Greifswalder "Vorentscheid" zum Deutschen Buchpreis 08

Wie in jedem Jahr wird auch dieses Jahr wieder der Deutsche Buchpreis 2008 auf der Frankfurter Buchmesse verliehen. Dieser Preis wird durch den Börsenverein des deutschen Buchhandels ausgelobt. Nach einer Presseinformation veranstaltet das Antiquariat Rose dazu  einen Greifswalder „Vorentscheid“.

Und so ist der Ablauf geplant:

  • 11. September: Vorstellung der 20 Titel der „Longlist“. Zeit: 20 Uhr.
  • 17. September: Entscheidung der Jury des Börsenvereins über die sechs Bücher der „Shortlist“
  • 9. Oktober: Verleihung des Greifswalder Bücherpreises an eine AutorIn und Vorstellung der sechs Bücher der „Shortlist“. Zeit: 20 Uhr.
  • 13. Oktober: Verleihung des Deutschen Buchpreises auf der Frankfurter Buchmesse.

Ort der Veranstaltung ist das Antiquariat Rose, Steinbeckerstraße 20.

Die „Longlist“ in alphabetischer Reihenfolge:

· Lukas Bärfuss: Hundert Tage (Wallstein, März 2008)
· Marcel Beyer: Kaltenburg (Suhrkamp, März 2008)
· Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (Suhrkamp, September 2008)
· Karen Duve: Taxi (Eichborn Berlin, Mai 2008)
· Sherko Fatah: Das dunkle Schiff (Jung und Jung, Februar 2008

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Olga Flor: Kollateralschaden (Zsolnay, Juli 2008)
· Norbert Gstrein: Die Winter im Süden (Hanser , August 2008)
· Peter Handke: Die morawische Nacht (Suhrkamp, Januar 2008)
· Iris Hanika: Treffen sich zwei (Droschl, Januar 2008)
· Martin Kluger: Der Vogel, der spazieren ging (DuMont, Februar 2008)
· Judith Kuckart: Die Verdächtige (DuMont, August 2008)
· Rolf Lappert: Nach Hause schwimmen (Hanser, Februar 2008)
· Norbert Niemann: Willkommen neue Träume (Hanser, August 2008)
· Karl-Heinz Ott: Ob wir wollen oder nicht (Hoffmann und Campe, August 2008)
· Hans Pleschinski: Ludwigshöhe (C. H. Beck, August 2008)
· Ingo Schulze: Adam und Evelyn (Berlin Verlag, August 2008)
· Uwe Tellkamp: Der Turm (Suhrkamp, September 2008)
· Uwe Timm: Halbschatten (Kiepenheuer & Witsch, August 2008)
· Martin Walser: Ein liebender Mann (Rowohlt, März 2008)
· Feridun Zaimoglu: Liebesbrand (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2008)

Mehr Infos unter www.deutscher-buchpreis.de

Fraglich ist derweil, warum die Begriffswahl auf „Shortlist“ bzw. „Longlist“ fiel. Man darf gespannt sein, ob die Jury des Börsenvereins die AutorIn des Greifswalder Bücherpreises mit den Worten ankündigt: „And the winner of the Greifswalder Bücherpreis ist…“?

Wir werden weiter darüber berichten.

*Update*: Der österreichische Schriftsteller Peter Handke verzichtet auf seine Nominierung. Der Grund dafür ist, dass er jüngeren Schriftstellern eine Chance geben will.

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Batman 2: Vom edlen Ritter

Über Moral und Menschlichkeit in Christopher Nolans „The Dark Knight“

Das, was einen Menschen zu einem Individuum, zu einer Persönlichkeit werden lässt, ist sein Gesicht. Im Gesicht eines Menschen erkennen wir, wer er ist und wie er ist – oder zumindest vorgibt zu sein. Um sich von jener Individualität loslösen zu können, greift der Mensch seit prähistorischen Zeiten zu einem Hilfsmittel: Der Maske.

Im antiken Drama waren es die Masken, die die Stereotypen von „Komödie“ und „Tragödie“ kennzeichneten. Doch bereits damals war es der undifferenzierte Grenzbereich zwischen beiden Extremen, der die Gemüter der Zuschauer am meisten bewegte. Die Fratze des Clowns war trotz ihrer Komik stets von tragischer Melancholie bis hin zu garstiger Boshaftigkeit geprägt.

Ein derartiger „Grenzgänger“ ist nun auch in den deutschen Kinos zu sehen. Die große Aufmerksamkeit, die der Figur des „Jokers“ in „The Dark Knight“, dem zweitem „Batman“-Film unter der Regie von Christopher Nolan, zuteil wird, ist sicher dem tragischen Tod des Darstellers Heath Ledger (1979-2008) geschuldet. Dass sich in der grotesk entstellten Mimik des exzentrischen Comic-Charakters bei genauerer Betrachtung das junge Gesicht des sympathisch-vielseitigen Australiers verbirgt, der sich in der Öffentlichkeit – wie beispielsweise bei Berlinale 2006 – so unkompliziert und natürlich gab, verschafft den Leinwandbildern eine emotionale Tiefe, welche die bereits intendierte Komplexität erheblich weiter steigert. (mehr …)

Filmpremiere „Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers“

Heute startet offiziell das neue Action-Abenteuer „Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers“ in den deutschen Kinos. Webmoritz hat sich den Film für Euch bereits angesehen und sagt Euch, ob sich der Gang ins Kino lohnt.

