: 23, 2020: 36).
Die Wahlbeteiligung lag mit rund 17,9 % deutlich über den letzten Jahren (vgl. 2021: 7,9%, 2020: 14,36%). Insgesamt haben 1695 der 7466 Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. 130 Stimmzettel waren ungültig.
Name
Stimmen
Hennis Herbst
357
Frieda Baer
297
Axel Florian Aschenbrenner
255
Jada Jaden Ladu
237
Lia Grahl
200
Kira van Santen
179*
Felix Willer
179*
Karl Lapahnke
165
Annabelle Schumacher
151
Marvin Manzenberger
136
Mirjam Weituschat
133
Henriette Elisabeth Held
125
Lukas Voigt
124
Marie Rheinländer
114
Inti Emilio Wackwitz
114
Jessica Böttcher
99
Emily Hesfehr
97
Frank Philipp Schweikhard
96*
Christoph Berner
96*
Kristen Heidmann
93
Johannes Johnke
92
Philip Schmitt
83
Mercedes Nathalie Donna Spiering
80
Robert Gebauer
78
Edith Victoria Hausten
74
Niklas Wagner
69
Tom Liebschner
62
als Vertretung: Susanne Schmidt (56), Jens Boie Kandler (28), Leif Höltge (26), Lucas Julian Lettau (17)
* Stimmengleichheit; die Reihenfolge wurde durch Los entschieden
Wieder einmal geht eine Wahlwoche an unserer Uni zu Ende, die erste mit einer digitalen Wahl. Tagelang sind Server und Wahlhelfer*innen heiß gelaufen, um eure vielen Stimmen zusammenzuzählen und auszuwerten, doch jetzt ist das Warten endlich vorbei. In diesem Artikel findet ihr die Ergebnisse für die Fachschafträte.
Die hier aufgeführten Zahlen und Daten sind vorläufig und entsprechen nicht dem amtlichen Endergebnis der akademischen Gremienwahlen 2022. Sie können ebenfalls im Studierendenportal eingesehen werden.
Fachschaftsrat Anglistik/Amerikanistik
Zahl der Wahlberechtigten: 551 Zahl der Wähler*innen: 120 Zahl der ungültigen Stimmen: 5 Wahlbeteiligung: 21,8%
Name
Stimmen
Emilia Schönenberg
76
Daniel Funke
69
Michelle Nowak
56
Emma Roy
39
Lena Elisabeth Schröpel
36
Jake Petrucz
33
Fachschaftsrat Bildungswissenschaften
Zahl der Wahlberechtigten: 1218 Zahl der Wähler*innen: 320 Zahl der ungültigen Stimmen: 23 Wahlbeteiligung: 26,3 %
Name
Stimmen
Laura Hahn
175
Justin Sprenger
162
Fiene Diehn
133
Lara Noelle Kühn
92
Kristina Pauline Schemenz
86
Thomas Henry Maussner
77
Ingrid Leonie Sult
67
Fachschaftsrat Biochemie/Umweltwissenschaften
Zahl der Wahlberechtigten: 432 Zahl der Wähler*innen: 103 Zahl der ungültigen Stimmen: 0 Wahlbeteiligung: 23,8 %
Name
Stimmen
Maja Urschel
68
Felicitas Hubert
45
Hagen Prellberg
42
Carl Schneider
38
Lisa Eggers
34
Marian-Justin Köhler
24
Jarne Schunke
13
als Vertretung: Connor Wichern (12)
Fachschaftsrat Biowissenschaften
Zahl der Wahlberechtigten: 902 Zahl der Wähler*innen: 204 Zahl der ungültigen Stimmen: 0 Wahlbeteiligung: 22,6 %
Name
Stimmen
Lea Eichholz
142
Emelie Steiger
127
Anne-Kathrin Schäfer
79
Inti Emilio Wackwitz
72
Max Albert
63
Katharina Marie Mehnert
41
Dorian Kurzhals
26
Fachschaftsrat Deutsche Philologie
Zahl der Wahlberechtigten: 767 Zahl der Wähler*innen: 160 Zahl der ungültigen Stimmen: 9 Wahlbeteiligung: 20,9 %
