Musik – Töne mit Zusammenhang, oder gerne auch ohne. Im Prinzip systematischer Krach. Jede*r hat schon mal Musik gehört, aber was ist die Geschichte hinter den einzelnen Stücken, auch Lieder genannt, und womit verbinden wir sie? Was lösen sie in uns aus und wer hat sie erschaffen? webmoritz. lässt die Pantoffeln steppen, gibt vor, was angesagt ist und buddelt die versteckten Schätze aus. Unsere Auswahl landet in eurer moritz.playlist.
Habt ihr schon einmal von Vini Baby gehört? Nein? Nicht schlimm, denn das hat bisher kaum jemand. Auf Soundcloud hat sein meistgehörter Track gerade einmal 1.800 Plays, auf Youtube um die 2.000 Aufrufe. Ihr fragt euch bestimmt, warum ein bisher so unbekannter Künstler in der legendären moritz.playlist einen Platz bekommt. Ganz einfach: das Bauchgefühl des Autors ist der festen Überzeugung, dass der Berliner Rapper 2023 ziemlich steilgehen wird. Dieses Bauchgefühl manifestiert sich allein aus der heftigen Zuneigung, welche er dem Stil und den Texten des Künstlers gegenüber empfindet.
Vini Baby besitzt eine gute Beobachtungsgabe, sowie ein phantastisches Gespür für chillige Beats, welche in ihrer Lo-Fi-Ästhetik einen verdammt kühlen (im Sinne von „cool“) Vibe erzeugen. Wenn diese Lo-Fi-Beats mit der sonoren Stimme des Rappers vermischt werden, entsteht eine spannungsgeladene Melange, welche die Message des Künstlers erkennbar werden lässt.
Aber worin besteht diese Message? Lieder wie „Kiffer“ oder „Jedes Mal“ sind explizite Kritik an der Berliner Drogenkultur. In „Kiffer“ singt er aus der Perspektive einer Person, die versucht vom Gras loszukommen. Er schildert Entzugserscheinungen und kritisiert die Verherrlichung der Droge, beispielsweise mit einer Referenz zu Sammy Deluxe’s Song „Grüne Brille“, in welchem ebenfalls ein ambivalentes Verhältnis zu Weed erkennbar ist.
Vini Baby grenzt sich vom hemmungslosen Konsum, der um ihn herum stattfindet, ab. Er kritisiert in „Toilette #3“ die Gleichgültigkeit dieser Szene gegenüber Politik und Gesellschaft. Der Lieblingstrack des Autors – „Love in Berlin“ – schlägt in diesselbe Kerbe. Der Rapper erzählt einen Schwank aus seiner Berliner Datingerfahrung der tief blicken lässt. Die Frauen, mit denen er sich im Song trifft, sind typische Berlin-Klischees; sexuell freizügig, Partydrogen nicht abgeneigt und mit einem fragwürdigen Verständnis von gesellschaftlichem Engagement. Sie sind Menschen, die vom hedonistischen Sog Berlins mitgerissen wurden und so jegliche eigene Identität abgelegt haben. Vini Baby ist unterschwellig angewidert von dieser homogenen Berliner Partyidentität seiner Dates. Im Refrain fleht er beinahe: „Ich will doch nur einen Mensch, der mich liebt…“.
Vini Baby steht noch ganz am Anfang seiner Rapkarriere, aber das was er in den letzten Monaten abgeliefert hat, macht ihn zu einem der vielversprechendsten Cloud- und Consciuosrapper im deutschsprachigen Raum. Falls euer Interesse geweckt ist, dann schaut gerne mal bei unserer moritz.playlist vorbei. Dort findet ihr eine erlesene Auswahl der Künstler*innen, welche die Redaktion des webmoritz. bewegt.
Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.
von Maret Becker, Lilly Biedermann, Juli Böhm und Nina Jungierek
Falls ihr euch noch erinnert, vor kurzem konnte an einer Befragung zur Zukunft des Deponieberges in Greifswald teilgenommen werden. Nun liegen die vorläufigen Ergebnisse vor. Bekannt wurde schon, dass über 95 Prozent sich für den Erhalt der Deponie als künstliche Erhebung aussprachen. Zudem gibt es den sehr starken Wunsch, die Deponie öffentlich zu nutzen, unter anderem als Picknickplatz, für den Sport, als Rodelberg, Spielplatz oder für Veranstaltungen. Viele können sich die Deponie auch als Ort für die Umweltbildung, unter anderem für Schulklassen, vorstellen.
