StuPa-Ticker 5. Sitzung im SoSe 2025

StuPa-Ticker 5. Sitzung im SoSe 2025

Das Studierendenparlament öffnet mal wieder seine Tore, denn es ist Dienstag. Daher wollen auch wir an diesem Tag unseren Dienst gegenüber der Studierendenschaft leisten und bringen euch eine heiße Berichterstattung aus der StuPa-Sitzung. Heute gibt es mal wieder anstehende Wahlen, Finanzanträge und ein Antrag bezüglich eines fairen praktischen Jahres. Abgesehen davon verspricht die Sitzung heute recht gediegen zu werden.

Unter den folgenden Links findet ihr wie gewohnt…
das Drucksachenpaket der heutigen Sitzung,
sowie das Protokoll der letzten Sitzung.

TOP 1 Begrüßung 

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte 

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft 

4.1 Automatisierte KI Prüfung 

TOP 5 AStA-Wahlen 

5.1 Referent*in für Digitales 

5.2 Referent*in für Internationales und Antidiskriminierung 

5.3 Referent*in für Drittmittel und Wohnsitzprämie 

5.4 Referent*in für Lehramt 

TOP 6 Wahl Datenschutzbeauftragte*r der Studierendenschaft 

TOP 7 Antrag „Land in die Pflicht nehmen – Studierendenwerke ausfinanzieren!“

 TOP 8 Antrag „Priorisierung von Veranstaltungen der Studierendenschaft bei knapper Finanzlage“

 TOP 9. Antrag „Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zur Information über die Situation in Palästina“ 

TOP 10 Antrag „Wetterfest gegen Antidemokraten“

 TOP 11 Antrag „Studentische Vollversammlung verbindlich machen“

 TOP 12 Antrag „Mehr Teilhabe ermöglichen – eine VV auch für SHKs“

 TOP 13 Antrag „Let‘s Gründer this“ 

TOP 14 Antrag „Lasst die Studi-Zahlen in die Decke steigen! Stärken hervorheben und Schwächen adressieren für eine bessere Außenkommunikation zu Werbe-Zwecken“ 

TOP 15 Antrag „Umbenennung umsetzen – Ernst-Moritz-Arndt endgültig streichen“ 

TOP 16 Antrag „Back to the future – Endlich digitale Zeugnisse“ 

TOP 17 Antrag „„Digitaler Studi-Ausweis“: Der digitale Studierendenausweis für alle Fälle“ 

TOP 18 Antrag „Studentischen Wohnraum selbst verwalten!“ 

TOP 19 Antrag „It was only a name: Namensänderung mit Ergänzungsausweis“ 

TOP 20 Antrag „Gleichberechtigung schaffen durch generelle Versorgung mit Periodenprodukten“ 

TOP 21 Antrag „Für eine inklusive Universität! Nieder mit den Barrieren!“

 TOP 22 Antrag „Mehr Fahrradständer an der Wollweberstraße 1“ 

TOP 23 Antrag „Ein verkehrspolitisches Signal an die Stadt senden!“ 

TOP 24 Antrag „Studis auf dem Land mit Ausbau des ÖPNV supporten!“

TOP 25 Antrag „Review: „Deutschlandticket nach Bedarf““ 

TOP 26 Antrag „Trinkwasser für alle Flaschengrößen“ 

TOP 27 Antrag „Rest(e)los glücklich“

TOP 28 Antrag „Kaffeklatsch mit Sinn“ 

TOP 29 Antrag „Kein Aufschlag für Barzahlung“

 TOP 30 Antrag „Neues Update verfügbar für: Mensa & Cafeteria“ 

TOP 31 Antrag „Fritten-Freitag ermöglichen“ 

TOP 32 Sonstiges


Hier startet ab 20:15Uhr der Live-Ticker

Hallo und Herzlich Willkommen an diesem warmen Sommerabend. Wir schwitzen in Hörsaal 2 am ELP 6 – kommt vorbei! Wie immer starten wir natürlich nicht pünktlich aber dieser Umstand ist mittlerweile ja ungeschriebenes Gesetz. Während auch die letzten Menschen in den Saal einkehren hören wir auch schon Roberts Glöckchen leuten. Es tickern für euch heute Meryem, Nele, Jette, Konstantin und das war´s leider auch schon von unserer Seite. Seht uns bitte nach wenn der Ticker heute ein wenig „löchriger“ wirkt als wie gewohnt.

TOP 1 – Begrüßung

Robert begrüßt das StuPA. Wir sind voll- und beschlussfähig. 

TOP 2 – Formalia

19 Stupist*innen sind anwesend. Das Protokoll wird einstimmig, mit zwei Enthaltungen, angenommen.

Der Palästina-Antrag soll ein Konzept erhalten und wird damit auf die nächste Sitzung vertagt. Als Ersatz für Tagesordnungspunkt 9: kommen zwei Eilanträge. Henry würde gerne Top 8 und Top 13 tauschen. 

Es gibt den (Gegen-)Vorschlag: dass die letzten Tagesordnungspunkte verschoben werden. 

Es gibt 10 Stimmen, die für Verschiebung sind, und 8 Stimmen dagegen. 

Auch die drei Tagesordnungspunkte Top 10, Top 15 und Top 25 werden restlos gestrichen. 

Die geänderte Tagesordnung wird mehrstimmig, mit 8 Gegenstimmen, angenommen.

TOP 3 – Berichte

Irma berichtet kurz und knapp aus dem AStA.

Inti sei zurückgetreten. Sie berichtet, dass infolgedessen eine Stellenausschreibung für eine Verwaltungsfachkraft online gegangen sei. 

Edona berichtet aus dem Senat. 

Robert ergänzt, es gebe zwischen Satzungs- und Studienkommission ein Treffen in „einem kleineren Kreis“ diese würde die Kompromisse aus Satzung und Studienkommission nachbesprechen. Weder die studentischen Senator*innen, noch das Präsidium sei über Änderungen informiert worden. Robert erklärt, „um es mit klaren Worten zu sagen, das ist beschissen.“ 

Er erwartet von den studentischen Senator*innen „klare Arbeit“. Am 9. Juni sei der nächste Termin, Robert würde dort über die Satzungskommission hineingehen. 

Ole merkt an, dass es sich um eine Stimme handelte.

„Fangen wir wirklich noch einmal von vorne an?“

Ole erklärt, die Intention der Sitzung sei gewesen, dass das Thema „nicht nochmal von vorne“ beginne, sondern dass es zurückgewiesen werde.  

Bericht aus dem Präsidium, mit Emma aus dem AStA: Es gab ein Treffen zur Finanzordnung, welches sehr gut lief.

„Alle waren überrascht voneinander.“ Aus Studierendensicht bliebe nur eine Frage offen. Diese bliebe zwischen AStA und Frau Huwe. Man gehe davon aus, dass die Finanzordnung im nächsten Semester „auf dem Tisch der Studierendenschaft“ liege. 

Emma erklärt, die Gruppe würde sich in 2 Wochen noch einmal treffen, zur Satzung der Studierendenschaft.

Robert stellt eine Frage an den AStA bezüglich der Lastenräder. 

Irma sei im regelmäßigen Austausch – es tue sich aber „gar nichts“. 

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

4.1 Automatisierte KI Prüfung

Ole läuft nach vorne. Er sei auch einer der „gescholtenen Senatoren“. 

Er hätte einen Vorschlag. Die Plagiatsüberprüfungssoftware sei abgeschafft worden, da die Studierenden mit damit unzufrieden seien, „unter Generalverdacht“ zu stehen.  

Das Grundthema war eigentlich ein Leitfaden für Studierende, „Wie vermeide ich Plagiate in meinen Hausarbeiten?“  Er argumentiert, das wäre gut, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. 

Es gebe bislang noch kein „richtig gutes“ KI-Produkt. Lukas und Ole befinden die Software aber für eine „sinnvolle Anschaffung“ – mit der Prämisse, dass diese für Studis sei. 

Nun brauche er die Zustimmung aus der Studierendenschaft: „Die werden den Teufel tun, so eine Software selbst anzuschaffen.“ 

Das würde nur weiter vorangebracht werden, wenn wir uns dafür einsetzen. Daher ist er jetzt hier, um Meinungen dazu einzuholen.

Edona sei Fan von der Idee. Sie fragt sich nur, wie weit die Überlegungen dazu schon sind und ob es beispielsweise schon eine solche KI auf dem Markt gibt.

