Buchrezension: „Arc of a Scythe – Vermächtnis der Ältesten“

Buchrezension: „Arc of a Scythe – Vermächtnis der Ältesten“

Neal Shusterman verführt Leser*innen in einer fantastischen Science-Fiction-Welt, die einer Utopie so nah kommt, wie kaum eine andere in seiner „Arc of a Scythe“ Reihe. „Das Vermächtnis der Ältesten“ schließt die Reihe ab und wurde von uns kritisch unter die Lupe genommen.

Die Reihe erzählt die Geschichte von Citra Terranova und Rowan Scythe Luzifer, die in unserer zukünftigen Welt leben und die von einer künstlichen Intelligenz, dem Thunderhead, regiert wird. Wer jetzt denkt, dass dieser den Konflikt auslöst, befindet sich auf dem Holzweg. Der Thunderhead handelt so perfekt, dass der Tod ausgelöscht wurde. Stattdessen wurde das Scythetum eingeführt, die Bürger*innen „nachlesen“ sollen, um eine Überbevölkerung zu vermeiden. Citra und Rowan werden beide ausgewählt, Scythes zu werden. Dabei finden sie sich auf unterschiedlichen Seiten wieder, da Rowan von Scythe Robert Goddard ausgebildet wird, der das Scythetum an sich reißen will.

Citra Terranova nimmt ihre neue Rolle als Scythe Anastasia an. Rowan stellt sich als Scythe Luzifer gegen das System. Die beiden entwickeln sich zu Schlüsselfiguren in dem Kampf darum, die augenscheinlich perfekte Welt zu verändern.

Nachdem der Autor völlig vergessen hat, dass Scythe Anastasia und Scythe Luzifer die Protagonist*innen der Reihe sind, fällt es ihm schließlich nach 100 Seiten doch wieder ein. Dabei konnte ich noch nie so gut die Anmerkung des Lektors hören, diese auf Seite 100 vorzuziehen. Genauso wie man den Protest des Autors hören konnte, dass es die ganze zeitliche Abfolge durcheinander bringt. Das ist definitiv ein Versuch, die Leser*innen zu verwirren.

Denn das tut es. Sehr.

Am schlimmsten trifft es die erste Hälfte des Buches, in der man wild durch die Zeiten springt, sodass man als Leser*in nur hoffen kann, die richtige Reihenfolge der Ereignisse erraten zu können. Genauso wie man hofft, sich zwischen all den Charakteren wieder zurechtzufinden.

Kann man sich überhaupt einen ordentlichen Autor nennen, wenn man nicht mindestens 25 verschiedene Perspektiven beschreibt?

Für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben: Nein, diese Zahl ist nicht übertrieben. Das webmoritz. Team hat natürlich keinerlei Kosten und Mühen gescheut, aufzulisten, durch wessen Augen man sehen darf:

  1. Citra Terranova/ Scythe Anastasia
  2. Rowan /Scythe Luzifer
  3. Scythe Robert Goddard
  4. Scythe Faraday
  5. Scythe Rand
  6. Scythe Constantine
  7. Scythe Jim Morrison
  8. Greyson Tollinger
  9. Thunderhead
  10. Kurat Mendoza
  11. Jerico Soberanis
  12. Scythe Possuelo,
  13. Scythe Tenkamenin
  14. Scythe Alighieri
  15. Loriana Barchok
  16. Cirrus
  17. Tyger
  18. Munira
  19. Astrid
  20. Ezra Van Otterloo

Selbstverständlich kommen noch ein paar random Hafenmeister, Feuerwehrleute, Schweißer, Tonisten, Zischer, Techniker und Bauarbeiter dazu. Wo würden wir denn sonst hinkommen?

Das Buch erzählt nun den finalen Kampf gegen Robert Goddard, der seine Schreckensherrschaft nach dem Untergang Eduras begann. Neal Shusterman ist dabei der erste Autor, der es schafft, den gewaltfreiesten, gewaltigsten Kampf ohne eigentlichen Kampf zu haben, aber irgendwie doch. Es ist hochgradig faszinierend.

Die meiste Zeit befinden sich alle Protagonist*innen auf der Flucht, in Verstecken oder versuchen sogar, Leute davon abzuhalten, Robert Goddard zu bekämpfen. Dieser spaltet in der Abwesenheit von Scythe Anastasia und Sycthe Luzifer die Gesellschaft, indem er Wörterbücher umschreibt. Nein, das ist kein Witz. Das passiert. Wirklich. Dies erlaubt es ihm, religiöse Gruppen zu jagen, wobei besonders schöne Menschen als geschützte Gruppe zählen. Und da sag noch einmal einer pretty privilege existiert nicht…

Sycthe Luzifer hingegen macht nichts anderes, als zu existieren. Es beginnt damit, dass er gerettet, von A nach B gebracht, eingesperrt und gerettet wird – in einer Endlosschleife. Solange er nicht mit seiner Mutter sprechen muss, ist ihm dies sehr recht.

Knapp die Hälfte der wichtigen Personen beschließt, dass sie keine Lust auf Massenmorde haben. Urlaub auf einer tropischen Insel klingt doch viel besser. Dafür lassen sie sich vom Thunderhead auch extra ein Resort und ein paar andere Gebäude bauen.

Scythe Anastasia lernt derweil, dass es mehr als nur Katzenvideos im Internet – ich meine natürlich Thunderhead – gibt und teilt diese bahnbrechende Erkenntnis mit der Menschheit. Die gesamte Welt ist so schockiert, dass sie diese am liebsten verlassen würde, begnügt sich aber mit einer Rebellion. Die Tatsache, dass Robert Goddard das Wörterbuch geändert hat und ein Leben vor seinem Amt als Scythe hatte, sind einfach zu viel. Gut, seine Verbrechen an der Menschheit und Massenmorde haben vielleicht auch etwas damit zu tun.

Nah, ausschlaggebend waren die Videobotschaften von Scythe Anastasia.

Die Reihe findet ein wundervolles und auch unerwartetes Ende, das die Vielschichtigkeit des Lebens sowie die Komplexität der Romane widerspiegelt.

Ganz besonders das letzte Buch der Reihe zeigt auf, wie viele Gedanken sich Neal Shusterman bereits vor dem Schreiben des ersten Teils gemacht haben muss. Alleine die Namen sind wahrlich auf die Geschichte maßgeschneidert. Auch fand ich Jerico Soberanis einen sehr interessanten neuen Charakter. Die Tatsache, dass Jerico Soberanis Geschlecht nie direkt genannt wurde, hat die Gender-Fluidität des Charakters besonders hervorgehoben. Ich hatte mich beim Lesen bereits darauf vorbereitet, sehr viele offene Fragen bezüglich des Konzeptes dahinter zu haben. Die Antworten dazu wurden allerdings vorbildlich in die Geschichte integriert. Obwohl es in dem Buch um religiöse Verfolgung und Massenmorde geht, ist es doch Jerico als Charakter, der den Stoff aus Albträumen erleben musste.

