Film: „10.000 B.C.“

Roland Emmerichs „10.000 B.C.“ stellt die Zivilisationsgeschichte gehörig auf den Kopf. Pyramidenbauer treffen mit Mammutjägern zusammen. Und sie schreiben ihre Geschichte.

Die Prophezeiung muss sich erfüllen. Wenn auch anders als erwartet. Als überraschender Sieger bei einer Jagd auf den letzten großen Zug der Mammuts gewinnt D´Leh (Steven Strait) überraschend die Hand Evolets (Camilla Belle), der Schönsten im Zeltlager. Nach dem Einfall berittener Sklavenhändler tritt der junge Häuptling von seiner Würde zurück, um die verschleppten Angehörigen seines Stammes und seine junge Frau zu befreien. Auf D´Lehs Reise schließen sich ihm immer mehr Verbündete mit ihm zusammen, um mit Sperren von jener Hochkultur zu stehen, die gerade Pyramiden errichtet. (mehr …)

Film: „Step Up to the Streets“

Mit „Step Up to the Streets“ wagt Constantin Film einen Nachfolger zum Tanzfilm „Step Up“, der im Oktober 2006 über 700.000 Zuschauer anlockte.

Die Figurenkonstellation hat sich leicht geändert. Sorgte einst Tyler Gage (Channing Tatum) als junger Draufgänger aus Baltimore an der renommierten Ballettschule beim Ableisten seiner gesetzlich verpflichten Stunden Sozialarbeit für Aufsehen, so rückt jetzt die junge und rebellische Andie (Briana Evigan) ins Rampenlicht. Trotz ihres Prinzips Ablehnung ergreift sie anfangs widerwillig ihre letzte Chance: die Aufnahmeprüfung und kurz darauf den Schulbetrieb an der elitären Kunstschule Maryland. Nicht allein das. Der bevorstehende Streetdance-Wettbewerb gerät für Andie immer mehr zu einem Kampf um allseitigen Respekt und wachsendes Selbstvertrauen. (mehr …)

Buch: „In den Vereinigten Staaten von Afrika“

Mit „In den Vereinigten Staaten von Afrika“ gelingt dem 1965 in Dschibuti geborenen Abdourahma A. Waberi ein nicht allein fiktiv ungewöhnlicher und zugleich aufrüttelnder Roman über den drittgrößten Erdteil.

Die Welt steht auf dem Kopf. Europa und die Vereinigten Staaten von Amerika nagen am Hungertuch während auf dem Schwarzen Kontinent Fortschritt und Wohlstand herrschen. Keinerlei Spur von Aids oder Kriegen. Und: die afrikanischen Finanzmärkte geben weltweit den Takt an. Dem nicht genug. Denn die Flüchtlingsströme kommen vom ausgedörrten Norden über das Mittelmeer. (mehr …)

TresenLesen im Café Koeppen

„Innenräume“ lautet der Titel des Tresenlesens am Montag, dem 21.April, ab 22 Uhr im Café Koeppen und nimmt bezug auf die aktuelle Ausstellung in der Galerie des Literaturzentrums Vorpommern.

Diese Ausstellung im Rahmen der „Insomnale 2008“ zeigt grafische Arbeiten von Studierenden des Caspar-David-Friedrich-Instituts, die durch literarische Vorlagen angeregt wurden. Beim Tresenlesen sollen diese literarischen Anregungen vorgestellt werden. Die Schauspielerin Anke Neubauer und der Schauspieler Markus Voigt lesen Texte von Haruki Murakami, Wolfgang Koeppen, Viktor Pelewin, Amanda Aizpuriete, Tanja Dückers, Andri Snær Magnason u. a.

Der Eintritt kostet 1,19 Euro.

Tipp: Afrika-Abend im Café Koeppen

Sonntag | 27.04.2008 | 19:00 Uhr | Literatur

Die Mutter, die zu Staub zerfiel

Afrika-Abend im Café Koeppen

Der Greifswalder Verein „Afrikas Renaissance und Wiederaufbau e.V.“ lädt ein zu einer Reise in die literarischen Welten Afrikas. Die Schauspieler Katja Klemt und Jan Holten lesen Schöpfungsmythen, Märchen und Legenden aus verschiedenen afrikanischen Regionen; von Guinea bis Äthiopien, von Mali bis Südafrika…

Der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung der Vereinsarbeit sind willkommen. Nähere Informationen zum Verein.

Adresse: Café Koeppen, Bahnhofstr. 4.

Hinweis: Um den Platzbedarf besser einschätzen zu können, bitten wir um eine kurze Mitteilung über ihr kommen an afrikas_renaissance AT gmx . de

[Diese PM wurde von asta-greifswald.de kopiert.]

Matrosengruß

Gebürtige Greifswalderin präsentiert am Freitag ihr Romandebüt im Koeppenhaus

Es gibt unzählige Romane und Erzählungen, die von der Seefahrt und der Liebe zum Meer erzählen. Darüber hinaus haben gleichermaßen die Männer auf hoher See, die Matrosen, seit Jahrhunderten die Phantasie der Daheimgebliebenen angeregt. Auch Judith Schalansky war – wie Wolfgang Koeppen seinerzeit – diesem Thema erlegen und hat ein Debüt vorgelegt, das zugleich eine originelle Hommage an die Matrosenuniform ist. Aus ihrem Roman „Blau steht dir nicht“ wird die gebürtige Greifswalderin lesen.

„Blau steht Dir nicht“ ist ein Matrosenroman, der sich nicht nur dem vielschichtigen Matrosenmotiv widmet. Das Buch erzählt vom Aufwachsen an der Ostseeküste, in Greifswald und auf der Insel Usedom, sowie von den Reisen nach Russland und anderswohin, auf welchen die erwachsene Ich-Erzählerin ihrer Liebe zum Matrosenanzug nachspürt. Und nicht zuletzt berichtet der Roman von unerfüllten Sehnsüchten, dem Fernweh sowie der Erkenntnis, dass man letztlich niemals ankommt ….

Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, legte am Greifswalder Jahn-Gymnasium ihr Abitur ab. Sie studierte Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und Kommunikationsdesign an der FH Potsdam. Sie hat bereits einige Bücher veröffentlicht, unter anderem eine Liebeserklärung an die gebrochene Schrift, den Bestseller „Fraktur mon amour“, der 2006 im Hermann Schmidt Verlag Mainz erschien.

Der Eintritt beträgt 5,- Euro und 3,- Euro ermäßigt. Der Vorverkauf findet im Café Koeppen, im Antiquariat Dr. Ulrich Rose und in der Greifswalder Stadtinformation statt.