Campus-Kirmes: schön oder überteuert? Ein Rückblick

Campus-Kirmes: schön oder überteuert? Ein Rückblick

Vor etwas mehr als einem Jahr organisierte der AStA die Campus-Kirmes der Studierendenschaft. Auch ein Jahr später erregt das Thema die Hochschulpolitik. Kritisiert werden vor allem die Kosten in Höhe von 20.096,98€.

Eine Kirmes für die Uni: Das Programm in Kürze

Am 12. Juli 2024 fand auf dem Gelände des Instituts für Deutsche Philologie die Campus Kirmes statt, die zuvor auch in einem Artikel vom webmoritz. angekündigt wurde. Organisiert vom AStA sollte die Kirmes einen bunten „Nachmittag und Abend mit viel Musik“ bieten.

Auf der Bühne spielten mehrere Bands: zum Auftakt die UniBigBand, aber auch drei externe Musikgruppen. Am Nachmittag gab es außerdem Kirmesstände der Fachschaftsräte. Ab 18 Uhr wurden von den Studierendenclubs Trinkspiele angeboten. Zeitgleich präsentierte Professor Eckhard Schumacher (Lehrstuhlinhaber für Neuere Deutsche Literatur) ein Bühnenprogramm. Ab 19:30 Uhr spielten die drei Bands.

Für den abendlichen Programmteil mussten vor Ort Tickets erworben werden. Diese kosteten bis 18 Uhr fünf und danach acht Euro. Für den AStA beliefen sich die Kosten der Veranstaltung insgesamt auf rund 20.000 Euro, wie einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD im Landtag entnommen werden kann. Über den Hintergrund der Anfrage informiert ein weiterer webmoritz.-Artikel.

Die teuerste Studi–Veranstaltung des Jahres – Preis sorgt für Irritationen

Die Höhe der Kosten wurden im Nachhinein besonders vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), einem unionsnahen deutschen Studierendenverband, mehrfach kritisiert. In einer außerordentlichen StuPa-Sitzungen vom 01.04. merkten die unionsnahen RCDS-Mitglieder an, die Kirmes sei in ihren Augen kein erfolgreiches Projekt gewesen.

„Besucherzahl konnte diese Kosten auch nicht rechtfertigen“ – RCDS fordert „mehr Augenmaß“

Wir haben eine Anfrage an den RCDS geschickt, um ihm zu ermöglichen seine Position zu schildern. Auf webmoritz. Anfrage stellt die unionsnahe Hochschulgruppe zunächst klar, dass die finanzielle Förderung studentischer Kulturangebote durch den AStA grundsätzlich für positiv befunden wird. Die Kosten von rund 20.000 Euro seien dennoch zu hoch. Der AStA habe sich „personell und finanziell überlastet“, erklärte die Hochschulgruppe, die zum Veranstaltungszeitpunkt kein*e AStA-Referent*in stellte.

Der RCDS erklärt weiter, es seien nicht genügend Besuchende anwesend gewesen, um die Kosten zu rechtfertigen. In der Planungsphase und vorherigen StuPa-Sitzungen seien die hohen Kosten nicht zu „erkennen“ gewesen. Die nachträgliche Auswertung erscheine „zurückhaltend“.

Als Verbesserungsvorschlag empfiehlt die Hochschulgruppe dem AStA, vorhandene Projekte zu unterstützen statt neue zu initiieren. Die Förderung von Studierendenclubs und Feiern, die von FSRs organisiert werden, seien hierzu ein gutes Beispiel. Die prekäre Finanzierung anderer Projekte zum Ende des letzten Semesters sei kritisch gewesen. Als Grund sieht der RCDS hier die hohen Kosten der Campus-Kirmes. In Zukunft solle der AStA bei ähnlichen Projekten mehr „Augenmaß“ wahren. Unsere Frage, ob RCDS-Mitglieder bei der Campus-Kirmes anwesend waren, blieb unbeantwortet.

AStA in der Kritik – Viel Resonanz, wenig Echo

Um beide Seiten zu anzuhören, wollten wir vom AStA wissen, ob es ein Ziel bei der Veranstaltung der Kirmes gab. Hinsichtlich der Organisation interessierte uns, wie die Planung ablief, ob Probleme auftraten und ob es Vorwissen gab, auf welches der AStA zurückgreifen konnte.

