Es weihnachtet sehr, auch in Greifswald – und besonders bei den moritz.medien. Mit dem advents.kalender geben wir Euch weihnachtliche Tipps, Tricks, Erfahrungsberichte, Rezepte uvm. für die Adventszeit. Öffnet jeden Tag ein Beitrags-“Türchen”! Im heutigen Türchen: drei Getränke für die Weihnachtszeit.
Frust über den Vorweihnachtsstress oder Ärger darüber, dass ihr trotz aller Vorsicht bereits ge-wahm!’ed wurdet? Oder einfach nur Lust auf einen Abend im Freundeskreis, bei dem ihr gemütlich im Warmen zusammensitzt, während draußen in der Kälte der erste Schneeregen des Jahres fällt?
Für diese Anlässe und noch viele weitere verraten wir euch hier drei Rezepte unserer liebsten Weihnachtsdrinks, für eine besinnliche und beschwipste Weihnachtszeit. Jedes Getränk lässt sich aber natürlich nach eigenem Geschmack auch mit weniger oder ganz ohne Alkohol zubereiten.
Glühwein
1 l trockener Rotwein 1 unbehandelte Zitrone 2 Stangen Zimt 3 Nelken 3 EL Zucker Kardamon
Für euren eigenen Glühwein mit dem typischen Weihnachtsgeschmack braucht es weder viele Zutaten noch viel Zeit. Ihr beginnt, indem ihr den Rotwein in einem Topf erhitzt. Während sich dieser erwärmt, bereitet ihr schnell noch die Zitrone zu, die ihr in etwa 1cm dicke Scheiben schneidet. Die Scheiben fügt ihr dann einfach dem Wein bei, genauso wie Zucker und Gewürze. Diese Mischung muss sich jetzt noch 5 Minuten weiter erwärmen, bevor ihr sie vom Herd nehmen und beiseite stellen könnt. Etwa eine Stunde sollte der Glühwein noch zugedeckt weiter ziehen, bevor ihr ihn serviert.
Am besten schmeckt er natürlich, wenn ihr ihn vor dem Verzehr noch einmal erhitzt. Für das beste Glühwein-Feeling eignen sich außerdem Steinkrüge zum Trinken – oder die geklauten Tassen vom Weihnachtsmarkt.
Teepunsch
1 l starker schwarzer Tee 100 ml Rum 75 g Zucker (am besten Kandis) 2 unbehandelte Zitronen Würfelzucker und Rum zum Flambieren (für die Mutigen)
Wenn ihr vom Glühwein noch ein paar Zitronen übrig habt, könnt ihr diese sofort für das nächste Weihnachtsgetränk benutzen. Dafür müsst ihr zuerst einmal den Tee zusammen mit Zucker und Rum erhitzen. Zu dem vor sich hin ziehenden Getränk fügt ihr anschließend den Schalenabrieb von einer Zitrone bei, bevor ihr diese in zwei Hälften teilt, auspresst und den Saft ebenfalls dazu gebt.
Die zweite Zitrone ist zum Servieren gedacht. Einfach in Scheiben schneiden und ein Stück in jedes Glas geben, wenn ihr den Teepunsch einfüllt. Solltet ihr die Flambiermethode wählen, ist unbedingt darauf zu achten, dass eure Gläser feuerfest sind! Hierfür nehmt ihr euch einfach einen Teelöffel, den ihr über euer Glas legt. Darauf platziert ihr jeweils ein Stück Würfelzucker, das ihr nun nur noch mit etwas Rum übergießen und dann anzünden müsst. Für den größtmöglichen WOAH-Effekt noch brennend servieren.
Für eine alkoholfreie Variante könnt ihr den schwarzen Tee auch einfach mit Apfelsaft (500 ml) und etwas Honig (50g) mischen. Als alternative Geschmacksnoten eignen sich auch Nelken, Zimt und Orangen. Der Flambierffekt funktioniert allerdings leider nur mit Alkohol.
Bowle
1 Flasche Sekt (oder alternativ Weißwein) 100 ml Wodka 1 l Zitronenlimonade 1 unbehandelte Orange 3 unbehandelte Zitronen 50g Granatapfelkerne
Noch ein Rezept, um euren gekauften Beutel Zitronen aufzubrauchen. Bowle geht immer, sowohl zu Silvester als auch bereits in der Weihnachtszeit. Die Zubereitung ist außerdem denkbar einfach – ihr solltet aber rechtzeitig beginnen, da das Ganze noch eine Weile ziehen muss.
