Das Internet-Desaster
Wie Rektor und Verwaltung im koordinierten Chaos Geld und Reputation der Uni vernichten.
„Willkommen/Welcome“ flimmert es in schroffem Rot dem Gast auf der Uni-Homepage entgegen. Unwahrscheinlich jedoch, dass sich wirklich noch jemand auf diesen Seiten willkommen fühlt. In verschwenderischer Einfalt sind einige wahllos ausgewählte Stichpunkte auf der vergilbten Titelseite verstreut. Scheinbar unsortiert verstecken sich wichtige Informationen in den Tiefen der unüberschaubaren Struktur des Gesamtkunstwerks. Wer sich beispielsweise ein Zimmer mieten will, muss obskurerweise auf „Studium und Lehre“ klicken.
Kommentar: Ist das nötig?
Ein umweltfreundlicher Kommentar zur Ersti-Woche
Endlich geschafft! Die Erstsemesterwoche ist Vergangenheit. Das bunte Treiben auf den Straßen und in den Clubs verzog sich in die Gemäuer der Institute. Was bleibt, sind Erinnerungen und Müll. Das kann das gleiche sein, muss es aber nicht.
Hinter dem Gesicht
Ein moritz-Entschuldigungsporträt
Im moritz Nr. 28 (Mai 2002) fand sich ein Seitenfoto eines professionell lächelnden jungen Mannes, zu dem der Kommentar gebracht wurde: „Wie lange noch wollt ihr euch von Karriere-Gesichtern wie diesem hier die Jobs wegschnappen lassen?“
Stellungnahme des AStA zu dem Artikel ″Finanzskandale in StuPa und AStA″
Wie Manuel Ladiges, StuPa-Mitglied, im letzten moritz berichtete, hat das StuPa gegen die Finanzordnung und das Haushaltsrecht der Studierendenschaft verstoßen. Das ist richtig. Nicht richtig jedoch ist die Behauptung, dass es sich dabei um einen Skandal handelt. Das...
Im Streit ums Femininum
Studierendenparlament setzte sich mit der Geschlechterfrage auseinander
Das Studierendenparlament setzte sich auf seiner Sitzung am 18. Juni mit der Frage auseinander, inwiefern es sich der Geschlechterfrage in den Formulierungen der Satzungen der Studierendenschaft stellen will. Drei Anträge standen zur Debatte. Antrag Nummer eins forderte die konsequente Verwendung beider Geschlechtsformen in den Satzungstexten. Antrag zwei dachte an, die weibliche Form durchgehend zu verwenden und am Ende den üblichen Gleichstellungsparagrafen anzuhängen: ″Sämtliche verwendeten Bezeichnungen gelten für beide Geschlechter.″ Der dritte Antrag schließlich lautete, bei der männlichen Form zu bleiben, aber immerhin den Gleichstellungsparagrafen einzufügen.


