Medizinische Masken für ganz MV

Medizinische Masken für ganz MV

Schluss mit dem Trend der stylischen Modemaske aus bunten Stoffen, mit verrückten Mustern und witzigen Drucken. Der Hype um den schicken Mund-Nasen-Schutz wurde so schnell beendet, wie er gekommen ist und wurde vom klassischen Konkurrenzmodell, der medizinischen Maske, verdrängt.

Seit dem 25. Januar reicht nicht mehr nur das Tragen einer selbstgemachten Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit, sondern das Tragen einer medizinischen Maske, also einer OP-Maske oder FFP2-Maske, ist Pflicht. Diese Regelung gilt weiterhin für das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufen, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften und Dienstleistungs- wie auch Handwerksbetrieben mit Publikumsverkehr. Nach der Einführung der neuen Regelung galt eine Woche lang Schonfrist, um Zeit für die Besorgung solcher Masken zu gewähren. Inzwischen ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht und wer sich nicht an diese Regelung hält, riskiert ein Bußgeld.

Um allen einen kostenlosen Zugang zu FFP2-Masken zu ermöglichen, stellt die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern nun 5,2 Millionen Masken bereit, die landesweit an die Bevölkerung verteilt werden sollen. So wird jeder Haushalt des Bundeslandes per Briefversand sechs FFP2-Masken zugestellt bekommen – die Anzahl der Haushaltsmitglieder ist dabei irrelevant. Die Verteilung findet über das Logistiknetz der Tageszeitungen Nordkurier, Ostsee-Zeitung und Schweriner Volkszeitung statt und startet am 9. Februar. Aufgrund des hohen Inzidenzwertes wird zunächst der Landkreis Vorpommern-Greifswald versorgt, jedoch sollen innerhalb von 10 Tagen alle Haushalte des Landes beliefert werden.

Mehr Infos für euch:
Eine Übersicht über die Merkmale und Schutzwirkungsweisen der unterschiedlichen Maskentypen findet ihr auf der Website der Bundesregierung.
Ein FAQ zur Verteilung der FFP2-Masken könnt ihr auf der Seite des Regierungsportals MV einsehen.
Allgemeine Infos zum Corona-Virus in Mecklenburg-Vorpommern findet ihr ebenfalls auf der Website der Regierung M-V.

Beitragsbild: Lilli Lipka

Brexit meets „Erasmus+“ – Ein Interview mit dem International Office

Brexit meets „Erasmus+“ – Ein Interview mit dem International Office

Am letzten Tag des Jahres 2020 ist das Vereinigte Königreich aus der Europäischen Union ausgetreten. Ende des Jahres wurde damit auch bekannt gegeben, dass Großbritannien aus dem Programm „Erasmus+“ aussteigen wird. Die bisher wenig konkreten Folgen der Brexit-Abstimmung von 2016 wurden damit plötzlich zur greifbaren Realität, vor allem für Studis, die einen „Erasmus+“-Aufenthalt in Großbritannien geplant hatten.

Bei „Erasmus+“ handelt es sich um ein „EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport“, das unter Studierenden vor allem als Möglichkeit bekannt ist, einen Auslandsaufenthalt innerhalb der EU fördern zu lassen. Das Projekt wurde 1987 ins Leben gerufen und Großbritannien war von Beginn an dabei. Doch weil „Erasmus+“ zu teuer für die UK sei, trat das Land mit dem Brexit aus dem Programm aus. Die Uni Greifswald ist seit 1997 Teil des Programms und hat seitdem rund 280 Partnerverträge mit europäischen Universitäten geschlossen. Darunter sind auch sechs Universitäten in England mit insgesamt 15 Plätzen für Studierende bestimmter Fachbereiche wie beispielsweise dem Studiengang Anglistik/Amerikanistik.

Die aktuelle Situation rund um „Erasmus+“ im Vereinigten Königreich wirft bei vielen Studierenden Fragen auf: Kann der lang ersehnte Auslandsaufenthalt noch absolviert werden? Ab wann gilt die Regelung? Gibt es Alternativen für Greifswalder Studierende? Wir haben bei Nadine Voigt, der Beauftragten für „Erasmus+“ im International Office der Uni Greifswald, nachgefragt, um die Fragezeichen über den Köpfen der Studis zu aufzulösen.

