StuPa-Ticker konstituierende Sitzung Legislatur 2026/2027

StuPa-Ticker konstituierende Sitzung Legislatur 2026/2027

Herzlich Willkommen zur konstituierenden Sitzung! Es ist die erste Sitzung in diesem Semester und viele neue Gesichter stürmen bereits voller Tatendrang in den Saal. Die Tagesordnung ist lang, also erwartet uns eine intensive und hoffentlich inhaltsreiche Sitzung. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 0 Gruppenfoto

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Beschluss der Geschäftsordnung des Studierendenparlaments

TOP 4 Berichte

TOP 5 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 6 Wahl Präsidium

6.1. Wahl des*der Präsident*in

6.2. Wahl der stellvertretenden Präsident*innen

TOP 7 AStA-Struktur der 36. Legislatur

TOP 8 Wahl des*der AStA-Referent*in für Finanzen

TOP 9 Wahl der Delegierten für die LKS

TOP 10 Wahl Mitglieder der AG SHA (strukturelle und hochschulpolitische Angelegenheiten)

TOP 11 Wahl der Mitglieder des Haushaltsausschusses

TOP 12 Wahl der Mitglieder des Medienausschusses

TOP 13 Wahl Mitglied im Aufsichtsrat des Studierendenwerkes

TOP 14 Wahl stellv. Mitglied im Aufsichtsrat des Studierendenwerkes

TOP 15 Wahl der Mitglieder des Mensaausschusses des Studierendenwerks

TOP 16 Wahl der Mitglieder des Kulturausschusses des Studierendenwerks

TOP 17 Wahl des*der Prüfer*in für rechnerische und sachliche Richtigkeit

TOP 18 Wahl der Vertretungen des*der Prüfer*in für rechnerische und sachliche Richtigkeit

TOP 19 Wahl des*der Kassenprüfer*in

TOP neu20 Wahl zur Datenschutzbeauftragten

TOP neu21 Festlegung des 1. und 2. ordentlichen Sitzungstermins

TOP neu22 Antrag: Auszahlung für kommissarische Tätigkeit

TOP neu23 Antrag: KreativEU Student Ambassadors – neue Besetzung der Positionen qua Amt

TOP neu24 2. Lesung Beitragsordnung der Studierendenschaft

TOP neu25 Sonstiges 


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Namid, David, Jette, Josi

Alle lächeln! Das Gruppenfoto des neu gewählten Studierendenparlaments ist geschossen.

Das Glöckchen klingelt und Melina begrüßt die Runde als Alterspräsidentin. Sie freue sich sehr, dass „so viele neue Gesichter hier sind.“ 

Es sind 21 Stupist*innen anwesend und es gibt eine Stimmübertragung.

Es gibt einen neuen TOP 20 Wahl zur Datenschutzbeauftragten, er wird einstimmig angenommen.

Die GO wird einstimmig angenommen.

Edona gibt an, aus Krankheitsgründen keinen Bericht eingereicht zu haben, berichtet aber mündlich.

Sie berichtet vom Aktionsmonat „Kampagne Schlussverkauf Bildung“, Workshops mit anschließendem Protest, um auf die Kürzungen in der Lehre aufmerksam zu machen. 

Sie habe sich mit Irma beraten zu Themen der Geschäftsführung, sodass sie im Falle ihrer Wahl in zwei Wochen vorbereitet sei.

Sie gibt an, die Pressemitteilung im Rahmen des Aktionsmonats zu bringen, sie hatte sich bisher verzögert.

Es gibt keine weiteren Fragen an Edona.

Es geht weiter mit Irmas Bericht. Sie möchte einen Eintrag in ihrem Bericht korrigieren.

Es wurde die Kasse des FSR WiWi gesperrt. 

Außerdem habe sie sich mit der Verwaltungsfachkraft auseinandergesetzt und dahingehend mit der Uni kommuniziert, sodass hoffentlich bald Bewerbungsgespräche geführt werden können.

Robert fragt Edona und Irma bezüglich der Verwaltungsfachkraft, wieso die Besetzung der Stelle so lange gedauert habe. Die Ausschreibung erfolgte bereits letztes Jahr.

Edona antwortet, dass die Kapazitäten bei Irma zur möglichen Unterstützung bei der Neubesetzung knapp gewesen seien und sie selbst habe nicht schnell genug reagieren können. Die Neubesetzung falle nicht in Irmas Aufgabenbereich.

Magnus möchte in seinem Bericht noch den Finanzworkshop als Termin ergänzen.

Rieke ergänzt, dass die aufgenommenen Videos in Kooperation mit den moritz.medien sowie der Newsletter innerhalb der nächsten zwei Tagen folgen würden.

AG Studierendenportal sei in einer längeren Umbauphase gewesen. Sie zeigt den Stupist*innen die Änderungen, de bisher an der Seite passiert seien. Das Augenmerk hätte auf dem Layout der Seite gelegen.

„Das sieht alles hübscher aus, finde ich.“ – Rieke 

Die Arbeiten seien noch nicht beendet, wichtig für die Ersti-Woche sei aber gewesen, dass die Hauptseiten funktionsfähig wären.

Nun zeigt sie uns die Neuerungen auf der Seite – alles sehr hübsch. ˆˆ

Sie bittet die anwesenden Stupist*innen auszuprobieren, wie jetzt alles fuktioniere.

Es gibt einen Knall! Der Beamer gibt kurzzeitig den Geist auf. Er funktioniert aber wieder, puh!

Ben hat keinen Bericht eingereicht und ist selber auch nicht da. Edona berichtet allerdings, dass er demnächst seinen Posten abgäbe.

Moritz ist nicht da, hat aber einen Bericht geschickt, Anfragen könnten per Email erfolgen. Jonathan fragt nach der Intention, die Kneipentour auf einen Sonntag zu legen, da nach einer vollen Woche noch eine Veranstaltung Sonntag Abend teils zu viel sei.

Edona antwortet, dass sie auch mit Moritz darüber im Austausch gewesen sei, die Entscheidung für den Sonntag sei in dem Fall „doof“ gewesen, für die Zukunft müsse man sich einen Termin suchen, der besser passe.

Grey ergänzt zum Bericht, dass er aktuell einen Aktionsmonat zum Thema queerness Akzeptanz plane.

Melina berichtet aus dem Kulturausschuss, dass die bisherigen Anträge zu hohe Summen erfordern würden. 

Es gibt keine weiteren Ergänzungen und Berichte.

Es gibt keine Wortmeldungen. 

Los geht es mit der ersten Wahl.

Es liegt nur ein Vorschlag vor: Louise

Es gibt keine weiteren Initiativbewerbungen.

Louise stellt sich vor als ehemalige stellvertretende Präsidentin des StuPa.

3. Legislatur im FSR, sie ist Mitglied der FSK 

Es gibt keine Fragen von den Stupist*innen, obligatorisch fragt Melina, ob Louise in Vereinen oder Parteien sei, das sei allerdings nicht der Fall.

Die moritz.medien verteilen die Stimmzettel und es wird still. Jede*r hat ein Kärtchen, der Wahlgang beginnt.

Andächtige Stille, die Stimmzettl werden wieder eingesammelt.

Es gibt eine zweiminütige Pause, während die moritz.medien die Stimmen auszählen.

Bis gleich!

Das Glöckchen klingelt erneut. 

Melina kündigt ein wunderschönes Ergebnis an.

Louise wird einstimmig als Präsidentin des Studierendenparlaments angenommen. Es gab keine ungültigen Stimmen.

Louise übernimmt die Situngsleitung.

Es gibt eine Bewerbung: Tim

Er sei unabhängig von hochschulpolitische Gruppen.

Er setzt sich wieder, der Wahlprozess wird durch die „Wahlfeen“ von den moritz.medien wieder eingeleitet.