Allerdings das Buch besonders zu Beginn recht verwirrend aufgrund der hohen Anzahl an Charakteren und verschiedenen Zeitsträngen, die durcheinander laufen. Neal Shusterman hat versucht, diese Übergänge leichter für die Lesenden zu gestalten, indem ein Kapitelende oftmals mit der Erwähnung der Person, um die sich das folgende Kapitel dreht, endet. Man kann die Mühe und die Gedanken dahinter erkennen, aber dieser Trick funktioniert nur ein paar Mal und nicht 600 Seiten lang.

Der größte Kritikpunkt an dem Buch sind bedauerlicherweise die beiden Protagonist*innen: Scythe Anastasia und Scythe Luzifer. Die beiden fallen dem Indiana-Jones-Effekt zum Opfer.

Unglücklicherweise sind beide in diesem letzten Buch absolut unnötig. Die Story hätte genauso geendet, wenn die beiden nicht aus den Ruinen geborgen worden wären. Der Antagonist hatte bereits die halbe Welt gegen sich, bevor die beiden geborgen wurden. Die Tatsache, dass er Edura zerstört hat, hat keinen interessiert.

Ebenso hat Scythe Anastasia die Informationen innerhalb des Thunderheads nicht als erste gefunden. Sie waren bereits bekannt. Anastasia hat sie nur verbreitet. Wie jede*r andere es auch gekonnt hätte. Es ist prinzipiell verwunderlich, wie dies so lange geheim bleiben konnte. Ohne sie wäre der Höhepunkt des Buches weitaus friedlicher verlaufen. Ihre Kleidung trägt mehr zu der Geschichte bei als Scythe Anastasia.

Scythe Luzifer war das ganze Buch eigentlich nur da. Seine Fähigkeit, knapp 60 Kilo tragen zu können, stach positiv hervor.

Die Passivität der Charaktere zieht sich zwar durch das Buch, mit Ausnahme von dem Thunderhead und Robert Goddard, was anderen Charakteren die Möglichkeit gab zu strahlen.

Die „Arc of a Scythe” Reihe von Neal Shusterman ist dementsprechend durch die Komplexität der Handlung, Welt und Charaktere sehr empfehlenswert. Das Ende war unerwartet und durch seine Vielschichtigkeit positiv abweichend von einem Standardende.

Ohne schlechtes Gewissen kann „Arc of a Scythe“ weiterempfohlen werden.

Beitragsbild: Astrid Wiebke Pley

web.woche 16. Januar bis 22. Januar

web.woche 16. Januar bis 22. Januar

Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.

von Maret Becker, Lilly Biedermann, Juli Böhm und Nina Jungierek

 

Veranstaltungen

  • Was? Jazz Jam Session
  • Wann? Freitag, 20.01.2023, 20 Uhr
  • Wo? Brasserie Hermann
  • Eintritt? frei

 Neuigkeiten

Altigkeiten

Veranstaltungen

  • Was? Reparatur-Café
  • Wann? Montag, 16.01.2023, 16 Uhr bis 19 Uhr
  • Wo? STRAZE

  • Was? Bücherbasar
  • Wann? Dienstag, 17.01.2023, 15 Uhr
  • Wo? Caspar-David-Friedrich-Zentrum

  • Was? Wieck-Führung und der Ryck von unten
  • Wann? Mittwoch, 18.01.2023, 10:30 Uhr
  • Wo? historische Klappbrücke in Wieck (am Wärterhäuschen)
  • Eintritt? 8,00 Euro, ermäßigt 6,00 Euro
  • Anmeldung? in der Greifswald-Information; E-Mail: buchen@greifswald-marketing.de; Tel.: (03834) 85361380

  • Was? Interkulturelles Café
  • Wann? Mittwoch, 18.01.2023, 16 Uhr bis 18 Uhr
  • Wo? Sozio-kulturelles Zentrum St. Spiritus

  • Was? Netzwerk-Café
  • Wann? Donnerstag, 19.01.2023, 16 Uhr bis 19 Uhr
  • Wo? STRAZECafé

  • Was? Kulinarischer Rundgang
  • Wann? Freitag, 20.01.2023, 16 Uhr bis 18 Uhr
  • Wo? Greifswald-Information
  • Preis? 35,00 € pro Person
  • Anmeldung? Tel. 03834/85361380

  • Was? Sonntagsbücherflohmarkt
  • Wann? Sonntag, 22.01.2023, 13 Uhr bis 16 Uhr
  • Wo? Bücherfreunde Greifswald e.V. (Spiegelsdorfer Wende, Haus 1)

Neuigkeiten

  • Falls ihr euch noch erinnert, vor kurzem konnte an einer Befragung zur Zukunft des Deponieberges in Greifswald teilgenommen werden. Nun liegen die vorläufigen Ergebnisse vor. Bekannt wurde schon, dass über 95 Prozent sich für den Erhalt der Deponie als künstliche Erhebung aussprachen. Zudem gibt es den sehr starken Wunsch, die Deponie öffentlich zu nutzen, unter anderem als Picknickplatz, für den Sport, als Rodelberg, Spielplatz oder für Veranstaltungen. Viele können sich die Deponie auch als Ort für die Umweltbildung, unter anderem für Schulklassen, vorstellen.

Altigkeiten

  • Auch die Stadt Greifswald bleibt nicht von den Energiesparmaßnahmen verschont. Allerdings wird es wohl schwer werden mit dem Sparen, weil die Stadt anscheinend schon zuvor viele Energiesparmaßnahmen eingeführt hat. Der Oberbürgermeister Stefan Fassbinder meint: ,,Um tatsächlich merklich den Gas- und Stromverbrauch zu reduzieren, kommen wir deshalb um vorübergehende Schließungen von Einrichtungen nicht herum. Aufgrund dessen wurde entschieden, dass die Sporthallen und kulturellen Einrichtungen, wie die Stadtbibliothek, das sozio-kulturelle Zentrum St. Spiritus sowie das Stadtarchiv in den Weihnachtsschulferien geschlossen bleiben.“ Der Weihnachtsmarkt soll trotzdem stattfinden, allerdings mit einem reduzierten Beleuchtungskonzept.
  • Kannst du dich noch an die Radstation am Bahnhof erinnern? Dort kannst du dein Fahrrad nun günstiger abstellen. So kostet ein Stellplatz in der Sammelgarage ab sofort nur noch 50 Cent statt eines Euros, für eine Woche zahlt man nur noch 3 Euro, für einen Monat 6 Euro (bislang 15 €) und für das ganze Jahr 50 Euro (bislang 130 €). Der Grund für die Vergünstigung sei, dass damit die Akzeptanz und die Auslastung der Radstation deutlich erhöht werden sollen, die bisher unter den Erwartungen lag.
  • Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
  • In Greifswald wurde das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Seit dem 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr auf hier aufgelistet.

