Die Impfungen gegen das Coronavirus haben in Mecklenburg-Vorpommern begonnen. Der Landesgesundheitsminister Harry Glawe hält sogar eine Durchimpfung der Bevölkerung in MV bis zum Sommer für realistisch. Aber was für Impfstoffe stehen aktuell überhaupt zur Verfügung und wie funktionieren sie eigentlich? Bei all den Informationen der letzten Wochen und Monate kann man leicht den Überblick verlieren. Deshalb kommt hier der Informationsartikel für diejenigen unter euch, die den Nadelwald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können.
Was soll die Impfung bewirken?
Das grundsätzliche Ziel einer (aktiven) Impfung ist es, den Körper bereits vor einer Ansteckung mit den wichtigsten Eigenschaften des Erregers „bekannt zu machen“, damit das Immunsystem beim Eintreten einer Infektion das Virus direkt erkennen und sofort spezifische Abwehrmechanismen zur Verfügung stellen kann, wodurch es im Optimalfall gar nicht erst zum Krankheitsausbruch kommt. Bereits sehr früh war im Zusammenhang mit SARS-CoV2 vom sogenannten „Spike-Protein“ die Rede. Dabei handelt es sich um ein Protein auf der Oberfläche der Virushülle, mit dessen Hilfe das Virus an menschlichen Zellen andocken kann. Dieses Protein selbst ist für Menschen zwar nicht schädlich, es ist aber essentiell, damit das Virus in unsere Körperzellen eindringen, sich vermehren und seine schädigende Wirkung in unserem Körper entfalten kann. Ohne das Spike-Protein wäre das Virus machtlos. Dementsprechend war und ist es als wichtige Struktur des Virus der erste Ansatzpunkt für die Impfstoffforschung. Es bietet nämlich vor allem einen Vorteil: Viren sind, wie sich in Großbritannien (und inzwischen auch in Deutschland) aktuell leider eindrucksvoll zeigt, anfällig für Mutationen. Das ist ein Problem, weil die Impfung im Nachhinein nicht einfach so verändert werden kann und somit nie alle Mutationen abdecken wird. Dieses Problem kann aber elegant umgangen werden, indem eine Zielstruktur ausgesucht wird, die unbedingt notwendig für die krankmachende Wirkung des Virus ist. Im Fall von SARS-CoV2 ist das das Spike-Protein. Die Impfung deckt also alle Varianten des Virus ab, die in der Lage sind, die Körperzellen zu befallen. Alle größeren Mutationen, die das Spike-Protein selbst betreffen, sorgen umgekehrt auf natürliche Weise dafür, dass das Virus nicht in die Zellen eindringen kann, wodurch wir nicht mehr krank werden können und sind für die Impfung somit irrelevant. Auf diese Weise soll mithilfe der Impfungen ein möglichst großer Teil der Bevölkerung gegen das Coronavirus immunisiert werden, um die Ausbreitung des Erregers zu verhindern.
Auch verantwortlich für die markante Erscheinung des SARS-CoV2: Das Spike-Protein auf der Oberfläche der Virushülle
Wie kann unser Körper durch die Impfung Immunität aufbauen?
Unser Immunsystem ist in der Lage, körperfremde Strukturen (Antigene) zu erkennen, mit Immunzellen darauf zu reagieren und außerdem selbst passende Proteine (Antikörper) zu produzieren, um einer Infektion entgegenzuwirken. Genau das passiert auch bei der Virusinfektion selbst. Bis im Körper passende Antikörper entwickelt und in großer Zahl gebildet werden können, vergeht allerdings Zeit, die dem Virus die Möglichkeit gibt, sich bis dahin zunächst stark zu vermehren und somit die Krankheitszeichen auszulösen. Deshalb wird bei konventionellen, sogenannten „Totimpfstoffen“ nicht das komplette Virus verabreicht, sondern nur die, für sich genommen unschädlichen, Ziel-Antigene selbst, im Fall von SARS-CoV2 also das Spike-Protein. Daraufhin reagiert das Immunsystem auf dieses Protein, ohne die Gefahr einer tatsächlichen Infektion. Wegen der Immunreaktion kann es in den ersten Tagen nach der Impfung jedoch zu leichten Krankheitssymptomen wie Müdigkeit, Kraftlosigkeit und leichtem Fieber kommen, denn das Immunsystem arbeitet daran, das Antigen abzuwehren und sich auf künftige „Angriffe“ entsprechend vorzubereiten. Es lernt, was bei der Abwehr dieses Mal gut funktioniert hat und kann deshalb bei einer echten Infektion sofort deutlich effizienter reagieren und damit im günstigsten Fall dafür sorgen, dass sich die Viren im Körper gar nicht ausreichend vermehren können, um Krankheitszeichen auszulösen oder sogar an andere Menschen weitergegeben zu werden. So weit zur Theorie. Von mehreren Unternehmen wird an der Entwicklung solch eines konventionellen Impfstoffs gearbeitet, leider ist es aber gar nicht so einfach, bestimmte Proteine künstlich isoliert herzustellen. Die Entwicklung geeigneter Verfahren ist zeitaufwändig, was gerade aktuell ein besonders wichtiger Faktor ist. Außerdem ist sie gar nicht unbedingt notwendig, weil unserem Körper alle notwendigen Bestandteile zur Produktion von Proteinen bereits selbst zur Verfügung stehen (ein Umstand, den sich übrigens auch das Virus bei einer Infektion zu Nutze macht). Hier kommen nun also zwei weitere, zuletzt sehr medienwirksame, Begriffe ins Spiel, nämlich die „mRNA“ (= messenger ribonucleic acid, deutsch: Boten-Ribonukleinsäure) und die sogenannten „Vektorimpfstoffe“.
Was ist das Besondere an einer mRNA-Impfung?