Ole antwortet, dass es Plagiatsprüfens-KIs gibt und ggf. solche auch eh angeschafft werden sollen, sodass es vielleicht gar nicht so schwierig für die Studis wäre, zu bekommen, was sie wollen.

Edona merkt noch einmal an, man sollte vorsichtig sein, damit Professor*innen diese nicht missbrauchen. Sie merkt auch nochmal an, dass Software oftmals die Texte von Leuten, deren erste Sprache nicht deutsch ist, fälschlich markiert. 

Jonathan findet die Idee auch sinnvoll. Er merkt nur den Punkt der Finanzierung an, denn er findet, die Studierendenschaft solle diese Software nicht bezahlen – „dafür hat die Uni Töpfe“.

Robert befindet die Idee ebenfalls für „richtig und wichtig“, und stellt fest: „Wir können das nicht finanzieren.“ 

Das Stimmungsbild fällt positiv aus. 

Es gibt keine weiteren Fragen und Anregungen. 

TOP 5 AStA Wahlen

5.1 Referentin für Digitales 

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

5.2 Referentin für Internationales und Antidiskriminierung

Auch hier bewirbt sich niemand.

5.3 Referentin für Drittmittel und Wohnsitzprämie 

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

5.4 Referentin für Lehramt

Es gibt keine Initiativbewerbungen.

TOP 6 Wahl Datenschutzbeauftragte*r der Studierendenschaft

Es liegt auch hier keine Bewerbung vor.

TOP neu 7 Dringlichkeitsantrag 1 Projektstelle „Buchhaltung der FSR“

Die Projektstelle existiert aktuell vorübergehend, solange. 

Bisher hat Ulli diese Projektstelle übergangsweise übernommen, kann dies jetzt aber zeitlich nicht mehr leisten, sodass es da dringend jemand neuen braucht. Inti bewirbt sich für die Stelle.

Paul bedankt sich bei Inti, dass er die Stelle erstmal übernehmen möchte.

Der Antrag ist einstimmig angenommen

Dringlichkeitsantrag 2 „Buchhaltung des AStA und der moritz.medien

Auch dieser Antrag ist einstimmig angenommen

TOPneu8 Antrag „Land in die Pflicht nehmen – Studierendenwerke ausfinanzieren!“

Der Antrag wurde schon auf der VV vorgestellt, Robert spart damit an Ausführungen. 

Um vorzubeugen, dass das Studierendenwerk – oder Land – den Semesterbeitrag erhöhen, haben Lukas, Robert und Maybrit den Antrag aufgesetzt. 

Es gibt keine Fragen oder Anregungen dazu und auch keine Änderungsanträge.

Der Antrag ist einstimmig angenommen.

TOP neu9 Antrag „Studentische Vollversammlung verbindlich machen“

Emma meint, der Antrag beinhalte viel Gutes, aber sie sei grundsätzlich dagegen, die VV verbindlich zu machen. 

Henry merkt an, dass der Antrag verschoben werden sollte. Er persönlich sei dafür, hat aber rechtliche Bedenken. 

Chris würde es gut finden, „das nicht zu machen“. Er glaubt, die Vollversammlung würde zukünftig beschlussfähig sein. 

Henry beantragt ein Ende der Debatte ohne Endabstimmung. 

TOP neu10 Antrag „Mehr Teilhabe ermöglichen – eine VV auch für SHKs“

Emma bringt den Antrag ein.

Henry findet den Antrag unterstützenswert, doch merkt an, dass es für diese Anliegen Personalvertretungen geben solle und das nicht Sache der Studierendenschaft sei. 

Er merkt an, dass die SHKs derzeit keine Personalvertretung hätten. Dies sei im Koalitionsvertrag gefordert, bislang aber noch nicht umgesetzt. 

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge. 

Es gibt keine neuen Änderungsanträge.

Wir kommen zur Abstimmung.

Mit einer Enthaltung ist der Antrag einstimmig angenommen. 

TOP neu11 Antrag „Back to the future – Endlich digitale Zeugnisse“

20:55 Uhr 

Auch hier: keine Wortbeiträge, keine Änderungsanträge.

Wir kommen zur Abstimmung – der Antrag wird einstimmig angenommen.

TOP neu 12 „Digitaler Studi-Ausweis“: Der digitale Studierendenausweis für alle Fälle“

Irma bringt den Antrag vom Platz aus ein. Sie merkt an, dass der analoge Ausweis nur ergänzt und nicht ersetzt werden solle.

Luis findet den Antrag gut, aber fragt, ob die Studienbescheinigung nicht bereits diese Funktion erfülle und ausreiche anstelle eines digitalen Studierendenausweises. Außerdem macht er sich Gedanken über die Kosten, die diese Neuerung hervorrufen würde, da alle Anlaufstellen NFC-tauglich sein müssten.

Irma meint, dass der Antrag erstmal nur zur Überprüfung da ist, inwiefern das überhaupt umsetzbar wäre.

Luis betont noch einmal, dass er den Antrag gut fände, aber sich Sorgen um die Finanzierung macht, da das mit dem aktuellen Haushaltsplan ja nicht so machbar aussehe.

Jonathan würde es als zusätzliche Option des schon bestehenden Studierendenausweises bevorzugen.

Edona findet den Antrag „super“. 

Es gibt einen GO-Antrag auf Ende der Redeliste. 

Chris hat einen Änderungsbeitrag. Er spricht sich für einen zusätzlichen digitalen Studierendenausweis zu dem analogen. 

Es gibt keine weiteren Änderungsanträge.

Der geänderte Antrag ist einstimmig angenommen. 

TOP neu13 „Studentischen Wohnraum selbst verwalten!“

Chris befürchtet, dass das StuWe mit dem Antrag nicht so zufrieden sei. 

„Grundsätzlich ist Selbstverwaltung ja ein gutes Thema, aber nicht unbedingt soziales“

Paul merkt an, dass der Wohnraum knapp und teuer sei.

Er stellt sich dieses Projekt „schwierig vor“, vor allem durch die begrenzten Mittel. Er sieht den Antrag als ein „Hirngespinst“. 

Luis hält die Idee für „katastrophal, Kontakt zum Mietsyndikat aufzunehmen“. 

Silvio hält die Idee für wenig zielführend. Er sei allerdings offen dafür, sich beraten zu lassen. 

Henry erklärt, die Studierendenschaft habe sich auf der VV dafür ausgesprochen – nicht beschlussfähig, aber das Stimmungsbild sei eindeutig gewesen. 

Jonathan hält es für einen „Affront“ gegen das Studierendenwerk. 

So wie der Antrag formuliert sei, würde das wohl wenig bis gar nichts bringen.

Henry bringt einen Änderungsantrag ein. Er möchte statt der AG Wohnen, die AStA-Geschäftsführung  beauftragen. 

Es gibt keine weiteren Änderungsanträge

Wir kommen zur Abstimmung über den geänderten Antrag.

Der Antrag wird mit 12 Stimmen angenommen.

TOP neu 14  „It was only a name: Namensänderung mit Ergänzungsausweis“

Zu dem Antrag gibt es keine Änderungsanträge. 

Der Antrag erhält zwei Gegentstimmen – ist aber angenommen. 

TOP neu 15 „Gleichberechtigung schaffen durch generelle Versorgung mit Periodenprodukten“

Robert fragt erstmal nach dem aktuellen Stand, wo im AStA die Verantwortlichkeit liegt.

Edona spricht aus ihrer Erfahrung und berichtet, dass eine Umsetzung nur über den AStA „unrealistisch“ sei. 

Robert berichtet, sein Stand sei gewesen, dass die Reinigungskräfte die Produkte selbst auswechseln würden. 

Chris erklärt, in dem Antrag würde nicht stehen, dass der AStA sich darum kümmern solle. 

Henry erwidert, in der Antragsbegründung stehe, dass die Uni in die Pflicht genommen werde. 

Robert meint, er sieht die Verantwortung bei der Universität und dem AStA. 

Er stellt damit den Änderungsantrag. 

Es gibt keine weiteren Änderungsanträge. 

Der geänderte Antrag wird abgestimmt. Er ist mit fünf Enthaltungen angenommen. 

TOP neu 16 „Für eine inklusive Universität! Nieder mit den Barrieren!“

Es gibt keine Wortbeiträge dazu, Robert hätte nur den Hinweis, dass er den Beauftragten für behinderte Studierende in das Stupa einladen möchte.

Wir kommen zur Änderungsantragsdebatte.

Robert würde gerne der*die AStA-Referent*in für Soziales damit beauftragen.

