Blättern oder swipen: Wie nachhaltig sind E-Reader?

Blättern oder swipen: Wie nachhaltig sind E-Reader?

Wir, die Redakteur*innen der moritz.medien, machen uns natürlich auch weiterhin Gedanken über unsere Umwelt und berichten daher in einem zweiten Teil unserer Nachhaltigkeitskolumne über weitere Themen, Tipps und Gedanken, damit ihr euer Leben (noch) nachhaltiger gestalten könnt.

Der Geruch, wenn man ein Buch öffnet, ist unverkennbar. Genauso das Gefühl, die Seiten umzublättern und diese Wehmut, wenn man das Buch zuklappt, weil man es durchgelesen hat. Sich genauer das Cover angucken zu können und ein Gefühl dafür zu haben, wie viel man schon gelesen hat und mit Vorfreude zu sehen, was einen noch alles erwartet. All das kann nur das klassische Buch. Wie soll bei diesen charmanten Eigenschaften ein E-Reader mithalten können?

Vor einigen Jahren habe ich einen dieser sagenumworbenen E-Reader geschenkt bekommen. Anfangs war ich skeptisch, aber weil ich ihn nun mal hatte, hab ich dieser modernen Alternative eine Chance gegeben. Je mehr ich mit der digitalen Form des Buches vertraut wurde, desto mehr habe ich es lieben gelernt. Neben den smarten Features, die das Gerät inzwischen anbietet, sind E-Reader nicht nur angenehmer zu handhaben. Man kann auch überall auf der Welt fast jedes existierende Buch lesen. Sie sind leicht und passen in jeden Koffer, auch wenn die Sonne scheint, kann man die Schrift angenehm entziffern, im Dunkeln wird das Display beleuchtet und inzwischen gibt es sogar wasserfeste Versionen.

Doch können E-Reader das klassische Buch auch im Aspekt Nachhaltigkeit schlagen? Das Ökoinstitut Freiburg hat vor ein paar Jahren eine Untersuchung zur Umweltverträglichkeit von E-Book-Readern vorgenommen. Faktoren wie Herkunft, Transportwege, Nutzung, Stromverbrauch und Entsorgungsmöglichkeiten spielen zwar auch eine Rolle bei der Frage nach der Nachhaltigkeit eines Produktes, aber bei der Untersuchung ist vor allem eins deutlich geworden: Die Herstellung der beiden Buchtypen ist der umweltschädlichste Teil des Lesevergnügens. 99 % des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen eines E-Readers entstehen durch den Herstellungsprozess. Allerdings werden durch das elektronische Buch bestimmte Ressourcen gespart, denn für 80 % der klassischen Bücher werden Bäume gefällt. Dafür fließen in den E-Reader verschiedene Edelmetalle wie Kupfer, Gold oder Palladium, also Rohstoffe, deren Abbau die Freisetzung von Giften und Schwermetallen zur Folge hat. Je nach Beschaffenheit und Herstellungsprozess der beiden Lesemöglichkeiten kommt man zu unterschiedlichen Ergebnissen der Umweltschädlichkeit durch die Produktion. Vergleicht man den durchschnittlichen CO2-Austoß bei der Herstellung eines Buches mit dem eines E-Readers, fällt die Rechnung zunächst ganz eindeutig aus. Während in einen E-Reader bis zu 8 kg Kohlenstoffdioxid fließen, hat ein Buch, selbst gedruckt auf Frischfaser, nur eine CO2-Bilanz von bis zu 1,1 kg.

So einfach bleibt es mit der Rechnung dann aber doch nicht. Ein Buch kann man zwar mehrmals lesen, weitergeben, in Bibliotheken ausleihen; der E-Reader kann jedoch unzählige Bücher laden und „wiederverwendet“ werden. Je öfter ein E-Book auf einem elektronischen Gerät gelesen wird, desto besser wird die Ökobilanz. Hinzu kommt, dass es selbst bei intensiver Nutzung wenig Energie verbraucht. Das Ökoinstitut kam deshalb zu diesem Ergebnis: Wer mehr als zehn Bücher jährlich liest und den E-Reader mindestens drei Jahre besitzt, für den*die wäre ein digitaler Reader eine nachhaltige Alternative. Das Institut hat übrigens auch ausgerechnet, dass der Akku des Geräts jährlich, je nach Nutzungsintensität, 20-100 mal aufgeladen werden muss. Da Akkus insgesamt eine Lebensdauer von 500-1000 Ladezyklen haben, sieht man, dass ein E-Book-Reader eine langfristige, nachhaltige Investition sein kann.

