Nicht genug Kandidierende für die Gremienwahlen 2021

Nicht genug Kandidierende für die Gremienwahlen 2021

Da noch nicht genug Bewerbungen für die Mandate der studentischen Gremien eingereicht wurden, gab die Wahlleitung der Studierendenschaft heute eine Verlängerung der Bewerbungsfrist bis morgen bekannt.

Ursprünglich gab es bis gestern die Möglichkeit, sich als Kandidat*in für die Gremien im Fachschaftsrat und Studierendenparlament zu bewerben. Aufgrund der wenigen Bewerbungen wurde der Zeitraum bis morgen, Donnerstag, den 10. Dezember verlängert. Spätestens um 15 Uhr müssen die Bewerbungen im Büro des Wahlleiters eingegangen sein.

Vor allem für die Fachschaftsräte der Biochemie und Umweltwissenschaften, Biowissenschaften, Deutschen Philologie, Geographie, Mathematik, Nordistik, Politik- und Kommunikationswissenschaft und Wirtschaftswissenschaften sowie für das StuPa sind bisher weniger Bewerbungen als Mandate eingegangen.

Falls ihr Lust habt, euch für euren Studiengang einzusetzen und die Interessen der Studierenden zu vertreten, könnt ihr euch im Studierendenportal und in eurem Mailpostfach informieren.

Beitragsbild: Element5 Digital auf Unsplash

Adventskalender Fensterchen No. 9: Gutes tun zur Weihnachtszeit

Adventskalender Fensterchen No. 9: Gutes tun zur Weihnachtszeit

Weihnachtszeit ist Vorfreude und Geheimnistuerei, Nächstenliebe und Besinnung. Sie duftet nach heißem Glühwein, frisch gebackenen Keksen und mühsam gepellten Mandarinen. Der Dezember lebt von kleinen Aufmerksamkeiten und Traditionen, wie den Adventssonntagen mit der Familie, dem mit Süßigkeiten gefüllten Schuh am Nikolausmorgen und dem täglichen Öffnen des Adventskalenders. Weißt du noch, wie du jeden Tag vor Weihnachten aufgeregt aufgestanden bist, um vorfreudig zu deinem Schokoadventskalender zu tappen? Die moritz.medien verstecken das Weihnachtsgefühl hinter 24 Fenstern. Im heutigen Fenster: Ideen, um Gutes in der Weihnachtszeit zu tun.

Weihnachten – das Fest der Nächstenliebe. Gerade jetzt, in der Zeit, in der viele Menschen einsam oder mit ihrer Hoffnung am Ende sind, können wir mit kleinen Gesten oder größeren Taten etwas Gutes tun. Hier findet ihr ein paar Ideen, wie ihr in Greifswald euren Nächsten etwas Liebe schenken könnt.

Coronabedingt ist die Weihnachtszeit natürlich anders als sonst. Kleine Betriebe, die sonst deftige Adventsessen veranstaltet oder Kuchen verkauft hätten, leiden unter der aktuellen Situation. Ebenso lokale Geschäfte und kulturelle Einrichtungen. Eine Unterstützung, ob in Form eines Gutscheinkaufs (den man gleich als Weihnachtsgeschenk weitergeben kann), einer Geldspende oder indem ihr die Möglichkeit der To-go-Angebote wahrnehmt oder lieber im regionalen Laden als online kauft, kann daher schon viel bewirken.

Auch der Greifswalder Bürgerhafen möchte dafür sorgen, Hoffnung und Zuversicht an Senior*innen in Pflegeheimen zu spenden. Dafür könnt ihr einfach einen Brief an „Bürgerhafen Greifswald“ in der Martin-Luther-Straße 10 mit dem Betreff „Hoffnungsbrief“ schicken. Die Senior*innen freuen sich über eure Gedichte, Zeichnungen, Geschichten, Erzählungen aus dem Alltag und schicken euch vielleicht sogar eine Antwort.

Damit auch die Kleinsten Weihnachten feiern können, sammelt die Kinder- und Jugendhilfe ZORA noch bis nächsten Montag Geld- und Sachspenden, die dann an geflüchtete Kinder und Jugendliche in Vorpommern verschenkt werden. Falls ihr also noch 5 Euro übrig habt, könnt ihr sie zum Beispiel in Stifte oder Spielzeug investieren und am Markt 10/11 abgeben.

Eine gute Tat muss aber nicht immer teuer und aufwändig sein. Oft sind es doch die kleine Gesten im Alltag, die für viele Menschen das Highlight im Alltag sind – ob ihr euren älteren Nachbar*innen den Einkauf anbietet, euren Mitbewohner*innen ihre Lieblingsschokoladen mitbringt oder einer fremden Person einen schönen Tag wünscht, die Tür aufhaltet oder (unter der Maske) zulächelt.

Habt ihr von anderen Aktionen (in Greifswald) mitbekommen? Dann teilt die Ideen gerne im Kommentarfeld!