Die Story:

Die Geschichte beginnt ca. 200 v. Chr.: Der unbarmherzige chinesische Kaiser Qin (Jet Li) hat alle seine Feinde besiegt und ein Großreich erschaffen. Als sich das Ende seines Lebens nähert, versucht Qin dem Tod zu entrinnen, indem er die Hexe Zi Yuan (Michelle Yeoh) dazu auffordert, ihm ewiges Leben zu verleihen. Doch Zi Yuan weiß, wie durchtrieben und unbarmherzig Kaiser Qin ist und belegt ihn und seine Armee mit einem Fluch. Sie werden in Terrakotta-Statuen verwandelt und müssen so bis in alle Ewigkeit verharren. Sollte der Fluch jemals gebrochen werden, wären Qin und seine Armee jedoch unverwundbar und würden die Welt unterjochen.

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs: der Sohn des Archäologen-Paares Rick (Brendan Fraser) und Evelyn (Maria Bello) O‘Connel – Alex O’Connell (Luke Ford) – ist in die Fußstapfen seiner Eltern getreten und findet das Grabmal von Kaiser Qin. Durch eine ungünstige Verkettung von Umständen wird der Fluch, der auf dem Kaiser lastet, gebrochen und Alex, Rick, Evelyn und ihr Bruder Jonathan (John Hannah) haben alle Hände voll zu tun, um den Kaiser und seine Mumien-Armee von der Weltherrschaft abzuhalten und sie ein für alle Mal zu töten… (mehr …)

Hörspielinsel in der Fußgängerzone

Noch bis zum 8. August können Interessierte sich in den Schneewinter 1978/79 hineinversetzen. Während der Öffnungszeiten der Stadtinformation können Besucher im Strandkorb Platz nehmen und die Hörinstallation auf sich wirken lassen. Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kernkraftwerks „Bruno Leuschner“.

Durch die Kopfhörer im Strandkorb sind künstlerisch bearbeitete Ausschnitte von Interviews mit Zeitzeugen, historische Zeitungsartikel, Auszüge von Betriebstagebüchern und private Erinnerungen zu hören.

Der Strandkorb ist Teil der Veranstaltungsreihe KlubReaktor und bildet den Auftakt zur Inszenierung „Schicht C – Eine Stadt und die Energie“ , die am 2. Oktober im Theater Vorpommern Premiere hat. Das Projekt ist eine Koproduktion des Theaters Vorpommern und lunatiks produktion, sowie in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald.

Kreative Skater

Skateboard-Videos sind im Normalfall relativ langweilig. Zu dumpf-dröhnigem HipHop drehen (meist amerikanische) Jugendliche ihre Pirouetten. Das ist beim Zuschauen ein kurzweiliges Vergnügen, erschöpft sich aber nach wenigen Minuten. Nun gibt es aber auch in Greifswald Jugendliche, die sowohl skaten als auch filmen. Ebensolche haben ein kleines Filmchen veröffentlicht, dass weder durch Goldkettenmusik, noch durch sportbegeisternde Langeweile negativ auffällt. Es ist wirklich humorvoll und mit Liebe zum Detail gestaltet.


Auch die Ostsee-Zeitung hat das Video aufgegriffen. Am vergangenen Mittwoch erschien darüber ein Artikel von Anke Lübbert, den ich der Vollständigkeit wegen hier ausstellen möchte.

mind the gap

[Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung von Fleischervorstadt Blog übernommen.]

eWiG-rocken – das Festival von Studenten für Studenten

Vom 15. bis 17. August findet in Prora auf Rügen ein Musikfestival direkt am Ostseestrand statt. Am Start werden Bands sein wie 4Lyn, Ohrbooten, Jennifer Rostock oder Mission to Mars.

Zum Open Air am Meer wird eine Zuschauerzahl von 5000 Menschen erwartet und für die Menge wird einiges geboten. Das Campinggelände, mit eigenen Duschen ausgestattet, grenzt direkt an das Festivalgelände. Auf dem Gelände des Festival selbst, das nur der Küstenschutzwaldstreifen von der Ostsee trennt, gibt es, neben Musik, auch Beachvolleyball- und Beachsoccerturniere und einen Hochseilgarten. Neben Rockmusik wird auch in einem Festzelt Minimal und Techno aufgelegt. Es stehen Djs zur Verfügung wie Martin Menzel, Maxweedhard oder Peter & Der Wolf.

Wer jetzt Blut geleckt hat für den sind Tickets im VVK für nur 21,50 Euro, inklusive Zeltplatz, zu erwerben.

Info: Zur Ticketbestellung findet hier Links auf der Seite www.ewig-rocken.de und natürlich auch den Anfahrtsweg.

Fotoquelle: Schwammmkopf