Es gibt keine weiteren Änderungsanträge.

Der geänderte Antrag wird einstimmig angenommen.

TOP neu 17 „Mehr Fahrradständer an der Wollweberstraße 1“

Henry hat eine Frage an den AStA, denn sie hätten vor ihrem Gebäude viel freie Parkplatzfläche. Er fragt, ob diese der Uni gehören würden, denn das würde sich gut eignen für Fahrradständer.

Es muss erstmal geklärt werden, um welchen Parkplatz es sich tatsächlich handelt. 

Irma stellt klar, dass dieser der Uni gehören würde und ein universitärer Parkplatz ist.

Henry meint, dass damit jemand beauftragt werden sollte und qualifiziert sich damit direkt, sich bis zur Änderungsantragsdebatte Gedanken zu machen.

Wir kommen auch schon zur Änderungsantragsdebatte und Henry. 

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Es gibt einen GO-Antrag für „10 Minuten frische Luft schnappen.“

Es wird abgestimmt. 11 Stimmen sind für eine Pause, 9 dagegen. 

Es gibt 10 Minuten Pause. 

TOP neu 18 „Ein verkehrspolitisches Signal an die Stadt senden!“

Robert erklärt, die Luft sei nach der Pause auch unten schlecht. 

Der geänderte Antrag, mit der Beauftragung des Vorsitzes, wird mit zwei Gegenstimmen und sieben Enthaltungen angenommen. 

TOP neu 19 „Studis auf dem Land mit Ausbau des ÖPNV supporten!“

Luis hält den Antrag „grundsätzlich“ für sehr wichtig. Er tue sich damit schwer, den AStA zu beauftragen. Er wolle aufgrund der Neutralitätspflicht den zweiten Absatz herausnehmen. 

Paul sieht das anders, denn dieser sei keine parteipolitische Position. 

Robert erfragt: „Könnt ihr das Team intern organisieren, ihr seid ja alle erwachsen?“

Es gibt keine weiteren Änderungsanträge. 

Der geänderte Antrag wird mit der Beauftragung des AStA-Referats Öffentlichkeitsarbeit abgestimmt.

Der Antrag ist mit fünf Enthaltungen beschlossen. 

TOP neu 20  „Trinkwasser für alle Flaschengrößen“

Luisa bemängelt, dass es in der Mensa am Beitzplatz noch keine Auffüllmöglichkeiten für Wasserflaschen gebe. 

Man sei bereits auf Robert zugegangen und habe dazu aufgerufen, einfach in die Bibliothek zu gehen.  

„Nun, ich bin jung und sehr faul, wenn ich einmal in der Mensa bin, will ich auch nicht zur Bibliothek laufen!“

Irma erfragt, ob die Person in dem StuWe-Ausschuss dafür verantwortlich wäre – Robert plädiert für den Mensa-Ausschuss.

Es gibt keine weiteren Änderungsanträge. 

Der geänderte Antrag ist einstimmig angenommen. 

TOP neu 21 „Neues Update verfügbar für: Mensa & Cafeteria“

Es gibt einen GO-Antrag auf Verschiebung auf die nächste Sitzung. Es wird debattiert, ob der Antrag nach hinten verschoben werden solle. 

Silvio erfragt das „Demokratieverständnis“ und ob man nicht dennoch darüber sprechen wolle, anstatt Anträge „aus parteipolitischen Gründen“ nach hinten zu verschieben. Es wird hitzig debattiert.

TOP neu 22 „Fritten-Freitag ermöglichen“

Robert zitiert eine E-Mail von Fr. Bothe. Dort wird die emissionsreiche Herstellung der Pommes moniert. Außerdem brauche die Cafeteria einen Tag in der Woche, um die Fritteusen zu reinigen. Alternativ könne man das Angebot in der Cafeteria nutzen. 

Silvio merkt an, mit dem Fritten-freien-Tag „die Studenten vor sich selbst schützen zu können, insbesondere nimmt er sich selbst als Beispiel“. 

Robert glaubt, er würde dem Antrag nicht zustimmen. 

Henry erfragt, ob auch auf dem Löffler-Campus Pommes in der Cafeteria angeboten werden würden. 

Angelina ist Frittenexpertin, sie wisse aber nicht genau, ob es am Freitag nur Gerichte gebe, wo Pommes keine Beilage wären. 

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge – wir kommen zur Änderungsantragsdebatte

Es gibt keine Änderungsanträge.

Der Antrag erhält fünf Stimmen dafür, eine Enthaltung – und ist somit abgelehnt. 

TOP neu 23 Sonstiges

Maybritt und Robert haben sich nochmal wegen der AStA-Struktur zusammengesetzt.

Die AStA-Struktur wird morgen hochgeladen und am 8. Juli abgestimmt werden. Nächste Woche Dienstag wird damit eine außerordentliche Sitzung stattfinden. 

Die Gremienwahlen stehen in einem halben Jahr wieder an – Emma ruft daher auf, sich als Wahlleiter*innen zu bewerben. Das bedeutet allerdings auch, dass man sich nicht für ein Gremium aufstellen lassen kann.

Luis hat noch einen wichtigen Hinweis: Der Letzte macht die Tür zu.

Robert beschwichtigt, die Klimaanlage würde um 20 Uhr sowieso ausgeschaltet werden. 

Die Sitzung ist damit 21:46 Uhr vorbei. Wir wünschen euch noch einen schönen Restabend!

web.weekly vom 30.Juni bis 6. Juli

web.weekly vom 30.Juni bis 6. Juli

Was geht eigentlich ab in Greifswald? Ihr wollt etwas unternehmen, wisst aber nicht, was? Wir haben da was für euch! Ob kreative Workshops, spannende Vorträge oder faszinierende Ausstellungen – hier stellen wir euch jede Woche unsere Veranstaltungstipps rund um die Themen Uni und Wissenschaft, Politik und Region sowie Kultur und Sport vor.

Am Wochenende finden die Eldenaer Jazz Evenings statt. Genießt Sie „Das sanfte Jazzfestival des Nordens“ unter freiem Himmel! Zwei Abende mit jeweils drei Jazzgruppen versprechen eine stimmungsvolle Atmosphäre in historischer Kulisse

Wo? Klosterruine Eldena

Wann? Freitag, 4. Juli, und Samstag, 5. Juli 2025, jeweils Beginn um 19:00 Uhr

Tickets? Festivalpass: 46 €, Tageskarte je 28 € (22 € ermäßigt) – den Link findet ihr hier


Entfalten Sie Ihre künstlerische Seite beim Aktzeichnen mit Karin Wurlitzer! Dieser Workshop ist ideal für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene, die ihre Fähigkeiten im figürlichen Zeichnen erweitern möchten.

Wo? Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus

Wann? Samstag, 5. Juli 2025, um 10:00 Uhr

Tickets? 22 €, ermäßigt 20 €

Sei dabei, wenn die 5. ordentliche Sitzung des Studierendenparlament tagt. Es stehen wichtige AStA-Wahlen an. Erlebe, wie Entscheidungen debattiert werden, die deinen Studienalltag direkt beeinflussen. Diskutiere mit zu Themen wie digitalen Studierendenausweisen, studentischem Wohnraum, der Ausfinanzierung der Studierendenwerke oder der Versorgung mit Periodenprodukten.

Wann? Dienstag, 1. Juli, 20 Uhr

Wo? Hörsaal 2, am ELP 6


Meine Freiheit. Deine Freiheit – Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums: Tauchen Sie ein in sechs bewegende Biographien von Menschen, die im Nationalsozialismus Widerstand leisteten. Diese Ausstellung regt zum Nachdenken über Freiheit und Mut an und wird am Samstag zusätzlich durch eine Führung des Anne-Frank-Zentrums bereichert.

Wann? Die Ausstellung ist die ganze Woche verfügbar (z.B. Montag, 30. Juni 2025, Dienstag, 1. Juli 2025, Mittwoch, 2. Juli 2025, Donnerstag, 3. Juli 2025, Freitag, 4. Juli 2025, Samstag, 5. Juli 2025, Sonntag, 6. Juli 2025).

Eine spezielle Ausstellungsführung findet am Samstag, 5. Juli 2025, um 10:00 Uhr statt.

Wo? Jacobikirche

David d’Angers’ Goethebüste als Beitrag zur Völkerverständigung. Erfahren Sie in diesem fesselnden Fellow Lecture von Professor Dr. Gregor Wedekind, wie David d’Angers’ Goethebüste einen Beitrag zur Völkerverständigung leistete. Ein tiefgründiger Vortrag, der Kunst und internationale Beziehungen miteinander verbindet.