Anders als die DNA, auf der unsere Erbinformationen im Zellkern permanent gespeichert sind, dient die RNA (die eine Art Kopie kürzerer DNA-Abschnitte ist) im menschlichen Körper nur zur vorübergehenden Informationsübermittlung für ganz spezifische Aufgaben. Im Fall der mRNA ist diese Aufgabe die Weitergabe des Bauplans von Proteinen an die Ribosomen, an denen dann im Zellplasma die Herstellung dieses Proteins erfolgt. Wenn dort menschliche Proteine hergestellt werden, kann man sich die mRNA also wie eine kopierte Anleitung aus einem großen Heimwerkerbuch (der menschlichen DNA) vorstellen, auf deren Grundlage in einer Werkstatt (Ribosomen) dann ein bestimmtes Bauteil hergestellt wird. Bei einer mRNA-Impfung wird den Geimpften ein Bauplan für das Spike-Protein injiziert, der zuvor aus dem Heimwerkerbuch von SARS-CoV2 herausgesucht und dann kopiert wurde. Die körpereigenen Zellen stellen auf der Grundlage dieses Plans das Protein her, wodurch die bereits erwähnte Immunreaktion mit den möglichen leichten Nebenwirkungen in Gang gesetzt wird. Eine große Sorge vieler Menschen ist, dass durch den mRNA-Impfstoff das menschliche Erbgut, also die DNA verändert werden könnte. Übertragen auf das obige Beispiel würde das bedeuten, dass jemand die Anleitung aus einem anderen Buch (körperfremder RNA-Impfstoff) in unser Heimwerkerbuch (körpereigene DNA) schreiben würde. Dafür wäre jedoch ein Stift nötig (ein bestimmtes Enzym, die reverse Transkriptase), der in unserem Körper nicht vorhanden ist, denn wir bauen nur und schreiben nicht. Hinzu kommt, dass die geimpfte mRNA bereits im Zellplasma (an der Werkstatt) wieder abgebaut wird und somit gar nicht in die Nähe der DNA im Zellkern (der Bibliothek) kommt. Daher ist eine Veränderung des Erbgutes durch die geimpfte RNA praktisch ausgeschlossen. Die mRNA kann sich nicht einmal in den menschlichen Zellen vermehren und sobald die geimpfte Menge abgebaut wurde, können daher sogar die ungefährlichen Spike-Proteine nicht mehr hergestellt werden (bis erneut die entsprechende mRNA als Impfung verabreicht wird). Bei den beiden bisher einzigen in Deutschland zugelassenen Vakzinen „Comirnaty“ (BioNTech/Pfizer) und „Moderna“ (Moderna Biotech) handelt es sich um solche Impfstoffe. Spannend ist, dass diese beiden Vakzine die ersten mRNA-Impfstoffe überhaupt sind, die zur Anwendung an Menschen zugelassen wurden. Da es jedoch keinen Anhalt für eine Gefährdung durch derartige Impfstoffe gibt, war es aufgrund der beschriebenen Vorteile gegenüber konventionellen Impfungen vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis auch für eine andere Krankheit die ersten mRNA-Impfstoffe zugelassen worden wären. Nun ist der Situation geschuldet eben SARS-CoV2 der Pionier in der Impfstoffforschung geworden.
An der Entwicklung einer Impfung sind viele Fachrichtungen beteiligt.
Was ist das Besondere an Vektorimpfstoffen?
Ein Problem bei der Anwendung von mRNA-Impfstoffen ist die Kurzlebigkeit der RNA im menschlichen Körper. Die Impfung würde sofort einfach abgebaut werden und die Proteine könnten nicht hergestellt werden, wodurch eine Immunisierung unmöglich wäre. Um das zu verhindern, gibt es verschiedene Lösungsansätze. Bei den gerade erwähnten Impfstoffen wird die RNA durch Lipidhüllen (Hüllen aus Fettsäuren) geschützt und kann so in die Zellen gelangen. Ein anderer Weg, das zu erreichen, sind Vektorimpfstoffe. Hier wird die RNA mithilfe gentechnologischer Verfahren in Viren eingebracht, die unschädlich sind. Viele Viren (zum Beispiel harmlose Pockenviren) können den menschlichen Körper nämlich zwar infizieren, sind aber nicht „pathogen“, lösen also durch die Infektion keine Krankheitssymptome aus. Diesen Umstand kann man sich für die Impfung zu Nutze machen, indem die RNA in das Erbmaterial dieser Viren (der Vektoren) eingebaut wird und mit deren Hilfe in die menschlichen Zellen gelangt. Während man den Transportweg der RNA in die Zelle bei den vorher beschriebenen Impfstoffen mittels Lipidhülle mit einer Drohnenlieferung vergleichen könnte, erfolgt die Zustellung bei den Vektorimpfstoffen also eher durch einen (unfreiwilligen) Postboten. Sobald die RNA einmal in der Zelle angekommen ist, unterscheidet sich der weitere Ablauf aber nicht von den bereits beschriebenen mRNA-Impfungen. Nach der Herstellung der Proteine werden sowohl RNA als auch das Vektorvirus abgebaut. Da für die Übermittlung nur unschädliche Viren verwendet werden, sind auch hier die Nebenwirkungen mit denen klassischer Impfungen vergleichbar. Ein Nachteil von Vektorimpfstoffen scheint die in Studien etwas geringere Wirksamkeit der Impfung zu sein, die auf einer Immunreaktion gegen das Vektorvirus bei der Auffrischungsimpfung beruhen könnte. Dadurch könnte die Aufnahme der RNA in die Körperzellen bei der zweiten Impfung gestört werden. In Deutschland sind gegen SARS-CoV2 bisher noch keine Vektorimpfstoffe zugelassen, es wird aber auf die Zulassung der Präparate „AZD1222“ (AstraZeneca/University of Oxford) und „Ad5-nCoV“ (CanSino Biological inc./Beijing Institute of Biotechnology) hingearbeitet. „Sputnik V“, der erste (in Russland zugelassene) Impfstoff gegen SARS-CoV2, ist ebenfalls ein Vektorimpfstoff. Bereits vor der COVID-19-Pandemie wurden übrigens zwei Vektorimpfstoffe zugelassen, sie sollen Schutz vor dem Dengue-Fieber und Ebola bieten.
Wie geht es den Menschen, die bisher in Deutschland geimpft wurden?
