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nazischmierereien-luisa-pischtschan-300-200Ein Beitrag von Karl Meyer*

Eine Studentin im ersten Semester möchte sich im Internet über Greifswalder Hochschulgruppen informieren. Sie stößt dabei auf eine “NS-Hochschulgruppe” und fragt sich: “Gibt es diese Gruppe wirklich?“ Jein. Obwohl man schon lange nichts mehr von der Gruppe gehört hat, ist dennoch unbestreitbar, dass es Verstrickungen mit der örtlichen Neonazi-Gruppe, den „Freien Kräften Greifswald“ gibt.

Um sich der Gruppe nähern zu können, muss man erst einmal die Hintergründe betrachten. Der aktuellste Beitrag der „NS-Hochschulgruppe“, auf der Homepage der „Freien Kräfte Greifswald“, ist nun schon drei Jahre alt, wodurch die Existenz der Gruppe, wenn es sie überhaupt jemals gegeben hat, im Jahr 2014 bezweifelt werden darf.

Die Seite läuft unter der „logr.org“-Domain, die wiederum über den kalifornischen Hoster „Dreamhost“ läuft. „Logr.org“ wird mutmaßlich vom Dortmunder Neonazi Dennis G. betrieben und stellt für viele andere Gruppen aus dem rechtsradikalen Spektrum eine verlässliche Anlaufstelle dar.

Zwischen „linkem Terror“ und „Blutzeugen“

Eben jene Anlaufstelle nutzen auch die „Freien Kräfte Greifswald“ alias „Nationale Sozialisten Greifswald (NSG)“ beziehungsweise „Autonome Nationalisten Greifswald (ANG)“. In der Hansestadt konnte in den letzten Jahren ein Zuzug von Personen aus der rechten Szene beobachtet werden, der in der Gründung der NSG/ ANG gipfelte, was dieser Beitrag der Antifaschistischen Aktion Greifswald dokumentiert. Die zugehörige Internetadresse besteht seit knapp vier Jahren und beinhaltet alles, was sich der Rückwärtsgewandte von heute wünscht. Man hat die Möglichkeit eine „Chronik linker Straftaten“ durchzuschauen, sich etwas von „Blutzeugen“ erzählen zu lassen oder sich mit „Theorie und Praxis“ der „Nationalen Sozialisten“ vertraut zu machen.

Zwischen all diesen Geschichten über Ernst Moritz Arndt, die „SA-Gruppe Ostsee“ und E-Post tauchen von Zeit zu Zeit auch aktuelle Beiträge der „Freien Kräfte“ auf. Das Themengebiet Universität Greifswald ist dabei eher spärlich vertreten. Die Artikel, die mit „NS-Hochschulgruppe“ gekennzeichnet sind, enthalten Überschriften wie „Gender–Mainstream + Homosexualität = Volkstod“, „Kampf um Arndt“ oder aber auch “Linke Netzwerke an der Uni Greifswald“. Die Überschriften lassen schon vermuten, was einen für geistige Ergüsse erwarten. Man feiert sich selbst als „nationale Opposition gegen das längst überflüssige BRD-System“ und möchte, in Bezug auf eine AStA-Aktionswoche gegen Sexismus und Homophobie, „[gegen] solche volksfeindlichen Bestrebungen auch Widerstand [leisten]“. Darüber hinaus informierte man über „couragierte Bürger“, die zum Wintersemester 2010/11 Sprühereien in Uni-Nähe anfertigten, die wiederum auf die Internetpräsenz der ANG/NSG verwiesen. Welch ein Zufall. Hier endet die kurze Exkursion ins Reich der rechten Hochschulpolitik, denn mehr gibt es über die vermeintliche „NS-Hochschulgruppe“ nicht zu berichten. Viel eher stehen nun die Beiträge der „Freien Kräfte“ im Vordergrund, die in den meisten Fällen jedoch nur der Diffamierung politischer Gegner, Parteien, Organisationen et cetera zu dienen scheinen.

Schmierereien mit homophoben und sexistischem Inhalt vor dem Audimax.

Zum Beginn des Wintersemesters 2010 tauchten mehrere einschlägige Graffitis in Greifswald auf. Beispielsweise vor der Mensa (Artikelbild) oder wie hier vor dem Audimax.

Marcus G. und der Rechtsstaat

Im weitesten Sinne werden schlecht besuchte Infostände gefeiert und Fakten verdreht. Passend ist hierbei die „Berichterstattung“ über den NPD-Infostand auf dem Greifswalder Marktplatz am 29. Juli. Hierbei kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und Neonazis beziehungsweise NPD-Vertretern. Infolgedessen soll der Greifswalder Student Marcus G., der schon mehrmals auf NPD und Neonazidemonstrationen als „Anti-Antifa“-Fotograf gesehen wurde, eine Person mit einem Fußtritt angegriffen haben. Die Internetpräsenz der „Freien Kräfte“ versuchte sich in Schadensbegrenzung. Zitat: „In diesem Zusammenhang soll Marcus G. beschuldigt werden, einen Antifaschisten durch einen Fußtritt verletzt zu haben. Dieser dementierte dies und stellte klar, dass dem nicht so ist.“ Dass es zu dem Vorfall auch ein Video gibt, scheint man wohl verdrängt zu haben. Derzeit befasst sich das Greifswalder Amtsgericht mit dem Fall. Gleich zu Beginn wurde die Verhandlung aber verschoben, denn der Beschuldigte meldete sich krank. Mit einem neuen Termin ist frühestens im April zu rechnen.

