Von der Politik im Plattenbau

Von der Politik im Plattenbau

Sie sind in fast jeder deutschen Stadt zu finden und genießen einen durchwachsenen Ruf. Plattenbauten und ihre Stellung in Gesellschaft, Kunst und Geschichte unter der Lupe.
Von: Meryem Kocabas

Jeder hat beim Wort Plattenbau ein Bild vor Augen. Irgendwo zwischen grauen Betonwiesen, Armut, Ostdeutschland und Ästhetik, versteckt sich eine Geschichte, die uns viel über Nachkriegsdeutschland erzählt. Ost wie West. Das Wort ›Plattenbau‹, bezeichnet umgangssprachlich aus Betonfertigteilen hergestellte Massenwohnkomplexe. Der Begriff ist selbst nicht unumstritten. Manche Stimmen aus Ostdeutschland plädieren aufgrund der negativen Konnotation für die Bezeichnung Neubau. Das Wort ›Platte‹ bezieht sich hier auf die fertigen Wand- und Deckenplatten, die auf Baustellen montiert werden können. Das damals neue und innovative Verfahren wurde vor allem in der DDR und anderen Ländern Osteuropas als Zeugnis einer positiven Zeitenwende gelobt. Im Westen gewann sie auch stetig an Bedeutung, wenngleich mit anderer Konnotation. Heutzutage werden Plattenbausiedlungen oft mit negativen Schlagzeilen assoziiert. Wie es dazu kam, dass die Platte heutzutage einen so schlechten Ruf bedient und was sie heute noch so relevant macht, bedarf einem Blick in die Vergangenheit.

Die Westplatte

Westdeutschland befand sich am Ende des Zweiten Weltkrieges in einer ebenso prekären Wohnlage wie die DDR. Die Bevölkerung wuchs rapide an und der Wohnraum fehlte. Auch viele westdeutsche Innenstädte wie beispielsweise jene in Köln wurden zerstört. Was zum Bevölkerungswachstum des Westens ebenfalls stark beitrug, waren die Wellen an Gastarbeiter*innen in den 70er Jahren, die die Demographie von Industrieorten wie dem Ruhrgebiet stark prägten. So wurden die meisten westdeutschen Plattenbauten weniger nach dem sozialistischen Ideal vom gemeinschaftlichen Wohnen gebaut, sondern als soziale Wohnprojekte für diejenigen, die im Zentrum der Stadt keinen Platz fanden. Später nannten gewisse Expert*innen westdeutsche Plattenbauten »Enklaven sozial Benachteiligter«. Besonders bekannte Beispiele sind das Märkische Viertel oder die Gropiusstadt in West-Berlin. Heute sind sie oft Schauplätze von Berichten über Gewalt und vermeintlich gescheiterter Integration.

Plattenbauviertel haben einen schlechten Ruf als angebliche ›Problemviertel‹, erleben eine starke Abwanderung und haben so mit hohen Leerstandsquoten zu kämpfen. Den schlechten Ruf haben Platten in Ost und West gemeinsam. Doch wie viel ist an den Aussagen und Überschriften tatsächlich dran? Die Berichte in Foren oder Videobeiträgen gehen auseinander, einige loben die Gemeinschaft unter Nachbar*innen – es herrscht eine unausgesprochene Verbundenheit gegen alle, die auf das Viertel herabschauen. Andere Stimmen bemängeln die sanierungsbedürftigen Gebäude, fühlen sich im Stich gelassen und wollen wegziehen. Ohne Kontext könnte es in den Berichten um Neuköllns ›Weiße Siedlung‹, oder Hohenschönhausen gehen.