Für diejenigen, die eher selten zu einem Buch greifen und Wert auf Haptik, Optik und „das Erlebnis“ legen, ist aber wohl doch das klassische Buch die bessere Option. Um trotzdem etwas für den ökologischen Fußabdruck zu tun, könnte man das Buch kaufen, indem man zum Beispiel mit dem Fahrrad in die Innenstadt fährt und in lokalen Buchhandlungen nach nachhaltig gedruckten Exemplaren fragt. Diese werden beispielsweise mit dem „Blauen Engel“ gekennzeichnet. Alternativ gibt es auch nachhaltige Online-Handlungen, die zum Beispiel Baumpflanzungen unterstützen. Eine weitere Möglichkeit, den Lesegenuss möglichst umweltfreundlich und gleichzeitig kostengünstig zu gestalten, ist, sich Bücher aus der Bibliothek auszuleihen. Gebrauchte Bücher sind ebenfalls eine tolle Alternative, die man auf Flohmärkten oder über verschiedene Internetportale finden kann. Oder ihr fragt mal in eurem Bekanntenkreis nach: Es gibt bestimmt Leseratten, die euch gerne Bücher ausleihen oder mit euch tauschen. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern sorgt auch für tolle Gespräche.

Beitragsbilder: Lilli Lipka

Vortragsreihe KI in der Radiologie: Digitale Transformation in Vorpommern und Zachodniopomorskie

Vortragsreihe KI in der Radiologie: Digitale Transformation in Vorpommern und Zachodniopomorskie

Wer schon einmal als Patient*in “in die Röhre“ musste und danach einen Blick auf die radiologischen Aufnahmen geworfen hat, wird sich vermutlich gefragt haben, wie man auf den komplexen Bildern überhaupt irgendetwas erkennen können soll. Und manchmal ist es selbst für erfahrene Radiolog*innen schwer, die richtige Diagnose zu stellen. Künstliche Intelligenz verspricht Unterstützung dort, wo das menschliche Auge nicht mehr weiter weiß und könnte in gar nicht mehr allzu ferner Zukunft auch einzelne Aufgaben in der Medizin gänzlich übernehmen. Wie das technisch funktioniert, wie der weitere Weg aussehen könnte und auch was das überhaupt für uns als Patient*innen, Ärzt*innen und Gesellschaft im Ganzen bedeutet, soll in dieser Vortragsreihe für alle verständlich besprochen werden. Den Anfang machen Herr Prof. Kaderali vom Institut für Bioinformatik und Frau Dr. Kromrey von der Radiologie der Universitätsmedizin Greifswald.

“KI in der Medizin – Einführung” – Prof. Kaderali, Institut für Bioinformatik der UMG
“KI zur Verbesserung der Bildqualität in der Leber-MRT” – Dr. Kromrey, Institut für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie der UMG
Montag, 12.10.2020, 10:00 Uhr


Zum Hintergrund der Veranstaltungsreihe:

Die Radiologie wird am 8. November diesen Jahres 125 Jahre alt. An diesem Tag im Jahr 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannte Strahlung und legte damit den Grundstein für ein diagnostisches Fachgebiet, das seither aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken ist.

22.11.1895, die erste Röntgenaufnahme eines Menschen: Anna Bertha Röntgens Hand

Seit der Entdeckung der Röntgenstrahlung hat sich einiges getan: In den 1940er Jahren wurde das radiologische Repertoire um den Ultraschall ergänzt, weitere wichtige Meilensteine waren die Entwicklung der Computed Tomography (CT) sowie der Magnetresonanztomografie (“MRT”) in den 1970er Jahren. Das CT wurde übrigens gänzlich unkonventionell entwickelt: Der Elektrotechniker Sir Hounsfield der Plattenfirma EMI, die damals aufgrund des enormen wirtschaftlichen Erfolgs der Beatles eine ordentliche Summe Geld zur freien Verfügung hatte, durfte sein Arbeitsfeld ganz nach seinem Interesse wählen, erfand das CT und gewann schließlich sogar den Nobelpreis für Medizin. Viele dieser Neuerungen wären ohne die parallele Entwicklung im IT-Bereich nicht möglich gewesen und so zählt die Radiologie mit ihren knackigen 125 Jahren definitiv zu den “Digital Natives” der Medizin. Kein Wunder also, dass das Institut für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie der Universitätsmedizin Greifswald heute ausschließlich digital arbeitet. Das liegt auch daran, dass mithilfe von Fördergeldern der Euroregion POMERANIA und in Kooperation mit der Pommerschen Medizinischen Universität Stettin seit inzwischen fast 20 Jahren ein grenzübergreifendes Telemedizin-Netzwerk geschaffen werden konnte.

Anlässlich der Covid-19-Pandemie wurde nun im Rahmen der POMERANIA-Förderung ein neues Projekt ins Leben gerufen, um die vorhandenen überregionalen Strukturen auch während der Krisenzeit zu stärken. Die Universitäten Greifswald und Stettin haben das zum Anlass genommen, nach der Digitalisierung der bildgebenden Verfahren nun den nächsten Schritt anzugehen und die Anwendung von künstlicher Intelligenz in der Radiologie zu erforschen. Den Auftakt dafür bilden Planungsbesprechungen und diese Vortragsreihe, die über die eigens dafür geschaffene Plattform für alle Interessierten pandemiegerecht digital zugänglich sein wird. In den Vorträgen wird es um grundlegende Prinzipien in der Nutzung von künstlicher Intelligenz gehen, es sollen aber auch ganz konkrete praktische Anwendungsmöglichkeiten präsentiert und die Bedeutung dieses komplexen Themas für uns alle als Teil des Gesundheitssystems in der Medizin der Zukunft besprochen werden.

