von webmoritz. | 07.07.2026
Herzlich Willkommen zur fünften ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Auf dem Plan stehen unter anderem erneut die Wahlen der fünf unbesetzten AStA-Referate, die zweite Lesung der Finanzordnung und der Satzung der Studierendenschaft und vieles mehr! Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!
Das ist die finale Tagesordnung:
TOP 1 Begrüßung
TOP 2 Formalia
TOP 3 Berichte
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
TOP 5 Wahl der stellvertretenden Präsident*in
TOP 6 Wahlen AStA
6.1 Vorsitz
6.2 Finanzen
6.3 Politische und ökologische Bildung
6.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung
6.5 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung
TOP 7 Benennung einer weiteren studentischen Vertretung für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik
TOP 8 Antrag: Aufwandsentschädigung Vertretung AStA-Referat für Veranstaltungen
TOP 9 Finanzordnung (2. Lesung)
TOP 10 Satzung der Studierendenschaft (2. Lesung)
TOP 11 Sonstiges
Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker
Heute tickern für euch Namid, David, Jette, Emma
Beginn der Sitzung: 20:21 Uhr
TOP 1 Begrüßung
Die Sitzung beginnt um 20:21 Uhr mit dem einladenden Klingeln des Glöckchens.
TOP 2 Formalia
Es sind 16 Stupist*innen anwesend und es gibt 4 Stimmübertragungen. Das StuPa ist also beschlussfähig, es ist auch die nötige 2/3-Mehrheit für Änderungen an der Satzung erreicht und es geht los.
Die Tagesordnung wird in vorliegender Form einstimmig angenommen.
Das Protokoll der letzten Sitzung wird einstimmig angenommen.
20:23 Uhr
TOP 3 Berichte
Merle berichtet, dass letzte Woche das Planungstreffen für die Demo stattgefunden hat.
„Schlussverkauf Bildung – Sonderaktion“
In der nächsten Woche Donnerstag (16.07.) soll die Demo stattfinden, Treffpunkt sei der Beitz-Platz und am Marktplatz ende die Demo. Um 12:30 Uhr wolle man loslaufen.
Die Forderungen umfassen: Investitionen statt Sanierungsstau, faire Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten, bezahlbares Studieren und Leben…
Patrizia fragt wie weit die Vorbereitungen bereits sind.
Louise ergänzt, es wurden Sprecher*innen aus den Fakultäten angefragt
Patrizia fragt, wie weit der Stand der Anmeldung sei.
Oli antwortet, dass ein Kontakt bestehe, aber der Markt habe nur geantwortet, dass an dem Tag Stände auf dem Markt stehen würde. Er hoffe, dass mit der Anmeldung alles geklärt werde.
Henry sagt, dass er aus eigener Erfahrung wüsste, dass der Versammlungsort Marktplatz nicht zur Verfügung stehe, wenn dort gerade der Wochenmarkt stattfindet.
Er fragt außrdem, wie weit die Mobilisierung zur Demo fortgeschritten sei. Außerdem fragt er, inwiefern die Forderungen sich mit den Positionen der Kampagne „Schlussverkauf Bildung“ übereinstimmen würde.
Er ergänzt außerdem, dass er aus der Zeit in der Gewerkschaft wüsste, dass es jetzt eine eigene Personalvertretung gäbe.
Henry verweist auf die 48-Stunden-Frist zur Bewerbung der Demo.
Edona fragt noch einmal, wann die Demo stattfinde. Louise sagt, es sei der 16.07.
Edona fragt weiter wie viele Menschen bei der Demo zu erwarten seien.
Jemand antwortet, es seien 500 Menschen geplant.
Edona gibt zu bedenken, dass eine Anmeldung über die Versammlungsbehörde des Landkreises schneller gehen würde.
Sie fragt erneut, inwiefern die Demo in die Kampagne „Schlussverkauf Bildung“ eingebettet werden solle. Sie fragt außerdem, ob Kontakt zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und/oder Parteiorganisationen bestehe.
Außerdem meint sie, dass 500 Besucher*innen nicht planmäßig zu erreichen seien mit der Demo.
Emma bedankt sich für die Hinweise, merkt aber auch an, dass sie sich gefreut hätte, wenn sie mit so viel Erfahrung bei der Planung dabei gewesen wäre.
Zur ersten Frage: Die Demo solle in die Kampagne eingebettet sein, aber es sollen Punkte ergänzt werden.
Edona gibt erneut den Hinweis, dass es über den Kreis schneller geht.
Oli merkt an, dass ein weiteres Planungstreffen geplant ist, die Einladung erfolgt per Mail.
Jonathan merkt an, dass sowieso noch einmal alle Studierende informiert werden sollten. Er finde aber auch die Bewerbung sehr kurzfristig.
Louise meint, sie hätten darum gewusst, die Demo hätte aber noch innerhalb der Vorlesungszeit stattfinden sollen.
Es gibt keine weiteren Berichte.
20:35 Uhr
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
Magnus erklärt, dass ihn eine Anfrage für ein Sozialdarlehen erreicht habe. Er wisse, dass die Darlehen eigentlich vergeben werden könnten, gibt aber in die Runde, dass darüber drei AStA-Beschäftigte abstimmen müssten. Aktuell seien aber keine 3 Positionen besetzt.
Dazu gibt es keine weiteren Wortbeiträge.
TOP 5 Wahl der stellvertretenden Präsident*in
Louise möchte jemanden vorschlagen für den zweiten Posten als Stellvertretung des Präsidiums.
Melina wird aufgerufen.
Melina war schonmal Stellvertretung und wolle mit dem Wissen aus der Zeit unterstützen.
Es gibt keine Fragen an Melina.
Es kommen nun die moritz.wahlfeen zum Einsatz, wir haben sie schon vermisst. Könnte das ein gutes Omen für weitere Wahlen sein?
Die Stimmzettel werden verteilt und es herrscht geschäftiges Schreiben.
Die Stimmen werden fleißig ausgezählt und Louise verkündet seit Wochen erstmals wieder ein „geduldiges“ Warten auf das Wahlergebnis.
Es gibt 20 Ja-Stimmen für Melina, keine Nein-Stimmen, keine Enthaltungen.
Melina nimmt die Wahl an und ist nun einstimmig gewählte 2. Stellvertreterin des Präsidiums.
20:42 Uhr
TOP 6 Wahlen AStA
Los geht es mit der nächsten Runde AStA-Wahlen.
6.1 Vorsitz
Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.
6.2 Finanzen
Es gibt eine Initiativbewerbung!! Lucas schreitet eisern zum dritten Mal seit Beginn der Legislatur nach vorne. Seit seiner letzten Bewerbung habe sich nicht viel geändert.
Es gibt keine Fragen an Lucas und keine weiteren Initiativbewerbungen.
Die moritz.wahlfeen schweben durch den Raum und leiten den nächsten Wahlgang ein.
Die Spannung steigt!
Das heiß erwartete Ergebnis nach so vielen Wochen ist nun da:
Es gibt 13 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen, 5 Enthaltungen.
Damit ist Lucas nicht zum AStA-Referent für Finanzen gewählt.
Edona schlägt mit der Hand auf den Tisch. Sie müsse sich nun mal die Sorgen vom Leib reden. Der AStA sei unterbesetzt und die Finanzen seien kein politisches Referat. Es sei absolut verantwortungslos und sinnlos, dieses Referat nicht zu besetzen. Außerdem werden vom Finanzreferat keine Revolution ausgehen.
Auch Patrizia betont die Wichtigkeit die AStA-Referate zu besetzen. Viele wichtige Dinge würden auf der Strecke bleiben.
Sie zählt auf, welche Aufgaben alle nicht erfüllt werden könnten und betont, dass die Leidtragenden unter anderem diejenigen seien, die auf Sozialdarlehen angewiesen seien.
Damit ist der TOP geschlossen.
6.3 Politische und ökologische Bildung
Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.
6.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung
Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.
6.5 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung
Es gibt eine Initiativbewerbung von Yannick!
Er stellt sich vor, studiere Lehramt im 10. Fachsemester. Er sei bisher im FSR, Fakultätsrat und im AStA tätig gewesen.
Es hätte Kontakt zum Vorgänger gegeben, aus dem aber keine großen Erkenntnisse resultiert hätten.
Edona meldet sich zu Wort und meint, es hätte gereicht, zu sagen, dass es Kontakt zum Vorgänger gegeben habe. Dass Unzufriedenheit herrscht sei allgemein bekannt, sie finde nicht, dass man hier noch einmal nachtreten müsse.
Nun denn, die moritz.wahlfeen schreiten zur Tat und der nächste Wahlgang startet.
Nach Auszählung der Stimmen steht folgendes Ergebnis:
Es gibt 15 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen. Damit ist Yannick gewählt!
Die nächste Runde startet in der nächsten Sitzung. Wenn ihr Lust habt, wendet euch gern an den AStA!
TOP 7 Benennung einer weiteren studentischen Vertretung für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik
Patrizia stellt den Expert*innenrat kurz nochmal vor. Der Expert*innenrat sei bisher mit einer von zwei Personen besetzt und solle das Rektorat beraten. Die Aufgabenbereiche könnt ihr im Ticker der 1. ordentlichen Sitzung nachlesen.
Madita ergänzt, dass der Rat am Freitag tage, es also super wär, wenn jemand gewählt werde.
Janne erklärt sich bereit und stellt sich kurz vor und erntet starken Applaus.
Es gibt keine weiteren Kandidaturen.
Janne wird mit zwei Enthaltungen gewählt und nimmt die Wahl an.
TOP 8 Antrag: Aufwandsentschädigung Vertretung AStA-Referat für Veranstaltungen
Magnus bringt den Antrag ein. Rieke solle demnach eine Aufwandsentschädigung für ihre Arbeit als kommissarische Referentin erhalten. Es gehe um die Zeit vor der Neubesetzung des Referats.
Es gibt keine WOrtbeiträge in der Generaldebatte und keine Änderungsanträge.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
20:59 Uhr
TOP 9 Finanzordnung (2. Lesung)
In der zweiten Lesung wird nun die Finanzordnung durchgegangen und es können Änderunsanträge eingebracht werden.
Louise erklärt, es gebe vorweg nochmal Änderungen durch das Justiziariat, die eingefügt werden müssten.
Robert habe dafür schon Änderungsanträge geschrieben, sodass die direkt besprochen werden können.
In den ersten zwei Paragraphen gibt es keine Anmerkungen.
In § 3 Absatz 3 wurde etwas verändert, wobei der Inhalt weitestgehend gleich bleibt.
Der Änderungsantrag wird einstimmig angenommen.
Für Absatz 4 und 5 gibt es keine Änderungsanträge.
Bis § 14 gibt es keine Änderungsanträge.
Für § 14 gibt es einen Änderungsantrag. Robert hat den Änderungsantrag gezaubert.
Der Änderungsantrag wird mit 2 Enthaltungen angenommen.
In § 15 gibt es eine Änderungsantrag. Das Präsidium bringt den Antrag ein, dass Absatz 9 erhalten bleibt, der aussagt, dass man eine Aufwandsentschädigung auch ablehnen könne. Die Begründung ist, dass es nicht allen geläufig sei und man das Wissen dadurch zugänglich mache.
Der Änderungsantrag wird mit einer Gegenstimme angenommen und der Absatz bleibt erhalten.
Bis § 18 gibt es keinen weiteren Gesprächbedarf.
Es gibt einen Änderungsantrag für § 18. Robert bringt ihn ein. Paragraph steht in enger Verbindung zu § 19.
Der Änderungsantrag wird mit einer Gegenstimme angenommen.