  • Was? Sitzung des Medienausschusses
  • Wann? Montag, 16.01.2023, 17:15 Uhr
  • Wo? Seminarraum 3.28, Ernst-Lohmeyer-Platz 3
  • Was wird besprochen? Es geht neben Berichten und Feedback zum moritz.tv, moritz.magazin und webmoritz., auch um Änderungswünsche der Kommunikation zwischen Medien und Medienausschuss.

  • Was? Ordentliche AStA-Sitzung
  • Wann? Montag, 16.01.2023, 20:15 Uhr
  • Wo? AStA-Konferenzraum
  • Was wird besprochen? Es geht unter anderem um eine Musikanlage und um das Studierendenportal.

  • Was? Sitzung des Akademischen Senats
  • Wann? Mittwoch,18.01.2023, 13:30 Uhr
  • Wo? Konferenzsaal, Domstraße 11 oder online über BigBlueButten im „Moodlekurs Senatssitzung – Hochschulöffentlicher Teil“
  • Was wird besprochen? Unter anderem werden die Prorektor*innen gewählt. Die Vorstellung der Kandidat*innen findet im Voraus ab 13 Uhr statt.

  • Was? Kommunikation als Beruf – Dialog mit Absolventinnen und Absolventen der Kommunikationswissenschaft in Greifswald
  • Wann? Donnerstag, 19.01.2023, 18:15 Uhr
  • Wo? online über BigBlueButton im Moodlekurs „AlumniKowi“

Neuigkeiten

  • Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.

Hochschulpolitik und Universitäres:

  • Die vorläufigen Ergebnisse der Gremienwahlen sind da! In diesen Artikeln des webmoritz. sind die Ergebnisse der Wahlen des Studierendenparlaments, der Fachschaftsräte und des Senats und der Fakultätsräte zu finden. Ansonsten sind die Ergebnisse der Wahlen für die studentischen Gremien auch auf dieser Seite des Studierendenportals zu finden und die Ergebnisse der Wahlen für die akademischen Gremien sind auf dieser Seite der Universität zu finden.
  • Bis zum 19. Jannuar 2023 kann noch an der Umfrage zur Familienfreundlichkeit der Uni teilgenommen werden. Diese richtet sich an alle Studierenden und Mitarbeitenden an der Uni Greifswald.
  • Die Uni baut ein Beschwerde- und Konfliktmanagement auf. Mehr dazu findet ihr auf dieser Seite der Uni.
  • Vom 9. bis 22.01.2023 finden die Wellbeing-Wochen der Gesunden Universität statt. Hier könnt ihr euch für die kostenlosen Kurse anmelden.
  • Bis zum 05. Februar 2023 kann man sich für eines von vier Promotionsstipendien bewerben. Auf dieser Seite der Uni gibt es mehr Informationen.
  • Einige AStA-Referate sind wieder frei geworden bzw. noch gar nicht besetzt worden. Auf dieser Seite findet ihr alles rund um die noch offenen Positionen.
  • Hier kommt ihr zur aktuellen Ausgabe des Rektoratsforums, bei dem der studentische Prorektor, Hennis Herbst, unter anderem berichtet, dass die Proteste gegen die Kürzungen der Landesregierung gewirkt haben.
  • aktuellen Ausgabe des Rektoratsforums, bei dem Rektorin Prof. Dr. Katharina Riedel auf die Erfolge und Herausforderungen des Jahres 2023 zurückschaut.

Ukraine:

  • Hilfsangebote: Auf dieser Uni-Webseite werden alle Unterstützungsangebote gesammelt. Unter anderem gibt es die Möglichkeit zum Spenden für das Ukraine-Stipendium.
  • Informationsangebote: Auf dieser Webseite der Uni werden außerdem Beiträge und Veranstaltungen zum Kontext des Angriffskrieges gegen die Ukraine laufend gesammelt. Hier findet ihr Literatur zu Hintergründen des Krieges Russlands gegen die Ukraine und zum Verhältnis zwischen beiden Staaten und Kulturen.
  • Die Universität Greifswald schließt sich der Stellungnahme der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit Nachdruck an und unterbricht alle wissenschaftlichen Kooperationen mit Russland. Weiterhin heißt es: „Wir verurteilen den vom russischen Präsidenten Vladimir Putin befohlenen Angriffskrieg auf das Schärfste und sind in großer Sorge um Kolleg*innen, Freund*innen und deren Familien.“

Corona:

  • Wie der Krisenstab mitteilte, findet das Wintersemester in Präsenz statt. Sowohl die Maskenpflicht, als auch die Abstandsregelung finden keine Anwendung mehr. Dennoch empfiehlt der Krisenstab weiterhin das Tragen von Masken.
  • Im Falle eines positiven Tests wird gebeten, freiwillig eine Meldung an den Krisenstab abzugeben, damit das Infektionsgeschehen an der Universität weiter nachverfolgt werden kann.
  • Bedenken wegen der Impfung? Die Initiative „Gemeinsam für psychische Gesundheit“ hat ein diskretes psychologisches Beratungs- und Unterstützungsangebot entwickelt. Bei Interesse könnt ihr euch per Mail an gemeinsampsychischgesund@uni-greifswald.de wenden.

    Energie:

    • Es wurde ein Energie-Krisenstab gegründet, der die Planung für eventuelle Krisen-Szenarien übernimmt. Auf dieser Website der Uni und in diesem webmoritz.-Artikel findet ihr Informationen dazu.
    • Folgende Energiesparmaßnahmen werden von der Uni ergriffen:
      • Abschaltung der Außenbeleuchtung vieler Gebäude
      • Ausdehnung der Nachtabsenkung und Anpassung der Heizzeiten
      • Absenkung der Raumtemperatur auf 19°C in Büros, Laboren und Lernräumen
      • Anpassung der Klima- und Raumluftanlagen
      • Benennung von Energieverantwortlichen für einzelne Gebäude

      Altigkeiten

      • Die alte UniApp wurde am 1. Juli abgeschaltet. Ersetzt wird sie durch die App „UniNow“. Diese ist im App Store und bei Google Play verfügbar.
      • Seit dem 18.06.2022 sind die historischen Gewächshäuser im Botanischen Garten wieder geöffnet. Alle Informationen findet ihr auf dieser Website oder in diesem webmoritz.-Artikel.
      • Expert*innen des Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald und des Länderzentrums für Niederdeutsch in Bremen kooperieren, um das Lernen von Plattdeutsch zu stärken. Alles weitere zu dem Vorhaben lest ihr in dieser Medieninformation der Universität.
      • Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
      • Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.

       

      Veranstaltungen

        Neuigkeiten

        Altigkeiten

         

        • Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei. 
        • Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.

        Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!