Vor welche Probleme stellt der Austritt Großbritanniens aus dem „Erasmus+“-Programm das International Office?

Als International Office sind wir dafür zuständig, Studierende zu beraten, wohin sie ins Ausland gehen können und die Partnerschaften mit den entsprechenden Universitäten zu pflegen. Das bedeutet, wenn Großbritannien aus dem „Erasmus+“-Programm ausscheidet, gibt es natürlich die Verträge mit den verfügbaren Plätzen nicht mehr und wir müssen nach neuen Austauschmöglichkeiten suchen, die wir interessierten Studierenden anbieten können.

Haben Sie damit gerechnet, dass Großbritannien durch den Brexit aus dem „Erasmus+“-Programm aussteigen wird? Was denken Sie über diese Entscheidung?

Ja, es war abzusehen. Langfristig gesehen stimmt es natürlich, dass Großbritannien aus dem „Erasmus+“-Programm ausscheidet, jedoch wird dies nicht von heute auf morgen passieren. Die gegenwärtigen „Erasmus+“-Verträge werden noch bis maximal März 2023 gültig sein. Studierende können sich also immer noch auf die vorhandenen Austauschplätze bewerben.

Aus meiner Sicht wäre es fatal für Großbritannien, wenn keine Alternativen entwickelt werden, um internationalen Austausch beizubehalten und voranzutreiben. Großbritannien muss darauf achten, die Möglichkeit zu haben, an internationalen Projekten teilzunehmen und somit Teil des internationalen Forschungsnetzwerks zu bleiben.

Sind Studienreisen in die UK bald nicht mehr möglich?

Wie beliebt war das Vereinigte Königreich als Austauschziel bei den Greifswalder Studis?

Das Vereinigte Königreich gehörte zu den begehrtesten Ländern, die Studierende für Auslandsaufenthalte wählten. Aufgrund der Brexit-Situation gingen schon im Jahr 2019 nur noch halb so viele Studierende nach Großbritannien wie in den Jahren zuvor, einfach weil die Situation vielen zu unsicher war.

Kann man sich jetzt noch einen „Erasmus+“-Platz sichern?

Wie schon gesagt, bleiben die Verträge noch bestehen. Das hat den Vorteil, dass alle Studierenden sich jetzt noch für ein „Erasmus+“-Semester in Großbritannien bewerben können.

Wer im kommenden Wintersemester einen Studienaufenthalt beginnen möchte, kann sich im Januar noch schnell im Fachbereich bewerben. Oder man bewirbt sich dann im Juni auf die ggf. frei gebliebenen Restplätze für das Sommersemester 2022. Für Aufenthalte ab dem akademischen Jahr 2022/23 kann man sich dann im Wintersemester 2021/22 im Fachbereich bewerben.

Haben diejenigen, die bereits eine Zusage vom Programm haben, noch die Möglichkeit, ihren Aufenthalt in Großbritannien wahrzunehmen?

Ja, das haben sie und sie können ihren Aufenthalt wie geplant durchführen. Natürlich müssen hier alle für sich entscheiden, ob sie den Aufenthalt unter den Umständen der Corona-Pandemie durchführen wollen. Großbritannien ist hier quasi gleich zweimal betroffen: Brexit zum einen und Covid-19 zum anderen. Das schafft für die Studierenden natürlich eine große Unsicherheit. Hier empfehlen wir die Informationen des Auswärtigen Amtes zu berücksichtigen und sich auch auf der Website der jeweiligen Wunschuniversität über die aktuelle Lage zu informieren.

Wie kann ich sonst für meinen Studium in die UK reisen?

Gibt es neben dem „Erasmus+“-Programm noch andere Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt in Großbritannien vorzunehmen?

Glücklicherweise ja! Welche Optionen es genau gibt, hängt natürlich von der Art des Vorhabens ab.

Wenn Studierende einen Studienaufenthalt planen, besteht im besten Fall eine Kooperation zwischen den Universitäten oder man schreibt sich direkt bei einer Hochschule als Free Mover ein. Derzeit sind wir noch dabei mit den Partnereinrichtungen zu klären, ob wir bilaterale Hochschulverträge schließen können. Das wird sich noch etwas hinziehen. Hier wird es dann auch demnächst die Möglichkeit geben, den Aufenthalt über das Jahresstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zu finanzieren.