Schaut also gerne mal rein!

Die Termine für die Vorträge sind im Abstand von etwa 3 Monaten getaktet:
Montag, 12.10.2020 um 10:00 Uhr
Montag, 11.01.2021 um 10:00 Uhr
Montag, 15.03.2021 um 10:00 Uhr
Montag, 14.06.2021 um 10:00 Uhr


Beitragsbild: Pixabay
Röntgenaufnahme: Historische Aufnahme von Wilhelm Conrad Röntgen

Was ist eigentlich Nord Stream 2?

Was ist eigentlich Nord Stream 2?

Und plötzlich kommt unser kleines Greifswald immer wieder in den internationalen Medien und politischen Diskussionen vor. Der Grund: Nord Stream 2. Eine Ostsee-Pipeline, die von Russland bis nach Lubmin bei Greifswald verlaufen soll. Aber was genau ist das eigentlich? Und wo liegt das Problem?

Seit 2018 wird an Nord Stream 2 gebaut, einer rund 2000 Kilometer langen Gasleitung. Durch diese Pipeline kann Gas aus Ust-Luga in Russland nach Deutschland transportiert werden, genauer nach Lubmin bei Greifswald. So sollen im Jahr bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas befördert werden, um einen großen Teil der Energieversorgung in Europa sicherzustellen. Damit gliedert sich Nord Stream 2 in ein großes Gasnetz ein, das bereits den Transport und die Verteilung von Erdgas in Europa gewährleistet. Wie auch im Falle des parallel laufenden Nord Stream 1 wird von Lubmin aus Gas über Fernleitungen in andere deutsche Städte und europäische Länder weitergeleitet.

Deutschland bezog schon im letzten Jahr etwa 40 Prozent der Gas-Importe aus Russland, denn Gas ist bei uns mit 23,9 Prozent die am zweithäufigsten genutzte Primärenergie nach Öl. Insgesamt importiert die EU etwa 70 Prozent des Gases aus Nicht-EU-Staaten.

Eigentümer von Nord Stream 2 ist Gazprom, ein russischer Staatskonzern. Unterstützt wird die Finanzierung außerdem durch die europäischen Energieunternehmen Wintershall Dea, Uniper, OMV, Royal Dutch Shell und Engie. Inzwischen sind bereits 95 Prozent der Strecke fertig gestellt. Nord Stream 2 soll Anfang nächsten Jahres anlaufen.

Energiesicherheit für Europa, das klingt doch gut – oder?

Seit der Planung des Projekts werden immer wieder kritische Stimmen laut. So stellten sich die USA gegen die Ostsee-Pipeline. Laut Trump würden sich Europa und vor allem Deutschland abhängig von Russland machen. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, sieht das allerdings so: „Die USA wollen gerne, dass wir eher amerikanisches Fracking-Gas importieren als russisches Erdgas.“ Im August drohten dann drei US-Senatoren dem Fährhafen Sassnitz-Mukran, der maßgeblich an der Vollendung des Baus beteiligt ist, mit Sanktionen. In ihrem Schreiben heißt es: „Diese Sanktionen beinhalten potentiell fatale Maßnahmen, welche den Fährhafen Sassnitz wirtschaftlich und finanziell von den USA trennen werden. Es gibt ein breites Spektrum an US-Sanktionen und Empfehlungen, die das Nord Stream 2 Projekt betreffen, die […] einen, sich durch die gesamte Regierung ziehenden Konsens darstellen, dass die Pipeline gestoppt werden muss“. Seit dem Schreiben steht der Bau still.

Doch neben den USA stören sich weitere Staaten an der Ostsee-Pipeline: Länder in Ost- und Mitteleuropa, wie Polen und die Ukraine, fühlen sich nicht nur durch eine Abhängigkeit Europas von Russland bedroht. Ihre bisherige Position und daraus resultierende Einnahmen als Transitländer für Gastransporte über den Landweg sehen sie ebenfalls in Gefahr.

Auch in Deutschland stellten kürzlich wieder Kritiker*innen den Weiterbau der Pipeline in Frage – im Zusammenhang mit dem Giftanschlag auf den russischen Oppositionspolitiker und Nord-Stream-Gegner Alexej Nawalny. So forderten Die Grünen einen sofortigen Stopp des Baus. Auch Christian Lindner (FDP) meinte: „Ein Regime, das Giftmorde organisiert, das ist nicht ein Gegenüber für große Kooperationsprojekte, auch nicht für Pipeline-Projekte“. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) äußerte sich zuletzt ebenfalls skeptisch: „Ich hoffe jedenfalls nicht, dass die Russen uns zwingen, unsere Haltung zu Nord Stream 2 zu ändern“. Doch sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) befürworten den Weiterbau von Nord Stream 2 als wirtschaftliches Projekt. So herrscht unter deutschen Politiker*innen keineswegs Konsens, was die Pipeline betrifft. Auch Schwesig hält trotz des Anschlags auf Nawalny an dem Bau fest: „Es ist gut und richtig, dass Deutschland schon bald aus der Atomenergie aussteigt. Auch von der Kohlekraft wollen wir uns verabschieden. Mecklenburg-Vorpommern setzt stark auf die erneuerbaren Energien. Wir wollen zudem die Chancen der Wasserstofftechnologie für unser Land nutzen […]. Für uns ist aber auch klar, dass wir darüber hinaus zumindest als Übergangstechnologie Gas als Energieträger brauchen. Deshalb haben wir das Pipelineprojekt immer befürwortet“.

