web.woche 27. Juni bis 03. Juli

web.woche 27. Juni bis 03. Juli

Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.

von Maret Becker, Lilly Biedermann, Juli Böhm und Nina Jungierek

moritz.kalender

Hier sammeln wir wichtige Termine für Euch

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Mittwoch 1. Juni
Donnerstag 2. Juni
Freitag 3. Juni
Samstag 4. Juni
Sonntag 5. Juni
Montag 6. Juni
Dienstag 7. Juni
Mittwoch 8. Juni
Donnerstag 9. Juni
Freitag 10. Juni
Samstag 11. Juni
Sonntag 12. Juni
Montag 13. Juni
Dienstag 14. Juni
Mittwoch 15. Juni
Donnerstag 16. Juni
Freitag 17. Juni
Samstag 18. Juni
Sonntag 19. Juni
Montag 20. Juni
  • 17:00 – 18:00 Workshop zum Bürger*innengespräch zur Klimakrise Gesundes Klima - gesunde Menschen in Vorpommern
  • 18:00 – 19:30 Vortrag: The ends of perfection: On a limit concept in global film and media theory
  • 20:00 – 21:00 Filmvorführung: Die Odyssee. Die Geschichte einer Flucht
  • 20:15 – 21:45 OrdentlicheAStA-Sitzung
Dienstag 21. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 14:00 – 22:00 Fête de la Musique
  • 14:00 – 16:00 Schauwerkstatt: Bunte Sommerseifen
  • 18:00 – 19:30 Öffentlicher Abendvortrag: Resilienz – aktuelle Konzepte und Stand der Forschung
  • 19:00 – 20:30 Sitzung der AG- Politische Bildung
Mittwoch 22. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 16:00 – 18:00 Vortrag: Notha mulier. Sprechen über Attis in Catulls carmen 63
  • 16:15 – 18:00 Informationsveranstaltung: Das Erste Staatsexamen im Lehramt
  • 18:00 – 20:00 Q&A zu den Themen Kryptowährungen, Metaverse sowie NFTs
  • 18:00 – 19:30 Sitzung derFachschaftskonferenz
  • 18:00 – 20:00 Vortrag: Das verlorene Paradies - Hölderlin, Kleist, Arndt von Prof. Dr. Walter Erhart Wann? Mittwoch, 22.06.2022, 18 Uhr Wo? Alfried Krupp Wissenschaftskolleg
  • 19:00 – 20:30 Öffentlicher Abendvortrag: Das verlorene Paradies – Hölderlin, Kleist, Arndt
Donnerstag 23. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 12:00 – 14:00 Lunchtalk Interview: Berufsbild: Juniorprofessorin
  • 17:00 – 18:00 Führung: Der Klostergarten im Frühsommer mit Anett Stolte
  • 17:00 – 18:30 Vortrag der Familien-Universität: Naturgefahren in der Weite der Ozeane
  • 18:00 – 19:30 10. Loeffler-Lecture: Friedrich Loeffler - Virusjäger
  • 18:15 – 19:45 Public Talk: Choices, Harm, and Reconciliation: (Ir)reversibility in Contexts of Moral Philosophy
Freitag 24. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 09:00 – 13:00 Workshop: Präsentieren - Digital & Real
  • 17:00 – 21:00 Klostergarten Open Air
  • 20:00 – 22:00 Lesung von Max Goldt
Samstag 25. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 10:00 – 13:00 Workshop: Aquarell im Arboretum
  • 14:00 – 17:00 Musikschulfest im Tierpark
  • 15:00 – 16:00 t das mit dem UNVERPACKT?
  • 19:00 – 20:00 vollehalle - die Klimashow
Sonntag 26. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 08:00 – 09:00 Stichwahl OB-Wahl
  • 14:00 – 17:00 Vorpommersches Chortreffen: Greifswald singt
Montag 27. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • Convention für globale Gerechtigkeit
  • 16:00 – 17:00 Exkursion „Her mit dem guten Leben – für alle?!“
  • 16:15 – 17:45 Kolloquium: Surfen gegen die Traurigkeit? Ergebnisse der EVIDENT-Studie zum Einsatz einer DiGA bei Depressionen
  • 18:00 – 20:00 Mal- und Zeichenkurs mit Anett Simon
  • 18:00 – 19:00 Öffentlicher Vortrag Psychologische Perspektiven auf historische Traumata: Leiden, Narrative und soziale Axiome
Dienstag 28. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • Convention für globale Gerechtigkeit
  • 14:00 – 16:00 Schauwerkstatt: Maritime Kerzen in Blautönen
  • 18:00 – 19:00 Jugendtalk mit Politiker*innen
  • 18:00 – 19:00 Öffentlicher Vortrag Understanding the plant immune system: how to vaccinate a plant
  • 18:15 – 19:45 Gastvortrag: INERTIA MEMORIAE – Italy’s Ubiquitous Traces of the Fascist Era (1922–1943)
  • 18:30 – 19:30 Sitzung AG Ökologie
  • 19:00 – 21:00 Theateraufführung: „Überm Kuhstall Kampfverbände“
  • 20:00 – 22:00 5. ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments
  • 20:00 – 23:00 Konzert: Nihiloxica und Hibotep
  • 20:00 – 21:30 Nachklang: Liedkonzert mit dem schwedischen Troubado
  • 20:00 – 22:00 Nordischer Klang: „Nachklang“ mit Anton Höber
Mittwoch 29. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • Convention für globale Gerechtigkeit
  • 15:00 – 16:00 Aus alt mach neu! - Upcyclingworkshop
  • 16:00 – 17:00 Workshop von Greifswald Zero Was ist direkte Demokratie?
  • 16:15 – 18:00 Das Referendariat im Lehramt – Ablauf, Inhalte, Doppelqualifikation
  • 18:00 – 19:30 Forum für psychische Gesundheit
  • 18:00 – 19:00 Sitzung AG-SHA
  • 18:00 – 19:00 Sitzung AG-eSports
  • 19:00 – 20:30 Sitzung der DGB-Hochschulgruppe
Donnerstag 30. Juni
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 16:00 – 17:30 Online-Seminar: Erstberatung Auslandsaufenthalte
  • 17:00 – 18:00 Diskussionsreihe Green Cities 2035: Sonne & Wind - Die Energiewende vor Ort gestalten
  • 18:00 – 19:00 Öffentlicher Vortrag LEIPZIG - JERUSALEM - GREIFSWALD. Gustaf Dalmans Prägung durch die Juden in seinem geistigen Umfeld
  • 19:30 – 21:30 Actionslesung: „Tiere streicheln Menschen“
Freitag 1. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 09:00 – 20:00 Forschungskolloquium: Gender im Fokus
  • 10:00 – 11:00 Kinder-Sommer-Theater: „Rumpelstilzchen“
  • 16:00 – 19:00 Antrittsvorlesung: Klimaschutz durch intertemporale Freiheitssicherung: Pflichten des Bundes, der Länder und Kommunen (Prof. Dr. Sabine Schlacke)
  • 16:00 – 17:30 Kinderkino: „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“
  • 17:00 – 18:00 passung, damals und heute & Was Erdlinge von der harschen Umwelt im Weltraum lernen können
  • 17:00 – 18:00 Öffentliche Führung Pommern am Rande der Reichsgeschichte – Die Greifenherzöge und der Croy-Teppich
  • 19:00 – 20:00 Lesung: „Eine hodenlose Frechheit“ mit Ida Wegen
  • 19:30 – 23:30 Open Air: Eldener Jazz Evenings
Samstag 2. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 10:00 Brückenfest in Wieck 135 Jahre Wiecker Brücke
  • 19:30 – 23:30 Open Air: Eldener Jazz Evenings
  • 21:00 – 23:00 Benefizkonzert für ukrainische Kriegsflüchtlinge
Sonntag 3. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • Brückenfest in Wieck 135 Jahre Wiecker Brücke Endet 20:00
Montag 4. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 18:00 – 19:30 Vortrag: Understanding dendritic cell subpopulations in mouse and man
  • 20:00 – 22:00 Filmvorführung: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush„
  • 20:15 – 21:45 OrdentlicheAStA-Sitzung
Dienstag 5. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 16:15 – 18:00 Kolloquium: Problemlösen lernen. Ein transformatorischer Bildungsprozess im Mathematikunterricht?
  • 18:00 – 19:30 Vortrag: Trauma durch Krieg und Flucht – psychische Folgen und Möglichkeiten der Behandlung
Mittwoch 6. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 14:00 – 16:00 Schauwerkstatt: Seifen in Bernsteinoptik
  • 16:00 – 18:00 Vortrag aus der Ringvorlesung des IZfG: Die Körperpolitik des Melting
  • 16:15 – 17:45 Public Talk: Mythemes of the North. Tracing Historical Change in the Discursive Grammar of the North with Computational Methods
  • 18:00 – 19:00 Vortrag & Gespräch Die Letzte Generation - Die Klimakatastrophe und ziviler Ungehorsam als friedliche Protestform
  • 18:00 – 19:30 Vortrag: Die Neurobiologie der Meereserwärmung
  • 18:15 – 19:45 Sitzung der Ständigen Kommission Lehramt
  • 19:00 – 21:00 Irish Session zum mitspielen und zuhören
Donnerstag 7. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 16:00 – 18:00 Workshop: Visualisierung
  • 18:00 – 19:00 Vortrag: Sprechen über Schmerzen auf der Palliativstation – pflegerische und ärztliche Interaktionen mit Patient*innen im Vergleich
  • 18:30 – 20:00 Vortrag: Wem gehört das Mittelalter?
Freitag 8. Juli
  • Ganztägig Foto-Ausstellung: Die Straßen von Jerusalem/The Streets of Jerusalem
  • 08:30 – 16:30 Workshop: 1. SprechBar der Uni Greifswald
  • 10:00 – 10:45 Theateraufführung: „Der Maulwurf und seine Freunde“
  • 17:00 – 18:30 Vortrag: Freund oder Feind? – Einblicke in die verborgenen Talente der Mikroorganismen
  • 17:00 – 18:00 Öffentliche Führung Transformationen in die Moderne – Die preußische Provinz Pommern
  • 21:00 – 23:00 Kino auf Segeln
Samstag 9. Juli
  • 10:00 – 19:00 Tag der Politikwissenschaft
  • 11:00 – 16:00 Kleinkunst Open Air: „Zirkulum“
  • 11:00 – 12:00 Naturkundliche Führung in den Karrendorfer Wiesen
  • 19:30 – 22:00 Konzert: Boogie Trap
Sonntag 10. Juli
  • 13:00 – 14:00 Sonntagsbücherflohmarkt von den Bücherfreunde Greifswald e.V.
  • 18:00 – 20:00 Greifswalder Universitätsgottesdienst zum Semesterabschluss
  • 18:00 – 19:00 Literarisch-musikalischer Gottesdienst: „Von allem genug…“
Montag 11. Juli
Dienstag 12. Juli
Mittwoch 13. Juli
Donnerstag 14. Juli
Freitag 15. Juli
Samstag 16. Juli
Sonntag 17. Juli
Montag 18. Juli
Dienstag 19. Juli
Mittwoch 20. Juli
Donnerstag 21. Juli
Freitag 22. Juli
Samstag 23. Juli
Sonntag 24. Juli
Montag 25. Juli
Dienstag 26. Juli
Mittwoch 27. Juli
Donnerstag 28. Juli
Freitag 29. Juli
Samstag 30. Juli
Sonntag 31. Juli

Veranstaltungen

  • Was? Open Air: Eldener Jazz Evenings
  • Wann? Freitag und Samstag, 01. und 02.07.2022, jeweils ab 19.30 Uhr
  • Wo? Klosterruine Eldena
  • Kosten? Festivalpass für 45 Euro, Tageskarten für 30 Euro, ermäßigt 22 Euro
  • Was? Benefizkonzert für ukrainische Kriegsflüchtlinge
  • Wann? Samstag, 02.07.2022, 19 Uhr
  • Wo? Dom St. Nikolai

            Neuigkeiten

            • Das CDFZ feiert die Eröffnung der Ausstellung „Andre van Uehm – Fotografie“ mit deiner Vernissage am Samstag (02.07.2022) ab 17 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.

            Altigkeiten

            Veranstaltungen

             

            Neuigkeiten

            • Heute, am Sonntag, 26. Juni, geht die OB-Wahl in die nächste Runde. Da es nämlich beim ersten Wahlgang zu keiner Mehrheit kam, kommt es zur Stichwahl zwischen Dr. Stefan Fassbinder und Prof. Dr. Madeleine Tolani. Beim ersten Wahlgang erhielt Dr. Stefan Fassbinder 48,54 Prozent der Stimmen. Prof. Dr. Madeleine Tolani kam auf 33,14 Prozent. Falls ihr euch noch nicht sicher seid, wen ihr wählen wollt, hilft euch eventuell der Ticker von der Podiumsdiskussion am 2. Juni weiter. Und ganz wichtig: GEHT WÄHLEN!!!

            Altigkeiten

            • Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
            • In Greifswald wird das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. An insgesamt zehn Stationen im gesamten Stadtgebiet können ab sofort 90 Fahrräder ausgeliehen werden. Derzeit stehen Fahrräder am Bahnhof, vor dem Rathaus, am Museumshafen, am Domcenter, am Nexö- sowie Hansering-Parkplatz, am Biotechnikum, an der Jugendherberge, am Parkplatz Makarenkostraße und an der Wiecker Brücke bereit. Diese sollen mittelfristig auf 30 Stationen mit bis zu 250 Rädern ausgeweitet werden. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Ab 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.

            Veranstaltungen

            Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr auf hier aufgelistet.

            • Was? Sitzung AG Ökologie
            • Wann? Dienstag, 28.06.2022, 18:30 Uhr
            • Wo? Konferenzraum des AStAs (Friedrich Löffler Straße 28)
            • Was wird besprochen? Unter anderem wird über Saatkugeln für die Erstitüten gesprochen.
            • Was? 5. ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments
            • Wann? Dienstag, 28.06.2022, 20 Uhr c.t.
            • Wo? Hörsaal 2 (Ernst-Lohmeyer-Platz 6)
            • Was wird besprochen? Unter anderem wird die Anpassung Öffnungszeiten der Cafeteria „ins Grüne“ besprochen.
            • Was? Sitzung AG-SHA
            • Wann? Mittwoch, 29.06.2022, 18 Uhr s.t.
            • Wo? Konferenzraum des AStAs (Friedrich Löffler Straße 28)
            • Was wird besprochen? Unter anderem über die Wahlordnung und eine neue Corona-Satzung gesprochen.
            • Was? Sitzung AG-eSports
            • Wann? Mittwoch, 29.06.2022, 18 Uhr s.t.
            • Wo? Seminarraum 2.30 (Ernst-Lohmeyer-Platz 3)
            • Was wird besprochen? Es wird über das allgemeine AG-Geschehen gesprochen.
            • Was? Sitzung der DGB-Hochschulgruppe
            • Wann? Mittwoch, 29.06.2022, 19 Uhr
            • Wo? Regionalbüro von ver.di (Markt 3)
            • Was ist das? Die Hochschulgruppe hat sich als Gewerkschaftsgruppe für Studis dieses Jahr neu in Greifswald gegründet. Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut doch zum Beispiel in unseren Artikel.

                Neuigkeiten

                • Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.

                Hochschulpolitik und Universitäres:

                • Die alte UniApp wird ab 1. Juli abgeschaltet. Ersetzt wird sie durch die App „UniNow“. Diese ist bereits im App Store und bei Google Play verfügbar, aber noch sind nicht alle Funktionen freigeschaltet.
                • Es werden für den Zeitraum vom ca. 30./31.07. bis zum 27./28.08. noch freie Zimmer zur Miete für Summer School-Teilnehmende gesucht. Unter greifswaldsummer@uni-greifswald.de könnt ihr euch melden, falls ihr was frei habt.
                • Bei der letzten StuPa-Sitzung wurden bereits einige AStA-Referate besetzt. In diesem Artikel findet ihr alles rund um die Wahl und die noch offenen Positionen.
                • Hier kommt ihr zur aktuellen Ausgabe des Rektoratsforums, bei dem Prorektor Prof. Dr. Ralf Schneider unter anderem über die Nachhaltigkeitsbemühungen der Universität spricht.

                Ukraine:

                • Hilfsangebote: Auf dieser Uni-Webseite werden alle Unterstützungsangebote gesammelt. Unter anderem gibt es die Möglichkeit zum Spenden für das Ukraine-Stipendium.
                • Informationsangebote: Auf dieser Webseite der Uni werden außerdem Beiträge und Veranstaltungen zum Kontext des Angriffskrieges gegen die Ukraine laufend gesammelt. Hier findet ihr Literatur zu Hintergründen des Krieges Russlands gegen die Ukraine und zum Verhältnis zwischen beiden Staaten und Kulturen.
                • Die Universität Greifswald schließt sich der Stellungnahme der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit Nachdruck an und unterbricht alle wissenschaftlichen Kooperationen mit Russland. Weiterhin heißt es: „Wir verurteilen den vom russischen Präsidenten Vladimir Putin befohlenen Angriffskrieg auf das Schärfste und sind in großer Sorge um Kolleg*innen, Freund*innen und deren Familien.“

                  Corona:

                  • Wie der Krisenstab mitteilte, findet das Sommersemester in Präsenz statt. Sowohl die Maskenpflicht, als auch die Abstandsregelung finden keine Anwendung mehr. Dennoch empfiehlt der Krisenstab weiterhin das Tragen von Masken.
                  • Im Falle eines positiven Tests wird gebeten, freiwillig eine Meldung an den Krisenstab abzugeben, damit das Infektionsgeschehen an der Universität weiter nachverfolgt werden kann.
                  • Bedenken wegen der Impfung? Die Initiative „Gemeinsam für psychische Gesundheit“ hat ein diskretes psychologisches Beratungs- und Unterstützungsangebot entwickelt. Bei Interesse könnt ihr euch per Mail an gemeinsampsychischgesund@uni-greifswald.de wenden.

                      Altigkeiten

                      • Zum kommenden Wintersemester wird an der Philosophischen Fakultät in Kooperation mit der Universität Szczecin der Double-Degree-Studiengang „Lehramt Deutsch-Polnisch binational“ eröffnet. Damit werden Lehrämter ausgebildet, die Deutsch und Polnisch als Erst- sowie als Fremdsprache unterrichten können.
                      • Expert*innen des Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald und des Länderzentrums für Niederdeutsch in Bremen kooperieren, um das Lernen von Plattdeutsch zu stärken. Alles weitere zu dem Vorhaben lest ihr in dieser Medieninformation der Universität.
                      • Es werden immer noch dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
                      • Bei der Senatssitzung im Februar wurden Hennis Herbst als studentischer Prorektor und Prof. Dr. Ralf Schneider als Nachfolger von Prof. Dr. Lars Kaderali für das Amt der Prorektors der Bereiche Forschung, Digitalisierung und Transfer gewählt. In diesem webmoritz.-Artikel könnt ihr euch über Hennis und seine Pläne für seine Amtszeit informieren.
                      • Auf dieser Uni-Website könnt ihr die Selbstlernplätze der Universität einsehen und euch bei Bedarf anmelden.

                      Veranstaltungen

                       

                      Neuigkeiten

                      • Von Montag bis Mittwoch (27. bis 29.06.2022) findet die Convention für globale Gerechtigkeit für Jugendliche statt. Das abwechslungsreiche Programm bietet neben einem U20 Poetry Slam, einer Schnitzeljagd im Tierpark und einem Zero Waste Workshop viele weitere Mitmachaktionen.

                      Altigkeiten

                      • Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr findet in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei.
                      • Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.
                      • Die Uni bietet fortan einen Babysitter*innenpool an. Die neuen familienfreundlichen Angebote der Uni könnt ihr hier nachlesen.
                      • Der Greifswalder Jugendstadtplanwelcher von und für Jugendliche konzipiert wurde, bietet einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Einrichtungen der Region.

                      Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!

                      Beitragsbild: Julian Schlichtkrull

                      Are you ready? Attention! Go! – So war das 20. Drachenbootfest

                      Are you ready? Attention! Go! – So war das 20. Drachenbootfest

                      Paddeln, Trommeln, Feiern. Letzten Samstag fand das 20. Drachenbootfest statt, welches jedes Jahr durch den HSG Uni Greifswald e.V. veranstaltet wird. Die Stimmung war ausgelassen. Vom Ryck her hörte man die Trommeln und lautes Zählen. Es war gutes Wetter und überall waren verschwitzte, gut gelaunte Gesichter zu sehen.

                      Von der Kleinen Hafenstraße bis zum Kanucenter, kurz vor dem sandigen Teil des Treidelpfads, standen Pavillons aufgebaut. Sie gehörten den 23 Teams, die für das Drachenbootfest angereist sind. Inklusive des hauseigenen Teams, dem HSG Uni Greifswald Verbooten, traten somit 21 Teams in der Mixed Kategorie und drei Teams in der Ladies Kategorie gegeneinander an. Gefahren wurden viermal die Kurzstrecken über 250 m und einmal die Langstrecke über 1.350 m. Während es einige Sport-Teams gab, traten auch einige Fun-Teams an, welche sich extra für das Drachenbootfest gebildet hatten und erst kurz zuvor mit dem Training angefangen hatten. Die Teamnamen waren zum Teil sehr kreativ, so stieß man auf die Virusjäger, NBS Bugwelle oder die Seewespe. Auch ich habe als Teil des Hausteams am Drachenbootfest teilgenommen.

                      Was ist ein Drachenboot?

                      Ein Drachenboot ist ein langes, offenes Paddelboot mit zehn Bänken, auf denen jeweils zwei Personen nebeneinander Platz nehmen können. Hinten im Boot steht der*die Steuermann*Steuerfrau und hält das Boot auf Kurs. Außerdem kommt, zumindest bei Wettkämpfen, noch ein*e Trommler*in hinzu, der*die vorne im Boot mit dem Rücken in Fahrtrichtung sitzt und im Takt der Paddler*innen auf der ersten Bank, der Schlagbank, auf eine dicke runde Trommel schlägt und so den Rhythmus unterstützt. Dazwischen sitzen bis zu 20 Paddler*innen, die möglichst im selben Rhythmus und mit richtiger Technik paddeln. Auf diese Weise wird das Boot in Fahrt gebracht. Vor allem Frequenz, Synchronität und Kraft entscheiden dabei über die Geschwindigkeit.

                      Wie laufen die Rennen ab?

                      Die ersten beiden Rennen in der Kurzstrecke waren die Vorläufe, bei der die jeweils bessere Zeit eines Teams darüber entschieden hat, ob das Team im Fun-Cup oder im Sport-Cup antrat. Anschließend wurde pro Team ein Zwischenlauf gefahren. Dessen Zeit wurde mit der besseren Zeit aus dem Vorlauf addiert und entschied darüber, in welchem Finale das Team landete. Im Finallauf traten jeweils drei Teams gegeneinander an, zuvor waren es immer nur zwei Teams gewesen. Je nachdem, in welchem Finale die Teams gegeneinander antraten, fuhren die Teams nun um drei Platzierungen in der endgültigen Rangliste. Bei der Langstrecke fuhren immer jeweils drei Teams von der Brücke im Hafen bis vor das Kanu-Center.

                      Vor dem Kanucenter ist eine Menge los

                      Ich selbst bin erst seit April beim Drachenboot dabei. Durch einen Hochschulsportkurs hatte ich die Möglichkeit bekommen, direkt beim Vereinstraining mitzumachen. Anfangs hatte ich ehrlich gesagt kaum eine Ahnung, was ein Drachenboot überhaupt ist oder wie es funktioniert, aber ich wollte gerne einen Wassersport machen und das passte gut in meinen Wochenplan. Und nun macht es mir so viel Spaß, dass ich entschieden habe, auch nach diesem Semester ein Teil des Teams zu bleiben. Das Team besteht aus (Wahl-)Greifswalder*innen aller Altersklassen und trainiert ein- bis zweimal die Woche auf dem Ryck.

                      Da in unserem Team mehr Paddler*innen waren, als beim Drachenbootfest zugelassen, mussten sich drei von uns abwechseln. Eine davon war ich, sodass ich letztendlich nur eine Kurzstrecke und die Langstrecke bei meinem Team mitgefahren bin. Dafür konnte ich aber noch bei anderen Teams aushelfen, die nicht genügend Paddlerinnen hatten. So bin ich drei Kurzstrecken bei den Spreepoint Dragons aus Berlin mitgefahren und eine Kurzstrecke bei der Seewespe, dem Team des FSR Biowissenschaften. So konnte ich letztendlich trotzdem sehr viele Rennen fahren und es war auch toll, mal bei anderen Teams reinzuschnuppern.

                      Ausrichten, Stechen, Ziehen, Umsetzen. Die Technik wurde im Training schon zigmal geübt, aber ob sie bei mir schon so richtig sitzt, da bin ich mir noch nicht sicher. So ganz automatisch geht es noch nicht. Aber während des Kurzstreckenrennens ist keine Zeit, um die eigene Technik zu überprüfen. Da kann nur darauf geachtet werden, dass die Frequenz stimmt, denn nur dann sind wir synchron und das ist bei einem Rennen erstmal das wichtigste. Ich habe ca. einen Monat zuvor schon einmal bei einem Rennen mitgemacht. Da kamen mir die 250 m sehr lang vor, doch diesmal ist es anders. Diesmal achte ich auch nicht mehr auf die Strecke, ich achte nur auf die Leute im Boot. Konzentriere mich allein aufs Paddeln, darauf, im richtigen Takt zu sein. Mein Fokus ist allein auf dem Rennen, alle anderen Gedanken sind verschwunden. Plötzlich kommt mir die Strecke deutlich kürzer vor.

                      Mein erstes Rennen an diesem Tag war gleich bei einem anderen Team, bei den Spreepoint Dragons. Allerdings fühlte es sich sehr seltsam an. Irgendwie kam ich mehrmals aus dem Takt und ließ mich davon verwirren, dass mein Paddel beim Umsetzten immer wieder gegen das Wasser schlug, das von den Paddeln vor mir hochspritzte. So sollte es nicht sein. Hinterher hatte ich ein schlechtes Gewissen. Obwohl sie sich bei mir bedankt hatten und mich sogar gleich wieder für die nächsten Rennen angefragt hatten, wusste ich doch, dass ich nicht sehr gut gepaddelt hatte und es eigentlich besser konnte. Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn jemand anderes da mitgepaddelt wäre. Mein zweites Rennen war dann bei meinem Team, und das fühlte sich gleich viel besser an. Ich ließ mich deutlich weniger aus der Ruhe bringen und konnte mich besser auf das Rennen fokussieren. Danach hatte ich noch zwei weitere Male bei den Spreepoint Dragons mitgepaddelt, und beide Male hatte es sich deutlich besser angefühlt. Vielleicht hatte ich am Anfang einfach etwas Zeit zum Reinkommen gebraucht. Jetzt war ich sehr dankbar dafür, so die Möglichkeit bekommen zu haben, bei mehreren Rennen teilzunehmen und auch mal bei einem anderen Team dabei zu sein. Ein schlechtes Gewissen, weil ich noch keine so gute Paddlerin bin, hatte ich nicht mehr. Auch bei den Seewespen bin ich einmal mitgepaddelt, was auch nochmal eine ganz eigene Erfahrung war. Schließlich war dies ein Fun-Team und ich war es sonst immer gewohnt, in einem Boot zu sein, in dem alle anderen schon mehr Erfahrung hatten. Manchmal hat auf der Strecke jemand aufgehört zu paddeln, wodurch die Person dahinter auch gleich gebremst wurde. So war es sehr schwierig, die Frequenz der Schlagbank beizubehalten und vor allem, auch selbst mit der richtigen Technik zu paddeln. Nichtsdestotrotz hat auch dieses Rennen Spaß gemacht und letztendlich ist das alles, was zählt.

                      Das Team Seewespe kurz hinter dem Ziel

                      Etwas nervig war es allerdings, und das zog sich über den ganzen Tag, dass der Ryck für den Schifffahrtsverkehr nicht gesperrt werden durfte, sodass ab und zu Segelschiffe, Motorboote, sowie die MS Breege und MS Stubnitz, welche Rundfahrten anbieten, vorbeimussten. Dadurch mussten wir immer wieder warten, bis endlich gestartet werden konnte und es kam dadurch natürlich zu Verzögerungen im Zeitplan.

                      Die Langstreckenrennen starteten kurz nachdem die Kurzstreckenrennen vorbei waren. Diese sind nochmal ganz anders als die Kurzstrecken, schließlich dauern sie viel länger und die Kraft muss daher auch anders eingeteilt werden. Allerdings war auf dieser Strecke an diesem Tag sowohl der Wind als auch die Strömung auf unserer Seite, wodurch mit besseren Zeiten zu rechnen war. Für mich bedeutete die Langstrecke, dass ich auch während des Rennens mehr auf meine Technik achten konnte. Natürlich war es für uns auch ein kleiner Vorteil, dass wir die Strecke bereits vom Training kannten und somit etwas abschätzen konnten, wie weit wir schon waren. Bevor es losging, musste aber erst einmal die Strecke zum Start an der Brücke im Hafen gefahren werden, also quasi die gesamte Langstrecke in die verkehrte Richtung. Diese paddelten wir in einem sehr gemütlichen Tempo, um die Kraft zu sparen, wobei ich aber vor allem merkte, wie fertig ich eigentlich schon von den Rennen zuvor war. Gleich mehrmals stach ich das Paddel beim Umsetzen nach vorne aus Versehen doch ins Wasser, wenn es eigentlich außerhalb des Wassers bleiben sollte, wodurch ich nicht nur die Paddler*innen vor mir nass spritzte, sondern zugleich auch etwas bremste. Beim Rennen ist es mir zum Glück nicht mehr, bzw. nur zweimal ganz leicht passiert. Wir waren alle sehr erstaunt und haben uns total gefreut, als wir am Ende mit einer Zeit von 6 Minuten und 14 Sekunden den dritten Platz belegten. Damit hatten wir nicht gerechnet, somit war es für uns sehr besonders. Auf dem ersten Platz war das Team Pommernexpress Barth mit einer Zeit von 5 Minuten und 55 Sekunden.

                      Als Austräger des Drachenbootfests, war der HSG Uni Greifswald e.V. zudem für die ganze Organisation und Durchführung verantwortlich. Viele der Paddler*innen aus dem Team hatten somit auch bei Aufgaben wie Marshalling oder als Trommler*innen oder Steuerleute ausgeholfen. Auch ich hatte ein klein wenig beim Marshalling geholfen, wobei das An- und Ablegen der Drachenboote koordiniert wurde. Gleich zu Anfang stand ich plötzlich allein da, obwohl dieser Job eigentlich für zwei Personen gedacht war und ich auch eigentlich gar nicht dafür eingetragen war. Alle anderen, die eigentlich für den Steg verantwortlich waren, hatten selbst ein Rennen oder mussten gerade als Trommlerin aushelfen. So stand ich da und wusste nach nur einer kurzen Erklärung nur wenig darüber, was und wie ich das überhaupt machen musste. Ein Boot legte an, alle stiegen aus, das war noch recht leicht. Aber mit was für einem Knoten machte man das Boot jetzt am besten fest? Ich versuchte es mit einem Misch aus normalem Knoten und Schlaufen, und hoffte, dass es hielt und später auch leicht wieder aufging. Jetzt ging es daran, das Wasser aus dem Boot zu wischen, das von dem Rennen zuvor hineingespritzt war. Wie ausführlich musste das sein? Und wieviel Zeit hatte ich noch? Das nächste Team wartete schon am Steg und somit erklärte ich das Boot für trocken genug. Während ich das Boot festhielt, stiegen die Paddler*innen ein. Dabei versuchte die letzte Paddlerin den Knoten des Seils zu lösen, mit dem das Boot am Steg befestigt war, und kriegte es fast nicht hin. Ups, vielleicht hätte ich das machen sollen, schließlich wusste ich, dass der ganz leicht hätte aufgehen sollen. Nachdem schließlich alle drinsaßen, schickte ich sie los, während ich keine Ahnung über die Uhrzeit oder deren Startzeit hatte und schon legte das nächste Boot an. Nach einem weiteren Boot musste ich dann auch weg und hoffte, dass die anderen bald wieder da waren, um den Steg wieder zu übernehmen.

                      Zuschauer*innen und Marschalling beim Drachenbootfest

                      Wenn auch kein persönliches Highlight, so war es doch recht aufregend, als ein Boot gekentert ist. Leider hatte ich nicht selbst gesehen, wie es passiert ist, aber aus Erzählungen weiß ich, dass sich das Team wohl kurz nach dem Ziel beim Jubeln zu sehr nach links gelehnt hatte und somit aus dem Gleichgewicht geraten war. Zum Glück war niemand verletzt, das Boot blieb heil und die Paddel konnten auch wieder eingesammelt werden. Solche Kenterungen sind beim Drachenbootfahren eigentlich sehr selten und ist beim Drachenbootfest zuletzt vor etwa 10 Jahren passiert.

                      Am Abend nach der Siegerehrung kam dann noch eine Band. Die PeachNuts haben die anschließende Party mit gecoverten und eigenen Liedern begleitet und so den Tag voller spannender und spaßiger Drachenbootrennen ausklingen lassen. Da ich selbst noch immer keine große Partygängerin bin, war der Abend für mich schon recht bald zu Ende, während andere noch bis spät in die Nacht getanzt haben. Ich jedoch habe lieber die Stille bei mir zuhause genossen und mich so von dem langen, aber spaßigen Tag erholt.

                      Interesse geweckt? Dann komm doch zum Schnupperpaddeln beim HSG Verbooten.
                      Wann? am Donnerstag, den 23.06., und Sonntag, den 26.06., ab 17:45 Uhr
                      Wo? Kanucenter in der Hafenstraße 56

                      Beitragsbilder: Juli Böhm

                      Sonntag zählt’s! – Oberbürgermeister*innenwahl die Zweite

                      Sonntag zählt’s! – Oberbürgermeister*innenwahl die Zweite

                      Die Stichwahl um das Amt des*der Greifswalder Oberbürgermeister*in steht vor der Tür. Am Sonntag, dem 26. Juni 2022, öffnen die Wahllokale erneut von 08 – 18 Uhr ihre Türen, und Wahlberechtigte sollen sich entscheiden: Dr. Stefan Fassbinder oder Prof. Dr. Madeleine Tolani? In diesem Artikel findet ihr noch einmal gebündelt die Informationen, die ihr für die Wahl braucht.

                      Wie es die Wahlplakate noch immer von den Laternenpfählen rufen, reichten die Stimmen keiner Kandidat*innen für den Gewinn der OB-Wahl vor fast zwei Wochen. Die beiden ersten Plätze belegten Dr. Stefan Fassbinder (Bündnis 90/Die Grünen), seit 2015 amtierender Oberbürgermeister, mit 48,54% der Stimmen, und Prof. Dr. Madeleine Tolani (CDU), mit 33,14%. Es sind mindestens 50% + eine Stimme notwendig, um die Wahl zu gewinnen.
                      Diese Zahlen klingen, als wäre die Wahl fast entschieden. Trotzdem ist es nun besonders wichtig, sich an der Stichwahl zu beteiligen: Am 12.06. stimmten nur 40,84 % aller Wahlberechtigten ab. Das sind immerhin ein paar Wähler*innen mehr als bei der OB-Wahl 2015 – in dem Jahr wurden nicht einmal die 38% erreicht, weder im ersten Durchlauf, noch in der Stichwahl. Auch damals waren Bündnis 90/Die Grünen und die CDU auf den obersten Plätzen. Heute wissen wir, wie die Wahl ausgegangen ist. Aber wer würde annehmen, dass der amtierende Oberbürgermeister mit einem Vorsprung von lediglich 0,1% gewann? Greifbarer formuliert waren dies nur 15 Stimmen. „Meine eine Stimme zählt eh nicht“ sollte damit als Argument fürs Nicht-Wählen entsorgt werden. Insbesondere, wenn das nächste lautet: „[Kandidat*in] gewinnt doch sowieso“.

                      Bild: votemanager

                      How To Stichwahl

                      Was mache ich, wenn ich meine Wahlbenachrichtigung versehentlich schon weggeworfen habe?
                      Kein Problem, nimm einfach deinen Personalausweis oder Reisepass mit. Hauptsache, du wählst.

                      Werden neue Stimmzettel gedruckt?
                      Ja, es stehen nur noch Prof. Dr. Tolani und Dr. Fassbinder zur Auswahl.

                      Muss ich wieder Briefwahl machen, wenn ich beim ersten Mal Briefwahl gemacht habe?
                      Du bekommst auf jeden Fall die Unterlagen. Diese kannst du zuhause ausfüllen und per Post verschicken, oder persönlich im Briefwahlbüro in der Walther-Rathenau-Straße 11, an den Infotheken im Rathaus oder im Stadthaus abgeben.

                      Ab wann ist die Briefwahl wieder direkt in der Rathenaustraße möglich?
                      Seit letzten Donnerstag, dem 16. Juni, 13:30 Uhr, werden die neuen Briefwahlunterlagen ausgereicht. Der Wahlzettel kann dort direkt ausgefüllt werden. Du brauchst deinen Personalausweis oder Reisepass und die Wahlbenachrichtigung. Notfalls kannst du auch ohne die Benachrichtigung hingehen.

                      Wie kann ich das Angebot der Briefwahl wahrnehmen, wenn ich beim ersten Wahlgang im Wahllokal gewählt habe?
                      Für Briefwahl per Post konnten die Unterlagen online beantragt werden, Einsendeschluss für die ausgefüllten Rücksendungen war allerdings gestern.
                      Alternativ kann bereits im Wahlbüro der Rathenaustraße gewählt werden.

                      Erhalten die Wahlhelfer*innen ein neues Anschreiben?
                      Nein. Die Information, ob sie auch bei der Stichwahl im Einsatz sein sollten, steht auf den Berufungsschreiben vom ersten Wahlgang.

                      Wer sind die Kandidierenden noch gleich?

                      Dr. Stefan Fassbinder

                      • Partei: Bündnis 90/Die Grünen
                      • Greifswalder OB seit 2015, in Zusammenarbeit mit SPD und Die Linke
                      • setzt sich „für mehr Vielfalt, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ein“

                      Prof. Dr. Madeleine Tolani

                      • Partei: CDU
                      • Professorin für Bürgerliches Recht
                      • 3 Grundsätze: „Kompetenz und frischer Wind ins Rathaus!“, „Greifswald kann mehr!“ und „Der Mensch im Mittelpunkt!“

                      Ein genaueres Bild könnt ihr euch auf den verlinkten Websites der Kandidat*innen sowie in unserem Live-Ticker der Podiumsdiskussion vom 02.06., in diesem KATAPULT MV-Artikel zur Diskussion der Kandidierenden am vergangenen Montag, und in diesem Interview mit Dr. Stefan Fassbinder machen.

                      Hier noch einmal das Wichtigste in Kürze:

                      Was: OB-Stichwahl
                      Wann: Sonntag, 26.06.2022, von 08 bis 18 Uhr
                      Wo: im Wahllokal deines Wahlbezirks
                      Weitere Informationen: direkt auf der Website der Stadt Greifswald


                      Beitragsbild: Clara Rauner

                      Mimimi-Mittwoch: Gegenwind

                      Mimimi-Mittwoch: Gegenwind

                      Wut, Hass, Zorn: All diese Gefühle verbindet man so manches Mal mit seinen Mitmenschen. Genau für solche Momente ist diese Kolumne da. Wann immer wir uns mal gepflegt über Leute auslassen wollen oder uns auch generell mal der Schuh drückt, lest ihr das hier.

                      Kommen sich zwei Radfahrer*innen in Greifswald entgegen. Beide haben Gegenwind.

                      Dieses Phänomen ist so subjektiv wie allgegenwärtig. Es ist immer windig; ein Tag, an dem ich sehe, dass sich die Bäume vor meinem Fenster nicht bewegen, ist jedes Mal bemerkenswert. Zugegeben, ich habe mich daran gewöhnt und finde es befremdlich, wenn ich meine Familie besuche und die Luft stillsteht. Insbesondere im Sommer.
                      Dennoch sollte Gegenwind doch nur für diejenigen existieren, die sich in eine bestimmte Richtung bewegen, oder nicht? Wie kann es sein, dass an windigen Tagen (also ca. 350 im Jahr) gefühlt jede*r Gegenwind hat? Bewegen wir uns alle nur in eine Richtung? Wie kann es sein, dass ich persönlich immer Gegenwind habe, wenn ich mich an einem windigen Tag aufs Fahrrad setze? Was ist dieser Rückenwind, von dem ich immer höre?

                      Anfang Mai unternahm ich mit einem Freund eine Radtour nach Loissin, um die Schlafenden Bäume zu besichtigen. Wunderschön, aber nicht das Thema. Wir kamen auf dem Hinweg ganz gut voran, bis auf die zahlreichen Stopps, die wir einlegen mussten, weil ich Rapsfelder fotografieren musste. Der Rückweg lief allerdings trotz fehlender Pausen weniger glatt, weil ich vergessen hatte, Snacks einzupacken, und der Wind nicht in dieselbe Richtung wollte wie wir. Die ermutigenden Zurufe wurden in ebendiesem verweht.

                      An einem anderen Tag war ich an der Brücke in Wieck verabredet. Das war noch nicht das Problem, auf magische Weise kam der Gegenwind erst in den letzten fünf Minuten. Was meinen Lebenswillen ordentlich herausforterte, war der darauffolgende Weg zu einem Stückchen Strand, das „immer so schön leer“ und „gar nicht weit weg“ sein sollte. Der Gegenwind war hart, der holprige Weg war einfach gemein. Die Kombination? Spaß für die ganze Familie. Auf dem Rückweg stellte ich fest, dass meine Bremsen nicht mehr richtig funktionierten, aber war ja kein Problem, ich musste ja nur aufhören in die Pedale zu treten. Und mit einem etwas längeren Bremsweg rechnen.

                      Apropos Bremsweg. Immer wenn eine Konversation zum Wetter kommt, also ziemlich oft, und sich meine Gesprächspartner*innen die folgende Geschichte noch nicht anhören mussten, kommen sie nicht daran vorbei, also viel Spaß: Eines wunderschönen Tages musste ich aus Schönwalde I zur Uni, und trotz eines leichten Gefälles des Fahrradweges musste ich nicht bremsen, um an der Ampel zwei Meter später stehenzubleiben. Ein marginaler Vorteil der Wetterlage, sofort ausbalanciert von meiner verschwitzten Ankunft am Campus. War unglaublich motivierend und rückblickend hoffe ich, dass die Lehrveranstaltung nicht allzu interaktiv war.

                      Wenn man im Geografie- oder Sachkundeunterricht aufgepasst hat und sich grob orientieren kann, könnte man sich eigentlich denken, wo der Wind herkommt. Manchmal stimmt sogar die Wetterangabe bei Google. Aber wer macht sich tatsächlich Gedanken, bevor sich aufs Rad gesetzt wird, in welche Himmelsrichtung man nun unterwegs ist? Was wäre die Konsequenz? Oh nein, der Wind kommt von Osten und ich muss ins Ostseeviertel! Das wird mit dem Bus zu umständlich und zu Fuß ist es mir zu weit, lass mal nicht machen. Ja nee.
                      Bei einem so nervigen Erlebnis geht mir direkt das rationale Denken flöten. Natürlich habe ich nicht immer Gegenwind, das ist nur die Bestätigungsverzerrung (sprich: ein unterbewusster Fokus auf Wahrnehmungen, die eine bestimmte Erwartung erfüllen). Manchmal habe ich Rückenwind, in solchen Momenten denke ich allerdings nicht länger darüber nach, weil warum sollte ich? Läuft doch alles gut.
                      Manchmal fahre ich in meinem Heimatort mit dem Fahrrad meiner Mutter und freue mich, dass es sich so reibungslos und leicht fährt. Mir fällt selten auf, dass es möglicherweise an der Windstille liegen könnte. Immerhin ist Wind sonst überall, fällt gar nicht mehr groß auf, wie der Geruch des eigenen Deos nach ein paar Minuten. Dann komme ich zurück. Einerseits fühlt es sich richtig an, wenn sich die Luft bewegt. Andererseits rieche ich wieder das Deo.

                      Radfahren mit Gegenwind erinnert mich immer ans Kraulen im Schwimmunterricht. Du kannst dich abmühen wie du willst, kommst aber nicht voran. So sieht es zumindest aus. Der Aufwand entspricht ganz und gar nicht dem Resultat. Und wenn die Bahn nicht frei ist, sind definitiv die anderen schuld, was bewegen die sich mir völlig beabsichtigt und locker vermeidbar in den Weg? Der Gegenverkehr weiß natürlich auch nicht, wie schwer ich es gerade habe. Wir können ja nicht beide Gegenwind haben.

                      Beitragsbild von Khamkéo Vilaysing auf Unsplash

                      Gut Lehre will Preise haben

                      Gut Lehre will Preise haben

                      Jedes Jahr werden die Lehrpreise vergeben und jedes Jahr werden die Studierenden dazu aufgefordert, ihre Lehrpersonen zu nominieren. Jetzt ist es wieder so weit und noch bis Sonntag, den 19.06., also bis morgen, habt ihr die Möglichkeit, per Online-Formular über die Preisträger*innen mitzubestimmen. Der Link dazu befindet sich in einer E-Mail, die am 08.06. durch die Stabsstelle für integrierte Qualitätssicherung verschickt wurde. Aber was sind die Lehrpreise überhaupt? Wieso werden sie vergeben? Und wie funktioniert das Auswahlverfahren?

                      „Die Universitätspreise für hervorragende Lehre werden vergeben, um herausragendes Engagement, didaktische Kreativität und besondere Leistungen in der Lehre sichtbar zu machen.“

                      Dr. Andreas Fritsch (Leiter der Stabsstelle integrierte Qualitätssicherung) und Dorthe G. A. Hartmann (Prorektorin für Lehre, Lehrer*innenbildung und Internationalisierung)

                      Die Lehrpreise gibt es seit 2013, wobei die Kategorien jedes Jahr etwas variieren. Dieses Jahr gibt es folgende drei Kategorien: Motivierung der Studierenden zur Eigenständigkeit, Hervorragende Betreuung der Studierenden und Forschungsorientierte Lehre. Zudem wird dieses Jahr auch ein Sonderpreis für exzellente Fachstudienberatung vergeben. Jeder dieser Preise ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 € dotiert, das wiederum in die Lehre fließen soll. Die Vergabe von akademischen Lehrpreisen ist jedoch kein Alleinstellungsmerkmal der Universität Greifswald, denn neben einigen deutschlandweit oder auf Bundesländerebene vergebenen Lehrpreisen, sind diese auch an anderen Universitäten üblich. Dabei unterscheiden sich die Lehrpreise häufig in ihren Kategorien und Vergabeverfahren.

                      Kriterien für den Lehrpreis "Motivierung der Studierenden zur Eigenständigkeit"

                      Die Lehrperson sollte:

                      • eine Kombination aus angeleiteten und selbstständigen Lernprozessen anwenden
                      • und somit zum eigenständigen und selbstverantwortlichen Lernen motivieren
                      • damit eine wichtige Vorraussetzung zum lebenslangen Lernen schaffen
                      Kriterien für den Lehrpreis "Hervorragende Betreuung der Studierenden"

                      Die Lehrperson sollte:

                      • sich sehr um die Anliegen der Studierenden bemühen
                      • auf Fragen und Beiträge der Studierenden besonders hilfreiches Feedback und Anregungen geben
                      • bei studentischen Arbeiten sehr gute Unterstützung geben
                      Kriterien für den Lehrpreis "Forschungsorientierte Lehre"

                      Die Lehrperson sollte:

                      • Studierende sehr für Wissenschaft und/oder Kunst begeistern
                      • dabei besonders auf die Entdeckung und Definition offener Probleme, die Entwicklung eigener Fragestellungen und auf die Reflexion der Ergebnisse aus Forschung und Kunst eingehen 
                      Kriterien für den "Sonderpreis für exzellente Fachstudienberatung"

                      Der*die Fachstudienberatende sollte:

                      • einen unverzichtbaren Beitrag für den Erfolg der Studienprogramme leisten
                      • sehr gute Beratung leisten

                      Wie werden die Lehrpreise an der Universität Greifswald vergeben?

                      Jede*r Studierende kann genau einmal an der Umfrage teilnehmen, die von der Stabsstelle Integrierte Qualitätssicherung durchgeführt wird. Nominiert werden können dabei alle hauptberuflich beschäftigten Lehrpersonen an der Universität oder Universitätsmedizin Greifswald für ihre Lehre im Wintersemester 2021/2022 und Sommersemester 2022. Jede*r Studierende kann dabei nur eine Lehrperson für eine der Kategorien vorschlagen und zusätzlich noch eine Nominierung für den Sonderpreis. In dem Online-Formular wird für beide Nominierungen der Fachbereich und der Name der zu nominierenden Person abgefragt, sowie die Kategorie, für die er*sie nominiert werden soll, und es wird gebeten, eine Begründung für die Nominierung zu schreiben. Man selbst bleibt dabei anonym. Von den 10.366 eingeschriebenen Studierenden können mit der studentischen E-Mail-Adresse allerdings nur ca. 8.500 Studierende erreicht werden. Die übrigen ca. 1.866 Studierenden haben entweder ihr Postfach nicht aktiviert oder es ist überfüllt und sie können somit nicht an der Umfrage teilnehmen. Denn es wird über den Link in der E-Mail kontrolliert, dass jede*r nur einmal abstimmt. Insgesamt beteiligen sich von denen, die die E-Mail bekommen haben, jährlich ca. 500 Studierende, die ungefähr 200 verschiedene Lehrpersonen nominieren.

                      „Eine Nettobeteiligungsquote von 6% erscheint erst mal nicht viel, aber es scheinen keine unerwünschten Auswahleffekte vorhanden zu sein: Regelmäßig sind alle Fachrichtungen vertreten und die Begründungen für die Nominierungen sind aussagekräftig.“

                      Dr. Andreas Fritsch (Leiter der Stabsstelle integrierte Qualitätssicherung) und Dorthe G. A. Hartmann (Prorektorin für Lehre, Lehrer*innenbildung und Internationalisierung)

                      Eine Jury diskutiert anschließend über die Nominierungen und stimmt über die Preisträger*innen ab, die dem Rektorat zur Preisverleihung vorgeschlagen werden. Die Jury besteht aus Studierenden aller Fakultäten (die durch die Studierendendekan*innen benannt werden), dem studentischen Prorektor (Hennis Herbst), der Prorektorin für Lehre, Lehrer*innenbildung und Internationalisierung (Dorthe G. A. Hartmann), dem AStA-Referenten für Studium und Lehre (Felix Galler) und einem*einer Vertreter*in des Beirats Hochschuldidaktik. Bei der Entscheidung der Jury spielt die Anzahl der Nominierungen und die von den Studierenden in der Umfrage geschriebenen Begründungen eine Rolle. In der Regel kommen dabei nur Nominierte mit mindestens drei Nominierungen in die engere Auswahl. Zusätzlich zu der Begründung von den Studierenden, können die Angaben auch durch Erfahrungsberichte von den jeweiligen Fachschaften ergänzt werden. Wenn sich zwischen zwei Personen nicht entschieden werden kann, ist es auch schon vorgekommen, dass ein Lehrpreis geteilt wurde. Die Lehrpreise und der Sonderpreis werden bei der Feierlichen Immatrikulationsfeier zu Beginn des Wintersemesters 2022/2023 verliehen.

                      Verleihung des Lehrpreises bei der Feierlichen Immatrikulation 2021

                      Was passiert mit dem Preisgeld?

                      „Ganz unterschiedliche Ausgaben, die auch sonst für die Lehre und Studienbedingungen eine Rolle spielen, werden getätigt.“

                      Dr. Andreas Fritsch (Leiter der Stabsstelle integrierte Qualitätssicherung) und Dorthe G. A. Hartmann (Prorektorin für Lehre, Lehrer*innenbildung und Internationalisierung)

                      Die Preisgelder in Höhe von 2.000 € sollen komplett der Lehre zugute kommen. In den letzten Jahren wurde das Geld vor allem zur Anschaffung von Geräten und Software für digitale Lehre genutzt. Aber es werden damit auch Sach- und Lehrbücher und weitere Lehrmaterialien angeschafft, sowie studentische Mitarbeitende finanziert. Auch Lehraufträge oder Gastvorträge und studentische Exkursionen können so finanziert werden.

                      Wie ist es, einen Lehrpreis zu gewinnen?

                      Dorthe G. A. Hartmann, Prorektorin für Lehre, