Live-Ticker zur Vollversammlung im SoSe 2026

Live-Ticker zur Vollversammlung im SoSe 2026

Die Vollversammlung der Studierendenschaft findet jedes Semester einmal statt. Sie kennzeichnet eines der zentralen Instrumente unserer Uni, über das die Studierendenschaft die Hochschulpolitik mitgestalten kann. Das Besondere an der VV ist, dass ihr alle bis vor Kurzem die Möglichkeit hattet Anträge einzureichen, denen sich dann die gesamte Studierendenschaft zumindest für einen kurzen Moment widmen muss. 

Um beschlussfähig zu sein müssen bei der Vollversammlung vor Ort mindestens 3% der Studierendenschaft anwesend sein. Schaut also bitte und gerne vorbei, wenn es euch möglich ist. Falls das Verfolgen der VV in Präsenz für euch gar keine Option ist, laden wir euch herzlich zu unserem Live-Ticker ein, um über das Geschehen im Bilde zu sein. 

In jedem Fall könnten für euch die folgenden Links interessant sein:

Hier findet ihr die Geschäftsordnung der VV
(hier steht alles drin, was ihr zum Ablauf der Sitzung wissen müsst)

Hier findet ihr die vorläufige Tagesordnung mit dem Drucksachenpaket
(enthalten sind genauere Infos zu den einzelnen Tagesordnungspunkten, u.a. umfangreichere Erklärungen zu den Anträgen)

Hier geht es zum VV-Bingo!

Wir wünschen euch viel Spaß und eine ertragreiche Vollversammlung.


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Informationen aus dem Studierendenparlament

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Antrag „Für ein BAföG, das zum Leben reicht!“

TOP 6 Antrag „Erhalt des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaften“

TOP 7 Antrag „Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung sichern!“

TOP 8 Antrag „Zwischen „Atemlos durch die Nacht“ und „Highway to hell“ – Erste-Hilfe
Kurse für die Studierendenschaft“

TOP 9 Antrag „Mensa für Alle!“

TOP 10 Antrag „Sitzgelegenheiten im Apfelgarten“

TOP 11 Antrag „Essen retten – „Fairteiler-Kühlschrank“ an den Mensen“

TOP 12 Antrag „Mensa Innovations KI-Küchenroboter CA-1 by Circus Group“

TOP 13 Sonstiges


Hier startet ab 14:15Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch: Namid, Malte, Josi, Jette, David

Beginn der Sitzung: 14:16 Uhr

Die Vollversammlung beginnt um 14:16 Uhr mit einem herzlichen Hallihallo!

Das Tagespräsidium führen heute Grey (er/ihm) und Falk (er/ihm).

Grey verliest die Grundlagen und Regeln der Vollversammlung.

Er verweist unter anderem auf die Mikrofone in den zwei Aufgängen, die für die Wortmeldungen genutzt werden.

Wir verweisen hier auf die Geschäftordnung der Vollversammlung, welche oben verlinkt ist. 

Wir sind mit 287 anwesenden Studierenden beschlussfähig!

Es wird über die Tagesordnung abgestimmt. 

Die Tagesordnung wird angenommen.

Louise und Tim stellen sich als Präsidium des Studierendenparlaments vor. 

Tim stellt die Arbeit im StuPa vor.

Er weist darauf hin, dass das Präsidium auch eine Sprechstunde anbietet für Menschen, die einen Antrag einbringen wollen, aber vorher eine Rückmeldung einholen wollen.

Louise ergänzt, dass auch die AStA-Referate im StuPa gewählt wird. Sie wirbt dafür, sich auf die Referate zu bewerben.

Noch frei sind bspw. noch der Vorsitz, das Finanzreferat oder das Referat für politische Bildung, 

Louise erläutert, was im StuPa seit der letzten Vollversammlung passiert ist.

Ein Beispiel sei die Ringvorlesung „Was ist schon neutral?“, welche nach einem Antrag zum Thema „Hochschulen zeigen Haltung“ vom ehemaligen studentischen Prorektor Lukas initiiert wurde.

Sie zählt weitere Anträge auf wie das Belüftungssystem in der Cafeteria sowie die plastikfreien Verpackungen in den Mensen.

Es gibt einen breiten Applaus.

Grey weist noch daraufhin, dass man den AStA jederzeit über Instagram, Mail oder in einer Bürostunde erreichen könne. 

Es gibt keine Fragen oder Anregungen aus der Studierendenschaft.

14:30 Uhr 

Lucas (alle Pronomen) stellt den ersten Antrag vor.

Lucas startet mit einer Anekdote zur Aktualität und verweist auf seinen Antragstext.

 Es gibt breiten Applaus. 

Die Generaldebatte wird eröffnet und wird ohne Redebeiträge wieder geschlossen. 

Es gibt auch keine Änderungsdebatte. 

Der Antrag wird mit einer Enthaltung angenommen und erntet Applaus.

Es folgt der zweite Antrag, vorgestellt durch Paul.

Er erklärt, es stehe zur Debatte, das Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft weiter zu kürzen. 

Die Musikwissenschaft träge zur vielfältigen Kulturlandschaft der Uni in Greifswald bei. 

Der Antrag erntet starken Applaus.

Mit einem „Who Who“ wird das Mikro getestet und für angeschaltet befunden.

Ein Beitrag zur Generaldebatte von Stefan Kessler, Dekan der Philosophischen Fakultät: Hinweis darauf, dass irgendwo gespart werden müsse und man abwägen solle, wo dies sonst möglich sei. 

Der Antrag stelle eine sehr singuläre Sicht auf die Fakultätsfinanzen dar, da für den Erhalt anderer Aspekte gespart werden müsse. 

Er weist darauf hin, dass der Antrag auch erklären solle, wo stattdessen gekürzt werden könne.

Jonathan sagt, dass sie sich dessen bewusst seien. Er sei der Meinung, dass an anderen Stellen gekürzt werden könne, aber er sich hinter die Musikwissenschaft stellen wolle und das Institut in der Form erhalten bleiben müsse.

Wo stattdessen gekürzt werden solle, sei aber Sache der Institute.

Die aktuelle studentische Prorektorin, Patrizia (sie/ihr), meldet sich ebenfalls zu Wort. 

Sie weist daraufhin, dass das Institut wie alle anderen sparen müsse und der Ort der Einsparung vom Institut selbst bestimmt werde.

Mara meldet sich aus dem FSR Musik, sie kritisiere die allgemeinen Kürzungen in Forschung und Lehre, aber finde es besonders schade, dass gerade die Musikwissenschaften eingekürzt werden solle. 

Jemand aus dem Fakultätsrat (sie/ihr) merkt an, dass es nicht, wie im Antrag geschrieben, möglich sei, gar nicht einzusparen. Im Fakultätsrat seien sehr viele Wege besprochen wurden, wo man im Kleinen sparen kann.

Jonathan weist darauf hin, dass der Antrag die Struktur des Institutes erhalten werden soll. Es könne trotzdem auch Einsparungen geben.

Patrizia möchte sich Jonathan anschließen. Es ginge nicht um „keine Einsparungen“, sondern eher darum, dass die Einschreibung eines Studiengangs beendet wurde.

Paul weist daraufhin, dass die Signalwirkung des Immatrikulationsstopps das sei, was primär bekämpft werden müsse.

Die gleiche Person aus dem Fakultätsrat weist nochmal darauf hin, dass schon stark-einschränkende Vorschläge für Einsparungen gemacht worden seien, wie etwa die Zusammenlegung zweier Professuren zu einer. Davon sei dann auch der Leiter der Bachwoche betroffen und perspektivisch werde sich das sicherlich auch auf die Bachwoche auswirken. 

Robert findet es tragisch, wie stark eingespart werden muss. Daher spricht er sich auch für ein solidarisches Einstehen gegenüber dem Land aus.

Christiane (sie/ihr) unterstützt die Vorredner*innen und bringt ein Zitat an. Sie kritisiert, dass sich jemand von der Uni zu diesem Thema geäußert hat, da dieses Gremium ja zum Austausch unter Studierenden diene.

Alex aus dem FSR Musik macht nochmal darauf aufmerksam, dass die Immatrikulationssaussetzung wohl hinter dem Rücken des Dekanats und Rektorats geschehen sei und ruft kleine Institute auf, auf sich aufzupassen.

Elisabeth meldet sich zu Wort und plädiert für Einigkeit in der Studierenschaft bei diesem Thema.

Die Generaldebatte wird geschlossen und die Änderungsantragsdebatte startet. 

Es liegt ein Änderungsantrag vor, der von Lucas eingebracht wird.

Es gehe nur darum, den Antrag gendergerecht zu formulieren. 

Paul nimmt den Antrag zunächst nicht an, er sei ein großer Verfechter des generischen Maskulinums, er finde, es seien alle damit gemeint.

Es gibt laute Buh-Rufe und jemand meint „Das kann doch nur vom RCDS kommen!“.

Es gibt einen Ordnungsruf von Grey und damit den ersten BINGO!-Ruf. 

Jonathan schlägt vor, den Antrag auf beide binären Geschlechter zu ändern. 

Dieser Vorschlag wird von Paul und Lucas akzeptiert. 

Der geänderte Antrag wird so angenommen. 

Timo und Nicolas bringen den Antrag ein.

Es gehe darum, dass auch in der Psychotherapie-Ausbildung gespart wird und dies große Konsequenzen nach sich ziehe. 

Sie würde bitten, einen „Brandbrief“ zu schreiben und verweisen auf den Antragstext.

Es gibt keine Wortbeiträge in der Generaldebatte.

Es wird auch die Änderungsantragsdebatte ohne einen Änderungsantrag geschlossen. 

Einstimmig wird dieser Antrag angenommmen. 

14:55 Uhr

Kurse für die Studierendenschaft“

Jasmin (sie/ihr) und Eva (sie/ihr) bringen den Antrag ein. 

Sie wünschen sich einen Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen des Hochschulsports, der mindestens 9x45min geht und ein abschließendes Zertifikat ermöglicht.

Dies könne unter anderem auch für einen Führerschein genutzt werden. 

Julian bringt an, dass es die AG EH-MED gäbe, die ehrenamtlich bereits Kurse anbietet. Für Material fallen wohl Kosten an, aber er könne sich eine Kooperation mit dem Hochschulsport vorstellen.

Am Donnerstag gäbe es auch ein Teammeeting, bei dem man sich einbringen könne. 

Es gibt keine weiteren Redebeiträge und wir kommen zur Änderungsantragsdebatte.

Es wird auf einen Änderungsantrag gewartet. 

Der Änderungsantrag wird von den Antragstellenden angenommen.

Der Antrag wird in geänderter Form mit zwei Gegenstimmen angenommen.

15:02 Uhr

Lucas bringt einen weiteren Antrag ein. Er weist darauf hin, dass die Kultur in Greifswald immer mehr verfalle. Er möchte Pati (Patrizia) damit beauftragen, sich im Rektorat für die Nutzung der alten Mensa für studentische Kultur einzusetzen.