Wann? Montag, 30. Juni 2025, um 18:00 Uh

Wo? Alfried Krupp Wissenschaftskolleg


Zwei spannende Vorträge von Sarah-Matio Elangwe Milo und Dipl.-Pharm. Phillip Lübcke vom Helmholtz-Institut für One Health zu hochaktuellen Themen: klinische Überwachung in den afrikanischen Tropen und Antibiotikaresistenzen in der Ostsee. Wissenschaft zum Anfassen!

Wann? Mittwoch, 2. Juli 2025, um 18:00 Uhr

Wo? Alfried Krupp Wissenschaftskolleg

Das war beim webmoritz. los: Reset. Reflektiert. Ready für Neues

Das war beim webmoritz. los: Reset. Reflektiert. Ready für Neues

Liebe Leser*innen, 

mit diesem Beitrag möchten wir euch darüber informieren, was in den letzten Wochen beim webmoritz. hinter den Kulissen passiert ist. Von unserer Seite gab es ein wenig Funkstille und mit diesem Artikel wollen wir alle wieder auf einen Stand bringen. 

Zu Beginn des Jahres, im Februar, gab es einen Wechsel in der Chefredaktion. Seit März sind nun Adrian (V.i.S.d.P.) und Konstantin die Chefredakteure der webmoritz.-Redaktion. Darüber hinaus haben zwei Ressortleitungen ihre Stelle abgegeben. 

Kurzum: Die Redaktion war über die vorlesungsfreie Zeit deutlich dezimiert. Trotzdem wollten wir das Beste aus der Situation machen und sahen eine Chance darin, unsere Arbeitsweise, Abläufe und Strukturen zu reflektieren und zu überarbeiten. 

Wir haben uns die Frage gestellt, “ob wir das nicht effizienter/ gewissenhafter/ anspruchsvoller/ einfach anders gestalten können”. Damit meinen wir nicht nur bestimmte Formate oder Kolumnen, den Aufbau der Website oder das Layout, sondern den gesamten Weg von der Idee bis zum veröffentlichten Artikel. 

Entlang dieses Weges wollen wir alle Schritte genau betrachten, überlegen, ob etwas nicht noch optimaler ginge, Blind-Spots erkennen und am Ende stärker denn je die Greifswalder Medienlandschaft unsicher machen. Derzeit befinden wir uns noch dabei, diese grundlegenden Strukturen auszuarbeiten und zu erproben. Das bedeutet, dass es sehr bald wieder vermehrt Inhalte hier auf dem webmoritz. geben wird. Freut euch darauf!

Einer dieser Punkte, an dem wir derzeit mit Hochdruck arbeiten, ist unsere Kommentarsektion. Diese war vorübergehend deaktiviert. Der Grund dafür ist eine Welle menschenverachtender und xenophober Inhalte in den Kommentaren zur Zeit der Gremienwahlen an der Uni und den späteren Bundestagswahlen. Derartige Kommentare konnten von der ehemaligen Redaktion nicht mehr angemessen moderiert werden. 

Da wir aber wissen, dass diese Menschen nicht den Großteil unserer Leser*innenschaft  ausmachen, möchten wir das Kommentieren unter den Beiträgen wieder ermöglichen. Wir haben einen Weg der Moderation gefunden, durch welchen Kommentare und ein Diskurs wieder zugelassen werden können – ohne menschenverachtende Hasspostings.

Unser Ziel ist es, bis zum kommenden Wintersemester wieder komplett startklar zu sein. Bis dahin gibt es aber noch einiges für uns zu besprechen und zu tun. 

Eine Maßnahme, die bereits seit Längerem in Planung war, ist nun endlich umgesetzt – unsere Website wurde nutzerfreundlicher gestaltet. Die Kopfleiste haben wir bewusst verschlankt, um die Navigation klarer und intuitiver zu machen. Unsere Kolumnen findet ihr nun gebündelt im unteren Seitenbereich. Ein Klick genügt, und ihr erhaltet einen Überblick über sämtliche Formate – ganz gleich, wonach euch der Sinn steht.

Auch die Ressortleisten haben wir überarbeitet und optisch aufgewertet. Wir freuen uns über euer Feedback und sind für Anregungen jederzeit offen!

Du möchtest Teil davon sein, von Anfang an am Projekt mitzuwirken und den webmoritz. in seinen grundlegenden Strukturen mitgestalten? Dann schau bei uns in der Redaktion vorbei und teile deine Ideen und Visionen mit uns.

Wir treffen uns jeden Donnerstag, 19:15 Uhr. Komm gerne vorbei und tausche dich mit uns aus!

Bis Greifsbald, Der webmoritz.

Beitragsbild: Laura Schirrmeister

web.weekly vom 30.Juni bis 6. Juli

web.weekly vom 23. bis 29. Juni

Was geht eigentlich ab in Greifswald? Ihr wollt etwas unternehmen, wisst aber nicht, was? Wir haben da was für euch! Ob kreative Workshops, spannende Vorträge oder faszinierende Ausstellungen – hier stellen wir euch jede Woche unsere Veranstaltungstipps rund um die Themen Uni und Wissenschaft, Politik und Region sowie Kultur und Sport vor.

Beim Sommer-Open-Air wird es romantisch. In der Streit von Pierre Carlet de Marivaux geht es um Lust und Liebe, Hingabe und Verrat. Bei kühler Sommerluft dreht es sich am längsten Tag des Jahres um die Frage, ob zuerst die Frauen oder Männer untreu wurden. Und spielt das überhaupt eine Rolle?

Wo? Klosterruine Eldena

Wann? Samstag, 19:30 Uhr

Tickets? Gibt es unter diesem Link


„Aus den Archiven: Mysteriös, Ungesehen, Verstaubt: Greifswalds antike Schätze“ heißt die nach wie vor bestaunbare Ausstellung in der zentralen Unibibliothek. Gezeigt werden seltene Gegenstände der Antike – und Einblicke in das wissenschaftliche Sammeln und Bewahren an der Universität, das sonst meist hinter verschlossenen Türen stattfindet. Mehr dazu findet ihr in diesem webmoritz-Artikel.

Wo? Zentrale Unibibliothek (Felix-Hausdorff-Straße 10)

Wann? Geöffnet während den regulären Öffnungszeiten, Führungen gibt es immer dienstags von 15-16 Uhr sowie samstags von 11-12 Uhr und von 13-14 Uhr.

Eintritt? Eintritt und Führungen sind kostenlos

Tauche ein in die Welt der Magie, Abenteuer und Fankultur! Die GreifFANcon verwandelt den Lohmeyer-Platz der Universität Greifswald in einen bunten Treffpunkt für alle, die Harry Potter, Naruto, Dungeons & Dragons und vieles mehr lieben. Ob du dich kreativ in Workshops austoben, spannende Panels besuchen oder einfach mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen möchtest – hier ist für jede*n etwas dabei. Pack dein Cosplay, schnapp dir Würfel oder Zauberstab und sei dabei, wenn Greifswalds erste Fan-Convention zum Leben erwacht.

Wann? Am Samstag von 10:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr

Wo? Auf dem Loeffler-Campus 


In dieser Woche findet wieder die jährliche Greifswalder Bachwoche statt. Im Jahre 1946 gegründet, ist das Festival Geistlicher Musik im Norden das älteste Musikfestival in Mecklenburg-Vorpommern und bietet zahlreiche Konzerte und weitere Veranstaltungen.

Wann? In der gesamten Woche finden Veranstaltungen statt.

Wo? Zum Veranstaltungskalender kommt ihr unter diesem Link.

Die Gesundheits- und Nachhaltigkeitstage finden statt, mit vielen spannenden Angeboten, wie eine Umtopf-Aktion und Zimmerpflanzenberatung, ein Bike Fitting und ein Moor Escape Room. Einen Überblick dazu findet ihr hier.

Wann? Dienstag, 10:30 – 16:00

Wo? Beitz-Platz


Was lehrt uns KI über Sprache und Gesellschaft? Diese Frage stellt sich Prof Dr. Noah Bubenhofer, und diskutiert Konzepte von Autorschaft, Verantwortung und Interaktion.

Wann? Mittwoch, 18 Uhr

Wo? Kruppkolleg


Das Meer, das verbindet, oder das Meer, das abgrenzt? Karolina May-Chu beschäftigt sich mit der Ostsee als fließende Grenze in deutschen und polnischen Narrativen des Kalten Kriegs.