Name
Stimmen
Jana Pithan
75
Theres Steingräber
64
Moritz Morszeck
61
Jessica Hirsch
55
Gina Gransee
53*
Annika Schalowski
53*
Eva Wohlfahrtstätter
35
* Stimmengleichheit; die Reihenfolge wurde durch Los entschieden
Fachschaftsrat Geographie
Zahl der Wahlberechtigten: 524 Zahl der Wähler*innen: 165 Zahl der ungültigen Stimmen: 4 Wahlbeteiligung: 31,5 %
Name
Stimmen
Arne-Ole Mittelstraß
103
Celina Bertz
82
Hannah Indorf
78
Ilka Mattauch
61
Alina Helmer
50
als Vertretung: Carina Darmstadt (48)
Fachschaftsrat Geologie
Zahl der Wahlberechtigten: 105 Zahl der Wähler*innen: 54 Zahl der ungültigen Stimmen: 0 Wahlbeteiligung: 51,4 %
Leon Przybilla
41
Nele Broetzel
31
Lukas Meier
26
als Vertretung: Lilly Biedermann (21), Marvin André Schmitz (18), Anika Jackstreit (15)
Fachschaftsrat Geschichte
Zahl der Wahlberechtigten: 662 Zahl der Wähler*innen: 191 Zahl der ungültigen Stimmen: 3 Wahlbeteiligung: 28,9 %
Name
Stimmen
Tom Palmer
83
Sophie Breetzmann
67
Robin Wagener
62
Joshua Storch
60
Julia Humboldt
57
Sarah Kriegel
41
Richard Käding
40
als Vertretung: Julius Grenz (34), Stefan Schmidt (30), Lucienne Herrmann (28), Daniel Ehmer (20)
Fachschaftsrat Kunstwissenschaften
Zahl der Wahlberechtigten: 330 Zahl der Wähler*innen: 81 Zahl der ungültigen Stimmen: 2 Wahlbeteiligung: 24,5 %
Name
Stimmen
Lisa Wagner
57
Marie Saß
37
Annemarie Selleng
31
Anne Janette Gerlach
26
Felina Schwarzenholz
25
Stefanie Rauch
22
als Vertretung: Maria Trischenberger (12)
Fachschaftsrat Mathematik
Zahl der Wahlberechtigten: 239 Zahl der Wähler*innen: 94 Zahl der ungültigen Stimmen: 0 Wahlbeteiligung: 39,3 %
Name
Stimmen
Nico Bohnsack
52
William Kähms
51
Jule Möller
39
Friederike Kahrs
35
Tomke Bütow
29
als Vertretung: Lea Trautmann (26), Johannes Johnke (25), Chris-Leon Wedtrat (13)
Fachschaftsrat Medizin
Zahl der Wahlberechtigten: 1443 Zahl der Wähler*innen: 280 Zahl der ungültigen Stimmen: 4 Wahlbeteiligung: 19,4 %
Name
Stimmen
Matthias Wiemann
121
Nina Drämel
97
Lisa Vossler
78
Lilly-Charlotte Albertsen
68
Constantin Wilmbusse
65
Sebastian Paschen
63
Marleen Peters
58
als Vertretung: Alina Jessen (57), Charlotte Sigel (47), Johanna Hagenah (45*), Julius Benjamin Holderied (45*), Nils König (26)
* Stimmengleichheit; die Reihenfolge wurde durch Los entschieden
Fachschaftsrat Musik
Zahl der Wahlberechtigten: 65 Zahl der Wähler*innen: 27 Zahl der ungültigen Stimmen: 0 Wahlbeteiligung: 41,5 %
Name
Stimmen
Markus Hansen
21
Berit Engbers
18
Tom Liebschner
18
als Vertretung: Rene Kölpin (17)
* Stimmengleichheit; die Reihenfolge wurde durch Los entschieden
Fachschaftsrat Nordistik
Zahl der Wahlberechtigten: 182 Zahl der Wähler*innen: 53 Zahl der ungültigen Stimmen: 1 Wahlbeteiligung: 29,1 %
Name
Stimmen
Merle Marleen Dierks
36
Frederike Buhr
34
Marie-Rosalie Schöppe
25
Johannes Bohl
23
Thomas Neugebauer
19
Fachschaftsrat Philosophie