Die Anlandestelle in Lubmin im Juli 2020

Es gibt zahlreiche Stimmen, die bezweifeln, dass die Gas-Pipeline eine sinnvolle Übergangslösung wäre. Um die Klimaziele zu erreichen, also Treibhausgasneutralität bis 2050 und der Verzicht auf fossile Energieversorgung, muss der Gasbedarf in Deutschland sinken und bald auf erneuerbare Energien umgesattelt werden. Die Pipeline ist allerdings für eine 50-jährige Betriebsdauer ausgelegt. Zusätzlich entsteht neben dem CO2, das sich bei der Verbrennung von Gas bildet, auch klimaschädliches Methan. Diese Stoffe können auch bei der Förderung und dem Transport von Erdgas austreten. Daher hat die Deutsche Umwelthilfe im August Klage auf Überprüfung der Betriebsgenehmigung von Nord Stream 2 vor dem Oberverwaltungsgericht in Greifswald eingereicht. Auch Umweltschutzverbände wie der NABU kritisieren den Bau der Pipeline. Obwohl der Bedarf nicht dringlich sei, führe die Leitung durch fünf Umweltschutzgebiete. Die Betonrohre würden in sensible und oftmals vorgeschädigte Ökosysteme eindringen und selbst nach der Nutzung der Pipeline in der Ostsee liegen bleiben.

Eine Gas-Pipeline, deren Anlandestation in Lubmin liegt – welche Auswirkungen hat das auf das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Stadt Greifswald? Die anfänglichen Sorgen von Fischer*innen und Umweltschützer*innen, wie zum Beispiel die Gefahr für Heringslaichgebiete im Greifswalder Bodden, wiesen die Vertreter*innen von Nord Stream 2 zurück. 2018 wurden durch ein Leck eines Baggerschiffes außerdem bis zu 145 Kilogramm Schmierfett in den Bodden gespült, allerdings wurden keine Schäden am Ökosystem verursacht. Für den Vorfall übernahm das Projekt Nord Stream 2 nichtsdestotrotz die volle Verantwortung. Weiterhin wurden mit dem Bau in Sassnitz-Mukran etwa 150 Arbeitsplätze geschaffen. Außerdem verspricht man sich durch Nord Stream 2 langfristig wirtschaftlichen Aufschwung und den Ausbau mitwirkender Hafenregionen wie Sassnitz-Mukran. In Greifswald selbst ist vom Ausbau der Pipeline momentan nichts zu spüren. Wir können aber sicher sein, dass unsere Region im Zusammenhang mit Nord Stream 2 noch öfter in den Nachrichten eine Rolle spielen wird.

Weitere Informationen für euch:
Auf der Website von Nord Stream 2 findet ihr weitere Informationen und Hintergründe.
Mehr zur Erdgasversorgung in Deutschland könnt ihr beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nachlesen.

Beitragsbilder: Nord Stream 2 / Axel Schmidt.

Hochschulsport im Wintersemester

Hochschulsport im Wintersemester

Damit ihr im Winter nicht einrostet, finden auch dieses Semester Hochschulsportkurse statt. Aufgrund der aktuellen Situation bietet die Uni eine Kombination aus Drinnen-, Draußen- und Onlinekursen an. Unter den 90 Angeboten müsste also für jede*n etwas dabei sein.

Dieses Semester sind wieder viele verschiedene Fitnesskurse ausgeschrieben. Ebenso stehen Gesundheitstrainings wie Yoga und Pilates auf dem Programm. Auch diverse Tanzangebote sind dabei: Ballett Barree Workout, Dancefusion, Discofox und vieles mehr. Die Wassersportinteressierten können dieses Semester am Segeltheoriekurs teilnehmen, um im nächsten Semester den Anfängersegelkurs zu belegen. Zudem werden verschiedene Spielkurse, wie Badminton, Jonglieren oder Basketball, angeboten.

Natürlich hat Gesundheit bei den Präsenzkursen oberste Priorität. Daher soll während der Kurse immer ein Mindestabstand von 1,5 m gewährt werden. Außerdem werden die Spielkurse Basketball und Ultimate Frisbee sich auf das Technik- und Grundlagentraining konzentrieren. Auch im Badminton- und Tischtenniskurs werden ausschließlich Einzel gespielt. Besondere Voraussetzungen gibt es auch beim Paartanz: Die Partner*innen müssen im selben Haushalt wohnen, um teilnehmen zu können.

Das Programm wird vom 19.10.2020 bis 31.01.2021 angeboten. Anmelden könnt ihr euch ab nächsten Montag, den 12.10., um 18 Uhr per Onlineeinschreibung. Denkt daran, eure IBAN und Matrikelnummer bereitzuhalten, denn die Kurse sind oft innerhalb weniger Minuten ausgebucht.