Alle Stimmzettel sind verteilt, der Wahlgang ist eröffnet. 

Nachdem alle Zettel wieder eingesammelt sind, wird nun ausgezählt.

TIm wird einstimmig als stellvertretender Präsident des Studierendenparlaments angenommen. Es gab eine Enthaltung.

Die AStA-Struktur für die Legislatur wird besprochen. Emma meldet sich dazu. Sie sei der Meinung, dass HoPo wieder ein Referat werden solle, da die Arbeit, die sie an der Stelle leiste, entsprechend entlohnt werden solle.

Robert erklärt die Position der AG SHA, dass leider keine finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen und nun mal leider gekürzt werden musste. 

Es gibt keine weiteren Wortmeldungen. Louise eröffnet die Änderungsantragsdebatte. Es gibt keine Änderungsanträge.

Es folgt die Abstimmung.

DIe AStA-Struktur wird einstimmig mit einer Enthaltung angenommen.

Es liegt eine Bewerbung vor von Lucas.

Pati sei auf ihn zugekommen und habe ihn gefragt, ob er das übernehmen wolle. Sie habe Lucas auch schon angefangen einzuarbeiten und they habe sehr viel Spaß bisher mit der Thematik gehabt. Zudem sei Lucas im Vorstand für akademische Aktivitäten bei ELSA Greifswald tätig.

Paul fragt nach, ob es zu erwarten sei, dass Lucas im Laufe des Semesters nicht zur Verfügung stehen könne aufgrund eines Auslandssemesters oder Ähnlichem.

They antwortet, dass er die ganze Legislatur zur Verfügung stehe.

Patrizia bedankt sich für die Bewerbung und gibt an, als ehemaklige Referentin für Finanzen schon eine kleine Einarbeitung gegeben zu haben.

Melina fragt daraufhin nach, inwiefern eine Einarbeitung vor der offiziellen Wahl rechtens wäre.

Edona erklärt, dass es absolut möglich sei, jemanden bereits vor der offiziellen Wahl bereits einzuarbeiten solange der Datenschutz gewahrt würde. 

Patrizia betont, dass es ein gutes Zeichen sei, dass Menschen eine Einarbeitung wünschen würden, auch bevor sie dafür Geld bekämen. Es wäre vorrangig um eine EInführung gegangen, nicht um Offenlegung sensibler Daten. Außerdem sei eine Einarbeitung sinnvoll bevor man erst nach der Wahl merke, dass man die Arbeit nicht leisten könne.

Es gibt keine weiteren Fragen an Lucas.

Der Wahlvorgang wird erneut von den moritz.wahlfeen vorbereitet.

Alle haben ihren Stimmzettel, der Wahlgang ist eröffnet. 

Die Kreuze sind gesetzt, die Zettel werden eingesammelt.

Lucas wird mit 11 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen als AStA-Referent für Finanzen abgelehnt.

Melina ergänzt, es sei eine FLINTA*-Person und eine männliche Person vonnöten.

Grey und Yannis bewerben sich als Haupt-Delegierte für die LKS

Grey und Yannis werden einstimig als Haupt-Delegierte angenommen, beide nehmen die Wahl an.

Melina bewirbt sich für die Stellvertretung.

Melina wird einstimmig angenommen als Stellvertreterin, es gibt zwei Enthaltungen. Sie nimmt die Wahl an.

Emil und Henry stellen sich zur Wahl auf.

Über die beiden wird im Block abgestimmt. Sie werden angenommen.

Henry, Leticia, Paul, Emily und Emil wurden vorgeschlagen.

Die Fünf werden einstimmig angenommen, alle nehmen die Wahl an.

21:07 Uhr

Emily stellt sich zur Wahl auf als Mitglied aus dem StuPa. Vorerst meldet sich niemand weiteres.

Emily wird mit einer Enthaltung einstimmig angenommen, sie nimmt die Wahl an.

21:08 Uhr

Es wird eine Person benötigt. Pati meldet sich. Ihr Vorgänger als studentischer Prorektor, Lukas, hat dieses Amt ebenfalls übernommen, daher würde sie dies ebenfalls gerne übernehmen.

Es gibt keine weiteren Kandidat*innen.

Pati wird einstimmig mit drei Enthaltungen als Mitglied im Aufsichtsrat des Studierendenwerks angenommen. 

21:10 Uhr

Melina und Falk 

Es wird über die beiden abgestimmt. Melina bekommt 15 Ja-Stimmen, für Falk sind es drei. Es gibt zwei Enthaltungen. Damit ist Melina angenommen.

21:11 Uhr

„Da brauchen wir sage und schreibe 6 Personen“ – Louise

Da schießen auch direkt die Hände hoch. Robert, Melina, Emily, Nele, Laura und Jasmin stellen sich zur Wahl. Wir stimmen im Block ab.

Sie werden einstimmig angenommen.

Alle nehmen die Wahl an.

21:12 Uhr

Falk stellt sich als Entsandten auf und Edona als Stellvertretung.

Melina stellt sich auch als Hauptmitglied zur Wahl, Emma als zweite Stellvertretende.

Edona betont, sie würde den Posten auch überlassen.

Wir stimmen zuerst über die hauptentsandte Person ab. Für Falk gibt es vier Ja-Stimmen, für Melina 16 und eine Enthaltung. Melina wurde damit gewählt.

Wir kommen zu den Stellvertretenden, Emma wird einstimmig gewählt und nimmt die Wahl an.

21:15 Uhr

Es wird eine Person gebraucht. 

Henry fragt nach, ob man erklären könne, was die Person machen müsse.

„Das ist eigentlich eine ganz mausige Sache.“ – Pati

Pati erklärt, worin diese Aufgaben bestehen. Die Person käme einmal im Jahr unangekündigt vorbei, um zu überprüfen, ob bei den Finanzen alles korrekt laufe.

Louise betont, dass wir den TOP jetzt ewig mit uns mitschleppen würden, wenn sich keiner aufstelle.

Es stellt sich allerdings niemand auf, also geben wir dem ganzen in der nächsten StuPa-Sitzung nochmal eine Chance.

21:17 Uhr

Auch hier werden Leute dringend gebraucht, aber es bewirbt sich leider auch niemand. 

Wir bekommen eine Zugabe beim nächsten Mal.

21:17 Uhr

Pati ist sich gerade unsicher, ob sie das richtige erklärt habe. Robert bestätigt das allerdings und meint, dass dieser Posten sich ausschließlich auf die Barkasse des AStAs beziehe.

Laura stellt sich zur Wahl und wird einstimmig angenommen.

21:19 Uhr

Edona möchte sich nicht aufstellen, stand allerdings neulich mit Herrn Wehlte in Kontakt, der sie darüber informierte, dass dieser Posten vom AStA vorgeschlagen werden müsste.

Edona schlägt vor, dass jetzt jemand gewählt wird, wenn sich jemand aufstelle und nachträglich geprüft, ob das rechtmäßig sei.

Emma würde das dann übernehmen wollen. Sie sei bereits zuständig für Datenschutz in einem Verein und traue sich das zu.

Sie wird einstimmig gewählt.

„So sind wir schon ratzifatzi durch mit allen Wahl-TOPs!“ – Louise 

21:21 Uhr

Der Antrag komme von Christoph und Louise bringt ihn ein. Es ginge darum, die kommenden Sitzungstermine abzustimmen.

Die Generaldebatte wird eröffnet.

Es gibt weder Wortbeiträge noch Änderungsanträge.

Der Antrag wird in vorliegender Form einstimmig angenommen.

Also sind die nächsten StuPa-Termine der 05.05. und der 19.05. 

21:22 Uhr

Patrizia stellt ihren Antrag vor, sie habe den Antrag noch als Finanzerin für den AStA eingebracht. 