Zahl der Wahlberechtigten: 281 Zahl der Wähler*innen: 51 Zahl der ungültigen Stimmen: 1 Wahlbeteiligung: 18,1 %
Name
Stimmen
Tim Kirchner
30
Felina Schwarzenholz
22
Julia Ruthenberg
19*
Lorenz Reiher
19*
Karl Martin
15
als Vertretung: Roman Grocholl (13), Zan Vidmar Zorc (12), Jan Sarstedt (6)
* Stimmengleichheit; die Reihenfolge wurde durch Los entschieden
Fachschaftsrat Politik- und Kommunikationswissenschaften
Zahl der Wahlberechtigten: 665 Zahl der Wähler*innen: 146 Zahl der ungültigen Stimmen: 7 Wahlbeteiligung: 22 %
Name
Stimmen
Lina Brandes
76
Josephine Winkler
71
Moritz Hoff
54
Anna Lisa Alsleben
50
Maria Kamischke
49
Lorena Drexler
42
Paul Jakob Meynköhn
24
Fachschaftsrat Psychologie
Zahl der Wahlberechtigten: 420 Zahl der Wähler*innen: 118 Zahl der ungültigen Stimmen: 0 Wahlbeteiligung: 28,1 %
Name
Stimmen
Marie Uecker
65
Armin Goffin
56*
Katharina Werle
56*
Annika Büll
42
Friederike Meinhof
39
als Vertretung: Jonathan Stellmacher (34*), Chris Burmeister (34*)
* Stimmengleichheit; die Reihenfolge wurde durch Los entschieden
Fachschaftsrat Rechtswissenschaften
Zahl der Wahlberechtigten: 1370 Zahl der Wähler*innen: 166 Zahl der ungültigen Stimmen: 15 Wahlbeteiligung: 12,1 %
Name
Stimmen
Paula Pracht
88
Amaka Sofia Endrikat
84
Dorothea Elise Keitsch
72
Konstantin Böttcher
61
Niklas Wodrich
47
Max-Justus Hinkel
37
Fachschaftsrat Slawistik/Baltistik
Zahl der Wahlberechtigten: 131 Zahl der Wähler*innen: 18 Zahl der ungültigen Stimmen: 3 Wahlbeteiligung: 13,7 %
Name
Stimmen
Daria Krause
13
Tina Schwarzkopf
10
Markus Karelis
8*
als Vertretung: Lena Maria Sapia (8*)
* Stimmengleichheit; die Reihenfolge wurde durch Los entschieden
Fachschaftsrat Theologie
Zahl der Wahlberechtigten: 188 Zahl der Wähler*innen: 50 Zahl der ungültigen Stimmen: 2 Wahlbeteiligung: 26,6 %
Name
Stimmen
Henriette Pietzuch
42
Stephan Lehmann
32
Lea-Sophie Amende
29
Nico Angelo Witteborn
25
Fachschaftsrat Wirtschaftswissenschaften
Zahl der Wahlberechtigten: 1007 Zahl der Wähler*innen: 95 Zahl der ungültigen Stimmen: 7 Wahlbeteiligung: 9,4 %
Name
Stimmen
Ana Cristina Cardenas Carbajal
54
Pauline Schult
51
Philip Schmitt
32
Leon Ziener
27
Felix Galler
21
Maximilian Bauer
16
Tim Kolwey
9
Fachschaftsrat Zahnmedizin
Zahl der Wahlberechtigten: 544 Zahl der Wähler*innen: 97 Zahl der ungültigen Stimmen: 1 Wahlbeteiligung: 17,8 %
Name
Stimmen
Anna Katharina Beyme
53
Ina Henrichsen
43
Albrecht Gäde
38
Philipp Neumann
36
Helene Mühlig
32
als Vertretung: Jonas Taubmann (26), Franz Albrecht (21), Antonia Renner (19), Lea Brackmann (4)
Wieder einmal geht eine Wahlwoche an unserer Uni zu Ende, die erste mit einer digitalen Wahl. Tagelang sind Server und Wahlhelfer*innen heiß gelaufen, um eure vielen Stimmen zusammenzuzählen und auszuwerten, doch jetzt ist das Warten endlich vorbei. In diesem Artikel findet ihr die Ergebnisse für den Senat und die Fakultätsräte.