Eine weitere Möglichkeit sind Praktikumsaufenthalte. Hier können Studierende sich entweder auf eine finanzielle Förderung durch das PROMOS-Stipendium bei uns im International Office bewerben. Wird das Praktikum bei einer Deutschen-Außenvertretung (z. B. Botschaft, Goethe Institut) durchgeführt, bewirbt man sich für ein Kurzstipendium beim DAAD. Lehramtsstudierende, die an einer britischen Schule ein Praktikum machen, können sich für das Lehramt.international-Stipendium des DAAD bewerben.

Daneben können sowohl Studiums- als auch Praktikumsaufenthalte über Auslands-BAföG finanziert oder mit anderen Stipendien kombiniert werden. Dies ist besonders praktisch, wenn man an einer Universität studieren möchte und ggf. Studiengebühren anfallen, da Auslands-BAföG bis zu 4.600 Euro übernimmt. Generell sollte jede*r für sich prüfen lassen, ob Anspruch auf Auslands-BAföG besteht, da die Bemessungsgrenzen sich hier zum Inlands-BAföG unterscheiden.

Wird es Alternativen oder einen Ersatz für „Erasmus+“ in Großbritannien geben?

Dazu kann ich leider noch nichts Genaues sagen. Ich gehe davon aus, dass es ein Programm geben wird, wodurch die Umsetzung von Auslandsaufenthalten finanziell unterstützt werden kann. So ist es bspw. auch im Moment mit der Schweiz, wo die Förderung über das Swiss European Mobility Programme läuft. Die Finanzierung kommt hier also vom Zielland und nicht wie bei „Erasmus+“ vom Heimatland.

Wird es in Zukunft weiterhin Kooperationen zwischen der Uni Greifswald und britischen Universitäten geben, um dort einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen?

Ja, ich denke schon. Wie gesagt, wir arbeiten derzeit daran. Wir haben definitiv großes Interesse und auch unsere Partnereinrichtungen haben schon ihr Interesse bekundet. Sobald wir da neue Informationen haben, werden wir natürlich auf unseren sozialen Kanälen und auch auf unserer Website berichten.

Welche englischsprachigen Regionen gibt es, in denen man als Greifswalder Studi noch seinen Auslandsaufenthalt absolvieren könnte?

Also es gibt im Rahmen von „Erasmus+“ natürlich noch die Möglichkeit nach Irland zu gehen. Es gibt zwar derzeit keine Studienmöglichkeiten, aber Praktika lassen sich natürlich ganz einfach über „Erasmus+“ fördern.

Daneben haben wir Hochschulpartnerschaften in Amerika, Kanada und Australien. Am besten einfach mal in unserer Austauschdatenbank stöbern. Auch hier gibt es Finanzierungsmöglichkeiten durch das Jahresstipendium des DAAD, PROMOS oder Auslands-BAföG.

Die Recherche nach Alternativen lohnt sich.

Da jetzt „Erasmus+“-Plätze wegfallen und viele Studis in letzter Zeit aufgrund von Corona nicht die Möglichkeit hatten, einen Auslandsaufenthalt wahrzunehmen: Ist es in Zukunft schwieriger, an einen Platz zu gelangen?

Das kann natürlich sein, dass sich das Bewerber*innen-Aufkommen erhöht und damit die Chancen etwas sinken. Aber das sehen wir dann erst, wenn es soweit ist. Viele schauen sich schon jetzt nach Alternativen um. Hier müsste man die Fühler vielleicht einfach etwas weiter ausstrecken und sich nicht zu sehr auf das Auslandsstudium konzentrieren, auch wenn das natürlich auch einen ganz besonderen Reiz hat. Studierende sollten für sich überlegen, ob nicht auch ein Praktikumsaufenthalt für sie in Frage kommen würde.

Einige Studis müssen für ihr Studium einen Aufenthalt in einem englischsprachigen Land vorweisen und haben fest damit geplant, diesen in Großbritannien absolvieren zu können. Was raten Sie in solchen Fällen?

