Die wenigsten sind schon durch und die meisten noch mittendrin: Die Prüfungsphase zieht sich weiter durch den nicht endenden Corona-Winter. Wir haben für euch ein paar ernst und nicht so ernst gemeinte Tipps gesammelt, wie ihr produktiv und balanciert durch eure Prüfungszeit kommt!
Vorbereitung – mit der richtigen Planung ist schon viel getan:
Eine Übersicht über den Lern- oder Prüfungsstoff erstellen: Von Literaturbeschaffung über Durchsicht und Gliederungen, erstellt euch Arbeitspakete und fangt strukturiert an.
Achtet beim Erstellen von To-Do-Listen darauf, große Aufgaben in einzelne Arbeitsschritte zu unterteilen, die man dann auch abhaken kann – das kleine Erfolgsgefühl beim Abhaken ist doch der beste Ansporn.
Plant euch genau so fest wie die Lernzeit auch Freizeit ein!
Ein Tipp für To-Do-Listen: Priorisiert für jeden Tag die drei wichtigsten Aufgaben (again: sie sollten realistisch sein!) und schreibt die anderen als optional auf die andere Seite. So seid ihr weniger erschlagen und müsst nicht den ganzen Berg an einem Tag erklimmen.
Study essentials: Ein paar neue Textmarker, hübsche Sticky Notes oder bunte Karteikarten verhelfen dem einen oder der anderen zu ein paar Hochgefühlen beim tristen Lernen.
Deckt euch ein mit euren Lieblingssnacks, Smoothies und ein paar Tütensuppen o.ä.
Wenn es sowas gibt, sucht nach Podcasts oder Dokus, um auf einfachem Wege in das Thema reinzufinden.
Sorgt für das richtige Setting: Ein freier Schreibtisch oder ein paar Bücher für die ✨intellektuellen feels✨, oder auch Lichterketten und Kerzen, solange es so früh dunkel wird.
Fragt eure Kommiliton*innen, ob ihr (digitale) Lerngruppen bilden wollt oder tauscht eure Lernzettel aus – zusammen ist alles erträglicher.
Während des Lernens – so kommt ihr durch:
Teilt euch eure Zeit am Schreibtisch in kleine Blöcke ein, sodass ihr nicht das Gefühl habt, von morgens an den halben oder ganzen Tag dort sitzen zu müssen – Stichwort Pomodoro-Methode.
Schaltet euer Handy in den Flugmodus und stellt euch beispielsweise einen Wecker für kleine Arbeitsblöcke und -pausen.
Ein Bier um vier hehe – eine Vier, dank Bier!
Versucht, jemandem euer Thema richtig spannend zusammenzufassen, um selber das Positive darin zu finden. Sobald ihr weit genug seid, versucht es auf einfachem Niveau zu erklären – wenn ihr es so weit runterbrechen könnt, habt ihr es drauf.
Verteilt in eurer Wohnung kleine Karteikarten, um beispielsweise beim Zähneputzen oder Kaffeekochen ein paar Wiederholungen einzubauen.
Macht euch nebenbei Study Ambiente Videos an, wie zum Beispiel dieses mit Harry Potter Thematik.
Erstellt euch digitale Karteikarten am Handy: Neben der Wiederholung habt ihr dadurch alles verfügbar, um zwischendurch am Handy ein paar Karten durchzulesen.
Nutzt ätherisches Öl zur Konzentration.
Lernt eure Karteikarten auch andersrum: erst die Beschreibung lesen und dann den Überbegriff „raten“.
Schreibt einen Spickzettel: Dabei konzentriert man sich auf die wichtigsten Infos und merkt sich dadurch tatsächlich schon das meiste.
In den Pausen – auch Entspannung will gelernt sein:
Versucht, in euren Pausen nicht nur aufs Handy zu gucken, sondern auch aufzustehen, den Lernort kurz zu verlassen und bestenfalls ein bisschen frische Luft zu schnappen. Ansonsten: lüften, lüften, lüften!
Baut ein bisschen Bewegung ein: ein paar Dehnübungen, ein Spaziergang oder Kurse des Hochschulsports helfen dem Gehirn.