Anna habe die Fachschaftsfinanzen kommissarisch übernommen und solle dafür auch bezahlt werden.

Es gibt keine Wortbeiträge oder Änderungsanträge, der Antrag wird einstimmig in der vorliegenden Form angenommen.

21:23 Uhr

Robert erzählt, er habe sich mit der Leiterin des Projekts eine Struktur ausgedacht, wie die Studierendenschaft in diesem Projekt vertreten werden könne. Es gibt eine Änderung in Zuständigkeit und Personalie, somit sei nun die studentische Prorektorin mit dem StuPa-Präsidiums als Stellvertretung die Ambassadors.

Paul fragt nach wofür ESN LEI denn überhaupt stünde. Louise beantwortet diese Frage. Es stünde für Erasmus Student Network Lokale Erasmus Initiative

Es gibt keine Wortbeiträge, die Änderungsantragsdebatte bleibt leer.

Der Antrag wird in vorliegender Form einstimmig angenommen.

21:27 Uhr

Robert stellt eine Änderung in der Beitragsordnung vor, es gibt keine Wortbeiträge, die nächste Lesung folge dann in der nächsten Sitzung. An der Stelle gäbe es dann Raum für Änderungsanträge.

Edona finde es bedauerlich, dass Lucas als AStA-Finanzer nicht gewählt wurde, da die ganze Arbeit nun an der Vertretung Magnus hänge. Es sei sehr wichtig, in den nächsten Monaten das Amt zu besetzen. 

Robert schaltet einen Werbeblock für die Ehrenamtsparty am 24.04.26 ab 23 Uhr, organisiert von den moritz.medien, Nightline und dem ehemaligen StuPa-Präsidium. Ehrenämtler*innen kommen kostenlos und auch schon ab 22 Uhr rein.

Irma bewirbt den Markt der Möglichkeiten, der am 25.4. 12-15 Uhr stattfindet und merkt auch an, dass man gerne auch beim Aufbau noch helfen dürfe.

Louise merkt an, dass es schön sei, wenn auf den Namenskärtchen ab nächster Sitzung die Pronomen vermerkt werden könnten, alle Stupist*innen mögen bitte ihre Pronomen in der Namensliste ergänzen.

Die Sitzung wird um 21:30 Uhr beendet. 

Habt einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal!


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

»Der Anspruch ist Deep Journalism«

»Der Anspruch ist Deep Journalism«

MALTE PASCHIRBE

Vom Uni-Podcast über Praktika bei großen Tageszeitungen bis ins Volontariat bei Table.Briefings: Robert Wallenhauer hat seinen Weg in den Journalismus strategisch geplant. Im Interview spricht er über Spezialisierung, Netzwerke – und warum »Deep Journalism« nicht so leicht durch KI zu ersetzen ist.


Moin Robert, du hast in Greifswald Politikwissenschaft und VWL studiert. Warum Greifswald?

Während eines früheren Familienurlaubs gefiel mir Greifswald bereits sehr gut. Die Entscheidung fiel dann, weil ich unbedingt an der Ostsee studieren wollte.

Anfangs habe ich BWL in Greifswald studiert, das hat mich irgendwann sehr frustriert. Thematisch fand ich das Studium spannend, die Umsetzung in Greifswald aber schlecht. Währenddessen habe ich in meiner Freizeit mit zwei Freunden einen Podcast über American Football produziert. Dabei ist mir aufgefallen, dass journalistisches Arbeiten Spaß macht. Die moritz.medien liefen mir bereits in meiner Ersti-Woche über den Weg – als ich dann nach Möglichkeiten suchte, mich journalistisch weiter auszuprobieren, sind sie mir wieder eingefallen.

Ab welchem Punkt hast du gemerkt, dass du Journalist werden willst?

Bei den Studi-Medien hat sich dieses Gefühl verfestigt: Zu recherchieren, schreiben, mit anderen Redakteur*innen zusammenzuarbeiten oder über Themen zu diskutieren. Das war einfach super. Die Idee, all das beruflich zu machen, schien mir sehr attraktiv.

Du hast dich schließlich dazu entschlossen, über die moritz.medien hinaus journalistisch zu arbeiten. Was genau hast du gemacht und wie kam es dazu?

Im Internet steht, wer Journalist*in werden will, muss Erfahrungen sammeln, Praktika machen, als freie Mitarbeiterin oder freier Mitarbeiter schreiben. Und das bin ich dann recht strukturiert angegangen: Welche Medien finde ich interessant? Wo werden Praktika ausgeschrieben? Dort habe ich meine Bewerbungen dann hingeschickt. Zusagen kamen von einer Produktionsfirma, die für RTL zuliefert, einer Regionalzeitung und einem Online-Medium. Später hatte ich die Möglichkeit für die Wirtschaftsressorts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und der Süddeutschen Zeitung zu arbeiten. All diese Stationen waren super spannend und haben mir ganz unterschiedliche Skills beigebracht.

Nun bist du im Volontariat bei Table.Briefings. Was genau macht ihr, und wie unterscheidet es sich von klassischen Medienhäusern?

Table.Briefings produziert Newsletter, die mindestens einmal in der Woche erscheinen und sich sehr spezifischen Themen widmen. Zum Beispiel: Agrar- und Ernährungspolitik, aktuelle Entwicklungen im Weltraum, Afrika und deren Auswirkungen für Deutschland oder in der Bildungs- und Forschungspolitik. Der Anspruch dabei ist Deep Journalism. Also die Themen noch tiefer zu durchdringen als Medien, die sich an ein breites Publikum richten. Unsere Zielgruppe sind vor allem Entscheidungsträger und Experten in ihrem Fach, die durch unsere Berichterstattung in ihrem Job einen Informationsvorsprung bekommen sollen. Wir haben aber auch zwei kostenlose Newsletter, die sich sehr tiefgründig mit der Bundespolitik und Wirtschaftsthemen beschäftigen — die fand ich schon während des Studiums spannend.

Wie sieht dein Arbeitsalltag im Volo aus?

Sehr unterschiedlich. Ich arbeite vor allem im Team des Security.Table, dem sicherheitspolitischen Briefing und fokussiere mich auf Unternehmen in der Rüstungsindustrie, vor allem Tech-Unternehemen. Eine Konstante ist unsere Konferenz am Morgen, in der wir die Themen für die kommende Ausgabe besprechen. Häufig starte ich den Tag in der Redaktion, recherchiere, telefoniere, schreibe aktuell anstehende Artikel oder gehe zu Hintergrundgesprächen mit interessanten Gesprächspartner*innen aus Politik, Wirtschaft oder Forschung. Allerdings bin ich oft auch auf Veranstaltungen zum Thema Sicherheitspolitik oder Rüstungsindustrie in Berlin. Einfach um neue Kontakte zu knüpfen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was in der Branche gerade wichtige Themen sind. Insgesamt ist der Alltag also sehr abwechslungsreich.

Was hat dich an Table.Briefings besonders gereizt?

Ich fand die Idee super, mich früh in meiner journalistischen Karriere in ein Thema richtig tief einzuarbeiten. Das ist an sich ein Skill, den ich trainieren wollte. Meiner Einschätzung nach ergibt sich daraus eine journalistische Arbeitsweise, die nicht so leicht durch eine KI zu ersetzen ist: Mit Expert*innen sprechen, ein Netzwerk aus Quellen aufbauen, sein Themengebiet durchdenken und (investigativ) analysieren.

Was hat dir konkret geholfen, dein Volontariat zu bekommen?

Am Ende des Studiums hatte ich überdurchschnittlich viele Praktika gemacht und auch nebenbei viel Erfahrung gesammelt – bei den moritz.medien und anderen privaten journalistischen Projekten. Und ich glaube, ich habe mich im Vorstellungsgespräch ganz gut angestellt.