Wie schon oben erwähnt, müsste man eben auf andere Optionen ausweichen. Studium als Free Mover oder Praktika an Unternehmen oder anderen relevanten Einrichtungen. Es gibt einige Möglichkeiten. Studierende können sich gern bei uns im International Office melden und sich beraten lassen. Derzeit leider nur telefonisch, aber bald dann hoffentlich auch wieder in unserem Büro. 😊

Beitragsbilder: Christian Lue, Nejc Soklič, Blake Guidry und Daniel Romero auf Unsplash

Aktuelle Corona-Regelungen an der Uni und in Greifswald

Aktuelle Corona-Regelungen an der Uni und in Greifswald

Am Samstag, den 09. Januar, wurde vom Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern der „Erlass zur Fortsetzung des Studien- und Lehrbetriebs an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern“ veröffentlicht, der zunächst bis zum 31. Januar gilt. Auch die Rektorin hat per Mail die neuesten Regelungen, die die Studierenden betreffen, bekanntgemacht. Die aktuell geltenden Maßnahmen an der Uni haben wir hier für euch zusammengefasst. Auch allgemeine Regelungen bundesweit und in Mecklenburg-Vorpommern sind hier aufgelistet.

Regelungen an der Universität Greifswald

Lehrveranstaltungen finden wie bisher digital statt. Nur Veranstaltungen, die spezielle Labor- und Arbeitsräume erfordern, dürfen präsent stattfinden.

Prüfungen dürfen nur dann in Präsenz durchgeführt werden, wenn alternative oder digitale Formate nicht umsetzbar sind. Für die Prüfungen herrschen strikte Hygiene- und Durchführungsvorschriften. Bei über 50 Teilnehmenden wird vom Wachpersonal nach Einhaltung der Masken- und Abstandpflicht kontrolliert.

Auch weiterhin sind Mund-Nasen-Bedeckungen in allen Unigebäuden zu tragen. Ausnahme gilt bei Prüfungen, bei denen der MNS am Platz abgenommen werden darf.

Die Hochschulbibliotheken können unter strikten Maßnahmen und Bedingungen, die ihr auf der Seite der Bibliothek nachlesen könnt, genutzt werden. Donnerstag, den 14. Januar öffnet die ZUB wieder, und Montag, den 18. Januar auch die Bereichsbibliothek. Beide werden täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet sein.

Die Mensen und Cafeterien bieten weiterhin nur einen Außer-Haus-Verkauf an. Ihr könnt also in der Mensa am Beitzplatz und am Loeffler-Campus nun die Mensa-To-Go nutzen. Auch die Cafeteria am Klinikum bietet inzwischen ausschließlich die To-Go-Variante an.

Gremiensitzungen finden in digitaler Form statt.

Sprechstunden finden nicht in Präsenz statt, stattdessen sind Telefon-/Video-Sprechstunden und E-Mails zu nutzen.

Die Kurse des Hochschulsports finden weiterhin nur digital statt.

Chorproben und Proben von Musikensembles müssen weiterhin ausgesetzt werden.

Studentische Clubs müssen weiterhin geschlossen bleiben.

Das Studierendenwerk führt persönliche Beratungen derzeit weiterhin nicht vor Ort durch, sondern nur noch telefonisch, per Mail oder oder über die Video-Sprechstunde. Das gilt für alle Bereiche (BAföG, Wohnen, Sozialberatung, psychologische Beratung, Kasse, Mietbuchhaltung, KfW-Sprechstunde).

Mehr Infos für euch zum Thema Coronaregelungen an der Uni
Den „Erlass zur Fortsetzung des Studien- und Lehrbetriebs an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern findet ihr auf der Website des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Die Uni bietet auf ihrer Website ein FAQ zum Thema Corona-Virus an.
Auf der Website der Unibibliotheken werdet ihr weiter über die Regelungen dort informiert.

Allgemeine Regelungen

Es gilt eine verschärfte Kontaktbeschränkung. Neben dem eigenen Haushalt darf sich privat nur noch mit maximal einer weiteren Person getroffen werden.