G. versuchte schon früher klarzustellen, dass er kein Neonazi sei und sich von jeglicher „[…] physischer und psychischer Gewalt [distanziere]“ und lediglich vom Notwehrparagraphen Gebrauch machen würde. Dessen Gebrauch dürfte im aktuellen Fall angezweifelt werden. Darüber hinaus „entbehren Warnungen, seine Person betreffend, jeder Substanz“ und er wolle, „im Gegensatz zu den Antifas“, niemandem seine Meinung aufzwingen oder diesen „gewaltsam verfolgen“. Über diese Artikel aus den lokalen Reihen hinaus, werden oftmals auch Artikel der von NPD-Kadern geführten Seite „Mupinfo“ übernommen. Auch der „Greifswalder Bote“, der mehr oder minder regelmäßig erscheint, entsteht ohne Zweifel in Zusammenarbeit mit NPD-Vertretern und lässt somit auf regen Austausch zwischen NPD und NSG schließen. „Greifswald Nazifrei“, ein Bündnis, welches sich im Vorfeld einer NPD-Demonstration in Greifswald 2011 gründete, bestätigt, dass durch die Freien Kräfte „mehr und mehr Arbeit für die NPD geleistet wird, durch Wahlkampfunterstützung, indem sie die Plakate anderer Parteien zerstörten und als ‘Security’ bei Wahlkampfveranstaltungen auftraten.“

Einschüchterung beginnt nicht erst bei Gewalt

Alles in allem müssen sich nicht nur Studierende, sondern ebenso jeder an der Universität Greifswald Tätige fragen, ob an einer Bildungsstätte, die sich selbst als weltoffen und tolerant bezeichnet, eine rechtsradikale Gruppe samt deren Vertretern akzeptiert werden kann oder darf. Darüber hinaus ist die Tatsache, dass beinahe jeder in das Blickfeld der radikalen Rechten gelangen kann, eine äußerst bedrohliche Situation. Dabei beginnt das Einschüchtern nicht erst bei Gewalt, sondern durch systematisches unter Druck setzen, wie Marcus G. es bei der Kreistagssitzung am 9. September 2013 bewiesen hat.

Es sollte also nicht schwerfallen zu erkennen, dass es ein „Naziproblem“ gibt. Viel wichtiger ist hierbei zu betrachten, wie man diesem begegnet. Guter Wille, zaghaft, wie krampfhaft beschlossene „Appelle an Toleranz“ und ein generelles Desinteresse, besonders der Uni-Obrigkeit, könnten sich zukünftig als Schuss in den Ofen erweisen.

*Der Autor griff auf ein Pseudonym zurück, da er keine Lust darauf hat, dass in seinem Briefkasten bald ungefragte Post landet.

Fotos: Luisa Pischtschan, Patrice Wangen (Archiv)

Kommentare

  1. Strandvogt    

    An jeder deutschen Uni dürfte es so lächerliche braune Horden geben. Man sollte sie nicht aus den Augen verlieren, aber auch nicht überbewerten. In der Regel beweihräuchern die sich selbst und nur dümmliche Leute fallen auf ihr Gesülz herein.

  2. Hipster_HGW    

    A la "Abwarten und Tee trinken" also?
    Was ist denn "nicht aus den Augen verlieren, aber auch nicht überbewerten"?
    Was können bzw. müssen Studierende tun und was tut die Universität dagegen?
    Sollte man sich wirklich weltoffen bezeichnen und derartige Strukturen so belassen, in dem Glauben, dass sie sich selbst "beweihräuchern"?
    Wie sieht es mit Personen aus, die sich offenkundig gegen diese Strukturen aussprechen und dies auch in der Öffentlichkeit zeigen? (Thema: Drohungen, Einschüchterungsversuche etc.)

    Man sollte generell dieses Thema sehr gewissenhaft und ernst angehen, denn lieber so, als es zu verharmlosen oder gar komplett außer Acht zu lassen.

    Hier eine interessante Kampagne aus Bielefeld:
    http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entr

  3. freitagfreitag    

    Na wenn das mal von den Nasen nicht als Aufforderung zu neuen Aktivitäten in und um die Uni verstanden wird. Vielleicht lässt sich ja Marcus G. wieder mal öffentlichkeitswirksam in der Drehtür der Mensa einsperren.
    Danke für den Artikel.
    "Guter Wille, zaghaft, wie krampfhaft beschlossene 'Appelle an Toleranz' und ein generelles Desinteresse, besonders der Uni-Obrigkeit, könnten sich zukünftig als Schuss in den Ofen erweisen."
    Das generelle Desinteresse würde ich so gar nicht unterstellen, ich glaube, dass das Nazi-Problem an der Universität schon weitaus besser wahrgenommen wird als noch vor einiger Zeit. Kann aber auch täuschen. Um konkret handeln zu können, braucht es eine Handhabe. Man kann Leute ja nicht aufgrund ihrer noch so verachtenswerten politischen Selbstverortung exmatrikulieren. Aber man könnte die Spielräume erweitern. Der gewalttätige Übergriff von Marcus G. auf einen anderen Studierenden oder seine Einschüchterungsversuche gegenüber KommilitonInnen könnten Anlässe zum Handeln sein. Hier verpasst es die Universität ein ums andere Mal, klare Positionen zu beziehen und diese auch medial zu transportieren.
    Und ja, Appelle an die Toleranz wirken wir Lippenbekenntnisse an einer Universität, die es versäumt hat, sich eines Rassisten und NS-Idols als Namenspatron zu entledigen. Spätestens seit der fremdenfeindlichen Stimmung im Zuge der Debatte und der Bestätigung von Arndt durch den Senat, würde ich mich als Nazi an dieser Hochschule, in dieser Stadt auch pudelwohl fühlen.

  4. Kapartia    

    Ganz schön einseitig geschrieben, aber ok. Btw: Die politische Herkunft des Autors ist ja auch nicht zu übersehen.

    Braun und rot gehört beides nicht an die Uni, ist aber nun mal da. Die ewig Gestrigen der Braunen und Roten finden sich ja auch in allen Gesellschaftsschichten.

    Wagner, Schiller, Goethe und viele andre waren doch auch NS-Idole lieber Freitag. Die Roten sind doch an unserer Uni viel mehr vertreten und unterbinden viele Diskussionen, die nicht ihrer Weltansicht entsprechen. Heul doch also wo anders rum 😉

    1. sAtiRikEreI    

      Ganz meine Meinung. Wem auch immer es nützt, ständig ein braunes Schreckgespenst zu zeichnen. Da kann es sich doch nur um die roten Schreckgespenster handeln.
      Vielleicht ist das braune Phantom in Greifswald notwendig um die Legitimation der roten Schreckgespenster zu begründen. Wer weiß. Auf jeden Fall müssen sich die roten Schreckgespenster nicht hinter den braunen verstecken wenn es um die Qualität der durchgeführten Aktionen geht. Jedenfalls ist es kurios, wenn die braunen Schreckgespenster Polizeischutz bekommen, weil man wieder Übergriffe der roten SG befürchtet. Auch fehlen die Aktionen der roten SG regelmäßig in den Aufzählungen und Berichten. Da wird dann gern mal bei Nacht und Nebel der ein oder andere Stein in die Zimmerfenster der politisch Anderdenkenden geworfen. Oder deren Hauseingang in Brand gesteckt. Manchmal wird auch ein Student während der Vorlesung von maskierten Affen diffamiert. Oder, oder, oder.
      Der ausgewogene Mensch fragt sich nur allzu oft, wo der Unterschied zwischen den roten und den braunen SG denn nun zu finden ist. Durch die Außenwahrnehmung ist das nämlich nicht zu begründen.

      Kinder, benehmt Euch doch mal. 😉

      1. PoebelPaule    

        Du bist echt ein Knaller. Schmeißt alles in einen Topf, rührst um, nennst es Schreckgespenst und lehnst dich als "ausgeglichener Mensch" in deinem selbstgefälligen Chefkritikersessel.

        Das es gewaltsamen "politischer Aktionen" von Protagonisten rechts wie links gibt, ist richtig und verwerflich. Die Ideologie dahinter ist bei den Neonazis trotzdem um einiges gefährlicher: sie ist Menschenfeindlich: gegen Juden, Ausländer, Homosexuelle und sowieso alles "Nichtdeutsche".
        Linksextremismus dagegen kann man vielleicht als "nur" Kapitalfeindlich und Staatsfeindlich bezeichnen, das sind aber eben Institutionen und Strukturen. Und ja, oft genug verhöhnen sie ihre proklamierte Toleranz selbst, und zwar so, dass Andersdenkenden Polizeischutz brauchen. In einen Topf sollte man das dennoch nicht werfen.

        Ein Artikel über eine Seite des politischen Extremismus ist vielleicht nicht so ausgeglichen wie Artikel über alle Seiten, aber es ist viel besser als überhaupt kein Beachten und wohl tausendmal besser als dein biederes, arrogantes "benehmt euch mal -Smiley".

        1. Kapartia    

          Momentttt!!! Da kommt der Zeigefinger 😀

          Willst du damit sagen, es gibt einen "bösen Extremismus" und einen "weniger bösen, deswegen tolerierbaren Extremismus"?
          Ob ich gegen Juden, Ausländer, Homosexuelle hetzte oder aber gegen Konservative, Andersdenkende, nicht gegen den Staat Seiende…macht für mich keinen Unterschied, find ich beides verwerflich. Ebenso die von dir angepsrochene Pseudotoleranz.
          So geschehen bei einigen Demos, die von Links angeführt wurden (im Speziellen: Castor), bei denen man als "Nichtmitläufer" angepöbelt und mit Eis/Bierflasche beworfen wurde. Oder aber solche, die einen Kahlgeschorenen als "Scheiß Nazi' beschimpfen und ganz verwundert sind, wenn der Kahlkopf sich die Leute schnappt und ihnen erklärt, das er ein italienische Jude sei.
          Ich selber bin von den Rechten schon als Scheiß Karnacke bezeichnet worden.,…..die Linken schmeißen mir Sachen wie "Nazi, etc." entgegen wenn ich gegen argumentiere…..was bin ich denn nun? ^^

          Extremismus und extremistisches Gedankengut darf von keiner Seite aus geduldet werden. Links und Rechts Extremismus BLEIBT ebend Extremismus und vor allem als Weltanschauung ein, gegen Andersdenkende gerichtete, Unrechtssystem.

        2. freitagfreitag    

          "Ob ich gegen Juden, Ausländer, Homosexuelle hetzte oder aber gegen Konservative, Andersdenkende, nicht gegen den Staat Seiende…macht für mich keinen Unterschied" – nuff said!
          Und was du alles bei Demos so gesehen haben willst… aber klar, für deine dämlichen Behauptungen fehlt ja auch jegliche Quelle, jeglicher Nachweis. Hast du selbst mitdemonstriert, oder bist nur so nebenher gelaufen, aber quasi als "Nichtmitläufer"?
          Und auf die Frage, was du denn nun bist, kann man bei all deinen unterirdischen Kommentaren, deiner weltfremden Gleichsetzungsparanoia und deinen haltlosen Anschuldigungen eines mit Sicherheit entgegnen: n schöner Vollpfosten biste.

        3. 17vier    

          Über den Zwischenfall auf der von Linksradikalen initiierten und angeführten Anti-Atom-Demo wurde vom mutmaßlich gleichen Kommentator schon mal bei Facebook schwadroniert. Ich war bei den beiden Anti-AKW-Demos in diesem Zeitraum und habe von dem Vorfall nichts davon gehört und auch später nichts gelesen. Aber im Lichte von Karpatias übrigen Kommentaren würde ich seine Schilderung nicht zu hoch hängen.

        4. sAtiRikEreI    

          Genau, wer anderer Meinung ist, hat Unrecht und ist dumm.
          Und hässlich, stimmts?

          Das ist also die Freiheit der Andersdenkenden?

          Laut den roten Schreckgespenstern, sind es die Nazis, die intolerant sind und immer pöbeln. Finde den Fehler.

        5. 17vier    

          Ich habe nicht behauptet, dass Karaptia hässlich oder dumm sei. In dieses Licht hat er sich schon selbst mit Sätzen wie diesem gebracht: "So geschehen bei einigen Demos, die von Links angeführt wurden (im Speziellen: Castor)"

          Wenn ich diese Einschätzung mal als exemplarisch für sein Urteilsvermögen lese, dann kann ich mir seine Räuberpistolen über vermeintliche Linksextremisten sparen. Dieser Mensch hat offenbar nicht nur keinen Schimmer, wer für bestimmte Demonstrationen verantwortlich ist, sondern wird vermutlich darüber hinaus von einem sehr kruden Bild geleitet, dem er entnimmt, was links ist und wie sich das anfühlt. Ich kann dazu nur mitleidig mit dem Kopf schütteln, aber das tat ich auch schon, als hier sein erster Kommentar ("ganz schön einseitig geschrieben…") zum Artikel über die nichtexistente rechtsextreme Hochschulgruppe erschien. Und weil einige Experten ja fest an das Hufeisen glauben und die Behauptung auch schon zwischen den Zeilen durchkam: Wie sieht das linkskriminelle Pendant der Uni Greifswald zur nichtexistenten NS-Hochschulgruppe aus?

      2. Captain_Cook    

        Es scheint mir wirklich so, dass die Gleichsetzung von "rechts" und "links" eher eure geistige Kragenweite umfasst, als sich diffenrenziert mit beidem auseinanderzusetzen. Klammert euch aber ruhig weiter an eure Extremismustheorie, damit ihr auch ja wisst, wo gut und böse liegen.
        Am Ende können wir uns dann sagen, dass es ja zum Glück euch gibt, nicht, dass bei der nächsten StuPa Wahl "Die Roten" antreten. Sonst geht ruckzuck ein Gespenst um an der Uni Greifswald! 😀

        PS: Wirklich interessante Wortwahl an einigen Stellen, sAtiRikErel.