Die hier aufgeführten Zahlen und Daten sind vorläufig und entsprechen nicht dem amtlichen Endergebnis der akademischen Gremienwahlen 2022. Sämtliche Daten sind in der Wahlergebnisbekanntmachung der Universität zu finden.
SENAT
In diesem Jahr sind in der Gruppe der Studierenden drei Listen zur Wahl angetreten:
Progressiv-Ökologische Liste (PÖL) Liberale Liste (LL) Solidarische Universität (SU)
Die Ergebnisse für die anderen Statusgruppen könnt ihr bei der Universität einsehen.
Insgesamt wurden in diesem Jahr 39 Bewerber*innen aus der Gruppe der Studierenden (vgl. 2021: 50, 2020: 66, 2019: 80) zu den Gremienwahlen für den akademischen Senat zugelassen. Die Wahlbeteiligung fiel in diesem Jahr mit 17% deutlich besser aus, als in den letzten Jahren (vgl. 2021: 6,2%, 2020: 11,24%, 2019: 11,4 %). Das heißt, 1583 von 9290 Wahlberechtigten haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.
103 Stimmzettel waren außerdem ungültig.
Im Folgenden sind die Stimmenzahlen der Listen und deren Verteilung sowie die Studierenden, die in den akademischen Senat einziehen, aufgeführt:
Liste
Stimmen
Plätze im Senat
SOLIDARISCHE UNIVERSITÄT (SoliUni)
6276
6
Liberale Liste
2269
2
Progressiv-Ökologische Liste
4632
4
Name
Stimmen
Charlotte Emila Sigel (UMG; PÖL)
900
Hannah Wagner-Gillen (UMG; PÖL)
836
Anna Kunow (UMG; SU)
707
Melissa Céline Seidel (MNF; PÖL)
667
Fenja Neumann (MNF; PÖL)
655
Hennis Herbst (PHF; SU)
638
Jada Ladu (PHF; SU)
532
Susanne Schmidt (UMG; LL)
518
Anna-Marie Coers (UMG; SU)
489
Felix Willer (PHF; SU)
417
Laura Schirrmeister (PHF; SU)
365
Lia Grahl (PHF; LL)
336
Alle anderen Kandidierenden der Progressiv-Ökologischen Liste, der Liberalen Liste und der Solidarischen Universität als Vertretung.
Engerer Senat:
Anna Kunow (UMG; SU), Hennis Herbst (PHF; SU), Susanne Schmidt (UMG; LL), Charlotte Emilia Sigel (UMG; PÖL)
Ein Leben ohne Smartphone – für die meisten Menschen heute unvorstellbar. Und auch für mich war es das vor sechs Monaten noch.
Doch dann ist mir meines vor einem halben Jahr in die volle Badewanne gefallen. Zuerst kam Panik auf: Schnell Reis holen, um mein geliebtes Handy trocknen zu lassen. Zwei Tage ungeduldiges Warten, nach denen sich nur herausstellen sollte, dass der Akku kaputt ist und aufgrund des Designs auch nicht ausgetauscht werden kann. In diesem Moment stieg die Angst in mir auf: Wie soll ich jetzt kommunizieren? Was ist mit all meinen Daten? Habe ich sie auch wirklich alle auf meiner SD-Karte gesichert? Ich beschloss, dass ich mir so schnell wie möglich ein neues Handy besorgen musste. Wie sollte ich sonst mein Leben geregelt kriegen?
Aber dann habe ich mich an etwas erinnert: Dass ich mir irgendwann mal vorgenommen habe, dass ich gerne ausprobieren möchte, wie es ist, nur ein Tastenhandy zu haben. Zum einen aus Nachhaltigkeitsgründen, weil Tastenhandys viel länger halten und weil die Produktion von Smartphones sowohl sozial als auch ökologisch eine Katastrophe ist. Durch die Herstellung von Smartphones werden Unmengen an Ressourcen und seltenen Rohstoffen – wie Gold, Silber und Kobalt – verbraucht, die irgendwann zur Neige gehen werden und aufgrund des Designs oft nur schwer zu recyceln sind. Dabei setzen Bergarbeiter ihr Leben aufs Spiel und bewaffnete Konflikte, wie in der demokratischen Republik Kongo, werden immer weiter verschärft. In anderen Ländern werden bei der Herstellung Menschen giftigen Chemikalien ausgesetzt. Ebenso bei der Entsorgung und beim Recycling von alten Smartphones. Die Herstellung von Smartphones verbraucht außerdem große Mengen an Energie und hat deswegen einen hohen CO2-Ausstoß. Und die Liste der Probleme ließe sich noch weiter führen. Natürlich gibt es Alternativen, zum Beispiel das Kaufen von gebrauchten Handys oder Fairphones. Ich habe für meinen Teil entschieden, dass ich all das nicht mehr unterstützen will. Außerdem habe ich schon lange gemerkt habe, wie süchtig und abhängig ich von meinem Handy bin. Und wie sehr mich das ständige Erreichbarsein und immer-alles-nachgucken eigentlich auch stresst. Wie viel Zeit ich mit Herumdaddeln verbringe. Zeit, die ich eigentlich viel lieber für andere, erfüllendere Dinge nutzen möchte.