        Beitragsbild: Julian Schlichtkrull

        web.woche 16. Januar bis 22. Januar

        web.woche 9. Januar bis 15. Januar

        Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.

        von Maret Becker, Lilly Biedermann, Juli Böhm und Nina Jungierek

         

        Veranstaltungen

           

           

           

           

           Neuigkeiten

          Altigkeiten

          Veranstaltungen

            • Was? Kulinarischer Rundgang
            • Wann? Freitag, 13.01.2023, 16 Uhr bis 19 Uhr
            • Wo? Greifswald-Information
            • Preis? 35,00 € pro Person
            • Anmeldung? Tel. 03834/85361380

            • Was? „Lieblingstücke“ – Flohmarkt organisiert vom Förderverein für krebskranke Frauen
            • Wann? Samstag, 14.01.2023, 10 Uhr bis 16 Uhr
            • Wo? Sozio-kulturelles Zentrum St. Spiritus

              Neuigkeiten

              • Falls ihr euch noch erinnert, vor kurzem konnte an einer Befragung zur Zukunft des Deponieberges in Greifswald teilgenommen werden. Nun liegen die vorläufigen Ergebnisse vor. Bekannt wurde schon, dass über 95 Prozent sich für den Erhalt der Deponie als künstliche Erhebung aussprachen. Zudem gibt es den sehr starken Wunsch, die Deponie öffentlich zu nutzen, unter anderem als Picknickplatz, für den Sport, als Rodelberg, Spielplatz oder für Veranstaltungen. Viele können sich die Deponie auch als Ort für die Umweltbildung, unter anderem für Schulklassen, vorstellen.

              Altigkeiten

              • Auch die Stadt Greifswald bleibt nicht von den Energiesparmaßnahmen verschont. Allerdings wird es wohl schwer werden mit dem Sparen, weil die Stadt anscheinend schon zuvor viele Energiesparmaßnahmen eingeführt hat. Der Oberbürgermeister Stefan Fassbinder meint: ,,Um tatsächlich merklich den Gas- und Stromverbrauch zu reduzieren, kommen wir deshalb um vorübergehende Schließungen von Einrichtungen nicht herum. Aufgrund dessen wurde entschieden, dass die Sporthallen und kulturellen Einrichtungen, wie die Stadtbibliothek, das sozio-kulturelle Zentrum St. Spiritus sowie das Stadtarchiv in den Weihnachtsschulferien geschlossen bleiben.“ Der Weihnachtsmarkt soll trotzdem stattfinden, allerdings mit einem reduzierten Beleuchtungskonzept.
              • Kannst du dich noch an die Radstation am Bahnhof erinnern? Dort kannst du dein Fahrrad nun günstiger abstellen. So kostet ein Stellplatz in der Sammelgarage ab sofort nur noch 50 Cent statt eines Euros, für eine Woche zahlt man nur noch 3 Euro, für einen Monat 6 Euro (bislang 15 €) und für das ganze Jahr 50 Euro (bislang 130 €). Der Grund für die Vergünstigung sei, dass damit die Akzeptanz und die Auslastung der Radstation deutlich erhöht werden sollen, die bisher unter den Erwartungen lag.
              • Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
              • In Greifswald wurde das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Seit dem 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.

                      Veranstaltungen

                      Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr auf hier aufgelistet.

                             

                             

                             

                             

                             

                            • Was? 15. ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments
                            • Wann? Dienstag, 10.01.2023, 20 Uhr c.t.
                            • Wo? Hörsaal 2 (ELP 6)
                            • Was wird besprochen? Es wird unteranderem über zwei Finanzanträge abgestimmt.

                             

                            • Was? Sitzung der Ständigen Kommission Lehramt (SKL)
                            • Wann? Mittwoch,11.01.2023, 18 Uhr c.t.
                            • Wo? Ernst-Lohmeyer-Platz 3, Raum 2.06
                            • Was wird besprochen? Es wird unteranderem die SKL Aktion am 12.01. besprochen.
                            • Was? Sitzung AG-Politischen Bildung
                            • Wann? Donnerstag, 12.01.2023, 18 Uhr
                            • Wo? im AStA-Konferenzraum
                            • Was wird besprochen? Es wird die zukünftige Ausrichtung der AG besprochen.

                            Neuigkeiten

                            • Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.

                            Hochschulpolitik und Universitäres:

                            • Auf dieser Seite des Studierendenportals sind die Kandidierenden für die studentischen Gremien (Studierendenparlament und Fachschaftsräte) aufgelistet. Auf dieser Liste der Universität sind die Kandidierenden für die akademischen Gremien (Senat und Fakultätsrat) aufgelistet.
                            • Die Gremienwahlen werden vom 10.01.2023, 8:00 Uhr bis zum 13.01 2023, 12:00 Uhr als Onlinewahlen stattfinden.
                            • Die Uni baut ein Beschwerde- und Konfliktmanagement auf. Mehr dazu findet ihr auf dieser Seite der Uni.
                            • Vom 9. bis 22.01.2023 finden die Wellbeing-Wochen der Gesunden Universität statt. Hier könnt ihr euch für die kostenlosen Kurse anmelden.
                            • Bis zum 05. Februar 2023 kann man sich für eines von vier Promotionsstipendien bewerben. Auf dieser Seite der Uni gibt es mehr Informationen.
                            • Die Uni plant das Wintersemester in Präsenz durchzuführen.
                            • Einige AStA-Referate sind wieder frei geworden bzw. noch gar nicht besetzt worden. Auf dieser Seite findet ihr alles rund um die noch offenen Positionen.
                            • Hier kommt ihr zur aktuellen Ausgabe des Rektoratsforums, bei dem Rektorin Prof. Dr. Katharina Riedel auf die Erfolge und Herausforderungen des Jahres 2023 zurückschaut.

                            Ukraine:

                            • Hilfsangebote: Auf dieser Uni-Webseite werden alle Unterstützungsangebote gesammelt. Unter anderem gibt es die Möglichkeit zum Spenden für das Ukraine-Stipendium.
                            • Informationsangebote: Auf dieser Webseite der Uni werden außerdem Beiträge und Veranstaltungen zum Kontext des Angriffskrieges gegen die Ukraine laufend gesammelt. Hier findet ihr Literatur zu Hintergründen des Krieges Russlands gegen die Ukraine und zum Verhältnis zwischen beiden Staaten und Kulturen.
                            • Die Universität Greifswald schließt sich der Stellungnahme der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit Nachdruck an und unterbricht alle wissenschaftlichen Kooperationen mit Russland. Weiterhin heißt es: „Wir verurteilen den vom russischen Präsidenten Vladimir Putin befohlenen Angriffskrieg auf das Schärfste und sind in großer Sorge um Kolleg*innen, Freund*innen und deren Familien.“

                            Corona:

                            • Wie der Krisenstab mitteilte, findet das Wintersemester in Präsenz statt. Sowohl die Maskenpflicht, als auch die Abstandsregelung finden keine Anwendung mehr. Dennoch empfiehlt der Krisenstab weiterhin das Tragen von Masken.
                            • Im Falle eines positiven Tests wird gebeten, freiwillig eine Meldung an den Krisenstab abzugeben, damit das Infektionsgeschehen an der Universität weiter nachverfolgt werden kann.
                            • Bedenken wegen der Impfung? Die Initiative „Gemeinsam für psychische Gesundheit“ hat ein diskretes psychologisches Beratungs- und Unterstützungsangebot entwickelt. Bei Interesse könnt ihr euch per Mail an gemeinsampsychischgesund@uni-greifswald.de wenden.