Wann? Donnerstag, 18 Uhr

Wo? Rubenowstr 1, HS 1

Live-Ticker zur Vollversammlung im SoSe2025

Live-Ticker zur Vollversammlung im SoSe2025

Die Vollversammlung der Studierendenschaft findet jedes Semester einmal statt und kennzeichnet eines der zentralen Instrumente unserer Uni, über die sich die Studierendenschaft in die Hochschulpolitik einmischen kann. Das besondere an der VV ist, dass ihr alle bis vor Kurzem die Möglichkeit hattet Anträge einzureichen, denen sich dann die gesamte Studierendenschaft zumindest für einen kurzen Moment widmen muss.

Um beschlussfähig zu sein müssen bei der Vollversammlung vor Ort mindestens 3% der Studierendenschaft anwesend sein. Schaut also bitte und gerne vorbei, wenn es euch möglich ist. Falls das Verfolgen der VV in Präsenz für euch gar keine Option ist, laden wir euch herzlich zu unserem Live-Ticker ein, um über das Geschehen im Bilde zu sein.

In jedem Fall könnten für euch die folgenden Links intressant sein:

Hier findet ihr einmal die Geschäftsordnung der VV
(hier steht alles drin, was ihr zum Ablauf der Sitzung wissen müsst)

und außerdem das (vorläufige) Drucksachenpaket mit der Tagesordnung
(hier findet ihr genauere Infos zu den einzelnen Tagesordnungspunkten, insbesondere umfangreichere Erklärungen zu den Anträgen).


Hier startet ab 14:00Uhr der Live-Ticker zur VV

Hallo und Herzlich Willkommen zur diessemestrigen Vollversammlung der Studierendenschaft. Wir haben uns wie immer am Ernst-Lohmeyer-Platz in Hörsaal 3/4 eingefunden und zu besprechen, was die Studierendenschaft bewegt. Solltet ihr das hier lesen und euch in einer Vorlesung, Seminar oder dergleichen wiederfinden (was nicht zulässig ist), zeigt euren Dozent*innen einen Vogel und kommt schnell her. Für euch tickern heute Robert, Lina, Yasmin, Nele, Jo, Josi, Jette, Konstantin und Adrian.

Aktuell befinden wir uns leider noch in einer kleinen Bredouille, da wir leider noch nicht beschlussfähig sind. Wir warten daher noch kurz.

  TOP1 – Begrüßung 

Inti erklärt es würden noch 80 Leute zur Beschlussfähigkeit fehlen, also kommt gerne vorbei!

Es wird immer noch viel gemurmelt. Inti bemängelt währenddessen die ungenormten Treppenstufen – das Eichamt bleibt der VV wohl auch fern. 

14:26 Uhr

Inti begrüßt alle zu Beginn der VV. Er ist der heutige Tagespräsident. Gemeinsam mit Nadine und Uli, wird er euch durch die heutige Sitzung führen. Er bedankt sich beim AStA für die Wahl zum Tagespräsidium und Unterstützung. Außerdem erklärt er die groben Regeln der VV. Die Beschlüsse sollen als „Entscheidungshilfe“ für das Studierendenparlament (StuPA) dienen. Weiter erklärt es das Vorgehen bei der Einbringung der Anträge und der Diskussion darüber.

TOP2 – Formalia 

Die Redezeit wird auf eine Minute beschränkt, „die Klimaanlage wird um 22 Uhr abgestellt“. Weiter bittet er darum bei Redebeiträgen, die Namen und Pronomen deutlich anzusagen. 

Darüber hinaus geht Inti auf den allgemeinen Hergang der Sitzung ein: Wie werden Wortbeiträge erteilt, welche Arten von Anträgen können während der Sitzung gestellt werden etc. Für Änderungsanträge bittet er darum das Tool auf der entsprechenden Uni-Seite zu nutzen. Weitere Infos dazu findet ihr wie gesagt in der Tagesordnung, die ganz oben verlinkt ist. 

Inti weißt außerdem darauf hin, dass es nicht zu jedem Tagesordnungspunkt eine Debatte geben muss.

Weiterhin erklärt er, wie die Geschäftsordnungsanträge funktionieren. Es seien nur eine Begründung und eine Gegenrede zulässig. Zudem weißt Inti darauf hin bei einer großen Störung des Ablaufs, könne ein Ordnungsruf ausgesprochen werden.

Er weist außerdem darauf hin, dass nur die moritz.medien die Befugnis haben zu filmen und zu fotografieren. Alle anderen bitte nicht. Alle 90 Minuten wird eine Pause eingelegt. 

Wer bis Ende der Versammlung bleibt, kann einen Stempel auf die Stimmkarte bekommen und kommt damit im Laufe des Semester einmal kostenlos in einen der Greifswalder Studierendenclubs.

Es besteht keine Beschlussfähigkeit, 280 Stimmberechtigte wären nötig. 30 Studis fehlen. Es wird erstmal weiter verfahren wie sonst, nur können keine Beschlüsse gefasst werden. Alle Anträge, die zurückgenommen wurden oder nicht gestellt werden konnten, können im StuPa direkt gestellt werden. 

TOP3 – Informationen aus dem Studierendenparlament 

Gemäß eines StuPa-Beschlusses aus 2019 soll das StuPa Einblick und Überblick über die Arbeit des StuPas geben.

Robert (StuPa-Präsident) und Maybritt (AStA-Vorsitzende) werden heute aus dem StuPa berichten. Robert greift beherzt zum Mikro. Dem Beschluss entsprechend fand dieser Einblick die letzten Jahre nicht statt, das wolle man jetzt nachholen.

Maybritt berichtet: Die Auswertung zur Umfrage zu sexualisierter Gewalt sei abgeschlossen. 639 Teilnehmende haben bei der Umfrage mitgemacht. Dabei hat sich unter anderem gezeigt, dass jede vierte Person an der Uni bereits Opfer sexualisierter Gewalt wurde. Die detaillierten Ergebnisse und weitere Maßnahmen können auf der Website des StuPa eingesehen werden.
Das StuPa hat nach der Auswertung beschlossen, die Umfrage jährlich durchzuführen.

Das StuPa habe sich des Weiteren für Awareness-Schulungen ausgesprochen. Außerdem soll auf den Ersti-Veranstaltungen auf die Problemlage und Ansprechpartner*innen aus der studentischen Selbstverwaltung hingewiesen werden.

Maybritt erklärt, dass es in nächster Zeit all-gender- und FLINTA-Toiletten geben würde. Dieser Beschluss sei aus der Studierendenschaft gekommen und sei von ihnen umgesetzt worden.

Am 14.07. gebe es ein Gespräch mit der Staatssekretärin aus dem Wissenschaftsministerium MV, Frau Bowen. 

Zudem meldet Robert, dass Vita Cola nach einem Beschluss in der letzten VV in der Mensa eingeführt wurde. Bisher gäbe es hauptsächlich negative Rückmeldungen. Er ermutigt, die Fans der Vita-Cola sich positiv auszusprechen. „Ost-Cola auf die Eins, oder sowas“

Ferdinand schreitet zum Mikro. Er habe bereits bei der letzten VV einen Antrag zum Deutschlandticket gestellt. Er schlägt ein freiwilliges Deutschlandticket vor, welches für manche Personen die Studiengebühren erhöhen würde.

Robert erklärt, das Land müsse das Semesterticket finanzieren. Auch die Stadtwerke hätten kaum eine Möglichkeit, finanziell etwas beizutragen. Finanziell tragbar wäre die Einführung erst, wenn sie für alle Studierenden wäre.

Es sei als Thema präsent, es gehe aber nicht voran und wird auch nicht voran gehen, wenn man die Kürzungen an allen Stellen bedenkt. 

Emma stellt einen GO-Antrag. Sie möchte ein erneutes Feststellen der Beschlussfähigkeit.

TOP4 – Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft 

Silvio erfragt, welcher GO-Antrag das sein solle, da dies beim letzten mal nicht ginge. Uli verschafft Klarheit und erklärt, beim letzten Mal wäre kein GO-Antrag gestellt worden. 

Der Geschäftsordnungsantrag kam leider nicht durch, weil nicht abgestimmt werden kann. Wir müssten zuerst beschlussfähig sein, um über den GO-Antrag abstimmen zu können. Damit bleiben wir erstmal beschlussunfähig.

Es herrscht Unklarheit, ob GO-Anträge nun überhaupt noch möglich wären. Inti verkündet lachend eine 5-minütige Pause.