Patrizia findet den Antrag sehr gut und sehr richtig. Aktuell befände sich die Sache beim Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamt (SBL) und letztlich entscheide das Land, was mit dem Gebäude passiere. Dennoch fände sie es ganz wichtig, sich dort mit einzubringen und sich dafür auszusprechen.

Grey ergänzt, dass sich auch die Initiative Mensa bereits damit befasse.

Die Generaldebatte wird geschlossen und die Änderungsantragsdebatte ebenfalls ohne Änderungsantrag.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

15:06 Uhr

Wanda und Inga sind für den FSR Jura da und weisen darauf hin, dass der Apfelgarten eine schönere Atmosphäre zum Lernen bieten würde.

Die Generaldebatte und Änderungsantragsdebatte werden ohne Beiträge geschlossen.

Der Antrag wird angenommen.

15:07 Uhr

Jasmin (sie/ihr) und Eva (sie/ihr) möchten den Mensaausschuss damit beauftragen, zu prüfen, inwiefern ein Verteilerkühlschrank wie bereits an der Uni Eberswalde etabliert möglich wär.

Sie würden sich das ein bisschen wie einen Bücherbaum vorstellen – nur eben mit Lebensmitteln.

Allan (er/ihm) unterstützt den Antrag grundsätzlich, hinterfragt aber, inwiefern das praktikabel wäre. Er habe nach so einem Kühlschrank gegoogelt und es schien ihm, als ob Unternehmen Essen da reinstellen würden und nicht Studierende. Er äußert Bedenken, dass sich der Kühlschrank zu einem „Seuchen“-schrank werde.

Jasmin antwortet, dass es deswegen daum gehe, den Mensaausschuss damit zu beauftragen.

Emilia (sie/ihr) unterstützt den Antrag und schlägt vor, den Antrag auf ungekühlt haltbare Lebensmittel auszuweiten, weil das einfacher umzusetzen wäre.

Sie hat die Befürchtung, dass sonst die Wartung und Pflege eines Kühlsystems eine zu große Hürde darstelle und der Umsetzung im Weg stünde.

Sie bereitet dazu einen Änderungsantrag vor.

Es gibt zudem einen formalen Änderungsantrag des Präsidiums, der von den Antragstellenden angenommen wird.

Der Antrag wird in der geänderten Form einstimmig angenommen.

15:16 Uhr

Max (er/ihm) stellt den Antrag. 

Er stellt den Roboter vor und erklärt, dass dieser Roboter viele Gerichte aus unterschiedlichen Zutaten auf Wunsch zubereiten könnte.

Die Generaldebatte startet. 

Eine Person meint, dass sie den mal gegooglet hätte. Das sei eine KI von Meta und würde 250.000€ Euro kosten.

Allan meint, dass das ebenfalls seine Frage wäre. 

Max korrigiert, dass 250.000 Euro die Obergrenze sei. Die Spanne gehe von 100.00 Euro bis 250.000 Euro.

Robert bedankt sich für den interessanten Vorschlag. Laut ihm müsse das nicht die Uni, sondern das Studierendenwerk anschaffen, das noch weniger Geld hätte. Aktuell würden wir für die Beitz-Mensa, die kleine Mensa und das Klinikum das Essen produzieren und sparen uns dadurch sogar Geld.

Es wird ein GO-Antrag auf Abschluss der Redeliste gestellt.

Es kommt zur Änderungsantragsdebatte. 

Es gibt keine Änderungsanträge.

Der Antrag wird abgelehnt.

15:22 Uhr

Grey dankt den Organisierenden der VV.

Charlotte (sie/ihr) bringt ein, dass man das Licht auf den Toiletten im ELP nicht ausmachen könne, was für neurodivergente Personen sehr anstrengend sei und man die Umwelt und Finanzen schonen könnte.

Es wird vorgeschlagen, das Anliegen in einer Email an das StuPa zu schreiben. 

Der TOP wird geschlossen und Grey wünscht allen einen schönen Nachmittag.

Kommt alle gut nach Hause und genießt den Abend!

Ende der Vollversammlung ist um 15:24 Uhr.


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

»Für uns ist der Lockdown nicht vorbei«

»Für uns ist der Lockdown nicht vorbei«

Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue Syndrom. Kurz: ME/CFS. Von Bagatellisierung und medizinischer Ignoranz. Und vom Studium ohne die Möglichkeit, in den Hörsaal zu kommen.


Von: Namid Joschko

1969 klassifizierte die Weltgesundheitsorganisation ME/CFS als neurologische Krankheit. Weitaus früher, seit den 1930er Jahren war die Symptomatik bekannt. Jetzt ist es 2026 und medizinische Studien gibt es kaum, in etwa so viele wie schon in den 1980ern.  

Die Krankheit ME/CFS schränkt Menschen schwer ein und führt teilweise zu vollständiger Isolation. Ein Großteil der Betroffenen ist arbeitsunfähig, etwa ein Viertel nicht mehr in der Lage, das Haus zu verlassen. Neben dem individuellen Leiden kostet die Erkrankung die Deutsche Gesellschaft jährlich viele Milliarden durch Arbeitsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit und Steuereinbußen. Wie kann es sein, dass noch immer kaum Forschung betrieben wird? 

Mit den Augen von Betroffenen

Ich spreche mit drei erkrankten Menschen. Joy ist 30 Jahre alt und lebt in Greifswald, Sandra ist 31 und ebenfalls Greifswalderin und Simon ist 21 Jahre alt und lebt in Stralsund. Sie geben uns Einblick, was die Krankheit mit ihnen macht und was sie für ihr Leben bedeutet. 

ME/CFS tritt in der Regel nach einer Infektion auf. Im Zusammenhang mit COVID-19 erkranken immer mehr Menschen. Die Diagnose ist umfangreich und es müssen viele Parameter getestet werden. Obwohl eine Diagnose nicht mehr nur durch Ausschluss anderer Krankheiten gestellt werden kann, ist das häufig noch immer bezeichnend für den Prozess. Das kann sich über Jahre ziehen und ist körperlich und geistig extrem belastend, wie Simon mir erzählt. Er muss wegen der Schwere der Krankheit sein Studium pausieren.

Es gibt konkret definierte Symptomkomplexe, die für die Diagnose herangezogen werden können. Beispielhaft dafür sind die Kanadischen Kriterien von 2003, die offen zugänglich auf der Internetseite der Charité als Fragebogen zu finden sind. Die Informationen liegen also vor. Die Krankheit wird hauptsächlich charakterisiert durch ihr Leitsymptom, die Post-Exertionelle Malaise, kurz PEM. Das bedeutet, nach körperlichen oder geistigen Anstrengungen – das können je nach Schwere bereits ein Gang zur Toilette, bloßes Kopfheben, ein Gespräch oder emotionale Aktivität sein – kommt es zum »Crash«. Der äußert sich durch Symptome wie Fieber, Fatigue, Schwellungen, Schmerzen, kognitive Störungen, Schlafstörungen, Schwindel, extreme Schwäche und Herzrasen. Das ist nur eine Auswahl. Die Symptome können sich bei einem Crash verschlimmern oder es können neue hinzukommen.

Es gibt ein zentrales Problem. Alle Betroffenen erzählen mir im Gespräch, dass die einen wahren Ärzt*innenmarathon hinter sich haben, weil ihre ursprünglichen Hausärzt*innen die Erkrankung nicht kannten und sich auch mit der Krankheit nicht auseinandersetzen wollten, als sie darauf aufmerksam gemacht wurden. Auf die verzweifelte Nachfrage, wie es nun weitergehen solle, bekam Sandra die Antwort: »Wird schon, warten Sie ab, Sie sind jung. Machen Sie weiter Sport.« Das ist eine häufig getroffene Empfehlung, die für Betroffene lebensgefährlich sein kann. Sandra ist diesen Empfehlungen erst gefolgt und ihr Zustand hat sich stark verschlechtert, sodass sie mittlerweile ab Gehstrecken von etwa 1,5 Kilometern auf einen Rollstuhl angewiesen ist, auf kurze Strecken und öffentlichen Nahverkehr.

Joy erzählt mir, dass ihr Hausarzt ihr erklärt hätte, ihr Zustand müsse psychisch bedingt sein. Bei vielen Ärzt*innen wird ihre Symptomatik nicht ernst genommen. Erst als ihre Psychotherapeutin sie zu einer neuen Ärztin begleitete und klarstellte, dass die Ursachen nicht psychosomatisch sein können, wird ihr ME/CFS diagnostiziert. Auch hier kommen die erwähnten Kanadischen Kriterien zum Einsatz. Dass die Psychotherapeutin erkannt hat, dass die Ursachen körperlich sind, ist allerdings eher ein Glücksfall. Auch unter Therapeut*innen ist die Krankheit noch nicht ausreichend bekannt.

Forderungen an Institutionen

Ein medizinisches Problem muss in erster Linie medizinisch gelöst werden. Dafür ist es nötig, das Leitsymptom PEM verbindlich anzuerkennen und in Forschung und Behandlung zu berücksichtigen. Das klingt banal, ist aber nach wie vor nicht vollständig geschehen. Ist das geschehen, muss die Forschung an ME/CFS höhere Priorität bekommen. Zum Ausbau der Forschung werden Fördergelder benötigt, die transparent und zweckgebunden vergeben werden.

Damit das passieren kann, muss die Krankheit sichtbar werden. Ärzt*innen müssen umfassend informiert und Kompetenzzentren mit Schwerpunkt auf ME/CFS eingerichtet werden. 

Ohne Anerkennung der Krankheit ist auch die Versorgung der Betroffenen mit großen Hürden verbunden. Anträge auf Nachteilsausgleiche, Schwerbehindertenfeststellung und Pflegegeld bedürfen einem hohen Aufwand, weil dafür Atteste nötig sind, die Ärzt*innen ausstellen müssen.

»Die Zeit läuft ab – unser Leben zerrinnt!«
Motto der #LiegendDemo 2026 
in Greifswald

Hilfe zur Selbsthilfe

In einem System, in dem institutionelle Hilfe den Bedarf nicht deckt, bleibt Betroffenen vor allem die Vernetzung untereinander. Alle Betroffenen erzählen mir, dass sie viele diagnostische Schritte auf ihrem Weg selbst initiieren mussten. Das geht aber nur, wenn sie sich selbst intensiv mit der Krankheit auseinandersetzen und Tipps von anderen Betroffenen bekommen, wie es in Selbsthilfegruppen möglich ist. Ich frage mich, wie die Arbeit in diesen Selbsthilfegruppen aussieht. Beate Bobsin hat eine Antwort für mich. Sie begleitet die für Menschen mit Long Covid in Stralsund.

Der Fokus der Selbsthilfe liegt auf Austausch untereinander, wie sie erzählt. Ein wichtiger Anlaufpunk für Informationen und gegenseitige Hilfe aus der Erfahrung mit der Krankheit. Aber auch der Austausch mit Ärzt*innen und Therapeut*innen ist Teil der Arbeit, um sie auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Selbsthilfegruppen können Betroffene an medizinisches Fachpersonal vermittelt werden. Ein unterschätzter Faktor sind bürokratische Hürden, etwa Anträge auf Nachteilsausgleiche, Schwerbehindertenfeststellung und Pflegegeld, die zum Teil vor Gericht landen. Hier versucht die Selbsthilfe, Barrieren zu bekämpfen.