Titelbild: Julia Schlichtkrull
Beitragsbild: Kelly Sikkema auf Unsplash

Weihnachten für alle

Weihnachten für alle

Alle Jahre wieder veranstaltet die Kinder- und Jugendhilfe ZORA das Projekt „Weihnachten im Flüchtlingsheim“. Auch dieses Jahr stattet der Weihnachtsmann den Kindern und Jugendlichen in den Gemeinschaftsunterkünften in Vorpommern einen Besuch ab.

Damit dieser nicht mit leeren Händen auftaucht, sammelt ZORA Sach- und Geldspenden für die Kinder und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 Jahren. Benötigt werden Schulsachen, Stifte, Ausmalbücher, Kinderbücher, Gesellschaftsspiele und (Outdoor-)Spielzeug sowie Babyzubehör- und Kleidung und Accessoires wie Schal, Mütze und Handschuhe. Noch bis nächsten Montag, den 14. Dezember, können die Spenden unverpackt im ZORA Büro (Markt 20/21) abgegeben werden. Das Büro ist Montags bis Freitags geöffnet, von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr. Dort werden die Geschenke dann in kleinen Päckchen verpackt und an den Weihnachtsmann übergeben. Auch Helfer*innen für das Einpacken der Überraschungen sind willkommen. Sowohl das Verpacken, als auch die Geschenkeübergabe finden natürlich unter Hygienevorschriften statt.

Das Wichtigste auf einen Blick:
Was?
ZORA sammelt Sach- und Geldspenden für geflüchtete Kinder und Jugendliche.
Wann? Bis Montag, den 14.12., immer montags bis freitags, 8:30 bis 14:30 Uhr, im Büro (Markt 20/21, Greifswald).
Kontakt? Bei Fragen oder Abgaben außerhalb der Öffnungszeiten: 03834 45 47 100 oder weihnachtenfueralle19@gmail.com.

Beitragsbild: ZORA – Kinder- und Jugendhilfe GmbH

Kunst von Kiosk bis Kubus – stille Auktion in der Innenstadt

Kunst von Kiosk bis Kubus – stille Auktion in der Innenstadt

Vielleicht sind euch in der Innenstadt schon die Kunstwerke aufgefallen, die hinter einigen Fenstern zu bestaunen sind. Hintergrund ist eine stille Auktion, die unter dem Titel „Hände hoch“ von den Kunstvereinen Art7 und artcube veranstaltet wird. Ausstellung und Auktion sollen regionalen Kunstschaffenden eine Plattform bieten und unterstützen.

Seit Anfang Dezember gibt es, über die Innenstadt verteilt, die vielfältigen Kunstwerke zu besichtigen und ersteigern. Ausgestellt wird im Kunstkubus am Karl-Marx-Platz, dem Kultur-Fenster in der Lutherstraße/Ecke Lange Straße und im Kiosk am Mühlentor. Auch online kann ein Blick in die Auktionsgalerie geworfen werden. Die Ausstellungsstücke sind abwechslungsreich: So können Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Fotografien betrachtet werden, aber auch plastische Kunst in Form von Skulpturen und Keramiken. Im Gegensatz zu der klassischen Auktion, bei der mit lauten Rufen Objekte ersteigert werden können, läuft diese Versteigerung still und etwas weniger hektisch ab. Interessenten können ihr Gebot per Bieterkarte im Briefkasten des St. Spiritus oder über E-Mail (info@art7-greifswald.de) einreichen.

Bis zum Mittwoch, den 9. Dezember, läuft die stille Auktion noch. Unter den Ausstellenden sind bereits bekannte Künstler*innen und Preisträger*innen, aber auch Newcomer*innen sind dabei. Daher variieren auch die Einstiegspreise von unter 100 € bis hin zu 800 €. Die aktuellen Gebote sind auf der Seite von Art7 einzusehen. So ist Spannung bis zum Schluss garantiert!

Beitragsbilder: Philipp Schweikhard

Adventskalender Fensterchen No. 5: Hygge im Homeoffice

Adventskalender Fensterchen No. 5: Hygge im Homeoffice

Weihnachtszeit ist Vorfreude und Geheimnistuerei, Nächstenliebe und Besinnung. Sie duftet nach heißem Glühwein, frisch gebackenen Keksen und mühsam gepellten Mandarinen. Der Dezember lebt von kleinen Aufmerksamkeiten und Traditionen, wie den Adventssonntagen mit der Familie, dem mit Süßigkeiten gefüllten Schuh am Nikolausmorgen und dem täglichen Öffnen des Adventskalenders. Weißt du noch, wie du jeden Tag vor Weihnachten aufgeregt aufgestanden bist, um vorfreudig zu deinem Schokoadventskalender zu tappen? Die moritz.medien verstecken das Weihnachtsgefühl hinter 24 Fenstern. Im heutigen Fenster: Hygge im Homeoffice.