Wir fragten außerdem an, wie viele Besuchende bei der Campus-Kirmes waren, wie sich die Kosten von 20.096,98 Euro zusammensetzten und ob auch Einnahmen generiert werden konnten. Wir fragten ferner, ob der AStA erwägt habe, studentische Musikpräsentationen einzubauen und wie er die Veranstaltung im Nachhinein betrachte.

Im StuPa wurde von Problemen während der Organisation in Bezug auf die Kommunikation mit dem Rektorat und städtische Auflagen gesprochen, auch dies behandelte die webmoritz. Anfrage. Des Weiteren wollten wir wissen, ob der AStA im Nachhinein Feedback erhalten habe und wie er damit umgehe. Zuletzt wollten wir wissen, ob Konsequenzen aus der Campus-Kirmes gezogen werden und ob es in Zukunft ähnliche Veranstaltungen geben wird. Der AStA teilte uns mit, dass er keine Antworten auf unsere Fragen geben möchte.

Da die Lesenden der Informationsseite zur Campus-Kirmes des AStA geduzt werden, ist davon auszugehen, dass die Campus-Kirmes primär oder ausschließlich an Studierende adressiert war. Der letzte Satz „Jeder kommt auf seine Kosten!“ legt nahe, dass ein möglichst breites Publikum an Studierenden angesprochen werden sollte.

Weil sich der aktuelle AStA nicht äußern wollte, haben wir darüber hinaus den ehemaligen AStA-Vorsitzenden Raphael, der während der Campus-Kirmes das Amt innehatte, um ein Statement gebeten. Auch diese Anfrage blieb unbeantwortet.

Fazit

Insgesamt gab es viel Kritik an der Veranstaltung. Kritisch sah der RCDS weniger die Veranstaltung an sich, sondern vor allem deren Kosten. Da der AStA uns kein Statement gegeben hat, können wir leider nicht sagen, was er von dieser Kritik hält. In einer späteren StuPa-Sitzung räumte ein AStA-Mitglied (Henry) ein, dass bereits Konsens zwischen StuPa und AStA bestehe, dass im Kontext der Campus-Kirmes Fehler gemacht wurden. Auch fand in diesem Jahr keine Campus-Kirmes statt.

Wenn ihr ebenfalls eine Meinung zur Campus-Kirmes habt, könnt ihr sie gerne in die Kommentare schreiben.

Beitragsbild: Adrian Siegler

True Crime Stadtführung in Greifswald: Auf den Spuren eines historischen Mordfalls

True Crime Stadtführung in Greifswald: Auf den Spuren eines historischen Mordfalls

Zwei Kindermorde, umstrittene Prozesse, ein bahnbrechender Bluttest: Die neue Greifswalder Krimi-Führung macht True Crime erlebbar.

Greifswald – Es ist ein milder Sommerabend. Das Licht der untergehenden Sonne taucht den Rubenowplatz in goldenes Licht. Vor dem Denkmal haben sich Menschen versammelt – neugierig, lauschend. Ein Mann tritt vor, in der Hand ein vergilbtes Foto, auf dem das alte Schwurgerichtsgebäude zu erkennen ist. Was folgt, klingt wie die Szene eines Krimis – ist aber passiert. Genau hier.

Zwei Kinder verschwinden auf Rügen beim Brombeerpflücken. Wenig später tauchen ihre Leichen auf – verstümmelt, und die Körperteile verstreut. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden: Dessen blutverschmierte Kleidung reicht den Ermittlern als Beweis. Doch der Beschuldigte hat eine Erklärung: Es handle sich gar nicht um Blut, sondern um sogenannte Tischlerbeize. Ein Mittel zum Einfärben von Holzflächen.

Die Ermittler zweifeln, und stehen vor einem großen Problem: Anfang des 20. Jahrhunderts konnte niemand nachweisen, ob es sich bei den dunklen Flecken wirklich um Blut handelte – geschweige denn um menschliches.