So ist es bezeichnend, dass der stille Protest gegen die Bagatellisierung und die Unsichtbarkeit der Krankheit unter höchster Anstrengung durch Betroffene selbst organisiert wird. Die Initiative #LiegendDemo setzt sich ein für Sichtbarkeit in der Gesellschaft und Forschungsausbau. Beate Bobsin stemmt die Arbeit in der Selbsthilfegruppe ebenso als Betroffene der Erkrankung.

ME/CFS ist aktuell nicht heilbar. Alle Behandlung erfolgt symptomorientiert. Das wichtigste Hilfsmittel aktuell für Betroffene ist das »Pacing«. Das Konzept ist, sich die Kraft langfristig einzuteilen und konsequent durchzuhalten. Das schont die Kapazitäten und bereitet auf Anstrengungen vor, bedeutet aber, langfristig unter der schon herabgesetzten Belastungsgrenze bleiben zu müssen. Ohne Pacing wäre es vielen nicht möglich, einkaufen, zu Ärzt*innen oder Prüfungen zu gehen. 

»Keiner sieht, dass wir, wenn wir jetzt nach Hause kommen, ins Bett müssen
oder für die nächsten Tage gar nicht mehr raus oder aufstehen können.«

Beate Bobsin

Ein Blick in die Greifswalder Universitätsmedizin

Ich frage mich, wie es kommt, dass viele Ärzt*innen eine so häufig auftretende Erkrankung nicht kennen. Die Antwort ist eine Gegenfrage: Woher? Es gibt zu wenig Forschung und zu wenig Lehre zu ME/CFS. Ein struktureller Mangel, den es grundlegend zu lösen gilt. Ich setze bei der Universitätsmedizin Greifswald an und frage, wie diese mit der Erkrankung umgeht. 

»Das Krankheitsbild ME/CFS ist ein wichtiges Thema, das wir im Kontext postviraler Erkrankungen und chronischer Erschöpfungszustände ernst nehmen.« – so die Pressestelle der Universitätsmedizin. Aber was heißt das konkret?

Für Patient*innen hat das Klinikum eine Post COVID Sprechstunde, die allerdings hoch frequentiert ist. Mittlerweile haben Menschen mit ME/CFS die Möglichkeit aufgenommen zu werden, das Angebot richtet sich aber primär an Menschen mit Post COVID. 

Das neu gestartete Projekt Comprehensive Long COVID Center an der Universitätsmedizin ist durch den Bund gefördert und adressiert unter anderem ME/CFS. Das Ziel sei, in dieser Struktur eine qualifizierte Diagnostik und Behandlung gewährleisten zu können und mit dem Informieren über die Krankheit Forschung und Lehre zu verknüpfen, wie mir die Pressestelle der Universitätsmedizin versichert. Betroffene wie Sandra legen ihre Hoffnung in dieses Projekt. 

All eyes on us

Was können wir tun, um unseren Teil als Zivilgesellschaft beizutragen? Auch das habe ich meine Gesprächspartner*innen gefragt. Die Antworten sind so groß wie grundlegend. Solidarität, Empathie, aktives Interesse und großflächige Aufklärung. Bei einer Krankheit, die so unbekannt ist, ist jedes Gespräch ein Schritt in Richtung Sichtbarkeit. Sichtbarkeit, die es braucht, um Förderung für Forschungsprojekte zu und eine adäquate medizinische Versorgung zu ermöglichen. Eine Bitte von Sandra ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: 

»Zu verstehen, dass ME/CFS Leben raubt, ohne dafür vorher sterben zu müssen und dass es jeden von uns treffen kann.«


Fotos: Namid Joschko

Wer behandelt morgen? – Demo für die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung

Wer behandelt morgen? – Demo für die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung

Die Reform der Psychotherapeut*innenausbildung sollte die Arbeitsbedingungen des Nachwuchses verbessern – doch die Finanzierung der Weiterbildung bleibt vielerorts ungelöst. Deshalb rufen Studierende, zukünftige Absolvent*innen und Unterstützer*innen am 23. Juni zu einer Demonstration auf dem Greifswalder Marktplatz auf. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einer verlässlichen Finanzierung der Weiterbildung und einer nachhaltigen Sicherung der psychotherapeutischen Versorgung.


Alles auf einen Blick

🧠 Demo: Finanzierung der Weiterbildung für angehende Fachpsychotherapeut*innen

📅 23.06. | 18:00 Uhr
📍 Marktplatz Greifswald

🔎 Worum geht’s überhaupt?
In Deutschland schließen jedes Jahr rund 2.500 Absolvent*innen den Master in Klinischer Psychologie und Psychotherapie nach neuem System von 2019 ab. Nach anschließender Approbationsprüfung sollte danach die Weiterbildung zur Fachpsychotherapeut*in eigentlich beginnen. Damit sollen die überaus prekären Arbeitsbedingungen nach altem System (Bachelor → Master → Ausbildung) für die Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiAs) ein Ende finden und das System an die ärztliche Weiterbildung strukturell sowie finanziell angepasst werden. Aus PiAs sollten PtWs (Psychotherapeut*innen in Weiterbildung) werden. Strukturelle Punkte der Reform, wie z. B. die Verlängerung der Weiterbildung von 3 auf 5 Jahre, wurden umgesetzt, allerdings ohne die entsprechende finanzielle Absicherung der Weiterbildung. Das führt dazu, dass die kaum vorhandenen Weiterbildungsplätze häufig deutlich unterbezahlt sind und die Betroffenen mehr leisten müssen, um sich selbst zu finanzieren, als es eigentlich in der Reform vorgesehen war. Außerdem wird das alte Ausbildungssystem 2032 endgültig auslaufen. Die bereits Approbierten und noch kommenden Studierenden nach neuem System können ihrem Wunsch, Psychotherapeut*in zu werden nicht nachgehen und werden blockiert!

⚠️ Weitere Probleme
Schon jetzt ist die Lage angespannt, der Nachwuchsmangel in der Versorgung und die Versorgungslücke für Patient*innen sind deutlich spürbar. Hinzu kommt, dass in den kommenden Jahren viele Psychotherapeut*innen in Rente gehen werden, ohne dass ausreichend Nachwuchs nachrückt. Zusätzlich hat sich die Situation durch die Honorarkürzungen von -4,5 % im ambulanten Bereich im April weiter verschärft.

📢 Forderungen
Eine verbindliche, ausreichende Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung, damit die Reform nicht ins Leere läuft und die Versorgung für Patient*innen auch langfristig gesichert wird.
Kommt zur Demo und lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!✊
(alle Angaben wurden uns von den Veranstalter*innen der Demo übermittelt!)


Die moritz.memos sind der hauseigene Kurznachrichtendienst des Webs. Behandelt werden verschiedenste aktuelle Themen rund um Greifswald und Umgebung. Also seid gespannt welche News als nächstes kommt!

StuPa-Ticker 3. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 3. Ordentliche Sitzung

Herzlich Willkommen zur dritten ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Auf dem Plan stehen unter anderem ein weiteres Mal die Wahlen der fünf unbesetzten AStA-Referate. Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet und ob die verbleibenden AStA-Positionen im dritten Anlauf besetzt werden. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die vorläufige Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Wahlen AStA

5.1 Vorsitz

5.2 Finanzen

5.3 Politische und ökologische Bildung

5.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung

5.5 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung

TOP 6 Bestätigung Delegierte ZLB Hauptversammlung

TOP 7 Bestätigung studentische Vertretung ZLB Direktorium

TOP 8 Benennung einer weiteren studentischen Vertretung für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik

TOP 9 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Namid, Leni, Allan, Jette, Emma und Pheline.

Beginn der Sitzung: 20:19 Uhr

Die Sitzung beginnt mit einem herzlichen Hallo.

Es sind 6 Stupist*innen anwesend und das StuPa ist damit nicht beschlussfähig.

Damit endet die Sitzung wieder um 20:20 Uhr.

Danke euch fürs Dranbleiben und habt einen schönen Abend!


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

StuPa-Ticker 3. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 2. Ordentliche Sitzung

Herzlich Willkommen zur zweiten ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Auf dem Plan stehen unter anderem erneut die Wahlen der sechs unbesetzten AStA-Referate, sowie einige Anträge. Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet und ob die Diskussion so heiß wird wie beim letzten Mal. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

3.1 KreativEU

3.2 Präsidium, AStA und Moritz.Medien

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Wahlen AStA

5.1 Vorsitz

5.2 Finanzen

5.3 Politische und ökologische Bildung

5.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung

5.5 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung

5.6 Veranstaltungen

TOP 6 Benennung zwei studentischer Vertretungen für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik

TOP 7 Antrag: Aufwandentschädigungen 36. Legislatur

TOP 8 Antrag: Lüftungskonzept ZUB

TOP 9 Antrag: Aufwandentschädigung Alterspräsidium

TOP NEU 10 Dringlichkeitsantrag: Aufhebung Beschluss 2024-34/29

TOP NEU 11 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Namid, David, Rudy, Niklas, Leni

Beginn der Sitzung: 20:21 Uhr

Paul schließt die Tür.

Ein zweites Klingeln kündigt den Beginn der Sitzung an.

Es sind 22 Stupist*innen anwesend, es gibt zwei Stimmübertragungen.

Das Protokoll der letzten Sitzung wird mit einer Enthaltung einstimmig angenommen.

Die Tagesordnung wird um den Punkt NEU 10 ergänzt.

Los geht es mit den Berichten, wobei zunächst eine kurze Präsentation von KreativEU eingeschoben wird

Ein Gast ist da, Frau Hartmann von KreativEU. Sie ist da, um die Hochschulallianz vorzustellen und eine Zusammenarbeit anzustreben, um mehr Studierende dafür zu gewinnen.

Sie betont, dass das Projekt alle Fakultäten und alle Studierenden betreffe!

Frau Hartmann beginnt mit ihrer Vorstellung der KreativEU.

Die Themenschwerpunkte von KreativEU umfassen (im)materielles Erbe, ökokulturelle Identität, Nachhaltigkeit, KI und Mobilität von Studierenden. Kern des Projektes sei interdisziplinäre Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme zu finden. Es gebe unterschiedliche Partnerstädte in ganz Europa.  

Besonders wichtig sei die Zusammenarbeit mit Studierenden.

Konkrete Angebote an Studierende seien die aktive Mitwirkung durch gewählte Vertretende, aber auch kurzfristiger Austausch mit Partneruniversitäten in unterschiedlichen Formaten.

Es folgt eine genauere Darstellung einiger Formate innerhalb des Projektes sowie des Verfahrens zur Teilnahme.

Eine Online-Teilnahme an den Veranstaltungen ist ebenfalls möglich.

Auf der Website der KreativEU könnt ihr euch genau über die Initiative informieren: https://kreativeu.org

Frau Hartmann ruft dazu auf, zu den Treffen der KreativEU zu kommen und teilzunehmen. Außerdem wolle sie gern über die Kanäle der Studierendenschaft darüber informieren.

Frau Hartmann bedankt sich für die Aufmarksamkeit und fragt, ob es noch Fragen gebe.

Es gibt eine Rückfrage von Emil.

Er bedankt sich für die Vorstellung des Projektes, es habe ihm geholfen, das Projekt zu verstehen. Er fragt nach, was das Ansinnen der Vorstellung sei, ob es nur um eine Information gehe oder eine Aufforderung zur Unterstützung.

Frau Hartmann antwortet darauf, dass sie hoffe, dass das Interesse weiter erregt wurde und die Präsentation ebenfalls zur Information diene.

Henry bedankt sich ebenfalls für die Vorstellung und fragt, in welcher Form die angebotenen Aufenhalte angeboten werden, wie in der Form eines Praktikas.

Frau Hartmann erwidert, dass primär im Gespräch sei, Leistungspunkte anrechnen lassen zu können. Das sei das erklärte Ziel.

Emil fragt erneut, in welchen Studiengängen sich das Projekt inhaltlich positionieren lasse.

Frau Hartmann antwortet darauf, dass sie viel über die Transformation von Kultur und Wirtschaft sprechen würden. Es werde versucht mit interdisziplinären Perspektiven auf die Probleme zu schauen. 

Im nächsten Jahr solle Bioökonomie als Hauptthema fungieren. 

Letizia fragt, wie sich das auf den Rechtswissenschaften-Studiengang beziehen könnte.

Frau Hartmann antwortet, dass das noch in der Entwicklung sei. Der Anstatz sei, das Projekt über den fachsprachlichen Anteil im Studium abrechnen zu können.

Paul fragt, wie die Projekte im Bereich One Health aufgebaut seien.

Sie antwortet, dass auch One Health ein Bereich sei, auf den sich beworben werden könne.

Es gibt keine weiteren Fragen.

Frau Hartmann bedankt sich für die Zeit und hoffe auf viele Bewerbungen aus dem StuPa, auf Projekte der KreativEU.

20:49 Uhr

Luise beginnt mit dem Bericht des Präsidiums. Die AStA-Struktur sei genehmigt worden, die Ehrenamtsparty habe stattgefunden und ebenso ein erstes Treffen für WSP und Drittmittel.

Außerdem habe sie sich mit Rieke aus dem AStA hingesetzt und weitere Stellen angeschrieben, um fleißig Werbung für die offenen AStA-Stellen zu machen. So soll u.a. in der ZUB zur Bewerbung aufgerufen werden.

Die konstituierende Sitzung des Medienausschusses wurde verschoben von Donnerstag auf Freitag.

Es geht um den Antrag „Gründungsinitiative: Greifswald taucht ab– für den Umweltschutz“ aus der letzten StuPa-Sitzung.

Henry hat die Nachfrage zu einer Auseinandersetzung mit dem Justiziariat, die nach der Antragstellung bezüglich der Gründungsinitiative für Tauchen für den Umweltschutz aus der letzten StuPa-Sitzung aufkam. 

Dorian berichtet, dass der Antrag mit drei Stimmen abgelehnt worden sei. Es hätte ein förmliches Problem gegeben und ein Problem mit der Vereinbarkeit mit der Satzung der Studierendenschaft.

Henry bittet, noch einmal in die Diskussion mit dem Justiziariat zu gehen, weil das Abweichen von StuPa-Entscheidungen vom Haushaltsausschuss rechtens wäre.

Dies sei der Grund weshalb man überhaupt darüber abstimme.

Ein weiterer Punkt sei gewesen, dass nicht die gesamte Studierendenschaft von dem Projekt profitieren würde, sondern nur Personen mit einem Tauchschein. 

Henry hinterfragt, warum sich das Justiziariat in solche Angelegenheiten einmische.

Dorian erwidert, dass das Justiziariat nur den Beschluss anschaue und keine ausführliche Dokumentation dazu hätte.

Louise korrigiert, dass das Justiziariat den Ticker lese und über die Debatte Bescheid wüsste.

Dorian erklärt, dass die Umsetzbarkeit des Projektes jetzt nicht absehbar sei, er aber auf ein Gespräch abwarten werde.

Louise bietet an, ein gemeinsames Gespräch führen zu können.

Es gibt keine weiteren Nachfragen dazu.

Louise ergänzt zur Berichterstattung, dass nach den Zurücknahmen einiger Kandidaturen für AStA-Positionen in der letzten StuPa-Sitzung nur eine private Rückmeldung auf Nachfragen zum weiteren Verfahren der Bewerbenden gegeben. 

Emil fragt nach dem Stand der Dinge bei den WSP-Anträgen. 

Sie alle seien besprochen wurden.

Es gibt keine weiteren Nachfragen zum Präsidiumsbericht.

Machen wir weiter mit den Berichten des AStAs. 

Oli hat keine Anmerkungen zu seinem Bericht.

Edona merkt an, dass der AStA-Bericht von Oliver ihr auf die Füße trete, weil sie die Mails im Account des AStA extra am Tag vorher sortiert habe. Im Bericht steht, dass bei der Übernahme erstmal viele Emails bearbeitet werden mussten.

Oliver antwortet darauf, dass es lediglich ein paar E-Mails aus Januar/Februar gegeben habe, welche noch unbeantwortet gewesen seien.

Edona entschuldigt sich dafür, bemängele aber die Wortwahl im Bericht. 

Es ergibt sich eine Diskussion zur Einarbeitung.

Nachdem Edona erklärt, dass sie aus persönlichen Gründen keine Kapazitäten zur Einarbeitung eines neuen Vorsitzes gehabt hätte, erwidert Irma, dass sie es „extrem schade“ fände, dass Edona aus Kapazitätsgründen keine Informationen zum Streik gegen die Kürzungen weitergegeben habe und somit „das Schicksal von zehntausend Studierenden aufs Spiel setze“, da es schließlich um beträchtliche Kürzungen ginge.

Edona erklärt, sie sehe dabei jetzt kein Problem, weil sie den AStA-Vorsitz freiwillig und nebenbei machen würde bzw. gemacht habe. 

Henry ergänzt, dass der AStA auf eine Demonstration gegen Kürzungen in Rostock aufmerksam machen könnte. Außerdem könne man nicht erwarten, dass jemand den Job unentgeltlich mache, was auf Edona zutreffen würde.

Irma sagt, dass sie den Job ebenfalls unentgeltlich mache und man in einer so heiklen Situation den Aufwand erbringen müsste. Das ganze Land sei von starken Kürzungen betroffen.

Henry fragt, warum Irma das überhaupt mache, da sie niemand dazu verpflichtet habe. 

Er finde es „schwierig“, weil sie dafür aktuell kein Mandat habe. Außerdem eröffne er das Thema der Einarbeitung einer neuen Person für den Posten vor der StuPa-Wahl, was die letzten StuPa-Sitzungen häufig debattiert wurde.

Melina antwortet, dass Irma es freiwillig tue und Menschen unterstütze, die demokratisch gewählt wurden und nicht selber agiere. Irma mache außerdem einen sehr guten Job. Sie bittet darum, dass der Tonfall runtergefahren werde und es nicht nötig sei, sich hier zu beleidigen.

Paul ergänzt, dass eine Übergabe eine gängige Praxis auch in den Fachschaftsräten sei.

Außerdem sei Irmas Job aktuell der einzige, der die studentische Selbstverwaltung am Leben halte.

Edona wirft ein, dass einzig das Nicht-Wählen der AStA-Referate in den letzten Wochen dafür verantwortlich sei, dass gerade eine personelle Krise im AStA bestehe.

Oliver antwortet, dass er sich auch bei Irma sehr bedanke, er aber trotzdem eine Einarbeitung durch Edona gewünscht hätte.

Emil wünsche sich, dass sich keine Menschen gegeneinander ausspielen.

Er äußert Verständnis für Edonas Situation.

Es gibt keine weiteren Fragen zum Bericht von Oliver.

Weiter geht es mit dem Bericht von Magnus.

Louise fragt Magnus, wie es um den Jahresabschluss stehe.

Magnus erwidert, dass es heute ein Treffen mit Inti gegeben habe und er sich erneut mit Patrizia kurz schließen müsse. Er betont, dass er nicht eingearbeitet sei und deshalb auf Patrizias Hilfe angewiesen sei.

Es gibt keine weiteren Fragen zum Bericht von Magnus.

Es gibt keine Fragen an Rieke zu ihrem Bericht.

Zu Moritz‘ Bericht gibt es ebenfalls keine Nachfragen

Als nächstes folgt der Bericht von Grey. 

Es gibt keine Fragen/Anregungen an den Bericht von Grey.

Falks Bericht erhält ebenso keine Nachfragen oder Anmerkungen.

Es folgt der Bericht der moritz.medien, es gibt keine Anmerkungen und keine Fragen.

Es gibt eine Nachfrage von Christoph.

Er fragt, wie der aktuelle Stand in Bezug auf die rechtsextremen Kommentare auf der Plattform der letzten Legislatur sei.

Die moritz.medien antworten, dass die Kommentare nun vor Veröffentlichung durch die Chefredaktion gelesen und freigegeben werden würden.

21:16 Uhr

Katharina hat eine frage: Findet die Vollversammlung am 16.06 statt, da an dem Tag auch StuPa sei

Louise antwortet, dass der Termin der StuPa-Sitzung auf den 23.06.2026 verschoben worden sei.

Es gibt keine weiteren Fragen oder Anregungen.

Jetzt wird es spannend!

Es liegt keine Bewerbung vor und es gibt keine Initiativbewerbung.

Es liegt keine Bewerbung vor und es gibt keine Initiativbewerbung.

Es liegt keine Bewerbung vor und es gibt keine Initiativbewerbung.

Es liegt keine Bewerbung vor und es gibt keine Initiativbewerbung.

Es liegt keine Bewerbung vor und es gibt keine Initiativbewerbung.

Es gibt zwei Bewerbungen. 

Merle stellt sich vor. 

Es habe bisher ein Austausch mit dem Vorgänger stattgefunden und es stehe das Angebot, dass sie von ihm unterstützt werde. 

Emil hat eine Nachfrage an Merle. 

„Vielen Dank, dass du dich bewirbst in diesen turbulenten Zeiten.“ Er fragt, was sie sich vorstellen könne zu organisieren.

Sie antwortet, dass der Fokus erstmal auf den bisherigen Projekten lege, aber in Zukunft ein Projekt zur Kartierung für gemeinnützige Organisationen in Krisengebieten geplant werden solle.

Es gibt keine weiteren Fragen an Merle. 

Louise hält eine Fürrede für Merle, weil sie bisher schon in der zweiten Legislatur im FSR Geographie engagiert dabei sei. Sie sei zuverlässig und engagiert. Sie würde sich sehr freuen, wenn das heute klappen würde.

Es gibt eine zweite Bewerbung von Simon.