Nach aktuellem Stand haben in Deutschland bereits über 800.000 Menschen (also etwa 1% der deutschen Bevölkerung) die erste Impfdosis gegen SARS-CoV2 erhalten. Im Zuge der Impfungen wurden dem Paul-Ehrlich-Institut 325 Verdachtsfälle von möglichen Nebenwirkungen übermittelt, von denen 51 schwerwiegend waren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass diese Nebenwirkungen mit etwa 0,04 %, bzw. 0,0064 % einen sehr kleinen Teil der Geimpften ausmachen und bisher zudem kein kausaler Zusammenhang zwischen der Impfung und den Krankheitssymptomen nachgewiesen werden konnte. Insgesamt zeigt sich bis jetzt also kein erhöhtes Risiko durch eine Impfung. Wie es einer der ersten in Greifswald geimpften Personen gut zwei Wochen nach der ersten Impfdosis geht, erfahrt ihr morgen im Interview, natürlich hier auf dem webmoritz.!
Die letzten Monate haben wir damit verbracht, einen neuen Podcast für euch auf die Beine zu stellen. In einer Kooperation mit radio 98eins hat das Projekt jetzt endlich Gestalt angenommen. Jeden zweiten Donnerstag um 21 Uhr live im Radio und wenige Tage später als Podcast bei uns auf dem webmoritz. werdet ihr ab jetzt ein regelmäßiges Update zu HoPo, Uni-Strukturen, Uni-Organisationen und co. bekommen. Gemeinsam mit Gästen aus allen Bereichen unserer Universität wollen wir euch näher bringen, was unter dem Dach unserer Uni so geschieht.
In dieser Folge steigen Svenja und Tom unter das Dach von Silvester und Weihnachten. Dabei nehmen sie alles mit, was zu einer Silvesterfolge 2020/2021 so dazugehört: Wie lief das digitale/hybride Semester und was haben wir daraus gelernt? Wie wird es mit Corona weitergehen und welche Änderungen erhoffen wir uns für das neue Jahr? Wie feiern wir eigentlich Weihnachten und Silvester und was haben Schafe damit zu tun? Und natürlich: Was ist dieses Jahr in der HoPo eigentlich so passiert?
Ihr habt Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns einfach einen Kommentar (hier oder bei radio 98eins) oder eine Mail an: web-podcast@moritz-medien.de.
Svenja und Tom begleiten euch ins neue Jahr 2021. Inklusive HoPo-Jahresrückblick und eigener Silvester-Geschichten (starring: eine Herde Schafe).
Timestamps:
00:00:00 – 00:06:22 — „Das letzte Drama dieses Jahr“: ein kleiner Podcast-Rückblick 00:06:22 – 00:19:00 — „Es war dann nur das Glück, dass die Legislatur vorbei war“: ein kleiner StuPa-Rückblick 00:19:00 – 00:40:27 — „dass man aus dieser Krise auch was Positives mitnehmen kann“: ein kleiner Semester-Rückblick 00:40:27 – 00:59:12 — „Das war so ein surrealer Moment“: ein kleiner Weihnachts-und-Silvester-Rückblick 00:59:12 – 01:07:43 — „und dass ihr 2021 noch mal richtig durchstartet“: Neujahrsgrüße (Musik: „My Christmas Prayer“ – Michael Ramir C.)
Ihr habt Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns einfach einen Kommentar (hier oder bei radio 98eins) oder eine Mail an: web-podcast@moritz-medien.de
Der Podcast ist eine Zusammenarbeit mit radio 98eins. Zur Website des Radios gelangt ihr hier.
Getagt wird um 20:15 Uhr, dieses Mal online. Den Kurs findet ihr auf Moodle unter dem Reiter „Interfakultär, Projekte & Vereine“.
Vorläufige Tagesordnung
TOP 1 Begrüßung – Wie immer, alle sagen sich “Hallo”. TOP 2 Formalia – Es folgen kleinere Anpassungen der TOPs. TOP 3 Berichte – Alle eingegangenen Berichte findet ihr hier. TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft – Wenn Ihr was vorhabt: vorab per Mail an das Präsidium oder bei uns in die Kommentare. TOP 5 Finanzanträge — 5.1. CSSA Greifswald — 5.2. Nightline Greifswald e.V. TOP 6 Wahlen AStA – Hier habt Ihr die Möglichkeit, Euch auch spontan für ein freies Referat vorzustellen. Beschreibungen zu den Referaten findet Ihr, wenn Ihr auf das entsprechende Referat klickt. Die zu dieser Woche eingegangenen Bewerbungen könnt ihr im Drucksachenpaket nachlesen. — 6.1. Referent*in für Digitales und Datenschutz — 6.2. Referent*in für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit — 6.3. Referent*in für Internationales und Antirassismus TOP 7 SÄA Finanzordnung – Entlastung zur Jahreshaushaltsrechnung (2. Lesung) TOP 8 Haushaltsplan der Studierendenschaft der Universität Greifswald 2021 (2. Lesung) TOP 9 Sonstiges
Hier folgt um 20:15 Uhr der Live-Ticker
Felix eröffnet die erste Online-StuPa-Sitzung überhaupt um 20:14 Uhr, und uns knallen direkt die Ohren weg, weil wir in zwei BBB-Sitzungen gleichzeitig sind und jede*r von uns das Mikro angestellt hat (lautes „Mach dein Mikro aus!“ ertönt gleichzeitig aus den Mündern von sechs Tickernden). Trotz der Pandemie haben wir uns das gesamte letzte Jahr im Lohmeyer-Hörsaal 3/4 sehen können, nun ist allerdings auch das Studierendenparlament in der BBB-Formation angekommen.
Um 20:18 Uhr sind nur 13 StuPist*innen anwesend. Das ist ein bisschen traurig, da man nicht mal aus dem Bett aufstehen muss. Also kommt Leute!!! Sollten jetzt nicht noch engagierte Menschen hinzu kommen, wären wir bei der heutigen Sitzung auch nicht beschlussfähig, nicht mal einfach und schon gar nicht mit 2/3-Mehrheit (18 Stimmen). Inzwischen sind wir 14 – „Was eine Leistung“ kommentiert Niclas im Chat.
Teilnehmende an der BBB-Sitzung gibt es allerdings 31 Menschen – wobei dabei allein schon 7 aus den Reihen des webmoritz.-Teams kommen.
Um 20:20 Uhr wird die 13. ordentliche Sitzung von Felix offiziell eröffnet.