Zu § 19 gibt es die Abstimmung, ob der Paragraph erhalten bleiben soll. Dieser Parapgraph regelt die Betragshöhe für die Reisekostenpauschale.
Der Änderungsantrag wird abgelehnt. Dennoch ist jetzt irgendwie unklar, was genau gerade abgestimmt wurde und jetzt mit dem Absatz passiert.
Jonathan gibt zu bedenken, dass sich die Höhe am Landesreisekostengesetz orientiere und man die genaue Höhe daran orientieren müsse. Daher sollten die Beträge mit Verweis auf das Landesreisekostengesetz angegeben werden.
Jonathan bringt seine Ausführungen als Änderungsantrag ein.
Wir stimmen über den neuen Änderungsantrag ab, der einstimmig angenommen wird.
In § 20 soll ein Satz gestrichen werden, wie in Roberts Änderungsantrag zu lesen ist.
Der Änderungsantrag wird einstimmig angenommen.
Bei der restlichen Finanzordnung gibt es keine Einwände und lediglich ein paar kurze Erläuterungen.
Weil wir eine 2/3-Mehrheit haben, wird direkt über die FInanzordnung abgestimmt.
Die Finanzordnung wird einstimmig angenommen.
21:27 Uhr
Edona stellt einen GO-Antrag auf 10 Minuten Pause vor dem Besprechen der Satzung.
Es gibt keine Gegenrede. Wir treffen uns wieder um 21:38 Uhr.
TOP 10 Satzung der Studierendenschaft (2. Lesung)
21:42 Uhr
Wir sind aus der Pause zurück und es geht heiter weiter mit der Satzung der Studierendenschaft.
In § 2 gab es eine Anpassung an den aktuellen Aufgabenkatalog der Studierendenschaft nach dem LHG.
Über den Änderungsantrag wird abgestimmt.
Der Änderungsantrag wird einstimmig angenommen.
Bis § 5 gibt es keine Anmerkungen. Robert spricht den Absatz 14 an, in dem es um die Nominierung des studentischen Prorektorats geht. Je nachdem wie der Absatz drin stehen soll, müsse man in der Satzung auch noch eine Vorgehensweise zur Nominierung festhalten.
Henry spricht sich dafür aus, es wieder in die vorherige Vorgehensweise der Empfehlung zu ändern. Das StuPa habe häufig ein Problem, repräsentative Mehrheiten darzustellen.
Louise fragt, ob es dazu Änderungsanträge gebe.
Henry stellt den Antrag in §5 Absatz 14, „Nominierung“ in „Empfehlung“ zu ändern.
Der Antrag wird abgestimmt.
Der Änderungsantrag wird mit 8 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen abgelehnt. Es bleibt bei der Formulierung „Nominierung“.
Bis § 9 gibt es wieder keine Anmerkungen. Stupa-Chris möchte einen Änderungsantrag zu Absatz 3 stellen. Es ginge darum, das Stimmübertragungsrecht von 3 auf 4 zu erhöhen.
Stupa-Chris merkt an, dass wenn man zu wenig Stimmübertragungen anbiete, die Gefahr bestehe, dass Stupist*innen aus Sparsamkeit einfach gar nicht kommen würden.
Der Antrag wird angenommen.
Madita schlägt vor, die Stimmübertragungen auch für nicht gewählte Studierende auszuweiten, um das StuPa transparenter zu machen.
Paul spicht sich dagegen aus, weil nicht gewählte Studierende kein Mandat dazu hätten.
Emma spricht sich auch dagegen aus.
Edona sagt, sie wisse nicht, ob das gehen würde, aber sie würde es gern versuchen, weil es das StuPa attraktiver machen könnte. Man befinde sich schließlich im Prozess der Satzungsausarbeitung.
Silvio merkt an, dass man es zwar reinschreiben könne, aber findet, dass dadurch die Wahl der Studierendenschaft untergraben werden würde.
Edona bringt ein, dass die aktuelle Beschlusslage auch ein Problem darstelle, welches durch eine Ausweitung vielleicht beheben könnte.
Henry setzt sich auch dafür ein, die Ausweitung in die Satzung mit aufzunehmen. Er sehe in der Ausweitung keine Verletzung der Legitimität der Abstimmung. Er gibt zu Bedenken, dass auch die aktuellen Stupist*innen ebenso mit nur gewisser Mehrheit gewählt worden seien.
Robert merkt an, dass diese Debatte sich auch um Mandate drehe. Die Debatte zeige aber, dass die Wahlordnung auch anders aussehen könnte.
Er erklärt, der Senat ermögliche eine Wahl über Listen, was beim StuPa anders sei. Dort können andere Personen nachrücken, wenn gewählte Mitglieder nicht an Sitzungen teilnehmen können.
Er hält den aktuellen Vorschlag für aussichtslos und führt an, dass die Legitimationsdebatte zu groß und komplex für die heutige Sitzung sei. Er schlägt eine Wahlreform für die Zukunft vor.
Jonathan meint, dass der Vorschlag der Ausweitung gegen das Prinzip einer Wahl widerspreche und er sie für sinnlos halte. Er meint, dass gewählte Abgeordnete eine Verantwortung hätten, derer sie dann auch gerecht werden müssten. Das Problem läge vorallem bei Abgeordneten, die nicht erscheinen würden. Ihn betreffe das aber ausdrücklich nicht.
Emma stimmt Robert zu, dass eine Wahlreform notwendig wäre und spricht sich sehr explizit gegen eine Listenwahl im StuPa aus.
Janne merkt an, dass es nicht zwangsläufig eine Thematik der Verantwortung sei, wenn man nicht aller zwei Wochen im StuPa sein könne. Beispielsweise haben Menschen mit Uterus einmal im Monat ihre Periode und schon allein dadurch ggf. Probleme so regelmäßig teilzunehmen.
Silvio sieht auch das Argument, das StuPa öffnentlich zugänglich zu machen. Auch im Punkt von Individuen, die keiner Fraktion angehören würden, stimme er Edona zu. Das könne man im Rahmen einer Wahlordnung besprechen. Aber er sehe trotzdem eine Verantwortung zu kommen, so sehr er auch die Argumente von Personen verstehe, die im Rahmen von Studium oder Gesundheit nicht kommen könnten.
Madita möchte die Vorwürfe von sich weisen, da sie die Anregung aus dem Grund eingebracht hätte, dass sie einmal nicht anwesend sein konnte und gerne ihre Stimme an eine Person übertragen hätte, die das StuPa kennenlernen wollte und ihre Meinung gut vertreten hätte. Sie habe es schade gefunden, dass das nicht möglich war.
Paul merkt an, dass unter Auschluss der Öffentlichkeit nur StuPa-Mitglieder anwesend sein dürften, was die Stimmenübertragung auf Nicht-Mitglieder erschwere.
Henry spricht sich dagegen aus, die Annahme zu stellen, man riskiere, dass es permanente Stimmübertragungen nach Listenwahl gebe.
Er macht den Punkt, dass der Ausschluss der Öffentlichkeit nicht bedeute, dass besonders wichtige und vertrauliche Themen besprochen würden, wo es sich um das Mandat drehen würde.
Edona stellt einen GO-Antrag auf Schluss der Debatte mit anschließender Endabstimmung.
Silvio stimmt dem zu und schlägt vor, das Thema als neuen TOP in der nächsten StuPa-Sitzung zu besprechen. Louise wirft ein, dass wir nur noch eine Sitzung im aktuellen Semester hätten und dafür auch eine 2/3-Mehrheit bräuchten, um irgendwas in der Wahlordnung zu ändern.
Es wird kurz debattiert, Emma wirft ein, dass eine Änderung sicherlich 4 Jahre dauern würde und dass man sich gern in der nächsten Sitzung darüber austauschen könnte, aber dass die Wahlordnung ein sehr langwieriger Prozess sei.
Robert merkt an, dass er mittlerweile gelernt habe, man könne auch „in der Salamischeiben-Taktik“ Schritt für Schritt Dinge an der Satzung ändern, aber so würden keine Änderungen zustande kommen.
Emma erwidert, wenn er Zeit habe, könne er gern innerhalb von zwei Wochen eine neue Wahlordnung ausarbeiten.
Louise wirft ein, die „Salamischeiben-Taktik“ wurde sich heute auch vom Justiziariat gewünscht.
Robert empört sich, dass das Justiziariat auch permanent viele Änderungen an den ausgearbeiteten Entwürfen angebracht habe und es eine intensive 4-jährige Arbeit an der Satzung gegeben habe.
Emma möchte sich auch kurz mit aufregen, da sie ebenfalls zwei Jahre mit dran gearbeitet habe und die Dinge, die zwischendrin angemerkt worden seien auch Dinge gewesen wären, die vorher auffallen hätten können.
Tim fragt nochmal nach, was jetzt mit Edonas GO-Antrag war und bringt uns damit zurück zur Abstimmung über den Änderungsantrag zur Ausweitung der Stimmübertragung.
Der Änderungsantrag von Madita wird angenommen. Mit 9 Stimmen dafür, 6 dagegen und 4 Enthaltungen.
Für § 11 hat Robert wieder einen Änderungsantrag vorbereitet. Dieser sei auch genehmigungsrelevant.
Der Änderungsantrag wird mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung angenommen.
In § 14 möchte Emma „die Mitglieder des AStA“ in „die Referent*innen des AStA“ umändern, da sonst auch die SB-Stellen vom StuPa gewählt werden müssten. „Und das will glaube ich niemand“
Henry spricht sich dafür aus, dass die SB-Stellen auch vom StuPa gewählt werden, weil er das intransparent finde und es befürworte, wenn mehr Menschen ein Auge darauf hätten.
Emma sei da klar dagegen, da ein Grund dafür, dass SB-Stellen beliebter seien, wäre, dass sie nicht vor das StuPa müssten und das ein interner Prozess sei.
Das Präsidium bringt Emmas Vorschlag als Änderungsantrag ein.
Der Änderungsantrag wird mit 4 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen angenommen.
Von § 15 bis § 22 sind alle wunschlos glücklich.
In § 23 soll per Änderungsantrag die „fachliche Unabhängigkeit“ der moritz.medien vom Medienausschuss gewahrt werden.
Es folgen Nachfragen und eine Aussprache, warum die moritz.medien nicht lieber äußere und innere Pressefreiheit in der Satzung stehen haben wollten.
Die moritz.medien antworten, dass die Formulierung vom Justiziariat nicht genehmigt werden würde.
Es folgt eine Debatte zur Rechtslage.
Der Änderungsantrag wird mit 4 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen angenommen.
Es gibt keine Änderungen bis § 51, in dem es nur nochmal sprachliche Änderungen und Anpassungen gab.
In der Anlage 1 gibt es keine Änderungsanträge
Die zweite Anlage wurde gestrichen, muss jedoch wieder hergestellt werden.
Darüber wurde schon abgestimmt.
Es gibt keinen weiteren Redebedarf und es wird über die Satzung in der vorliegenden Form abgestimmt.
Die Satzung in der vorliegenden Form wird mit einer Enthaltung angenommen.
22:29 Uhr
TOP 11 Sonstiges
Patrizia hat „etwas ganz kurzes“. Sie plane einen Jour fixe als Austauschplattform für den Austausch mit den Studierenden. SIe wolle möglichst viele studentische Perspektiven einholen. Sie betont aber, dass die Teilnahme ausdrücklich freiwillig sei.
Louise betont noch einmal, dass AStA noch einen Beitrag zur geplanten Demo machen soll, damit möglichst viele kommen.
Mehr gibt es nicht zu Sonstiges, wir sehen uns in zwei Wochen wieder im Konferenzraum und beenden die Sitzung um 22:30 Uhr.