Auch die Stadt Greifswaldbleibt nicht von den Energiesparmaßnahmen verschont. Allerdings wird es wohl schwer werden mit dem Sparen, weil die Stadt anscheinend schon zuvor viele Energiesparmaßnahmen eingeführt hat. Der Oberbürgermeister Stefan Fassbinder meint: ,,Um tatsächlich merklich den Gas- und Stromverbrauch zu reduzieren, kommen wir deshalb um vorübergehende Schließungen von Einrichtungen nicht herum. Aufgrund dessen wurde entschieden, dass die Sporthallen und kulturellen Einrichtungen, wie die Stadtbibliothek, das sozio-kulturelle Zentrum St. Spiritus sowie das Stadtarchiv in den Weihnachtsschulferien geschlossen bleiben.“ Der Weihnachtsmarkt soll trotzdem stattfinden, allerdings mit einem reduzierten Beleuchtungskonzept.
Kannst du dich noch an die Radstation am Bahnhof erinnern? Dort kannst du dein Fahrrad nun günstiger abstellen. So kostet ein Stellplatz in der Sammelgarage ab sofort nur noch 50 Cent statt eines Euros, für eine Woche zahlt man nur noch 3 Euro, für einen Monat 6 Euro (bislang 15 €) und für das ganze Jahr 50 Euro (bislang 130 €). Der Grund für die Vergünstigung sei, dass damit die Akzeptanz und die Auslastung der Radstation deutlich erhöht werden sollen, die bisher unter den Erwartungen lag.
Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
In Greifswald wurde das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Seit dem 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.
Veranstaltungen
Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr auf hier aufgelistet.
Was?Sitzung der AG Ökologie
Wann? Montag, 13.02.2023, 18 Uhr
Wo? Raum 027, Wollweberstraße 1
Was wird besprochen? Unter anderem geht es um eine Kollaboration mit dem Botanischen Garten.
Was?Sitzung der Fachschaftskonferenz
Wann? Mittwoch, 15.02.2023, 18 Uhr
Wo? Hörsaal in der Rubenowstraße 2b
Was wird besprochen? Unter anderem geht es um Probleme und Überschneidungen bei Prüfungen und um die Erstiwoche für das Sommersemester 2023.
Neuigkeiten
Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen. Hochschulpolitik und Universitäres:
Bis zum 15. Februar läuft der Bewerbungszeitraum für Stipendien des Projekts „Teaching Internationally“. Mehr Informationen gibt es auf der Website der Uni.
Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
Die endgültigen Ergebnisse der Gremienwahlen sind da! In diesen Artikeln des webmoritz. sind die Ergebnisse der Wahlen des Studierendenparlaments, der Fachschaftsräte und des Senats und der Fakultätsräte zu finden. Ansonsten sind die Ergebnisse der Wahlen für die studentischen Gremien auch auf dieser Seite des Studierendenportals zu finden und die Ergebnisse der Wahlen für die akademischen Gremien sind auf dieser Seite der Universität zu finden.
Einige AStA-Referate sind wieder frei geworden bzw. noch gar nicht besetzt worden. Auf dieser Seite findet ihr alles rund um die noch offenen Positionen.
Hier kommt ihr zur aktuellen Ausgabe des Rektoratsforums, bei dem die Rektorin, Prof. Dr. Katharina Riedel, unter anderem die finanzielle Situation der Universität erläutert.
Ukraine:
Hilfsangebote: Auf dieser Uni-Webseite werden alle Unterstützungsangebote gesammelt. Unter anderem gibt es die Möglichkeit zum Spenden für das Ukraine-Stipendium.
Informationsangebote: Auf dieser Webseite der Uni werden außerdem Beiträge und Veranstaltungen zum Kontext des Angriffskriegesgegen die Ukraine laufend gesammelt. Hier findet ihr Literatur zu Hintergründen des Krieges Russlands gegen die Ukraine und zum Verhältnis zwischen beiden Staaten und Kulturen.
Die Universität Greifswald schließt sich der Stellungnahme der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit Nachdruck an und unterbricht alle wissenschaftlichen Kooperationen mit Russland. Weiterhin heißt es: „Wir verurteilen den vom russischen Präsidenten Vladimir Putin befohlenen Angriffskrieg auf das Schärfste und sind in großer Sorge um Kolleg*innen, Freund*innen und deren Familien.“
Corona:
Am 2. Februar wurde die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung aufgehoben, womit auch das Hygiene- und Sicherheitskonzept der Uni entfällt.