20:21 Uhr
TOP 2 – Formalia
Es gibt keine Änderungswünsche und die Tagesordnung wird abgestimmt (übrigens über den Status bei BBB, allerdings so, dass nach Nein-Stimmen und Enthaltungen gefragt wird – weil wegen übersichtlicher und so). Die TO wird einstimmig angenommen.
Das Protokoll der letzten Sitzung wird ebenfalls nicht beanstandet.
Mit momentan 14 Stupist*innen sind wir aktuell beschlussfähig, stellt Felix fest.
20:23 Uhr
TOP 3 – Berichte
Marcel hat ein Strategiemeeting mit Grafik und Öffentlichkeit. Sie wollen in Zukunft mit einem Projektmanagement arbeiten.
Ohne weitere Fragen kommen wir zu Biancas Bericht. Bianca hat nichts anzumerken und es gibt auch keine Fragen an sie.
Gleiches bei Theo und Max (letzterer ist auch gar nicht anwesend). Aliya ist ebenfalls nicht anwesend.
Hennis (Vodafone-Kunde, so wie seine Internetverbindung klingt) hat eine Anmerkung zur aktuellen Corona-Situation und dem Beschluss des Bildungsministeriums, der auch Thema bei der AStA-Sitzung war. Insgesamt hatten sie ein bisschen Zweifel anlässlich der Prüfungssituation. Im Beschluss des Ministeriums klang es eigentlich so, als würden Präsenzprüfungen nur die Ausnahme bilden. Das klang in der Mail der Rektorin allerdings nicht mehr ganz so eingeschränkt und die Entscheidung scheint bei den Dozierenden zu liegen. Das hat er auch noch mal so an die Fachschaften weitergegeben. Hennis spricht ohne Kopfhörer weiter. Er hofft, dass es jetzt besser wird, liegt aber leider falsch (Jan schreibt nur im Chat: „deine connection ist kacke“). Hennis wechselt zum Chat, seine letzten akustischen Worte: „Ihr könnt ja- …“ (und weg war er)
Nachricht von Hennis: „wir haben die Prüfungssituation nochmal in der DB thematisiert. Präsenzprüfungen sollen die Ausnahmen seien laut Erlass. Nun gibt es die Befürchtung, dass die Uni diese Ausnahme sehr weit auslegt. Ich habe nochmal die Fakultäten gebeten, ihre Dozierenden entsprechend anzuregen, digitale Formate zu entwerfen. Seitens der Fakultäten gab es auch Zustimmung für dieses Anliegen.“
Anna meint, dass ihr das auch schon aufgefallen ist. Bei ihr zumindest soll die Prüfung, die sie nächste Woche hat, auch in Präsenz stattfinden. Daher hatte sie schon Kontakt mit dem FSR Jura. Sie findet es unverantwortlich, Studis vor die Wahl zu stellen, sich dem Infektionrisiko auszusetzen oder die Prüfung nicht zu schreiben.
Ansonsten gibt es keine weiteren Wortmeldungen oder Nachfragen zu Hennis‘ Bericht.
Wir machen weiter mit dem Bericht von Antonia, die ebenfalls keine Anmerkungen oder Ergänzungen hat. Ohne Nachfragen kommen wir zu Kathi, die genau wie Jannis ihrem Bericht auch nichts hinzuzufügen hat.
Das Präsidium hat auch keine Anmerkungen zum eigenen Bericht.
Auch Lena Inas Bericht ist nichts hinzuzufügen.
Die Geschäftsführung der moritz.medien erzählt, dass das neue moritz.magazin erschienen ist und online abrufbar oder in gedruckter Form in der Redaktion oder an den üblichen Stellen der Uni (die momentan noch geöffnet sind) abholbar ist. Außerdem wird gerade ein neuer Newsletter für die Redakteur*innen ins Leben gerufen, der die Redaktionen besser miteinander vernetzen soll, sowie den Brandschutzbedingungen in der Redaktion nachgegangen. Hier gibt es ebenfalls keine Nachfragen seitens des StuPas.
20:38 Uhr
TOP 4 – Fragen und Anmerkungen aus der Studierendenschaft
Wir sind mittlerweile bei 16 anwesenden StuPist*innen. Obwohl jetzt mehr Leute da sind, meldet sich aber trotzdem niemand zu Wort. Lange awkward silences entstehen, ist ein bisschen wie in einem digitalen Seminar hier. Es wird aber noch getippt.
Sandra stellt die Frage, ob die Uni versucht darauf hinzuwirken, dass dieses Semester nicht als Regelstudienzeit angerechnet wird. Anscheinend gehen die Meinungen der Universität und des Bildungsministeriums hinsichtlich des Erhalts der „Studierbarkeit“ auseinander. Diese darf an den Universitäten nicht mehr gegeben sein, damit die Regelstudienzeit für das Semester ausgesetzt wird. Unsere Uni spricht sich anscheinend nicht dafür aus, dass dieses Semester „unstudierbar“ sei.
Für die grobe Masse ist dieses Semester „studierbar“ – laut der Universitätsleitung. Im entsprechenden Paragraphen des LHGs steht aber gar nichts von Nichtstudierbarkeit. Hier soll sich auch die LKS dafür aussprechen. Herr Fleßa hat Hennis auch Unterstützung zugesichert. Was er allerdings nicht machen wird, ist das Semester für unstudierbar erklären.
Sandra freut sich, dass das schon in Angriff genommen wird. Sie versteht den Punkt der Uni. Ihr ist das aber als Studierende egal. Berlin hat dieses Semester beispielsweise nicht anrechnen lassen und Sandra denkt, dass zwischen diesem und anderen Bundesländern nicht der größte Unterschied besteht. Man kann nicht davon ausgehen, dass eine vergleichbare Qualität zu den Vor-Pandemie-Bedingungen herrschen kann.
Felix merkt von Niclas an, dass Wortbeiträge aus dem Chat leider nicht in das Protokoll übernommen werden können, da das doch ein wenig zu viel Multitasking und offene Fenster sind. Jan schlägt vor, aus dem Chat zu kopieren (mit strg+c). Niclas ist da nicht der größte Fan von und er möchte da auch nicht zu diskutieren. Rick richtet eine Liebesbotschaft im Chat an alle: „leute alles gut harmony“.