Achtet auf euren Schlaf! Auch ein kleiner Mittagsschlaf von 20 Minuten kann Wunder bewirken.
Auch wenn es in manchen Phasen schwerfällt, versucht euch einen ganzen Tag pro Woche freizunehmen, um wirklich runterzufahren und den Akku wieder aufzuladen.
Gönnt euch Belohnungen für die Lernzeit.
Seid lieb zu euch. Manche Tage laufen produktiv, an anderen geht es einfach nicht: Wir können keine Dauerleistung erbringen und manchmal ist es besser, sich lieber mehr auszuruhen, wenn Kopf oder Körper streiken. Solche tiefen Pausen helfen, um dann mit einem Neustart auch wirklich effizient arbeiten zu können.
Und für ein bisschen Abwechslung – wenn der Trott kickt:
Geht zum Lernen spazieren: Fragt euch gegenseitig ab, sprecht euch den Lernstoff vorher aufs Handy ein oder macht einen Slalom über den Wall mit euren Karteikarten – wo wenn nicht dort, wo die Stadt aus Uni besteht.
Verabredet euch zum Co-Working! Ob in Präsenz oder digital, mit Kommiliton*innen oder Freund*innen aus der Heimat, sich gegenseitig mitzuziehen kann enorm helfen und das Ganze viel geselliger machen.
Schreibt euch flippige Lernsongs (funktioniert fantastisch, sagt jemand aus der Redaktion).
Tauscht euren Schreibtischstuhl mit einem Gymnastikball, dann könnt ihr lustig bouncen – jipelidu!
Tauscht mit euren Mitbewohner*innen oder Freund*innen den Schreibtisch.
Oder probiert einfach mal, im Stehen zu arbeiten.
Und nun ein komischer Tipp: Ihr coworked über FaceTime? Dort kann man Emojis auf das Bild setzen, und eine Glühbirne über dem Kopf in der eigenen Bildvorschau zu sehen macht irgendwie phantomaktiv.
Kauft euch ein Mousepad mit blauem Meer und Insel für das absolute Urlaubsfeeling…
Prüfungen schieben – beste! – man kann sich aktuell noch bis zu 3 Tage vor der Prüfung ohne Angabe von Gründen abmelden.
Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.
von Annica Brommann, Maret Becker und Nina Jungierek
Unter dem Titel „Kirchenburgen Siebenbürgens“ wird bis zum 11.03.2022 eine neue Fotoausstellung in der Kleinen Rathausgalerie präsentiert. Das Greifswalder Fotografenpaar Heidrun und Burkhardt Köhler stellt Fotografien alter Kirchenburgen der Region Siebenbürgens aus, die sich im heutigen Transsilvanien befindet.
Johanna Hermann hat den diesjährigen Caspar-David-Friedrich-Preis gewonnen. Die gebürtige Rostockerin studiert seit 2017 Bildende Kunst am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald. In ihren künstlerischen Arbeiten stellt sie neben Zeichnungen, Malereien und Keramiken auch Apparaturen her, die von alleine oder mit Hilfe von Naturereignissen bzw. Elementen – zum Beispiel Wind oder Sonnenlicht – Kunstwerke erschaffen. Ab Oktober 2022 werden die Werke der Preisträgerin für drei Monate in einer Einzelausstellung im CDFZ ausgestellt.
Altigkeiten
Bis Ende Januar gibt es noch die Möglichkeit die Auswahl neuer Stühle für die UB mitzubestimmen. Dafür müsst ihr einfach in die UB kommen, die potentiellen Stühle probieren und Feedback auf den ausliegenden Zetteln niederschreiben.
Noch bis Anfang März beherbergt der PKBKunsLADEN die Ausstellung „GETÖPFERTES und mehr“ von Christine Musolff.
Das CDFZ stellt derzeit die Ausstellung „Was ist der Fall?“ von Ulrich Fischer aus. In dieser präsentiert der Greifswalder Künstler unter anderem Porträts von Bächen, Zeichnungen von Gletschern und durch Sturm und Wasser geformte Objekte, so genannte “Seebollen”.