Er stellt sich vor und fänd es aber legitim, wenn Merle gewählt werden würde.

Edona weist darauf hin, dass es auch andere Refarate gebe, in denen man Veranstaltungen organisieren könne. Also falls eine*r von beiden nicht gewählt werden würde, könne man sich auf eines der anderen freien Referate bewerben.

Irma bekräftigt diesen Wortbeitrag und freut sich, dass es so viel Engagement dem AStA gegenüber gebe.

Jonathan fragt, ob man diese Bewerbungen noch nachträglich möglich machen könne in der heutigen Sitzung, anstatt zwei Wochen zu warten. 

Louise sagt, der TOP sei dafür schon durch.

Emil sagt, man solle den Bewerbenden Zeit geben, sich mit den anderen Referaten auseinanderzusetzen.

Henry fragt nach, inwiefern er die in seiner Bewerbung angesprochene Veranstaltung zu den anstehenden Landtagswahlen aufziehen würde.

Er spräche von verschiedenen Interviews mit unterschiedlichen Thematiken und Fragestellungen.

Henry fragt nach, ob er alle Parteien einladen würde.

Simon antwortet, dass es gut vorausgeplant werden müsse und er sich mit dem Referenten für politische Bildung dazu auseinander setzen wolle.

Man wolle dahingehend neutral bleiben. 

Es gibt keine weiteren Nachfragen.

Es gibt keine Initiativbewerbungen auf den Posten.

Die moritz.wahlfeen in neuer Besetzung schweben nach vorn und verteilen die Wahlzettel an alle Wahlberechtigten.

Der Wahlgang wird eröffnet.

Die Zeit ist um und die Zettel werden mit der „qualurne“ wieder eingesammelt.

Die Spannung steigt!

Jetzt wird ausgezählt.

Henry stellt einen GO-Antrag auf 10 min Pause nach der Auszählung.

Jonathan hält eine Gegenrede auf 5 statt 10 min.

Die 10-minütige Pause wird beschlossen.

Die moritz.wahlfeen haben ihren Job elegant erledigt und das Ergebnis liegt vor:

Merle: 14 Stimmen

Simon: 8 Stimmen

Keine Enthaltungen

Merle nimmt die Wahl an und ist damit AStA-Referentin für Veranstaltungen. 

21:37 Uhr – es geht in die Pause.

21:49 Uhr geht es weiter.

Das Glöckchen klingelt – Es geht weiter.

Nachdem in der letzten Sitzung der Expert*innenrat vorgestellt wurde, sollen jetzt zwei studentische Vertretende gewählt werden.

Madita kandidiert und stellt sich vor.

Es gibt keine Fragen an Madita.

Es gibt keine weitere Bewerbungen. 

Madita wird einstimmig entsandt und nimmt die Wahl an.

21:52 Uhr 

Der Antrag wurde an die AStA-Struktur und die Finanzordnung angepasst. 

Die Generaldebatte bleibt leer.

Es gibt keine Änderungsanträge.

Der Antrag ist einstimmig angenommen.

21:53 Uhr 

Die Antragstellenden Paul und Jonathan kommen stellvertretend nach vorn und stellen den Antrag vor.

Paul vergleicht die Situation mit früheren Zeiten, als die Lüftung wohl besser funktioniert hätte.

Der Gedanke sei, sich mit der Uni auseinanderzusetzen, um das Klima in der Bibliothek zu verbessern.

Er freue sich auf Anregungen aus dem StuPa. 

„Ich check das sehr, ist absolut reudig.“ – Emil

Er fragt, ob es schon erste Nachfragen an die Zuständigen gegeben hätten.

Paul antwortet, er wisse gar nicht genau, wer dafür zuständig sei. Er wisse nur aus der letzten Legislatur, dass die Bibliothekskomission dafür nicht zuständig sei.

Jonathan ergänzt, dass auch an der Servicetheke keine weiteren Handlungen möglich seien außer kurz zu Lüften aufgrund der Luftfeuchtigkeit. 

Emil merkt an, dass vor einer Antragstellung eine erste Auseinandersetzung mit den Zuständigen passieren sollte.

Paul antwortet, dass er als Einzelperson im StuPa nicht die Aufgabe übernommen wolle, unabgesprochen vom restlichen StuPa das Problem anzusprechen. 

Jonathan schlägt vor, den Antrag als Freststellungsantrag umzuformulieren und sich dann mit den Zuständigen in Verbindung zu setzen.

Chris merkt an, dass er die Frage von Emil gut fände.

Emil schlägt ein Stimmungsbild vor. 

Es wird ein Stimmungsbild erhoben. Es wird einstimmig dafür gestimmt, dass nachgefragt wird.

Der Antrag wird zunächst zurückgezogen und es wird vorher nochmal nachgefragt.

Edona ergänzt noch die Empfehlung, in einem zukünftigen Antrag den Fokus auf Klimafreundlichkeit zu legen.

21:59 Uhr 

Die Aufwandsentschädigung soll auf Chris und Melina aufgeteilt werden, weil sie die erste Sitzung in Teilen geleitet haben..

Es gibt keine Wortbeiträge und keine Änderungsanträge. 

Der Antrag wird in der vorliegenden Form mit zwei Enthaltungen angenommen.

Louise erklärt, der Beschluss lege fest, in welchen Sitzungen welche Positionen gewählt werden. Bei Aufhebung könne man die Organisation nach Ermessen anzusetzen. Außerdem hätten die bisherigen Wahlen dieser Legislatur schon in einer anderen Stelle stattgefunden.

Henry fragt, warum die Vorgaben missachtet worden seien.

Louise antwortet, dass ihr der Beschluss anfangs gar nicht geläufig gewesen sei und  immer versucht werde, die AStA-Strukturen möglichst schnell zu besetzen.

Emil könne nicht nachvollziehen, warum die Aufwandsentschädigungen neu beantragt werden sollen. Er fragt sich, ob man Moritz und Grey nicht die Aufwandsentschädigung auszahlen wolle.

Louise antwortet, dass es in der Satzung der Studierendenschaft verankert werden müsse.

Henry betrachte es als sinnvoll, dass sich solche Beschlüsse gegeben würden und spreche sich für eine Ablehnung aus. 

Paul argumentiert, dass er es aus einer ähnlichen Begründung gut finden würde, den Antrag zurückzunehmen. Der Antrag sei für eine Legislatur zugeschnitten gewesen. Wenn eine Regelung bestehen solle, dann müsse man sich die Mühe machen, das in der Satzung zu verankern.

Edona fragt, ob der Beschluss nicht trotzdem für bisherige Wahlen gelten würde, auch wenn er aufgehoben würde.  

Emil verstehe nicht, warum dieses zurück genommen werden müsse. 

Er schlage vor, das Anliegen an die AG SHA weiterzugeben.

Es gibt keine Änderungsanträge.

Henry stellt den GO-Antrag an Überweisung an die AG SHA.

Paul hält eine Gegenrede, dass das Anliegen an die AG SHA übergeben werden solle und diese konsultiert werden könne, nicht aber der Beschluss selbst.

Es erfolgt die Abstimmung, es gibt 11 Stimmen dafür, 8 dagegen und 3 Enthaltungen. 

Der GO-Antrag wird agenommen, damit wird der Beschluss an die AG SHA überwiesen.

Es gibt keine Infos zu Sonstigem.

Die Sitzung endet um: 22:10 Uhr

Wir wünschen euch noch einen schönen Abend!


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

StuPa-Ticker 3. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 1. Ordentliche Sitzung

Herzlich Willkommen zur ersten ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Auf dem Plan stehen unter anderem die Wahlen des AStA, sowie einige Anträge. Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Wahlen AStA

5.1 Vorsitz

5.2 Geschäftsführung

5.3 Finanzen

5.4 Fachschaftsfinanzen

5.5 Politische und ökologische Bildung

5.6 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung

5.7 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung

5.8 Veranstaltungen

5.9 Öffentlichkeitsarbeit

TOP 6 Wahl der 2. Vertretung der Delergierten für die LKS

TOP 7 Wahl Mitglied Medienausschuss

TOP 8 Wahl Prüfer*in für rechnerische und sachliche Richtigkeit

TOP 9 Wahl der Vertretung des*der Prüfer*in für rechnerische und sachliche Richtigkeit

TOP 10 Antrag: Aufwandsentschädigung AStA

TOP 11 Antrag: Gründungsinitiative: Greifswald taucht ab– für den Umweltschutz

TOP 12 Antrag: Sitzungstermine der 36. Legislatur

TOP 13 Antrag: Benennung zwei studentischer Vertretungen für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik

TOP NEU 14 Aufwandsentschädigung für die 36. Legislatur des AStAs/ für Ehrenämter

TOP NEU 15 Unterstützung der Kampagne Heimathafen

TOP NEU 16 Beitragsordnung (2. Lesung)

TOP NEU 17 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Namid, David, Rudy, Niklas, Jette und Josie

Beginn der Sitzung: 20:26 Uhr

Ein herzliches Willkommen, „das war die Begrüßung“.

Es sind 22 Stupist*innen anwesend, es gibt zwei Stimmübertragungen.

Edona ist von ihrem Amt im AStA, das sie kommissarisch übernahm, zurückgetreten.

Das Protokoll der 17. ordentlichen Sitzung ist automatisch angenommen und hochgeladen. 

Das Protokoll der konstituierenden Sitzung dieser Legislatur wird einstimmig angenommen.

Die Tagesordnung wird um zwei Punkte ergänzt und einstimmig angenommen.

Es gibt einen Bericht von Louise. Es geht um das Bewerbungsverfahren für eine*n Verwaltungsfachangestellte*n, das eigentlich von der AStA-Vositzenden hätte begleitet werden sollen, dies aber nun von Louise übernommen wurde.

Die Bewerbungsgespräche werden morgen (06.05.2026) stattfinden.

Robert ergänzt, dass er erbost gewesen sei, dass das Bewerbungsverfahren nicht funktioniert habe. Das Ausschreiben laufe seit Dezember und es sei schade, dass Louise die Verantwortung „frisch im Amt“ der Präsidentin des StuPa übernehmen müsse.

Edona antwortet, dass sie den Fehler einräume und könne sich nur bedanken, dass es jetzt Menschen übernommen hätten. Sie weist darauf hin, dass sie das Amt nur kommissarisch übernommen hätte.

Sie betont, dass es ihr wichtig sei, das transparent zu kommunizieren und bittet noch einmal um Entschuldigung.

Es gibt einen kleinen Applaus.

Es gibt keine weiteren Berichte.

Patrizia hat eine Anregung. Sie sei sehr unzufrieden gewesen, dass die AStA-Finanzstelle nicht besetzt wurde.

Als studentische Prorektorin könne sie dies nicht verstehen. Sie betont die Wichtigkeit, diese Stelle zu besetzen. Auch das Rektorat und Justiziariat teile dieses Unverständnis.

Sie weist darauf hin, dass eine Ersti-Woche nicht möglich sei in dem bekannten Rahmen, wenn die Stelle nicht besetzt werde.