Das Greifswalder ›Problemviertel‹

Greifswald ist von der größeren Debatte auch nicht ausgeschlossen. Das Plattenbauviertel Schönwalde fällt immer wieder in örtlichen Nachrichten mit negativen Schlagzeilen auf. Auch unter Studierenden kann der Ton gegenüber dem Wohnviertel verächtlich sein. Das Viertel am Rande der Stadt ist für manche fern vom romantisierten Bild der Hansestadt. Schönwalde und seine Geschichte sind ein Paradebeispiel für die Geschichte des deutschen Plattenbaus. Im Stadtteil wurden in den 1970er Jahren viele Plattenbauten errichtet, hauptsächlich für Arbeiter*innen und Angestellte der Großbetriebe wie im Kernkraftwerk Lubmin. Mit der Zeit wurden die Blöcke saniert und das Viertel mit Grünanlagen aufgewertet. So weit so Plattenbau. Trotzdem kommt man nicht um die negative Konnotation herum. Es lohnt sich, Schönwalde exemplarisch zu betrachten, um zu analysieren, wie viele Vorurteile über das vermeintliche Problemviertel wahr sind.

Um die Voreingenommenheit gegenüber dem Viertel zu verstehen, muss man sich vor Augen führen, mit welchen Anekdoten die Siedlung assoziiert wird. Die Berichterstattung der Ostsee-Zeitung verweist in mehreren Artikeln auf Gewalt, Vandalismus und Alkoholmissbrauch. Schönwalde wird als Brennpunkt dargestellt, in dem regelmäßig Einsätze stattfinden. Der NDR berichtet von der Perspektivlosigkeit junger Leute vermerkt mit Migrationshintergrund. Ein Bild, wie es auch in anderen Plattenbausiedlungen bekannt ist. Der Darstellung entgegen wirkt ein Forschungsbericht aus dem Jahre 2016 der Universität Greifswald. Dieser setzt sich mit Kriminalität und ihrer Wahrnehmung in verschiedenen Stadtteilen auseinander. Die Idee der Kriminalitätsfurcht wird vorgestellt, also die Angst eine Straftat mitzubekommen oder selbst Opfer zu werden. Diese soll in den Randvierteln Schönwalde I und II besonders hoch sein. Dabei liegen beide Stadtteile bei ihrer Kriminalitätsstatistik noch unter der Innenstadt. Vor allem Schönwalde II wird immer wieder als Gebiet mit Handlungsbedarf erwähnt. Die Probleme, so die Studie, wären aber auch teils dem Ruf zuzuschreiben. Was diesem Ruf nicht hilft, ist die schlechte Anbindung in Greifswald. Der selten fahrende öffentliche Verkehr macht es einfach, das Stadtviertel zu meiden. Infrastrukturelle Isolation ist ein Muster, das sich durch viele Plattenbausiedlungen und ärmere Viertel zieht. Das führt unter anderem dazu, dass sich eine Stadt in ihrer Demographie immer mehr aufteilt. Der Austausch zwischen der bürgerlichen Mitte und Arbeiter*innen schwindet und das Plattenbauviertel hat unter Studierenden ein niederes Ansehen.

Romantik und die Zukunft

Der Plattenbau hat auch in der Popkultur seinen Platz eingenommen. Er wird als eine Säule des Deutschraps beschrieben, Filme wie Sonne und Beton oder Goodbye Lenin sowie die Geschichten von Christiane F. und Co. festigen dieses Bild. Auch das Internet hat sein ästhetisches Auge auf die brutalistische Architektur am Rand vieler Städte geworfen. So findet man unter Suchwörtern wie ›Plattenbauromantik‹ unzählige Videos und Bilder, die versuchen, eine Faszination für die Gebäude darzustellen. Inwieweit diese ein Produkt von ›Problemvierteltourismus‹ sind, ist nicht immer erkennbar. Der Plattenbau ist vielleicht wieder cool geworden. Und handelt es sich nicht jetzt um die perfekte Zeit für die große Plattenbau-Renaissance? Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist in Groß- und Universitätsstädten besonders angespannt, da Material teuer und nur limitiert verfügbar ist. Man könnte fast denken, die Umstände, die den Plattenbau vor über 70 Jahren so attraktiv gemacht haben, sind heute immer noch da. Platten zu bauen, gehört mit zu den effizientesten und schnellsten Baumethoden und ein bisschen mehr Gemeinschaft würde uns doch guttun, oder?