  5. Kapartia    

    Hach wie amüsant ihr doch schreibt und hetzt 😀

    FreitagFreitag:
    Bin bei den Demos nicht mitgelaufen, da ich zu arbeiten hatte und auf dem nach Hauseweg von einigen "Linken" angepöbelt wurde und mit einer Bierflasche beworfen wurde. Aber das war sicher ein verirrter Rechter der dort die Flasche nach mir warf, weil ich auf die Aufforderung mitzumachen mit "Keine Zeit, komm von der Arbeit muss weiter" geantwortet habe. Das hat der Rechte bestimmt gemacht, damit ich kein gutes Bild von Linken habe.
    Ich habe leider kein Büchlein, in dem ich alle Verfehlungen irgendwelcher politischer Gruppierungen festhalte mit Datum, Zeugenaussage und Adressen.
    Im gegensatz zu dir, beleidige ich hier auch niemanden, aber egal. Andere Meinungen mit Beleidigungen und ohne konstruktive Kritik entgegen zu bringen ist ja eh dein Metier.

    17vier:
    Da ich kein Facebook habe, würde mich ja mal der vermeindliche Kommentator, der ja ich sein soll, interessieren. Ist d.E. jeder, der eine andere Meinung vertritt gleich dumm? Meine Tatsachenbeschreibung beruht nicht auf irgend welchen Studien oder Zeitungsartikeln. Sicherlich hätte man gegen die flaschenwerfer Anzeige gegen unbekannt stellen können, aber wozu? Feststellbar waren die Herren schon wenige Sekunden nach Flaschenwurf nicht mehr weil: in der Menge verschwunden. Nicht für alles gibt es Zeitungsartikel und Anzeigen. Wozu auch, bei vielen Sachen ist das nur mit unnötigem Aufwand und Stress verbunden. Siehe Flaschenwurf. Ich wurde nicht direkt getroffen, es hätte anders kommen können, dann stände es sicherlich auch in einem Polizeibericht.
    Ob ich jemanden schlage und es zu einer Anzeige kommt oder aber ob ich nach jemanden schlage, nicht treffe und keine Anzeige folgt: Das Prinzip bleibt gleich. Es ist ein Angriff. Lediglich ist die Beweislast bei ersterem Beispiel einfacher.
    Was ist zB mit den Statistiken der jährlichen Maiausschreitungen? Warum werden dort zielgerichtet Polizisten angegriffen oder Autos abgefackelt? Was, wenn nicht Gewalt, ist das denn dann? Sicherlich kein friedlicher Protest.

    Ich kenne eine Menge "linker" mit denen man super diskutieren kann und die differenzierte Meinungen haben. Einige stammen sogar aus Greifswald. Das Gleiche kann ich von den "rechten Lagern" sagen, auch wenn diese mir per se unangenehm sind. Extremismus bleibt für mich aber Extremismus und da ist es mir egal wer was gegen welche Bevölkerungsgruppe unternimmt. Es gibt demokratische Mittel. Flaschen, Steine, Baseballschläger, Hetzreden gehören nicht dazu. Einige meiner freunde waren früher bei der Antifa, mittlerweile haben sie dieser Gruppe den Rücken zugedreht, da immer mehr sinnlose Gewalt aus dieser Richtung kommt. Ist aber natürlich alles nur eine infame Behauptung, komplett Substanzlos und ohne jegliche Quellen. In Berlin wurden beispielsweise wiederholt Polizeiwachen mit Steinen und Molotow-Cocktails angegriffen und Autos angezündet, schau doch selber mal in die Statistiken. Ich bin ja anscheinend zu dumm, hoffe du kannst wenigstens lesen und google benutzen.

    Das es genug Nazis an unserer Uni gibt ist hier m.E. auch jedem klar. Das aber auch eben genau die Steine/Flaschenwerfer und Pöbler von linker Seite negativ bei einer Demo auffallen (und ja nicht umsonst vergessen viele dabei die Honoration derer, die so eine Demo auf die Beine stellen) liegt in der Natur der Dinge. Negativ erlebtes Geschehen merkt sich immer leichter als positives. Nur die Verniedlichung von solchen Handlungsweisen, die betreiben viele in Greifswald aus der linken Richtung ja gerne.

    Wie sieht das linksextreme Pendant aus fragst du 17vier, m.E. so:
    Nach Leuten, die ihre extremistischen Meinungen offen kund tun und jeden mundtot machen wollen, der anderer Meinung ist. Die Toleranz fordern und selber extrem intolerant sind.
    Die in Vorträgen über neuere Literatur herziehen und Autoren als Rassenhetzer verschreien ohne jemals das zitierte Buch selber gelesen zu haben. Also genau diejenigen Menschen, die Quellennachweise fordern und eine tiefergehende Beschäftigung von anderen fordern und diese selber verweigern, weil sie "das ja schon alles wissen und sich das deshalb nicht nocheinmal anschauen zu müssen". Woher weiß ein Mensch so etwas genau, wenn er sich selber nicht mit den jeweiligen Quellen auseinandersetzt? ISt das nicht auch Hetze oder aber legitim, weils ja von Links und somit vom GUTEN kommt?