Es werden Wahlhelfer*innen für die Oberbürgermeister*inwahl am 12. Juni, und falls es zu einer Stichwahl kommt, auch am 26. Juni, gesucht. Als Aufwandsentschädigung gibt es jeweils 40 € pro Wahltag.
Seit dem 03.01.2022 bis zum 25.02.2022 gibt es die Ausstellung „Fischerei wie sie einst war“ im BioTechnikum. Dort seht ihr historische Fotos der Hiddenseer Fischer.
Die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierung liegt im Kreis Vorpommern-Greifswald zurzeit bei 7,6 (Stand: 28.01.2022). Damit steht der Landkreis auf Stufe 2 – orange. Der Wert richtet sich nach der Corona-Ampel, die in MV gilt. Dabei ist die Hospitalisierung entscheidend, im zweiten Schritt wird auf die Infektionszahlen geschaut und danach auf die ITS-Auslastung. Es gilt in unserem Landkreis die 2GPlus-Regel.
Wenn ihr noch einen Impftermin braucht, könnt ihr diesen über die dafür eingerichtete Seite des Landes vereinbaren. Zudem findet ihr hier alle Testzentren in Greifswald verlinkt.
Bei der Senatssitzung am 19.01.2022 wurde unter anderem bekannt gegeben, dass der jetzige Prorektor für Forschung, Digitalisierung und Transfer Prof. Dr. Kaderali sein Amt aufgrund seiner hohen Arbeitsbelastung als Corona-Berater für die Politik niederlegen wird.
Der Corona-Krisenstab hat nach seiner Sitzung am 27.01.2022 bekanntgegeben, dass studentische Unterstützung zur Sicherstellung der kritischen Infrastruktur, wie etwa in der Medizin oder Verwaltung, sehr willkommen sei. Dafür wird bald eine E-Mail über Groupware verschickt.
Die Rückmeldung für das Sommersemester läuft noch bis zum 11.02.2022. Überweist dafür 90€ an das Studierendensekretariat, alle Angaben findet ihr in der Verlinkung.
Bei der StuPa-Sitzung am 08. Dezember stellte sich der jetzige AStA-Vorsitzende Hennis Herbst als Kandidierender für diestudentische Vertretung im Rektoratvor. Alle Infos findet ihr im Liveticker des webmoritz. Auch bei der letzten FSK-Sitzung wurde er nominiert. Als nächstes Steht die Nominierung, Vorstellung und Wahl im Senat an.
Aktuell ist nur noch ein einziges AStA-Referat unbesetzt: Das Referat für politische Bildung und Antifaschismus. Die Referatsbeschreibung findet ihr im Studierendenportal oder in diesem webmoritz.-Artikel.
Altigkeiten
Die Ergebnisse der akademischen und studentischen Gremienwahlen findet ihr unter anderem in den Artikeln auf dem webmoritz.
Der Corona-Krisenstab hat am 23.12.2021 beschlossen, dass die Uni wieder rein digital stattfinden wird. Das gilt für alle Lehrveranstaltungen (ausgenommen Praktika in festen Gruppen) sowie Gremiensitzungen und Verwaltungsangelegenheiten. Das Rektorat bittet außerdem um Geduld und Verständnis, insbesondere falls es aufgrund der pandemischen Lage zu gesundheitlichen Ausfällen und Verzögerungen kommt.
Der Krisenstab hat außerdem am 06. Januar beschlossen, dass die temporären Teststrecken der Universität zum 28. Januar wieder abgebaut werden. Wenn ihr nicht genesen oder geimpft seid und eine Präsenzveranstaltung habt, zeigt euren Testnachweis bitte bei den neu eingerichteten Verifizierungsstellen vor, damit die Lehrenden entlastet werden.
Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 vereinbart werden.
Im aktuellsten Rektoratsforum vom 20.12.2021 gibt es unter anderem einen Jahresrückblick zu Projekten und Beschlüssen sowie Einblicke in die Arbeit der Rektoratsmitglieder.
Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.
Anmeldung? Um Voranmeldung beim CDFZ wird gebeten.
Altigkeiten
Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.
