von Nina Jungierek | 13.05.2022
Greifswald ist bunt, aber noch lange nicht bunt genug! Damit sich das ändert, erinnern uns die Aktionswochen vom 17.05. bis 04.06.2022 dieses Jahr erneut an die Bedeutsamkeit, Akzeptanz gegenüber Menschen mit alternativen Lebensstilen und Denkweisen und dadurch Vielfalt innerhalb der Gesellschaft zu fördern.
Greifswald bekennt Farbe
Wie immer starten die Tage der Akzeptanz in Greifswald auch in diesem Jahr wieder im Einklang mit dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit (IDAHOBIT*) am 17. Mai. Die vom Aktionsbündnis Queer in Greifswald e.V. organisierten Aktionswochen werden dann bis zum 04. Juni andauern und zielen darauf ab, die Gesellschaft für Akzeptanz gegenüber allen anders lebenden und liebenden Menschen zu sensibilisieren. Um dieses Vorhaben an jenen Tagen in ganz Greifswald sichtbar zu machen, werden verschiedene Gebäude in der Stadt, darunter auch das Rathaus, eine Regenbogenflagge hissen. Daneben wird eine Lichtinstallation an der Stadthalle ebenso für ein Farbenspiel während der nächtlichen Stunden sorgen.
Vielfältiges Veranstaltungsangebot
Mindestens genauso bunt wie Flaggen und Lichter an den Tagen der Akzeptanz sein werden, ist das euch gebotene Veranstaltungsprogramm dieser Aktionswochen. Ab 16 Uhr geht es am 17. Mai vor dem Rathaus mit Infoständen verschiedener Organisationen los. Nachdem zusammen mit Oberbürgermeister Stefan Fassbinder um 17 Uhr die Regenbogenflagge am Rathaus gehisst wurde, wird ab 19 Uhr eine Kundgebung auf dem Marktplatz stattfinden. Hieran wird sich erstmals in der Geschichte der Aktionswochen eine Regenbogenparade durch die Fußgängerzone bis zur Stadthalle anschließen.
Während der Tage der Akzeptanz könnt ihr euch zudem noch auf weitere Veranstaltungen freuen, die unter anderem in der Brasserie Hermann, der STRAZE, dem CDFZ, der St. Jacobi Kirche und dem BT Club stattfinden werden. Auf Instagram könnt ihr das bunte Geschehen nicht nur über das Profil des Aktionsbündnisses Queer in Greifswald e.V. verfolgen, sondern die Beiträge eurer Mitmenschen mit dem Hashtag #tagederakzeptanz auffinden oder eure Schnappschüsse selbst mit dem Hashtag versehen.
Falls euer Interesse für die Tage der Akzeptanz geweckt wurde, könnt ihr das vollständige Programm auf der Webseite des Aktionsbündnis Queer in Greifswald e.V. einsehen.
Programm-Highlights
- Was? – Regenbogenparade: Demonstrationszug durch die Innenstadt
- Wann? Dienstag, 17.05.2022, ab 19 Uhr
- Wo? Vom Marktplatz bis zur Stadthalle
- Was? – Lesung: „Herzensprojekt Traumprinz“ mit Karo Stein
- Wann? Freitag, 20.05.2022, 19 Uhr
- Wo? Brasserie Hermann
- Was? – Gottesdienst unterm Regenbogen und anschließende Kaffeerunde
- Wann? Montag, 23.05.2022, ab 15.30 Uhr
- Wo? St. Jacobi Kirche
- Was? – Abschlussparty: „Bunte Beats“
- Wann? Samstag, 04.06.2022, ab 23 Uhr
- Wo? BT Club
Das komplette Programm für die Tage der Akzeptanz könnt ihr euch auf der Webseite des Aktionsbündnis Queer in Greifswald e.V. ansehen.
Beitragsbild: Steve Johnson auf Unsplash
von Juli Böhm | 11.05.2022
Kochen, Essen und neue Leute kennenlernen. Das Running Dinner, das halbjährig von GrIStuF e.V. (Greifswald International Students Festival) veranstaltet wird, findet wieder statt! Am Dienstag, den 17. Mai, könnt ihr von einer Wohnung zur nächsten „rennen“ und mit Essen und Gesprächen versorgt werden. Dieses Mal findet auch wieder eine Abschlussparty statt, zu der ihr nach dem Essen gehen könnt. Die Anmeldung ist noch bis zu diesem Freitag, den 13. Mai, möglich.
Aber wie funktioniert das Running Dinner überhaupt?