Zum Sommersemester 2023 wird die Universität zum uneingeschränkten Normalbetrieb und somit grundsätzlich zur Präsenzlehre zurückkehren. Vereinzelte digitale Veranstaltungen bleiben möglich.
Es wurde ein Energie-Krisenstab gegründet, der die Planung für eventuelle Krisen-Szenarien übernimmt. Auf dieser Website der Uni und in diesem webmoritz.-Artikel findet ihr Informationen dazu.
Folgende Energiesparmaßnahmen werden von der Uni ergriffen:
Abschaltung der Außenbeleuchtung vieler Gebäude
Ausdehnung der Nachtabsenkung und Anpassung der Heizzeiten
Absenkung der Raumtemperatur auf 19°C in Büros, Laboren und Lernräumen
Anpassung der Klima- und Raumluftanlagen
Benennung von Energieverantwortlichen für einzelne Gebäude
Altigkeiten
Die alte UniApp wurde am 1. Juli abgeschaltet. Ersetzt wird sie durch die App „UniNow“. Diese ist im App Store und bei Google Play verfügbar.
Die Uni baut ein Beschwerde- und Konfliktmanagement auf. Mehr dazu findet ihr auf dieser Seite der Uni.
Seit dem 18.06.2022 sind die historischen Gewächshäuser im Botanischen Garten wieder geöffnet. Alle Informationen findet ihr auf dieser Website oder in diesem webmoritz.-Artikel.
Expert*innen des Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald und des Länderzentrums für Niederdeutsch in Bremen kooperieren, um das Lernen von Plattdeutsch zu stärken. Alles weitere zu dem Vorhaben lest ihr in dieser Medieninformation der Universität.
In den Kunstwerkstätten starten die Offenen Ferienwerkstätten, die sich an alle Kinder ab 7 Jahren und Jugendlichen richten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Das vollständige Programm für diese Woche (13.-14.02.2023) könnt ihr auf der Webseite der Kunstwerkstätten einsehen.
Altigkeiten
Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei.
Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.
Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!
Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.
von Maret Becker, Lilly Biedermann, Juli Böhm und Nina Jungierek
Wo? früheren Betsaales der jüdischen Gemeinde (Mühlenstraße)
Neuigkeiten
Falls ihr euch noch erinnert, vor kurzem konnte an einer Befragung zur Zukunft des Deponieberges in Greifswald teilgenommen werden. Nun liegen die vorläufigen Ergebnisse vor. Bekannt wurde schon, dass über 95 Prozent sich für den Erhalt der Deponie als künstliche Erhebung aussprachen. Zudem gibt es den sehr starken Wunsch, die Deponie öffentlich zu nutzen, unter anderem als Picknickplatz, für den Sport, als Rodelberg, Spielplatz oder für Veranstaltungen. Viele können sich die Deponie auch als Ort für die Umweltbildung, unter anderem für Schulklassen, vorstellen.
Altigkeiten
Auch die Stadt Greifswaldbleibt nicht von den Energiesparmaßnahmen verschont. Allerdings wird es wohl schwer werden mit dem Sparen, weil die Stadt anscheinend schon zuvor viele Energiesparmaßnahmen eingeführt hat. Der Oberbürgermeister Stefan Fassbinder meint: ,,Um tatsächlich merklich den Gas- und Stromverbrauch zu reduzieren, kommen wir deshalb um vorübergehende Schließungen von Einrichtungen nicht herum. Aufgrund dessen wurde entschieden, dass die Sporthallen und kulturellen Einrichtungen, wie die Stadtbibliothek, das sozio-kulturelle Zentrum St. Spiritus sowie das Stadtarchiv in den Weihnachtsschulferien geschlossen bleiben.“ Der Weihnachtsmarkt soll trotzdem stattfinden, allerdings mit einem reduzierten Beleuchtungskonzept.
Kannst du dich noch an die Radstation am Bahnhof erinnern? Dort kannst du dein Fahrrad nun günstiger abstellen. So kostet ein Stellplatz in der Sammelgarage ab sofort nur noch 50 Cent statt eines Euros, für eine Woche zahlt man nur noch 3 Euro, für einen Monat 6 Euro (bislang 15 €) und für das ganze Jahr 50 Euro (bislang 130 €). Der Grund für die Vergünstigung sei, dass damit die Akzeptanz und die Auslastung der Radstation deutlich erhöht werden sollen, die bisher unter den Erwartungen lag.
Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
In Greifswald wurde das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Seit dem 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.
Veranstaltungen
Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr auf hier aufgelistet.
Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.
Hochschulpolitik und Universitäres:
Bis zum 10. Februar läuft noch die Rückmeldefrist für das Sommersemester 2023. Bis dahin muss der Semesterbeitrag bei der Universität eingegangen sein. Mehr Informationen gibt es auf der Website der Uni.
Bis zum 15. Februar läuft der Bewerbungszeitraum für Stipendien des Projekts „Teaching Internationally“. Mehr Informationen gibt es auf der Website der Uni.
Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
Die endgültigen Ergebnisse der Gremienwahlen sind da! In diesen Artikeln des webmoritz. sind die Ergebnisse der Wahlen des Studierendenparlaments, der Fachschaftsräte und des Senats und der Fakultätsräte zu finden. Ansonsten sind die Ergebnisse der Wahlen für die studentischen Gremien auch auf dieser Seite des Studierendenportals zu finden und die Ergebnisse der Wahlen für die akademischen Gremien sind auf dieser Seite der Universität zu finden.
Einige AStA-Referate sind wieder frei geworden bzw. noch gar nicht besetzt worden. Auf dieser Seite findet ihr alles rund um die noch offenen Positionen.
Hier kommt ihr zur aktuellen Ausgabe des Rektoratsforums, bei dem der studentische Prorektor, Hennis Herbst, unter anderem berichtet, dass die Proteste gegen die Kürzungen der Landesregierung gewirkt haben.
Ukraine:
Hilfsangebote: Auf dieser Uni-Webseite werden alle Unterstützungsangebote gesammelt. Unter anderem gibt es die Möglichkeit zum Spenden für das Ukraine-Stipendium.
Informationsangebote: Auf dieser Webseite der Uni werden außerdem Beiträge und Veranstaltungen zum Kontext des Angriffskriegesgegen die Ukraine laufend gesammelt. Hier findet ihr Literatur zu Hintergründen des Krieges Russlands gegen die Ukraine und zum Verhältnis zwischen beiden Staaten und Kulturen.
Die Universität Greifswald schließt sich der Stellungnahme der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit Nachdruck an und unterbricht alle wissenschaftlichen Kooperationen mit Russland. Weiterhin heißt es: „Wir verurteilen den vom russischen Präsidenten Vladimir Putin befohlenen Angriffskrieg auf das Schärfste und sind in großer Sorge um Kolleg*innen, Freund*innen und deren Familien.“
Corona:
Wie der Krisenstab mitteilte, findet das Wintersemester in Präsenz statt. Sowohl die Maskenpflicht, als auch die Abstandsregelung finden keine Anwendung mehr. Dennoch empfiehlt der Krisenstab weiterhin das Tragen von Masken.
Im Falle eines positiven Tests wird gebeten, freiwillig eine Meldung an den Krisenstab abzugeben, damit das Infektionsgeschehen an der Universität weiter nachverfolgt werden kann.
Es wurde ein Energie-Krisenstab gegründet, der die Planung für eventuelle Krisen-Szenarien übernimmt. Auf dieser Website der Uni und in diesem webmoritz.-Artikel findet ihr Informationen dazu.
Folgende Energiesparmaßnahmen werden von der Uni ergriffen:
Abschaltung der Außenbeleuchtung vieler Gebäude
Ausdehnung der Nachtabsenkung und Anpassung der Heizzeiten
Absenkung der Raumtemperatur auf 19°C in Büros, Laboren und Lernräumen
Anpassung der Klima- und Raumluftanlagen
Benennung von Energieverantwortlichen für einzelne Gebäude
Altigkeiten
Die alte UniApp wurde am 1. Juli abgeschaltet. Ersetzt wird sie durch die App „UniNow“. Diese ist im App Store und bei Google Play verfügbar.
Die Uni baut ein Beschwerde- und Konfliktmanagement auf. Mehr dazu findet ihr auf dieser Seite der Uni.
Seit dem 18.06.2022 sind die historischen Gewächshäuser im Botanischen Garten wieder geöffnet. Alle Informationen findet ihr auf dieser Website oder in diesem webmoritz.-Artikel.