Weitere Informationen für euch:
Das komplette Kursangebot findet ihr auf der Website des Hochschulsports.
Das Hygienekonzept könnt ihr ebenfalls auf der Website einsehen.

Beitragsbild: Bruno Nascimento auf Unsplash

Umgekrempelt: Fahr Rad!

Umgekrempelt: Fahr Rad!

Kennt ihr das, wenn man mal was Neues ausprobieren will, aber am Ende alles beim Alten bleibt? Uns jedenfalls kommt das sehr bekannt vor, deswegen haben wir uns für euch auf einen Selbstoptimierungstrip begeben. In dieser Kolumne stellen wir uns sieben Tage als Testobjekte zur Verfügung. Wir versuchen für euch mit unseren alten Gewohnheiten zu brechen, neue Routinen zu entwickeln und andere Lebensstile auszuprobieren. Ob wir die Challenges meistern oder kläglich scheitern, erfahrt ihr hier.

Normalerweise beschränkt sich mein alltäglicher Bewegungsradius auf die 2 Kilometer um meine Wohnung herum, nämlich die Wege zur Klinik und in die Innenstadt. Im Sommer fahre ich nachmittags auch mehrmals pro Woche mit dem Fahrrad an den Strand nach Wampen. Morgens musste ich bisher aber noch nie regelmäßig Strecken über 2,5 Kilometer zurücklegen und bin, was meine Ausdauer angeht, gerade nach der Corona-Lockdown-Zeit auch entsprechend untrainiert. Im Rahmen des Blockpraktikums habe ich jetzt zwei Wochen in einer hausärztlichen Praxis in Kemnitz verbracht und musste dafür täglich die 11 Kilometer zwischen der Praxis und meiner Wohnung mit dem Fahrrad absolvieren. Wie das so gelaufen ist und ob ich mir vorstellen könnte, regelmäßig morgendliche Fahrradtouren zu unternehmen, könnt ihr in dieser Folge von „umgekrempelt“ nachlesen.

Tag 1 – Sonntag

Ich habe mein postprandiales Mittagstief überwunden, die Reifen aufgepumpt, die Kette geölt und fahre die Strecke nach Kemnitz jetzt einfach mal ab, um zu gucken, wie viel Zeit ich morgen in etwa einplanen muss. Der Hinweg ist entspannt, ungefähr eine halbe Stunde bin ich unterwegs; hätte gedacht, dass es windiger sein würde. Ziemlich viele Leute tummeln sich auf dem Radweg, aber gut, es ist Sonntag Nachmittag bei bestem Wetter.
Hätte ich vorher bloß mal geguckt, wo genau die Praxis in Kemnitz eigentlich liegt. Ich spreche einen Mann an – Glück gehabt, kein Touri – und er kann mir sogar weiterhelfen und den Weg zur Praxis zeigen. Umso besser: Sie liegt nah am Ortseingang!
Die Erklärung für die entspannte Hinfahrt trifft mich dann auf dem Rückweg direkt in Form einer Windkante, sobald ich den Ort verlassen habe. Zurück brauche ich eine knappe Dreiviertelstunde und bin vollkommen verschwitzt, als ich zuhause ankomme. Das kann morgen früh ja heiter werden; ich bin echt kein Morgenmensch und soll um 7:45 Uhr da sein. Mal gucken, was mein Körper so zum ersten Frühsport seit Jahren sagen wird.
Abends werfe ich noch einen kurzen Blick auf den Wetterbericht. Für die ganze Woche sind gut 20 °C und leichter Wind aus Südwesten angesagt. Beste Bedingungen also. Glück gehabt!

22 km von 132 km absolviert.

Tag 2 – Montag

Jetzt wird es ernst! Eigentlich wollte ich mit etwas zeitlichem Puffer in meinen ersten Praktikumstag starten, aber natürlich ist es wieder nach 1 Uhr geworden, bis ich im Bett war und jetzt, nach viermaligem Snoozen, habe ich mir nur noch fix ein bisschen Müsli und Orangensaft reinziehen und Tee in den Thermosbecher gießen können. Wie warm muss ich mich eigentlich so anziehen? Draußen ist es relativ frisch. Ich entscheide mich für ein langärmeliges Shirt, eine Strickjacke und darüber die Regenjacke, man kann ja nie wissen … Und auf geht’s, inzwischen ist es schon 7:14 Uhr!
Meine erste Erkenntnis: Ich hatte ganz vergessen, wie viele Schulkinder morgens die Radwege verstopfen. Aus dem Weg, ich habe es eilig! Meine Klingel hatte schon lange nicht mehr so viel zu tun. Als ich in Eldena angekommen bin, wird es lichter auf dem Radweg. Nachdem ich das Ortsschild an der Ausfahrt nach Greifswald passiert habe, habe ich den Weg ganz für mich. Ab hier ist es fast schon idyllisch, wenn man sich statt der Motorengeräusche auf der Straße links neben mir einfach das Meeresrauschen vorstellt. Auf der anderen Seite liegen abwechselnd Felder und kleine Waldstücke und die Sonne strahlt mich an. Das macht sich bald auch unter meiner Regenjacke bemerkbar, denn es wird ziemlich heiß. Ich bin aber zu spät dran, um anzuhalten und sie auszuziehen, also heißt es, die Schweißporen zusammenzukneifen und weiterzufahren. Als ich um 7:48 Uhr ankomme, bin ich wieder komplett verschwitzt, aber sonst fühle ich mich gut und kann mir ja jetzt zum Glück meine Arbeitsklamotten überziehen. Und nach dem Praxisrundgang erstmal noch eine Weile warten. Die Sprechzeiten beginnen nämlich erst um 8:30 Uhr und bis jetzt ist noch nichts los, also esse ich im Garten ein paar Weintrauben. Ab morgen darf ich zum Glück dann erst zu 8:30 Uhr kommen.
Nach einem ruhigen, aber lehrreichen ersten Praktikumstag mache ich mich mittags ganz entspannt auf den Rückweg und lasse die Strecke auf mich wirken, während ich meditativ in die Pedale trete. Wirklich ein schönes Land, in dem wir hier leben!

44 km von 132 km absolviert.

Tag 3 – Dienstag

Ich bin einfach nur müde. Der zweite Morgen der Woche ist immer der schlimmste, weil die Schlafreserven vom Wochenende aufgebraucht sind. Trotzdem komme ich heute besser los und habe bei Rückenwind eine Dreiviertelstunde Zeit. Dieses Mal habe ich vor dem Aufbruch die Lüftungsreißverschlüsse an meiner Jacke aufgemacht und es ist etwas bewölkt. So fährt es sich auch bei gut 20 km/h noch sehr entspannt. Obwohl ich eigentlich kein Freund vom Radfahren mit Kopfhörern bin, werde ich mir für morgen wohl doch ein Hörspiel aufs Handy ziehen (das Mobilfunknetz auf dem Dorf ist wie erwartet grottig), irgendwie würde das gut in die Atmosphäre passen. Heute bin ich 10 Minuten zu früh da, außerdem sehr locker und gut gelaunt. Normalerweise habe ich morgens immer einen ziemlichen Durchhänger, wenn ich irgendwo hinmuss, aber die größere Distanz selbst oder das durch die Strecke bedingte Mehr an Zeit, um in Gang zu kommen, scheinen da zu helfen. Mal gucken, wie das in den nächsten Tagen so aussehen wird.
Der Rückweg ist heute etwas anstrengender als gestern, weil es doch ziemlich windig ist. Aber nachmittags, so ganz ohne Druck, fährt es sich dennoch sehr angenehm.

66 km von 132 km absolviert.

Tag 4 – Mittwoch

Nach dem guten Timing von gestern bin ich fahrlässig geworden und fahre diesmal wieder viel zu spät los. Heute Morgen hat es kurz vor dem Aufbruch ein bisschen geregnet und ich bin nochmal hoch und habe mir meine Regenhose übergezogen. Dumme Idee, jetzt habe ich nur noch 25 Minuten und bin schon in Eldena komplett blau, weil es aufgehört hat zu regnen und dementsprechend nun viel zu warm ist. Die Kopfhörer habe ich natürlich auch wieder nicht mitgenommen, aber da ich jetzt einen Schnitt von über 30 km/h fahren müsste, um pünktlich anzukommen, wäre ein bisschen motivierende Musik gar nicht übel – irgendwer, der mich anschreit oder so. Mit den Armen auf dem Lenker liegend zu fahren fühlt sich ein bisschen an wie in Bladerunner und sieht bestimmt auch super cool aus, wenn ich die Blicke aus dem Gegenverkehr richtig deute. Nur ungünstig, dass ich mit den Händen so nicht an die Bremsen komme. Aber egal, ich habe eh keine Zeit zum Bremsen! Als ich 5 Minuten zu spät in der Praxis ankomme, lasse ich meinen verschwitzten Körper in den Stuhl hinter dem Schreibtisch fallen, während schon die ersten Patient*innen in die Sprechzimmer strömen. Hoffentlich muss ich jetzt nicht viel reden, aber ein guter Arzt sollte ja sowieso eher zuhören, das dürfte also wohl auch für Medizinstudierenden gelten. Nach ein paar Minuten habe ich mich wieder erholt und fühle mich jetzt viel leichter und aktiver als erwartet.
Mittags fahre ich nachdenklich nach Hause und trete kräftig in die Pedale, bis meine Oberschenkel anfangen zu schmerzen. Die angenehm-monotone Pedalbewegung und der graue Asphalt, der Meter für Meter unter mir vorbeizieht, helfen, meine zerstreuten Gedanken etwas zu sortieren. Heute war ich bei meiner ersten Leichenschau und es fällt mir gerade ziemlich schwer, das schöne Wetter zu genießen. Seltsam, wie weit Realität und Wahrnehmung manchmal auseinanderliegen können.

88 km von 132 km absolviert.

Tag 5 – Donnerstag

Gestern Abend war noch verdammt viel zu tun und ich habe es beim Einschlafen schon befürchtet: Migränetag. Heute früh steige ich nicht aus dem Bett und ganz sicher nicht aufs Fahrrad. Zum Glück findet die Redaktionssitzung heute Abend über Jitsi statt.