Hennis ist mit Sandra einer Meinung, kann aber auch die Uni verstehen, dass sie nicht vor dem Ministerium zugeben wollen, dass irgendwas nicht klappt. Er setzt nach Möglichkeit auf die Zusammenarbeit der Hochschulen in MV in der LKS, da er der Meinung ist, dass uns dieses Thema noch eine Weile begleiten wird.
20:47 Uhr
TOP 5 – Finanzanträge
TOP 5.1. – CSSA Greifswald (Verein der chinesischen Studierenden und Wissenschaftler in Greifswald)
Das pdf ist leider leer, aber in der heruntergeladenen Version müsste alles zu sehen sein.
Die Antragstellenden machen leider nicht auf sich aufmerksam. Doch, es ist jemand da, aber sie ist nicht mit Mikro angemeldet. Das wird schnell nachgeholt.
Der Antrag handelt von einem Videoprojekt, um das Projekt des Vereins zum chinesischen Frühlingsfest in diesem Jahr auf diesem Weg zu feiern. In diesem Jahr kann die geplante Feier natürlich nicht stattfinden. Der erste Teil des Videos ist ein Rückblick auf das letzte Jahr mit Grußworten der Leiter*innen verschiedener Institute. Außerdem soll es eine kurze Vorstellung über Greifswald aus Sicht der Mitglieder vom CSSA geben. Der zweite Teil soll chinesische Studierende in ihrem Leben in Greifswald während der Pandemie zeigen. Ein Doktorand, ein Wissenschaftler*innen-Paar und eine Familie werden hier ihren Alltag zeigen. Im letzten Teil werden ehemalige Greifswalder Familien ein Grußwort aufnehmen. Es wurden ebenfalls andere Sponsoren wie das international Office und das Studierendenwerk gesucht.
Der Haushaltsausschuss sieht den Antrag als förderungsfähig und förderungswürdig. Yannick macht sogar kurz seine Kamera an, sodass wir auch mal ein Gesicht zu sehen bekommen. Huhu!
Auch Theo sieht als Finanzreferent ebenfalls die Förderungsfähigkeit und -würdigkeit des Projektes, allerdings hat er zwei formale Anmerkungen: Der Finanzplan muss noch nachgereicht werden. Außerdem ist im Antrag der 10.12.2020 als Projektbeginn angegeben – da dieses Datum schon vorbei ist, muss erst einmal das StuPa die Ausnahme bestätigen, dass der Antrag trotzdem finanziert werden darf. Ausgaben, die vor dem 10.12.2020 getätigt wurden, würden dann rausfallen, wenn es bei dem Datum für das Projekt bleiben sollte.
Felix schlägt vor, dass zuerst über den Ausnahmefall abgestimmt wird, dann Generalaussprache, Änderungsanträge und Schlussabstimmung. Yannick meldet sich als Vertreter des Haushaltsausschusses und erklärt, dass der Finanzantrag in der dortigen Sitzung schon besprochen wurde. Auch der frühere Projektbeginn wurde besprochen, der Haushaltsausschuss konnte das bei den nötigen Dreharbeiten etc. nachvollziehen.
Inzwischen sind wir übrigens bei 39 Teilnehmenden in der BBB-Sitzung.
Der Ausnahmefall wird angenommen.
Bei der Generalaussprache gibt es keine Wortbeiträge und wir kommen zur Änderungsantragsdebatte. Es gibt ebenfalls keine Änderungsanträge. Daher kommen wir zur namentlichen Abstimmung, es wird fleißig „ja“ und einmal „nein“ in den Chat getippt und der Antrag ist angenommen.
21:03 Uhr
TOP 5.2 – Nightline Greifswald e.V.
Die Antragstellenden vom Verein sind leider nicht da. Sie möchten aber Sattelschoner als Werbemaßnahme kaufen.
Der Haushaltsausschuss sieht den Antrag für förderfähig und förderwürdig an. Die Nightline hat bereits diverse Förderungen bekommen, die den Studis zugute kamen. Die 1000€ wären ja auch für eine Anschaffung auf längere Zeit, daher empfehlen sie die Finanzierung des Antrags. Theo sieht das auch förderfähig und förderwürdig, findet es aber schade, dass man für diesen Betrag nicht mal zur Sitzung kommen kann.
Die Generalaussprache wird eröffnet, allerdings gibt es keine Wortbeiträge. Auch die Änderungsantragsdebatte verläuft ohne Wortmeldungen. Also direkt weiter zur namentlichen Abstimmung: Der Antrag wird mit einer Enthaltung angenommen. (Die mündlich und nicht über den Chat erfolgenden „Ja“s sind dieses Mal schon etwas stiller und unmotivierter als noch vor einer Viertelstunde (das Leid der Online-Veranstaltungen). Jans „Ja“ ist sogar so leise, dass er es noch einmal wiederholen muss (dann aber sogar mit doppeltem Echo).)
21:08 Uhr
TOP 6 – Wahlen AStA
6.1 – Digitales und Datenschutz
Für dieses Referat liegt keine Bewerbung vor. Felix fragt also nach Initiativbewerbungen, die aber leider auch ausbleiben.
6.2 Umweltpolitik und Nachhaltigkeit
Auch hier liegen keine Bewerbungen vor. Felix fragt nach, ob es eine Initiativbewerbung gibt. Jan Drucktenhengst hat eigentliche eine Bewerbung geschrieben, die anscheinend nicht angekommen ist, kann sich aber natürlich jetzt initiativ bewerben.
Jan hatte sich bereits bei der letzten StuPa-Sitzung im Dezember beworben und stellt sich nun erneut vor: Er studiert seit diesem Semester Nachhaltigkeitsgeographie. Er möchte sich auch hier hochschulpolitisch engagieren. Er hat ausreichend Zeit eingeplant. Jan möchte das Amt mit Engagement füllen und zur Nachhaltigkeit an der Uni beitragen. Er konnte in den letzten Monaten schon einiges zu den Problemen und Projekten der Uni erfahren. Es ist ihm wichtig, eine breite Allianz aus Vertreter*innen der Stadt aber auch aus Unimitgliedern zu schaffen. Außerdem ist es ihm ein Anliegen, die Uni in Bezug auf die Klimapolitik einzubringen. Als einen wichtigen Ansatz sieht er hier die Flächenpolitik der Uni an. Insgesamt möchte er die breite Studierendenschaft und das StuPa einbringen.