Expert*innen des Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald und des Länderzentrums für Niederdeutsch in Bremen kooperieren, um das Lernen von Plattdeutsch zu stärken. Alles weitere zu dem Vorhaben lest ihr in dieser Medieninformation der Universität.
Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
In den Kunstwerkstätten starten die Offenen Ferienwerkstätten, die sich an alle Kinder ab 7 Jahren und Jugendlichen richten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Das vollständige Programm für diese Woche (06.02.-09.02.2023) könnt ihr auf der Webseite der Kunstwerkstätten einsehen.
Altigkeiten
Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei.
Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.
Veranstaltungen
Was?AC-Abschlussparty vom FSR Biochemie
Wann? Dienstag, 07.02.2023, 19 bis 2 Uhr
Wo? Studiclub Geographenkeller
Eintritt? 2€ (Erstis frei)
Was?Hörsaal – Nights of the students
Wann? Donnerstag, 09.02.2023, ab 22 Uhr
Wo? Bunker Greifswald
Eintritt? 5€ für Studierende
Was? se kids
Wann? Freitag, 10.02.2023, ab 23 Uhr
Wo? Club Rosa
Eintritt? 10€
Was läuft? Techno
Was? Abriss Night (P16)
Wann? Samstag, 11.02.2023, ab 22 Uhr
Wo? Bunker Greifswald
Eintritt? 10€
Was läuft? HipHop, Dance, Techno, Goa und Psy
Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!
Greifswald ist bunt, aber noch lange nicht bunt genug! Damit sich das ändert, erinnern uns die Aktionswochen vom 17.05. bis 04.06.2022 dieses Jahr erneut an die Bedeutsamkeit, Akzeptanz gegenüber Menschen mit alternativen Lebensstilen und Denkweisen und dadurch Vielfalt innerhalb der Gesellschaft zu fördern.
Greifswald bekennt Farbe
Wie immer starten die Tage der Akzeptanz in Greifswald auch in diesem Jahr wieder im Einklang mit dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit (IDAHOBIT*) am 17. Mai. Die vom Aktionsbündnis Queer in Greifswald e.V. organisierten Aktionswochen werden dann bis zum 04. Juni andauern und zielen darauf ab, die Gesellschaft für Akzeptanz gegenüber allen anders lebenden und liebenden Menschen zu sensibilisieren. Um dieses Vorhaben an jenen Tagen in ganz Greifswald sichtbar zu machen, werden verschiedene Gebäude in der Stadt, darunter auch das Rathaus, eine Regenbogenflagge hissen. Daneben wird eine Lichtinstallation an der Stadthalle ebenso für ein Farbenspiel während der nächtlichen Stunden sorgen.
Vielfältiges Veranstaltungsangebot
Mindestens genauso bunt wie Flaggen und Lichter an den Tagen der Akzeptanz sein werden, ist das euch gebotene Veranstaltungsprogramm dieser Aktionswochen. Ab 16 Uhr geht es am 17. Mai vor dem Rathaus mit Infoständen verschiedener Organisationen los. Nachdem zusammen mit Oberbürgermeister Stefan Fassbinder um 17 Uhr die Regenbogenflagge am Rathaus gehisst wurde, wird ab 19 Uhr eine Kundgebung auf dem Marktplatz stattfinden. Hieran wird sich erstmals in der Geschichte der Aktionswochen eine Regenbogenparade durch die Fußgängerzone bis zur Stadthalle anschließen.
Während der Tage der Akzeptanz könnt ihr euch zudem noch auf weitere Veranstaltungen freuen, die unter anderem in der Brasserie Hermann, der STRAZE, dem CDFZ, der St. Jacobi Kirche und dem BT Club stattfinden werden. Auf Instagram könnt ihr das bunte Geschehen nicht nur über das Profil des Aktionsbündnisses Queer in Greifswald e.V. verfolgen, sondern die Beiträge eurer Mitmenschen mit dem Hashtag #tagederakzeptanz auffinden oder eure Schnappschüsse selbst mit dem Hashtag versehen.