So einfach ist das leider nicht. Laut einer Studie des WWF ist der für die Betonherstellung benötigte Zement für acht Prozent der globalen Treibhausemissionen verantwortlich, was die große Produktion von Platten zumindest nachhaltig fragwürdig macht. Nicht zu vergessen sind die Gründe, warum so viele Plattenbauviertel, Ost wie West, heute von Armut und vermeintlicher Kriminalität gebrandmarkt sind. Billig bauen ohne Geld und Pläne für Sanierungen. Marginalisierte Gruppen an den Rand der Stadt vertreiben ohne ausreichend Infrastruktur. Wer verspricht, dass sich die Geschichte nicht wiederholt? Der Plattenbau gehört nicht verteufelt, sein historischer Hintergrund wahrgenommen, aber auch nicht romantisiert.  Ob in Kunst oder Politik, heute über die Platte zu reden, wirft immer Themen von Armut, Ungleichheit und der Kluft zwischen Ost und West in den Raum. Diskussionen, die seit Jahrzehnten gehalten werden und so zeitlos sind wie die eindrucksvollen Betonriesen selbst.

Fotos: Jakub Weiner & Namid Joschko

Fridays for Future-Demonstration am 09.06. in Greifswald

Fridays for Future-Demonstration am 09.06. in Greifswald

Die Fridays for Future-Bewegung (FFF) demonstriert seit 2018 weltweit für mehr Klimaschutz. Die FFF-Ortsgruppe Greifswald ruft nun zu einer „Verkehrswendedemo“ auf, bei der mehr Berücksichtigung von Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen in der Verkehrsplanung gefordert wird. Start ist am Freitag, den 9. Juni um 16 Uhr an der Europakreuzung in Greifswald.

Dafür wird demonstriert

Weniger Raum für Parkplätze, Autos und Abgase, mehr Platz für Fahrräder, Fußgänger*innen, Gastronomie und all das, was keinen Motor hat.  Dazu eine Straßengestaltung, die mehr nachbarschaftliche Begegnung und eine höhere Aufenthaltsqualität versprechen soll. Das fordert die FFF-Ortsgruppe aus Greifswald in ihrem Aufruf zur Verkehrswendedemo. Sogenannte „Sommerstraßen“ mit mehr Begrünung, Verweilmöglichkeiten und vor allem ohne Autos sollen den gewünschten Effekt erzielen.

Umdenken nicht nur in Greifswald

Das Konzept ist keinesfalls eine Greifswalder Eigenkreation. Auch in Berlin wird mit den „autofreien Kiezen“ eine neue Gestaltung von öffentlichen Räumen in Angriff genommen. Prominentestes Beispiel ist wohl die Friedrichstraße, deren Status schon mehrmals zwischen autofreier und regulärer Straße gewechselt ist. Im noch größeren Stil wird das autofreie Konzept in Barcelona umgesetzt. Dort werden ganze Nachbarschaften zu sogenannten „Superblocks“ umgestaltet, in denen nur Lieferfahrzeuge und Anwohnende ihr Auto fahren dürfen. Der dazugewonnene Platz wird mit Beteiligung der Bürger*innen neu gestaltet.

Das Wichtigste auf einen Blick:
Was? Demonstration für Verkehrswende von Fridays for Future
Wann? Freitag, den 9. Juni um 16 Uhr
Wo? Start an der Europakreuzung Greifswald

Beitragsbild: NiklasPntk auf Pixabay

moritz.playlist – Vini Baby

moritz.playlist – Vini Baby

Musik – Töne mit Zusammenhang, oder gerne auch ohne. Im Prinzip systematischer Krach. Jede*r hat schon mal Musik gehört, aber was ist die Geschichte hinter den einzelnen Stücken, auch Lieder genannt, und womit verbinden wir sie? Was lösen sie in uns aus und wer hat sie erschaffen? webmoritz. lässt die Pantoffeln steppen, gibt vor, was angesagt ist und buddelt die versteckten Schätze aus. Unsere Auswahl landet in eurer moritz.playlist.

Habt ihr schon einmal von Vini Baby gehört? Nein? Nicht schlimm, denn das hat bisher kaum jemand. Auf Soundcloud hat sein meistgehörter Track gerade einmal 1.800 Plays, auf Youtube um die 2.000 Aufrufe. Ihr fragt euch bestimmt, warum ein bisher so unbekannter Künstler in der legendären moritz.playlist einen Platz bekommt. Ganz einfach: das Bauchgefühl des Autors ist der festen Überzeugung, dass der Berliner Rapper 2023 ziemlich steilgehen wird. Dieses Bauchgefühl manifestiert sich allein aus der heftigen Zuneigung, welche er dem Stil und den Texten des Künstlers gegenüber empfindet.