Die Uni bietet fortan einen Babysitter*innenpool an. Die neuen familienfreundlichen Angebote der Uni könnt ihr hier nachlesen.
DerGreifswalder Jugendstadtplan, welcher von und für Jugendliche konzipiert wurde, bietet einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Einrichtungen der Region.
Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!
Bei den studentischen und auch den akademischen Gremienwahlen hieß es 2022 zum ersten Mal Klicken statt Kreuzen. Wie lief es bei den digitalen Wahlen hinter den Kulissen ab und was haben Badewannen damit zu tun? Wir haben bei Jens, Svenja und Johannes, der studentischen Wahlleitung, nachgefragt.
Ein Artikel von Annica Brommann und Lilli Lipka Das Interview wurde schriftlich geführt.
Vier Tage hatten die Studierenden in diesem Jahr Zeit, ihre Fachschaftsräte, Vertretungen im Studierendenparlament, Fakultätsrat und Senat per Mausklick zu wählen. Diese Verlagerung der Wahl ins Digitale scheint sich auch in der Wahlbeteiligung widerzuspiegeln: Die bescheidene Wahlbeteiligung von 7,1 % für das Studierendenparlament im letzten Jahr (im Vergleich zu 2020 mit 14,4%) konnte diesen Januar immerhin sogar ein (auch noch bescheidenes) Top-Ergebnis von 17,9 % erreichen. Auch bei der Wahl der Fachschaftsräte haben sich mehr Studierende beteiligt. Die Wahlleitenden Jens, Svenja und Johannes berichten uns, wie sie die digitale Wahl einschätzen.
Wie ist euer Resümee zu den diesjährigen Gremienwahlen?
Jens: Es gab keine Anfechtung der Wahl, das Studierendenparlament ist voll besetzt, alle Fachschaftsräte sind zustande gekommen und es gab eine erhöhte Wahlbeteiligung. Es ist uns gelungen, eine faire Wahl für alle Studierenden durchzuführen. Natürlich gibt es noch Luft nach oben, aber aus unserer Sicht ist das ein solides Ergebnis, auf das im kommenden Wahljahr aufgebaut werden kann.
Wie bewertet ihr die Wahlbeteiligung – vor allem angesichts der einfachen digitalen Wahlen?
Jens: Aus unserer Sicht ist die erhöhte Wahlbeteiligung ein Erfolg – immerhin ist es beinahe eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr! Man sollte sich aber nicht ausschließlich auf die Onlinewahl als Wundermittel der guten Wahlbeteiligung verlassen. Die Wahlbeteiligung ist ein Spiegel des Interesses am Engagement der Hochschulpolitik in der Studierendenschaft. Das ist leider in Zeiten von Corona oft nur schwer einsehbar, aber trotzdem enorm wichtig. In Zukunft muss sich unserer Meinung nach die Wahlvorbereitung noch mehr auf die Bewerbung der Wahl und die Möglichkeiten der Partizipation konzentrieren, um die Wahlbeteiligung nachhaltig zu verbessern.
Man sollte sich nicht ausschließlich auf die Onlinewahl als Wundermittel der guten Wahlbeteiligung verlassen.
Jens Mölich, Wahlleiter
Svenja: Die Wahlbeteiligung, zumindest bei der Wahl des Studierendenparlaments, war tatsächlich auch höher, als in den Jahren vor Corona. Damit hatte dieser neue Wahlmodus offensichtlich einen gewissen Anteil daran. Allerdings wird sich erst in Zukunft zeigen, ob die Onlinewahlen einen messbaren Einfluss auf die Wahlbeteiligung haben können. Immerhin war es dieses Jahr etwas Neues und einige wollten es vielleicht einfach mal ausprobieren, ohne nachhaltig den Wunsch zu haben, sich an den Gremienwahlen zu beteiligen.
Welche Aufgaben habt ihr als Wahlleitung und wie lief eure Einarbeitung ab?