True-Crime mitten in Greifswald: Zwei Morde, eine Führung

An diesem Punkt der Geschichte, verlagert sich die Handlung nach Greifswald. Und heute – knapp 100 Jahre später – beginnt auch Fabian Kleinkes Krimi-Führung „Dem Täter auf der Spur“. Die einzigartige Stadtführung lädt jetzt dazu ein, einen spektakulären Kriminalfall aus der Zeit um die Jahrhundertwende hautnah zu erleben.

Die Tour führt vom Rubenow-Denkmal über die Domstraße bis zum alten Hygiene-Institut – vier Stationen, die alle eng mit dem Fall verknüpft sind. Kleinke erzählt dabei nicht nur, er rekonstruiert, erklärt, zeigt Originalfotos und archivierte Gebäudechroniken. Seine Tour ist keine klassische Stadtführung, sondern ein True-Crime-Fall im Stadtraum.

Im Interview mit den moritz.medien spricht Kleinke von seinem Anspruch, „Geschichte erfahrbar zu machen“ – über bloße Fakten hinaus. Seit über zehn Jahren lebt er in Greifswald, und doch sei es „faszinierend zu sehen, wie stark dieser Fall mit der Stadt verknüpft ist“. Als Tourguide für die dunkleren Kapitel des Heimathafens berichtet er davon, wie „hier in der Stadt“ einst Wegweisendes geschah – juristisch, wissenschaftlich und gesellschaftlich.

Was die Tour besonders macht, ist Kleinkes akribische Vorbereitung. Er hat Gebäudechroniken aus dem Stadtarchiv kopiert, historische Aufnahmen recherchiert, Fundstücke gesichtet. Alles bringt er mit zur Führung – zum Anfassen und Nachfühlen. „Ich will, dass Geschichte greifbar wird“, erklärt er. „Nicht als Faktentext – sondern als Erleben.“ Dass dabei auch Diskussionen entstehen, ist gewollt. „Oft bleiben die Leute nach der Führung noch stehen. Es ist spannend, was für Gespräche daraus entstehen.“

Im Interview erzählt Kleinke von seinen eigenen umfassenden Recherchen zu dem historischen Mordfall, der später vor dem Greifswalder Schwurgericht (s. Foto links) verhandelt wurde.

Dort ging es um weit mehr als Schuld oder Unschuld – es prallten ganze Welten aufeinander: Medizin gegen Jurisprudenz, Fortschritt gegen Dogma, Zweifel gegen Härte. Am Ende standen zwei Prozesse und zwei Todesurteile.

Das ist kein erfundener Krimi. Das ist passiert – hier, in diesen Straßen“

„Ich will, dass die Leute verstehen: Das ist kein erfundener Krimi. Das ist passiert – hier, in diesen Straßen“, sagt Kleinke. Auf seiner rund 45-minütigen Tour erzählt er nicht nur vom Mordfall selbst, sondern auch von den Orten, an denen sich die Geschichte entfaltet hat: von der Untersuchungshaft im Greifswalder Gefängnis, vom Streit zwischen Gutachtern und Staatsanwälten, und von einem Urteil, das sogar unter den Nationalsozialisten Bestand hatte – bis diese selbst das letzte Kapitel schrieben.

Die Geschichte endet bei einer Gedenktafel in Stralsund – und mit dem dunklen Kapitel des NS-Euthanasiewahns.

„Der Fall zeigt, wie stark ein Verbrechen ein System herausfordern kann“, so Kleinke. „Und wie tief die Spuren noch über 100 Jahre später reichen.“

Die Greifswalder Krimi-Tour läuft „solange es abends warm ist“

Ursprünglich handelte es sich bei Fabian Kleinkes Führung, um eine Art Sommerprojekt. Doch inzwischen ist „Dem Täter auf der Spur“ fester Bestandteil im Greifswalder Veranstaltungskalender – und Kleinke denkt noch nicht ans Aufhören: „Ich mache das, solange es abends warm ist“, erzählt er lachend. Termine gibt es über den Sommer hinweg regelmäßig, neue Daten werden laufend ergänzt.

Die nächste Tour findet am Mittwoch, 30. Juli um 18:30 Uhr und am Sonntag, 3. August um 15:30 Uhr statt.