Geschäfte des Einzelhandels, die nicht der Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs dienen, sind geschlossen. Ausnahmen gelten unter anderem für Tankstellen, Auto- und Fahrradwerkstätten, sowie für medizinisch notwendige Einrichtungen wie Optik- und Hörgeräteakustik-Geschäfte, Sanitätshäuser, Apotheken, Physiotherapie- und medizinische Fußpflegepraxen.

Der Gastronomiebetrieb bleibt ebenfalls stark eingeschränkt. Das bedeutet, Restaurants, Cafés und Bars dürfen ausschließlich Speisen zum Mitnehmen ausgeben oder liefern. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist für die Dauer des Lockdowns untersagt und wird mit einem Bußgeld belegt.

Auch Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen. Theater-, Kino- oder Museumsbesuche sind zurzeit nicht möglich. Gleiches gilt für Schwimmbäder und Fitnessstudios. Auch die Stadtbibliothek bleibt geschlossen, bietet aber einen Abholservice an.

Zudem gilt in ganz MV weiterhin ein Tourismusstop, durch den touristische Betriebe wie Hotels keine Urlaubsgäst*innen annehmen dürfen.

Gottesdienste und Versammlungen von Religionsgemeinschaften sind unter Einhaltung der Abstandsregeln und ohne Gemeindegesang möglich. Bei hoher Auslastung der räumlichen Kapazitäten der Glaubensstätten ist eine vorherige Anmeldung zur Veranstaltung notwendig.

Die Präsenzpflicht in Schulen und Kitas ist bis Ende des Monats aufgehoben.

Reisen in Hochrisikogebiete (über 200 Fälle pro 100.000 Einwohner) sind nur mit Quarantäne möglich. Ausgenommen sind Besuche der Kernfamilie.

Fahrschulen sind geschlossen.

Im Universitätsklinikum Greifswald herrscht ein Besuchsverbot.

Für den Kreis der Mecklenburgischen Seenplatte gelten mit einer 7-Tage-Inzidenz von 261,6 erweiterte Maßnahmen. Das heißt, dass der Bewegungsradius auf 15 km beschränkt wird. Der Inzidenzwert in Greifswald liegt derzeit bei 98,0 (beides Stand 10.01.2021).

Mehr Infos für euch zu den allgemein geltenden Regeln
Auf der Seite der Stadt Greifswald sind viele Angebote und Informationen zum Thema Coronavirus zusammengefasst.
Informationen zu den Maßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern findet ihr auch auf der Seite der Regierung MV.
Auf der Seite der Bundesregierung sind ebenfalls die aktuellen Maßnahmen der bundesweiten Beschlüsse aufgelistet.

Beitragsbild: Lilli Lipka

Bewerbungen für die Gremienwahlen 2021: Studierendenparlament und Fachschaftsräte

Bewerbungen für die Gremienwahlen 2021: Studierendenparlament und Fachschaftsräte

Vom 12. bis zum 14. Januar 2021 finden an der Universität Greifswald die Gremienwahlen für die nächste Legislaturperiode statt. Hier findet ihr eine Liste mit allen zugelassenen Wahlvorschlägen für das Studierendenparlament und die Fachschaftsräte alphabetisch und nach Fakultät sortiert, damit ihr die Kandidierenden möglichst schnell nach bekannten Namen absuchen könnt.

Wir haben den studentischen Bewerber*innen übrigens einen Fragebogen geschickt, damit ihr sie vor der Wahl noch näher kennenlernen könnt — ab dem 05.01.2021 werden wir die eingereichten Antworten auf dem webmoritz. veröffentlichen. Hochschulpolitische Ziele, Studiengang und mehr könnt ihr jetzt aber auch schon in der Übersicht im Studierendenportal einsehen. Dort findet ihr auch die Wahlbekanntmachung 2021.