Was ist dein bisheriges Highlight im Volo?

Im Februar ist unser gesamtes Team zur Münchner Sicherheitskonferenz gefahren. Das war eine komplette Reizüberflutung, aber auch ein absolutes Highlight.

Du hast Politikwissenschaft und VWL studiert. Wie wichtig sind deiner Meinung nach Spezialisierungen (z. B. Politik, Wirtschaft, Datenjournalismus)?

Mir hilft diese Spezialisierung auf jeden Fall. Während meiner Praktika waren viele Redakteure immer positiv überrascht, dass jemand, der nicht Journalismus, Kommunikation oder Germanistik studiert, in die Redaktion kommt und journalistisch arbeiten will.

Meiner Einschätzung nach können aber auch Studis aus eben diesen Gebieten hervorragende Journalist*innen werden. Viel wichtiger als das Studienfach ist, neugierig zu sein, Fragen zu stellen und sich früh ein bisschen journalistisches Handwerk beizubringen.

Gibt es eine Geschichte aus deiner Zeit bei den moritz.medien, die dich besonders geprägt hat?

Keine einzelne Geschichte. Allerdings habe ich während meiner moritz-Zeit mit drei Freunden das ›Investigativ‹-Team ›moritz.Millennium‹ aufgebaut. Die Zusammenarbeit mit den dreien hat immer viel Spaß gemacht.

Was sind aus deiner Sicht die größten Herausforderungen für junge Journalist:innen?

Es gibt auf jeden Fall relativ viele Einstiegshürden: Medienhäuser wollen, dass Praktikant*innen Erfahrungen mitbringen und die Stellen werden dann meistens sehr schlecht bezahlt. Das führt dazu, dass es ein Privileg ist, Erfahrungen bei großen Medien zu sammeln, wenn man selbst in Greifswald studiert – weil es dann immer mit einem temporären Umzug, Wohnungssuche und so weiter verbunden ist. Das muss man erstmal irgendwie finanzieren können. Und dann kann man immer noch beobachten, dass Beziehungen, ein Netzwerk aus Bekannten, ein super wichtiger Bestandteil bei der Jobsuche ist.

Teilweise können Initiativen wie die moritz.medien dagegenwirken. Andere Hürden lassen sich allerdings nicht so schnell abbauen.

Welchen Rat würdest Studierenden im ersten Semester geben, die in den Journalismus gehen möchten?

Erstens: Machen, machen, machen. Du hast eine absurde Artikelidee? Recherchieren und aufschreiben! Du willst einen Podcast starten oder ein Instagram-Format umsetzen? Los gehts! Eine Doku für YouTube-Drehen? Nicht lang zögern, ausprobieren! Zweitens: Vernetzt euch so früh wie möglich mit anderen (Nachwuchs-)Journalist*innen. Das macht alles einfacher — selbst wenns nur darum geht, sich gemeinsam über die Branche aufzuregen. Für beides sind die Studi-Medien ein guter Start.

Wie blickst du auf die Zukunft des Journalismus? Stichwort USA, große Techkonzerne

Die Branche steht auf jeden Fall vor riesengroßen Herausforderungen. Wahrscheinlich schon seit den 1990er Jahren. Jetzt nimmt meiner Wahrnehmung nach einfach die Geschwindigkeit zu. Ich bleibe aber – vielleicht gezwungenermaßen – Optimist: Guter Journalismus ist aktuell wichtiger denn je. Journalist*innen, die neuen Technologien offen begegnen, das Handwerk drauf haben und anpassen können, auf welchen Plattformen sie ihre Zielgruppe erreichen, werden auch in Zukunft Erfolg haben.

Eine kurze Frage zum Abschluss: Print, Online oder Newsletter?

Alle drei plus Podcasts.


StuPa-Ticker 15. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 15. Ordentliche Sitzung

Trotz der anrollenden Prüfungsphase tagt heute die 15. Sitzung des Studierendenparlaments. Ab 20:15 Uhr könnt ihr diese spannende Debatte hier LIVE mitverfolgen.


Das ist die (vorläufige) Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

3.1 Bericht aus dem Studierendenwerk 15. ordentliche Sitzung 20.01.2026 Zu Gast: Frau Dr. Cornelia Wolf-Körnert (Geschäftsführerin StuWe)

3.2 Berichte aus der studentischen Selbstverwaltung

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Finanzantrag GrIStuF

TOP 6 Wahl: Mitglied Haushaltsausschuss

TOP 7 Wahl: stellvertretende Mitglieder im Aufsichtsrat des Studierendenwerkes

TOP NEU 8 Dringlichkeitsantrag: TV-Stud und Streikunterstützung

TOP NEU 9 Haushaltsplan (2. Lesung)

TOP NEU 10 Dringlichkeitsantrag: TV-Stud und Streikunterstützung

TOP NEU 10.1 ÄA: Projektstellen

TOP NEU 11 Beitragsordnung (1. Lesung)

TOP NEU 12 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Namid, Lina, Allan & Finja

Robert begrüßt uns mit dem Klingeln des Glöckchens.

Wir sind mit vier Stimmübertragungen beschlussfähig.

Die Protokolle der letzten beiden Sitzungen werden einstimmig bei einer Enthaltung angenommen.

Es gibt zwei Dringlichkeitsanträge. Top 8 entfällt auf Wunsch der Antragstellerin.

Die neue Tagesordnung wird einstimmig angenommen.

TOP 3.1 Bericht aus dem Studierendenwerk Zu Gast: Frau Dr. Cornelia Wolf-Körnert (Geschäftsführerin StuWe)

Frau Doktor Wolf-Körnert beginnt mit ihrem Bericht. 

Sie freue sich, da zu sein, obwohl das Thema nicht schön sei.

Es geht um die Erhöhung der Semesterbeiträge für das Wintersemester 26/27 um 17 Euro. 

Es sei ein Beschluss des Aufsichtsrats der Studierendenwerkes. Dieser Aufsichtsrat ist nicht öffentlich, weswegen Sie darüber berichten möchte. 

Die Beitragserhöhung musste auch noch vom Landesforschungsministerium genehmigt werden. Das sei nun geschehen, sodass sie gültig werde.

Die Erhöhung sei eine finanzielle Notwendigkeit.

Zur Inflation gab es für die Ausgaben des Studierendenwerkes finanzielle Unterstützung des Landes. Diese sei weggefallen. Das Kostenniveau sei aber weiterhin hoch. 

Zudem hätten sich die Einnahmen durch sinkende Studierendenzahlen reduziert.

Frau Doktor Wolf-Körnert erklärt ferner, welche Leistungen des Studierendenwerks durch Semesterbeiträge finanziert würden.

Verschiedene Leistungsbereiche könnten nicht querfinanziert werden, was die Erhöhung der Semesterbeiträge notwendig mache. Der Semesterbeitrag werde für die Finanzierung der Mensen und Cafeterien sowie für Sozialleistungen des Studierendenwerks verwendet.

Mittlerweile habe sich das Werk mit dem Studierendenwerk Rostock dazu geeinigt, wie sie die Landeszuschüsse untereinander aufteilen.

Frau Doktor Wolf-Körnert zeigt die errechnete Bedarfskalkulation des Studierendenwerks Greifswald, welche die Erhöhung des Semesterbeitrags notwendig mache.

Sie weist zudem darauf hin, dass es Kontrollgremien für das Studierendenwerk gebe, in die jeweils auch studentische Mitglieder gewählt würden.

Lukas finde es gut, dass das nochmal erörtert und „transparent“ gemacht werde.

Er erklärt, dass man auf das Defizit auch anders, etwa mit dem Kürzen von Leistungen oder der Erhöhung der Preise bei Wohnheimen oder Mensen, reagieren können, was aber nicht „schön“ gewesen wäre. Zudem habe das Studierendenwerk Rostock eine Erhöhung gewünscht, da diese dort bereits vor einiger Zeit erfolgt sei.