Wir wünschen euch einen schönen Abend, schlaft gut! <3
Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.
von webmoritz. | 07.07.2026
Es ist wieder soweit! Nachdem die letzten zwei Ausgaben extrem erfolgreich waren, kehrt der Science Slam mit seiner dritten Ausgabe zurück. Am 08. Juli ab 19 Uhr wird im Hörsaal 3 am ELP wieder geslamt und um den Sieg gekämpft.
Kurz & knapp
Datum: 08. Juli 2026
Tickets und Uhrzeit: Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn 19:00; der Eintritt ist frei
Ort: Hörsaal 3, Ernst-Lohmeyer-Platz 6
Veranstalter:
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg – Junges Kolleg, AstA, Studierendentheater Greifswald, Science Slam Greifswald
Hier geht es zur StuThe-Webseite
Hier geht es zum Instagram-Ankündiger
Wissenswertes zum Event
Entstanden ist die Idee im Kreis der Deutschlandstipendiat. Das Konzept ist einfach: Mehrere Slammer präsentieren ihre wissenschaftlichen Themen – egal ob aus einer Seminar-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit. Das Ganze erinnert an einen Poetry Slam, nur dass statt Gedichten Forschung im Mittelpunkt steht. In zehn Minuten gilt es, ein oft komplexes Thema verständlich, kreativ und möglichst unterhaltsam auf die Bühne zu bringen.
Ob Naturwissenschaften, Medizin oder Geisteswissenschaften – beim Science Slam geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern das Publikum mitzunehmen. Humor, anschauliche Beispiele und überraschende Ideen sind ausdrücklich erwünscht. So zeigt sich, dass hinter jeder wissenschaftlichen Arbeit eine spannende Geschichte stecken kann.
Wer am Ende den Sieg mit nach Hause nimmt, entscheidet das Publikum. Sechs zufällig ausgewählte Zuschauer vergeben nach jedem Vortrag Punkte von eins bis zehn. Aus den Durchschnittswerten ergibt sich schließlich die Gewinnerin oder der Gewinner des Abends.
Der Science Slam macht deutlich: Wissenschaft kann begeistern, überraschen und richtig Spaß machen. Wer einen Abend voller interessanter Ideen, kreativer Präsentationen und guter Unterhaltung erleben möchte, sollte sich den 8. Juli vormerken.
Im Web Weekly stellen wir euch jede Woche ein neues Kultur-Ereignis in Greifswald und Umgebung vor.
Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! (Text: Melanie Ehrhardt; Design: David Langner)
von webmoritz. | 23.06.2026
Herzlich Willkommen zur vierten ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Heute erwartet uns ein wirklich umfangreiches Programm mit ganzen 20 TOPs. Auf dem Plan stehen unter anderem erneut die Wahlen der fünf unbesetzten AStA-Referate, alle angenommenen Anträge aus der Vollversammlung und vieles mehr! Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!
Das ist die finale Tagesordnung:
TOP 1 Begrüßung
TOP 2 Formalia
TOP 3 Berichte
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
4.1 Vorstellung einer studentischen Initiative (fällt weg)
4.2 Weiteres Vorgehen bei den Kürzungen
TOP NEU 5 Finanzantrag: Party-Equipment Geologenkeller e.V.
TOP NEU 6 Wahlen AStA
6.1 Vorsitz
6.2 Finanzen
6.3 Politische und ökologische Bildung
6.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung
6.5 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung
TOP NEU 7 Bestätigung der Deligierten ZLB Hauptversammlung
TOP NEU 8 Bestätigung studentische Vertretung ZLB Direktorium
TOP NEU 9 Beschluss der Vorsitzenden aus den Ausschüssen
TOP 10 Antrag: Projektstelle zur Einwerbung von Drittmitteln aus dem Programm „Vielfalt verbindet“
TOP 11 Finanzordnung (1. Lesung)
TOP 12 Satzung der Studierendenschaft (1. Lesung)
TOP 13 Antrag: „Für ein BAföG, das zum Leben reicht!“
TOP 14 Antrag: „Erhalt des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaften“
TOP 15 Antrag: „Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung sichern!“
TOP 16 Antrag: „Zwischen „Atemlos durch die Nacht“ und „Highway to hell“- Erste-HilfeKurse für die Studierendenschaft“
TOP 17 Antrag: „Mensa für Alle!“
TOP 18 Antrag: „Sitzgelegenheiten im Apfelgarten“
TOP 19 Antrag: „Essen retten- „Fairteiler-Kühlschrank“ an den Mensen“
TOP NEU 20 Benennung einer weiteren studentischen Vertretung für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik
TOP NEU 21 Aufhebung Beschluss Nr. 2026-3624
TOP NEU 22 Sonstiges
Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker
Heute tickern für euch Namid, David, Rudy, Niklas, Allan, Jette, Josi
Beginn der Sitzung: 20:25 Uhr
TOP 1 Begrüßung
Die Sitzung beginnt mit dem Klingeln des Glöckchens. Aufgrund eines Surrens hatten wir noch einen Raumwechsel.
20:28 Uhr
TOP 2 Formalia
Es sind 16 Stupist*innen anwesend und es gibt eine Stimmübertragung an Janne. Das StuPa ist somit beschlussfähig.
Das Protokoll der zweiten und der dritten nicht beschlussfähigen Sitzung liegen jeweils vor und werden beide einstimmig bei einer Enthaltung angenommen.
Die Tagesordnung wurde geändert und in geänderter Form einstimmig angenommen.
20:29 Uhr
TOP 3 Berichte
Es gibt eine Ergänzung zur Initiative „Greifswald taucht ab“. Bei dem Antrag geht es um die Gründung eines Tauchvereins für Forschungszwecke. Den Antrag könnt ihr in der 1. ordentlichen SItzung dieser Legislatur nachlesen.
Der vorliegende Antrag wäre nicht rechtsgültig. Darum soll er in Zukunft erneut in formal geänderter Form gestellt werden.
Oliver hat keine Anmerkungen und es gibt keine Fragen zu seinem Bericht.
Magnus hat eine Ergänzung zu seinem Bericht. Er enthält einen Zahlenfehler. Zudem sollte er eine Initiative zu Psychotherapien vorstellen, zu der heute eine Demo stattfand, was aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich war.
Rieke hat keine Ergänzungen und es gibt auch keine Fragen zu ihrem Bericht.
Zu Merles Antrag gibt es weder Nachfragen noch Ergänzungen.
Zu Moritz‘ Bericht gibt es keine Anmerkungen.
Grey hat seinen Bericht nachgereicht. Dazu gibt es keine Fragen.
Wir als moritz.medien ergänzen, dass wir eine neue Geschäftsführung haben.
Es gibt keine Ergänzungen zum Bericht der moritz.medien und keine Nachfragen.
Paul stellt eine Zwischenfrage zum Bericht vom Falk aus dem AStA. Er fragt, ob dieser eingereicht wurde. Er wurde nicht eingereicht.
20:33 Uhr
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
Los geht’s mit dem TOP.
4.1 Vorstellung einer studentischen Initiative
Dieser Tagesordnungspunkt fällt aus terminlichen Gründen weg!
4.2 Weiteres Vorgehen bei den Kürzungen
Irma stellt ihren Bericht zu den Kürzungen an der Uni vor. Sie spreche als Mitglied des philosophischen Fakultätsrats und als Senatorin.
In der Philosophischen Fakultät seien finanzielle Kürzungen geplant. In die
Studiengänge Kirchenmusik und Musikwissenschaft könne man sich im nächsten Semester nicht einschreiben, ohne, dass es dazu eine Debatte gegeben habe.
Es gehe konkret um die Kürzungen im Studiengang Musik und Musikwissenschaft, aber auch in der gesamten Philosophischen und Theologischen Fakultät wird über Kürzungen diskutiert.
Sie fordert bzw. schlägt eine Demo vor. Diese richte sich „natürlich nicht gegen die Uni, sondern das Land“. Sie erfragt, ob dass aus Sicht der Anwesenden eine angemessene Reaktion sei.
Jonathan unterstützt die Idee. Demos seien althergebracht aber sinnvoll. Das Thema werde wohl leider noch länger relevant bleiben.
Janne fragt, was die konkrete Forderung der Demo sein solle und wie realistisch welche Forderungen seien. Sie schlägt als alternative Methode auch einen Streik vor.
Irma möchte hervorheben, dass es darum geht, den Unmut zu zeigen. Sie wolle nicht die ganze Organisation übernehmen, aber freue sich über eine Taskforce und Ideen von allen.
Paul betont, es sei ein wichtiger Punkt, den Unmut zu zeigen, weil das Grundproblem ein kommunikatives sei. Nicht nur die Studierenden sondern alle im Musik-Institut seien nicht informiert worden. Der Überraschungseffekt solcher Maßnahmen solle vermindert werden.
Henry möchte einläuten, dass die Idee der Demo nicht neu sei. Er hält es für sinnvoll die Demo breiter zu framen als eine Demo gegen grundsätzliche Kürzungen im Bildungsbereich, um möglichst viele Studierende anzusprechen. Die Kürzungen an der Uni würden aus seiner Sicht mit vielen Kürzungen im „Sozialstaat“ einhergehen.
Irma antwortet dazu, es solle das Ziel sei, sich für den Erhalt aller Studiengänge einzusetzen und nicht nur für die Musik.
Robert unterstreicht, dass er solch eine Demo für angemessen halte.
Der nächste Schritt sei die Kommunikation zwischen Rektorat und Fakultät. Am Fakultätsrat sei das Thema komplett vorbeigegangen.
Eine ausgewählte Musik-Studierende sollen wohl etwa zehn Tage vorher informiert worden, was aus seiner Sicht aber auch nicht legitim sei.
Er halte den Immatrikulationsstopp für falsch, weil das Geld nicht mehr werden würde, sondern eher immer weitere Stopps warten würde. Dieses Vorgehen sei „ein Tod auf Raten“.
Dagegen habe man als HoPo nichts tun können, weil man zu spät davon erfahren habe, wolle aber in Zukunft bei ähnlichen Kürzungforderungen im Vorfeld Widerspruch kundtun.
Emma stimme diesen Punkten vollständig zu. Sie ruft zur Mithilfe und zum Brainstorming unter Stupist*innen auf.
Organisatorisch hält sie es für sinnvoll, dass der AStA die Demo organisiert
Paul stimmt zu, dass es um alles gehe und nicht nur die Musikwissenschaften. Diese seien nur momentan besonders prekär sichtbar aber in Zukunft werde es wohl auch andere Institute treffen. Er betont, dass im nächsten Jahr dann neue Sparpotenziale warten würden, weil die Kürzungen mehr werden würden.
Es gibt keine weiteren Anregungen aus der Studierendenschaft.
Louise schimpft mit den Stupist*innen, da bei der Sitzungen vor zwei Wochen nur vier von ihnen da waren, obwohl das Präsidium kaum Absagen erreicht hätten. Wenn so viele keine Zeit hätten, könnten sich alle übrigen inklusive des Präsidiums und der moritz.medien auch sparen, extra anzureisen.
TOP NEU 5 Finanzantrag: Party-Equipment Geologenkeller e.V.
Der Geologenkeller eröffne nach langer Schließzeit endlich wieder, aber dafür werde aufgrund der langen Schließungsphase Geld benötigt. Es gehe um einen Mini-Kühlschrank für Obst und Eis und Kabeltrommeln, die technisch sicher seien.
Es gibt keine Fragen an die Antragstellenden.
Magnus erachtet, stellvertretend für den AStA-Finanzer, den Antrag für förderfähig und -würdig.
Der Antrag sei form- und fristgerecht eingegangen, der Haushaltstopf sei noch genug gefüllt.
Das Anliegen finde er gut.
Emil als Vorsitzender des Haushaltsausschusses halte den Antrag für „unkontrovers“ und befürwortet die Finanzierung.
„Der Geokeller war lange genug zu.“
Es gibt keine Änderungsanträge in der Änderungsantragsdebatte.
Es kommt zur namentlichen Abstimmung.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
20:50 Uhr
TOP NEU 6 Wahlen AStA
Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.
6.1 Vorsitz
Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.
6.2 Finanzen
Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.
6.3 Politische und ökologische Bildung
Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.
6.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung
Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.
6.5 Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung
Es gibt keine Initiativbewerbung für den Posten.
Die nächste Runde startet in der nächsten Sitzung. Wenn ihr Lust habt, wendet euch gern an den AStA!
20:50 Uhr
TOP NEU 7 Bestätigung der Deligierten ZLB Hauptversammlung
Das Präsidium bringt den Antrag stellvertretend für die FSK ein. Niklas wurde von der FSK vorgeschlagen.
Es gibt keine Wortbeiträge oder Änderungsanträge.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
TOP NEU 8 Bestätigung studentische Vertretung ZLB Direktorium
Niklas wird auch hier als studentische Vertretung für das ZLB Direktorium vom Präsidium vorgeschlagen.
Auch hier gibt es keine Wortbeiträge oder Änderungsanträge.
Auch dieser Antrag wird einstimmig mit einer Enthaltung angenommen.
20:52 Uhr
TOP NEU 9 Beschluss der Vorsitzenden aus den Ausschüssen
Auch diese Anträge werden vom Präsidium eingebracht.
Emily soll als Medienausschussvorsitzende und Emil als Haushaltsausschussvorsitzender bestätigt werden.
Die Anträge werden ohne Wortbeiträge oder Änderungsanträge einstimmig angenommen.
20:53 Uhr
TOP 10 Antrag: Projektstelle zur Einwerbung von Drittmitteln aus dem Programm „Vielfalt verbindet“
Robert bringt den Antrag ein.
Das Bundesforschungsministerium hat das Programm „Vielfalt verbindet“ ausgeschrieben. Dabei geht es multikulterelle und andere Themen zu gesellschaftlicher Vielfalt.
Das Gleichstellungsbüro und der AStA hätten sich parallel für eine Kandidatur entschieden. Es solle aber nicht von beiden gegeneindander kandidiert und Mittel abgegraben werden. Daher hätten sie beschlossen, sich zusammen zu tun. Irma solle nun dafür zuständig und entschädigt werden, den Antrag zu stellen. DIe Mittel wreden dann untereinander aufgeteilt.
Unter anderem könnten die Mittel für die 12-Stunden-Vorlesung oder ein Projekt für Erstakademiker*innen eingesetzt werden. Auch die No-Go-Kampagne der Universität erwähnt er.
Die Antragsfrist wäre recht bald, daher würde es drängen, den Antrag mit einer Projektskizze abzugeben.
Henry verstehe nicht, inwiefern AStA und Antidiskriminierungsstelle sich gemeinsam bewerben könnten, wenn die Förderung sich an konkrete einzelne Projekte richte.
Robert antwortet, es sei ein Projekt und man bewerbe sich als Universität Greifswald. Das habe auch den Vorteil, dass die Abrechnung über die Uni laufe und sich der AStA daher nicht drum kümmern müsse.
Henry fragt erneut, wie sich die Universität als Ganzes auf ein Projekt bewerben könnte. Es brauche ja konkrete Projekte, auf die sich beworben werden könne.
Robert antwortet, für den Teil des Gleichstellungsbüros gebe es schon Ideen. Dort plane man eine Kampagnen für die ersten weiblichen Professorinnen und die ersten Akademiker*innen der Uni aus Arbeitendenfamilien.
Er könne aber nicht für den AStA sprechen.
Paul finde dies eine gute Idee, mehrere Ideen für Projekte zu einem Gesamtkonzept zusammenzufügen, wofür diese Förderung nötig sei.
Rieke geht auf die Frage ein und bekräftigt den Punkt. Sie plane derzeit eine Aktion über Studieren mit Behinderungen, bei der sie auch mit dem Gleichstellungsbüro kooperiere.
Henry insistiert, dass es ihm darum gehe, eine Stelle zu finanzieren, sich um die Drittmittel kümmert. Bisher hätten das ja die Referent*innen im AStA für ihren Bereich gemacht.
Robert antwortet, dass das zu Henrys Zeit mit einem voll besetzten AStA gewesen sei,
was aktuell nicht der Fall wäre. Es sei aber auch nicht schlimm, die Gleichstellung würde die Bewerbung sowieso durchführen wollen.
.. erklärt hierzu noch einmal, dass Magnus momentan stellvertretend auch das Finanzreferat übernimmt und sich explizit diese Unterstützung gewünscht hätte.
Henry bleibt bei seinem Standpunkt und wirft ein, man könne sich ja fragen, warum der AStA nicht voll besetzt sei. Er frage sich aber, warum die Stelle auf Irma personalisiert sei und nicht zunächst die Stelle an sich geschaffen werde und danach Bewerbungen ermöglicht werden würden. Außerdem wüsste er gerne noch genau, wie das dann zu fördernde Projekt aussehe. Daher habe er „Bauchschmerzen“.
Robert antwortet, dass diese Projektstellen bisher immer personalisiert wären, weil sie nur temporär seien. Er könne diese Bauchschmerzen nachvollziehen.
Edona verstehe die Idee und könne Irmas Anliegen gut verstehen, aber sie würde sich wünschen, dass bis zur nächsten Sitzung eine ausformulierte Idee für konkrete Projekte vorliegen könne.
Robert antwortet, dass er für das Gleichstellungsbüro nicht sprechen wird, weil er nicht der Chef sei.
Irma setze sich gerne mit dem Asta zusammen und könne Projekte ausarbeiten, sofern die Zuarbeit durch den Rest des AStAs erfolge.
Es gibt keine weiteren Wortbeiträge und keine Änderungsanträge.
Es kommt zur Abstimmung.
Der Antrag wird mit einer Enthaltung einstimmig angenommen.
Edona bittet Irma noch, dass sie sich auch mit der Stelle für Antidiskriminierung auseinander setzt. (Irma nickt darufhin)
21:07 Uhr
TOP 11 Finanzordnung (1. Lesung)
Louise erinnert nochmal, dass zur nächsten Sitzung die zweite Lesung stattfindet, bei der eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig ist, um etwas zu beschließen.
Der Plan sieht vor, die Finanzordnung Paragraph für Paragraph durchzugehen und Fragen zu klären.
Der Idealfall sehe vor, so Louise, dass Änderungen vom Justiziariat bis zur nächsten Sitzung einfließen können.
Louise geht die Paragraphen durch und fragt nach Anmerkungen. Bisher gab es aber keine inhaltlichen Änderungen, daher gibt es auch keine Nachfragen.
In Paragraph 13 gibt es eine Änderung in Absatz 6, die Auszahlungstermine für Fachschaftsgelder behandelt.
Emma schlägt vor, dass darüber noch einmal bei Paragraph 26 geredet werden solle.
Paul hat eine bürokratisch Detailfrage, die wir leider nicht ganz verstanden haben und die von Robert beantwortet wird.
Wir sind bei Paragraph 15 Absatz 3.
Christoph fragt, worum es dabei gehe.
Robert antwortet, dass die erste Überarbeitung der Finanzordnung aus 2022 aus einer anderen Haushaltssituation komme.
Das StuPa müsse entscheiden, wie hoch die Aufwandsentschädigungen für AStA und moritz.medien höchstens liegen dürfen.
Emma erklärt, dass Höchstsätze auch unterschritten werden könnten, deswegen würde eine Hochsetzung, wie es in diesem Fall geschehen würde, nicht schaden.
Janne fragt nach um welchen Zeitraum es sich bei diesen Höchstsätzen der Auszahlungen handle.
Laut Emma handele es sich um Zahlungen pro Monat.
Christoph spricht sich für höhere Maximalsätze aus.
Emma erklärt, es gehe um Vertretungsposten.
Henry findet es diskutabel, es höher zu setzen. Bei größeren Projektstellen könne man auch höhere Aufwandsentschädigungen geben. Man könne ja im Normalfall trotzdem die aktuellen Zahlungshöhen beibehalten.
Robert weist darauf hin, dass es, wenn er auch Projektstellen in dieses Höhersetzen mit einbeziehen wolle, man sich eher Absatz 7 nochmal anschauen müsse, da dieser Projektstellen behandle.
Edona spricht sich dafür aus, sich keine zu engen pauschalen Maximalgrenzen bei den Zahlungen zu setzen und stattdessen konkret, wenn das Geld mal knapp ist, darüber zu diskutieren..
Es gibt dazu keine weiteren Wortbeiträge.
Absatz 8 sei neu und behandle die bisher auch gängige Aufwandsentschädigung für das Alterspräsidium, die nun auch in der Finanzordnung geregelt werden solle.
§ 15:
Emil hat noch eine Nachfrage. Er möchte wissen, ob die Aufwandsentschädigungen hierbei auch für Vertretungen gelten. Robert erklärt diese Frage sehr ausführlich. Es scheint eine komplexe Regelung zu geben. Emma ergänzt dazu noch etwas. Es handele sich um eine Aufwandsentschädigung unter der Versteuerungsgrenze und nicht um ein reguläres Gehalt.
In Paragraph 16 gibt es keine weiteren Änderungen.
Wir springen weiter. Die nächste inhaltliche Änderung gibt es in Paragraph 17 Absatz 2, in dem es um Sozialausgaben bezogen auf Kinderbetreuung geht.
Robert erklärt hierzu, dass das StuPa hier noch eine neue Satzung schaffen müsse.
Edona schlägt vor, dass man die Formulierung „Studierende mit Kind“ um „Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen“ ergänzt.
In Paragraph 18 gibt es keine weiteren Fragen zu den Änderungen.
In Paragraph 19 gab es Anpassungen an das neue Landesreisekostengesetz. Es wurden Wegstreckenentschädigungen hochgesetzt.
In Paragraph 21 gibt es eine bürokratische Formulierungsänderung.
Die inhaltliche Änderung beinhaltet, dass drei statt zwei Sachbearbeiter*innen für Kassenwesen gewählt werden.
Dieser Paragraph 22 fällt weg, weil der Posten unnötig sei, wie Robert erklärt.
In Paragraph 23 wurden Zuständigkeiten erweitert, da das bisher schon so umgesetzt und die Ordnung daran angepasst wurde.
Emma geht nach vorn, um Paragraph 26 genauer zu erklären. Es ginge um die Rücklagen der FSRe. Es solle verhindert werden, dass Geld zu lange bei den Fachschafträten liegen bleibe. Daher solle es immer zum Jahresende wieder eingezogen werden. Das Problem daran sei, dass sie dann Geld verlieren würden, dass sie kurz vor Jahresende noch erhalten. Daher sollen sie die Möglichkeit bekommen spezielle Rücklagekonten zu schaffen und Spenden zu erhalten, die nicht in das Geld vom AStA eingerechnet werden.
Chris findet das neue System gut. Janne auch, weil Emma es kompetent und somit überzeugend erklärt habe.
In den nächsten Paragraphen gibt es keine großen Änderungen und keine Beiträge.
Paragraph 34 soll ein späteres Inkrafttreten des Paragraphen 26 regeln. Robert begründet das mit längerer Vorbereitungszeit für mehrere Gremien.
