Ein Rückblick in eigener Sache: Die moritz Medien auf Schulungsfahrt

Klein Dammerow: Zwei Autostunden ist das abgeschiedene Örtchen von Greifswald entfernt. Hier befindet sich neben zwei Bushaltestellen und einer einzigen Straße, ein Gutshaus, welches 1883/84 erbaut wurde. Ideale Voraussetzungen, dachten sich die Mitglieder der moritz Medien und verbrachten hier, im Landkreis Parchim, ihr Schulungswochenende vom 22. bis 24. Oktober 2010.

Sieben unterschiedliche Workshops konnten belegt werden, wie Einführung in den Journalismus, Interviewführung mit Carola Lewering vom NDR, Fotographie oder Lokaljournalismus mit Katharina Degrassi der Ostsee Zeitung.

Darüber hinaus lernten sich die 35 Mitglieder der drei Redaktionen moritzTV, dem moritz Magazin und dem webMoritz sich untereinander besser kennen. Auch im kommenden Jahr soll wieder eine Schulungsfahrt der moritz Medien stattfinden. Wohin, das ist noch unklar. In der Zwischenzeit sind allerdings verschiedene Seminare geplant, an dem jede und jeder teilnehmen kann.

Einen Eindruck von der Schulungsfahrt gibt auch der folgende Podcast. [podcast]http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/moritz-Medien-in-Klein-Dammerow_von-Christine-Fratzke.mp3[/podcast]

Fotos: Christine Fratzke (Aufmacher), moritz Medien

GrIStuF-Infoabend: Wie organisiere ich eigentlich ein Studentenfestival?

Schon ein paar Monate ist es mittlerweile her, das internationale Studentenfestival GrIStuF. Vom 26. Mai bis zum 6. Juni war Greifswald ein bisschen internationaler, kreativer und bunter als sonst – bereits zum fünften Mal fand das Festival mit dem diesjährigen Motto „response-ability“ statt. 150 Studierende weltweit kamen dafür in die Hansestadt, um beispielsweise an Workshops teilzunehmen und um andere Kulturen kennenzulernen.

Am 21. Oktober findet hier im IKuWo, Goethestraße 1, ein Infoabend statt

Nach einer Erholungspause über den Sommer melden sich die Organisatoren rund um das Festival und veranstalten daher am 21. Oktober einen Infoabend im Internationalen Kultur- und Wohnprojekt IKuWo. „How to realize an International Students‘ Festival?“ heißt es dort ab 21 Uhr.  Dabei geht es um die Frage, wie ein Studentenfestival organisiert wird und was hinter den Kulissen passiert. Die GrIStuF-Mitglieder werden dabei eine kurze Präsentation über das diesjährige Festival geben. Anschließend gibt es Getränke ab 22 Uhr an der GrIStuF-Bar, die jeden Donnerstag im IKuWo stattfindet. Der Eintritt ist frei.

Wessen Neugier dann noch nicht getilgt ist und wer vielleicht selbst das Studentenfestival 2012 mitplanen möchte, kann am Mittwoch, dem 27. Oktober, der Sitzung von GrIStuF beiwohnen. Das Büro befindet sich in der Wollweberstraße 4.

Bilder: GrIStuF (webMoritz-Archiv)

Mit den moritz Medien zur Schulungsfahrt: Jetzt mitmachen!

Wer Lust hat, bei den moritz Medien mitzuarbeiten und die Angebote der Erstsemesterwoche nicht wahrnehmen konnte, hat nun seine zweite Chance: Am kommenden Wochenende, vom 22. bis 24. Oktober, dreht sich alles um die studentischen Medien, ums Schreiben, Fotografieren, filmen und vieles mehr. Es gibt noch freie Plätze.

Komm mit zum moritz Medien-Wochende!Traditionell fahren die Mitarbeiter der moritz Medien einmal im Jahr zur Schulungsfahrt. Die Fahrt steht aber auch allen interessierten Neueinsteigern offen. Dieses Jahr geht es ins Gutshaus Klein Dammerow, unweit vom Plauer See. Los geht es am Freitag Nachmittag, dem 22. Oktober. Am Sonnabend werden verschiedene Workshops angeboten, von denen man sich zwei aussuchen kann. Unter anderem wird es ein Seminar zur Einführung in den Journalismus, das praktisch und theoretisch angelegt sein wird, geben. Weiterhin bieten wir einen Fotoworkshop an und in einer anderen Veranstaltung wird über das Interview für die Kamera informiert. Vorkenntnisse sind bei den meisten Workshops nicht unbedingt notwendig.

An den Workshops nehmen dann in unterschiedlicher Zusammensetzung Mitglieder von moritz Magazin, moritzTV und webMoritz teil. Abends ist aber auch Platz für Freizeit. So kann man an einem Wochenende auf einen Schlag viele Leute kennenlernen und erfährt gleichzeitig etwas über redaktionelles und fotografisches Arbeiten.