                              Energie:

                              • Es wurde ein Energie-Krisenstab gegründet, der die Planung für eventuelle Krisen-Szenarien übernimmt. Auf dieser Website der Uni und in diesem webmoritz.-Artikel findet ihr Informationen dazu.
                              • Folgende Energiesparmaßnahmen werden von der Uni ergriffen:
                                • Abschaltung der Außenbeleuchtung vieler Gebäude
                                • Ausdehnung der Nachtabsenkung und Anpassung der Heizzeiten
                                • Absenkung der Raumtemperatur auf 19°C in Büros, Laboren und Lernräumen
                                • Anpassung der Klima- und Raumluftanlagen
                                • Benennung von Energieverantwortlichen für einzelne Gebäude

                                Altigkeiten

                                • Die alte UniApp wurde am 1. Juli abgeschaltet. Ersetzt wird sie durch die App „UniNow“. Diese ist im App Store und bei Google Play verfügbar.
                                • Seit dem 18.06.2022 sind die historischen Gewächshäuser im Botanischen Garten wieder geöffnet. Alle Informationen findet ihr auf dieser Website oder in diesem webmoritz.-Artikel.
                                • Expert*innen des Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald und des Länderzentrums für Niederdeutsch in Bremen kooperieren, um das Lernen von Plattdeutsch zu stärken. Alles weitere zu dem Vorhaben lest ihr in dieser Medieninformation der Universität.
                                • Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
                                • Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.

                                 

                                 

                                 

                                 

                                 

                                 

                                Veranstaltungen

                                    Neuigkeiten

                                     

                                    Altigkeiten

                                    • Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei. 
                                    • Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.

                                    Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!

                                    Beitragsbild: Julian Schlichtkrull

                                    Adventskalendertürchen 14: Weihnachtet es am 24.12. überall auf der Welt?

                                    Adventskalendertürchen 14: Weihnachtet es am 24.12. überall auf der Welt?

                                    Laut dem Spiegel sind aktuell knapp über 50% der Deutschen Christ*innen und ca. 40% sind konfessionslos. Viele der konfessionslosen Bürger*innen feiern dennoch genauso wie die Christ*innen in 10 Tagen Weihnachten, also die Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Aber wie sieht es mit anderen Religionen aus? Gibt es in anderen Religionen überhaupt Weihnachten, oder gibt es andere wichtige Feste?

                                    Auch im Christentum ist Weihnachten nicht gleich Weihnachten

                                    Weihnachten in den USA und im Vereinigten Königreich

                                    In Deutschland wird Weihnachten am 24.12, an Heiligabend, im Kreise der Familie gefeiert. Die Geschenke warten für die abendliche Bescherung unter dem Weihnachtsbaum. Im Vereinigten Königreich und in den USA wird Weihnachten jedoch erst am 25.12 gefeiert, was in Deutschland der 1. Weihnachtsfeiertag ist. In diesen Ländern kommt Santa Claus morgens durch den Schornstein und packt die Geschenke in die Socken am Kamin. Auch in Spanien gibt es andere Traditionen: Dort wird Weihnachten zwar groß gefeiert, die Geschenke gibt es aber erst an Heilige Drei Könige, dem 06.01.

                                    Weihnachten in der russisch-orthodoxen Kirche

                                    In der russisch-orthodoxen Kirche wird Weihnachten 13 Tage nach dem 24. und 25.12 gefeiert, nämlich am 06. und 7. Januar. Der Grund dafür liegt an den unterschiedlichen Kalendern: Während die anderen Christ*innen Weihnachten nach dem gregorianischen Kalender feiern, behielt die russisch-orthodoxe Kirche den julianischen Kalender bei, der etwas anders berechnet ist als der gregorianische. Vor Weihnachten sollen die Gläubigen 40 Tage fasten und am 06. Januar, dem „Sochelnik“, der russischen Bezeichnung für Weihnachten, wird traditionell erst mit dem Erleuchten des ersten Sterns am Himmel an diesem Tag etwas gegessen. Anschließend wird eine Kerze angezündet, die ins Fenster gestellt wird, und mit Liedern und Gebeten wird sich auf den Gottesdienst eingestimmt. Erst nach dem Gottesdienst, welcher mehrere Stunden lang sein kann, gibt es das Weihnachtsessen. Auch die Bescherung findet traditionell an diesem Tag statt. Am 07. Januar kommen Familie und Freunde nach einem morgendlichen Gottesdienst zusammen und beschenken sich mit Schokolade oder Plätzchen.

                                    Weihnachten in der griechisch-orthodoxen Kirche

                                    Am 24.12. gehen Kinder von Haus zu Haus und singen die Kalanda, sie kündigen Weihnachten an. Ebenso wie in der russisch-orthodoxen Kirche fasten die orthodoxen Griech*innen 40 Tage vor Weihnachten. Sie feiern Weihnachten aber bereits am 25.12., wo das Fasten mit einem Festmahl gebrochen wird. Die Bescherung muss jedoch noch bis zum 01. Januar warten, an dem der Heilige Vassilius die Geschenke unter den Betten versteckt. Teilweise gibt es die Geschenke sogar erst am 06.01. Da laut einer Legende der Heilige Vassilius mit einem Schiff über das Meer kam, werden traditionell aus Holz geschnitzte Boote und Schiffe geschmückt und beleuchtet, mittlerweile wurde diese Tradition jedoch teilweise vom Weihnachtsbaum abgelöst. Außerdem gibt es verschiedene Bräuche, um die griechischen Gnome, gennant Kallikántzari, die normalerweise unter der Erde leben, aber in den 12 Tagen zwischen dem 25.12 und dem 06.01. an die Erdoberfläche kommen und in Häusern ihr Unwesen treiben, zu verscheuchen. Auch wenn die griechisch-orthodoxe Kirche Weihnachten feiert, so ist Ostern, die Auferstehung Christi, das wichtigste Fest ihres Glaubens. Am Donnerstag vor Ostern werden Ostereier mit roter Farbe bemalt, welche das neue Leben von Jesu durch den Tod am Kreuz symbolisieren sollen. Auch bis zu Ostern fasten viele Menschen in Griechenland und verzichten in der Zeit auf tierische Produkte. Erst in der Osternacht ist die Fastenzeit beendet und die Familie isst zusammen ein Nachtmahl, das traditionell aus Lamminnereien besteht. Nach der Kirche am Ostersonntag ist es Brauch, dass zwei Personen rote Eier so lange gegeneinander schlagen, bis eins davon kaputt geht. Wenn eine Person bis zum Schluss eine unversehrte Schale hat, so soll auf ihn oder sie großes Glück warten. Abgerundet wird der Ostersonntag mit einem Lamm am Spieß, das mit der Familie gemeinsam verzehrt wird.