    Anstatt Gegenargumentateure zu beleidigen wäre doch ein vernünftiger Dialog hilfreicher. Interesse daran habt ihr aber anscheinend nicht, das ist schade aber nichts Neues.
    2011 gab es 1157 Fälle linker Gewalt. Polizisten und Rechte sind hierbei die Hauptopfer. Teilweise sind bei den angeblichen Rechten auch Unschuldige bei, die nur eine andere Meinung als das Gegenüber vertreten haben.
    Wenn man mit einigen Linken differenziert diskutieren will kommt es u.a. auch zu Gewaltandrohungen, daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn manche Opfer dazu schweigen.
    Mir tut nur der arme Tropf leid, den ihr hier auf Facebook für mich haltet. Wieviel 17vier hast du schon über ihn geschrieben? Schon eine HEtze gegen ihn vorbereitet ohne dich einmal zu vergewissern ob er wirklich ich ist? Die Recherchearbeit kann ich dir abnehmen: Hab kein Facebook 😀

    1. 17vier    

      Vielleicht kam die Räuberpistole auch nicht von Facebook sondern eventuell hast du die auch an anderer Stelle schon mal auf dem webMoritz verbreitet, ich führe leider auch nicht Buch über die Äußerungen anderer.

      Deine Antwort auf meine Frage nach dem Pendant zur nichtexistenten NSHG ist unbefriedigend, ich hatte gehofft hier ein Stichwort zu finden, dass an deine Kritik "Ganz schön einseitig geschrieben" anschließt. Hatte auf eine hochschulpolitische Organisation aus Greifswald gehofft, aber deine Antwort ist unbefrieigend.

      "st d.E. jeder, der eine andere Meinung vertritt gleich dumm? " — "Ich habe nicht behauptet, dass Karaptia hässlich oder dumm sei. "

      Und schon wieder dieses ominöse "wir", nee, mir kommt hier zu wenig bei rum.

      1. Kapartia    

        Wo wird z.B. Marcus G. zu Wort gekommen lassen? Hier werden Anschuldigungen erhoben ohne den Beschuldigten eine Möglichkeit zu geben sich zu erklären etc.
        Kurzum: Hier wird jemand angeprangert, berechtigt oder nicht, ohne die Möglichkeit zu bekommen sich zu erklären. Hätte der Autor zB Herrn G. um die Beantwortung einiger fragen via E-Mail gebeten und dieser hätte dies abgelehnt, hätte man dies so schreiben können. Stattdessen wird dem vermeindlichen Täter keine Chance gegeben sich zu erklären. Vielmehr wird von vornerein ein Bild des Bösen projeziiert.

        Was ist aber z.B. mit den Damen und Herren der Antifa Greifswald, die durchaus andersdenkende Menschen versuchen einzuschüchtern? Oder wie sieht es mit Vertretern des AstA aus, die vor einigen Jahren ein Gegenargument bei einem Vortrag während der 24h Vorlesung Herrn v. Malottkis schlichtweg übergangen und ausgebuht haben um jegliche Diskussion zu unterbinden? Es war damals deutlich, dass gegen Sarazins Buch gewettert wurde (m.E. zu recht), das Buch selbst aber in seiner Gänze nicht einmal gelesen wurde vom Vortragenden. Hieraus dann Zitate aus dem Buch zu nehmen, die komplett aus dem Zusammenhang gerissen sind ist nicht nur schlechte wissenschaftliche Praxis, sondern schon sehr grenzwertig. Das ist dann wiederrum in Ordnung oder wie? Janusköpfig, unterschiedliche Maßstäbe anlegend und intolerant finde ich das. Genau das ist es nämlich, dass mit vielen "Linken" an unserer Hochschule und in der HoPo nicht stimmt: Intoleranz hoch drei und mangelnde Selbstreflexion.

        Indirekte Beleidigungen 17vier bleiben eine Beleidigung. Nur weil ich eine andere Meinung vertrete und diese nun nicht mit Statistiken belegen kann heißt das nicht, dass diese Vorfälle erstunken und erlogen sind. Ich war bei genug Demos dabei gegen Rechts, die von "den Linken" initiiert wurden und es lief alles gut. Es sind aber auch eben jene aus dem Schwarzen Block die sich selber als Links bezeichnen und sich dermaßen daneben benehmen.
        Ich frage dich auch, wie ich mich mit einem einfachen Satz als hässlich und dumm "outen" kann?

        1. ErikvonMalottki    

          Also ich glaube zu Sarazin ist, spätestens seit seinem neuen "Buch", alles gesagt.

          Das bei einem Vortrag von mir aber Menschen ausgebuht wurden oder daran gehindert wurden ihre Meinung zu sagen stimmt nicht und das möchte ich hier klar zurückweisen. Im Gegenteil die damalige Diskussion war sehr lebhaft und wie ich fand sehr spannend. Ich bin damals eingesprungen, weil jemand anderes abgesagt hatte. Ich glaube, da zu verlangen Sarazins Buch zu lesen ist ein bißchen krass. Intolerant war an der Veranstaltung überhaupt nix. So und jetzt viel Spaß bei der Suche nach den unsichtbaren Links"extremisten".