88 km von 132 km absolviert.

Tag 6 – Freitag

Heute sieht es besser aus als gestern, aber gut ist trotzdem anders. Deshalb habe ich meinen Wecker etwas früher als sonst gestellt, um möglichst gelassen in den Tag starten zu können. Mit 50 Minuten auf der Uhr und leichtem Südwestwind im Rücken fahren sich die 11 Kilometer dann auch sehr angenehm und leicht. Dank Sonnenbrille komme ich mit etwas zeitlichem Puffer und motiviert ohne Kopfschmerzen in der Praxis an.
Heute ist nicht viel los, also darf ich mich etwas früher als sonst auf den Heimweg machen. „Hoch die Hände, Wochenende!“ lautet jetzt die Devise, für mich aber nicht auf dem Fahrrad – freihändiges Fahren gehört nicht wirklich zu meinen größten Stärken und ich will das Wochenende ja nicht in der Notaufnahme beginnen. Das Wetter zeigt sich heute wieder einmal von seiner besten Seite und mit dem Kopf frei fürs Wochenende habe ich Zeit, meinen Blick auf die faszinierende klassische vorpommersche Architektur der Bushaltestellen auf meinem Weg zu richten. Wie in Stein gehauene Relikte einer vergessenen Nahverkehrskultur stehen sie als Landmarken am Feldrand. Ein roter Schriftzug auf weißem Putz schmückt die Innenseite der Haltestelle in Kemnitz-Meierei: „Fotze“. Schlichte Eleganz. In Greifswald angekommen, bin ich inzwischen ziemlich hungrig und kann nur mit einiger Mühe dem Grillduft widerstehen, der so verlockend ist, dass ich der Nase nach sogar von meiner gewohnten Route abfahre, nur um mich kurz vor Burger King doch noch umzuentscheiden und mich auf den Weg zu meinem prall gefüllten Kühlschrank zu machen. Aber so kann ich heute immerhin mal wieder an meiner alten Schule vorbeifahren, die jetzt endlich ein neues Gebäude bekommen wird.

110 km von 132 km absolviert.

Tag 7 – Samstag

Nach einer langen Kulturnacht mache ich heute einen Ruhetag vom Fahrradfahren und schlafe aus. 

110 km von 132 km absolviert.

Fazit

Die täglichen Radtouren haben sich als deutlich machbarer erwiesen, als ich es erwartet hatte. Es mag auch an der Wochenendstimmung liegen, aber ich fühle mich heute subjektiv fitter als zu Beginn der Woche und habe mehr Energie. Außerdem bin ich unter der Woche am frühen Morgen viel aktiver gewesen, als ich es sonst bin. Ich überlege, wie ich trotz meiner späten Schlafenszeiten und meiner Morgenmuffelei auch in Zukunft irgendwie Frühsport in meinen Tagesablauf einbauen könnte und freue mich schon auf die zweite Praktikumswoche. Trotzdem würde ich aus einem einfachen Grund ungerne so weit von meinem Arbeitsplatz entfernt wohnen: Im Winter dürfte es keinen großen Spaß machen, sich täglich 22 km durch Dunkelheit und Schnee zu quälen, weder mit dem Fahrrad noch mit dem Auto (oder dem Bus, haha). Und ein weiteres Gegenargument habe ich während dieser Woche bereits zu spüren bekommen: Wenn man sich körperlich einmal nicht gut fühlt, sind weite Strecken ein echtes Problem. Ich habe mein Fahrradpensum nicht ganz geschafft, aber trotzdem fühlt sich die Woche auch wegen des Radfahrens wie ein Erfolg an.

Beitragsbilder: Philipp Schweikhard

web.woche 05.-11. Oktober

web.woche 05.-11. Oktober

Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Infos und Neuigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport.

Uni & Wissenschaft

VERANSTALTUNGEN

  • Was? Begrüßung der Erstis
  • Wann? Montag, 05.10.2020
  • Wo? Historischer Campus, Innenhof (Domstraße 11)
  • Wer? Je nach Studiengang sind unterschiedliche Zeitslots vorgesehen. Das Programm des AStA für die gesamte Erstiwoche findet ihr hier.
  • Was? Mathematischer Vorkurs für Physiker*innen (BSc und Lehramt)
  • Wann? Montag, 05.10.2020, 9 Uhr – Freitag, 09.10.2020, jeweils vormittags und nachmittags
  • Wo? Felix-Hausdorff-Str. 4, großer Hörsaal der Biochemie
  • Was? Advanced Python Course
  • Wann? Donnerstag, 08.10.2020, 9 Uhr – Freitag, 09.10.2020, 17 Uhr
  • Wo? Rubenowstraße 2b, Hörsaal
  • Was ist zu beachten? Der Kurs baut auf Basiswissen auf, ein Einstufungstest kann freiwillig über Moodle durchgeführt werden. Bestenfalls eigene Laptops mit eduroam-Verbindung mitbringen, andernfalls könne Laptops bei Anmeldung gestellt werden.