Studierendenparlament

Für das Studierendenparlament könnten insgesamt 27 Personen gewählt werden, allerdings gibt es dieses Jahr leider nur 23 Bewerber*innen. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

NameFakultät
Annalena MangelsRechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Annika WesthoffMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Bennet Alexander BuchholzMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Philosophische Fakultät
Bianca MägdefrauMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fabian BumkeeRechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Fabian FleßnerPhilosophische Fakultät
Felix WillerPhilosophische Fakultät
Friederike PautzMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Hennis HerbstRechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Philosophische Fakultät
Jan MutszakRechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Philosophische Fakultät
Johannes JohnkeMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Kristen HeitmannRechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Lea Alexandra SiewertRechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Leon Andrius LiesenerRechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Philosophische Fakultät
Maximilian SchuttPhilosophische Fakultät
Melissa SeidelMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Niclas LenhardtPhilosophische Fakultät
Niklas WashausenPhilosophische Fakultät
Patrick ScharkowskiPhilosophische Fakultät
Rick SobiraiPhilosophische Fakultät
Sandra GrubertPhilosophische Fakultät
Theodoros WeißeRechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Yannick van de SandRechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät

Fachschaftsräte

FSR Anglistik/Amerikanistik

Hier dürfen insgesamt 6 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Anika Witt
Anja Hartmann
Daniel Funke
Emilia Schönenberg
Lena Schröpl
Michelle Nowak
Morris Thurian
Susanne Walger
Tim Klein

FSR Bildungswissenschaft

Hier dürfen insgesamt 9 Vertreter*innen gewählt werden. Jeweils drei der Mitglieder im FSR sollten in den Studiengängen „Lehramt an Regionalen Schulen“, „Lehramt an Gymnasien“ und „Lehramt an Grundschulen“ immatrikuliert sein, es sei denn, es stehen zu wenig Kandidierende aus dem jeweiligen Studiengang zur Wahl. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Bianca Mägdefrau
Justin David Sprenger
Laura Hahn
Lia Grahl
Nele Mauersberger
Pauline Bernhagen
Rick Sobirai

FSR Biochemie/Umweltwissenschaften

Hier dürfen insgesamt 7 Vertreter*innen gewählt werden. Mindestens fünf Personen im FSR sollten im Studiengang „Biochemie“ und zwei im Studiengang „Umweltwissenschaften“ eingetragen sein, es sei denn, es stehen zu wenig Kandidierende aus dem jeweiligen Studiengang zur Wahl. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Bruno Wilke
Dorothea Dierks
Felicitas Hubert
Frida Schulze
Maja Urschel
Marvin Lemm
Tristan Schroeder

FSR Biowissenschaften

Hier dürfen insgesamt 9 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Alexej Sonnenfeld
Anne-Kathrin Schäfer
Emelie Steiger
Fabian Paul Robert Reiter
Katharina Laage
Lea Eichholz
Max Arthur Albert
Ove Schröder

FSR Deutsche Philologie

Hier dürfen insgesamt 8 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Annika Schalowski
Annika Sander
Jana Pithan
Jessica Hirsch
Jessica Sooth
Josefine Guderian
Lydia Bandow
Sebastian Möbius
Theres Steingräber

FSR Geographie

Hier dürfen insgesamt 5 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Arne-Ole Mittelstraß
Arian Deckert
Carla Prüfer
Hannah Indorf
Ina Suermann
Lina Lange

FSR Geologie

Hier dürfen insgesamt 3 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Leon Przybilla
Lukas Meier
Nele Franka Fischer
Tim Weiß

FSR Geschichte

Hier dürfen insgesamt 7 Vertreter*innen gewählt werden. Mindestens eine Person im FSR muss im Bachelorstudiengang Geschichte oder im Masterstudiengang Geschichtswissenschaft immatrikuliert sein. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Joshua Storch
Leo Walther
Pia Schladitz
Richard Käding
Robin Hickisch
Sebastian Dolgner
Tom Palmer

FSR Kunstwissenschaften

Hier dürfen insgesamt 6 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Annemarie Selleng
Anne Janette Gerlach
Christopher Ritter
Jürgen Deinlein
Lisa Wagner
Marie-Luise Holländer
Marie Saß

FSR Mathematik

Hier dürfen insgesamt 5 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Frieda Caroline Baer
Friederike Kahrs
Henriette Möller
Johannes Johnke
Nico Bohnsack
Mattes Mrzik

FSR Medizin

Hier dürfen insgesamt 7 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Frederick Valentin Ahlhaus
Johanna Lisa Hagenah
Lilly-Charlotte Albertsen
Lisa Vossler
Marvik Leich
Matthias Wiemann
Nina Drämel
Sabrina Seck
Steffen Remmert

FSR Musik

Hier dürfen insgesamt 3 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Laura Rudolph
Linus Kormann
Markus Hansen

FSR Nordistik

Hier dürfen insgesamt 5 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Lena-Marie Metje
Line Mirja Harms
Lisa Fischer
Simon-Louis Paschedag

FSR Philosophie

Hier dürfen insgesamt 5 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Alina Bahr
Arian Haliti
Joe-Anne Greupner
Paula Umlauft
Priscilla Primpke

FSR Politik- und Kommunikationswissenschaften

Hier dürfen insgesamt 7 Vertreter*innen gewählt werden. Mindestens zwei der Mitglieder im FSR müssen Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft studieren. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Charlene Krüger
Cord Hinrich Masche
Hannes Siebert
Katharina Hoppe
Lina Brandes
Luise Herrmann
Milena Sünskes Thompson
Moritz Hoff
Ole Rockrohr

FSR Psychologie

Hier dürfen insgesamt 5 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Annika Westhoff
Armin Goffin
Chris Burmeister
Jonathan Stellmacher
Katharina Werle
Marie Ulrike Uecker
Mette Lemm
Sara Kriszik

FSR Rechtswissenschaften

Hier dürfen insgesamt 9 Vertreter*innen gewählt werden. Mindestens vier Mitglieder im FSR müssen Rechtswissenschaften mit Abschluss Staatsexamen studieren, eine Person sollte den Studiengang „Management und Recht“ studieren und ein Mitglied sollte in einem juristischen B.A.-Studiengang oder in einem LL.M.-Studiengang immatrikuliert sein, es sei denn, es stehen zu wenig Kandidierende aus dem jeweiligen Studiengang zur Wahl. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Alena Strebert
Amaka Endrikat
Dorothea Elise Keitsch
Friedrich v. Weber
Jan-Ove Büll
Karla Huth
Lena Luise Rosse
Marike Lüth
Max Ole Schuckart
Niklas Wodrich
Sophie Lehmann
Victoria Roggatz

FSR Slawistik/Baltistik

Hier dürfen insgesamt 3 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Carolyn Blake
Johannes Kowal
Lene Gläser

FSR Theologie

Hier dürfen insgesamt 5 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Paula Friederike, Ihlenfeldt
Henriette Pietzuch
Nico Angelo Witteborn
Mara Katharina Wilkening
Marek Pallas

FSR Wirtschaftswissenschaften

Hier dürfen insgesamt 9 Vertreter*innen gewählt werden. Mindestens fünf Personen im FSR müssen Betriebswirtschaftslehre-Diplom studieren, eine Person den Studiengang „Recht-Wirtschaft-Personal“ belegen und eine Person im Teilstudiengang B.A. Wirtschaftswissenschaften immatrikuliert sein, es sei denn, es stehen zu wenig Kandidierende aus dem jeweiligen Studiengang zur Wahl. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Ana Christina Cardenas Carbajal
Carlo Mensing
Felix Galler
Lea Richter
Leon Ziener
Maximilian Bauer
Pauline Schult
Philip Schmitt
Tim Kolwey

FSR Zahnmedizin

Hier dürfen insgesamt 5 Vertreter*innen gewählt werden. Euch stehen drei Stimmen zu, die jeweils an verschiedene Personen vergeben werden müssen.

Albrecht Gäde
Florian Wiegner
Franz Albrecht
Ina Henrichsen
Katharina Beyme
Paula Kunze
Philipp Neumann
Reemt Leicht
Yola Meisel

Beitragsbild: Julia Schlichtkrull
nach Avatar – Der Herr der Elemente (Nickelodeon)
und Alfred J. Kwak (VARA, ZDF, TV Tokyo und TVE)

Adventskalender Fensterchen No. 19: selbstgemachter Glögg

Adventskalender Fensterchen No. 19: selbstgemachter Glögg

Weihnachtszeit ist Vorfreude und Geheimnistuerei, Nächstenliebe und Besinnung. Sie duftet nach heißem Glühwein, frisch gebackenen Keksen und mühsam gepellten Mandarinen. Der Dezember lebt von kleinen Aufmerksamkeiten und Traditionen, wie den Adventssonntagen mit der Familie, dem mit Süßigkeiten gefüllten Schuh am Nikolausmorgen und dem täglichen Öffnen des Adventskalenders. Weißt du noch, wie du jeden Tag vor Weihnachten aufgeregt aufgestanden bist, um vorfreudig zu deinem Schokoadventskalender zu tappen? Die moritz.medien verstecken das Weihnachtsgefühl hinter 24 Fenstern. Im heutigen Fenster: der Versuch, selbst Glögg zu machen.