        2. freitagfreitag    

          Auch wenn du sagst, du würdest nicht über "alle Verfehlungen irgendwelcher politischer Gruppierungen" Buch führen, scheint dich der angebliche Flaschenwurf aus der Demonstration ja nachhaltig beeindruckt zu haben. Ich hätte dazu gern noch ein paar Details: um welche Demonstration geht es? Wann und wo hat diese stattgefunden? Von wem war sie öffentlichen Angabe nach angemeldet bzw. organisiert? An welcher Stelle bist du auf die Demonstration gestoßen? Kannst du eine Personenbeschreibung abgeben zu den Leuten, die dich aufgefordert haben, mitzumachen? Wie spät war es ca. als der Flaschenwurf erfolgte? Wie hast du dich im Anschluss an diese Aggression verhalten?
          Mit Verlaub gesagt, halte ich deine Darstellungen für eine infame Lüge, für Verleumdung. Denn sollten aus einer Demonstration heraus Flaschen oder andere Gegenstände geworfen werden (auch ohne ihr vorgebliches Ziel zu treffen), schreitet die Polizei ein. Und erwähnt diese Vorfälle auch in ihren Berichten zur Veranstaltung.
          Hinzu kommt, dass man insbesondere bei linken Demonstrationen Abstand dazu nimmt, jeden dahergelaufenen Passanten zum Mitmachen aufzufordern. Deine Geschichte ist und bleibt ein Märchen, mit dem du versuchst, bestimmte Vorurteile zu schüren und das Bild vom flaschenwerfenden Chaoten zu reproduzieren.
          Übrigens: brennende Autos allein sind noch lang kein Beweis für die Bedrohung durch Linksextremismus http://www.welt.de/politik/deutschland/article136

        3. sAtiRikEreI    

          Und wenn die linken Chaoten Steine in beleuchtete Fenster am Karl- Marx-Platz schmeißen und ein Feuer an der Tür legen haben sie das bestimmt nur gut gemeint, ne?

          Aber warum schreibe ich das, alle, außer den linken Spinnern, wissen, dass die linken Spinner genauso nervig sind, wie die rechten Spinner. SIe unterscheiden sich nur durch die Farbgebung, der Inhalt ist bei beiden hässlich und stinkt.

        4. freitagfreitag    

          Achso, auf den Steinen waren Maoleninstalinluxemburg-Zitate, geschrieben mit dem Blut von Konservativen, schon klar.
          Dass die "Brandstiftung" an der Markomannen-Tür keinen politischen Hintergrund hatte, sondern eine dämliche Kokelei von Dritten war, ist längst bekannt. (auch der webmoritz hatte bei seiner Berichterstattung bereits darauf hingewiesen, dass auch an Nachbarhäuser Prospektpapier angezündet wurde und somit ein "gezielter Anschlag" unwahrscheinlich ist)
          Damit enttarnst auch du dich hier als Lügner und Verleumder. Aber klar, nur die imaginierten Linken sind die, die sich die Wahrheit so zurecht legen, wie sie es brauchen.
          Du kannst einem leid tun!

  6. freitagfreitag    

    Die unter diesem Artikel geführte "Diskussion" ist ein Paradebeispiel dafür, wie Wortergreifungsstrategien funktionieren. Nur einige Kommentare hat es gebraucht, bis plötzlich nicht mehr über das Thema – wir erinnern uns, die NS-Hochschulgruppe – gesprochen wird, sondern die Rede von "linken Spinnern" und "brennenden Autos" ist sowie irgendwelche Burschenschafter-Gruselmärchen aufgewärmt werden. Ausschlaggebend ist dabei, wie so oft, die Gleichsetzung von rechts und links. Unter dem Vorwand, selbst ja auch "gegen Nazis" oder zumindest "unpolitisch" zu sein, werden dann irgendwelche Geschichten vom blutrünstigen Linkschaoten und Flaschenwerfer ersonnen, um zum einen rechtsextreme Gewalt (die nicht selten mit dem Tod von Menschen endet) zu relativieren und zugleich den Fokus der Diskussion zu verschieben. Bald schon werden kritische Stimme mit Generalvorwürfen diskreditiert und versucht, mundtot zu machen. Sehr beliebt dabei auch das selbstmitleidige Verweisen auf eine angebliche Meinungsdiktatur und das stete Beharren auf einer Meinungsfreiheit, die man anderen aber nur schwer oder gar nicht zugestehen kann.
    Es hat unter diesem Artikel ganze drei Beiträge gebraucht. Die erste Beleidigung ("Heul doch woanders rum") war dann auch gleich an mich gerichtet, die politische Herkunft des Autors (??) wurde auch sofort ins Felde geführt, um die inhaltliche Auseinandersetzung zu unterminieren. (Wer mit diesen Bandagen kämpft, sollte dann keine Träne im Knopfloch haben, wenn ihm/ihr gegenüber der Ton auch rauer wird!)
    Wortergreifung wie aus dem Bilderbuch. Die Redaktion des webmoritz tut sich, der Diskussionskultur auf diesem Medium und letztendlich den Leserinnen und Lesern keinen Gefallen, die Lufthoheit hier so leichtfertig aufzugeben unter dem Vorwand, das Recht auf freie Meinungsäußerung gewährleisten zu wollen.