Jens: Unsere Aufgabe als Wahlleitung war die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Gremienwahl. Dabei lag vor allem die administrative Arbeit bei der Wahlleitung. Auch die Kommunikation mit der universitären Wahlleitung, die technische Umsetzung und die Bewerbung der Wahl gehörten in unseren Arbeitsbereich. Die offiziellen Entscheidungen, zum Beispiel bei der Annahme der Wahlvorschläge und der Auswertung, wurden vom Wahlausschuss getroffen, dem die Wahlleitung beratend zur Seite stand.
Svenja: Eine weitere wichtige Aufgabe war die Kommunikation mit den Studierenden via Mail oder auf der Vollversammlung. Da wir alle drei das erste Mal in dieser Position tätig sind, war die Einarbeitung etwas umfangreicher. Jens ist die Stelle zwei Wochen vor Johannes und mir angetreten. Deswegen hatte er schon einen gewissen Wissensvorsprung und konnte uns gut unterstützen. Außerdem hat uns Lukas Thiel, der bereits Wahlleiter war, geholfen.
Bis zu diesem Jahr brauchte es noch Urnen und zahlreiche Wahlhelfende über mehrere Tage.
Welches technische Know-How musstet ihr als Wahlleitung aufweisen können?
Jens: Es gab schon einige Sachen, in die wir uns einarbeiten mussten – besonders in den Umgang mit der Wahlsoftware. Außerdem gab es viel Zusammenarbeit mit dem URZ. Dort liegt das Know-How für die technischen Lösungen und Schnittstellen. Wir können uns glücklich schätzen, dass das Rechenzentrum die technischen Voraussetzungen für eine Onlinewahl, vor allem das Uni-eigene elektronische Wählerverzeichnis, so schnell aufbauen konnte!
Was gab es an Mehraufwand und was an Arbeitserleichterung durch die digitalen Wahlen?
Jens: Da wir alle drei zum ersten Mal die Wahlleitung übernommen haben, ist das schwer einzuschätzen. Die größte Vereinfachung lag sicherlich darin, dass es für die Wahldurchführung und Auszählung weder Räumlichkeiten noch Wahlhelfer:innen brauchte. Dafür hat sich aber der technische Aufwand in der Vorbereitung erhöht. So haben wir zum Beispiel zwei Testwahlen im Vorfeld zur eigentlichen Wahl durchgeführt.
Für die Wahldurchführung und Auszählung brauchte es weder Räumlichkeiten noch Wahlhelfer:innen. Dafür hat sich aber der technische Aufwand in der Vorbereitung erhöht.
Jens Mölich, Wahlleiter
Svenja: Grundsätzlich war diese Wahl die erste, welche über eine Onlinewahl realisiert wurde. Damit mussten wir uns erstmal in den neuen Modus einarbeiten und das Programm kennenlernen.
Warum gab es unterschiedliche Wahlzeiträume für die studentischen und akademischen Gremienwahlen?
Jens: Der Zeitraum für die studentischen Wahlen wurde satzungsbedingt früher festgelegt. Die universitäre Wahlleitung hat sich daran nicht orientiert und ein anderes Ende für die akademische Gremienwahl gewählt. Im nächsten Jahr sollte man sich besser vorher einigen, um Verwirrungen bei den Wählenden auszuschließen!
Wo liegen die Wahldaten gespeichert? Hattet ihr keine Angst, dass die Daten auf dem Server verloren gehen, wenn die Wahlwoche mit der Umzugswoche des Rechenzentrums kollidiert?
Jens: Die Daten der Wahl sind sowohl online, als auch in mehreren Sicherheitskopien analog gespeichert. Wir sind also gut abgesichert.
Musstet ihr bei den digitalen Wahlen überhaupt noch zählen? Wie sah euer Anteil an der Wahldurchführung aus bzw. was wurde von Externen übernommen?
Jens: Die eigentliche Auszählung wurde digital mit der Software ‚Uni-Wahl‘ vom Wahlausschuss und uns durchgeführt. Die Wahldurchführung aller Gremienwahlen, studentische und akademische, lief über den Drittanbieter ‚Electric-Paper‘, der auf Onlinewahlen spezialisiert ist. Gemeinsam mit dem Unirechenzentrum und diesem Drittanbieter wurden alle Vorbereitungen und die technische Umsetzung realisiert.