Besorgt euch einfach ein großes Bowlegefäß und fügt die klein geschnittenen Früchte hinein (von den Zitronen erst mal nur 2 verwenden). Zu den Früchten gießt ihr dann Wodka und Sekt hinzu, bevor ihr die dritte Zitrone zur Hand nehmt, auspresst und ihren Saft ebenfalls hinzufügt. Das Getränk sollte jetzt für mindestens 2 Stunden kühl gestellt werden. In dieser Zeit werden sich aber eure Früchte ordentlich mit dem Alkohol vollsaugen, mildert das Ganze deshalb vorher besser mit der Zitronenlimo ab – umso mehr ihr davon hinzu gebt, desto weniger werdet ihr den Effekt des Alkohols am Ende schmecken.
Natürlich könnt ihr die Bowle auch völlig ohne Alkohol zubereiten. Als Beigabe lassen sich außerdem auch alle anderen Obstsorten verwenden, die ihr mögt, zum Beispiel Äpfel, Orangen oder verschiedene Beeren. Besonders lecker: Schlammbowle. Hierfür einfach direkt vor dem Servieren je nach Bedarf 1-2 l Vanilleeis hinzugeben.
Prost!
Beitragsbild: Till Junker bearbeitet von: Anne Frieda Müller
Es weihnachtet sehr, auch in Greifswald – und besonders bei den moritz.medien. Mit dem advents.kalender geben wir Euch weihnachtliche Tipps, Tricks, Erfahrungsberichte, Rezepte uvm. für die Adventszeit. Öffnet jeden Tag ein Beitrags-“Türchen”! Im heutigen Türchen:ein siebenbürgisches Weihnachtsgebäck.
Der Baumstrizel ist ein leckeres Hefegebäck, welches seinen Ursprung vermutlich in Siebenbürgen hat. Der Teig wird in Streifen um eine Holzrolle gelegt und dann vor einer Hitzequelle gebacken. Ich habe ihn zum ersten Mal auf dem Prager Weihnachtsmarkt gegessen und mich sofort verliebt.
Zutaten 100 g Butter 2 Eier 200 ml Milch 500 g Mehl 160 g Zucker 1 Pck Trockenhefe 2 Pck Vanillezucker 3 TL Zimt 1 Prise Salz
Zubereitung Als erstes wird der Hefeteig hergestellt. Dazu das Mehl mit der Hefe, dem Vanillezucker, 75g Zucker und Salz vermischen.
Die Milch wird erwärmt und mit den Eiern und den trockenen Zutaten verknetet. Dann muss der Teig an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen.
Am besten wird der Teig in einige Teile aufgeteilt, welche dann ausgerollt und in Streifen geschnitten werden.
Um möglichst nah an die Orginalzubereitung heranzukommen kann man ein Holznudelholz mit Alufolie umwickeln. Dann braucht man noch ein Auflage, auf die das Nudelholz später gelegt werden kann. Dazu kann man einen Backring oder eine tiefe Auflaufform benutzen.
Die Butter wird nun noch geschmolzen und das Nudelholz damit eingstrichen. Jetzt müssen die Streifen darum gewickelt und dabei leicht angedrückt werden, damit nichts auseinanderfällt.
Als letztes wird der Teig mit Butter abgestrichen und mit Zucker und Zimt bestreut.
Bei 180°C wird der Teig 10 Minuten gebacken. Danach die Rolle wenden und noch mal 10 Minuten backen.
Den Strizel am besten noch warm essen.
Beitragsbild: Till Junker bearbeitet von: Anne Frieda Müller
Es weihnachtet sehr, auch in Greifswald – und besonders bei den moritz.medien. Mit dem advents.kalender geben wir Euch weihnachtliche Tipps, Tricks, Erfahrungsberichte, Rezepte uvm. für die Adventszeit. Öffnet jeden Tag ein Beitrags-“Türchen”! Im heutigen Türchen: Festliche Filmempfehlungen.
Schon im letzten Jahr wurden euch im advents.kalender fünf Filme vorgestellt, die euch garantiert in festliche Stimmung versetzen. Und auch in diesem Jahr laufen Weihnachtsklassiker wie Kevin – Allein zu Haus oder Drei Haselnüsse für Aschenbrödel wieder im TV rauf und runter. Auch Netflix und Co. haben ihr Angebot an Weihnachtsfilmen aufgestockt. Damit ihr wisst, was ihr da so alles anschauen könnt, stelle ich euch nun weitere fünf Filme vor, die es auf meine weihnachtliche Must-Watch-Liste geschafft haben.
Ist das Leben nicht schön (It’s a Wonderful Life), 1946
Der mittlerweile über 70 Jahre alte Film ist noch immer einer der beliebtesten zur Weihnachtszeit. Er handelt vom Leben von George Bailey, gespielt von James Stewart, der eine harte Zeit durchlebt. Doch der Weihnachtsengel Clarence kommt zur Hilfe, um wieder Freude in George’s Leben zu bringen. Auch wenn der Film teilweise düster und schwer wirkt, bringt das Ende voller Lebensfreude und Familienglück die Festtagsstimmung ins Haus. Definitiv ein Weihnachtsklassiker, den man besser zuhause mit den Liebsten guckt, um kein Heimweh zu bekommen.
Im TV läuft der Film auf dem österreichischen Privat-Sender Servus TV am 24.12. um 22.45 Uhr sowie am 25.12. um 8.15 Uhr. Außerdem könnt ihr ihn auf Amazon und iTunes kaufen.
Schöne Bescherung oder Hilfe, es weihnachtet sehr (National Lampoon’s Christmas Vacation), 1989
Auch dieser Klassiker gehört zu den etwas älteren Weihnachtsfilmen und ist doch über 40 Jahre jünger als Ist das Leben nicht schön. Man kann im Film sogar Anspielungen auf den älteren Weihnachtsklassiker entdecken. Doch ansonsten ist der Film ein ganz anderer. Er dreht sich um das konfuse Weihnachtsfest der Familie Griswold. Clark (Chevy Chase) und Ellen Griswold (Beverly D’Angelo) wollen mit ihren Kindern einfach nur schöne Weihnachten feiern, aber natürlich läuft alles überhaupt nicht so wie geplant. Ein leichter, komischer, kultiger Film, den man schön nach einem Weihnachtsessen, mit vollem Bauch und einem Glas Glühwein in der Hand, laufen lassen kann.
Passend dazu könnt ihr Schöne Bescherung am 24.12. um 22.25 Uhr oder am 26.12. um 13.40 Uhr auf Sat. 1 schauen. Den Film gibt es zur Zeit nicht bei Netflix, aber zum Kauf bei vielen bekannten Streaming-Anbietern.
Buddy, der Weihnachtself (Elf), 2003
Will Ferrell ist Buddy, ein von Elfen am Nordpol aufgezogener Mensch, der nach New York geht, um seinen Vater zu suchen. Das Leben dort gestaltet sich für ihn nicht gerade einfach, doch es entwickelt sich eine kitschig-schöne Geschichte. Der deutsche Titel ist im Gegensatz zum englischen Elf gewöhnungsbedürftig und allgemein schaue ich den Film lieber in der Originalfassung. Vielleicht ist dies auch ein Grund dafür, dass sich der Film in Deutschland nie wirklich als Klassiker unter den Weihnachtsfilmen durchgesetzt hat. Im englischsprachigen Raum ist er jedoch häufig in den Toplisten zu finden. Auch für mich ist es schwer, einen Film nicht zu mögen, in dem Zooey Deschanel mitspielt.
Den Film gibt es jetzt auch bei Netflix und bei vielen weiteren Streaming-Diensten. Am 22.12. um 20.15 Uhr und am 23.12. um 15.05 Uhr läuft er auf Servus TV.
Charlie und die Schokoladenfabrik (Charlie and the Chocolate Factory), 2005
Die Geschichte von Charlie Bucket (Freddie Highmore), der zusammen mit seinen Eltern und Großeltern in ärmlichen Verhältnissen lebt, und durch ein goldenes Los die geheimnisvolle Schokoladenfabrik von Willy Wonka (Johnny Depp) besuchen darf, zählt vielleicht nicht zu den klassischen Weihnachtsfilmen. Doch der Film spielt in der Winterzeit und dreht sich um Süßigkeiten, Schokolade und wundersame Ereignisse. Die Geschichte und ihre Charaktere sind vollkommen skurril, aber anders erwartet man es auch nicht von Tim Burton, der die auf dem 1964 erschienenen Kinderbuch von Roald Dahl basierende Geschichte verfilmte. Zugegeben, einer meiner Lieblingsfilme zur Weihnachtszeit.