Laut und voll. Das ist das erste, was ich am Samstagabend bei der 2000er-Party in der neuen Mensa wahrnehme und das zieht sich so auch durch die Nacht. Die Musik schallt mir entgegen. Ich kenne das Lied nicht, aber alle um mich herum scheinen mitzusingen. Ich kann nicht mal den Text verstehen, fühle nur den Bass im Brustkorb vibrieren. Ein schönes Gefühl. Noch stehen wir ganz hinten und fangen langsam an mitzutanzen. Ich trete von einem Fuß auf den anderen, lasse die Arme schwingen und versuche mich irgendwie dem Tanzen der anderen anzupassen. Zu jeder Zeit ist mir bewusst, wie viele Menschen um mich herum sind, mir zugucken können und ich rede mir ein, dass es niemanden interessiert, wie gut oder schlecht ich tanze.
Ich bin 21 Jahre alt und war vorher noch nie auf einer richtigen Party, war noch nie feiern. Während der Online-Semester habe ich mich immer wieder beklagt, dass das Studieren auf das reine Lernen reduziert wurde. Vieles von dem, was man sich unter dem Studieren vorgestellt hat, ist weggefallen. Aber wie habe ich mir das Studium überhaupt vorgestellt? Welche Klischees sind wahr und auf welche habe ich überhaupt Lust? Feiern zu gehen ist definitiv ein Klischee, aber ich hätte nie gedacht, dass ich Lust dazu haben könnte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es mir Spaß machen würde, vor so vielen Leuten auf engem Raum und zu potenziell schlechter Musik zu tanzen. Konnte mir nicht vorstellen, dabei loslassen zu können und alle Hemmungen zu vergessen. Aber ich probiere gerne Neues und deshalb bin ich auch mit zwei Freundinnen zu der Party gegangen.
Die Schlange am Eingang ist lang. Wir sind eine Stunde nach Beginn der Party da. Von einer anderen Freundin weiß ich, dass es wohl eine ungeschriebene Regel gibt, nicht gleich zu Beginn einer Party aufzutauchen. Diese „Regel“ finde ich albern – soll man doch kommen, wann man will. Andere scheinen diese Regel allerdings auch zu kennen, denn die Schlange wird immer länger und bewegt sich nur langsam voran. Ich schätze die Geschwindigkeit auf einen Meter pro Minute. Vor und hinter uns wird schon fleißig getrunken. Je dichter wir an den Eingang kommen, desto mehr leere und kaputte Flaschen säumen den Weg. Viel Wodka, aber auch Saft und Cola sind dabei. Zwei Meter vor uns sehe ich, wie jemand ein Tetra Pak auf den Boden wirft. Bescheuert. Ein Mann läuft neben der Schlange entlang und sammelt Pfandflaschen ein, er macht heute bestimmt eine gute Ausbeute. Etwa eine Stunde nachdem wir uns angestellt haben, kommen wir an der Tür an. Es wird überprüft, dass sich alle bei der Luca-App eingecheckt haben und einen 2G-Status nachweisen können. Dann geht es weiter zur Kasse. Eine halbe Stunde später haben wir dann auch unsere Jacken an der Garderobe abgegeben und können endlich nach oben zur richtigen Party gehen.
Die Schlange ist lang und von teilweise kaputten Flaschen gesäumt.
Auf dem Weg die Treppe hoch wird die Musik immer lauter und es lässt sich schon erahnen, dass es voll und eng wird. Unmittelbar muss ich an Corona denken. Wie kann es sein, dass ich mir die ganze Zeit nur Sorgen gemacht habe, ob mir die Party wohl Spaß machen wird, nicht aber, ob eine Party unter diesen Umständen gerade überhaupt eine gute Idee ist? Ich kriege ein schlechtes Gewissen. Klar, wir sind hier alle geimpft oder genesen, aber infizieren können wir uns ja immer noch. Ich entscheide mich, trotzdem weiterzugehen, aber der Gedanke bleibt im Hinterkopf und ich hoffe einfach sehr, dass alles gut geht.
Dort, wo wir am Tag zuvor noch zu Mittag gegessen haben, sind zwei Bars und eine Bühne mit DJ und Lichtanlagen aufgebaut. Es ist kaum wiederzuerkennen. Wir stellen uns irgendwo in die Mitte zwischen die beiden Bars und beginnen zu tanzen. Es fühlt sich komisch an, hier einfach anzufangen sich zur Musik zu bewegen. Ich spüre den Bass im Brustkorb vibrieren, aber eine Melodie ist kaum auszumachen. Eine Freundin von mir sagt etwas, aber ich verstehe nichts. Die Musik ist einfach zu laut. Zudem liegt ein Summen von den ganzen anderen Stimmen im Raum, die versuchen sich schreiend zu unterhalten. Aber ich verstehe meine Freundinnen auch schreiend nicht. Ein komisches Gefühl, nicht miteinander reden zu können.