                                    Chanukka im Judentum

                                    Im Judentum gibt es das Lichterfest Chanukka (Hanuka oder Chanukah sind weitere Schreibweisen), das ähnlich zum christlichen Weihnachten ist und drei wichtige Ereignisse des jüdischen Glaubens feiert: der Sieg der Makkabäer über den syrischen König und somit die Befreiung aus dem Hellenismus, die erneute Weihe des Tempels in Jerusalem und ein Lichtwunder, das acht Tage lang war. Das Wort „Chanukka“ bedeutet „Weihung“. Das Fest beginnt am 25. Tag des Kislwes, dem dritten Monat des jüdischen Kalenders, was bei uns dem Dezember entspricht. An Chanukka kommt die Familie zusammen, beschenkt sich, isst gemeinsam und zündet acht Tage lang eine neue Kerze des achtarmigen Chanukka-Leuchters (Chanukkia) an. Es dauert acht Tage, da an das Wunder nach der zweiten Weihung des Tempels gedacht wird: Nachdem die Makkabäer den Tempel in Jerusalem zurückerobern konnten, gab es kaum noch geweihtes Öl, um Licht zu machen. Das wenige Öl brannte jedoch nicht nur einen Tag, sondern acht – solange, bis es neues geweihtes Öl gab.

                                    Das Opferfest und das Fastenbrechen im Islam

                                    Da Jesus im Islam, anders als im Christentum, nicht als Sohn Gottes gesehen wird, sondern nur als ein Prophet, ist es wenig verwunderlich, dass es Weihnachten im muslimischen Glauben nicht gibt. Im Islam ist Mohammed der wichtigste Prophet, da er den Menschen den Koran brachte und somit Begründer der Religion ist. Im Islam gibt es zwei wichtige Feste: das Fastenbrechen und das Opferfest, die jeweils mit einem Festtagsgebet in der Moschee eingeläutet werden. Am Ende des Ramadam wird das Fastenbrechen gefeiert, bei dem nach dem Festtagsgebet gemeinsam gegessen wird und die Kinder Süßigkeiten geschenkt bekommen. Das Kurbanfest, auch Opferfest genannt, ist das wichtigste Fest im Islam. An diesem Tag erinnern sich Muslim*innen an den Propheten Ibrahim, der als Glaubensbeweis seinen Sohn Ismael Allah opfern wollte. Als Allah Ibrahims Bereitschaft sah, stoppte er ihn und ließ dessen Sohn leben. Als Dank opferten Vater und Sohn Allah ein Tier. Traditionell wird auch in der heutigen Zeit zu Ehren Allahs ein Tier geschlachtet, das dann gemeinsam mit der Familie gegessen und an Bedürftige verteilt wird.

                                    Diwali im Hinduismus

                                    Im Hinduismus ist das Lichterfest Diwali ein ähnliches Fest wie das christliche Weihnachten. Diwali ist ein mehrtätiges Fest, das am 15. Tage des hinduistischen Monats Kartik beginnt, was im gregorianischen Kalender Ende Oktober oder Anfang November entspricht. Bei diesem Lichterfest werden sich an Sagen, Ereignisse und Mythen erinnert, welche als Kernaussage haben, dass das Böse vom Guten besiegt wird und damit auch die Helligkeit über die Dunkelheit siegt, weshalb bei diesem Fest viele Lichter zum Einsatz kommen. Viele Hindus starten bereits am frühen Morgen mit einem Ölbad in den Tag. Mütter geben ihren Kindern eine äußerst bittere Flüssigkeit, die sowohl die Beziehung zwischen Mutter und Kind stärken soll, als auch deren Willenskraft. Später am Tag warten auf die Kinder jedoch auch Süßigkeiten. Wenn es dunkel geworden ist, werden die Lampen, Lichter und ein Feuerwerk angezündet.

                                    Visakha Puja im Buddhismus

                                    Im Buddhismus ist Visakja Puja der wichtigste Feiertag, an welchem sowohl die Geburt, als auch die Erleuchtung sowie der Tod Buddhas gefeiert wird. Das Fest findet am Vollmondtag des 6. Mondmonats, was im gregorianischen Kalender Ende Mai oder Anfang Juni ist, statt. Je nach Region gibt es unterschiedliche Zeremonien an diesem Tag, ein einheitliches Ritual fehlt. In der Regel werden an diesem Tag Buddhafiguren, Altare und auch Häuser mit Kerzen und Blumen geschmückt und es wird zusammen gebetet und gefeiert. Außerdem wird darauf geachtet, die Grundregeln des Buddhismus, die 5 Sila einzuhalten. Im Buddhismus stehen Freundlichkeit oder Nächstenliebe jedoch im Zentrum des täglichen Lebens, da das eigene Karma positiv aufgeladen werden soll. Deshalb machen sich Buddhist*innen untereinander auch oft eine Freude und beschenken sich nicht nur an Feiertagen.

                                    Egal, welches Fest ihr und eure Familie auch feiert: Wir wünschen euch eine schöne gemeinsame Zeit mit euren Liebsten!

                                    Beitragsbild: Laura Schirrmeister

                                    web.woche 16. Januar bis 22. Januar

                                    web.woche 12. Dezember bis 18. Dezember

                                    Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.

                                    von Maret Becker, Lilly Biedermann, Juli Böhm und Nina Jungierek

                                     

                                    Veranstaltungen

                                    • Was? Fahrradkino
                                    • Wann? Donnerstag, 15.12.2022, 18 Uhr
                                    • Wo? STRAZE
                                    • Eintritt? frei
                                    • Anmeldung? Bitte meldet euch bis zum 12.12.2022 mit einer E-Mail an info[at]bildung-verquer[dot]de an und teilt mit, ob ihr selbst ein Fahrrad mitbringt. 
                                    • Noch etwas? Es wird um einen tagesaktuellen negativen Covid-19 Test gebeten.

                                    • Was? Geschenketausch
                                    • Wann? Donnerstag, 15.12.2022, 20.30 Uhr
                                    • Wo? STRAZE
                                    • Noch etwas? Es wird um einen tagesaktuellen negativen Covid-19 Test gebeten.

                                         Neuigkeiten

                                        • Im PKBKunstladen könnt ihr in der Weihnachtsausstellung, die noch bis zum 17.12.2022 läuft, gerade noch rechtzeitig genug kleine und große Kunstwerke als Weihnachtsgeschenk für eure Liebsten erwerben.