Weil die meisten von uns ihre (Weihnachts-)Zeit gerade im sogenannten „Homeoffice“ (aka am Schreibtisch) verbringen und die Vorlesungen und Seminare wahrscheinlich alles andere als weihnachtlich und gemütlich sind, folgen hier ein paar Ideen, wie ihr euer Büro zuhause ein bisschen hyggelig und weihnachtlich gestalten könnt. Grundlage ist natürlich ein weihnachtliches Outfit – Inspiration gibt es im Fensterchen No. 1.

Stimmungsvolle Lichter

Da der Greifswalder Himmel zur Zeit sehr sparsam mit der Ressource Licht umgeht und euch hauptsächlich der Laptop mit kaltem, blauem Licht anstrahlt, wird es Zeit für Kerzen und Lichterketten. Ein kleines Teelicht hier angezündet, eine Lichterkette dort aufgehängt und schon stimmt das Ambiente im Homeoffice.

Stimmungsvolle Musik

Ein bisschen Weihnachtsmusik im Hintergrund hat noch niemandem geschadet (obwohl, wenn in jedem einzelnen Geschäft „All I Want For Christmas Is You“ läuft, wird mir manchmal ganz anders…). Streamingdienste wie Spotify bieten Weihnachtsplaylists für jeden Geschmack, zum Beispiel „Christmas Coffeehouse„, „Indie Weihnacht“ oder „Metal Christmas„. Wenn du eine der Personen bist, die sowieso die ganze Onlinesitzung lang schweigt, dann turn the music up! Und selbst wenn du eine Person bist, die mitarbeitet und ihr Mikrofon angeschaltet hat: Alle anderen freuen sich bestimmt über eine musikalische Abwechslung.

Wärme von Innen

Um die Laune hoch und die Stimmung weihnachtlich zu halten, helfen (wie immer) nur Snacks. Ein kleiner bunter Teller mit Lebkuchen, Plätzchen, Spekulatius, Mandarinen, Schokolade und Co. ist der Lifesaver jeder Onlineveranstaltung. Dazu noch einen Tee oder Kaffee (gegebenenfalls auch Glühwein) und der Monolog deiner Dozierenden fühlt sich fast so an, wie ein Adventsplausch mit Oma und Opa.

Wärme von Außen

Die sinkenden Temperaturen und die Aussichten auf die nächsten Wochen jagen dir einen Schauer über den Rücken? Da helfen nur Wärmflasche, Kuschelsocken, weiche Decken und Heizung auf 3 1/2. Den ganzen Tag in eine Kuscheldecke gewickelt zu sein (selbst, um sich was aus dem Kühlschrank zu holen – wer kennt’s?) macht das Leben einfach besser. Und sind die Finger vom Tippen am PC immer noch kalt und starr, sind sexy fingerlose Handschuhe wärmstens zu empfehlen.

Weihnachtsdeko

Um den Stimmungs- (und Kitsch-)Faktor zu erhöhen, fehlt natürlich noch die entsprechende Weihnachtsdeko. Eine Tischdecke mit weihnachtlichen Motiven wäre zum Beispiel ein wunderbarer, stilvoller und schlichter Anfang. Die Wand kann mit etwas Lametta oder Tannengrün aufgepimpt und sämtliche Zimmerpflanzen mit Weihnachtskugeln versehen werden. Die Zeit während (langweiliger) Vorlesungen kann natürlich auch wunderbar genutzt werden, um selbst etwas Weihnachtsdekoration zu zaubern.

Weihnachtsduft

Was auf jeden Fall fehlt, um dein Homeoffice gemütlich zu machen, sind entsprechende Düfte. Noch riecht es nach Sportklamotten, die seit drei Wochen rumliegen, weil du seitdem jegliche Bewegung vermieden hast oder nach dem seltsamen Essen, das dein Nachbar vor drei Tagen gekocht hat? Entweder, die bereits erwähnten Kerzen sind Duftkerzen (wahlweise Bratapfel-, Lebkuchen- oder Zimtgeruch) oder du bist im Besitz einer Duftlampe, die mit wohlig riechenden Ölen versehen wird. Das absolute Weihnachtsfeeling bringen natürlich Räucherkerzen – allerdings riecht es dann bei deinem Nachbarn drei Tage lang wie in einer Räucherei (was nur fair wäre).

Weihnachtswellness

Für die Homeoffice- und Weihnachtsexpert*innen unter euch, die das alles längst schon umgesetzt haben, wäre vielleicht etwas Entspannung am Arbeitsplatz eine Idee. Die untere Hälfte deines Körpers sehen die Dozierenden ja sowieso nicht, was spricht also gegen ein Fußbad? Gadgets wie Massagekissen, Sitzbälle oder Kopfkrauler optimieren das Weihnachts-Wellnesserlebnis außerdem. Die bereits angesprochenen passiven Teilnehmenden an Veranstaltungen können natürlich auch gleich das ganze Homeoffice in die Badewanne verlegen und dabei eine Gesichtsmaske und Haarkur auflegen, die Vorlesung ganz leise und die Weihnachtsmusik ganz laut drehen…

Titelbild: Julia Schlichtkrull
Beitragsbilder:  张 嘴, freestocks und Mike Marquez auf Unsplash