Gekocht wird selbst vor Ort (auch vegetarisch) und die Abreise erfolgt dann gegen Sonntag Mittag. Das ganze Wochenende kostet insgesamt für jeden Teilnehmer 15 Euro. Die Teilnahme ist über den webMoritz möglich: Schreibt uns einfach bis zum 21. Oktober 18 Uhr eine E-Mail an web@moritz-medien.de.

Foto: webMoritz-Archiv

Kurzfilmnacht 2010: Organisationsteam sucht noch Unterstützung

Auf eine verhältnismäßig lange Tradition können die Organisatoren der Kurzfilmnacht, kurz KuFiNa, in Greifswald zurückblicken: Bereits zum sechsten Mal findet das Festival statt, dieses Jahr vom 2. bis zum 3. Dezember. Mit der Vorbereitung der Filmnacht hat das Organisationsteam schon angefangen – und es werden neue Mitglieder zur Unterstützung gesucht.

Vier Mitglieder zählt das Organisationsteam der Kurzfilmnacht derzeit. Von links: Uwe, Jens, Masetto, Christoph.

„Die ursprüngliche Idee hinter der KuFiNa ist die gleiche wie heute“, erklärt Organisator Jens Leuteritz, „Wir wollten eine bestehende Kulturlücke füllen. Die Kinoszene in Greifswald ist stark eingeschränkt, ein alternatives Kino fehlt. Daher wollten wir eine Alternative bieten und Filme und deren Macher herholen.“ Der 24-jährige Geschichtsstudent erzählt treffend eine Anekdote, die ihm selbst zum Beginn seines Studiums geschildert wurde: „Wenn man was in Greifswald erleben will, dann muss es selbst machen.“ Vier Mitglieder zählt derzeit das Team der KuFiNa, die bereits bei radio 98eins mitwirkten. Den Anfang des Festivals machte die damalige Kulturbeutel-Redaktion des Radios.

Enge Zusammenarbeit mit dem CDFI

In den vergangenen Jahren war die Bandbreite der eingesendeten Filme enorm: Besonders zahlreiche Animations- und Trickfilme wurden eingesandt. Wie in jedem Jahr wird deutschlandweit an Hochschulen, die sich mit Film beschäftigen, das Festival und die Teilnahmemöglichkeiten ausgeschrieben. Hinzu kommt erstmals, dass der Wettbewerb auch in Österreich und der Schweiz ausgeschrieben werden soll. Aber auch aus Greifswald kommen traditionell einige Beiträge. „Viele von diesen stammen von Studierenden des Caspar-David-Friedrich-Instituts, mit dem wir eng zusammenarbeiten“, erläutert Jens. Das Institut stellt den Machern der KuFiNa Räumlichkeiten in der Medienwerkstatt, Schnittplätze und Videotechnik, zur Verfügung.

Neues Konzept: Zwei Tage statt nur eine Nacht

Besonders die Medienwerkstatt als Veranstaltungsort wird auf Grund des Ambientes und der vorhandenen Technik von dem KuFiNa-Team geschätzt. Problematisch erwies sich allerdings, dass die Räumlichkeiten begrenzt und deswegen in den vergangenen Jahren viele Besucher nicht mehr reingekommen sind. „Daher wird unser Konzept in diesem Jahr ausgebaut“, schildert Jens Leuteritz, „Das Festival wird nun zwei Tage lang gehen: Am ersten Tag findet die klassische KuFiNa statt, quasi die Premiere mit Buffet und Preisverleihung. Am zweiten Tag können sich die Besucher noch mal alle Filme ansehen.“

Welche Filme es dieses Jahr zu sehen gibt? Die Zuschauer dürfen gespannt sein.

Für die Kurzfilmnacht gibt es noch einiges zu tun: Neben Ausschreibungen an den Hochschulen und PR-Arbeit in Greifswald suchen die Organisatoren aus den zahlreichen Einsendungen diejenigen Kurzfilme aus, die dann gezeigt werden sollen. Warum es sich lohnt, mitzumachen, begründet Jens: „Man kann sich auf die Fahne schreiben, die Greifswalder Kulturszene verdichtet und bereichert zu haben. Außerdem lernt man viele Leute kennen, erlebt regionale und deutschlandweite Vernetzung, kann etwas über Veranstaltungsmanagement lernen. Und das Beste: Man kann eine Menge Filme sehen.“ Die Macher der Kurzfilmnacht treffen sich wöchentlich mit Beginn der Vorlesungszeit in den Räumen von radio 98eins, um die sechste Auflage des Festivals zu einer ganz Besonderen zu machen. Jeder sei willkommen, mitzumachen. Denn „vier Mitglieder, das sind mindestens sechs zu wenig“, meint KuFina-Mitglied Jens.