Wir sind wieder da.

Nach langer Diskussion wurde festgestellt, dass GO-Anträge nicht gestellt werden können, da wir kein repräsentatives Gremium hier bilden können. Wenn eine Person ihren Antrag zurückziehen möchte, muss dies per Email (stud_VV@uni-greifswald.de) mitgeteilt werden.

Alle weiteren Anträge werden am 14. Juli auf der StuPa-Sitzung besprochen – dort können die Anträge alternativ eingebracht werden. 

Es gibt die Nachfrage, inwiefern eine Meinung gebildet werden soll, da diese voraussichtlich nicht zur Abstimmung kommen können. 

Uli stellt eine „mutige Vermutung“ auf: Da Stupist*innen anwesend sind, würden die Argumente auch zu diesen gelangen. Es findet dann nur ein Austausch statt und keine Beschlüsse. 

Phi framed die Veranstaltung als eine Art „Bürger*innensprechstunde“. Die Stupist*innen seien die ganze Zeit ansprechbar und offen für Argumente und Anträge. Die nächste Vollversammlung finde statt, wenn das nächste Mal regulär dazu eingeladen wird.

Die nächste StuPa-Sitzung wird am 01. Juli stattfinden. 

Luc fragt nach, da der GO-Antrag zum „Ende der Debatte“ nicht möglich sei, dass theoretisch unendlich lange diskutiert werden könne. Das Tagespräsidium würde trotzdem die Redezeit überwachen.

Annabel gibt die Anregung, wenn nicht abgestimmt werden könne, einfach die Hand zu heben. So soll provisorisch ein Stimmungsbild für die Stupist*innen gegeben werden. 

Das Präsidium hält den Vorschlag für sehr sinnig – währenddessen entfernen sich einige Stupist*innen aus dem Raum.

Uli appeliert an die Stupist*innen, dass diese auch das Stimmungsbild beachten sollten, da sie nur ein Ergebnisprotokoll schreibe. Da heute aber keine Ergebnisse zustande kommen, endet dieses mit den Formalia.

Emma richtet vor dem Beitrag erstmal das Partyhütchen. Sie verkündet Intis Geburtstag. Unter tosendem Applaus ruft sie zu einem „Happy Birthday“ für Inti auf. Die Vollversammlung singt nun für Inti, danach folgt erneuter Applaus. Blumen werden überreicht. 

Hannah erfragt den Stand der beschlossenen Zivilklausel. Sie fände es wichtig in Zeiten von Militarisierung. 

Die studentischen Senator*innen wurden damit beauftragt, der studentische Prorektor wurde mit einbezogen. Marie weist darauf hin, dass es dauern wird. Es solle auf der nächsten StuPa-Sitzung besprochen werden.

Marie hat auch noch eine Anregung. Sie möchte kurz darauf aufmerksam machen, dass sich Stupist*innen aus dem RCDS und von der liberalen Hochschulgruppe aus dem Raum entfernt hätten. „Es interessiert sie anscheinend nicht sonderlich, was eure Meinung ist.“

TOP5 – Antrag „Land in die Pflicht nehmen – Studierendenwerke ausfinanzieren!“ 

Die Antragstellenden stellen den Antrag nicht zurück.

Das Land habe wenig Geld, bei Bildung würde gespart werden. In Rostock und Wismar wurde der Studierendenbeitrag erst kürzlich erhöht. Nun liege es nah, dass dies auch in Greifswald geschehe. Das Studierendenparlament wolle „Druck aufbauen“ und eine Kampagne starten, sodass die Erhöhung des Studierendenbeitrags keine Option sei. 

Es gibt einen Wortbeitrag von Hannah. Hannah fragt nach, ob Änderungsanträge heute möglich wären. Inti schüttelt mit dem Kopf.

Sie fragt sich, warum Fleisch unter ausgewogener Ernährung aufgeführt sei, wo man sich ja auch vegan ausgewogen ernähren könne. „Es entspreche nicht der Forschungslage.“

Robert klärt auf, dass sich der Antrag nach dem Ist-Zustand richte. Die fleischlose Mensa sei bereits besprochen, doch der Antrag solle auch für den jetzigen Zustand gelten.

Henry ruft in die Menge und erfragt Stimmungsbilder. Inti verweist auf das Mikrofon, um Redebeiträge ordnungsgemäß einzureichen. 

TOP6 – Antrag „Priorisierung von Veranstaltungen der Studierendenschaft bei knapper Finanzlage“ 

Der Antrag wurde zurückgenommen. Jemand möchte ihn aber wieder aufnehmen und einbringen. Dies sei allerdings nicht möglich. 

TOP7 – Antrag „Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zur Information über die Situation in Palästina“ 

Die Antragstellenden, insgesamt fünf, schreiten nach vorn. Es gibt Irritationen über den Zustand des Mikrofons. 

Sie schlagen eine AStA-AG zur Information über Palästinensa vor, dafür machen sie eine einseitige Berichterstattung verantwortlich. Die Notwenigkeit erklären sich über den Umstand, dass Deutschland am Genozid in Gaza durch Waffenlieferungen nicht unbeteiligt sei.

Henry schreitet zum Mikro. Er finde den Antrag unterstützenswert. Als ehemaliger AStA-Referent für politische Bildung habe er bereits eine Informationsreihe durchgeführt, welche auf positive Resonanz gestoßen sei. 

Ein weiterer Redner möchte auch andere – von einer geringen Medienaufmerksamkeit betroffenen – Regionen aufgreifen. Beispielsweise den Sudan. 

Die Antragsteller*innen begründen den Fokus auf Palästina, aufgrund der hohen Anzahl deutscher Waffenlieferungen. Es spräche aber nichts dagegen, einen ähnlichen Antrag auch für andere Themenbereiche zu stellen.

Hannah schließt sich dem an. Weiter möchte sie auf das Handeln der israelischen Regierung aufmerksam machen. 

Es gibt die Nachfrage, wie die verschiedenen Rollen in diesem Konflikt beleuchtet werden sollen. Die Rolle der Hamas sei nicht oft erwähnt. Wie könne also Lager-Denken vermieden werden? Es solle kein einseitiger Austausch stattfinden, aber es ging um einen Ausgleich für Palästina. 

Eine weitere Nachfrage bezieht sich darauf, dass Deutschland wohl hauptsächlich Reifen und andere Unterstützung liefere. Er macht auf die historische Verantwortung Deutschlands aufmerksam, nach welcher Deutschland die Sicherheit Israels zu unterstützen hätte. 

Der Antragsteller weist darauf hin, dass eine inhaltliche Diskussion in der AG stattfinden solle, nicht hier.

Hannah möchte darauf aufmerksam machen, dass Deutschland vor allem eine historische Verantwortung trage, Genozide nicht zu unterstützen. 

Chris regt an, das „hochsensible Thema“ in das StuPa zu tragen. Es bräuchte eine Geschäftsordnung, um koordiniert über das Thema zu sprechen. Ein solcher Austausch brauche ein gewisses Maß an Moderation.

Vor dem Mikrofon bildet sich eine lange Schlange.

Es gibt eine Rückfrage. Im Antrag fehle, dass die Hamas eine Terrororganisation sei. Es wird konkret gefragt, ob die Antragssteller*innen dies im Blick hätten und dass Ambivalenzen ausgehalten werden müssen. 

Die Antragsteller*innen weisen erneut darauf hin, dass dies in der AG besprochen werden solle.

Hannah weist darauf hin, dass es in der Forschung erwiesen sei, dass die verschiedenen „anti-kolonialen Struggles“ miteinander verbunden seien. Sie rät zum Lesen an und verweist auf den chinesischen „Befreiungs-Struggle“. 

Die Antragssteller*innen bemängeln, dass bisher wenig zu dem Thema in Greifswald passiert sei.

Die Meinung im Raum scheint ins Positive zu tendieren. 

TOP8 – Antrag „Wetterfest gegen Antidemokraten“ 

Die Antragssteller legen dar, wie oftmals „Lücken“ in der Geschäftsordnung der VV, aber auch auf Landesebene gebe. Sie würden durch Antidemokrat*innen genutzt.

Über GOs solle nochmal drüber geschaut werden, wo Anti-Demokrat*innen diese zu ihren Vorteilen ausnutzen könnten. Es gibt keine weiteren Wortbeiträge. 

Der Antrag scheint auf „eine deutliche Mehrheit“ zu stoßen. 