Was? medien.café der moritz.medien
Wann? Samstag, 10.10.2020, 14 Uhr
Wo? Friedrich-Loeffler-Straße 70, Hörsaal der Wirtschaftswissenschaften
Was ist das? Wir laden alle Interessierten herzlich zu unserem medien.café ein, bei dem wir uns und unsere Redaktionen vorstellen. Wir freuen uns auf neue Gesichter und viele Fragen, die wir euch gerne beantworten!

NEUIGKEITEN

  • Alle Infos rund um die Erstiwoche findet ihr hier auf der Seite des AStA.
  • Es werden noch Angebote für die Notwohnraumbörse gesucht!
  • Neben dem Corona-FAQ der Uni-Website hat das Rektorat neue Informationen verschickt, die ihr in eurem Postfach der Uni-Mail auf groupware findet.
  • Falls ihr es noch nicht mitbekommen haben solltet: Der Landtag hat der Verlängerung der Regelstudienzeit zugestimmt, dementsprechend ist es nun offiziell! Die Änderung des Landeshochschulgesetzes wird voraussichtlich im November inkrafttreten, die BAföG-Anträge sollten allerdings trotzdem möglichst jetzt schon gestellt werden. Auf der Website der Uni könnt ihr dies noch einmal nachlesen.
  • Zum 01. Oktober hat das europäische Verbundprojekt SpinAge begonnen, bei dem das Gehirn als Vorbild für die Entwicklung von Computerchips zu den sogenannten Spin-Oszillatoren beiträgt, die ähnlich wie die Neuronen des Gehirns aufgebaut sind und arbeiten.
  • Prof. Dr. Kilian Heck und Antje Kempe von der Universität Greifswald haben einen Aufsatzband zu Grabdenkmalen aus Mecklenburg und Pommern herausgegeben. Der Band beschäftigt sich mit der Funktion, den Auftraggeber*innen und den beteiligten Künstlern und trägt somit dazu bei, die Forschungslücke in diesem Bereich zu füllen.
  • Der erste Teil des digitalen vorpommerschen Flurnamenbuches wurde am 01. Oktober freigeschaltet, wodurch die seit Mitte des 20. Jahrhunderts geringe Forschung des Bereiches einen neuen Aufschwung erlebt.

Kultur & Sport

VERANSTALTUNGEN

  • Was? Welcome Back-Kneipenabend in der Mensa
  • Wann? Mittwoch, 07.10.2020, ab 20 Uhr
  • Wo? Mensaclub, Greifswald
  • Anmeldung? Unter anmeldung@mensaclub.de mit Angabe eines Namens pro Gruppe und der Personenanzahl eurer Gruppe (max. 10 Personen)

NEUIGKEITEN

  • Die ROSA öffnet ihre Türen für euch von Mittwoch bis Samstag (07. Oktober bis 10. Oktober) von jeweils 21 bis 2 Uhr.
  • Das Freizeitbad Greifswald hat wieder geöffnet. Die Duschen dürfen ab sofort auch wieder nach dem Baden benutzt werden. Im Kassen- und Umkleidebereich herrscht Maskenpflicht. Die Saunalandschaft ist auch wieder nutzbar, allerdings finden keine Aufgüsse statt. Die Dampfsauna und Infrarot-Kabine bleiben vorerst geschlossen.
  • Das CineStar Kino Greifswald hat weiterhin für euch geöffnet.
  • Noch bis zum 10. Oktober findet das Usedomer Musikfestival statt, welches dieses Jahr unter dem Motto Norwegen steht. Mehr Informationen und Karten gibt es hier.
  • Unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen!“ finden noch bis zum 30. Oktober die Interkulturellen Wochen statt. Das mehrwöchige Programm bietet viel Abwechslung: So können beispielsweise Online-Seminare, verschiedene Ausstellungen, Workshops und Vorträge je nach Lust und Laune besucht werden.

Region & Politik

VERANSTALTUNGEN

  • Was? Pilzberatung für alle fleißigen Pilzsammler*innen
  • Wann? Jeden Samstag und Sonntag im Oktober, jeweils von 16 bis 17 Uhr; nach telefonischer Absprache (siehe Website) auch individuelle Zeiten möglich
  • Wo? Im Arboretum (Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße) im Pavillon im Europa-Quartier 21 A, direkt am Eingang rechts
  • Anmeldung? Für die Beratungszeiten im Arboretum ist keine Anmeldung notwendig; für individuelle Termine ist eine telefonische Anmeldung erforderlich.
  • Kosten? Die Pilzberatung ist kostenfrei
  • Was? 12. Jahrestreffen der astronomischen Vereinigungen in Mecklenburg-Vorpommern
  • Wann? Am 10. Oktober 2020, 10 – 16 Uhr
  • Wo? Im Hotel Travel Charme Strandidyll, Delbrückstraße 10 im Seebad Heringsdorf, und der Volkssternwarte „Manfred von Andenne“
  • Was gibt es denn da? Viele Gespräche zum Austausch und kleine Vorträge für Astronomieinteressierte.

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Beitragsbild: Julia Schlichtkrull