Erreicht habe man eine „Pufferzone“, weil der Semesterbeitrag erst im nächsten Wintersemester erhöht werde.

Er erörtert, dass explizit Mensa-Preise für Studierende nicht erhöht werden sollten, sondern das Geld über „externe“ Besucher reingeholt werden sollten.

Professor*innen hätten sich in den Diskussionen auch offen dafür geäußert in Zukunft mehr zu zahlen.

Die psychosozialen Stellen und der Kulturfond müssten nicht gekürzt werden, was ihnen ebenfalls wichtig gewesen sei. Auch das Lebensmittelangebot der Mensa müsse nicht reduziert werden und auch Mieten sollten stabil bleiben.

Das Grundlegende Problem sei die systematisch angelegte fehlende Ausfinazierung. Das der „Rest“ immer von den Studis übernommen wird, was er als Lösung so aufschnappt, finde er nicht richtig. 

Er finde es nicht „fair“, von Studierenden, die teilweise „nahe der Armutsgrenze“ seien, zu verlangen, durch immer höhere Beiträge das System zu finanzieren. Bei höheren Beiträgen, haben wir auf grund schwindenden Studierendenzahlen einen Teufelskreis von immer höheren Beiträgen und immer weiter unzureichende Haushalte. 

Es gibt Applaus.

Er ordnet auch ein, dass der Beitrag in Greifswald sogar vergleichsweise gering sei und spricht von einem „strukturellen Problem“ und einem „Teufelskreis“.

Frau Doktor Wolf-Körnert ergänzt, dass die Mensa der UMG die deutschlandweit einzige sei, die nicht durch das Land finanziert werde. Sie müssten dafür auch eine Kaltmiete zahlen, was ebenfalls unüblich sei. Zugleich werde in Rostock nun ein Mensaneubau finanziert, was aus ihrer Sicht nicht ausgewogen sei.

Robert kommt wieder zu Wort und merkt an, dass die Redeliste in Zwischenzeit etwas angewachsen sei. Edona kommt zuerst zu Wort und bedankt sich für die Transparenz. Sie beschreibt die Erhöhung als „erschütternd“, auch vor dem Hintergrund vergangener Erhöhungen. Sie fragt, wo die hiesige Erhöhung im deutschlandweiten Durchschnitt stehe. Frau Doktor Wolf-Körnert erklärt, dass Sie das noch nicht wissen könne. Erhöhungen gebe es fast überall. Sie vermutet, dass sich die Positionierung im Bundesdurchschnitt im Vergleich zu vorher nicht nennenswert verändert werde. Schlimmer sei es beispielsweise in Rheinland-Pfalz.

Edona fragt weiter, ob es Auffangkonzepte für Studierende an der Armutsgrenze gebe, etwa ausgeweitete Finanzberatungen.

Frau Doktor Wolf-Körnert nennt zunächst BAföG, was oft „unterschätzt“ werde, ferner Sozialberatungen und studentische Darlehen.

Edona stellt zuletzt noch einmal klar, dass die Erhöhungen aus ihrer Sicht nicht das Studierendenwerk zu verschulden habe.

Als nächstes wird Henry angekündigt.

Er fragt, für wie wahrscheinlich Frau Doktor Wolf-Körnert eine weitere Erhöhung im Jahr 2028 hält.

Das sei eine „Glaskugelfrage“. Sie halte aber eine Erhöhung vor dem Wintersemester 2028/29 für unrealistisch.

Lukas ergänzt, dass sich auch im Landeshaushalt finanzielle Defizite finden. 

In absehbarer Zeit werde an etlichen Stellen gekürzt werden müssen, da das Land vermutlich viele Förderungen einstellen werde.

Jonathan schließt sich an die Danksagungen an und möchte das Gesagte unterstützen. 

Es mache ihm Sorgen wie das Land die Hochschulen „kaputt“ spare. 

Er fragt nach einzelnen Aufschlüsselungen der Zuschüsse der letzten Jahre im Bereich „Wohnen und Soziales“.

Ferner möchte er wissen, wie konstruktiv der Austausch mit der Landesregierung in Bezug auf die Landeszuschüsse sei.

Im Bereich Wohnen gebe es zunächst einen speziellen Beitrag zur Bauerhaltung, der aber vermutlich bald auslaufen werde. Auch im sozialen gebe es stabil bleibende Zuschüsse.

Zur zweiten Frage: Es gebe einen regelmäßigen Austausch mit der Staatssekretärin. Sie habe den Eindruck, dass diese ihnen auch Gehör schenke. Ein „Intersesse“ sei da, aber „in Grenzen“.

Emil fragt ganz grundsätzlich ob die Sache final sei, denn er habe das Gefühl er würde als Studi vor vollendete Tatsachen gestellt. Informationen habe er im Vorfeld nur inoffiziell erhalten, auch weil die Beratungsgremien, wie beschrieben, nicht öffentlich seien.

Frau Doktor Wolf-Körnert erklärt, dass die Sitzungen, in denen darüber gesprochen worden sei, teilweise hochschulöffentlich gewesen seien, sie also als Studierende hätten besucht werden können.

Robert erklärt ein letztes Dankeschön, weil die Redeliste zuende ist. 

„So und für uns geht´s heiter weiter“ 

– Robert

Es gibt keine Fragen oder Ergänzungen zum Bericht des Präsidiums.

Weiter geht es mit Edonas Bericht. Sie ergänzt zur FZS-Kampagne, dass sie sich gegen Finanzierungskürzungen im Bildungsbereich einsetze. Sie plane hierzu eine Aktionsreihe mit Protesten dagegen und Informationen zum Thema. Die Rektorin sei hierzu offen. Sie habe das Ganze auch mit anderen in einer Rektoratssitzung besprochen. Das Gespräch sei „konstruktiv“ verlaufen.

Sie freue sich auf eine Zusammenarbeit die in Zukunft „glatter“ verlaufen kann, als es in den letzten Monaten der Fall war. 

Es gibt keine Rückfragen zu dem Bericht. 

Weiter geht es mit Irmas Bericht aber Irma ist nicht da. 

Louise ergänzt, dass Irma ab März im Schulpraktikum sein werde und deshalb weniger Zeit für ihr AStA-Amt haben werde.

Es gibt keine Fragen oder Ergänzungen zu Patricias Bericht.

Es gibt keine Fragen oder Ergänzungen zu Annas Bericht, die demnächst von ihrem Amt zurücktreten wird. Robert bedankt sich aus der Ferne bei ihr.

Es gibt keine Fragen oder Ergänzungen zu Bens Bericht.

Moritz ergänzt zu seinem Bericht, dass die Filmvorführung ein voller Erfolg gewesen sein. Sie sei mit über 100 Personen sehr gut besucht worden und es sei durch Drittmittel finanziert gewesen, sodass es die Studierenden nichts koste.

Paul hat eine Rückfrage ob Moritz noch einen Versuch gestartet hat, Kontakt mit dem Landesrabbiner aufzunehmen. Sein Beitrag wäre sehr wünschenswert um das Programm zu diversifizieren. Moritz sei mit der Person im Landesparlament in Kontakt, die für Antisemitismus zuständig ist. Dieser habe in der Woche keine Zeit.

Es werde aber eine weitere Aktionswoche am Anfang des Sommersemesters geben, zu der er kommen könne. 

Julia fragt, wie die Referierenden für den Aktionsmonat zum Thema „Antisemitsmus“ ausgewählt worden seien. Moritz erklärt, er habe Jud*innen nicht auf Antisemitsmus reduzieren wollen und deshalb zeigen wollen, wie sich ihr politischer Alltag in verschiedenen Kontexten gestalte.