    1. Kapartia    

      Ich relativiere hier die rechte Gewalt ganz und gar nicht. Meines Erachtens gehört nur die Gewalt, egal in welcher Form, von beiden Seiten nicht toleriert. Linke Gewalt wird von vielen hier runtergeredet, sie ist aber da und nicht so einfach abstreitbar.
      Mir geht es darum, dass immer wieder nur auf der rechten Gewalt rumgeritten wird. Das die Spinner aus der braunen Richtung Mist bauen und größtenteils weggesperrt gehören steht hier nicht zur Debatte, da stimmen viele hier denke ich zu.

      Brennende Autos sind m.E. keine Gruselmärchen sondern Realität. Flaschen oder Steine zu werfen ebenso.
      Wenn Linke Steine werfen auf einer Demo, dann sind das die Einzelfälle die ja garrrrr nichts mit Links zu tun haben. Wenn ein Rechter jemanden verprügelt war es natürlich sofort politisch motiviert. Verharmlosung linker Gewalt ist genauso verwerflich wie die rechter Gewalt.

      Und JA Freitag, so ein Flaschenwurf der knapp am Kopf vorbei geht merkt sich gut wenn man sonst nichts mit Gewalt zu tun hat.

      Welche Demo = 12.02.2011 Auftaktdemo zum Castor
      Wann + Wo? = 12.02. Greifswald
      Personenbeschreibung = Regencape und Schal im Gesicht + aladinhose
      Flaschenwurfzeit = etwa 15 Uhr
      Wie verhalten = froh gewesen nichts an den Kopf bekommen zu haben, fluchend weiter nach Hause um mich dort für nen Termin umziehen zu können

      Woher weiß ich das noch alles: Gutes Gedächtnis. Schon seltsam, dass ich bei verschiedenen Demos die von der Partei "Die Linke" organisiert wurden öfter als Passant gefragt wurde ob ich nicht mitmachen will. Habe ich teilweise auch getan. Nach dem Flaschenwurf nicht mehr. Da die Polizei nicht die Augen hat kann ein Flaschenwurf auch einmal außerhalb der Beobachtung der Beamten passieren. Schau dir doch mal die passenden Videos auf youtube zur Demo an: langer Demozug, wenig Beamte. Im Übrigen sprach ich von den 01. Mai Krawallen, nicht von dem Täter im Juni/Juli/August.
      siehe: http://www.erstermai.nostate.net/web/ http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminali
      etc etc etc

      Ich wollte dich, Freitag, mit "Heul doch" nicht beleidigen, da dies als solche aber auffässt, entschuldige ich mich hiermit bei dir. Auf Arndt rumreiten finde ich ehrlich gesagt ziemlich befremdlich nach dem Referendum das es dazu gab. Es wurde doch von den Studenten ganz klar eine Namensänderung verhindert und ständig holt man das dann wieder raus um mit zu argumentieren, hm. Abgesehen davon (um kurz auf Arndt als NAmenspatron einzugehen) ist Arndt als Name bei den wenigsten Ausländern die an diese Uni wollen ein Abschreckungsgrund. Aber egal. In welche politische richtung ordnest du mich denn ein Freitag.

      Erik, wie gesagt:
      Das Sarazin mumpitz schreibt, vollste Zustimmung von mir!
      Du hast damals auf die kritische Frage nach "Hast du das Buch überhaupt gelesen und warum reißt du es aus den Zusammenhang" nicht geantwortet, stattdessen bist du sofort persönlich geworden und die beisitzenden Asta-Leute haben teils leise, teils laut kurzzeitig einfach gebuht. Es tut mir leid, aber wenn ich jemanden nicht einmal eine simple Frage beantworte und statt dessen auch beim zweiten Nachfragen noch patzig reagiere spricht das nicht gerade von einer lebhaften Diskussion. Dieses Verhalten wurde nicht nur von mir so beobachtet.

      Um aber auf das Thema des Beitrages zu kommen:
      Ja Greifswald hat ein Problem mit Rechten, das beweisen einige Mitglieder verschiedener Burschenschaften eindeutig.
      Meine Absicht war wie bereits geschrieben nicht, rechtes Gedankengut zu relativieren. Im Gegenteil. M.E. sollte nur nicht die ebenso vorhandene linke Gewalt verharmlost werden. Gewalt als Zweck des politischen Mittels bleibt Gewalt.

      1. freitagfreitag    

        Danke für deine Antworten.
        Entschuldigung angenommen.
        Ich kann und möchte dich nicht in einer bestimmten politischen Richtung verorten.
        Schönes Wochenende!

  7. Buslink    

    Nur zum Verständnis..: NS-Hochschulgruppe steht nicht für: "Natursekt-Hochschulgruppe" ?

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