„Wo sollen wir die Ersti-Feiern stattfinden lassen? In meinem Wohnzimmer? Und wir werden keine Mittel für den Merch in den Ersti-Beuteln haben. Wollen wir dann Schrottwichteln machen oder wie?“ – Patrizia

Es gibt viel Zustimmung!

Jonathan wendet ein, dass es einfach Demokratie sei, dass ein Kandidat keine Mehrheiten finde. Er verstehe es, dass es Patrizia aufrege, aber das sei AStA-Aufgabe, jemand mehrheitsfähiges zu finden. 

Man solle doch schauen, wie man auch selbst konstruktiv zu einer Lösung komme.

Emma erinnert daran, das sie in einem Studienparlament sind und dass alle Stimmen gleichgestellt seien. Es gäbe keine Wahl nach hochschulpolitischen Gruppen, sondern es könne jeder selbst entscheiden.

Henry wolle ursprünglich Jonathan addressieren, bitte aber nun darum, direkt bei der Vorstellung Gegenfragen und Nachfragen zu stellen. 

Inti fügt hinzu, der AStA sei nicht in der Verantwortung eine*n Kandidat*en zu finden, sondern das StuPa. Der Ruf des StuPa könne darunter leiden.

Es gibt keine weiteren Anregungen.

Los geht es mit den Wahlen.

Edona beginnt mit ihrer Bewerbung für den AStA-Vorsitz und tritt nach vorne.

Edona korrigiert ihre Bewerbung, dass sie plant, nicht die ganze Legislatur da zu sein, aber den Einarbeitungsprozess zu realisieren. Sie sei aber bereit, den Posten zu halten, bis jemand neues gefunden sei.

Sie zählt ihre Vorhaben auf.

Sie erzählt, wie man den AStA attraktiver für mögliche Interessenten machen könne, bspw. durch eine Präsentation, welche man den neuen Studenten zeigen würde.

Als Grund für Ihre Bewerbung gibt sie an, dass sie trotz ihres Patzers den Job gut machen würde und sie auf eine zweite Chance hoffe.

Paul fragt, wie sie die Funktion des AStA als Dienstleister für die Fachschaftsräte besser gewährleisten wolle, das hätte bisher nicht gut funktioniert und inwiefern sie ihre Zeit aufteilen wolle.

Edona antwortet, sie hätte keine zeitlichen Einschränkungen durch das Studium in Bezug auf diese Legislaturperiode.

Silvio fragt, inwiefern man sichergehen könne, dass auch tatsächlich die angegebene Zeit für den Job zur Verfügung stehe. In der Vergangenheit sei es bereits aufgefallen, dass sie weniger Zeit investieren konnte, als angegeben. 

Edona korrigiert Silvio, dass es sich ledeglich um Teilausschüsse handeln würde, bei welchen Sie fehlte.

Des Weiteren aktualisiere und digitalisiere sie gerade die Einarbeitungsdokumente, die ihr selber in der Zeit auch helfen können.

Die 30 Stunden pro Woche sind auf die nächsten zwei Monate gerechnet und sie hoffe darauf, dass sich ein Workflow einstelle, damit sie nicht mehr 30 Stunden investieren müsse.

Robert bedankt sich vorerst, dass Edona sich für diese Position bewirbt.

Er habe zwei Fragen: Was habe sie in ihrer ersten Amtszeit alles so geschafft und wo setze sie an, dass die erwähnten Kritikpunkte umgesetzt werden? 

Edona antwortet, sie fokussiere gerade darauf, „Wogen zu glätten“. Aktuell führe sie Gespräche und stelle die Beziehungen wieder her. Bisher wäre vor allem die Erreichbarkeit ein Kritikpunkt gewesen. Sie hoffe darauf, gut mit Patrizia und dem Studierendenparlament zusammen arbeiten zu können.

Im letzten halben Jahr hätte ihre Einarbeitung angestanden, Prüfungszeit und vorlesungsfreie Zeit. Nichtsdestotrotz habe sie besonders den Aktionsmonat geplant, was ein sehr aufwändiger und langer Prozess sei. Ansonsten sei das Tagesgeschäft und das Abarbeiten der Post und von Meetings ihr hauptsächlicher Tätigkeitsbereich gewesen. Die Stimmung im AStA sei bisher gut.

Auch Chris meldet sich zu Wort. Er fragt Edona zu ihrem Bild vom StuPa. 

Er fragt, inwiefern der Beschluss des StuPa, einen einzigen Kandidaten für das studentische Prorektorat als Wahlhergang zu entsenden, unterstützenwert sei. Er spielt damit darauf an, wie der Wahlhergang zur letzten Prorektoratsahl gelaufen sei.

Es gibt einen GO-Antrag, zurück zur Sache zu kommen.

Chris gibt Gegenrede zum GO-Antrag. 

Es wird abgestimmt und der GO-Antrag wird abgelehnt, Edona muss antworten.

Das hypothetische Beispiel sei in ihrem Fall nicht relevant und würde sie auch nicht betreffen, weil sie sich zum Beispiel nicht für eine Position im Senat bewerbe. Chris müsse sich diesbezüglich keine Sorgen machen.

Edona antwortet aber auf die Frage, was sie für ein Bild vom StuPa habe. Beide Gremien seien bisher „historisch gewachsen“ immer wieder zerstritten gewesen, was sie schade finde. Sie sieht die Beziehung von AStA und StuPa als sehr wichtig, möchte aber gern zur Sache kommen, denn das sei nicht der Kern der Wahl des AStA-Vorsitzes.

Inti bedankt sich für die Bewerbung und merkt positiv an, dass Edona angesprochen habe, dass die SItzungseinladungen bisher „holperig“ sein sollen. Er fragt, was denn die Kriterien seien für eine EInladung zu einer Sitzung.

Edona antwortet die Sitzungsfrist liege bei 3 Tagen.

Sie meint, sie sei mittlerweile im Prozess drin und bezeichnet die Frage als schulisch.

Inti fragt zum Zweiten: Wo sehe sie die politische Ausrichtung des AStAs? Diese Frage bestimme den Vorsitz maßgeblich mit. Außerdem: Welche Maßnahmen wolle sie ergreifen, dass die Sichtbarkeit des AStAs höher wird? 

Sie antwortet, dass sie am letzten Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion auf die Frage der politischen Neutralität geantwortet habe, dass sie natürlich parteipolitisch neutral seien, aber dass bestimmte politische Themen wie studentische Wohnungsnot nicht ohne Position hingenommen werden sollten.

Zur Sichtbarkeit antwortet sie, dass sie vorallem die Sichtbarkeit nach innen, also zur Studierendenschaft, verbessern wolle. Nach außen hin habe sie bisher eher abgesehen. Sie sei der Meinung, dass der AStA insbesondere auf die Funktion als Dienstleister Wert legen solle.

Bisherige Presseanfragen habe sie mit dem Justiziariat auf Angemessenheit geprüft.

Inti gibt den Hinweis, dass der AStA-Vorsitz aktive Pressearbeit leisten solle.

Emil bedankt sich auch noch einmal bei Edona für ihre Bewerbung. Er bemerke, dass sie den AStA wieder mehr politisiere, was nicht kippen solle. 

Edona trägt nach, dass sie hoffe, als AStA arbeitsfähig sein zu können. Dafür müsse von persönlichen Differenzen abgesehen werden.

Henry bedankt sich ebenfalls für die Bewerbung.

Er betont, dass es in der Vergangenheit viele AStA-Vorsitzende und Referent*innen gegeben hätte, die den AStA allein gelassen hätten und verantwortungslos gehandelt hätten. Er meint, wenn die hauptsächliche Kritik an Edona bestehe, dass mal zu einer außerordentlichen statt zu einer ordentlichen Sitzung eingeladen wurde, „dann könnten wir uns alle sehr glücklich schätzen“.

Er wünsche sich, dass sich alle auf ein vernünftiges Verfahren besinnen sollten.

Silvio fragt, ob man nicht bei Fragen bleiben könne und nicht andauernd die eigene Ansicht bezüglich des AStA teilen könne, um die Sitzung weiter voranzubringen.

Es gibt keine weiteren Fragen an Edona.

Es gibt keine weiteren Initiativbewerbungen.

Die moritz.wahlfeen kommen nach vorn und bereiten die Wahl vor. Alle Stimmkärtchen werden erhoben, damit alle ein Stimmzettel bekommen kann. 

Der Wahlgang wird eröffnet.

Die Kreuze sind gesetzt und der Wahlgang wird beendet.

Die moritz.wahlfeen sammeln ein und zählen die Stimmen aus.

Edona wird mit 11 Ja- zu 12 Nein-Stimmen nicht zur Vorsitzenden des AStA gewählt. 

21:20Uhr

Oli beginnt mit seiner Bewerbung. Er ist aktuell im FSR Rechtswissenschaften und im Medienausschuss. Er verweist auf die Bewerbung und öffnet direkt den Raum für Fragen.

Robert bedankt sich dafür, dass Oli sich bewirbt.

Henry bedankt sich ebenso und fragt, inwiefern er bereit sei, die kommissarische Leitung des jetzt nicht gewählten AStA-Vorsitzes zu übernehmen. Das falle ja auch in den Bereich der Geschäftsführung.

Oli ist dies klar, jedoch schreckt ihn das nicht ab. Er weist daraufhin, dass es im letzten Jahr, trotz ebenfalls wenig Erfahrung, gut geklappt hätte.

„Von daher – gib ihm.“ – Oli

Paul bedankt sich ebenfalls und fragt Oli aus Neugier, wie er darauf aufmerksam geworden war, sich für diesen Posten zu bewerben.

Er antworte, auch über Instagram.

Inti fragt, was er sich als häufigste Tätigkeiten der Geschäftsführung vorstellt.

Oli erwidert, dass er vor allem administrative Aufgaben habe, sich beispielsweise um Anfragen aus der Studierendenschaft, Emails und Beantragung von Mitteln zu kümmern.

Emma fragt, wie er sich die vermutliche Zusammenarbeit mit ihr und Riecke vorstelle.

Er antwortet, dass er auf ein harmonisches Miteinander hoffe.

Chris fragt, wie er sich die Zeiteinteilung vorstelle, weil er ja auch gegen Ende seines Studiums ist.

Oli antwortet, dass er noch lange nicht an Examensvorbereitung denke und sich ein Pensum von 25-30 Stunden einplane pro Woche. Bei Veranstaltungen etc. würde er aber gern mehr machen.

Oli setzt sich und bekommt Applaus

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

Und wieder schreiten die moritz.wahlfeen nach vorn und verteilen die Wahlzettel.

Nach eröffnetem Wahlgang werden die Kreuze gesetzt.

Die gehobenen Stimmkarten signalisieren, dass alle fertig sind.

Die Stimmzettel werden ausgezählt.

Währenddessen gibt es von Edona einen GO-Antrag, nach der Wahl des Finanzrefarates des AStA eine Pause zu machen.

Der Antrag wird ohne Gegenrede angenommen.