Es geht im Anhang weiter.
Paul fragt, warum der*die Beauftragte für Datenschutz eine Aufwandsentschädigung erhalte. Er habe mitbekommen, dass das in der Vergangenheit immer nur sehr wenig Aufwand gewesen sei. Emma erklärt, dass sie als momentane Datenschutzbeauftragte kein Geld erhalte.
Robert ergänzt, dass es hier um den Rahmen der Möglichkeiten geht und nicht um eine Zahlungsanweisung, da es sich auch hier um Höchstbeträge handle.
Henry schlägt vor, zur Abstimmung zu stellen, die Höchstsätze der Minijob-Grenze gleichzusetzen.
Emma antwortet, es sei grundsätzlich zu unterstützen, dass der AStA mehr Geld bekommen solle, aber es sei aufgrund der angespannten Haushaltslage schwierig sei. Eine Läsung sei da, den AStA personell zu erweitern.
Ein klassisches Gegenargument sei, dass ein AStA-Referat kein Minijob sondern ein Eherenamt sei.
Henry ist der Meinung, dass man so flexibler sei. Es gehe ja nur um den Höchstbetrag. Wenn man tatsächlich mal eine gute Kassenlage in Zukunft haben werde, könne man dann Entschädigungszahlungen leichter erhöhen.
Edona wirft ein, dass sie auch bei den moritz.medien eine Erhöhung des Maximalbeitrags für sinnvoll erachten würde.
Das wars mit der Finanzordnung.
21:37 Uhr
TOP 12 Satzung der Studierendenschaft (1. Lesung)
Die Handhabung bleibt die gleiche, wir gehen Paragraph für Parapraph durch.
Bei Paragraph 2 – den Aufgaben der Studierendenschaft – wurden diese an die Aufgaben der Studierendenschaft laut LHG angepasst.
Bei Paragraph 5 soll die Wahl des studentischen Prorektorat geregelt werden.
Paul merkt dazu an, hierbei sei das Problem, dass man dem Rektorat keine Vorgaben machen könne. Er halte es aber für sinnvoll zu regeln, wie das StuPa im Wahlverfahren vorgehen wolle.
Robert ergänzt, dass das genau der Grund für die Änderung sei. Man überlege, ob das aktuelle Wahlverfahren noch passend sei.
Paul fragt nach, ob das in die Satzung mit reingeschrieben werden würde oder per Beschluss festgelegt werden müsste.
Robert kann das auch nicht genau beantworten. In 2 Wochen bestehe bei der zweiten Lesung aber die Möglichkeit, einen Änderungsantrag zu schreiben.
Bei Paragraph 6 soll geregelt werden, welche Rechte studentische Mitglieder des Senats und der*die Vorsitzende der FSK im StuPa haben sollen, da sie keine gewählten Mitglieder und damit nicht stimmberechtigt sind aber dennoch Teilnehmende der Sitzungen sind.
In Parapgraph 10 wird die Umbenennung der AG SHA (Arbeitsgruppe für strukturelle und hochschulpolitische Angelegenheiten) zur ASHA (Ausschuss für strukturelle und hochschulpolitische Angelegenheiten) festgelegt.
Es gibt nun grundsätzlich keine AGs mehr sondern nur noch Ausschüsse.
In Paragraph 15 wird nun konkret formuliert, wer AStA-Mitglied sein kann, u.a. auch Kooptierte und Praktikant*innen.
In den nächsten Paragraphen gibt es wieder keine inhaltlichen Änderungen und Anmerkungen.
Bei Paragraph 23 steht noch eine Formulierung bzgl. der Zuständigkeiten des Medienausschusses aus. Dazu wird sich allerdings nochmal bis zur nächsten Sitzung beraten, sodass dieser Absatz dann an der Stelle besprochen werden kann.
In Paragraph 35 gebe es laut Robert eine inhaltliche Änderung. Das Tagespräsidium der VV solle nun vom StuPa statt wie bisher vom AStA bestimmt werden. Emma merkt hierzu an, dass sie dagegen sei, da die VV bisher immer vom AStA organisiert wurde.
Robert fragt hierzu an, welche Regelungen in anderen Ordnungen seien und gibt Erläuterungen, die wir leider nicht ganz verstanden haben.
Emma erläutert auf Anfrage Emils, dass die Organisation der VV selbst und der Bewerbung zu deren Tagespräsidium weiterhin beim AStA liege.
Paragraph 41 soll gestrichen werden; dazu gibt es keine Wortbeiträge.
Auch Paragraph 43 soll entfallen.
Gleiches gilt für Paragraph 49.
Die restlichen Paragraphen sind nicht nennenswert inhaltlich geändert.
Im Anhang gibt es eine Änderung. AGs sollen auch hier nun Ausschüsse heißen. Die AStA-Struktur soll nun mit Ausnahme von Vorsitz und Finanzen, was rechtlich vorgeschrieben ist, nicht mehr in der Satzung festgelegt werden, um sich potenziell unabhängiger von Forderungen des Justiziariats zu machen. Die AStA-Struktur solle stattdessen jede Legislatur neu festgelegt werden.
Paul fragt nach, inwiefern das zu einem Vorteil führen würde.
Es gibt einen kurzen Austausch darüber zwischen Robert und Paul.
21:57 Uhr
Jetzt wird eine 10 minütige Pause gemacht. Frische Luft ist wichtig!
TOP 13 Antrag: „Für ein BAföG, das zum Leben reicht!“
Um 22:08 Uhr geht es weiter.
Emil fragt nach, ob jemand für den Antrag beauftragt wurde und wie die Kapazitäten überhaupt aussähen.
Emma antwortet, dass die Kapazitäten eher gering ausfallen, aufgrund der wenig besetzten Posten.
Emil antwortet, dass er es trotzdem „cool“ fände, wenn der AStA es trotdem schaffen würde, eine Stellungnahme zu schreiben.
Es gibt keine weiteren Wortbeiträge womit die Änderungsantragsdebatte eröffnet wird.
Bei der Änderungsantragsdebatte gibt es einen redaktionellen Antrag vom Präsidium, gegen den es keine Gegenstimme gibt. Dieser wird auch für die zukünftigen Anträge gelten.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
22:11 Uhr
TOP 14 Antrag: „Erhalt des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaften“
Christopher fragt, wo die Anträge zu finden sind. Man findet sie in einem gesonderten Dokument.
Bis auf den redaktionellen Änderungsantrag des Präsidiums gibt es keine weiteren Änderungsanträge.
Der Antrag wird mit einer Enthaltung angenommen.
22:12 Uhr
TOP 15 Antrag: „Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung sichern!“
Es gibt keine Wortbeiträge, woraufhin die Änderungsantragsdebatte eröffnet wird.
Auch hier gibt es nur den redaktionellen Änderungsantrag.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Es gibt doch noch eine Nachfrage.
Christoph fragt grundsätzlich an, ob man wie in vergangenen Legislaturen Beschlusskontrollen mitbeschließen möchte oder ob das aufgrund der prekären Besetzung des AStAs nicht sinnvoll sei. Louise erklärt, dass man, wenn man das tun wolle, einen entsprechenden Änderungsantrag stellen müsse.
Paul erläutert in Bezug auf Top 15, dass es sinnvoll sei, irgendeine Zuständigkeit zuzuweisen, damit der Antrag nicht einfach im Nichts versinke, da dass StuPa nichts allgemeines im Namen der Universität beschließen könne.
Christoph fragt, ob man nicht die studentische Prorektorin damit beauftragen könne.
Emma befürwortet das.
Es gibt keine weiteren Wortbeiträge, woraufhin die Änderungsantragsdebatte zu Top 15 erneut eröffnet wird.
Janne fasst kurz mündlich den Änderungsantrag zusammen, der die studentische Prorektorin damit beauftragt. Der Antrag folgt per Email.
Es kommt zur Abstimmung über den Änderungsantrag. Dieser wird bei mit einer Gegenstimme und drei Enthaltungen angenommen. Nun wird erneut über den Antrag von Top 15 abgestimmt. Er wird einstimmig angenommen.
Es wird noch einmal über den Antrag abgestimmt, er wird in geänderter Form einstimmig angenommen.
Nun geht es wirklich mit Top 16 weiter.
TOP 16 Antrag: „Zwischen „Atemlos durch die Nacht“ und „Highway to hell“- Erste-HilfeKurse für die Studierendenschaft“
Emma fragt, wer hier zuständig sein solle.
… schlägt den AStA vor.
Es gibt den formalen Änderungsantrag.
Robert hat den Änderungsantrag, dass der AStA mit der Umsetzung beauftragt wird. Dieser Änderungsantrag wird bei einer Enthatlung einstimmig angenommen.
Der Antrag wird in geänderter Form einstimmig angenommen.
22:20 Uhr
TOP 17 Antrag: „Mensa für Alle!“
Es gibt keine Wortbeiträge oder Änderunganträge bis auf den redaktionellen Änderungsantrag des Präsidiums.
Louise erklärt, dass hier bereits festgelegt, dass die studentische Prorektorin zuständig ist und fragt, ob noch weitere Zuständigkeiten festgelegt werden sollen. Dazu gibt es keine Forderungen.
Der Antrag wird in geänderter Form einstimmig angenommen.
Patrizia hat eine Einordnung eingereicht. In dieser erklärt sie, dass sie nach Gesprächen mit zuständigen Gremien einordnen muss, dass Partys in der alten Mensa aufgrund von Lärmschutzforderungen und -auflagen (von Nachbar*innen) vermutlich leider nicht möglich sein werden, kleine Veranstaltungen aber schon. Der Wunsch nach Orten studentischer Kultur bleibe generell relevant.
Das ändert aber nichts an dem Beschluss zum Antrag.
22:24 Uhr
TOP 18 Antrag: „Sitzgelegenheiten im Apfelgarten“
Janne fragt, inwiefern die Bebauung stattfinden soll, eine Versiegelung zugunsten der Bänke sei nicht zu befürworten.
Christoph antwort, dass es im letzten Jahr einen Beschluss dazu gab und bei dem der Raum um die Bäume genutzt werden sollte.
Janne fragt, warum es dann überhaupt einen erneuten Antrag gebe. Louise erklärt, dass das vermutlich den Antragstellenden aus der VV nicht bewusst gewesen sei. Paul ergänzt, dass viele VV-Anträge, so wie diese vom StuPa nicht direkt umgesetzt werden können, weshalb deren Umsetzung sich oft sehr lange hinziehe.
Nele fragt, wieso denn der letzte Antrag nicht umgesetzt worden sei.
Paul erwidert, dass man hier nur beschließen, aber nicht umsetzen könne.
Robert hat einen formalen Änderungsantrag. „Die Studierendenschaft spricht sich erneut dafür aus“ solle als Formulierung zeigen, dass man sich bewusst sei, dass es schon einen Antrag gebe.
Der Antrag wird in geänderter Form mit einer Gegenstimme angenommen.
TOP 19 Antrag: „Essen retten- „Fairteiler-Kühlschrank“ an den Mensen“
Nele fragt, ob man das Projekt zusammen mit Foodsharing betreiben könne, weil die sich mit der Thematik soweiso beschäftigen würden und wer dann dafür zuständig sein könnte.
Jonathan bemerkt, dass ja schon in der Vollversammlung zur Diskussion stand, inwiefern der Kühlschrank hygienisch vertretbar sei, auch in Bezug auf die Sinnhaftigkeit des Vergleichs mit der Hochschule in Eberswalde.
Er finde es wichtig, dass es einen zentralen Ansprechpartner gibt, der verhindert, dass dort Essen vergammelt.