Sicherlich gibt es ein paar kleine und größere Herausforderungen, wenn man sich für ein Leben ohne Smartphone entscheidet. Die erste kam bei mir dann auch direkt zwei Tage, nachdem ich auf ein Tastenhandy umgestiegen bin. Mein erster Urlaub ohne Smartphone und dann direkt eine größere Fahrt. Eine Radtour in einem Land, in dem ich die Sprache nicht kann, zusammen mit Freund*innen, An- und Abreise alleine. Schon vor der Reise musste ich an mehr denken als sonst mit Smartphone. Das hat sich aber auch ganz wunderbar abenteuerlich angefühlt: Die Zugtickets mussten ausgedruckt und der Reisefahrplan aufgeschrieben, das ausgedruckte Impfzertifikat mit eingepackt werden, sowie natürlich mein alter MP3-Player, den ich aus einer Schublade wieder hervorgekramt habe. Unterwegs war es dann sehr gut, dass ich Freund*innen dabei hatte, die Unterkünfte und Wege nachgucken konnten. Auch um mich selbst sicherer zu fühlen. Mittlerweile würde ich mir aber auch zutrauen, alleine ohne Smartphone zu reisen, zumindest innerhalb von Europa. Denn die größte Herausforderung bestand die ganze Zeit nur in meinem Kopf. Das Gefühl, ohne Smartphone völlig aufgeschmissen und hilflos zu sein, weil man nicht mehr alles sofort nachgucken kann. Durch die Reise habe ich gemerkt, dass das gar kein Problem ist. Dass man ohne Smartphone nicht völlig hilflos in der Welt umherirrt. Dass es kein Problem ist, wenn man die Wege nicht am Handy nachschauen kann und dass man sich mit anderen Menschen auch ohne Google Übersetzer verständigen kann. Auch wenn man nicht die gleiche Sprache spricht. Das zu merken, ist ein wirklich gutes Gefühl. Vor allem im Vergleich zu vorher, als es mich immer schon mit leichter Panik erfüllt hat, wenn ich mein Handy nur mal versehentlich zu Hause liegen gelassen habe, während ich eine Stunde lang in der Stadt unterwegs war.
Es ist aber tatsächlich manchmal etwas schwierig, kein Google Maps mehr unterwegs nutzen zu können. Das ist, glaube ich, auch die Sache, die mir am meisten fehlt. Ich schreibe mir jetzt jedes Mal die Wege vorher auf, wenn ich an einem neuen Ort alleine unterwegs bin. Meistens funktioniert das sehr gut. Manchmal habe ich mich auch trotzdem verlaufen. Ich habe dadurch aber einen viel besseren Orientierungssinn bekommen, weil ich mir besser merke, wo ich bin. Und ich habe gemerkt, dass das gar nichts Schlimmes ist, sich zu verlaufen. Man entdeckt neue Orte, an die man sonst nicht gekommen wäre. Ich hatte auch immer sehr schöne Erlebnisse und komme viel häufiger mit Menschen ins Gespräch, weil ich sie nach dem Weg frage. Alle sind bis jetzt immer super lieb und hilfsbereit gewesen und ich wurde sogar schon ein paar Mal bis zu dem Ort begleitet, an den ich musste. Und die meisten Menschen freuen sich ebenfalls, wenn sie einem helfen können und ein kurzes, nettes Gespräch haben.