So ziemlich alle Streaming-Dienste haben diesen Film im Angebot. Im Fernsehen läuft er leider nicht mehr über die Feiertage.
Weihnachten mit Astrid Lindgren, um 1968
Viele von uns sind in der Kindheit wahrscheinlich irgendwo den Geschichten von Astrid Lindgren begegnet. Was gibt es also Besseres, als Weihnachten mit Pippi, Michel und Co. zu verbringen, um das Kind in sich wiederzuentdecken. Es gibt zahlreiche DVDs unter dem Namen Weihnachten mit Astrid Lindgren, die die Weihnachts- und Winterabenteuer der kleinen Helden zeigen. Einzelne Folgen, wie Pippi und das Weihnachtsfest, kann man sogar auch hier auf Youtube schauen.
Ansonsten ist es auch möglich, die Staffeln bei Amazon und iTunes zu kaufen. Auf ZDF laufen die weihnachtlichen Folgen von Pippi Langstrumpf meist am Morgen des 24. Dezember.
Beitragsbild: Till Junker bearbeitet von: Anne Frieda Müller
Es weihnachtet sehr, auch in Greifswald – und besonders bei den moritz.medien. Mit dem advents.kalender geben wir Euch weihnachtliche Tipps, Tricks, Erfahrungsberichte, Rezepte uvm. für die Adventszeit. Öffnet jeden Tag ein Beitrags-“Türchen”! Im heutigen Türchen: Wie man Weihnachtsdüfte selber machen kann.
Eine winterweihnachtliche Atmosphäre entsteht vor allem durch die typischen Zimt-Zitrusfrucht-Gewürz-Gerüche. Herkömmliche Duftkerzen oder Stäbchen sind aber häufig mit chemischen Zusätzen versetzt und schaden der Gesundheit. Warum also nicht einfach selber machen? Die Düfte eignen sich auch gut als Geschenkidee, hier nur drei exemplarisch vorgestellt:
1. Früchte trocknen
Viel gehört nicht dazu. Einfach eine Orange, Zitrone, Mandarine oder einen Apfel in Scheiben schneiden und zum Beispiel mit kleinen Klammern an einem Band aufhängen oder auf einem Teller in der Nähe der Heizung trocknen lassen. Während der ein bis zwei Wochen Trocknungszeit verströmt das Obst einen frischen Geruch und die Scheiben lassen sich wunderbar im nächsten Jahr als Deko verwenden.
2. Duft im Einmachglas
Hier gibt es je nach Geschmack verschiedenste Zusammenstellungen. Gemischt wird heißes Wasser mit einer Orange oder Zitrone und dann mit unterschiedlichen Gewürzen und Kräutern verfeinert. Neben Zimtstangen, Vanille, Nelken und Lebkuchengewürz kann man beispielsweise auch Tannengrün, Rosmarin oder Zapfen hinzufügen.
Die Zutaten werden in einem Einmachglas mit dem kochenden Wasser übergossen und für einige Tage in den Kühlschrank gestellt. Die Mischung kann dann entweder kurz erhitzt und dann in den Raum gestellt oder auf einer Duftlampe mit kleinem Schälchen dauerhaft warm gehalten werden.
3. Nelkenorange
Einfach eine Orange mit Nelken bestücken, indem die spitzen Enden der Nelken in die Schale gedrückt werden. Wenn die Schale der Orange angeschnitten wird, wird der Zitrusgeruch noch ein wenig intensiver.
Beitragsbild: Till Junker bearbeitet von: Anne Frieda Müller
Es weihnachtet sehr, auch in Greifswald – und besonders bei den moritz.medien. Mit dem advents.kalender geben wir Euch weihnachtliche Tipps, Tricks, Erfahrungsberichte, Rezepte uvm. für die Adventszeit. Öffnet jeden Tag ein Beitrags-“Türchen”! Im heutigen Türchen: MiMiMi über Weihnachten und was sonst noch so dazu gehört.
Wut, Hass, Zorn: All diese Gefühle verbindet man so manches Mal mit seinen Mitmenschen. Genau für solche Momente ist diese Kolumne da. Wann immer wir uns mal gepflegt über Leute auslassen, lest ihr das hier.
Heute werden wir uns dem ganzen Spektakel widmen, welches im Dezember so stattfindet: alles rund um Weihnachten. Denn was könnte es Schöneres geben als die besinnlichen Weihnachtstage im familiären Kreise? Schließlich ist doch jede*r mit seinem Geschenk zufrieden und kann sodann entspannt ins neue Jahr rutschen.
Ach von wegen!
Es beginnt ja alles ganz langsam und schleichend. „Hey, was machst’n du am 11. Dezember? Willste mitkommen auf’n Weihnachtsmarkt?“ – Klar! Gibt doch nichts Besseres als einen Zehner gegen einen Glühwein einzutauschen, der eigentlich mehr aus Wasser als aus Wein besteht. Es gibt wirklich andere Gründe, um abendliches Zulöten vor meinem Freundeskreis zu rechtfertigen! Aber ansonsten ist der Weihnachtsmarkt auch nur hoffnungslos überlaufen. Wenn ich unfreiwilligen Körperkontakt haben möchte, dann fahre ich S-Bahn in Berlin. „Aber da fahren wir dann einfach ’ne Runde auf dem *hier beliebiges Fahrgeschäft einfügen* und dann wird das schon spaßig“ – Nee! Wird’s nicht! Sowas macht nur Leuten Spaß, zu deren Hobbys auch „durch die Straßen schlendern“ gehört.
„Aber dann zu Weihnachten kann man seinen Liebsten schöne Aufmerksamkeiten schenken“ – Klar, wenn man es mag, sich bei Lebkuchen- und Rostbratwurstduft mit 20 anderen Menschen gleichzeitig durch einen Gang zu schieben! Nur, um endlich die Liebe zu Familie und Freunden in materielle Güter zu verpacken, denn sonst kommt „Hast du mich wohl dieses Jahr vergessen? „ . 1000 Menschen gleichzeitig auf 100 m² Fläche und alle prügeln sich um die letzten Spielsachen, Parfüme oder was auch immer den Beschenkten gefallen könnte.
Und wenn man dann sein (über das ganze Jahr hart erspartes) Geld für alles Mögliche ausgegeben hat, stürmen die beschenkten Massen zwischen den Feiertagen ebenso wieder zu Tausenden in die Geschäfte zurück, um den ganzen Krempel wieder umzutauschen! Das ist doch mal ein Spaß für die ganze Familie. Und vor allem freuen sich natürlich die ganzen Menschen, die sowas in den Läden wieder zurücknehmen dürfen. Was gibt es auch Schöneres als zwischen den Feiertagen haufenweise Irren ihre Fehlkäufe wieder abzunehmen?
Was war denn da noch?
Ach na klar! Silvester! Endlich können sich wieder etliche Menschen legal ihre Extremitäten mit selbst gebastelten Böllern wegsprengen! „Was sagen Sie, Herr Feuerwehrmann, die Batterie ist kein Tischfeuerwerk!?“ – Ja, wer hätte sich das denken können? Und wenn es nicht die Extremitäten sind, die dran glauben müssen, dann findet sich bestimmt noch ein Briefkasten eines unvorsichtigen Menschen aus der Nachbarschaft. „Der muss weg!“, hört man dann die Bastelbegeisterten sagen und schon ist an der Stelle des Briefkastens nur noch ein Krater zu sehen. „Aber diese Menschen müssen sich sowas auch kaufen dürfen, das sagt mir die Lobby mein Freiheitsgefühl!“. Klar darf man sich sowas kaufen, um die Straße in ein Kriegsgebiet zu verwandeln – dann ist man eben ein Arschloch, welches das eigene Vergnügen über das der Mitmenschen stellt.
Um mit den Worten von André Herrmanns Format „Roast der Woche“ zu enden: „Könnt’sch mich wahnsinng drüber uffregen – mach‘ ich aber nich.“
Was nervt euch am meisten an Weihnachten oder der Weihnachtszeit? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Und trotz dieses Artikels wünsche ich euch natürlich dennoch eine schöne Weihnachtszeit.