von Simon Voigt | 09.11.2012
Im Bereich der Innenstadt und der Fleischervorstadt wurden in der vergangenen Nacht alle Stolpersteine entfernt, wie die Hansestadt Greifswald heute Mittag meldete. Die Gedenktafeln sind vor mehreren Häusern im Boden eingelassenen und erinnern an ehemalige Jüdische Bürger, die darin gewohnt haben und in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden. (mehr …)
von David Vössing | 09.11.2012
Für 350.000 Euro würde das Petruswerk die Stralsunder Straße 10 an die Stadt Greifswald verkaufen, erklärte Bausenator Jörg Hochheim (CDU). Das Petruswerk hatte das Gebäude 2007 verkauft und lässt es nun verfallen, wie Fotos dokumentieren. Die Stadt will aber nur als Zwischenerwerber auftreten und das Gebäude zum gleichen Preis beispielsweise an den Verein Kultur- und Initiativenhaus verkaufen. (mehr …)
von Marco Wagner | 08.11.2012
Der neunte November steht, je mehr überlebende Opfer des Nationalsozialismus das Zeitliche segnen, zunehmend im Zeichen des Wiedervereinigungs-Taumels der Jahre 1989 und 1990. Man freut sich, dass die Mauer gefallen ist und „wir“ wieder „ein Volk“ sind. Doch eben dieses „Volk“ ist es gewesen, dass sich nicht einmal ein ganzes Menschenleben zuvor ein unsägliches Verbrechen initiierte, bei ihm zusah, nichts tat, oder sich daran beteiligte: Die Reichspogromnacht. Am 9. November 1938 steckten Angehörige der NSDAP, SS und SA landesweit Synagogen in Brand und zerstörten zahlreiche jüdische Geschäfte. (mehr …)
von Simon Voigt | 07.11.2012
Sieben Milliarden Menschen leben auf diesem Planeten, 15 Prozent leiden Hunger und 20 Prozent an Übergewicht. Auf der Welt läuft etwas schief, denken sich die Veranstalter der 12. Entwicklungspolitischen Tage in Mecklenburg-Vorpommern und haben „Essen Macht Hunger“ in diesem Jahr als ihr Thema gewählt. Schon seit vergangenem Freitag soll bei verschiedenen Veranstaltungen auf Themen wie Nahrungsmittelspekulation, Gentechnik, Agrarsubventionen und Landraub hingewiesen werden. (mehr …)
von Marco Wagner | 07.11.2012
Jetzt dürfen sie also doch am Tag der Reichspogromnacht durch Wolgast marschieren: Die NPD. Wie der Nordkurier im Laufe des Tages berichtete, habe das Verwaltungsgericht Greifswald den für Freitag geplanten Aufmarsch der NPD genehmigt. Nicht erlaubt werden dem Bericht zufolge hingegen Fackeln. Darüber hinaus wird es Rassistinnen und Rassisten untersagt, am Heim vorbei zu ziehen. Es sei ein Mindestabstand von 300 Metern einzuhalten. Die ursprünglich geplante Kundgebung dürfe ebenso wenig in der Nähe des Heimes stattfinden. In diesem Zusammenhang sei über eine Ausweichrute unter weitreichenden Auflagen verfügt worden. (mehr …)
von David Vössing | 07.11.2012
Wer seine körperliche Fitness unter Beweis stellen möchte, hat am Donnerstag (8. November) ab 15 Uhr die Gelegenheit im Greifswalder Volksstadion dazu. Dabei steht Schwimmen, Hoch- oder Weitsprung, Laufen, Kugelstoßen und Schwimmen auf dem Programm. „Stellt euch der persönlichen Herausforderung und legt das Deutsche Sportabzeichen ab. Denn Bewegung und Sport sind wirksame Mittel, die Gesundheit zu fördern“, heißt es in einer Ankündigung für den Greifswalder Sportabzeichentag. (mehr …)