Audimax wiedereingeweiht

Prof. Berthold Beitz und Rektor Prof. Rainer Westermann

Prof. Berthold Beitz und Rektor Prof. Rainer Westermann

Manche Studenten waren am Mittwoch etwas verwundert, als sie erfuhren, dass wegen der Wiedereinweihung des Audimax ihre Vorlesung in andere Hörsäle verlegt worden war. „Die sind doch schon seit Wochen fertig, es sind doch sogar schon die ersten Schmierereien auf den Pulten“, entfuhr es einem Studenten. Das ist zwar richtig, dennoch wurde das Audimax, dessen Renovierung bereits im September abgeschlossen war, erst vorgestern wiedereingeweiht.

Anwesend war auch Berthold Beitz, der große Förderer der Greifswalder Uni, der vielen Studenten jedoch nur durch den nach ihm benannten Bertold-Beitz-Platz am neuen Campus bekannt ist, an dem unter anderem die neue Universitätsbilbiothek liegt. Der 95-Jährige, nach dem jüngst eine Professur für Menschenrechte in Harvard benannt wurde, ist Kuratoriumsvorsitzender der mächtigen Krupp-Stiftung, die von dem Gesamtkosten von gut 2 Millionen Euro für die Restauration etwa die Hälfte übernommen hat. Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass die Krupp-Stiftung für die Universität gespendet hat. Auch an der Finanzierung des Krupp-Wissenschaftskolleg ist die Stiftung erheblich beteiligt. (mehr …)

Der AStA persönlich (5): Angelika Meißner

Der AStA kämpft für uns und unsere Interessen gegenüber der Universität und gegenüber dem Land. Der AStA ist aber nicht nur Interessenvertretung der Studenten, sondern er bietet zudem viel Service und Informationen. Daran arbeiten 15 Referent

en tagtäglich. Der webMoritz stellt sie Euch in einer

kleinen Serie persönlich vor:

Angelika Meißner

  • kommt aus Berlin
  • studiert Lehramt auf Gymnasium in den Fächern Deutsch und Philosophie, im 11. Semester
  • Co-Referentin für Studienfinanzierung
  • Wenn ihr Fragen zum BAföG, zu Krediten oder Stipendien habt oder einen Job sucht, dann schickt mir eine Email an bafoeg [at] asta-greifswald.de oder schaut einfach im AStA-Büro vorbei.

Warum hast Du dich beim AStA beworben?

Trotz Unterstützung meiner Familie brauchte ich einen Zuverdienst. Es erschien mir sinnvoll, für den AStA zu arbeiten: Ich kann Studenten helfen. Mit dem BAföG kenne ich mich durch eigene gesammelte Erfahrungen gut aus. Stupide Fließbandarbeit ist nichts für mich.

Was muss an der Uni besser werden?

Wir benötigen dringend mehr Lehrkräfte und eine höhere Raumkapazität für universitäre Veranstaltungen.

Das wichtigste hochschulpolitische Thema ist Deiner Meinung nach (zurzeit)…

Der Versuch von Schwerin verdeckte Studiengebühren einzuführen.

Viele Leute haben Angst vor Hochschulpolitik. Was sagst du diesen Studenten?

Woher kommt die Angst vor der Hochschulpolitik? Wegen fehlenden Wissen über uns? Dagegen können wir was tun! Informiert euch über das StuPa und dem AStA auf unseren Seiten oder kommt einfach ins AStA-Büro vorbei oder nehmt als Gäste an unseren Sitzungen teil. Gäste sind uns immer willkommen.

Wenn du einen Tag Rektorin der Universität wärst…

Würde ich es irgendwie hinkriegen, länger als einen Tag Rektorin zu sein.

Deine Lieblingslocation am Abend ist… ?

Ich habe mehrere Lieblingsorte: Wallensteinkeller, der Hafen, Ravic u.a.

In Greifswald zu studieren ist super, weil…

Alle Wege hier so kurz sind. Man kann schnell seine Freunde treffen, zum Strand fahren, das schöne Wetter genießen – wenn es nicht gerade regnet.

Entspannung ist für Dich…

Zum Beispiel ein Softeis zu schlecken und sich dabei die Sonne ins Gesicht strahlen zu lassen.

Foto: Marco Herzog

Uni-Förderverein verliert Gemeinnützigkeit

Das Finanzamt Greifswald entzog dem Förderverein der Universität (der „Gesellschaft von Freunden und Förderern der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald e.V.“)  die Gemeinnützigkeit. Das bedeutet konkret vor allem, dass Spenden an den Verein nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden können. Möglicherweise gilt das auch rückwirkend für die letzten drei Jahre.