Das Ergebnis steht. Für Oli gibt es 22 Ja Stimmen, keine Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen.

Oli nimmt die Wahl an. Halleluja, wir haben ein besetztes Amt!

21:31Uhr

Marla beginnt mit ihrer Bewerbung.

Sie möchte sich mit der Arbeit mehr für ihren Studiengang BWL begeistern und sich auch polititsch angagieren.

Sie möchte ergänzen, dass ihr der AStA anfangs wenig bekannt war und sie gern mehr Aufmerksamkeit schaffen würde.

Inti meldet sich und betont, dass er sich über den Eifer von Marla freue und fragt, was sie von diesem möglichen Posten erwarte. Er betont, dass das Finanzrefarat nicht hauptsächlich für Öffentlichkeitsarbeit zuständig sei.

Sie erwidert, dass sie aber als Teil des AStA sich dafür zuständig fühle, näher an die Leute heranzukommen.

Inti fragt nach Inhalten in einem BWL-Studium.

Sie erwidert, dass Buchhaltung ein Inhalt gewesen sei, der zwar trocken gewesen sei, ihr aber großen Spaß gemacht habe.

„Mega.“ – Inti

Henry bedankt sich ebenfalls für die Bewerbung und hinterfragt, was Marla mit „der Einbringung von Experten“ meine.

Sie bringt ein, dass sie an der FU in Berlin wöchentliche Expert*innenvorträge erlebt habe und dass ihr das hier an der Uni fehle, sie lieber mehr mit Expert*innen in den Austausch gehen möchte. 

Inti möchte den Hinweis geben, dass er sie gern unbedingt im AStA haben wolle, gern für das Veranstaltungsreferat, auch wenn die Wahl jetzt nicht auf sie fiele.

Es gibt keine weiteren Fragen.

Als zweiter Bewerber tritt Lucas an, der in der letzten StuPa-Sitzung leider nicht gewählt wurde.

„Hallo ihr Lieben“ – Lucas

Lucas betont, dass er den dringlichen Jahresabschluss sofort übernehmen könne. Dey sei nicht hier mit der Erwartung gewählt zu werden, aber sei auch nicht hier mit der Erwartung nicht gewählt zu werden. Xier mache nur ein Angebot und sei offen für Fragen.

Inti fragt ebenfalls wie bei Marla, was nach Lucas‘ Ansicht die typischen Aufgaben für Finanzen seien.

Er zählt auf: Bezahlung der Mitarbeitenden, Zusammenarbeit mit dem StuPa, Abschlüsse, Finanzüberblick etc.

Inti fragt weiter, welche Aktivitäten aus seinem Studium ihm bei diesem Amt helfen könnten.

Lucas erwidert, dass dey aus dem Jurastudium die Arbeit mit Normen anwenden kann und als seine Stärke sieht.

Emma fragt, welche Aufgaben er für sich als Verantwortlicher für Personal sieht, was zu seinen Aufgaben dazugehöre..

Lucas gibt zu, dass xier sich nicht allzu viele Gedanken über die Personalien gemacht habe, aber sich in seiner Kompetenz, mit Anderen umzugehen und zu verständigen, sicher fühle.

Er setzt sich wieder und bekommt Applaus.

Es gibt keine Initiativbewerbungen

Die moritz.wahlfeen schweben anmutig nach vorn. 

Dieses Mal gibt es Blanco-Wahlzettel. Es wird also ein Name oder „Enthaltung“ geschrieben.

Der Wahlgang beginnt und endet abrupt wieder. Die Zeit scheint gereicht zu haben.

„Das sieht sehr effektiv aus da hinten“ – Louise über die Einsammlung der Wahlzettel durch die flinken moritz.wahlfeen.

Es wird ausgezählt.

Die Spannung steigt so kurz vor der Pause….

Murmeln macht sich breit.

Die erste Entscheidung ist gefallen:

24 gültige Stimmen wurden abgegebe.

Marla:13

Lucas: 11

Enthaltungen: 0

Das bedeutet, es wird jetzt über Marla abgestimmt. 

Es kommen wieder die roten Wahlzettel zum Einsatz. Entweder „Ja“, „Nein“ oder „Enthaltung“.

Die moritz.wahlfeen tänzeln erneut durch die Reihen.

Die Wahlentscheidung ist gefallen:

Es gibt 11 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen.

Damit wird Marla nicht zur AStA-Referentin für Finanzen gewählt.

Der Posten bleibt also ein weiteres Mal vakant und bei der nächsten Sitzung wird ein dritter Anlauf gestartet.

21:52Uhr

Wir machen 10 Minuten Pause. Bis gleich!

22:08Uhr

Der GO-Antrag auf 5 minuten länger Pause bis 22:13 wird angenommen. Bis gleich die zweite.

Das AStA-Team bekommt die Chance, sich zuende zu beraten.

22:15Uhr

Und weiter gehts. Mal sehen, wie viele Posten wir besetzt bekommen.

Magnus beginnt mit seiner Bewerbung. 

Er stellt sich zur Wiederwahl, er habe es nun schon einen Monat gemacht. Er betont, dass er sein Auslandssemester aus privaten Gründen abgesagt habe und damit für die ganze Legislatur zur Verfügung stehen würde.

Paul bedankt sich für Magnus‘ Bewerbung und fragt ihn, was er davon halte, dass er vorerst bei den Finanzen kommissarisch mitmachen müsse.

Er antwortet, dass er die Tätigkeit kommissarisch schon ausführt. Dazu sehe er sich weiterhin in der Lage, er könne sich aber nicht tief in die Finanztätigkeit einarbeiten.

Inti fragt, ob es weitere Maßnahmen zur Bindung der FSRs zum AStA gebe.

Er antwortet, dass er mit allen FSR’s in Verbindung stehe und die ersten Workshops seien bereits gelaufen, die nächsten stehen an. Außerdem ergänzt er, dass er stets erreichbar sei für sie.

Irma lobt Magnus dafür, dass er sehr verlässlig und engagiert sei und lobt seine bisherige Arbeit. Sie betont, dass er stets anzutreffen und überaus engagiert sei, obwohl er erst so kurz dabei wäre.

Es gibt keine weiteren Fragen und Magnus darf sich setzen.

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

Die eifrigen moritz.wahlfeen eilen zur Ausgabe der Wahlzettel.

Der Wahlgang wird durchgeführt und die Stimmzettel werden eingesammelt. Dabei behält eine moritz.wahlfee stets die Kontrolle über die Wahlurne.

Zettel rascheln, das Ergebnis bahnt sich an.

Magnus wird mit 23 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 1 Enthaltungen zum Referenten für Fachschaftsfinanzen gewählt!!! 

22:25Uhr

„Ich kann’s ganz kurz machen“ – Moritz

Weil kein Vorsitz und kein*e FInanzreferent*in gewählt wurde, zieht Moritz seine Bewerbung zurück.

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

Grey zieht seine Bewerbung mangels Wahl eine*r Vorsitzenden und Finanzer*in ebenfalls zurück.

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

Auch hier wird die Bewerbung aus den bereits genannten Gründen zurückgezogen.

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

Rieke beginnt mit ihrer Bewerbung. Sie möchte ihren Posten weiter halten, weil sie Spaß an der Arbeit habe. SIe möchte bestehende Strukturen sichern und weiter entwickeln. Sie präsentiert die Neustrukturierung des Studierendenportals. Auch für den Instagram habe sie eine neue Idee, nach der der Inhalt mehr nach Nutzungsgewohnheiten strukturiert werden solle.

Sie möchte zwecks Sichtbarkeit die Arbeit studentischer Gremien mehr bewerben.

Emil bedankt sich zumal für Riekes Bewerbung und lobt ihr Engagement in der letzten Zeit. Er findet die Ergebnisse sehr gut.

Emma lobt Riecke ebenfalls.

Robert lobt ihre und Paualas Arbeit ebenfalls und spricht sich dafür aus, dass sie weitermache.

Edona lobt ebenfalls sehr und erwähnt, dass sie den AStA durch Hoch und Tief begleitet habe und wundervolle Arbeit mache.

Inti fragt, inwiefern private Anfragen für Bewerbung für studentische Projekte berücksichtigt werden sollten.

Rieke weist auf den Newsletter hin, mitdem sie plant für besagte Projekte zu werben.

Sie würde jedoch darauf verzichten, alle Veranstaltungen zu bewerben. Es gehe nur um Veranstaltungen, die sich an alle Studierenden richten.

Es gibt keine weiteren Fragen.

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

Die moritz.wahlfeen bereiten erneut den Wahlgang vor und der Spaß beginnt von vorn.

Rieke erhält  24 Ja-Stimmen,  0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen.

Damit bleibt Rieke die AStA-Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. 

Inti bewirbt sich initiativ auf die Vertretung der Delegation. Aktuell ist er unter anderem Senatsmitglied.

Er habe über seine Arbeit mitbekommen, wie wichtig es sei, auf Landesebene die Studierendenschaft gut zu vertreten.

Silvio bedankt sich für Intis Bewerbung und fragt, wie andere Haushalte finanziell darstehen.

Er weist darauf hin, dass es nicht gut aussehe, aber er keine Details nennen werde.

Emil fragt, ob er immer zur Verfügung stehe.

Inti bejaht das.

Henry fragt, was seine Interessen seien, die er in die LKS tragen wolle.

Sein Interesse sei insbesondere die rechtlichen Stärkung Haushaltslage der STudierendenschaft und Hochschulen.

Robert fragt aus Interesse, ob Inti bereit wäre, einen Posten als Sprecher anzunehmen und Greifswald auch auf diesem Wege zu repräsentieren.

Er würde sich nicht davor scheuen, aber habe noch keine genauen Gedanken angestellt.

Henry fragt, inwiefern er sich mit anderen Studierenden aus Unis anderer Städte zusammenschließen würde.

Er antwortet, dass er im demokratischen Rahmen dazu bereit wäre. 

Edona fragt, was der demokratische Rahmen sei.

Inti verweist auf den Rahmen, der auch in der GO des AStA angesetzt sei.

Auf die Frage von Edona, ob es irgendwelche hochschulpolitischen Sprecher ausschließen würde, antwortet Inti mit „Weiß ich nicht“.

Es gibt keine weiteren Fragen.

Es wird offen über Intis Mitgliedschaft abgestimmt. Er wird gewählt mit 2 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen.

Die moritz.medien haben Tjark und Marie zur Wahl gestellt. 

Die moritz.medien stellen Tjark vor: Tjark war bereits Ausschuss-Mitglied. Er war aktiver und aktivierender Part des Ausschusses und ist Mitglied bei den Jusos.

Marie war ebenfalls Mitglied in der letzten Legislatur.

Es gibt keine stellvertretenden Fragen an Tjark.

Henry bewirbt sich als Kandidat des StuPa

Henry stellt einen GO-Antrag auf EInzelabstimmung. Der wird angenommen.

Tjark wird einstimmig gewählt.

Marie wird mit 1 Nein-Stimme und 4 Enthaltungen gewählt.

Die Annahme der Wahl erfolgt per Email.