Weitere Informationen:

kufina@googlemail.com

http://kufina.de

Fotos: mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt vom KuFiNa-Team

Gender Trouble – Party am 13. August *Update Fotogalerie*

Gender Trouble lädt ein: Zu ihrer traditionellen Queerparty am 13. August, wie gewohnt in den Räumlichkeiten des Kontor-Kellers am Markt ab 23 Uhr. Ungewohnt ist das Thema des Abend: Bad Taste. Den eigenen Geschmack mal unter Beweis stellen und zeigen, wie man “gut” kombinieren kann. Kariertes T-Shirt zur gestreiften kurzen Hose, mit Hosenträgern, Federboa und neongelber Nylonstrumpfhose? Dem (schlechten) Geschmack sind keine Grenzen gesetzt, alles ist erlaubt.

Der Flyer lässt bereits erahnen, was einen bei der Bad-Taste-Party erwarten wird.

Die Queerpartys, die jeden zweiten Freitag im Monat stattfinden, werden von der AG Gender Trouble unter dem Vorsitzenden Tommy Kube ehrenamtlich organisiert. Die AG-Mitglieder treffen sich immer montags vor den Partys, neue Gäste sind willkommen. Die Bad-Taste-Party beginnt um 23 Uhr.

Flyer: Gender Trouble

Fotos: Kilian Dorner

Jusos fordern Semesterticket für MV

Stephan Schumann ist neuer Juso-Vorsitzender des Kreisverbandes Greifswald-Ostvorpommern.

Um sich auf die Kreisgebietsreform vorzubereiten, haben die Greifswalder Jusos einstimmig eine Arbeitsgemeinschaft (AG) gegründet, da der jetzige Kreisverband Greifswald Ostvorpommern im Oktober im Juso-Kreisverband Südvorpommern aufgehen soll. Dies bedeutet eine Fusion mit den Jusos Uecker-Randow. Stephan Schumann wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt, ohne Gegenstimmen wurden Marlene Sindt und Philipp Klein (eine Enthaltung) zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Auf Beisitzer wurde verzichtet. Gegenüber dem webMoritz äußerte Stephan Schumann nach der Gründungsversammlung: „Ich möchte die bisherige Arbeit fortführen, hoffe dass die Fusion gelingt und werde im Großkreis sehr aktiv sein.“

Diskussion um NPD-Verbotsverfahren

Unter der Präsidiumsleitung von Carsten Schönebeck fassten die Jusos verschiedene Beschlüsse. So fordern sie die Abschaffung der Wehrpflicht und wollen sich im neuen Semester mit dem Zivildienstbereich in Form einer Veranstaltung und Diskussionen beschäftigen. Einstimmig befürwortet wurde auch, Segeln als Fach an den Greifswalder Schulen einzuführen, um Schülern die Möglichkeit zu geben, diese Küstensportart zu erlernen und die „Teamworkfähigkeit“ zu stärken. Länger diskutierten die Jusos über die rechtsextreme Szene und wie man ihr begegnet. Fünf Jusos und damit die Mehrheit forderten ein erneutes NPD-Verbotsverfahren, drei Jusos waren anderer Ansicht, die die NPD nur offen mit inhaltlichen Diskussionen bekämpfen wollen.

Martin Hackbarth neuer JHG-Vorsitzender

Martin Hackbarth ist neuer Vorsitzender der Juso-Hochschulgruppe

Bei der Juso-Hochschulgruppe wurde Martin Hackbarth mit acht Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen zum neuen Vorsitzenden als Nachfolger von Paul Greve gewählt. „Ich möchte den erfolgreichen Weg fortführen“, sagte er nach seiner Wahl. Die Juso-HSG lehnte einstimmig das Stipendienprogramm der Bundesregierung ab, weil davon nur wohlhabende Studenten gefördert würden, die diese Unterstützung nicht benötigten. Stattdessen forderten sie eine Bafög-Reform, um bedürftige Studenten besser zu unterstützen. Bei zwei Gegenstimmen sprechen sich die Jusos für die Einführung eines Semestertickets aus, dass den Geltungsbereichs des MV-Tickets hat. Die Hochschulleitung fordern die Jusos auf, dass „Versprechen auf der Website den Tatsachen entsprechen“ und spielen damit auf verwaiste Lehrstühle an, wozu auch gehöre, dass mit „dem Lockvogelangebot zulassungsfreie Einschreibung“ einer großen Zahl der Studierenden gerecht zu werden und „nicht dadurch betrogen werden“, heißt es in dem Antrag.

Fotos: Stephan Schumann (Privat), Martin Hackbarth (Privat), Juso-Logo (Jusos)