Das Finanzamt entschied sich zu diesen Schritt, weil der Verein zwar zahlreiche Gelder eingenommen hat, aber nur deutlich weniger wieder ausgab. Der Verein ist als Verwalter von Drittmitteln verpflichtet, diese zügig ihrem eigentlichen Ziel – also der Uni – zukommen zu lassen. (mehr …)

24h-Vorlesung: Wenn der Hörsaal das Bett ersetzt

Nicht viel lässt auf das bevorstehende Ereignis schließen. Vor dem Audimax stehen nur wenig Fahrräder und keine Menschenseele ist zu sehen. Dabei betrieb der AStA im Vorfeld intensiv Werbung.

Im Audimax findet heute die inzwischen siebte Greifswalder 24-Stunden Vorlesung statt. Die Erste organisierten Studenten im Jahr 2002 als Reaktion auf vom Land geplanten massiven Stellenkürzungen an der Universität.

Es geht los. Um 18 Uhr steht zunächst Landes-Bildungsminister Henry Tesch auf dem Plan. Er spricht über die besondere Beziehung Mecklenburg-Vorpommerns zu Israel und insbesondere über die Internationale Schule für Holocaust-Studien Yad Vashem. In dem Vortrag eröffnet der Bildungsminister seine ganz persönliche Beziehung zu diesem Projekt. Sein Vortrag enthält private Foto und Anekdoten seines Israelaufenthaltes. Im noch halbgefüllten Hörsaal herrscht eine lockere Atmosphäre. Einige Studenten sind irritiert über das Thema. Sie hätten sich mehr zu aktuellen Landespolitischen Themen erhofft, etwa der umstrittenen Einführung von 50 Euro Verwaltungsgebühren (webMoritz berichtete).

Schlaf mein Kind... Nicht alle hielten durch. Die 24 Stunden Vorlesung hielten manche nicht stand (Symbolbild); Bildquelle: AndiH via Flickr

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Meine Ersti-Woche: Hell-Dunkel-Hell-Dunkel…

Die Gewissheit: Im September fangen wir in Greifswald an zu studieren. Mit dem Leporello bewaffnet, kamen wir Anfang Oktober in der kleinen Hansestadt an. Erste Aufgabe: Wohnung finden. Für viele von uns ein schwieriges Unterfangen – suchen wir doch

das erste Mal im Leben eine eigene Wohnung. Doch der Wohnungsmarkt begrüßt uns mit offenen Armen: Schon nach der ersten Woche haben wir unsere Unterkunft!

Ach ja, wir, dass sind Karla, Stephan und Christian. Wir kannten uns eigentlich zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Kennengelernt haben wir uns während der Ersti-Woche. Die startete am Montagmittag in der Mensa. „Jede-Tüte-Eine-Neue-Welt“ abgreifen und Tutoren kennenlernen. Unsere Tutoren – Jan und Jonas – stehen von uns von nun an während der ganzen Woche zur Seite – klasse!

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StuPa-Abgeordnete stellen jetzt Jusos-Vorstand

Eric Hartmann (Foto: Jusos)

Hartmann

Der Juso-Kreisverband Greifswald-Ostvorpommern hat am Samstag, dem 25. Oktober, einen neuen Vorstand gewählt. Alle vier Vorstandsposten werden nun von StuPa-Abgeordneten besetzt.  Der neue Voristzende ist Eric Hartmann, der auch schon Mitglied des bisherigen Vorstands war. Er studiert Politik- und Kommunikationswissenschaften im fünften Semester. Hartmann löst den bisherigen Vorsitzenden Thomas Behm ab. Er sitzt nicht mehr im Kreisvorstand, ist aber nach wie vor Mitglied im Landesvorstand der Jusos.

Stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands sind Jaana-Leena Rode (stellvertretende StuPa-Präsidentin) und Stephan Schumann. Die beiden sitzen ebenfalls im StuPa, Jaana-Leena Rode ist dessen stellvertretende Vorsitzende. Sie war ebenfalls bereits vor den Neuwahlen Vorstandsmitglied im Kreisverband. Jaana-Leena Rode ist Deutsch-Finnin und wuchs in Finnland auf. In Greifswald studiert sie Germanistik Deutsch als Fremdsprache und Fennistik. Stephan Schumann ist neu im Vorstand, stammt aus Dresden und studiert Geschichte, Philosophie und Religion auf Gymnasiallehramt.

Die Stupa-Abgeordnete Leila Kleber wurde zur neuen Vorsitzenden der Hochschulgruppe gewählt. Sie übernimmt das Amt von Jaana-Leena Rode.

Die Jusos ließen verlauten, sie hätten bei ihrer Zusammenkunft am 25. Oktober „einige weitere Entscheidungen für die Arbeit bis zur nächsten Kreisvollversammlung getroffen“. Welche das genau waren, erläuterten sie nicht. Sie stellen lediglich in Aussicht, „zu gegebener Zeit über konkrete Ergebnisse und Projekte“ informieren zu wollen.

Bildquelle: jusos-greisfwald.de