Felix gibt noch mal durch, dass keine Bewerbung eingegangen ist. Vielleicht ist die Mail also irgendwo im Studierendenportal hängen geblieben. Das kommt wohl schon ab und zu vor.
Niclas findet gut, dass Jan sich nach der letzten Sitzung erneut beworben hat und hofft, dass es dieses Mal klappt. Melissa schließt sich dem an und hofft auch, dass sich heute alle hinter Jan stellen. Sie hält es für wichtig, das Amt wieder zu besetzen und sie ist überzeugt, dass Jan ein geeigneter Kandidat ist.
Die Abstimmung kann hier heute aber nicht stattfinden, ganz einfach da keine geheime Wahl möglich ist (ob Ricks Anmerkung im Chat — „geteilte notizen sind doch geheim“ — ironisch gemeint ist, wird wegen der Probleme computervermittelter non-paraverbaler Kommunikation nicht ganz deutlich). An einem entsprechenden Tool zur Abstimmung wird im URZ derzeit gearbeitet. Das ist aber noch nicht fertig. Bis dahin wird eine Briefwahl durchgeführt. Die Wahlzettel werden jetzt fertig gestellt und morgen verschickt.
Sandra fragt, ob der Privatchat eine Möglichkeit wäre. Das geht allerdings auch nicht, weil das Präsidium dann trotzdem weiß, wer wie abgestimmt hat. Es gibt noch weitere Vorschläge, aber letztendlich gibt es online kein Format, das mit der Wahlordnung vereinbar wäre. Daher werden nun also die Umschläge mit Wahlzetteln verschickt. Die Frist für die Briefwahl schätzt Felix erstmal auf 10 Tage ein.
Hennis möchte noch fragen, ob die Wahlzettel an alle Stupist*innen geschickt werden, oder nur an die, die tatsächlich auf dieser Sitzung anwesend sind. Das Präsidium hat sich genau diese Frage auch gestellt, das dann an die Rechtsberatung weiter gegeben und die Empfehlung erhalten, dass alle einen Wahlzettel bekommen.
Theo schlägt vor, für die Wahl eine alternative Postadresse angeben zu können, falls Personen noch Zuhause gemeldet sind. Zwecks Datenschutz wurden die Adressen im Studierendensekretariat abgefragt. Durch die Zeitspanne könnten die Unterlagen noch zu den entsprechenden Leuten weitergesendet und dann ausgefüllt werden. Yannick findet das ziemlich schwachsinnig. Er schlägt vor, per Rundmail nach alternativen Adressen zu fragen. Felix beschreibt, dass ihnen seit Beginn der Legislatur das leidige Problem auferliegt, dass nicht alle per Mail erreichbar sind. Jan fragt, wann das URZ fertig ist. Laut Felix könnte das nächste Mal soweit sein, aber vielleicht auch nicht. Yannick hält es trotzdem für Schwachsinn, dass die Leute, die hier gerade anwesend sind, keine Alternativadresse angeben können. Das wäre viel sinnvoller und seiner Meinung nach verfahrenstechnisch kein Problem. Felix sagt, dass sie dann das Verfahren noch um 1 bis 2 Wochen hinauszögern würden und morgen eine Adressabfragung vornehmen wollen.
Jan fragt noch an, ob er die Bewerbungsunterlagen dann vielleicht noch nachreichen könnte und diese ebenfalls mitgeschickt werden könnten, um alle StuPist*innen zu erreichen. Felix meint, er würde da nachhaken, weil die Briefumschläge wohl leider in ihrer Form ziemlich festgelegt sind, aber vielleicht kann man da ja was machen.
21:25 Uhr
6.3 – Internationales und Antirassismus
Hier gibt es eine Bewerbung von Michelle Schwarz. Weitere Initiativbewerbungen gibt es nicht.
Michelle studiert Sprache und Kommunikation im Master. Sie hat vorher in Düsseldorf Germanistik und Spanisch studiert. Unter anderem hat sie dort in einem Austauschprogramm Studierende betreut. Außerdem war sie auch selbst im Ausland und konnte so auch diese Seite kennenlernen, was ihr in dem Amt helfen könnte. Insgesamt möchte sie den Austausch zwischen den internationalen und Greifswalder Studis fördern und vor allem während Corona digitale Formate einführen. Man könnte auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen stärker vertreten sein. Zusätzlich würde sie gerne mit ihrem Vorgänger Kontakt aufnehmen.
Hennis bedankt sich für die Bewerbung und sagt Michelle zu, den Kontakt zu dem vorherigen Referatsinhaber herzustellen. Es gibt keine weiteren Wortbeiträge.
Die Abstimmung erfolgt wie bei Jan ebenfalls über Briefwahl. Sandra fragt, ob die Wahlunterlagen in zwei separaten Briefen kommen. Felix antwortet, dass sie da noch mal in die entsprechenden Ordnungen schauen müssen.
21:31 Uhr
Wir machen eine Pause von 15 Minuten. Wer eine rauchen will, hat bis 21:46 Uhr Zeit dafür.
Wir setzen die Beratungen fort.
Da wir nicht auf die 2/3-Mehrheit kommen, wird der Punkt verschoben. Es gab in der Pause zwei Stimmübertragungen, einmal von Jan an Niclas und eine von Anna an Lea. Lea hat sich aber vor etwa 10 Minuten mit einem „das dauert mir hier alles zu lange- tschö ihr Lieben!“ im Chat verabschiedet. Wenigstens hat sie noch Tschüss gesagt.
Damit sind wir jetzt bei 13 anwesenden StuPist*innen plus eine Stimmübertragung. Wir sind also immer noch in der einfachen Mehrheit.
Theo sind keine Änderungsanträge zugetragen worden. Er merkt an: „Es ist ein toller Plan und es hat sehr viel Arbeit gemacht, also nehmt ihn bitte an.“
Felix eröffnet die Generalaussprache und fragt, ob wir durch alle Titel einzeln durchgehen wollen. Will anscheinend niemand und sagen möchte auch niemand etwas. Es gibt auch keine Änderungsanträge, sodass sich Felix an den Haushaltsausschuss wendet, um dort noch einmal nach möglichen Anmerkungen zu fragen. Der mag aber auch nichts mehr sagen.
Theo kommentiert im Chat: „Das ist vermutlich die kürzeste Haushaltsdebatte der Unigeschichte“
Wir stimmen zunächst die Teilpläne ab.
Sandra ist inzwischen offline. Aber da wir schon angefangen haben und die Beschlussfähigkeit bereits (wenn auch fälschlicherweise) festgestellt wurde, können wir trotzdem weiter machen.
Der Teilplan A wird einstimmig angenommen. Der Teilplan B der moritz.medien wird mit dem gleichen Verfahren abgestimmt und auch einstimmig angenommen.
Der gesamte Haushaltsplan der Studierendenschaft wird ebenfalls einstimmig angenommen und ist somit in Kraft getreten. Das Präsidium klopft aus der digitalen Ferne als Danke an Theo.
21:56 Uhr
TOP 9 – Sonstiges
Felix weist alle StuPist*innen nochmals darauf hin, ihr E-mail-Postfach in den nächsten Tagen zu öffnen, um die Adressabfrage zu beantworten, damit die Briefwahl der AStA-Referate reibungslos laufen kann. Das Präsidium wird noch alles detailliert und skizziert niederschreiben und dann die Unterlagen verschicken.
Rick schreibt noch in den Chat: „und alle schön wählen gehen“. Ganz genau! Wenn ihr euch noch informieren wollt, dann könnt ihr einmal in diesen Artikel auf dem webmoritz. schauen.
In 2 Wochen Montag (25.01.) ist die nächste AStA-Sitzung, am darauffolgenden Dienstag (26.11.) die nächste StuPa-Sitzung, wahrscheinlich wieder im digitalen Format. Und mit dieser Info kappt Felix um 21:59 Uhr die BBB-Verbindung.
Die akademischen und studentischen Gremienwahlen laufen ab heute bis Donnerstag, den 14.01.2021. Mit eurer Stimme könnt ihr nicht nur Einfluss auf die Ausgestaltung eures jeweiligen Faches nehmen, sondern auch die einzelnen Vertreter*innen für die übergeordneten studentischen und akademischen Gremien bestimmen: für das Studierendenparlament, den Senat und die Fakultätsräte.
Solltet ihr nicht bereits die Briefwahl beantragt haben, dann gibt es folgende Wahllokale, die ihr heute, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 16 Uhr für die Urnenwahl aufsuchen könnt. Auch die Briefwahlzettel müssen bis spätestens Donnerstag eingegangen sein. Natürlich wurden entsprechend sichere Hygienekonzepte ausgearbeitet, sodass ihr euch keine Sorgen um die Gefährdung eurer Gesundheit machen müsst. Zur Wahl braucht ihr lediglich einen Lichtbildausweis. Wer keine Mund-Nasen-Bedeckung mitbringt, bekommt vor Ort eine Einmalmaske sowie verpflichtend Einmalhandschuhe zur Verfügung gestellt.
Wo kann ich wählen?
Universitätshauptgebäude, Konferenzraum Domstraße 11, Eingang 2 Öffnungszeiten des Wahllokals: Dienstag bis Donnerstag, 9:00 bis 16:00 Uhr
Philosophische Fakultät, Beratungsraum Dekanat Ernst-Lohmeyer-Platz 3, Erdgeschoss Raum E.47 (linker Flügel) Öffnungszeiten des Wahllokals: Dienstag bis Donnerstag, 9:00 bis 16:00 Uhr
Zentrale Universitätsbibliothek, Vortragssaal Felix-Hausdorff-Straße 10 Öffnungszeiten des Wahllokals: Dienstag bis Donnerstag, 9:00 bis 16:00 Uhr
Wen kann ich wählen?
Wenn ihr noch nicht sicher seid, wen ihr denn überhaupt wählen sollt, dann findet ihr auf dem webmoritz. einige Vorstellungen der Kandidierenden eurer Fachschaftsräte, des Studierendenparlaments, des Senates sowie der Fakultätsräte und alle weiteren Vorschläge. Diese sind auch im Studierendenportal und auf der Website der Uni gelistet. Die Möglichkeit der Kandidierenden, sich bei moritz.tv mit einer Videobotschaft den Studierenden vorzustellen, wurde in diesem Jahr nicht genutzt – lediglich 2 Kandidatinnen stellten sich dort für den FSR vor.
Wie läuft die Wahl ab?
Je nachdem, welches Gremium ihr wählt, habt ihr unterschiedlich viele Stimmen. Diese sind natürlich auch jeweils auf dem Wahlzettel vermerkt; wer sich dennoch vorbereiten möchte, findet hier bereits eine kleine Übersicht:
Studierendenparlament Für das StuPa habt ihr 3 Stimmen zur Verfügung, diese müssen auf 3 unterschiedliche Personen aufgeteilt sein.
FSR Auch bei eurem bzw. euren FSR könnt ihr bis zu 3 Stimmen vergeben. Die Anzahl der Mitglieder eurer FSR unterscheidet sich je nach Fach, auch hier sind keine Doppelungen der Stimmen möglich.
Senat Für den Senat habt ihr so viele Stimmen, wie Mitglieder eurer jeweiligen Gruppe zu wählen sind. Das sind bei den Studierenden 12 Personen, wobei eine Person bis zu 2 Stimmen erhalten kann.
Fakultätsrat Auch beim Fakultätsrat gibt es so viele Stimmen, wie Mitglieder der jeweiligen Fakultät zu wählen sind. Das sind 2 Personen bei der Theologischen, Rechts- und Staatswissenschaftlichen sowie Philosophischen Fakultät und 4 Personen bei der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und der Universitätsmedizin. Auch hier können die Bewerber*innen bis zu 2 Stimmen erhalten.
Was ist das alles?