Treffpunkt: Rubenow-Denkmal

Dauer: etwa eine Stunde

Kosten? 12 Euro regulär, 10 Euro für Studierende, Schüler und Azubis. Bezahlt wird vor Ort – bar oder per PayPal

Was passiert sonst?
Uni & Wissenschaft:
Geschichte der Virologie – Am Sonntag, den 3. August 2025, lädt der Naturerlebnispark Gristow (Wiesenweg 1A, Mesekenhagen) von 14:00 bis 17:00 Uhr zu einer wissenschaftlichen Führung durch die Geschichte der Virologie ein. Der Rundgang bietet Einblicke in historische Entwicklungen und zentrale Etappen der Virusforschung.

Region und Politik:
Fotoausstellung „Inhabited Spaces“ – Am 28.07.2025 zeigt eine Ausstellung eindrückliche Fotografien über das Leben in Gaza und dem Westjordanland. Eine künstlerische Auseinandersetzung mit politischen Realitäten und regionalen Konflikten.

Kultur & Sport:
KinoAufSegeln: THE RIDER – Am Samstag, den 2. August 2025, wird um 21:15 Uhr auf der Museumswerft der vielfach ausgezeichnete Film The Rider gezeigt. Das Open-Air-Kinoformat KinoAufSegeln verbindet großes Kino mit maritimer Atmosphäre. Direkt am Wasser, unter freiem Himmel.

Bild: Canva, Idee (Fabian Kleinke), KI-generiert, Konstantin Ochsenreiter (collage)

web.weekly vom 7. bis 13. Juli

web.weekly vom 7. bis 13. Juli

Was geht eigentlich ab in Greifswald? Ihr wollt etwas unternehmen, wisst aber nicht, was? Wir haben da was für euch! Ob kreative Workshops, spannende Vorträge oder faszinierende Ausstellungen – hier stellen wir euch jede Woche unsere Veranstaltungstipps rund um die Themen Uni und Wissenschaft, Politik und Region sowie Kultur und Sport vor.

Was bewegt die Atmosphäre? – und was bringt sie aus dem Gleichgewicht? Dr. Axel Kleidon vom Max-Planck-Institut erklärt anschaulich, wie Sonnenenergie, Temperaturunterschiede und globale Dynamiken zusammenspielen – mit aktuellem Blick auf den Klimawandel.

Wo? Alfried Krupp Wissenschaftskolleg

Wann? Dienstag, 8. Juli, 18:00 Uhr


Universität im Rathaus: Digitales Orgelmusikverzeichnis: Wie kann man hunderte Jahre alte Orgelmusik heute digital erschließen? Prof. Dr. Matthias Schneider stellt ein interdisziplinäres Forschungsprojekt vor, das Musikgeschichte, Datenbanken und kluge Suchlogik verbindet.

Wo? Rathaus

Wann? Montag, 7. Juli, 17:00 Uhr

Sei dabei, wenn die 1. außerdentliche Sitzung des Studierendenparlaments tagt.

Wann? Dienstag, 8. Juli, 20 Uhr c.t.

Wo? Hörsaal 2, ELP 6


HGWomen goes ländliche Räume: Ein Netzwerkabend für Frauen mit Ideen, die auch jenseits der Großstadt gründen wollen. In entspannter Atmosphäre geht’s um Austausch, Mutmachen und konkrete Tipps zur Selbstständigkeit im ländlichen Raum.

Wann? Mittwoch, 09. Juli, 17:00 Uhr

Wo? Festhof Schwedenschanze


Vernetzungstreffen für Engagement & Demokratie: Ob Verein, Klimagruppe oder Lokalpolitik: Wer sich engagiert, steht oft vor ähnlichen Herausforderungen. Dieses Treffen bringt Menschen aus der Region zusammen, die aktiv mitgestalten wollen – mit Raum für Diskussion, Planung und neue Allianzen.

Wann? Freitag, 12. Juli, 11:00 Uhr

Wo? STRAZE

Der König der Zäune – Theater: Ein satirisches Stück über Heimat, Grenzen und Identität. Mit bissigem Witz erzählt das Ensemble von kleinen Gartenzäunen und großen gesellschaftlichen Mauern – und davon, was uns trennt und verbindet.