Warum stehen die Ergebnisse der Wahlen nicht gleich mit Beendung des Wahlzeitraums fest, sondern erst am nächsten Tag?
Jens: Das lag am Sitzungstermin des Wahlausschusses, der das vorläufige Wahlergebnis offiziell feststellen muss.
Wie findet ihr es, dass manche Leute ihre Stimmen in der Badewanne abgegeben haben?
Jens: Da die meisten Leute in der Badewanne ihre Privatsphäre genießen, kann dort auch die Stimme gemäß dem Grundsatz der geheimen Wahl abgegeben werden. Wer lieber in Gesellschaft baden geht, sollte vielleicht davon absehen, dabei abzustimmen.
Johannes: Solange das Wahlgeheimnis gewahrt wurde und alle technischen Geräte die Wahl ohne eine Zwischenlagerung im Reisbeutel überlebt haben, können die Studierenden auch so abstimmen. Ziel war es auch, die Wahl flexibler zu gestalten. Ein zwischenzeitiger Gedanke unsererseits war, auch die Toiletten in den Mensen als Wahlkabinen zu bewerben.
Svenja: Da die Studierenden ihre Stimme abgegeben haben, kann man das nur begrüßen. Vielleicht sollte man grundsätzlich Badewannen als offizielle Wahlkabinen einführen.
Ist euer Lieblingstier der Wahlfisch?
Jens: Aber natürlich – gerade der blaue Wahlfisch gefällt uns besonders!
Svenja: Da wir hier am Meer sind, ist der Wahlfisch keine schlechte Wahl.
Johannes: Manchmal gab es auch ziemlich viel zu Thunfisch, aber im Team haben wir mit allen Mithelfenden die Arbeit doch ziemlich gut geBuckel(wal)t.
Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.
von Annica Brommann, Maret Becker und Nina Jungierek
Bis Ende Januar gibt es noch die Möglichkeit, die Auswahl neuer Stühle für die UB mitzubestimmen. Dafür müsst ihr einfach in die UB kommen, die potentiellen Stühle probieren und Feedback auf den ausliegenden Zetteln niederschreiben.
Noch bis Anfang März beherbergt der PKBKunsLADEN die Ausstellung „GETÖPFERTES und mehr“ von Christine Musolff.
Das CDFZ stellt derzeit die Ausstellung „Was ist der Fall?“ von Ulrich Fischer aus. In dieser präsentiert der Greifswalder Künstler unter anderem Porträts von Bächen, Zeichnungen von Gletschern und durch Sturm und Wasser geformte Objekte, sogenannte “Seebollen”.
Altigkeiten
Das Kursprogramm für den Hochschulsport in der vorlesungsfreien Zeit wird ab Montag (17.01.) auf der Website des Hochschulsports einsehbar sein. Die Anmeldung zu den Kursen ist ab Sonntag (23.01.) ebenfalls online möglich.
Derzeit ist eine musikalische Installation der Künstlerin Claudia Thümler unter dem Titel „Jukebox“ im Schaufenster im Kiosk am Mühlentor zu sehen.
Bereits Mitte Dezember startete die Greifswalder Stadtbibliothek Hans Fallada ihr neues Filmstreamingportal filmfriend. Damit können angemeldete Bibliotheksnutzer*innen kostenfrei über 3.000 Filme online schauen. Das Angebot soll sich dabei von dem kommerzieller Streaming-Portale unterscheiden und umfasst vor allem deutsche und europäische Titel.
Der Kunstkubus CUBIC beherbergt derzeit eine Ausstellung zur Dichterin Sybilla Schwarz. Der Grundgedanke der Installation mit dem Titel „Ich bin vohm Lieben kalt…“ besteht dabei darin, ein „visuelles Kabinett“ als Inszenierung vom poetischen Denken und Sehen von Sibylla Schwarz in zeitgenössischer Form zu präsentieren.
Das Koeppenhaus beherbergt eine Ausstellung von Max Baitinger. Dieser verbindet in seinem Graphic Novel „Sibylla“ das Leben und Werk der Barockdichterin Sibylla Schwarz mit seiner ganz eigenen Betrachtung ihrer Person.