                                        Altigkeiten

                                        Veranstaltungen

                                          • Was? Singen für´s Klima (organisiert von Fridays for Future)
                                          • Wann? Mittwoch, 14.12.2022, 18 Uhr
                                          • Wo? EDEKA-Parkplatz vor der ROSA

                                          • Was? Kulinarischer Rundgang
                                          • Wann? Mittwoch, 14.12.2022, 16 Uhr bis 19 Uhr
                                          • Wo? Greifswald-Information
                                          • Preis? 35,00 € pro Person
                                          • Anmeldung? Tel. 03834/85361380

                                          • Was? Netzwerk Café
                                          • Wann? Donnerstag, 15.12.2022, 16 Uhr bis 18 Uhr
                                          • Wo? STRAZE 

                                          • Was? Kulinarischer Rundgang
                                          • Wann? Freitag, 16.12.2022, 16 Uhr bis 19 Uhr
                                          • Wo? Greifswald-Information
                                          • Preis? 35,00 € pro Person
                                          • Anmeldung? Tel. 03834/85361380

                                          • Was? Nachtwächterführung
                                          • Wann? Freitag, 16.12.2022, 18 Uhr bis 20 Uhr
                                          • Wo? Greifswald-Information
                                          • Preis? 12,00 EUR (ermäßigt 8,00 EUR)
                                          • Anmeldung? Tel. 03834/85361380

                                          • Was? Glühweinparty
                                          • Wann? Freitag, 16.12.2022, 19 Uhr
                                          • Wo? Marktplatz

                                          • Was? Weihnachtsmannführung
                                          • Wann? Samstag, 17.12.2022, 15 Uhr bis 16 Uhr
                                          • Wo? Greifswald-Information
                                          • Preis? 5,00 EUR
                                          • Anmeldung? Tel. 03834/85361380

                                          • Was? Bücherflohmarkt
                                          • Wann? Sonntag, 18.12.2022, 13 Uhr
                                          • Wo? Bücherfreunde Greifswald e.V. (Spiegelsdorfer Wende, Haus 1)

                                            Neuigkeiten

                                             

                                            Altigkeiten

                                            • Auch die Stadt Greifswald bleibt nicht von den Energiesparmaßnahmen verschont. Allerdings wird es wohl schwer werden mit dem Sparen, weil die Stadt anscheinend schon zuvor viele Energiesparmaßnahmen eingeführt hat. Der Oberbürgermeister Stefan Fassbinder meint: ,,Um tatsächlich merklich den Gas- und Stromverbrauch zu reduzieren, kommen wir deshalb um vorübergehende Schließungen von Einrichtungen nicht herum. Aufgrund dessen wurde entschieden, dass die Sporthallen und kulturellen Einrichtungen, wie die Stadtbibliothek, das sozio-kulturelle Zentrum St. Spiritus sowie das Stadtarchiv in den Weihnachtsschulferien geschlossen bleiben.“ Der Weihnachtsmarkt soll trotzdem stattfinden, allerdings mit einem reduzierten Beleuchtungskonzept.
                                            • Kannst du dich noch an die Radstation am Bahnhof erinnern? Dort kannst du dein Fahrrad nun günstiger abstellen. So kostet ein Stellplatz in der Sammelgarage ab sofort nur noch 50 Cent statt eines Euros, für eine Woche zahlt man nur noch 3 Euro, für einen Monat 6 Euro (bislang 15 €) und für das ganze Jahr 50 Euro (bislang 130 €). Der Grund für die Vergünstigung sei, dass damit die Akzeptanz und die Auslastung der Radstation deutlich erhöht werden sollen, die bisher unter den Erwartungen lag.
                                            • Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
                                            • In Greifswald wurde das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Seit dem 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.

                                                    Veranstaltungen

                                                    Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr auf hier aufgelistet.

                                                          • Was? 14. ordentlichen Sitzung des Studierendenparlaments
                                                          • Wann? Dienstag, 13.12.2022, 20 Uhr c.t.
                                                          • Wo? Hörsaal 1 (ELP 6)
                                                          • Was wird besprochen? Unteranderem steht die Finanzordnung der Studierendenschaft in der zweiten Lesung an.

                                                          Neuigkeiten

                                                          • Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.

                                                          Hochschulpolitik und Universitäres:

                                                          • Bis zum 03. Jannuar 2023 kann man sich noch für Prüfungen anmelden.
                                                          • Die Uni baut ein Beschwerde- und Konfliktmanagement auf. Mehr dazu findet ihr auf dieser Seite der Uni.
                                                          • Bis zum 05. Februar 2023 kann man sich für eines von vier Promotionsstipendien bewerben. Auf dieser Seite der Uni gibt es mehr Informationen.
                                                          • Die Uni plant das Wintersemester in Präsenz durchzuführen.
                                                          • Die alte UniApp wurde am 1. Juli abgeschaltet. Ersetzt wird sie durch die App „UniNow“. Diese ist im App Store und bei Google Play verfügbar.
                                                          • Einige AStA-Referate sind wieder frei geworden bzw. noch gar nicht besetzt worden. Auf dieser Seite findet ihr alles rund um die noch offenen Positionen.
                                                          • Hier kommt ihr zur aktuellen Ausgabe des Rektoratsforums, bei dem Rektorin Prof. Dr. Katharina Riedel den Adventskalender der Universität bewirbt.

                                                          Ukraine:

                                                          • Hilfsangebote: Auf dieser Uni-Webseite werden alle Unterstützungsangebote gesammelt. Unter anderem gibt es die Möglichkeit zum Spenden für das Ukraine-Stipendium.
                                                          • Informationsangebote: Auf dieser Webseite der Uni werden außerdem Beiträge und Veranstaltungen zum Kontext des Angriffskrieges gegen die Ukraine laufend gesammelt. Hier findet ihr Literatur zu Hintergründen des Krieges Russlands gegen die Ukraine und zum Verhältnis zwischen beiden Staaten und Kulturen.
                                                          • Die Universität Greifswald schließt sich der Stellungnahme der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit Nachdruck an und unterbricht alle wissenschaftlichen Kooperationen mit Russland. Weiterhin heißt es: „Wir verurteilen den vom russischen Präsidenten Vladimir Putin befohlenen Angriffskrieg auf das Schärfste und sind in großer Sorge um Kolleg*innen, Freund*innen und deren Familien.“

                                                          Corona:

                                                          • Wie der Krisenstab mitteilte, findet das Wintersemester in Präsenz statt. Sowohl die Maskenpflicht, als auch die Abstandsregelung finden keine Anwendung mehr. Dennoch empfiehlt der Krisenstab weiterhin das Tragen von Masken.
                                                          • Im Falle eines positiven Tests wird gebeten, freiwillig eine Meldung an den Krisenstab abzugeben, damit das Infektionsgeschehen an der Universität weiter nachverfolgt werden kann.
                                                          • Bedenken wegen der Impfung? Die Initiative „Gemeinsam für psychische Gesundheit“ hat ein diskretes psychologisches Beratungs- und Unterstützungsangebot entwickelt. Bei Interesse könnt ihr euch per Mail an gemeinsampsychischgesund@uni-greifswald.de wenden.

                                                            Energie:

                                                            • Es wurde ein Energie-Krisenstab gegründet, der die Planung für eventuelle Krisen-Szenarien übernimmt. Auf dieser Website der Uni und in diesem webmoritz.-Artikel findet ihr Informationen dazu.
                                                            • Folgende Energiesparmaßnahmen werden von der Uni ergriffen:
                                                              • Abschaltung der Außenbeleuchtung vieler Gebäude
                                                              • Ausdehnung der Nachtabsenkung und Anpassung der Heizzeiten
                                                              • Absenkung der Raumtemperatur auf 19°C in Büros, Laboren und Lernräumen
                                                              • Anpassung der Klima- und Raumluftanlagen
                                                              • Benennung von Energieverantwortlichen für einzelne Gebäude

                                                              Altigkeiten

                                                              • Expert*innen des Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald und des Länderzentrums für Niederdeutsch in Bremen kooperieren, um das Lernen von Plattdeutsch zu stärken. Alles weitere zu dem Vorhaben lest ihr in dieser Medieninformation der Universität.
                                                              • Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
                                                              • Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.

                                                               

                                                               

                                                               

                                                               

                                                               

                                                               

                                                              Veranstaltungen

                                                                  • Was? Weihnachtsmann-Sprechstunde
                                                                  • Wann? Mittwoch, 14.12.2022, 16 Uhr
                                                                  • Wo? Weihnachtsmarkt

                                                                  • Was? Weihnachtsmann-Sprechstunde
                                                                  • Wann? Freitag, 16.12.2022, 16 Uhr
                                                                  • Wo? Weihnachtsmarkt

                                                                  • Was? Weihnachtliches Kinderprogramm
                                                                  • Wann? Sonntag, 18.12.2022, 17 Uhr
                                                                  • Wo? Marktplatz

                                                                  Neuigkeiten

                                                                   

                                                                  Altigkeiten

                                                                  • Jeden Mittwoch, Freitag und Samstag findet ab 16 Uhr die Weihnachtsmann-Sprechstunde auf dem Greifswalder Weihnachtsmarkt statt.
                                                                  • Ab sofort wird Zuckerbäcker Rasch, der ansonsten an einem Stand auf dem Greifswalder Weihnachtsmarkt leckere Mutzen backt, jeden Mittwoch und Freitag von 17 bis 17.30 Uhr seine Schürze für ein Puppentheater ablegen und Kinder an abenteuerlichen Geschichten teilhaben lassen, die er mit historischen Handpuppen auf der Märchenbühne spielt.
                                                                  • Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei. 
                                                                  • Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.

                                                                  Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!

                                                                  Beitragsbild: Julian Schlichtkrull

                                                                  Adventskalender Türchen 6: Wer ist der Nikolaus?

                                                                  Adventskalender Türchen 6: Wer ist der Nikolaus?

                                                                  Heute ist der 6. Dezember. Der Nikolaustag. Ein Tag, der in mir schöne Kindheitserinnerungen weckt, aber auch viele Fragen aufwirft. In der Kindheit vor allem „Habe ich mich gut benommen?“. Heute eher: „Wer ist der Nikolaus überhaupt und warum ist der Nikolaustag am sechsten Dezember?“ oder auch „Was macht gerade diese Person so besonders?“. Fragen, auf deren Antwortsuche ich mich begeben habe.

                                                                  Wer ist der Nikolaus?

                                                                  Die erste Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Es ist nämlich schwer, noch verlässliche Quellen über den originalen Nikolaus zu finden. Fest steht auf jeden Fall, dass Nikolaus von Myra (so der Name der historischen Person) zwischen 280 und 286 n. Christus in Patara (in der Gegend von Antalya) in eine reiche Familie geboren wurde. Auch ist schriftlich nachzuvollziehen, dass er mit 19 zum Priester geweiht und später zum Bischof von Myra ernannt wurde (daher hat der Nikolaus auch seine große Mütze). Angenommen wird auch, dass Nikolaus von Myra unter Kaiser Maximinus während der Christenverfolgung in Gefangenschaft geriet und wohl auch gefoltert wurde. Zeitgenössischen Quellen kann auch entnommen werden, dass er am ersten ökumenischen Konzil in Nizäa 325 n.Chr. teilgenommen hat. Hier soll er Arius im Streit geohrfeigt haben. Angeblich hat er seine Besitztümer nach seinem Tod den armen Menschen hinterlassen.

                                                                  Warum ist der Nikolaustag am 6. Dezember?

                                                                  Nikolaus von Myra soll zwischen 345 n.Chr. und 351 n.Chr. an eben jenem Datum verstorben sein. Der 6. Dezember ist also im Ursprung ein Gedenk- und kein „Beschenkungstag“.

                                                                  Was macht ihn dann so besonders?

                                                                  Besonders macht ihn sein Wirken, aber auch ein wenig Glück. Da er als Gallionsfigur der frühen Christen fast konkurrenzlos war, wenn man sein Wirken mit dem anderer Bischöfe aus der Zeit vergleicht, gibt es die unterschiedlichsten Legenden über Nikolaus von Myra: Von der Rettung eines ertrunkenen Kindes über einer Seesturmbändigung bis zur der Wiederbelebung von drei zerstückelten Scholaren ist alles dabei. Was alle Legenden gemeinsam haben ist, dass Nikolaus von Myra in allen als ein selbstloser Wohltäter dargestellt wird. Zum Geschenkebringer wird der Nikolaus auch aufgrund einer Legende. In dieser soll er als junger Mann an einem Wohnhaus einer armen Familie vorbeigekommen sein. Diese Familie war bettelarm. So bettelarm, dass die drei Töchter als Prostituierte verkauft werden sollten, da sich die Familie die Mitgift nicht leisten konnte. Nikolaus entschließt sich, dieser Familie zu helfen. Er kommt in den darauffolgenden drei Nächten an dem Wohnhaus vorbei und wirft jeweils einen Goldklumpen durch ein Fenster, sodass jede Tochter einen Klumpen Gold erhielt. So konnte der Vater sich die Mitgift leisten und musste seine Töchter nicht als Prostituierte verkaufen. Diese Legende legt den Grundstein für den heute verbreiteten Brauch, dass der Nikolaus die braven Kinder beschenkt. Sei es durch das Befüllen von Stiefeln, die vor der Tür die Nacht verbringen dürfen, oder indem der Nikolaus ins Haus kommt.

                                                                  In eigener Sache

                                                                  Der Nikolaustag ist einer der Tage, an denen wir uns gerade in der stressigen Vorweihnachtszeit Zeit für andere nehmen sollten. Ich kann mit Glück behaupten, dass meine Familie diesen Tag gerade in meiner Kindheit für mich und meine Schwester jedes Jahr speziell gemacht hat. So kam, als wir Kinder waren, der Nikolaus in Person zu uns nach Hause. Ein Moment, der im Rückblick immer sehr schön gewesen ist, auch wenn mir in dem ein oder anderen Jahr der Arsch auf Grundeis ging, weil ich vielleicht doch nicht so artig war. Also nutzt gerade diesen Tag im Sinne des Nikolaus und denkt vielleicht mal ein wenig mehr an eure Mitmenschen.

                                                                  Beitragsbild: Laura Schirrmeister