Wir bewegen uns weiter nach vorne in Richtung Bühne und an den Rand des Saals. Dort fühle ich mich wohler, denn dort sind nicht so viele Leute um uns herum. Ich stehe mit dem Rücken an der Fensterscheibe und kann somit den Saal gut überblicken. Überall wird getanzt. Aber es gibt auch viel Bewegung, dauernd wird versucht weiter nach vorne zu einer freien Stelle oder nach hinten zum Ausgang oder zur Bar zu kommen. Dauernd werden wir angerempelt, müssen aufhören zu tanzen, um jemanden durchzulassen oder werden sogar von irgendwelchen Typen angetanzt. Unangenehm. Ich bin so auf meine Umgebung fokussiert, dass ich mich kaum auf meine Freundinnen konzentrieren kann. Und gleichzeitig muss ich mich auch auf das Tanzen konzentrieren. Wie muss ich mich bewegen? Was sieht nicht zu komisch aus? Würde es überhaupt jemand merken, wenn ich schlecht tanze?
Es sind zu viele Eindrücke: die laute Musik, die bunten Lichter, die Menschenmasse. Aber trotzdem tanze ich auf dem bisschen freien Platz, den wir haben und versuche Spaß zu haben. Endlich kommen auch ein paar Lieder, die ich kenne, und ich singe lauthals mit, hoffe, dass meine Stimme in den anderen untergeht. Das bringt Spaß. Mit der Weile komme ich dann doch auch immer mehr ins Tanzen hinein, es fühlt sich nicht mehr ganz so komisch an wie zu Anfang. Ein Zeichen, dass ich immer mehr auf der Party ankomme. Ich mache mit, wenn der DJ ruft, wir sollen die Hände in die Luft heben oder anfangen zu springen. Aber ich kann nicht die ganze Zeit über einfach alles ausblenden und hemmungslos tanzen. Es bleibt immer ein Bewusstsein dafür, was um mich herum los ist und wie ich mich gerade bewege.
Die Party ist in vollem Gange.
Nach einer Stunde machen wir eine Pause und gehen kurz nach draußen. Es tut gut, aus dem warmen und stickigen Saal rauszukommen. Aber draußen ist es dann doch auch eher ernüchternd, da dort die Luft von Zigarettenrauch verhangen ist. Wir sehen einen Krankenwagen abfahren und kurz darauf kommt schon wieder ein neuer. Erschreckend ist das schon. Aber die Party geht weiter und man kann nur hoffen, dass es denjenigen, für die die Krankenwagen kommen mussten, schnell wieder besser geht.
Danach tanzen wir noch eine Weile weiter und ich freue mich über jedes Lied, das ich kenne. Sogar Let It Go aus Die Eiskönigin wird gespielt. Mit dem Lied habe ich gar nicht gerechnet. Aber nicht nur ich, sondern auch alle um mich herum singen lauthals mit. Wir stehen wieder am Rand des Saals am Fenster, aber diesmal stehe ich mit dem Rücken zur tanzenden Masse. Und auch da fühle ich mich jetzt wohl. Wieder müssen wir dauernd anderen ausweichen und stoßen mit wieder anderen zusammen. Ein Mann vom Sicherheitsdienst kommt an uns vorbei und ich sehe, wie er den Kopf leicht zur Musik bewegt. Zum Ende hin kenne ich wieder weniger Lieder, aber das macht nichts.
Als wir um halb drei gehen, bin ich zufrieden und froh, da gewesen zu sein, aber ein Partymensch werde ich wohl trotzdem nicht werden. Am liebsten tanze ich immer noch zuhause beim Kochen, in meinem ganz eigenen Tempo, unpassend zur Musik und mit so viel Platz wie ich möchte. Da kann ich dann auch besser loslassen und alles um mich herum vergessen (außer das Essen auf dem Herd natürlich).
Hier könnt ihr das aktuelle Video von moritz.tv sehen.
Beim Abspielen des Videos werden personenbezogene Daten zu YouTube übertragen. Weitere Informationen findest du in unseren Datenschutzhinweisen (Datenschutzerklärung | webmoritz.).