Henry wird mit 4 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen in den Medienausschuss gewählt und nimmt deíe Wahl an.

22:48Uhr

Irma bewirbt sich als einzige und muss sich nicht vorstellen

Sie verzichtet auf eine Vorstellung, weil alle sie kennen.

Irma wird mit 2 Enthaltungen gewählt.

Sie nimmt die Wahl an.

Emil kandidiert und verzichtet ebenfalls auf eine Vorstellung.

Emil wird mit 3 Nein-Stimmen und 3-Enthaltungen gewählt

Irma stellt stellvertretend den Antrag, dass Magnus eine Aufwandsentschädigung bekommt für seine bisherige Tätigkeit.

Keine weiteren Redebeiträge, es geht zur Abstimmung

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Dorian stellt sich und Robin kurz vor und erläutert das Projekt. Es geht um die finanzielle Unterstützung für Tauchausrüstung, um Gewässergradierung in und um Greifswald durchführen zu können. Es folgt eine sehr ausführliche Erläuterung der Inhalte seines Projekts und des bisherigen finanziellen Rahmens.

Eine Zusammenarbeit mit dem FSR Biowissenschaften bestehe schon und die angeschaffte Ausrüstung könne im universitären Kontext verbleiben.

Emil fragt, wie Dorian und Robin sich weiter finanzieren wollen.

Daraufhin schlüsselt er die Kosten und den Finanzierungsplan auf.

Emil hakt ein, dass die Studierendenschaft die Vereinsgründung finanzieren könnte, weil das die kritische Finanzierungsgrenze darstellt für Fremdfinanzierung.

Er weist darauf hin, dass finanziert werden müsse, was gehe und betont die gesellschaftliche Relevanz von Umweltschutz.

Inti fragt nochmal bezüglich der Vereinsgründung nach.

Dorian erläutert das geplante Vorgehen noch einmal genauer.

Silvio bekräftige die Initiative grundsätzlich, fragt aber bezüglich der Verbindung zur Universität nach, weil das ein relevanter Faktor für Finanzierung sei.

Dorian erklärt, dass die Initiative bereits als Arbeitsgruppe in den FSR integriert sei und sogar eine Kooperation für die Durchführung von Praktika im Gespräch sei.

Henry befürwortet das Konzept, fragt aber nach dem Timing der Ausgaben, speziell, ob gewisse Ausgaben auf später verschoben werden könnten.

Dorian ordnet ein, dass es bereits zu organisatorisch bedingten Wartezeiten gekommen sei und die Umsetzung jetzt in der Warteschleife stehe. Hauptsächlich hänge es an der Besorgung des Tauchequipments. Er wolle die Teilnahme kostenlos halten und Beiträge sollen nur auf freiwilliger Basis gezahlt werden.

Henry fragt nach, über welche Stelle die Abrechnung laufen würden.

Dorian erklärt, dass er vorerst als Verantwortlicher die Organisation übernehmen würde. Langfristig würde sich klären, wie sich der Vorstand aufstelle.

Viktoria möchte als Gästin den Antrag unterstützen und erzählt, dass Kooperation mit Drittmittelgebern schwierig verlaufen würde und dass sie sich wünsche, dass das StuPa unterstützen solle, wo es geht.

Dorian ergänzt noch einmal, wie viel tatsächlich angeschafft werden könne und verdeutlicht die Notwendigkeit der Mittel.

Jonathan fragt nach, wie die rechtlichen Absprachen mit den Behörden laufen würden.

Dorian erklärt die verwaltungstechnischen Grundlagen.

Die Antragstellenden dürfen sich setzen und es werden die Mitglieder des Haushaltsausschusses der alten Legislatur angehört.

Emil erklärt, wie die bisherige Förderbereitschaft war. Man hätte die Vereinsgründung unterstützen wollen.

Henry fragt, ob es möglich sei, dass gestaffelt ausgezahlt und zweckgebunden neubeantragt werden könnte. Der Haushalt würde versuchen, den Betrag frei zu bekommen.

Dorian betont, dass die Dauer der Verwaltungsakte nicht klar absehbar wären, sie sich jedoch über jede Hilfe freuen würden. Er geht davon aus, dass eine gestaffelte Beantragung dazu führen würde, das über die nächsten Haushaltspläne mitziehen zu müssen. Außerdem sei die Tauchsaison im September beendet und nicht mehr möglich. Das Ziel sei gewesen, früh anzufangen.

Paul hinterfragt, inwiefern es in Ordnung sei, einem noch nicht gegründeten höhere Aufwendungen zu gewähren.

Dorian fragt, was die Bedingung für die Finanzierung für das StuPa sei.

Louise möchte die Frage aufschieben und auf den Haushaltsausschuss verweisen.

Henry erklärt, der ehemalige Haushaltsausschuss hätte den Antrag für förderfähig aber noch nicht förderwürdig gehalten. Es müsse sich aber heute geeinigt.

Emil ergänzt, dass der letzte Stand sowohl förderfähig als auch förderwürdig gewesen sei.

Patrizia sagt, dass sie als ehemalige AStA-Referentin aktuell keine Einsicht hat. Sie kann dementsprechend auch nur die damalige Entscheidung wiedergeben. Sie schlägt vor, dass sich der Haushaltsausschuss dazu nochmal trifft und berät.

Die Generaldebatte ist nun eröffnet.

Es etsteht eine Auseinandersetzung zwischen Robert und Dorian, inwiefern zur relevanten StuPa-Sitzung eingeladen wurde.

Robert fragt nach Formalia zu Projektbeginn im Förderantrag.

Der Antrag sei nach Dorian gestellt worden vor Beginn der Initiative, mittlerweile befinde man sich weiter im Prozess.

Henry meldet zu Wort, dass es ihm reiche, dass die Initiative an den FSR angegliedert sei und es für Henry als Kriterium der Förderfähigkeit reichen würde. Es sei also keine luftleere Sache.

Die Änderungsantragsdebatte wird nun eröffnet.

Chris beantragt eine Senkung des Betrages. 

Der Änderungsantrag wird abgelehnt, der Betrag bleibt gleich.

Es kommt zur namentlichen Endabstimmung.

Der Antrag wird in der vorliegenden Form angenommen.

„Damit geht’s heiter weiter zu den SItzungsterminen der 36. Legislatur“ – Louise

Die Termine werden vorgestellt und erklärt.

Die Generaldebatte wird eröffnet.

Es kommt zur Änderungsantragsdebatte.

Der 16.06.26 wird auf den 23.06.2026 verschoben.

Der Änderungsantrag wird angenommen. 

Es kommt zur Endabstimmung.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

23:32Uhr

Patrizia stellt die Neueinrichtung des Expert*innenrats Hochschuldidaktik vor. Bisher sei eine studentische Person vertreten gewesen, nun sllen es zwei sein. Sie würde sich freuen, wenn sich eigenintiativ Leute finden würden und sie niemanden benennen müsste.

Sie stellt die Rahmenbedingungen für die Arbeit im Expert*innenrat vor und gibt Einblicke in die bisherige Arbeit.

Die Generaldebatte wird eröffnet.

Robert hat zwei Fragen:

    1. Ist das der Beirat für Hochschuldidaktik?

    2. Werden die Vertreter*innen dann im Rahmen des StuPa gewählt?

Patrizia antwortet, dass der Expert*innenrat eine Neueinrichtung sei, also etwas anderes. Des Weiteren sollen Kandidat*innen aus dem StuPa vorgeschlagen werden.

Es gibt keine Änderungsanträge

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Die Personalien werden in der nächsten ordentlichen SItzung besprochen.


Erklärung (Nachtrag) zum Beirat für die Hochschuldidaktik (von Patrizia):
Die Mitglieder des bisherigen Beirats für Hochschuldidaktik haben um eine formelle Grundlage für die Arbeit des Beirats gebeten. Das Rektorat hat die Einrichtung eines Expert*innenrats Hochschuldidaktik beschlossen. Der Expert*innenrat Hochschuldidaktik der Universität Greifswald ist vom Rektorat mit der inhaltlichen Beratung und strategischen Entwicklung im Bereich Lehre, insbesondere Hochschuldidaktik und digitale Lehre, beauftragt. Dies beinhaltet insbesondere die Beratung des Rektorats, die Begleitung des Zentrums für akademische und digitale Kompetenzen und des Zentrums für Qualität in Studium und Lehre.

Qua Amtes sind auch der/die studentische*r Prorektor*in und AStA-Referent*in für Studium, Lehre und Lehrerinnenbildung Mitglieder.
Ein/Eine studentische*r Vertreter*in ist durch die Studierendenschaft zu benennen.

Im Beirat für Hochschuldidaktik hat bisher ein studentisches Mitglied mitgewirkt.
Für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik sollen zwei Studierende benannt werden.


Die Generaldebatte wird eröffnet.

Emma wirft ein, dass es Fehler gebe, es seien beispielsweise falsche Referate benannt. 

Es gibt den GO-Antrag auf Vertagung, damit noch einmal drüber geguckt werden kann, damit fundierte Änderungsanträge gestellt werden können.

Irma stellt die Einnahmen aus der Wohnsitzprämie (WSP) vor. Das Rektorat habe letztlich entschieden, die WSP nicht zur Unterstützung der Kampagne zu verwenden. 

Irma stellt die genauen Ausgaben aus der WSP vor. Überschüsse könnten bisher eventuelle Anträge der Fachschaften finanzieren.

Hintergrund des Antrags sei, dass es weniger Ummeldungen unter Studierenden gebe, was zu weniger Förderung des Landes führen würde. Es stehe zur Debatte, diese Mittel für Werbung für die WSP aufzuwenden.

Robert wirft ein, wie sinnvoll es sei, bei der aktuellen landespolitische Lage noch in die WSP zu investieren, weil absehbar sei, dass diese Förderung vom Land wegfallen könne.

Irma bekräftigt diese Position.

Emil unterstützt diese Position auch. 

Rieke schließt sich den Wortbeiträgen an.

Irma fragt, ob gar kein Interesse bestehe, oder zu einem geringen Betrag.

Paul plädiert dafür, gar keine Aufwendungen dahin mehr zu gewähren.

Rieke schließt sich an, Werbung könne man auch kostenfrei bewältigen.

Es gibt weder Wort- noch Änderungsbeiträge.

Die Beitragsordnung wird einstimmig angenommen.

23:48 Uhr

Rieke, Oli und Magnus bitten um einen konstruktiven Vorschlag für eine Kandidatur für AStA-Vorsitz und AStA-Finanzposten und in einem anderen Fall eine außerordentliche Sitzung einberufen zu können.

Rieke betont, dass der AStA so nicht arbeitsfähig sei und es in jedes Menschen Sinne sei, dem AStA das Arbeiten zu ermöglichen. 

Henry gratuliert den „progressiven“ „rechten Fraktionen“ zu diesem Bild

Emma unterstützt die Bitte nach einer Lösung für den AStA. 

Diese herausfordernde Sitzung endet um 23:52 Uhr. Es bleibt spannend, wie es weitergeht. 
Habt einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal!


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.