Jedes Team bekommt nach der Anmeldung per Zufallsgenerator einen Gang zugewiesen, dies kann Vor-, Haupt- oder Nachspeise sein. Ist euer Gang an der Reihe, kommen zwei andere Teams zu euch nach Hause und ihr habt circa zwei Stunden Zeit zum Essen und Klönen. Zu den jeweils anderen Gängen geht es für euch dann quer durch die Stadt zu anderen Teams nach Hause. Hierbei handelt es sich um komplett neue Teams, sodass ihr an dem Abend 12 bis 18 neue Menschen treffen könnt. Nach dem Dessert könnt ihr dann noch im IKuWo zur Abschlussfeier gehen.
Zeitlicher Ablauf:
- 18 Uhr Vorspeise
- 20 Uhr Hauptspeise
- 22 Uhr Nachspeise
- Ab 23 Uhr Abschlussparty
Und wie meldet man sich da jetzt an?
Auf der Website des GrIStuF e.V könnt ihr euch zu zweit oder zu dritt anmelden. Dabei werden ein paar organisatorische Dinge, wie Adresse, Namen, Kontaktdaten und Essensvorlieben abgefragt, aber es wird auch um je einen Kommentar als Gäste und als Gastgeber*innen gebeten. Ganz wichtig ist auch ein Teamname, denn mithilfe einer Abstimmung wird von den Teilnehmenden der kreativste Name auserkoren. Die Gewinner erhalten dann ein Geschenk, das im Büro des GrIStuF e.V. abgeholt werden kann. Ein paar Tage vor dem Running Dinner erhaltet ihr eine E-Mail mit der Gangzuteilung und eurem individuellen Ablaufplan.
Was ist noch zu beachten?
Das Running Dinner findet dieses Mal unter dem Motto „Kulinarische Nostalgie“ statt. Ihr könnt euch also von Kindheitsgerichten, Gerichten aus der Heimat oder von Gerichten, mit denen ihr persönlich etwas verbindet, inspirieren lassen. Letztendlich ist die Umsetzung des Mottos aber komplett euch überlassen.
Nun aber haut rein und lasst es krachen.
Alle Infos auf einen Blick:
Running Dinner am Dienstag, den 17.05.2022. Anmeldung als Zweier- oder Dreierteam bis Freitag, den 13.05.2022, auf https://rd.gristuf.org Das Motto ist „Kulinarische Nostalgie“ Im Anschluss findet die Abschlussparty im IKuWo ab 23 Uhr statt
Beitragsbild: Juli Böhm
von Lilly Biedermann | 04.05.2022
Das diesjährige Kulturfestival „Nordischer Klang“ vom 6. bis 15. Mai verspricht etwas ganz Besonderes zu werden. Nach der Online-Ausgabe der letzten zwei Jahre geht es nun hybrid in die nächste Runde. Unter der Schirmherrschaft von Norwegen zeigen Konzerte, Lesungen, Vorträge und Ausstellungen die Vielfalt der nordischen Länder. Der Fokus liegt diesmal auch auf einem Archipel und seiner Unabhängigkeit.
Die Inseln von Åland sind bekannt für ihre malerische Schärenlandschaft. Die bewegte Geschichte dieses Archipels im Spannungsfeld zwischen Schweden und Finnland dürfte weniger bekannt sein. 1922 fanden dort zum ersten Mal die Wahlen zum åländische Parlament statt. Damit begründeten ihre Bewohner ihre Autonomie. Hundert Jahre später wird das beim „Nordischen Klang“ in Greifswald gefeiert. In vielfältiger Weise präsentieren sich die Region und ihre Menschen.
So bringt beispielsweise das Trio „Birdpeople“ am Sonntag den 08.05 Nordic Kraut Rock von den Ålandinseln nach Greifswald. Wer die Band und ihre Heimat-Inseln näher kennenlernen möchte, kann das am Mittwoch, den 11.05 bei einem Kulturgespräch in der STRAZE. Um den schwierigen Weg in die Autonomie, die territoriale Zugehörigkeit der Inseln und ihre Identität soll es bei einer Podiumsdiskussion am selben Tag im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg gehen. Es sprechen Sia Spiliopoulou Åkermark und Petra Granholm vom Friedensinstituts der Ålandinseln. Wer bei alldem gar kein Bild vor Augen hat, kann sich eines machen, und zwar bei der Fotoausstellung von Sascha Zachhuber. Unter dem Titel „Å wie Åland“ werden Arbeiten des ehemaligen Greifswalder Studenten in der Stadtbibliothek gezeigt.
