In diesem Ressort geht es um alles was die Region bewegt – von politischen Entscheidungen bis hin zu Themen aus dem Alltag in Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern. Wir berichten, ordnen ein und halten dich auf dem Laufenden!
Grabengewölbe am Mühlentor verzögert Bauarbeiten
Wer momentan die Straße Am Mühlentor von der Fußgängerzone bis zur Europakreuzung nutzt, kann sehen, wie sich die Baustelle seit einigen Wochen entwickelt. Vor ein paar Tagen wurde ein historisches Grabengewölbe entdeckt, welches die Bauarbeiten leicht verzögert. Die Baustelle verengt zur Zeit auch die Zufahrt zur Mensa am Schießwall.
Streit um städtische Kitas geht weiter
Der Streit um die künftige Organisationsform der städtischen Kindertagesstätten geht weiter. Am vergangenen Mittwoch beschloss die Bürgerschaft, dass die kommunale Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG) die Verkehrswerte der Grundstücke und Gebäude der ebenfalls städtischen Kitas ermitteln soll. Oberbürgermeister Dr. Arthur König soll dies anstoßen, kündigte aber schon an, dass er den Beschluss beanstanden könnte.
Rektorin betont gute Zusammenarbeit mit der Stadt Greifswald
Stärkung als Imagestandort, verstärkte Internationalisierung, touristische Einbindung oder mehr Möglichkeiten für Praktika vor Ort waren nur einige Ziele, welche die Uni-Rektorin Prof. Hannelore Weber in der Bürgerschaftssitzung am Mittwochabend nannte, bei denen man mit der Stadt stärker kooperieren wolle.
Etwa 40 Menschen gedachten deportierten Juden
Etwa 40 Menschen erinnerten am gestrigen späten Nachmittag an die Deportation von Menschen jüdischen Glaubens, die am 13. Februar 1940 im damaligen Regierungsbezirk Stettin gen Osten begann. Der Gedenkweg führte an verschiedenen Geschäften vorbei, in denen damals jüdische Kaufleute tätig waren. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, mahnte die evangelische Pastorin Elisabeth Dibbern vor jeder der insgesamt sechs Stationen.
NS Hochschulgruppe – wer ist das?
Eine Studentin im ersten Semester möchte sich im Internet über Greifswalder Hochschulgruppen informieren. Sie stößt dabei auf eine „NS-Hochschulgruppe“ und fragt sich: „Gibt es diese Gruppe wirklich?“ Jein. Obwohl man schon lange nichts mehr von der Gruppe gehört hat, ist dennoch unbestreitbar, dass es Verstrickungen mit der örtlichen Neonazi-Gruppe, den „Freien Kräften Greifswald“ gibt.
Stadt verfügt über 662 Millionen Euro Vermögen
In diesen Tagen lässt die Stadt die Hosen runter. Was zum Vorschein kam, war üppig. So verfügt die Stadt über Vermögenswerte von 662 Millionen Euro. Abzüglich der Schulden ergibt sich ein Eigenkapital von 482 Millionen Euro. „Die Bilanz zeigt, dass die Stadt solide aufgestellt ist“, kommentierte Stadtkämmerer Dietger Wille die lang erwartete Veröffentlichung der Zahlen.
Stadt und Uni gedachten homosexuellen NS-Opfern
Universität und Stadt Greifswald gedachten am Montagabend gemeinsam mit etwa 100 Menschen im Pommerschen Landesmuseum den Opfern des Nationalsozialismus. Die Opfergruppe der Homosexuellen stand diesmal im Mittelpunkt.
Schaffe, schaffe, Häusle putze – Subbotnik in der StraZe
Im November letzten Jahres hat der Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. das langjährige Ringen um die Stralsunder Straße 10 gewonnen. Da das Gebäude nach jahrelangem Verfall in einem äußerst bedauernswerten Zustand ist, ruft die Initiative für diesen Samstag alle Freiwillen auf, bei einem ersten Arbeitseinsatz das Haus zu entrümpeln.
„Mal wieder guten Fußball in Greifswald anbieten.“
Im Gespräch über den Greifswalder SV 04 nehmen Pressesprecher Daniel Gutmann und der Vorstandsvorsitzende Michael Lüdecke Stellung zu hohen Transfersummen und erklären, warum die Jugendarbeit des Vereins so erfolgreich ist.
Richtungsstreit spaltet Grünen Kreisverband
Innerhalb des Grünen Kreisverbandes ist ein Richtungsstreit ausgebrochen. Ausgetragen wird er unter der Folie von Parteiausschlussverfahren und der Auslegung von Satzungen.