TOP9 – Antrag „Studentische Vollversammlung verbindlich machen“ 

Es sind die gleichen Antragsteller wie im TOP8.

Die Antragsteller weisen darauf hin, dass heute wieder bemerkbar ist, dass die Vollversammlung wiederholt kaum bis gar keine Beschlussfähigkeit erreicht.

Man müsse das Konzept der Beschlussfähigkeit überarbeiten. Zukünftig solle, dass bei mehr als 3%, die in der VV gefassten Beschlüsse verbindlich werden. Bei weniger als 3% der Stimmberechtigten können Beschlüsse und GOs aufgenommen werden, sie blieben jedoch bei einer Empfehlung. 

Maybritt schreitet voran. Sie erinnert daran, dass die Vertreter des StuPA aus der Studierendenschaft gewählt worden seien. Sie rät dringend davon ab, „den Antrag zu bewedeln“, denn die vorgeschlagene Regelung könne von rechten Seiten ausgenutzt werden. Dann komme es auf die Zusammensetzung der jeweiligen Vollversammlung an.

Henry weist darauf hin, dass dies nach dem Hochschulgesetz nicht umsetzbar sei.

Ein weiterer Student verstehe die Idee, und finde es erstmal nicht schlecht. Gewählte Vertreter*innen des StuPa könnten sich Zeit für die Anträge nehmen und wären demokratisch legitimiert. Außerdem sei es ausgeglichener, da dort Vertreter*innen der verschiedenen Studiengänge durchmischter seien.

Robert sei verwirrt, da im ersten Absatz eine Forderung aufgeführt sei, die auch schon von den Rechten gestellt worden wäre. Er wisse auch nicht, ob 3% genug seien. Allerdings könne man den Antrag ans Land richten. 

Laurenz wolle umgehen, dass Vollversammlungen zu „überlaufen werden könnten“. 

Eine weitere Frage behandelt, was passieren würde, wenn ein Studiengang geschlossen nicht zugegen wäre und ein Antrag diesen Studiengang beschneiden würde. Es müsste eine Instanz geben, um die Unverletztheit der Uni zu gewährleisten.

Luke fände „Verbindlichkeit“ schwierig. Häufig würden gegen Ende der VVs die TOPs „durchgeballert“. Eine kleine Gruppe könnte dort für eine große Gruppe schwerwiegende Entscheidungen treffen. 

Henry erklärt, heute müsse nicht in epischer Länge über Fallstricke und Gegenmechanismen gesprochen werden. Er verweist darauf zu achten, wie Gruppen im StuPa abstimmen.

Inti erinnert daran, dass Anträge im StuPa noch geändert werden können.

Der Antrag trifft auf wenige wedelnde Hände. 

TOP10 – Antrag „Mehr Teilhabe ermöglichen – eine VV auch für SHKs“ 

Raphael fordert, dass auch SHKs die Teilnahme an der VV ermöglicht werden sollen. Aufgrund der Arbeitszeiten sei dies oft nicht möglich.

Lukas hat erstmal nur Zustimmung übrig, erfragt aber, ob es dafür nicht einen Betriebsrat brauche. 

Henry erklärt, dass die Gründung eines Betriebsrats für studentische Hilfskräfte gesetzlich nicht möglich sei. Er ruft die SHKs dazu auf, sich zu organisieren und politisch Druck auszuüben. 

Der Antrag wird im Saal positiv zustimmend entgegengenommen.

TOP11 – Antrag „Let‘s Gründer this“ 

Dieser Antrag wurde zurückgezogen. 

TOP12 – Antrag „Lasst die Studi-Zahlen in die Decke steigen! Stärken hervorheben und Schwächen adressieren für eine bessere Außenkommunikation zu Werbe-Zwecken“ 

Der Antrag wurde ebenfalls zurückgezogen, wird aber auch im StuPa noch besprochen.

TOP13 – Antrag „Umbenennung umsetzen – Ernst-Moritz-Arndt endgültig streichen“ 

Der Antrag wird stellvertretend von Nadine eingebracht. Bereits vor einiger Zeit sei besprochen worden, dass der Name „Ernst-Moritz Arndt“ abgelöst sei. Auf bestimmten digitalen Ressourcen würde der Name aber noch immer angezeigt werden. Nun müsse geprüft werden, bei welchen dies der Fall sei. 

Robert glaube, der Antrag wäre schon einmal eingereicht worden. 

Angelina ruft „Bingo!“ Somit wurde das erste Bingo der VV vervollständigt. Wir gratulieren.

Der Antrag wird positiv aufgenommen. 

Inti verkündet eine 15-minütige Pause. Wir treffen uns also wieder um 16:15 Uhr. 

16:16Uhr – Wir sind wieder da und es geht weiter!

TOP14 – Antrag „Back to the future – Endlich digitale Zeugnisse“ 

Der Antrag wird eingebracht. 

Der Antragssteller möchte zukünftig digitale Zeugnisse einführen, um auch Fälschungen vorzubeugen. Er liest die Begründung des Antrags vor.

Er bittet um Prüfung, da dies auch ein tolles Zeichen für eine moderne, digitale Universität sein könne, auch wenn er den potenziellen Aufwand für die Umstellung ansieht.

Inti liest aus den wedelnden Händen ein „definitiv einstimmiges Meinungsbild“.

TOP15 – Antrag „Digitaler Studi-Ausweis“: Der digitale Studierendenausweis für alle Fälle“ 

Die Antragsstellerin Irma schreitet zum Pult. Sie stellt fest, dass eine Großzahl der heute anwesenden Studierenden neue Studi-Ausweise hat.

Es wird eine Prüfung gefordert, inwieweit eine digitale Lösung möglich sei. Es würde dazu führen, dass man den Ausweis nicht mehr verlieren kann und die Validierung vereinfacht werden würde.

Julia findet den Antrag gut, und möchte darauf hinweisen, dass nicht jeder ein Handy habe, um diesen zu erhalten. 

Viktoria fragt sich inwieweit der Bezahlvorgang ungehindert möglich wäre. Beispielsweise, wenn man in der Mensa sein Gericht bezahlen möchte.

Irma findet den Einwand sehr wichtig, und versichert diesen Aspekt in den Antrag einzuarbeiten. 

Die Tendenz im Saal erscheint als eindeutige Zustimmung.

TOP16 – Antrag „Studentischen Wohnraum selbst verwalten!“  

Christiane möchte einen neuen Impuls in der Wohnraumproblematik setzen. Das Thema sei ein trauriger „running Gag“. Das Problem sei, dass die Landesregierung potenziell nach rechts rücken könne, und die Finanzierung dadurch nicht gewährleistet sei. 

Die Studierendenschaft solle das Thema Wohnraum neu denken und konzeptualisieren. In anderen Städten, würden Studis bereits Wohngebäude kaufen und selbst Studi-Wohnheime verwalten. Beispiele für derartige Wohnprojekte seien Dachorganisationen wie das Mietshäuser Syndikat oder auch die Straze.

Sie würde sich freuen, wenn „so etwas auch in Greifswald passieren könnte“. 

Es gibt keine weiteren Wortbeiträge. Der Antrag trifft auf einige, viele wedelnde Hände. 

TOP17 – Antrag „It was only a name: Namensänderung mit Ergänzungsausweis“ 

Es werde eine „kleine Herausforderung“, da mit einem Änderungsantrag gerechnet wurde. Auf der Website werde darüber informiert, dass eine Namensänderung mit dem „dgti“-Ergänzungsausweis möglich sei. In einzelnen Fällen seien jedoch Herausforderungen aufgetreten. 

Julia verweist darauf, dass es in den letzten Tagen einige Änderungen diesbezüglich gegeben habe. Der Ergänzungsausweis werde ab dem 31.7. von der Uni nicht mehr anerkannt. Darum wäre der Antrag unterstützenswert. 

Phi verweist auf das StuPa und bedankt sich für die Einbringung. Einige Studierende seien darauf angewiesen, dass die Uni den Ergänzungsausweis weiterhin anerkenne.

Viktoria verweist auch darauf, dass – sollte dieser Ausweis nicht weiterhin anerkannt werden – Leute ein „Zwangsouting“ zu befürchten hätten. Sie betrachtet diese Änderung der Uni als „Anbiederung an den Rechtsruck“. 

Der Antrag trifft auf breite Zustimmung. 