Aber auch die anderen nordischen Länder sind wieder zahlreich vertreten. Bei der Eröffnungsfeier am 6.05 gibt es von der norwegischen Band „Three Souls“ vom Groove der 70er inspirierte Musik auf die Ohren. Am nächsten Tag geht es auch schon weiter mit der Schwedin Isabel Sörling. 2021 hat sie den wichtigsten Jazz-Preis Frankreichs erhalten hat und wird im Innenhof der Universität mit ihrer Musik das Publikum verzaubern. Zwei Wochen lang werden sich so rund 60 Künstler*innen die Klinke in die Hand geben. Der künstlerische Leiter des Festivals Frithjof Strauß ist überzeugt: „Der 31. Nordische Klang wird funky wie nie.“
Wer den „Nordischen Klang“ voll auskosten möchte, sollte sich eine Klangkarte zulegen. Diese kann man für 25€ (ermäßigt 10€) im Büro des Nordischen Klangs kaufen. Damit gibt es Ermäßigungen auf alle Eintrittskarten. Alle weiteren Informationen und das Programm findet man auf der Website des Festivals.
Das Wichtigste in Kürze:
Was? 31. Nordischer Klang (zum Programm)
Wann? Vom 06. bis zum 15.05.2021
Wo? Überall in Greifswald
Beitragsbild: Wally Pruß
von Annica Brommann | 30.04.2022
Ein Organspendeausweis ist nicht nur zur Organspende da, er schafft auch Klarheit – vor allem für die Angehörigen, die sonst vor einer schwierigen Entscheidung stehen. Während über 9.000 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan warten, gab es 2020 lediglich 913 Organspenden. Um über Organspende zu informieren, startet nun am Dienstag um 19 Uhr eine Vortragsreihe der AG Aufklärung Organspende. Den Auftakt macht eine sehr persönliche Geschichte mit Einblicken in ein Leben mit Herz- und Lungentransplantation.
Das Projekt Aufklärung Organspende agiert als studentische Initiative mittlerweile bundesweit in einzelnen Lokalgruppen – so auch in Greifswald. Ziel der Arbeit ist es nach eigenen Angaben, eine „sachgerechte, unabhängige und neutrale Informationsvermittlung über den Themenkomplex Organspende und Hirntod“ auszubauen. Demnach wird Aufklärungs- und keine Überzeugungsarbeit für oder gegen eine Organspende geleistet – denn problematisch ist vor allem der Umstand, dass Angehörige bei einem fehlenden Organspendeausweis häufig nicht wissen, wie die richtige Entscheidung auszusehen hat.
Aus diesem Grund werden vor allem Projekte in Schulen durchgeführt. Daneben werden aber beispielsweise auch Vorträge rund um das Themenfeld Organ- und Zellspende angeboten. In Greifswald startet dafür nun am 03. Mai eine Vortragsreihe mit einer persönlichen Erzählung: Jan Kurtenbach wird offen aus seinem Leben vor, während und nach der Transplantation eines neuen Herzens und einer neuen Lunge berichten. Im Laufe der Vortragsreihe erwarten euch außerdem Einblicke einer operationstechnischen Assistentin zum Ablauf der Transplantation (30.05.) sowie eine Betrachtung der ethischen und rechtsmedizinischen Aspekte. Für die genauen Termine schaut am besten beim Instagram-Account @aufklaerungorganspende.hgw vorbei.
Der Vortrag findet hybrid statt. Wenn ihr in Präsenz teilnehmen wollt, dann könnt ihr euch bei diesem Google-Formular anmelden. Andernfalls findet ihr hier den Link zu Zoom.
- Was? Auftakt zur Vortragsreihe rund um Organspende
- Wann? Dienstag, 03. Mai 2022, 19 Uhr
- Wo? Uniklinik, HS Süd oder bei Zoom
- Anmeldung? Die Teilnahme ist kostenlos, ihr müsst euch lediglich für eine Präsenzteilnahme anmelden.
Beitragsbild: Pawel Czerwinski auf Unsplash
von Maret Becker | 29.04.2022
Ihr habt Bock auf ein Festival? Das Disability & Mad Pride Festival in Greifswald ist eure Chance! Ein Festival? Mitten in Greifswald? Ja, das geht! Ganz unter dem Motto: Disability & Mad Pride. Was das genau bedeutet und was euch beim Festival erwartet, erfahrt ihr im folgenden Interview.
Am 7. Mai wird in der STRAZE das Disability & Mad Pride Festival gefeiert. Normalerweise übernimmt es die Redaktion, euch zu erklären, warum ihr diese Veranstaltung unbedingt besuchen solltet. Dieses Mal tut das Miro, ein Mitglied der Organisation der Veranstaltung. Miro klärt euch über alle aufkommenden Fragen auf.
Was hat es mit dem Disability & Mad Pride Festival auf sich?
Das Konzept „Disability Pride“ kommt aus der Behindertenrechtsbewegung, „Mad Pride“ wurde von psychiatrieerfahrenen Menschen entwickelt. Ähnlich wie bei „Queer Pride“ geht es darum, selbstbewusst und stolz gesellschaftlichen Vorurteilen etwas entgegenzusetzen. Wir wollen in Greifswald an diese Ideen anknüpfen. Zuerst hatten wir die Idee einer Parade durch die Stadt. Wir haben aber festgestellt, dass es dabei für uns viele Barrieren gibt, zum Beispiel durch Kopfsteinpflaster oder Reizüberflutung. Daher haben wir uns für die Festival-Variante entschieden.