Edona fügt hinzu, sie werde für den Antrag stimmen, halte es aber für unrealistisch, dass der Antrag praktisch umsetzbar ist.
Jonathan ergänzt, dass es auch erstmal nur geprüft werden soll
Es gibt keine weiteren Wortbeiträge, woraufhin die Änderungsantragsdebatte eröffnet wird.
Es gibt keine Änderungsanträge
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Die VV-Anträge sind damit durch.
TOP NEU 20 Benennung einer weiteren studentischen Vertretung für den Expert*innenrat Hochschuldidaktik
Dort werden zwei Personen gesucht.
Eine gibt es bereits aber keine Initiativbewerbung für die noch freie zweite Stelle.
TOP NEU 21 Aufhebung Beschluss Nr. 2026-3624
Es handelt sich um den Antrag „Greifswald taucht ab“ von Dorian.
Henry fragt, wie der Hergang sei, warum der Beschluss aufgehoben werden müsse.
Louise erklärt, der Beschluss sei derzeit nicht umsetzbar, einmal aufgrund von Zweifeln des Justiziariats und außerdem, weil es bürokratisches Chaos durch die Übergangsphase zwischen zwei Legislaturperioden gegeben habe. Dorian wolle den Antrag mit gleicher Fördersumme zu einem späteren Zeitpunkt nochmal stellen.
Henry fragt, ob es eine Stellungnahme von Dorian gebe, weil dieser in einer früheren Sitzung erklärt habe, dass er das Ganze nicht nach hinten habe verschieben wollen. Außerdem halte Henry es nicht für legitim, dass das Jusitziaritat sich in diese Debatte einmische. Louise erklärt, dass sich der AStA mit der vollständigen Umsetzung des Antrags „strafbar“ mache.
Louise erklärt, dass es zwei Optionen gebe. Eine Option sei, im StuPa den Beschluss aufzuheben, die andere Option wäre eine Beanstandung durch das Justiziariat oder das Rektorat.
Henry hält es für eine Kompetenzüberschreitung des Justiziariat und möchte dem daher nicht direkt Folge leisten.
Paul spricht sich für eine Aufhebung des Beschlusses aus rein pragmatischen Gründen aus. Er meint, das könne am Ende bürokratisch einfacher werden als eine sich in die Länge ziehende Konfrontation mit dem Justiziariat.
Jonathan stimmt dem zu. Da alle Beteiligten mit einem neuen Antragstellen einverstanden seien, solle man eher die Kompromissbereitschaft des Justiziariats kooperativ anzunehmen als eine Konfrontation.
Paul spricht sich noch einmal dafür aus, den Antrag zurückzunehmen, weil gewisse Formfehler durch die Studierendenschaft verursacht worden seien und das der Neueinbringung des Antrags in Zukunft dienlich sein könne, nicht auf Konfrontation zu gehen.
Emil meint, dass das keine Konfrontation sei, sondern der normale Ablauf, wenn Dinge beanstandet werden.
Edona möchte vor einer Rücknahme gerne eine schriftliche Stellungnahme des Justiziariats haben.
Janne würde gerne im Sinne des Antragstellers handeln. Da er sich bereits von dem Antrag abgewendet habe, wäre es sinnvoll, dem nachzugehen.
Christoph meint, man könne die Aktion sowohl als Druck machen als auch als wohlwollende Geste interpretieren.
Emil spricht sich hier dafür aus, den Antrag durch das Justiziariat begründet bemängeln zu lassen und daraus zu lernen. Das Justiziariat solle offiziell eine Ablehnung des Antrags schreiben.
Louise merkt an, dass Dorian das letzte mal im StuPa bereits genau die Dinge angemerkt hat, die das Justiziariat auch bemängelt, da die Mail direkt nach Antragsgenehmigung bei ihm einging.
Jonathan fragt an, warum man nicht im Sinne des Antragstellenden handeln sondern „sich als StuPa profilieren“ wolle.
Henry fragt sich, ob überhaupt mal jemand mit dem Antragssteller geredet hatte. Es stehe zur Debatte, ob das Festhalten an dem Antrag im Sinne des Antragstellers sei.
Louise habe mit Dorian geschrieben und dieser meinte, dass er den Antrag neu stellen wolle und mit Herrn Wehlte in Kontakt treten wolle, um Fehler diesmal von vornherein zu vermeiden.
Paul betont erneut, dass in dem Antrag formale Fehler waren, die die Bewilligungsfähigkeit des Antrags damit unterbunden hätten.
Wir kommen zur Abstimmung.
Der Beschluss wird mit 7 Stimmen dafür, 5 Stimmen dagegen und 4 Enthaltungen aufgehoben.
22:44 Uhr
TOP NEU 22 Sonstiges
Louise bittet darum Werbung für die noch unbesetzten AStA-Referatsstellen zu machen.
Emma unterstützt das sehr.
Es gibt keine weiteren Beiträge.
Louise erinnert erneut daran, dass in zwei Wochen die zweite Lesung der Satzung und Ordnungen
Louise schließt die Sitzung um 22:44 Uhr.
Wir wünschen euch noch einen schönen Abend!
Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.
von webmoritz. | 16.06.2026
Die Vollversammlung der Studierendenschaft findet jedes Semester einmal statt. Sie kennzeichnet eines der zentralen Instrumente unserer Uni, über das die Studierendenschaft die Hochschulpolitik mitgestalten kann. Das Besondere an der VV ist, dass ihr alle bis vor Kurzem die Möglichkeit hattet Anträge einzureichen, denen sich dann die gesamte Studierendenschaft zumindest für einen kurzen Moment widmen muss.
Um beschlussfähig zu sein müssen bei der Vollversammlung vor Ort mindestens 3% der Studierendenschaft anwesend sein. Schaut also bitte und gerne vorbei, wenn es euch möglich ist. Falls das Verfolgen der VV in Präsenz für euch gar keine Option ist, laden wir euch herzlich zu unserem Live-Ticker ein, um über das Geschehen im Bilde zu sein.
In jedem Fall könnten für euch die folgenden Links interessant sein:
Hier findet ihr die Geschäftsordnung der VV
(hier steht alles drin, was ihr zum Ablauf der Sitzung wissen müsst)
Hier findet ihr die vorläufige Tagesordnung mit dem Drucksachenpaket
(enthalten sind genauere Infos zu den einzelnen Tagesordnungspunkten, u.a. umfangreichere Erklärungen zu den Anträgen)
Hier geht es zum VV-Bingo!
Wir wünschen euch viel Spaß und eine ertragreiche Vollversammlung.
Das ist die finale Tagesordnung:
TOP 1 Begrüßung
TOP 2 Formalia
TOP 3 Informationen aus dem Studierendenparlament
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
TOP 5 Antrag „Für ein BAföG, das zum Leben reicht!“
TOP 6 Antrag „Erhalt des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaften“
TOP 7 Antrag „Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung sichern!“
TOP 8 Antrag „Zwischen „Atemlos durch die Nacht“ und „Highway to hell“ – Erste-Hilfe
Kurse für die Studierendenschaft“
TOP 9 Antrag „Mensa für Alle!“
TOP 10 Antrag „Sitzgelegenheiten im Apfelgarten“
TOP 11 Antrag „Essen retten – „Fairteiler-Kühlschrank“ an den Mensen“
TOP 12 Antrag „Mensa Innovations KI-Küchenroboter CA-1 by Circus Group“
TOP 13 Sonstiges
Hier startet ab 14:15Uhr der Live-Ticker
Heute tickern für euch: Namid, Malte, Josi, Jette, David
Beginn der Sitzung: 14:16 Uhr
TOP 1 Begrüßung
Die Vollversammlung beginnt um 14:16 Uhr mit einem herzlichen Hallihallo!
Das Tagespräsidium führen heute Grey (er/ihm) und Falk (er/ihm).
Grey verliest die Grundlagen und Regeln der Vollversammlung.
Er verweist unter anderem auf die Mikrofone in den zwei Aufgängen, die für die Wortmeldungen genutzt werden.
Wir verweisen hier auf die Geschäftordnung der Vollversammlung, welche oben verlinkt ist.
TOP 2 Formalia
Wir sind mit 287 anwesenden Studierenden beschlussfähig!
Es wird über die Tagesordnung abgestimmt.
Die Tagesordnung wird angenommen.
TOP 3 Informationen aus dem Studierendenparlament
Louise und Tim stellen sich als Präsidium des Studierendenparlaments vor.
Tim stellt die Arbeit im StuPa vor.
Er weist darauf hin, dass das Präsidium auch eine Sprechstunde anbietet für Menschen, die einen Antrag einbringen wollen, aber vorher eine Rückmeldung einholen wollen.
Louise ergänzt, dass auch die AStA-Referate im StuPa gewählt wird. Sie wirbt dafür, sich auf die Referate zu bewerben.
Noch frei sind bspw. noch der Vorsitz, das Finanzreferat oder das Referat für politische Bildung,
Louise erläutert, was im StuPa seit der letzten Vollversammlung passiert ist.
Ein Beispiel sei die Ringvorlesung „Was ist schon neutral?“, welche nach einem Antrag zum Thema „Hochschulen zeigen Haltung“ vom ehemaligen studentischen Prorektor Lukas initiiert wurde.
Sie zählt weitere Anträge auf wie das Belüftungssystem in der Cafeteria sowie die plastikfreien Verpackungen in den Mensen.
Es gibt einen breiten Applaus.
Grey weist noch daraufhin, dass man den AStA jederzeit über Instagram, Mail oder in einer Bürostunde erreichen könne.
TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft
Es gibt keine Fragen oder Anregungen aus der Studierendenschaft.
14:30 Uhr
TOP 5 Antrag „Für ein BAföG, das zum Leben reicht!“
Lucas (alle Pronomen) stellt den ersten Antrag vor.
Lucas startet mit einer Anekdote zur Aktualität und verweist auf seinen Antragstext.
Es gibt breiten Applaus.
Die Generaldebatte wird eröffnet und wird ohne Redebeiträge wieder geschlossen.
Es gibt auch keine Änderungsdebatte.
Der Antrag wird mit einer Enthaltung angenommen und erntet Applaus.
TOP 6 Antrag „Erhalt des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaften“
Es folgt der zweite Antrag, vorgestellt durch Paul.
Er erklärt, es stehe zur Debatte, das Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft weiter zu kürzen.
Die Musikwissenschaft träge zur vielfältigen Kulturlandschaft der Uni in Greifswald bei.
Der Antrag erntet starken Applaus.
Mit einem „Who Who“ wird das Mikro getestet und für angeschaltet befunden.
Ein Beitrag zur Generaldebatte von Stefan Kessler, Dekan der Philosophischen Fakultät: Hinweis darauf, dass irgendwo gespart werden müsse und man abwägen solle, wo dies sonst möglich sei.
Der Antrag stelle eine sehr singuläre Sicht auf die Fakultätsfinanzen dar, da für den Erhalt anderer Aspekte gespart werden müsse.
Er weist darauf hin, dass der Antrag auch erklären solle, wo stattdessen gekürzt werden könne.
Jonathan sagt, dass sie sich dessen bewusst seien. Er sei der Meinung, dass an anderen Stellen gekürzt werden könne, aber er sich hinter die Musikwissenschaft stellen wolle und das Institut in der Form erhalten bleiben müsse.
Wo stattdessen gekürzt werden solle, sei aber Sache der Institute.
Die aktuelle studentische Prorektorin, Patrizia (sie/ihr), meldet sich ebenfalls zu Wort.
Sie weist daraufhin, dass das Institut wie alle anderen sparen müsse und der Ort der Einsparung vom Institut selbst bestimmt werde.
Mara meldet sich aus dem FSR Musik, sie kritisiere die allgemeinen Kürzungen in Forschung und Lehre, aber finde es besonders schade, dass gerade die Musikwissenschaften eingekürzt werden solle.
Jemand aus dem Fakultätsrat (sie/ihr) merkt an, dass es nicht, wie im Antrag geschrieben, möglich sei, gar nicht einzusparen. Im Fakultätsrat seien sehr viele Wege besprochen wurden, wo man im Kleinen sparen kann.
Jonathan weist darauf hin, dass der Antrag die Struktur des Institutes erhalten werden soll. Es könne trotzdem auch Einsparungen geben.
Patrizia möchte sich Jonathan anschließen. Es ginge nicht um „keine Einsparungen“, sondern eher darum, dass die Einschreibung eines Studiengangs beendet wurde.
Paul weist daraufhin, dass die Signalwirkung des Immatrikulationsstopps das sei, was primär bekämpft werden müsse.
Die gleiche Person aus dem Fakultätsrat weist nochmal darauf hin, dass schon stark-einschränkende Vorschläge für Einsparungen gemacht worden seien, wie etwa die Zusammenlegung zweier Professuren zu einer. Davon sei dann auch der Leiter der Bachwoche betroffen und perspektivisch werde sich das sicherlich auch auf die Bachwoche auswirken.
Robert findet es tragisch, wie stark eingespart werden muss. Daher spricht er sich auch für ein solidarisches Einstehen gegenüber dem Land aus.
Christiane (sie/ihr) unterstützt die Vorredner*innen und bringt ein Zitat an. Sie kritisiert, dass sich jemand von der Uni zu diesem Thema geäußert hat, da dieses Gremium ja zum Austausch unter Studierenden diene.
Alex aus dem FSR Musik macht nochmal darauf aufmerksam, dass die Immatrikulationssaussetzung wohl hinter dem Rücken des Dekanats und Rektorats geschehen sei und ruft kleine Institute auf, auf sich aufzupassen.
Elisabeth meldet sich zu Wort und plädiert für Einigkeit in der Studierenschaft bei diesem Thema.
Die Generaldebatte wird geschlossen und die Änderungsantragsdebatte startet.
Es liegt ein Änderungsantrag vor, der von Lucas eingebracht wird.
Es gehe nur darum, den Antrag gendergerecht zu formulieren.
Paul nimmt den Antrag zunächst nicht an, er sei ein großer Verfechter des generischen Maskulinums, er finde, es seien alle damit gemeint.
Es gibt laute Buh-Rufe und jemand meint „Das kann doch nur vom RCDS kommen!“.
Es gibt einen Ordnungsruf von Grey und damit den ersten BINGO!-Ruf.
Jonathan schlägt vor, den Antrag auf beide binären Geschlechter zu ändern.
Dieser Vorschlag wird von Paul und Lucas akzeptiert.
Der geänderte Antrag wird so angenommen.
TOP 7 Antrag „Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung sichern!“
Timo und Nicolas bringen den Antrag ein.
Es gehe darum, dass auch in der Psychotherapie-Ausbildung gespart wird und dies große Konsequenzen nach sich ziehe.
Sie würde bitten, einen „Brandbrief“ zu schreiben und verweisen auf den Antragstext.
Es gibt keine Wortbeiträge in der Generaldebatte.
Es wird auch die Änderungsantragsdebatte ohne einen Änderungsantrag geschlossen.
Einstimmig wird dieser Antrag angenommmen.
14:55 Uhr
TOP 8 Antrag „Zwischen „Atemlos durch die Nacht“ und „Highway to hell“ – Erste-Hilfe
Kurse für die Studierendenschaft“
Kurse für die Studierendenschaft“
Jasmin (sie/ihr) und Eva (sie/ihr) bringen den Antrag ein.
Sie wünschen sich einen Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen des Hochschulsports, der mindestens 9x45min geht und ein abschließendes Zertifikat ermöglicht.
Dies könne unter anderem auch für einen Führerschein genutzt werden.
Julian bringt an, dass es die AG EH-MED gäbe, die ehrenamtlich bereits Kurse anbietet. Für Material fallen wohl Kosten an, aber er könne sich eine Kooperation mit dem Hochschulsport vorstellen.
Am Donnerstag gäbe es auch ein Teammeeting, bei dem man sich einbringen könne.
Es gibt keine weiteren Redebeiträge und wir kommen zur Änderungsantragsdebatte.
Es wird auf einen Änderungsantrag gewartet.
Der Änderungsantrag wird von den Antragstellenden angenommen.
Der Antrag wird in geänderter Form mit zwei Gegenstimmen angenommen.
15:02 Uhr
TOP 9 Antrag „Mensa für Alle!“
Lucas bringt einen weiteren Antrag ein. Er weist darauf hin, dass die Kultur in Greifswald immer mehr verfalle. Er möchte Pati (Patrizia) damit beauftragen, sich im Rektorat für die Nutzung der alten Mensa für studentische Kultur einzusetzen.
Patrizia findet den Antrag sehr gut und sehr richtig. Aktuell befände sich die Sache beim Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamt (SBL) und letztlich entscheide das Land, was mit dem Gebäude passiere. Dennoch fände sie es ganz wichtig, sich dort mit einzubringen und sich dafür auszusprechen.
Grey ergänzt, dass sich auch die Initiative Mensa bereits damit befasse.
Die Generaldebatte wird geschlossen und die Änderungsantragsdebatte ebenfalls ohne Änderungsantrag.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
15:06 Uhr
TOP 10 Antrag „Sitzgelegenheiten im Apfelgarten“
Wanda und Inga sind für den FSR Jura da und weisen darauf hin, dass der Apfelgarten eine schönere Atmosphäre zum Lernen bieten würde.
Die Generaldebatte und Änderungsantragsdebatte werden ohne Beiträge geschlossen.
Der Antrag wird angenommen.
15:07 Uhr
TOP 11 Antrag „Essen retten – „Fairteiler-Kühlschrank“ an den Mensen“
Jasmin (sie/ihr) und Eva (sie/ihr) möchten den Mensaausschuss damit beauftragen, zu prüfen, inwiefern ein Verteilerkühlschrank wie bereits an der Uni Eberswalde etabliert möglich wär.
Sie würden sich das ein bisschen wie einen Bücherbaum vorstellen – nur eben mit Lebensmitteln.
Allan (er/ihm) unterstützt den Antrag grundsätzlich, hinterfragt aber, inwiefern das praktikabel wäre. Er habe nach so einem Kühlschrank gegoogelt und es schien ihm, als ob Unternehmen Essen da reinstellen würden und nicht Studierende. Er äußert Bedenken, dass sich der Kühlschrank zu einem „Seuchen“-schrank werde.
Jasmin antwortet, dass es deswegen daum gehe, den Mensaausschuss damit zu beauftragen.
Emilia (sie/ihr) unterstützt den Antrag und schlägt vor, den Antrag auf ungekühlt haltbare Lebensmittel auszuweiten, weil das einfacher umzusetzen wäre.
Sie hat die Befürchtung, dass sonst die Wartung und Pflege eines Kühlsystems eine zu große Hürde darstelle und der Umsetzung im Weg stünde.
Sie bereitet dazu einen Änderungsantrag vor.
Es gibt zudem einen formalen Änderungsantrag des Präsidiums, der von den Antragstellenden angenommen wird.
Der Antrag wird in der geänderten Form einstimmig angenommen.
15:16 Uhr
TOP 12 Antrag „Mensa Innovations KI-Küchenroboter CA-1 by Circus Group“
Max (er/ihm) stellt den Antrag.
Er stellt den Roboter vor und erklärt, dass dieser Roboter viele Gerichte aus unterschiedlichen Zutaten auf Wunsch zubereiten könnte.
Die Generaldebatte startet.
Eine Person meint, dass sie den mal gegooglet hätte. Das sei eine KI von Meta und würde 250.000€ Euro kosten.
Allan meint, dass das ebenfalls seine Frage wäre.
Max korrigiert, dass 250.000 Euro die Obergrenze sei. Die Spanne gehe von 100.00 Euro bis 250.000 Euro.
Robert bedankt sich für den interessanten Vorschlag. Laut ihm müsse das nicht die Uni, sondern das Studierendenwerk anschaffen, das noch weniger Geld hätte. Aktuell würden wir für die Beitz-Mensa, die kleine Mensa und das Klinikum das Essen produzieren und sparen uns dadurch sogar Geld.
Es wird ein GO-Antrag auf Abschluss der Redeliste gestellt.
Es kommt zur Änderungsantragsdebatte.
Es gibt keine Änderungsanträge.
Der Antrag wird abgelehnt.
15:22 Uhr
TOP 13 Sonstiges
Grey dankt den Organisierenden der VV.
Charlotte (sie/ihr) bringt ein, dass man das Licht auf den Toiletten im ELP nicht ausmachen könne, was für neurodivergente Personen sehr anstrengend sei und man die Umwelt und Finanzen schonen könnte.
Es wird vorgeschlagen, das Anliegen in einer Email an das StuPa zu schreiben.
Der TOP wird geschlossen und Grey wünscht allen einen schönen Nachmittag.
Kommt alle gut nach Hause und genießt den Abend!
Ende der Vollversammlung ist um 15:24 Uhr.
Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.
von moritz.magazin | 12.06.2026
Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue Syndrom. Kurz: ME/CFS. Von Bagatellisierung und medizinischer Ignoranz. Und vom Studium ohne die Möglichkeit, in den Hörsaal zu kommen.
Von: Namid Joschko
1969 klassifizierte die Weltgesundheitsorganisation ME/CFS als neurologische Krankheit. Weitaus früher, seit den 1930er Jahren war die Symptomatik bekannt. Jetzt ist es 2026 und medizinische Studien gibt es kaum, in etwa so viele wie schon in den 1980ern.
Die Krankheit ME/CFS schränkt Menschen schwer ein und führt teilweise zu vollständiger Isolation. Ein Großteil der Betroffenen ist arbeitsunfähig, etwa ein Viertel nicht mehr in der Lage, das Haus zu verlassen. Neben dem individuellen Leiden kostet die Erkrankung die Deutsche Gesellschaft jährlich viele Milliarden durch Arbeitsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit und Steuereinbußen. Wie kann es sein, dass noch immer kaum Forschung betrieben wird?
Mit den Augen von Betroffenen
Ich spreche mit drei erkrankten Menschen. Joy ist 30 Jahre alt und lebt in Greifswald, Sandra ist 31 und ebenfalls Greifswalderin und Simon ist 21 Jahre alt und lebt in Stralsund. Sie geben uns Einblick, was die Krankheit mit ihnen macht und was sie für ihr Leben bedeutet.
ME/CFS tritt in der Regel nach einer Infektion auf. Im Zusammenhang mit COVID-19 erkranken immer mehr Menschen. Die Diagnose ist umfangreich und es müssen viele Parameter getestet werden. Obwohl eine Diagnose nicht mehr nur durch Ausschluss anderer Krankheiten gestellt werden kann, ist das häufig noch immer bezeichnend für den Prozess. Das kann sich über Jahre ziehen und ist körperlich und geistig extrem belastend, wie Simon mir erzählt. Er muss wegen der Schwere der Krankheit sein Studium pausieren.
Es gibt konkret definierte Symptomkomplexe, die für die Diagnose herangezogen werden können. Beispielhaft dafür sind die Kanadischen Kriterien von 2003, die offen zugänglich auf der Internetseite der Charité als Fragebogen zu finden sind. Die Informationen liegen also vor. Die Krankheit wird hauptsächlich charakterisiert durch ihr Leitsymptom, die Post-Exertionelle Malaise, kurz PEM. Das bedeutet, nach körperlichen oder geistigen Anstrengungen – das können je nach Schwere bereits ein Gang zur Toilette, bloßes Kopfheben, ein Gespräch oder emotionale Aktivität sein – kommt es zum »Crash«. Der äußert sich durch Symptome wie Fieber, Fatigue, Schwellungen, Schmerzen, kognitive Störungen, Schlafstörungen, Schwindel, extreme Schwäche und Herzrasen. Das ist nur eine Auswahl. Die Symptome können sich bei einem Crash verschlimmern oder es können neue hinzukommen.
Es gibt ein zentrales Problem. Alle Betroffenen erzählen mir im Gespräch, dass die einen wahren Ärzt*innenmarathon hinter sich haben, weil ihre ursprünglichen Hausärzt*innen die Erkrankung nicht kannten und sich auch mit der Krankheit nicht auseinandersetzen wollten, als sie darauf aufmerksam gemacht wurden. Auf die verzweifelte Nachfrage, wie es nun weitergehen solle, bekam Sandra die Antwort: »Wird schon, warten Sie ab, Sie sind jung. Machen Sie weiter Sport.« Das ist eine häufig getroffene Empfehlung, die für Betroffene lebensgefährlich sein kann. Sandra ist diesen Empfehlungen erst gefolgt und ihr Zustand hat sich stark verschlechtert, sodass sie mittlerweile ab Gehstrecken von etwa 1,5 Kilometern auf einen Rollstuhl angewiesen ist, auf kurze Strecken und öffentlichen Nahverkehr.
Joy erzählt mir, dass ihr Hausarzt ihr erklärt hätte, ihr Zustand müsse psychisch bedingt sein. Bei vielen Ärzt*innen wird ihre Symptomatik nicht ernst genommen. Erst als ihre Psychotherapeutin sie zu einer neuen Ärztin begleitete und klarstellte, dass die Ursachen nicht psychosomatisch sein können, wird ihr ME/CFS diagnostiziert. Auch hier kommen die erwähnten Kanadischen Kriterien zum Einsatz. Dass die Psychotherapeutin erkannt hat, dass die Ursachen körperlich sind, ist allerdings eher ein Glücksfall. Auch unter Therapeut*innen ist die Krankheit noch nicht ausreichend bekannt.
Forderungen an Institutionen
Ein medizinisches Problem muss in erster Linie medizinisch gelöst werden. Dafür ist es nötig, das Leitsymptom PEM verbindlich anzuerkennen und in Forschung und Behandlung zu berücksichtigen. Das klingt banal, ist aber nach wie vor nicht vollständig geschehen. Ist das geschehen, muss die Forschung an ME/CFS höhere Priorität bekommen. Zum Ausbau der Forschung werden Fördergelder benötigt, die transparent und zweckgebunden vergeben werden.
Damit das passieren kann, muss die Krankheit sichtbar werden. Ärzt*innen müssen umfassend informiert und Kompetenzzentren mit Schwerpunkt auf ME/CFS eingerichtet werden.
Ohne Anerkennung der Krankheit ist auch die Versorgung der Betroffenen mit großen Hürden verbunden. Anträge auf Nachteilsausgleiche, Schwerbehindertenfeststellung und Pflegegeld bedürfen einem hohen Aufwand, weil dafür Atteste nötig sind, die Ärzt*innen ausstellen müssen.
»Die Zeit läuft ab – unser Leben zerrinnt!«
Motto der #LiegendDemo 2026
in Greifswald
Hilfe zur Selbsthilfe
In einem System, in dem institutionelle Hilfe den Bedarf nicht deckt, bleibt Betroffenen vor allem die Vernetzung untereinander. Alle Betroffenen erzählen mir, dass sie viele diagnostische Schritte auf ihrem Weg selbst initiieren mussten. Das geht aber nur, wenn sie sich selbst intensiv mit der Krankheit auseinandersetzen und Tipps von anderen Betroffenen bekommen, wie es in Selbsthilfegruppen möglich ist. Ich frage mich, wie die Arbeit in diesen Selbsthilfegruppen aussieht. Beate Bobsin hat eine Antwort für mich. Sie begleitet die für Menschen mit Long Covid in Stralsund.
Der Fokus der Selbsthilfe liegt auf Austausch untereinander, wie sie erzählt. Ein wichtiger Anlaufpunk für Informationen und gegenseitige Hilfe aus der Erfahrung mit der Krankheit. Aber auch der Austausch mit Ärzt*innen und Therapeut*innen ist Teil der Arbeit, um sie auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Selbsthilfegruppen können Betroffene an medizinisches Fachpersonal vermittelt werden. Ein unterschätzter Faktor sind bürokratische Hürden, etwa Anträge auf Nachteilsausgleiche, Schwerbehindertenfeststellung und Pflegegeld, die zum Teil vor Gericht landen. Hier versucht die Selbsthilfe, Barrieren zu bekämpfen.
So ist es bezeichnend, dass der stille Protest gegen die Bagatellisierung und die Unsichtbarkeit der Krankheit unter höchster Anstrengung durch Betroffene selbst organisiert wird. Die Initiative #LiegendDemo setzt sich ein für Sichtbarkeit in der Gesellschaft und Forschungsausbau. Beate Bobsin stemmt die Arbeit in der Selbsthilfegruppe ebenso als Betroffene der Erkrankung.
ME/CFS ist aktuell nicht heilbar. Alle Behandlung erfolgt symptomorientiert. Das wichtigste Hilfsmittel aktuell für Betroffene ist das »Pacing«. Das Konzept ist, sich die Kraft langfristig einzuteilen und konsequent durchzuhalten. Das schont die Kapazitäten und bereitet auf Anstrengungen vor, bedeutet aber, langfristig unter der schon herabgesetzten Belastungsgrenze bleiben zu müssen. Ohne Pacing wäre es vielen nicht möglich, einkaufen, zu Ärzt*innen oder Prüfungen zu gehen.
»Keiner sieht, dass wir, wenn wir jetzt nach Hause kommen, ins Bett müssen
oder für die nächsten Tage gar nicht mehr raus oder aufstehen können.«
Beate Bobsin
Ein Blick in die Greifswalder Universitätsmedizin
Ich frage mich, wie es kommt, dass viele Ärzt*innen eine so häufig auftretende Erkrankung nicht kennen. Die Antwort ist eine Gegenfrage: Woher? Es gibt zu wenig Forschung und zu wenig Lehre zu ME/CFS. Ein struktureller Mangel, den es grundlegend zu lösen gilt. Ich setze bei der Universitätsmedizin Greifswald an und frage, wie diese mit der Erkrankung umgeht.
»Das Krankheitsbild ME/CFS ist ein wichtiges Thema, das wir im Kontext postviraler Erkrankungen und chronischer Erschöpfungszustände ernst nehmen.« – so die Pressestelle der Universitätsmedizin. Aber was heißt das konkret?
Für Patient*innen hat das Klinikum eine Post COVID Sprechstunde, die allerdings hoch frequentiert ist. Mittlerweile haben Menschen mit ME/CFS die Möglichkeit aufgenommen zu werden, das Angebot richtet sich aber primär an Menschen mit Post COVID.
Das neu gestartete Projekt Comprehensive Long COVID Center an der Universitätsmedizin ist durch den Bund gefördert und adressiert unter anderem ME/CFS. Das Ziel sei, in dieser Struktur eine qualifizierte Diagnostik und Behandlung gewährleisten zu können und mit dem Informieren über die Krankheit Forschung und Lehre zu verknüpfen, wie mir die Pressestelle der Universitätsmedizin versichert. Betroffene wie Sandra legen ihre Hoffnung in dieses Projekt.
All eyes on us
Was können wir tun, um unseren Teil als Zivilgesellschaft beizutragen? Auch das habe ich meine Gesprächspartner*innen gefragt. Die Antworten sind so groß wie grundlegend. Solidarität, Empathie, aktives Interesse und großflächige Aufklärung. Bei einer Krankheit, die so unbekannt ist, ist jedes Gespräch ein Schritt in Richtung Sichtbarkeit. Sichtbarkeit, die es braucht, um Förderung für Forschungsprojekte zu und eine adäquate medizinische Versorgung zu ermöglichen. Eine Bitte von Sandra ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
»Zu verstehen, dass ME/CFS Leben raubt, ohne dafür vorher sterben zu müssen und dass es jeden von uns treffen kann.«
Fotos: Namid Joschko
von webmoritz. | 05.06.2026
Die Reform der Psychotherapeut*innenausbildung sollte die Arbeitsbedingungen des Nachwuchses verbessern – doch die Finanzierung der Weiterbildung bleibt vielerorts ungelöst. Deshalb rufen Studierende, zukünftige Absolvent*innen und Unterstützer*innen am 23. Juni zu einer Demonstration auf dem Greifswalder Marktplatz auf. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einer verlässlichen Finanzierung der Weiterbildung und einer nachhaltigen Sicherung der psychotherapeutischen Versorgung.
Alles auf einen Blick
🧠 Demo: Finanzierung der Weiterbildung für angehende Fachpsychotherapeut*innen
📅 23.06. | 18:00 Uhr
📍 Marktplatz Greifswald
🔎 Worum geht’s überhaupt?
In Deutschland schließen jedes Jahr rund 2.500 Absolvent*innen den Master in Klinischer Psychologie und Psychotherapie nach neuem System von 2019 ab. Nach anschließender Approbationsprüfung sollte danach die Weiterbildung zur Fachpsychotherapeut*in eigentlich beginnen. Damit sollen die überaus prekären Arbeitsbedingungen nach altem System (Bachelor → Master → Ausbildung) für die Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiAs) ein Ende finden und das System an die ärztliche Weiterbildung strukturell sowie finanziell angepasst werden. Aus PiAs sollten PtWs (Psychotherapeut*innen in Weiterbildung) werden. Strukturelle Punkte der Reform, wie z. B. die Verlängerung der Weiterbildung von 3 auf 5 Jahre, wurden umgesetzt, allerdings ohne die entsprechende finanzielle Absicherung der Weiterbildung. Das führt dazu, dass die kaum vorhandenen Weiterbildungsplätze häufig deutlich unterbezahlt sind und die Betroffenen mehr leisten müssen, um sich selbst zu finanzieren, als es eigentlich in der Reform vorgesehen war. Außerdem wird das alte Ausbildungssystem 2032 endgültig auslaufen. Die bereits Approbierten und noch kommenden Studierenden nach neuem System können ihrem Wunsch, Psychotherapeut*in zu werden nicht nachgehen und werden blockiert!
⚠️ Weitere Probleme
Schon jetzt ist die Lage angespannt, der Nachwuchsmangel in der Versorgung und die Versorgungslücke für Patient*innen sind deutlich spürbar. Hinzu kommt, dass in den kommenden Jahren viele Psychotherapeut*innen in Rente gehen werden, ohne dass ausreichend Nachwuchs nachrückt. Zusätzlich hat sich die Situation durch die Honorarkürzungen von -4,5 % im ambulanten Bereich im April weiter verschärft.
📢 Forderungen
Eine verbindliche, ausreichende Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung, damit die Reform nicht ins Leere läuft und die Versorgung für Patient*innen auch langfristig gesichert wird.
Kommt zur Demo und lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!✊
(alle Angaben wurden uns von den Veranstalter*innen der Demo übermittelt!)
Die moritz.memos sind der hauseigene Kurznachrichtendienst des Webs. Behandelt werden verschiedenste aktuelle Themen rund um Greifswald und Umgebung. Also seid gespannt welche News als nächstes kommt!