von Jabbusch | 15.01.2008
Im Folgenden freue ich mich Euch ein Artikel präsentieren zu können, der den Wahnsinn des StuPas sehr gut zusammenfasst. Der Artikel stammt vom ehemaligen Chefredakteur des Moritz-Print-Magazins Ulrich Kötter. Einzige Zitate:
„Die Liste der Peinlichkeiten ist endlos und geschmacklos. Wer mal ein Kabinett von tendenziell zur Selbstreflexion unfähigen Menschen sehen will, der schaue sich eine beliebige AStA- oder StuPa-Sitzung an. […]“
„Allzu viele Namen werde ich im Folgenden nicht nennen und mich auch mit Polemik zurückhalten, sonst könnte es mir unversehens passieren, dass die Studierendenschaft mich, einen ihrer selbst, verklagt. […]“
„Ich bin wie viele derjenigen, die eine Zeit mit der Hochschulpolitik zu tun hatten, frustriert und auch wütend über die Dinge, die sich etliche selbsternannte studentische Würdenträger mir gegenüber manches Mal herausgenommen haben. Dabei sind sie doch auch nur Studies wie du und ich oder doch nicht? […]“
„Ist es normal, für das Schreiben eines moritz-Artikels von einem AStA-Referenten mit Prügel bedroht zu werden?“
„Höhepunkte studentischer Machtgeilheit sind…“
Den ganzen Artikel: Zum Lesen des PDF-Dokumentes hier klicken!
P.S.: Bitte erzählt auch Euren Freunden von diesem Artikel und linkt auf diese Website, danke!
P.P.S.: Der Artikel ist unabhänig von meinem Wahlkampf geschrieben worden. Ich finde ihn jedoch gut, da er die, auch von mir, thematisierte Kriese der jetzigen Greifswalder Hochschulpolitik gut zusammenfasst.
von Jabbusch | 15.01.2008
Ich habs fast verschlafen: Seit gestern sind die Wahllokale offen!
Jetzt wählen – noch bis Freitag !
Heute: Kleine Mensa (am Klinikum): 11-14 Uhr
Mittwoch: Große Mensa (am Wall): 11-14 Uhr
Mittwoch: UB: 15 – 17 Uhr
Donnerstag: Kleine Mensa (am Klinikum): 11-14 Uhr
Freitag: Große Mensa (am Wall): 11-14 Uhr
von Archiv | 14.01.2008
Kompetenznetzwerk informiert über die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation
Zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema ?Arbeitsmarkt für Akademiker – Praktiker berichten? laden das Studentenwerk Greifswald, die Universität Greifswald und die Agentur für Arbeit Stralsund am 17. Januar ab 15 Uhr in den Konferenzraum der Universitätsbibliothek (Felix-Hausdorff-Straße 10) ein. Mit dem Schwerpunkt auf geisteswissenschaftliche Studiengänge werden Erfahrungsberichte zum Übergang vom Studium in das Berufsleben geschildert.
von Jabbusch | 13.01.2008
Es gibt wieder ein paar neue Wahlmotive zu bestaunen, die ich Euch nicht vorenthalten will:
Die Josos haben bisher (soweit ich das gesehen hab) keine Plakate aufgehängt. Dafür hatte ich diese ein paar lustige Postkarten mit verschiedenen Motiven im Briefkarten. Und hier auch die Rückseite der Postkarten mit den 5 Kandidaten der Jusos (zur Vergrößerung drauf klicken!):
Insgesamt sind die Postkarten eine Kombination aus inhaltlicher Ansprache & gleichzeitig einem Schuss Selbstironie: Klasse! So sieht eine gute Wahlkampagnen aus, bei denen man sich wirklich auf die studentische Zielgruppe eingelassen hat…
(Übrigens haben die Jusos als einzige einen Link von Ihrer Website zu meinem Blog gesetzt – danke!)
Hier gibts also die Vertretung der BWLer. Diese Plakate hängen entsprechend auch nur im Institut der BWLer aus… Bei der LHG handelt es sich übrigens um die „Liberale Hochschulgruppe“, was offenbar als bekannt vorausgesetzt wird… Insgesamt tritt, die LHG mit 9 Kandidaten an. Dass die LHG laut ihrer Homepage für Studiengebühren ist, bewirbt man geschickterweise nicht – da bietet man sich lieber als Retter des Hochschulsportes an…
Hier hat man recht kompetent zusammengefasst, was Politiker so alles machen (könnten). Wofür die drei Menschen stehen weiß man dadurch nicht. Ansonsten erinnert mich das Foto an den Film „Die Drei von der Tankstelle“… Meine Bitte wie schon beim RCDS für nächstes Mal: Mehr Mut zur inhaltlichen Aussage bitte!
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Mit diesem Bild (rechts) und der passenden Gruppe „StuPa 08 – vote for Tim!“ im Studi-VZ wirbt Tim Krätschmann für sich. Wer Mitglied der Gruppe wird, erfährt leider nicht mehr als auch schon im Wahlmoritz steht.
von Archiv | 12.01.2008
Peter I. Tschaikowskys „Schwanensee“ in der Inszenierung von Wladimir Fedianin im Volkstheater Rostock
Der böse Zauber bricht. Die Liebe siegt. Prinz Siegfried findet zu seiner endlich erlösten Odette. Die volle Beleuchtung wird abgedämpft. Das schwer geprüfte Paar bildet als traumhafter Scherenschnitt das letzte Bild der derzeitigen Schwanensee-Inszenierung am Volkstheater.
Den triumphalen Erfolg des heutigen Ballettklassikers erlebte Peter I. Tschaikowsky (1840 -1893) nicht mehr. Die Moskauer Uraufführung am 4. März 1877 im Bolschoi-Theater gelang dank der tänzerischen Leistung nicht über das Mittelmaß hinaus. Erst Lew Iwanows choreographische Neugestaltung des zweiten Aktes bei Petersburger Gedächtnisveranstaltung ein Jahr nach dem Tod des Komponisten und die Produktion am Mariinski-Theater verhalfen dem Werk zur heutigen Berühmtheit. Bereits 1871 vertonte Tschaikowsky das Ballett „Lebedinoje osero“ aus der in erweiterter Form die eingängige Schwanensee-Musik entstand. Der Auftrag für letzteres erteilte 1875 das damalige kaiserliche Theater Moskau.
Wladimir Fedianin knüpft mit seiner Choreographie und Inszenierung an der klassischen Tradition an. Nicht allein das. Der Tanz der vier Schwäne im zweiten Bild beruht auf der Originalchoreographie Lew Iwanows. Wirkt Hans-Martin Scholders Bühnenbild anfangs als unschlüssiger Mischung aus Bar und Schlosssaal überfrachtet so gibt die Bühne während des ersten Bildes in mehreren Stufen den Tänzern ihren Boden und dem Publikum die gebührende Augenweide. Denn tänzerisch blieben keine Fragen offen. Ausgiebig beklatschten die Zuschauer die Kompanie für ihre angemessene Kühle und elegante Ruhe in der Bewegung. Die Norddeutsche Philharmonie hinkte an diesem Abend diesem Niveau etwas hinter her. Leider. Denn fehlte der ersten Violine die gehörige Herzenswärme in der Cantilene, so rannte die erste Oboe beim zweiten zärtlichen Einsatz hörbar dem Orchester davon. So verführerisch kann ein Klassiker sein.
Geschrieben von Uwe Roßner