Es gibt eine Rückfrage von Paul zu Greys Bericht. Er fragt, in welche Richtung der geplante Aktionsmonat im Juni verlaufen solle.

Grey antwortet, es gebe noch keine genaue Planung, aber das Thema „Queerness und Akzeptanz von Studierenden“ sei im Gespräch.

Falks Bericht zur Lehramtsreform wird nachgereicht und vorgelesen. Wir haben ihn aber leider nicht genau mitbekommen.

Es gibt keine Rückfragen zu dem Bericht.

Zum Bericht der moritz.medien gibt es auch keine Rückfragen oder Ergänzungen.

Louise ergänzt zu einem weiteren Bericht, dass sie bei einer FSK-Sitzung gewesen sei, bei dem es um den Umgang mit Diskreminierungen gegangen sei. Auch mit der Gleichstellungsbeauftragten sei man hierzu im Austausch.

Marie berichtet aus dem Medienausschuss über den neuen Chefredakteur des moritz.magazins und das Herauskommen des neuen Magazin. (Unbedingt reinlesen!)

Cat Reading GIFs | Tenor

Es gibt keine Rückfragen zu dem Bericht.

Edona fragt, ob jemand sie, gerne auch informell, bei der FZS-Kampagne unterstützen möchte, um möglichst viele verschiedene Interessen mit einzubeziehen.

Lukas schlägt hierzu vor, eine AStA-AG zu gründen. Das habe bei ähnlichen Dingen in der Vergangenheit gut funktioniert.

Lukas berichtet, dass er sich dazu entschlossen habe, sich in seinen letzten Monaten als studentischer Prorektor explizit für die Aktion „Hoschschulen zeigen Haltung“ einzusetzen. Es seien Ringvorlesungen geplant.

Neben Dozierenden der Uni seien auch externe eingeladen worden, beispielsweise Marcel Lewandowsky, ein Experte für Populismusforschung.

Es gibt keine Fragen oder Anregungen.

Es geht weiter mit diesem Antrag. Robin von GrIStuF (Greifswald International Students Festival) bringt ihn ein.

Der Verein betreue das Festival „Fête de la Musique“ und kümmert sich auch um das GrIStuF-Festival für den Austausch mit und von Internationalen Studierenden. Es gibt immer einen musikalischen und eine kulturellen Teil. Nun stellen sie einen Antrag auf Förderung des kulturellen Teils.

Sie seien in den letzten Jahren immer wieder vom StuPa für die Fête de la Musique gefördert worden.

Rückfragen bleiben aus. 

Der Haushaltsausschuss, vertreten durch Emil, gibt seine Stellungnahme ab. Der Antrag sei formell korrekt, förderfähig und und förderwürdig. Patricia erklärt als AStA-Finanzerin das gleiche. Der Haushaltsausschuss hält allerdings eine Diskussion im StuPa für sinnvoll, auch weil man sich erst am Beginn des Jahres befinde. Patricia ergänzt hierzu, dass auch GreiMUN demnächst einen Förderungsantrag stellen werde. Sie hält die Förderung dennoch für sinnvoll.

Robert eröffnet die Generaldebatte.

Paul spricht sich für eine reduzierte Förderung aus, wenn GrIStuF das für vertretbar halte.

Emil spricht sich für die Beibehaltung des Förderungsbeitrages aus.

Er erklärt aber auch, es sei eine „schwierige Abwägung“, die jede*r für sich selbst treffen müsse.

Es kommt zur Änderungsantragsdebatte.

Paul stellt den Änderungsantrag, den Förderbetrag zu senken.

Der Änderungsantrag wird bei 6 Ja-Stimmen abgelehnt.

Bei Finanzabstimmung wird namentlich abgestimmt. Robert ruft alle Namen auf. Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Es gibt keine Bewerbungen. Wir gehen weiter.

„Dann schleifen wir das heiter weiter mit.“

– Robert

Es müssen zwei neue stellvertetende Vertreter*innen gewählt werden. Die Wahl erfolgt auf zwei Jahre.

Paul fragt nach dem Zeitaufwand. Man treffe sich einmal im Quartal für etwa zwei Stunden. Da Lukas und Robert immer da gewesen seien, sei der Zeitaufwand der Stellvertretenden bislang bei null gewesen.

Emil lässt sich als Vertretung für Lukas aufstellen. 

Edona lässt sich als Vertretung für Robert aufstellen. 

Es wird offen im Block abgestimmt.

Beide wurden einstimmig gewählt und nehmen die Wahl an.

Paul bringt den Antrag ein. Ihn habe die E-Mail der Rektorin schockiert. Er möchte sich hinter ihre Arbeit stellen, die er sehr gut und „transparent“ finde.

Er findet die Landesregierung sei in Verantwortung die Hochschule auszufinanzieren. 

Emil erfragt, wie die Dringlichkeit zustande komme. Robert erklärt, dies liege daran, dass das Präsidium sie festgestellt und niemand widersprochen habe.

Henry wirft ein, dass er es belustigend aber auch positiv finde, dass der unionsnahe Verband sich nun gegen Einsparungen ausspreche, obwohl die CDU für viele Kürzungen verantwortlich sei.

Es sei auch ein Problem auf Bundesebene, die Kassen des Landes seien ja auch „klamm“. Ihm fehle eine Kritik der Bundesregierung.

Paul erklärt, er würde sich als Studierendenschaft als Betroffene grundlegend positionieren wollen.

Jonathan meinte sei hierfür nicht zuständig, weil Bildung Ländersache sei. Daher halte er eine Erwähnung der Bundesregierung in ihrem Antrag nicht für notwendig.

Lukas befürwortet die Debatte im StuPa, hätte aber gerne einen Änderungsantrag gestellt, wenn dies kein Eilantrag wär.

Edona stellt einen Input für Änderungsanträge. (Sie selbst ist nur AStA, nicht StuPa-Mitlgied und darf das damit nicht)

Sie fände es schön, wenn die Kampagnen in dem Antrag auftauchen. 

Ferner sei der Antrag in ihren Augen eher eine Begründung als ein Beschluss.

Paul sagt, er sei dankbar für jeden Hinweis, ihm sei die Arbeit in den AGs nicht bewusst gewesen.

Es geht weiter mit der Änderungsantragsdebatte.

Henry stellt den Änderungsantrag, neben der Landesregierung auch die Bundesregierung anzusprechen und die Unterstützung sämtlicher Arbeitsgruppen einzufügen.

Edona fragt nach einem Datum für die Herausgabe der Pressemitteilung.

Paul meint, er wünsche sich das vor der nächsten StuPa-Sitzung.

Dies wird als Änderungsantrag ergänzt. Auch Henrys Änderungsantrag nehmen die Antragstellenden an.

Es gibt keine weiteren Änderungsanträge.

Mit einer Enthaltung wird der so geänderte Antrag einstimmig angenommen. 

Es habe bei einer Sitzung die Forderung nach einem studentischen Tarifvertrag gegeben, den die Arbeitgeber*innen vehement ablehnen würden. Nun seien Streiks und Demonstrationen in Rostock geplant.

Robert eröffnet die Generaldebatte

Lukas fragt, wie ein Transport nach Rostock aussähe.

Henry erklärt, dass „Freunde und Genoss*innen“ aus Gewerkschaften Busse organisieren würden.

Paul möchte klarstellen, dass er dem Antrag nicht zustimmen werde, weil er die Tarifforderungen nicht für zweckdienlich erachte, auch wenn er die Idee der fairen Bezahlung grundlegend unterstütze. Die Einhaltung der Forderungen sei für Institute nicht leistbar und würde stattdessen eher für Stellenabbau sorgen. Die Befristungen halte er nicht für problematisch, da sie nach Semestern erfolge und daher naheliegend sei. Das habe er selbst bei einem SHK-Job nicht als Problem erfunden.