Ein paar andere, manchmal etwas nervige Punkte ohne Smartphone sind: Man kann keine Fotos unterwegs machen. Tippen am Tastenhandy dauert viel länger als am Smartphone. Und es macht die ganze Corona- und Testsituation noch ein bisschen aufwendiger. Aber es ist auch heutzutage nicht unmöglich, ohne Smartphone zu leben, auch wenn sich das häufig so anfühlt, so lange man eines besitzt. Und vor allem gibt es für alles eine Lösung, wenn man ein bisschen kreativ ist: Fotos von Freund*innen machen lassen oder mit einer Kamera. Telefonieren statt tippen. Ausdrucken statt digitale Dokumente. Und bis auf die paar genannten Dinge fehlt mir auch nichts in meinem Leben. Die allermeisten Sachen kann ich noch genauso wie vorher zu Hause über meinen Laptop machen und Musik höre ich unterwegs wieder über meinen MP3-Player. Der einzige Unterschied ist, dass ich vieles nicht mehr ständig und von unterwegs aus machen kann. Das ist bestimmt nicht für jede*n etwas und sicherlich ist einiges wirklich ein bisschen komplizierter.
Aber für mich überwiegen die unglaublich vielen positiven Aspekte gegenüber den genannten Kleinigkeiten. Zusätzlich zu den oben genannten Nachhaltigkeitsaspekten fühle mich viel entspannter dadurch, dass ich nicht ständig über so viele Wege erreichbar bin. Über Anruf und SMS erreichen mich nur die für den Moment wirklich notwendigen Nachrichten. Außerdem habe ich wirklich viel mehr Zeit dadurch, dass ich nicht mehr ständig am Handy hänge. Diese fülle ich mit neuen Hobbys. Manchmal nutze ich sie auch einfach nur, um entspannt mit einem Tee dazusitzen und aus dem Fenster zu schauen. Und ich bin produktiver geworden innerhalb der letzten sechs Monate. Zum einen ebenfalls auch die frei gewordene Zeit. Und zum anderen, weil ich meine Arbeit nicht mehr ständig durchs Handy unterbreche. Ich mag es auch wirklich gerne, coole Begegnungen mit Menschen zu haben, nur weil ich sie nach dem Weg oder nach der Uhrzeit frage. Ich nutze auch mein eigenes Gedächtnis wieder viel mehr, weil ich nicht mehr alles jederzeit nachschauen kann. Deswegen speichere ich Öffnungszeiten, Wege und anderes wieder viel mehr in meinem Kopf ab. Und ich bin generell viel unabhängiger. Ich bin nicht mehr aufgeschmissen, wenn mein Akku leer ist und ich mein Ladekabel nicht dabei habe. Und ich habe nicht mehr ständig den Moment, dass ich mehrmals täglich mein Handy suche, weil ich es mal wieder an einem abwegigen Ort abgelegt habe. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich wieder viel bewusster im Moment lebe. Wenn ich mich mit Freund*innen treffe, dann beschäftige ich mich wirklich den ganzen Abend mit ihnen. Ich lasse mich nicht von Nachrichten von anderen Menschen ablenken, die ich zu einem späteren Zeitpunkt genauso gut lesen und beantworten kann. Wenn ich einen Spaziergang im Wald mache, dann bin ich wirklich zu hundert Prozent da und genieße die Natur um mich herum. Ich kann dann nicht noch schnell nachschauen, ob ich eine neue Mail von der Uni habe. Morgens nach dem Aufwachen stehe ich entweder direkt auf oder träume noch kurz in den Tag und hänge nicht zuerst an meinem Handy. Und abends lese ich lieber noch kurz in einem Buch und schlafe dann entspannt ein.
Ich habe nach diesen sechs Monaten absolut kein Bedürfnis mehr, zum Smartphone zurückzukehren, auch wenn so alles manchmal ein bisschen komplizierter und aufwendiger ist. Aber ich bin auch viel zufriedener, entspannter und ausgeglichener und habe ein gutes Gewissen.
Hier noch ein paar spannende Beiträge zum Thema Smartphones:
Eine Dokumentation über den Abbau von Mineralien im Kongo, die für die Herstellung von Smartphones benötigt werden: Blood In The Mobile (ganzer Film auf Englisch)
Hier könnt ihr das aktuelle Video von moritz.tv sehen.
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