Wann? Mittwoch, 10. Juli, 20:00 Uhr

Wo? Theaterwerft


No one in the world – Musical: Ein Musical über das Gefühl, allein zu sein – und darüber, wie viel Verbindung wir trotzdem brauchen. Mitreißende Musik und starke Stimmen machen diese Eigenproduktion der Musikschule Greifswald zu einem besonderen Sommerhighlight.

Wann? Freitag, 12. Juli, jeweils 19:30 Uhr

Wo? Stadthalle/Kaisersaal

web.weekly vom 7. bis 13. Juli

web.weekly vom 30.Juni bis 6. Juli

Was geht eigentlich ab in Greifswald? Ihr wollt etwas unternehmen, wisst aber nicht, was? Wir haben da was für euch! Ob kreative Workshops, spannende Vorträge oder faszinierende Ausstellungen – hier stellen wir euch jede Woche unsere Veranstaltungstipps rund um die Themen Uni und Wissenschaft, Politik und Region sowie Kultur und Sport vor.

Am Wochenende finden die Eldenaer Jazz Evenings statt. Genießt Sie „Das sanfte Jazzfestival des Nordens“ unter freiem Himmel! Zwei Abende mit jeweils drei Jazzgruppen versprechen eine stimmungsvolle Atmosphäre in historischer Kulisse

Wo? Klosterruine Eldena

Wann? Freitag, 4. Juli, und Samstag, 5. Juli 2025, jeweils Beginn um 19:00 Uhr

Tickets? Festivalpass: 46 €, Tageskarte je 28 € (22 € ermäßigt) – den Link findet ihr hier


Entfalten Sie Ihre künstlerische Seite beim Aktzeichnen mit Karin Wurlitzer! Dieser Workshop ist ideal für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene, die ihre Fähigkeiten im figürlichen Zeichnen erweitern möchten.

Wo? Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus

Wann? Samstag, 5. Juli 2025, um 10:00 Uhr

Tickets? 22 €, ermäßigt 20 €

Sei dabei, wenn die 5. ordentliche Sitzung des Studierendenparlament tagt. Es stehen wichtige AStA-Wahlen an. Erlebe, wie Entscheidungen debattiert werden, die deinen Studienalltag direkt beeinflussen. Diskutiere mit zu Themen wie digitalen Studierendenausweisen, studentischem Wohnraum, der Ausfinanzierung der Studierendenwerke oder der Versorgung mit Periodenprodukten.

Wann? Dienstag, 1. Juli, 20 Uhr

Wo? Hörsaal 2, am ELP 6


Meine Freiheit. Deine Freiheit – Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums: Tauchen Sie ein in sechs bewegende Biographien von Menschen, die im Nationalsozialismus Widerstand leisteten. Diese Ausstellung regt zum Nachdenken über Freiheit und Mut an und wird am Samstag zusätzlich durch eine Führung des Anne-Frank-Zentrums bereichert.

Wann? Die Ausstellung ist die ganze Woche verfügbar (z.B. Montag, 30. Juni 2025, Dienstag, 1. Juli 2025, Mittwoch, 2. Juli 2025, Donnerstag, 3. Juli 2025, Freitag, 4. Juli 2025, Samstag, 5. Juli 2025, Sonntag, 6. Juli 2025).

Eine spezielle Ausstellungsführung findet am Samstag, 5. Juli 2025, um 10:00 Uhr statt.

Wo? Jacobikirche

David d’Angers’ Goethebüste als Beitrag zur Völkerverständigung. Erfahren Sie in diesem fesselnden Fellow Lecture von Professor Dr. Gregor Wedekind, wie David d’Angers’ Goethebüste einen Beitrag zur Völkerverständigung leistete. Ein tiefgründiger Vortrag, der Kunst und internationale Beziehungen miteinander verbindet.

Wann? Montag, 30. Juni 2025, um 18:00 Uh

Wo? Alfried Krupp Wissenschaftskolleg


Zwei spannende Vorträge von Sarah-Matio Elangwe Milo und Dipl.-Pharm. Phillip Lübcke vom Helmholtz-Institut für One Health zu hochaktuellen Themen: klinische Überwachung in den afrikanischen Tropen und Antibiotikaresistenzen in der Ostsee. Wissenschaft zum Anfassen!