Er möchte klarstellen, dass er nicht prinzipiell gegen bessere Arbeitsbedingungen sei.

Henry erklärt, dass es in anderen Bundesländern keinen Stellenabbau durch für Arbeitnehmer*innen bessere Tarifverträge gegeben habe. Es sei ein „Horroszenario“, dass in Tarifverhandlungen aufgebaut würde. Es bräuchte aber nur ein bessere Stellenplanung. 

Lukas ergänzt, dass viele studentische Hilfskraftverträge, auch durch kurze Beschäftigungen, die Verwaltungen der Uni unnötig belasten würden. Zudem halte er eine Beschäftigungszeit von drei Monaten prekär für arbeitnehmende Studierende sei, die auf dieses Geld angewiesen seien.

Paul gibt als Beispiel einen Hilfskraftjob, der sehr beliebt sei, aber aufgrund der Semesterferien nur in drei Monaten anfalle, weshalb eine Zahlung für sechs Monate dort keinen Sinn ergebe.

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge.

Es kommt zur Änderungsantragsdebatte.

Edona gibt Input. Sie würde, das gerne gleich in die Pressemitteilung zu schreiben. 

Paul schlägt vor das Ganze in zwei Anträge zu teilen: einen für studentische Hilfskräfte, einen für wissenschaftliche Mitarbeitende.

Henry findet man könnte es direkt in die gemeinsame Pressemitteilung, also eine gemeinsam Pressemitteilung zu schreiben. 

Es gibt keine weiteren Änderungsanträge. Der aktuelle Antrag wird mit sechs Gegenstimmen angenommen.

Es gibt einen Antrag auf fünf Minuten Pause. Robert verlängert das. Es gibt nun zehn Minuten Pause.

Es geht weiter.

Emil beginnt mit einer Frage an Patrizia. Man habe sich darauf geeinigt, zunächst keine Aufwandsentschädigung für die FSK zu zahlen. Er möchte wissen, ob man beschließen könne diese zu zahlen, wenn am Ende des Jahres genug Geld dafür sei.

Patrizia antwortet, sie wisse es nicht genau.

Lukas sagt, er finde einen Passus „schwierig“.

Er spricht sich dafür aus, dies einfach als Parlament am Ende des Haushaltsjahres zu beschließen.

Es gibt keine weiteren Fragen.

Patrizia bringt den Änderungsantrag ein. Es solle eine Projektstelle für Intis Arbeit geben. Diese würde keine Mehrkosten verursachen. Es handele sich lediglich um eine Verschiebung der Kostenstelle, für die sie sich ausspricht.

Es kommt zur Abstimmung des Änderungsantrags, er wird einstimmig angenommen.

Robert fragt nach weiteren Änderungsanträgen, diese gibt es nicht.

Es kommt zur Abstimmung. Der geänderte Antrag wird einstimmig angenommen.

Dies wird mit gemeinem Klopfen kommentiert.

Robert erklärt, damit habe sich die AG SHA beschäftigt. Das Ziel sei, dass Studierende, die beispielsweise durch ein Auslandssemester oder binationale Studiengänge noch an einer Hochschule im Ausland eingeschrieben seien, nur an einer Hochschule den Semesterbeitrag zahlen sollten, indem sie den Antrag von der Studierendenschaft zurückgezahlt bekommen. Das gleiche solle auch für Studierende im Urlaubssemester gelten, was von der Univerwaltung erfragt worden war.

„Gibt es Fragen dazu? Emil du guckst so fragend“

– Robert

Robert erklärt den Ablauf. Die Studierenden müssten den Semesterbeitrag zunächst zahlen. Wenn sie beweisen könnten, dass sie ihn aufgrund der vorliegenden Dinge (Immatrikulation im Ausland oder Urlaubssemester) nicht zahlen müssten, würden sie ihn zurückerstattet bekommen.

Emil fragt, ob man sich nun immernoch selbst um die Erstattung kümmern müsse.

Robert bejaht dies. Man müsse nach wie vor selbst dafür sorgen und nachweisen, um die Erstattung zu erhalten.

Es gibt nichts.

Robert schließt die Stizung um 22:12 Uhr mit folgenden Worten:

„Das ging KruziFIX.“

StuPa-Ticker 15. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 14. Ordentliche Sitzung

Wie im alten, so auch im neuen Jahr – heute tagt die 14. Sitzung des Studierendenparlaments. Ab 20:15 Uhr könnt ihr diese spannende Debatte hier mitverfolgen.


Das ist die vorläufige Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Finanzantrag GrIStuF

TOP 6 2.Lesung: Haushaltsplan

TOP 7 1.Lesung: Beitragsordnung

TOP 8 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Allan und Finja, Josi und Jette.

Wir sind momentan noch nicht beschlussfähig.

Das wird festgestellt und die Sitzung beendet.

Vokabeln der Hochschulpolitik – Die studentische Selbstverwaltung

Vokabeln der Hochschulpolitik – Die studentische Selbstverwaltung

Wer sich das erste Mal mit Hochschulpolitik beschäftigt, stößt schnell auf ein ganz eigenes Vokabular. Ein zunächst überforderndes Wirrwarr aus Begrifflichkeiten, Titeln und vor allem Abkürzungen! Höchste Zeit also um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, Zusammenhänge aufzuzeigen und euch den Einstieg in die endlosen Weiten der Hochschulpolitik zu ermöglichen. Denn wer die Sprache der Hochschulpolitik versteht, versteht auch, wie Demokratie auf dem Campus funktioniert und wie man sich an ihr beteiligen kann.

Studentische Selbstverwaltung

Die studentische Selbstverwaltung ist in Form der sogenannten „verfassten Studierendenschaft“ rechtlich im Landeshochschulgesetz (kurz LHG) von Mecklenburg-Vorpommern festgeschrieben. Kurz gesagt bedeutet das, dass sich die Studierenden als eigenständige Gruppe der Hochschule zusammentun und ihre Angelegenheiten selbst regeln. Da dies bei einer Anzahl von mehr als 9000 Studierenden nicht ganz einfach ist, gibt es einige studentische Institutionen, die die Interessen der gesamten Studierendenschaft vertreten sollen.

Studierendenparlament (StuPa)

Das Studierendenparlament ist das höchste beschlussfassende Gremium der studentischen Selbstverwaltung. Es besteht aus bis zu 27 Mitgliedern, die jährlich nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl (Personenwahl) und von der gesamten Studierendenschaft gewählt werden. Das Parlament tagt alle zwei Wochen und entscheidet im Allgemeinen über die grundsätzlichen Angelegenheiten der Studierendenschaft. Dies beinhaltet unter anderem die Verabschiedung des Finanzhaushalts, die Bearbeitung und Besprechung von Anträgen oder auch die Wahl des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA).

Wer bequem von zuhause tiefere Einblicke in die Arbeit des StuPA bekommen möchte, ist herzlich dazu eingeladen unseren Liveticker zu verfolgen, den unser Ticker-Team bei jeder Sitzung anfertigt!

Hochschulgruppen (HSG)

Die Hochschulgruppen sind Teil des Studierendenparlaments. Ähnlich wie bei einer Partei im Bundestag, schließen sich in ihnen Studierende zusammen, die sich politisch im Rahmen der Hochschulpolitik engagieren wollen und gleiche bzw. ähnliche Interessen und Anliegen verfolgen. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass die Zugehörigkeit zu einer Hochschulgruppe keine Voraussetzung für die Wahl ins StuPa darstellt! Die meisten Mitglieder sind dennoch Teil einer Hochschulgruppe.