Seit Kurzem steht die Übersicht über Corona-bedingte Krankenhaus-Einweisungen in Mecklenburg-Vorpommern in Echtzeit zur Verfügung. Verdanken tun wir das einem Erlass des Gesundheitsministeriums und einer Software-Lösung unserer Unimedizin Greifswald. Damit haben sie dem Meldeverzug ein Ende bereitet. MV ist somit das erste Land, das die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz vollständig digitalisiert über eine einheitliche Software erfasst.
Jeden Donnerstag und Freitag könnt ihr euch von 8 bis 12:30 Uhr und 14 bis 18:30 Uhr in der Brandteichstraße 20 ohne Termin impfen lassen.
Die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierung liegt im Kreis Vorpommern-Greifswald zurzeit bei 5,6 (Stand: 23.01.2022). Damit steht der Landkreis auf Stufe 2 – orange. Der Wert richtet sich nach der Corona-Ampel, die in MV gilt. Dabei ist die Hospitalisierung entscheidend, im zweiten Schritt wird auf die Infektionszahlen geschaut und danach auf die ITS-Auslastung. Es gilt in unserem Landkreis die 2GPlus-Regel.
Wenn ihr noch einen Impftermin braucht, könnt ihr diesen über die dafür eingerichtete Seite des Landes vereinbaren. Zudem findet ihr hier alle Testzentren in Greifswald verlinkt.
Bei der Senatssitzung am 19.01.2022 wurde unter anderem bekannt gegeben, dass der jetzige Prorektor für Forschung, Digitalisierung und Transfer Prof. Dr. Kaderali sein Amt aufgrund seiner hohen Arbeitsbelastung als Corona-Berater für die Politik niederlegen wird.
Bei der StuPa-Sitzung am 08. Dezember stellte sich der jetzige AStA-Vorsitzende Hennis Herbst als Kandidierender für diestudentische Vertretung im Rektoratvor. Alle Infos findet ihr im Liveticker des webmoritz. Auch bei der letzten FSK-Sitzung wurde er nominiert. Als nächstes Steht die Nominierung, Vorstellung und Wahl im Senat an.
Aktuell ist nur noch ein einziges AStA-Referat unbesetzt: Das Referat für politische Bildung und Antifaschismus. Die Referatsbeschreibung findet ihr im Studierendenportal oder in diesem webmoritz.-Artikel.
Altigkeiten
Die Ergebnisse der akademischen und studentischen Gremienwahlen findet ihr unter anderem in den Artikeln auf dem webmoritz.
Der Corona-Krisenstab hat am 23.12.2021 beschlossen, dass die Uni wieder rein digital stattfindet. Das gilt für alle Lehrveranstaltungen (ausgenommen Praktika in festen Gruppen) sowie Gremiensitzungen und Verwaltungsangelegenheiten. Das Rektorat bittet außerdem um Geduld und Verständnis, insbesondere falls es aufgrund der pandemischen Lage zu gesundheitlichen Ausfällen und Verzögerungen kommt.
Der Krisenstab hat außerdem am 06. Januar beschlossen, dass die temporären Teststrecken der Universität zum 28. Januar wieder abgebaut werden. Wenn ihr nicht genesen oder geimpft seid und eine Präsenzveranstaltung habt, zeigt euren Testnachweis bitte bei den neu eingerichteten Verifizierungsstellen vor, damit die Lehrenden entlastet werden.
Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 vereinbart werden.
Im aktuellsten Rektoratsforum vom 20.12.2021 gibt es unter anderem einen Jahresrückblick zu Projekten und Beschlüssen sowie Einblicke in die Arbeit der Rektoratsmitglieder.
Nachdem sich Prof. Dr. Ralph Weber bei den Coronaprotesten in Wolgast kritisch über die Maßnahmen und vor allem zu Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geäußert hatte, wurden an der Uni einige Stimmen laut. Das Rektorat äußerte Befremden über Webers Aussagen und bezeichnete diese als ein „schwerwiegender Angriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung“. Darüber hinaus unterzeichneten zahlreiche Professor*innen unserer Uni einen offenen Brief, in welchem es unter anderem heißt: „Wir distanzieren uns ausdrücklich davon, dass jemand aus unserer Mitte gegen die freiheitlich-demokratische Ordnung agitiert“. Webers Äußerungen während der Kundgebung wurden in der OZ vom 03. Dezember zitiert, die Diffamierung Schwesigs findet sich in diesem YouTube-Video ab Minute 4:30.
Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.
Anmeldung? Um Voranmeldung beim CDFZ wird gebeten.
Altigkeiten
Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.
Die Uni bietet fortan einen Babysitter*innenpool an. Die neuen familienfreundlichen Angebote der Uni könnt ihr hier nachlesen.
DerGreifswalder Jugendstadtplan, welcher von und für Jugendliche konzipiert wurde, bietet einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Einrichtungen der Region.
Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!
Diesen Samstag, den 22.01.2022, findet auf dem Greifswalder Marktplatz von 14:30 bis 16:30 Uhr eine breit geplante Versammlung zum Thema Corona statt. Was genau dahinter steht, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Wer steht hinter der Veranstaltung?
Die verschiedensten Akteur*innen der Stadt waren an der Planung beteiligt: Die Universität Greifswald, das Friedrich-Loeffler-Institut, das Helmholtz Institute for One Health, das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V., das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, die Sparkasse Vorpommern, das Bündnis „Greifswald für alle“, das Theater Vorpommern, der Pommersche Evangelische Kirchenkreis und die Universitäts- und Hansestadt selbst laden am Samstag gemeinsam zu der Veranstaltung ein.
Was erwartet mich?
Mit den verschiedensten Redebeiträgen aus Politik, Wissenschaft, der Universität sowie den Institutionen der Stadt wie dem Theater oder dem Bündnis „Greifswald für alle“ soll wissenschaftlich fundiert über die Coronapandemie und über die Impfung gegen das Virus informiert werden. Zusätzlich gibt es aber auch einige Musikbeiträge sowie eine Kinderbetreuung des Familienservice‘ der Universität. Am Samstag gibt es außerdem die Möglichkeit, sich ohne Termin zwischen 13 und 18 Uhr im Rathaus impfen zu lassen. In verschiedenen Zelten werden darüber hinaus Beratungsgespräche angeboten, dazu gehören beispielsweise Seelsorge, eine psychologische Impfberatung sowie Aufklärung über den Verlauf einer Corona-Erkrankung.
Die Versammlung bildet den Beginn einer Plakataktion in der Stadt zum Thema Impfen. Das vollständige Programm könnt ihr auf der Website der Uni einsehen.
Ich bin schon geimpft – Warum sollte ich trotzdem kommen?
Neben den verschiedenen Aktionen, die versuchen, den wöchentlichen Coronamaßnahmen-Protesten etwas entgegensetzen, wie beispielsweise am vergangenen Montag durch das Anzünden von 1.500 Grabkerzen auf dem Marktplatz, bietet die Veranstaltung am Samstag die Möglichkeit, Präsenz zu zeigen und Solidarität kundzutun – mit allen direkt Betroffenen von Corona, mit Angehörigen von Erkrankten und Verstorbenen sowie dem Großteil der Gesellschaft, der seit über zwei Jahren Rücksicht nimmt, um Mitmenschen zu schützen und eine Rückkehr in ein normales Leben zu ermöglichen.
Auch die Universität will nach eigenen Angaben „wissenschaftlich basiert über COVID-19 informieren und ein Zeichen der Solidarität mit allen von Corona-Betroffenen setzen“. Falls ihr aber auch Leute kennt, die aus verschiedensten Gründen der Impfung skeptisch gegenüberstehen, ladet sie doch unverbindlich zu den Vorträgen oder Beratungsgesprächen am Wochenende ein!
Was muss ich beachten?
Während der gesamten Veranstaltung gelten die gewohnten Hygienemaßnahmen: Abstände, Maskenpflicht (bestenfalls FFP2) und die 3G-Regel. Darüber hinaus wird darum gebeten, sich an dem Tag auf Corona testen zu lassen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? Informations- und Solidaritätsversammlung zu COVID-19