Wann? Mittwoch, 2. Juli 2025, um 18:00 Uhr

Wo? Alfried Krupp Wissenschaftskolleg

web.weekly vom 7. bis 13. Juli

web.weekly vom 23. bis 29. Juni

Was geht eigentlich ab in Greifswald? Ihr wollt etwas unternehmen, wisst aber nicht, was? Wir haben da was für euch! Ob kreative Workshops, spannende Vorträge oder faszinierende Ausstellungen – hier stellen wir euch jede Woche unsere Veranstaltungstipps rund um die Themen Uni und Wissenschaft, Politik und Region sowie Kultur und Sport vor.

Beim Sommer-Open-Air wird es romantisch. In der Streit von Pierre Carlet de Marivaux geht es um Lust und Liebe, Hingabe und Verrat. Bei kühler Sommerluft dreht es sich am längsten Tag des Jahres um die Frage, ob zuerst die Frauen oder Männer untreu wurden. Und spielt das überhaupt eine Rolle?

Wo? Klosterruine Eldena

Wann? Samstag, 19:30 Uhr

Tickets? Gibt es unter diesem Link


„Aus den Archiven: Mysteriös, Ungesehen, Verstaubt: Greifswalds antike Schätze“ heißt die nach wie vor bestaunbare Ausstellung in der zentralen Unibibliothek. Gezeigt werden seltene Gegenstände der Antike – und Einblicke in das wissenschaftliche Sammeln und Bewahren an der Universität, das sonst meist hinter verschlossenen Türen stattfindet. Mehr dazu findet ihr in diesem webmoritz-Artikel.

Wo? Zentrale Unibibliothek (Felix-Hausdorff-Straße 10)

Wann? Geöffnet während den regulären Öffnungszeiten, Führungen gibt es immer dienstags von 15-16 Uhr sowie samstags von 11-12 Uhr und von 13-14 Uhr.

Eintritt? Eintritt und Führungen sind kostenlos

Tauche ein in die Welt der Magie, Abenteuer und Fankultur! Die GreifFANcon verwandelt den Lohmeyer-Platz der Universität Greifswald in einen bunten Treffpunkt für alle, die Harry Potter, Naruto, Dungeons & Dragons und vieles mehr lieben. Ob du dich kreativ in Workshops austoben, spannende Panels besuchen oder einfach mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen möchtest – hier ist für jede*n etwas dabei. Pack dein Cosplay, schnapp dir Würfel oder Zauberstab und sei dabei, wenn Greifswalds erste Fan-Convention zum Leben erwacht.

Wann? Am Samstag von 10:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr

Wo? Auf dem Loeffler-Campus 


In dieser Woche findet wieder die jährliche Greifswalder Bachwoche statt. Im Jahre 1946 gegründet, ist das Festival Geistlicher Musik im Norden das älteste Musikfestival in Mecklenburg-Vorpommern und bietet zahlreiche Konzerte und weitere Veranstaltungen.

Wann? In der gesamten Woche finden Veranstaltungen statt.

Wo? Zum Veranstaltungskalender kommt ihr unter diesem Link.

Die Gesundheits- und Nachhaltigkeitstage finden statt, mit vielen spannenden Angeboten, wie eine Umtopf-Aktion und Zimmerpflanzenberatung, ein Bike Fitting und ein Moor Escape Room. Einen Überblick dazu findet ihr hier.

Wann? Dienstag, 10:30 – 16:00

Wo? Beitz-Platz


Was lehrt uns KI über Sprache und Gesellschaft? Diese Frage stellt sich Prof Dr. Noah Bubenhofer, und diskutiert Konzepte von Autorschaft, Verantwortung und Interaktion.

Wann? Mittwoch, 18 Uhr

Wo? Kruppkolleg


Das Meer, das verbindet, oder das Meer, das abgrenzt? Karolina May-Chu beschäftigt sich mit der Ostsee als fließende Grenze in deutschen und polnischen Narrativen des Kalten Kriegs.

Wann? Donnerstag, 18 Uhr

Wo? Rubenowstr 1, HS 1