Wenn ihr euch erstmal über die studentischen und akademischen Gremien, deren Aufgaben und Struktur informieren möchtet, dann findet ihr bei moritz.tv 2 kurze Videos, die eine Übersicht über die Hochschulpolitik geben. Im 1. Teil werden das StuPa, der AStA, die FSR und die FSK (Fachschaftskonferenz) erklärt, im 2. Teil dann der Senat, die Fakultätsräte, das Rektorat und das Dekanat. Auch im Studierendenportal sind die Organe und ihre Struktur mit kurzen Erklärungen aufgelistet.
Bitte beachtet: Sobald ihr euch die Videos anseht, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu findet ihr unter Google Privacy.
Am Samstag, den 09. Januar, wurde vom Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern der „Erlass zur Fortsetzung des Studien- und Lehrbetriebs an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern“ veröffentlicht, der zunächst bis zum 31. Januar gilt. Auch die Rektorin hat per Mail die neuesten Regelungen, die die Studierenden betreffen, bekanntgemacht. Die aktuell geltenden Maßnahmen an der Uni haben wir hier für euch zusammengefasst. Auch allgemeine Regelungen bundesweit und in Mecklenburg-Vorpommern sind hier aufgelistet.
Regelungen an der Universität Greifswald
Lehrveranstaltungen finden wie bisher digital statt. Nur Veranstaltungen, die spezielle Labor- und Arbeitsräume erfordern, dürfen präsent stattfinden.
Prüfungen dürfen nur dann in Präsenz durchgeführt werden, wenn alternative oder digitale Formate nicht umsetzbar sind. Für die Prüfungen herrschen strikte Hygiene- und Durchführungsvorschriften. Bei über 50 Teilnehmenden wird vom Wachpersonal nach Einhaltung der Masken- und Abstandpflicht kontrolliert.
Auch weiterhin sind Mund-Nasen-Bedeckungen in allen Unigebäuden zu tragen. Ausnahme gilt bei Prüfungen, bei denen der MNS am Platz abgenommen werden darf.
Die Hochschulbibliotheken können unter strikten Maßnahmen und Bedingungen, die ihr auf der Seite der Bibliothek nachlesen könnt, genutzt werden. Donnerstag, den 14. Januar öffnet die ZUB wieder, und Montag, den 18. Januar auch die Bereichsbibliothek. Beide werden täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet sein.
Die Mensen und Cafeterien bieten weiterhin nur einen Außer-Haus-Verkauf an. Ihr könnt also in der Mensa am Beitzplatz und am Loeffler-Campus nun die Mensa-To-Go nutzen. Auch die Cafeteria am Klinikum bietet inzwischen ausschließlich die To-Go-Variante an.
Gremiensitzungen finden in digitaler Form statt.
Sprechstunden finden nicht in Präsenz statt, stattdessen sind Telefon-/Video-Sprechstunden und E-Mails zu nutzen.
Die Kurse des Hochschulsports finden weiterhin nur digital statt.
Chorproben und Proben von Musikensembles müssen weiterhin ausgesetzt werden.
Studentische Clubs müssen weiterhin geschlossen bleiben.
Das Studierendenwerk führt persönliche Beratungen derzeit weiterhin nicht vor Ort durch, sondern nur noch telefonisch, per Mail oder oder über die Video-Sprechstunde. Das gilt für alle Bereiche (BAföG, Wohnen, Sozialberatung, psychologische Beratung, Kasse, Mietbuchhaltung, KfW-Sprechstunde).
Mehr Infos für euch zum Thema Coronaregelungen an der Uni Den „Erlass zur Fortsetzung des Studien- und Lehrbetriebs an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern„ findet ihr auf der Website des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die Uni bietet auf ihrer Website ein FAQ zum Thema Corona-Virus an. Auf der Website der Unibibliotheken werdet ihr weiter über die Regelungen dort informiert.
Allgemeine Regelungen
Es gilt eine verschärfte Kontaktbeschränkung. Neben dem eigenen Haushalt darf sich privat nur noch mit maximal einer weiteren Person getroffen werden.
Geschäfte des Einzelhandels, die nicht der Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs dienen, sind geschlossen. Ausnahmen gelten unter anderem für Tankstellen, Auto- und Fahrradwerkstätten, sowie für medizinisch notwendige Einrichtungen wie Optik- und Hörgeräteakustik-Geschäfte, Sanitätshäuser, Apotheken, Physiotherapie- und medizinische Fußpflegepraxen.
Der Gastronomiebetrieb bleibt ebenfalls stark eingeschränkt. Das bedeutet, Restaurants, Cafés und Bars dürfen ausschließlich Speisen zum Mitnehmen ausgeben oder liefern. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist für die Dauer des Lockdowns untersagt und wird mit einem Bußgeld belegt.
Auch Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen. Theater-, Kino- oder Museumsbesuche sind zurzeit nicht möglich. Gleiches gilt für Schwimmbäder und Fitnessstudios. Auch die Stadtbibliothek bleibt geschlossen, bietet aber einen Abholservice an.
Zudem gilt in ganz MV weiterhin ein Tourismusstop, durch den touristische Betriebe wie Hotels keine Urlaubsgäst*innen annehmen dürfen.
Gottesdienste und Versammlungen von Religionsgemeinschaften sind unter Einhaltung der Abstandsregeln und ohne Gemeindegesang möglich. Bei hoher Auslastung der räumlichen Kapazitäten der Glaubensstätten ist eine vorherige Anmeldung zur Veranstaltung notwendig.
Die Präsenzpflicht in Schulen und Kitas ist bis Ende des Monats aufgehoben.
Reisen in Hochrisikogebiete (über 200 Fälle pro 100.000 Einwohner) sind nur mit Quarantäne möglich. Ausgenommen sind Besuche der Kernfamilie.
Fahrschulen sind geschlossen.
Im Universitätsklinikum Greifswald herrscht ein Besuchsverbot.
Für den Kreis der Mecklenburgischen Seenplatte gelten mit einer 7-Tage-Inzidenz von 261,6 erweiterte Maßnahmen. Das heißt, dass der Bewegungsradius auf 15 km beschränkt wird. Der Inzidenzwert in Greifswald liegt derzeit bei 98,0 (beides Stand 10.01.2021).
Hier könnt ihr das aktuelle Video von moritz.tv sehen.
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