Glögg ist in Greifswald irgendwie das Ding – vor allem auf dem Weihnachtsmarkt macht der skandinavische Glühwein dem deutschen Klassiker immer wieder Konkurrenz. Das Getränk ist auch auf Rotweinbasis und wird mit Gewürzen wie Zimt, Nelken, Ingwer und Kardamom verfeinert und mit Rosinen und Mandeln ergänzt. Aus dem letzten Jahr habe ich Glögg eigentlich ganz gut in Erinnerung, daher wage ich das Experiment, selbst welchen zu kreieren.

Die Rezepte im Internet sind sich mal wieder nicht einig, wie der originale Glögg denn tatsächlich zubereitet wird. Ich entscheide mich für:

  • eine Flasche Rotwein
  • einen ordentlichen Schuss Rum (manchmal wurde auch zu Korn oder Wodka gegriffen)
  • 140 g Zucker
  • einige Scheiben frischen Ingwer
  • Kardamom (in den Rezepten wurden etwa 2 TL von dem Pulver genommen, aber da mich der Geruch etwas abschreckt, beginne ich mit einem Löffelchen)
  • 4 Nelken
  • 2 Zimtstangen
  • knapp 100 g Rosinen
  • Mandeln als Topping

Die Zubereitung ist einfach: Der Rotwein wird mit allen Zutaten (bis auf die Mandeln) erhitzt, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann soll die Mischung am besten über Nacht ziehen. Ich bereite allerdings den Glögg am Mittag zu, da abends die digitale webmoritz.-Weihnachtsfeier ist. Daher müssen etwa 6 Stunden Ziehzeit reichen. Die Küche riecht auf jeden Fall schon gut nach Glühwein.

Vorm Servieren erhitze ich die Mischung noch einmal. Ich könnte außerdem alles durch ein Sieb gießen, aber da ich morgen noch etwas von dem hoffentlich leckeren Getränk haben will, lasse ich die Gewürze noch weiter ziehen. Nachdem ich mir eine Tasse eingeschenkt habe, wird das Ganze noch (mehr oder weniger schön) mit Mandeln „dekoriert“ – sie gehen eigentlich direkt unter.

Und dann folgt der Geschmackstest: Eigentlich riecht es schon ganz gut, aber irgendeine Note gefällt mir schon jetzt nicht so richtig. Nach einigen Schlucken des doch recht starken Weins, glaube ich zu wissen, wo der Haken ist: Kardamom. Obwohl ich schon halb so viel genommen habe, wie in einigen Rezepten empfohlen wurde (zum Glück!), erinnert mich mein Glögg weniger an den Besuch auf einem schwedischen Weihnachtsmarkt, sondern eher an den Besuch in einer finnischen Sauna. Es schmeckt leicht bitter und hat tatsächlich, vielleicht auch in Kombination mit dem Ingwer, einen Hauch von Saunaufguss. Die Rosinen, die ab und zu durchkommen, süßen zwar angenehm und durch die Mandeln hat man auch gleich noch einen Snack für zwischendurch, aber irgendwie bin ich nicht überzeugt. Vielleicht liegt es auch an den Zimtstangen, die möglicherweise schon länger herumliegen, doch das Getränk könnte für meinen Geschmack auch noch weihnachtlicher und vor allem noch fruchtiger schmecken. Im Gegensatz zum mir bekannten Glühwein wurde dieser Glögg nicht mit einem Saft gestreckt und daher ist die Basis nur aus Wein mit Rum und Zucker. Da greife ich in Zukunft doch lieber zum klassischen oder weißen Glühwein. Oder hat jemand ein besseres Glögg-Rezept?

Titelbild: Julia Schlichtkrull
Beitragsgif: Lilli Lipka