Wer sind die Veranstaltenden des Festivals? Wofür setzen sie sich ein?
An der Planung des Festivals beteiligt sind unter anderem Vertreter*innen des queeren Projektes Qube, der AG Barrierefreie Stadt Greifswald, der Autismus-Selbsthilfegruppe Greifswald und des Gehörlosen Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Unterstützt wird das Festival außerdem vom Behindertenbeauftragten der Stadt Greifswald und vom AStA-Referat für soziale Aspekte und Gleichstellung. Die meisten Personen aus unserer Gruppe sind selbst von Ableismus oder Psychopathologisierung betroffen. Wir setzen uns also aus einer Erfahrungsperspektive für den Abbau von Diskriminierung ein.
Warum wird das Festival überhaupt veranstaltet? Gab es einen oder mehrere bestimmte Gründe dafür?
Mit dem Festival wollen wir behinderte und verrückte Kultur feiern, Raum für Austausch schaffen, informieren und politische Forderungen formulieren. Eingeladen sind explizit alle Interessierten, denn wir finden, das Festival ist auch eine wunderbare Möglichkeit, eigene Bilder im Kopf zu reflektieren. Die Idee, etwas in die Richtung zu organisieren, entstand ursprünglich bei einem Treffen mit Qube, dem Behindertenbeauftragten der Stadt und der Vorsitzenden der AG Barrierefreie Stadt. Wir haben uns damals über unsere verschiedenen Lebensrealitäten und Perspektiven ausgetauscht, zum Beispiel auch darüber, was es heißt gleichzeitig behindert und trans* zu sein. Daraus entstand der Wunsch, etwas zu erschaffen, das verschiedene Lebensrealitäten zusammenbringt.
Warum braucht ausgerechnet Greifswald ein Festival zu der Thematik?
Was es aus unserer Sicht unbedingt braucht, ist eine Stärkung und Vernetzung von Selbstvertretungen. Perspektiven von behinderten, queeren und anderen diskriminierten Personengruppen sind in der Öffentlichkeit viel zu wenig präsent. Immer noch wird über uns geredet statt mit uns und viel zu oft wird über uns entschieden. Dabei sind Selbsterzählungen oft ganz anders als die Bilder, die andere Menschen über uns haben. Unsere Bedürfnisse, Vorstellungen und Fähigkeiten sind oft ganz anders als das, was die Gesellschaft für uns vorsieht. Das Festival ermöglicht Selbstermächtigung und die Formulierung von Wünschen und Forderungen für gesellschaftliche Veränderungen.
Was können Besucher*innen von dem Festival erwarten?
Wir starten mit zwei Workshops, einem DGS-Schnupperkurs und einem Workshop zum Thema Audismus. DGS bedeutet Deutsche Gebärdensprache. Audismus ist die Diskriminierung von gehörlosen und tauben Menschen. Danach geht es weiter mit einem Info-Café. Die an der Orga beteiligten Gruppen stellen sich mit Infoständen vor. Außerdem wollen wir an einer Pinnwand politische Forderungen sammeln, die wir später auf der Bühne vorlesen. Den Abschluss des Festivals bildet dann unser Bühnenprogramm. Es wird künstlerische Beiträge, Gebärden-Poesie und ein Konzert geben, aber auch Redebeiträge zu Themen wie „Queer und Behinderung“.
Was hofft ihr durch das Festival zu erreichen?
Ich persönlich und ich denke auch andere Menschen aus der Orga-Gruppe haben im Planungsprozess unheimlich viel gelernt. Von den anderen aus der Gruppe, aber auch zum Thema Barrierefreiheit bei Veranstaltungen. Außerdem war es super empowernd sich in einem Raum auszutauschen, in dem die Normen der Mehrheitsgesellschaft keine so große Rolle spielen. Ich hoffe, dass wir ein bisschen von all dem auch den Menschen vermitteln können, die unser Festival besuchen.
Habt ihr weitere Projekte in der Art geplant?
Momentan fokussieren wir uns auf die Organisation unseres Disability & Mad Pride Festivals am 7. Mai. Ich denke aber, dass wir auf jeden Fall in irgendeiner Form an die entstandene Vernetzung anknüpfen werden.
- Hier noch einmal die gebündelten Fakten:
- Was? Disability & Mad Pride Festival
- Wann? Samstag, 7. Mai, 14 bis 19 Uhr
- Wo? STRAZE drinnen und draußen
- Mehr Information findet ihr auf der Website zum Festival.
Beitragsbild: bereitgestellt von Qube