In Greifswald gibt es aktuell sechs verschiedene Hochschulgruppen im StuPa, die weitestgehend an das bestehende Parteienspektrum in Deutschland angelehnt sind. Das sind:

Juso Hochschulgruppe (kurz: „Jusos“): direkter Bezug zu der Partei SPD

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS): direkter Bezug zu der Partei CDU

Linksjugend Solid: direkter Bezug zu der Partei Die Linke

Liberale Hochschulgruppe Greifswald (LHG): direkter Bezug zu der Partei FDP

Campus Grüne HGW: direkter Bezug zu der Partei Bündnis 90/Die Grünen

Werte-Konservative Hochschulgruppe (WKH): kein offizieller Bezug zu einer bestehenden Partei

Präsidium des Studierendenparlaments

Das Studierendenparlament wird im Allgemeinen durch seine*n Präsident*in vertreten. Diese*r wird aus den Reihen der (gewählten) Mitglieder des StuPa gewählt. Er*Sie fungiert danach als Vorsitzende*r des StuPa mit der Aufgabe das Gremium zu leiten, die Sitzungen zu moderieren und Beschlüsse des StuPas umzusetzen. Zusätzlich schägt er*sie zwei Stellvertreter*innen vor, welche dann ebenfalls vom StuPa gewählt werden. Diese müssen lediglich Teil der Studierendenschaft sein und nicht zwingend dem StuPa selbst angehören.

Studentische*r Prorektor*in

Den Posten des studentischen Prorektorats gibt es an der Universität Greifswald seit 2022. Der*Die stundentische*r Prorektor*in ist das studentische Mitglied im Rektorat, welches die Hochschulleitung der Universität ist. Er*Sie ist somit strenggenommen nicht Teil der studentischen, sondern Teil der akademischen Selbstverwaltung der Universität. Trotzdem fungiert er*sie als Anprechpartner*in für die Studierenden im Senat und nimmt beispielsweise ebenfalls an den Sitzungen des StuPas teil. Somit schlägt er*sie eine direkte Brücke zwischen der studentischen und der akademischen Selbstverwaltung der Universität. Seine*Ihre Amtszeit beläuft sich auf ein Jahr, wobei die Wahl durch den akademischen Senat der Hochschule erfolgt.

Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist das Exekutivorgan der Studierendenschaft. Er führt die laufenden Geschäfte der Studierendenschaft, sorgt für die Ausführung der Beschlüsse aus dem Studierendenparlament und dient ebenso als Interessensvertretung der Studierendenschaft, sowohl in den hochschulpolitischen Gremien, als auch nach außen.

In Greifswald besteht der AStA aus insgesamt 13 Referent*innen, welche sich auf die insgesamt fünf Aufgabenfelder: Hochschulpolitik, Administration, Soziales, Studienorganisation und Kultur aufteilen (für inhaltliche Details zu den Aufgabenfeldern siehe Satzung der Studierendenschaft). Die Wahl seiner Mitglieder erfolgt durch das Studierendenparlament und wird jährlich zu Beginn des Sommersemesters vorgenommen. Dementsprechend gilt für ein gewähltes Mitglied eine Amtszeit von einem Jahr. Zudem gibt es die Möglichkeit, dass der AStA weitere (nicht stimmberechtigte) Mitglieder kooptiert (hineinwählt). Diese Möglichkeit ist insbesondere für AStA-Praktikant*innen oder Beauftragte, also für Personen mit speziellem inhaltlichem Fachwissen, die zur Unterstützung für einzelne Projekte herangezogen werden, vorgesehen.

Fachschaftsrat (FSR)

Die Fachschaftsräte (FSR) vertreten grundsätzlich die spezifischen Angelegenheiten aller Studierenden eines bestimmten Studiengangs (=Fachschaft). Dabei kann es sein, dass kleinere oder verwandte Fachrichtungen in einer Fachschaft zusammengefasst werden. Die Anzahl der Fachschaften, ihre Organe und grundlegende Züge ihrer Arbeit sind in der sogenannten „Fachschaftsrahmenordnung“ festgeschrieben, welche vom Studierendenparlament bestimmt wird. Die Fachschaftsräte werden jährlich von der gesamten Fachschaft gewählt und bestehen je nach Größe der Fachschaft aus drei bis neun gewählten Mitgliedern. Sie sind in verschiedene Referate (Aufgabenbereiche) unterteilt und organisieren beispielsweise fachliche Veranstaltungen, Partys und die Erstsemesterwoche. Gleichzeitig sind sie das Bindeglied zwischen den Studierenden und den Lehrenden ihres Instituts.

Fachschaftskonferenz (FSK)

Die Fachschaftskonferenz (FSK) findet einmal im Monat statt und dient zur Koordinierung aller Fachschaften. Jeder Fachschaftsrat (FSR) wird dabei von einem Mitglied vertreten. Inhaltlich berät die Fachschaftskonferenz über Sachverhalte, die übergeordnet alle Fachschaften betreffen. Dazu gehören zum Beispiel Prüfungsordnungen, Durchführungen von Veranstaltungen wie der Erstsemesterwoche oder auch Stellungnahmen an das Studierendenparlament (StuPa).

Teil der Fachschaftskonferenz ist die „Ständige Kommission Lehramt“ (SKL). Sie besteht unter anderem aus Vertreter*innen aus allen lehramtsbildenden Fachschaften sowie weiteren studentischen Vertreter*innen aus universitären lehramtsspezifischen Gremien. Auch die SKL trifft sich monatlich, um fachübergreifende Themen und Probleme zu besprechen und sich regelmäßig mit anderen Universitäten auszutauschen.

Vollversammlung der Studierendenschaft (VV)

Die Vollversammlung (kurz VV) ist formell das höchste Organ der Studierendenschaft. Sie wird einmal pro Semester vom AStA organisiert und bietet allen Studierenden die Möglichkeit eigene Anträge einzureichen und ihre Stimme abzugeben. Dementsprechend werden Anträge, über Probleme und Verbesserungsvorschläge an der Uni, quasi „in großer Runde“ diskutiert und anschließend zur Abstimmung gebracht. Wichtig ist dabei, dass mindestens drei Prozent der Studierenden anwesend sein müssen, um beschlussfähig zu sein. Da die Versammlung traditionell bereits vormittags beginnt, dürfen Dozierende an diesem Tag lediglich bis 12Uhr lehren. Es hat also jeder die Möglichkeit an der Versammlung teilzunehmen und über die Anträge abzustimmen.

Wer dennoch nicht teilnehmen kann oder lieber bequem von Zuhause die Versammlung verfolgen möchte, hat die Möglichkeit auf unseren Liveticker zurückzugreifen, den unser Ticker-Team bei jeder Sitzung anfertigt.

Landeskonferenz der Studierendenschaften Mecklenburg-Vorpommern (LKS M-V)

Die Landeskonferenz der Studierendenschaften Mecklenburg-Vorpommern (LKS M-V) bildet die landesweite Studierendenvertretung. Sie setzt sich aus den insgesamt sechs Studierendenschaften der Universität Greifswald, der Universität Rostock, der Hochschule für Musik und Theater Rostock, der Hochschule Stralsund, der Hochschule Neubrandenburg und der Hochschule Wismar zusammen. Jeder Hochschulstandort wird dabei in der LKS mit zwei Mitgliedern vertreten. Ziel der LKS ist es die Interessen der Studierenden auf landes- und bundespolitischer Ebene zu vertreten und den Wissenschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern zu erhalten und zu verbessern. Die LKS tagt in der Regel einmal im Monat, wobei die Sitzungen für alle öffentlich zugänglich sind.

Wer noch tiefer in die Materie der studentischen Selbstverwaltung einsteigen möchte, findet weitere Einzelheiten zu den Aufgaben und dem Aufbau der einzelnen Institutionen in der „Satzung der Studierendenschaft der Universität Greifswald
(aktuelle Fassung vom 30.06.2020).

 

Beitragsbild: Laura Schirmeister.