TOP18 – Antrag „Gleichberechtigung schaffen durch generelle Versorgung mit Periodenprodukten“ 

Wiebke und Marek bringen den Antrag ein. Der Antrag fordere, dass eben nicht nur Frauen Bedarf nach Menstruationsprodukten hätten, sondern auch Non-binäre, trans- und intergeschlechtliche Personen. Der Antrag würde zur Gleichberechtigung beitragen, indem sich auch queere Menschen gesehen fühlen würden und gleichberechtigt würden. Obwohl der AStA schon einige Spender aufgestellt hat, reiche dies nicht aus. Die finanziellen Mittel des AStAs sind begrenzt und reichten nicht aus, um flächendeckend Periodenprodukte zur Verfügung zu stellen. Die Uni soll verantwortlich für die Finanzierung und die Bereitstellung sein. 

Marie bedankt sich für den Antrag. Sie sei beim ersten Lesen irritiert gewesen, da sich die Studierendenschaft über einen Umstand kümmern müsse, der eigentlich Aufgabe der Uni sei. Aus anderen Unis kenne sie es, dass Universitäten mit Drogeriemärkten kooperieren würden, um günstig Periodenprodukte zu gewährleisten. 

Es gibt eine Nachfrage, wie sichergestellt werden solle, dass alle davon profitieren würden. Und nicht nur Personen, die der „klassische Tampongröße“ entsprächen.

Der Fokus solle, laut den Antragsstellenden, auch auf Binden liegen, nicht nur auf Tampons. Eine Lösung sei es, verschiedene Größen anzubieten.

Emma erklärt, im AStA-Spender gäbe es bereits verschiedene Tampongrößen und Binden. 

Annabel erfragt, ob das Studierendenwerk auch miteinbezogen werden könne, da diese die Mensen verwalten. 

Eric fragt nach der Planung für geschlechtsneutrale Toiletten. 

Inti erklärt, dass all-gender-FLINTA Toiletten zusätzlich zu getrennten Toiletten dazu kämen.

Emma erklärt, dass die Schilder für die Unisex-Toiletten derzeit in der Druckerei seien. 

Eric erfragt, ob es nicht sinnig erscheinen würde, eine Priorisierung auf die Ausstattung der neutralen Toilettenräumlichkeiten zu setzen. Gerade bei knapper Finanzierung. 

Marie unterstreicht, dass es nötig sei nicht nur Toiletten für Frauen, sondern auch einige all-gender-FLINTA Toiletten anzubieten.

Wiebke betont, dass im Antrag bewusst geschrieben worden sei, die Periodenprodukte auf allen Toiletten zur Verfügung stellen zu wollen. Sie könne sich nicht vorstellen, dass dies eine finanzielle Herausforderung sein würde. 

Es gibt überwiegend wedelnde Hände. 

TOP19 – Antrag „Für eine inklusive Universität! Nieder mit den Barrieren!“ 

Marek stellt den Antrag vor. Er erfragt den Stand der Überprüfung der Barrierefreiheit. Dies beruht auf seinem Antrag der letzten VV. Der Antrag umfasse auch psychische und digitale Barrieren. Er stelle sich eine Karte vor, welche Barrierepunkte aufführt. Konkret interessiert ihn, welche Maßnahmen schon durchgeführt wurden und welche noch bearbeitet werden sollen.

Julia ist der Meinung der Antrag sei bereits weitergetragen worden. 

Es gibt erneut überwiegend wedelnde Hände.

TOP20 – Antrag „Mehr Fahrradständer an der Wollweberstraße 1“ 

Der Antrag wurde zurückgezogen.

TOP21 – Antrag „Ein verkehrspolitisches Signal an die Stadt senden!“ 

Christiane stellt den „kommunalpolitischsten Antrag“ vor. 

Das neue-alte Verkehrskonzept der Stadt sei ihrer Meinung nach auch für Studierende sinnvoll gewesen. Das Konzept sei von der rechten Bürgerschaft gekippt worden. Der Antrag sehe vor, dass die Studierendenschaft weiterhin berücksichtigt werde – und Gehör finde. Es sei ein „Beteiligungsantrag“.

Inti fragt nach, ob es nicht so sei, dass alle Anwohnende in Verkehrskonzepte eingebunden werden müssten.

Christiane merkt an, dass es mehr Menschen als nur die Anwohnenden beträfe, da auch andere Menschen die Wege nutzen würden.

Eine Nachfrage: Das Konzept sei ja noch aktuell und nicht gekippt, da dies so auf der Website der Stadtverwaltung stünde.

Christiane verkündet, dass das Verkehrkonzept leider doch Geschichte, und die Website noch nicht aktualisiert sei.

Raphael berichtet, dass man sich das „auf jeden Fall“ mal angucken könne. 

Auch für diesen Antrag gibt es mehrheitlich wedelnde Hände.

TOP22 – Antrag „Studis auf dem Land mit Ausbau des ÖPNV supporten!“ 

Christiane bleibt gleich vorne. Es gebe bereits eine Petition und ein Rufbussystem – ähnlich dem Greifswalder Rufbus „Friedrich“. Bisher müsse man allerdings dafür bezahlen und der Preis sei nicht im Deutschlandticket enthalten.
Der Antrag sehe vor, die Petition zu veröffentlichen und zu verbreiten. Relevant sei dies, da einige Studierende ja auf dem Land wohnen würden und dieses Rufbussystem nutzten.

Wortbeitrage bleiben aus. 

Auch dieser Antrag erhält mehrheitlich wedelnde Hände.

TOP23 bis TOP28

Diese Anträge wurden jeweils von den Antragstellenden zurückgezogen oder die Antragstellenden sind nicht da. Die Anträge werden daher heute nicht besprochen.

TOP29 – Antrag „Fritten-Freitag ermöglichen“ 

Hier steht die Frage im Raum, ob der Antrag trotz fehlender Antragstellenden übernommen werden kann. 

Marie soll sich kurz halten, aber darf ihn einbringen.

Sie findet es wichtig, dass es Fritten nicht nur in der Beitz-Mensa gibt, weil einige Studierende eventuell vegane/vegetarische Gerichte nicht essen können.

„Fritten für alle“ an jedem Tag. 

Viktoria erfragt, ob es tatsächlich keine Pommes am Freitag gäbe, da dies ja in der Caféteria der Fall sei. Es wird klargestellt, dass es hier um die Mensa ginge. 

Der Antrag trifft auf eine überwältigende Anzahl an wild wedelnden Händen und Füßen. 

TOP30 – Sonstiges

Jetzt haben wir schon den letzten TOP erreicht. Emma und Marie spielen Schnick-Schnack-Schnuck, um zu bestimmen, wer von den beiden zuerst reden darf.

Emma möchte sich einmal zum Abschluss bedanken, dass doch noch ein paar bis zum Ende geblieben sind.

Marie schließt sich an und bittet die Antragstellenden zur nächsten StuPa-Sitzung zu kommen, dort werden Diskussionen zu den Themen stattfinden. Sie ruft alle Menschen, die Anträge einbringen wollten und nicht konnten, dazu auf, zur nächsten StuPa-Sitzung zu kommen. 

„Wir Stupist*innen beißen nicht.“

Sie erinnere sich an mehrheitlich positive Zustimmung. Sie befürchtet jedoch auch Debatten mit jenen Stupist*innen, welche heute nicht erschienen oder früher gegangen sind. 

„Wenn ihr an den Anträgen hängt, bleibt euch nichts anderes übrig, als zum StuPa zu kommen.“

Die nächste StuPa Sitzung sei am 01.07., 20 Uhr im Hörsaal 2, ELP 6.

Eine Person bringt ein, dass im StuPa das Debakel der Beschlussfähigkeit  der VV nochmal besprochen und abgeändert werden solle, wenn möglich.

Henry gibt einen Hinweis auf die letzte VV. Dort sei eine Veranstaltungsreihe zu „Antisemitismus“ beschlossen worden. Morgen um 15 Uhr finde dazu ein Workshop statt. Um 19 Uhr wird ein Vortrag gehalten. Diese Veranstaltungsreihe sei aufgrund eines VV-Beschlusses entstanden.

Inti erklärt, die nächste VV werde an einem Dienstag im Wintersemester 2025/2026 stattfinden. Vermutlich am 25. November – also haltet euch den frei!

Es gibt keine weiteren Wortmeldungen, Inti bedankt sich nochmal für das Durchhaltevermögen und beim AStA für die Mitarbeit. Außerdem bedankt er sich für die Unterstützung aus dem Tagespräsidium und wünscht einen wunderschönen Nachmittag. 

Die Vollversammlung endet um 16:58 Uhr. Habt einen schönen Nachmittag.