Vini Baby besitzt eine gute Beobachtungsgabe, sowie ein phantastisches Gespür für chillige Beats, welche in ihrer Lo-Fi-Ästhetik einen verdammt kühlen (im Sinne von „cool“) Vibe erzeugen. Wenn diese Lo-Fi-Beats mit der sonoren Stimme des Rappers vermischt werden, entsteht eine spannungsgeladene Melange, welche die Message des Künstlers erkennbar werden lässt.

Aber worin besteht diese Message? Lieder wie „Kiffer“ oder „Jedes Mal“ sind explizite Kritik an der Berliner Drogenkultur. In „Kiffer“ singt er aus der Perspektive einer Person, die versucht vom Gras loszukommen. Er schildert Entzugserscheinungen und kritisiert die Verherrlichung der Droge, beispielsweise mit einer Referenz zu Sammy Deluxe’s Song „Grüne Brille“, in welchem ebenfalls ein ambivalentes Verhältnis zu Weed erkennbar ist.

Vini Baby grenzt sich vom hemmungslosen Konsum, der um ihn herum stattfindet, ab. Er kritisiert in „Toilette #3“ die Gleichgültigkeit dieser Szene gegenüber Politik und Gesellschaft. Der Lieblingstrack des Autors – „Love in Berlin“ – schlägt in diesselbe Kerbe. Der Rapper erzählt einen Schwank aus seiner Berliner Datingerfahrung der tief blicken lässt. Die Frauen, mit denen er sich im Song trifft, sind typische Berlin-Klischees; sexuell freizügig, Partydrogen nicht abgeneigt und mit einem fragwürdigen Verständnis von gesellschaftlichem Engagement. Sie sind Menschen, die vom hedonistischen Sog Berlins mitgerissen wurden und so jegliche eigene Identität abgelegt haben. Vini Baby ist unterschwellig angewidert von dieser homogenen Berliner Partyidentität seiner Dates. Im Refrain fleht er beinahe: „Ich will doch nur einen Mensch, der mich liebt…“.

Vini Baby steht noch ganz am Anfang seiner Rapkarriere, aber das was er in den letzten Monaten abgeliefert hat, macht ihn zu einem der vielversprechendsten Cloud- und Consciuosrapper im deutschsprachigen Raum. Falls euer Interesse geweckt ist, dann schaut gerne mal bei unserer moritz.playlist vorbei. Dort findet ihr eine erlesene Auswahl der Künstler*innen, welche die Redaktion des webmoritz. bewegt.

Beitragsbild: Elsa Olofsson (Unsplash)

Buchrezension – (Fast) alles einfach erklärt von Niklas Kolorz

Buchrezension – (Fast) alles einfach erklärt von Niklas Kolorz

In seinem ersten Buch nimmt sich der Berliner Wissenschaftsjournalist vor, uns (fast) alles zu erklären und das auch noch einfach. Wie soll das denn gehen? Mit einem Titel, den sich am liebsten jedes Schullehrbuch aufs Cover schreiben würde, ist die Erwartungshaltung natürlich hoch. Ob ich aber enttäuscht oder überrascht wurde, erfahrt ihr jetzt.

„Das Leben ist zu kurz, um lange Vorworte zu lesen.“ So beginnt… nun ja, das Vorwort. Schnell wird klar – Kolorz ist sich der Mammutaufgabe, die er sich auferlegt hat, bewusst. Um so viele Infos auf den knapp 240 Seiten unterzubringen, müssen irgendwo Abstriche gemacht werden – auch wenn es nur das Vorwort ist. Über 10 Kapitel befasst sich das Buch mit (fast) allen Entdeckungen und Erkenntnissen, die in der Geschichte das ein oder andere Weltbild auf den Kopf gestellt haben. Geschichte ist hierbei genau das richtige Stichwort. Denn nicht nur der wissenschaftliche Aspekt wird einfach erklärt – sonst wäre es ja nur ein einfaches Lehrbuch. Ein (fast) noch größeres Augenmerk liegt auf den vielen kleinen Geschichten und Anekdoten, die erzählen, wie diese bahnbrechenden Erfindungen und Ideen überhaupt zustande kamen. Einige hätte man sich wirklich nicht ausdenken können, von vor der Nase weggeschnappten Nobelpreisen, über zufällige Funde von antiken Blechplatten und den sonderbaren Leben der größten Wissenschaftler*innen der Geschichte. Aber was heißt jetzt genau „(fast) alles“?

Anfangen tut das Buch ganz am Anfang. Also ganz, ganz am Anfang – um etwas genauer zu sein, vor (fast) 13,8 Milliarden Jahren (so alt schätzt die moderne Wissenschaft zumindest unser Universum). Vom Urknall aus geht es dann in die ersten holprigen Schritte der Astronomie, zu den ersten Weltbildern und dazu, wie Galileo, Kopernikus und Konsorten die mächtige Kirche in Frage stellten. Ob Newton wirklich ein Apfel auf den Kopf gefallen ist, wie Einstein und Marie Curie eine komplett neue Welt entdeckten und schließlich über Quantenphysik in die Wissenschaft der Gegenwart. Aber auch einen Ausblick in die Zukunft möchte uns Niklas Kolorz nicht verwehren. So drehen sich die letzten Kapitel um die Aussichten der Menschheit und die Klimakrise.

Hier eine Abbildung, die das Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“ darstellen soll.

Abgerundet wird diese kleine Zeitreise durch schöne
Illustrationen, die mal besondere Objekte oder Instrumente
zeigen, mal eine experimentelle Anordnung oder
eine Darstellung der Mondphasen oder des Sonnensystems.
Diese sind sehr niedlich und stilsicher gestaltet und untermalen
den Inhalt fantastisch.

Kann ich das Buch empfehlen, und wenn ja, an wen?

Zuerst sei gesagt: Ich hatte eine wirklich unterhaltsame Zeit mit dem Buch. Wenn ich es in einem Wort beschreiben müsste, dann ist es „kurzweilig“. Die einzelnen Kapitel haben eine fantastische Länge (ca. 20-30 Seiten), um häppchenweise vertilgt zu werden.
Entsprechend möchte ich das Buch gerne ausnahmslos weiterempfehlen, allerdings tue ich mich aus verschiedenen, kleineren Gründen etwas schwer dabei: Wer sich nicht für Naturwissenschaften begeistern kann, wird das höchstwahrscheinlich auch mit diesem Buch nicht ändern können. Das Buch richtet sich in seinem Stil ganz klar an eine jüngere Zielgruppe, ähnlich wie der TikTok-Content von Niklas Kolorz. Gleichzeitig setzt es dabei aber zumindest physikalisches Grundwissen der Oberstufe voraus – wobei auch diese Sachverhalte oft unkompliziert vermittelt werden.

Zusammenfassend: Wenn ihr Fans von Niklas Kolorz und seinem Content seid, werdet ihr auf keinen Fall enttäuscht werden. Und wenn euch – wie mir – Niklas Kolorz zuvor noch kein Begriff war, lohnt sich sicherlich ein Blick auf seinen TikTok-Kanal oder in einen seiner diversen Auftritte vor der Kamera beim ARD oder SWR. Dann könnt ihr ein Gefühl dafür bekommen, was euch erwartet oder ihr lasst euch einfach überraschen.

Das Buch ist, überall wo es Bücher gibt, zu einem Preis von 16,99€ erhältlich.

Hier sei erwähnt, dass der Droemer-Knaur-Verlag so freundlich war, uns ein Exemplar zu Rezensionszwecken zur Verfügung zu stellen.

Beitragsbild: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Komm mit und sei #unteilbar !

Komm mit und sei #unteilbar !

Immer nur gegen was demonstrieren muss nicht sein, am Samstag wird für den Zusammenhalt und Solidarität demonstriert und dazu aufgerufen. Die Demonstration unter dem Aufruf #UNTEILBAR wird am 13.10. in Berlin stattfinden. GrIStuF nimmt gerne alle Interessierte mit in die Hauptstadt.

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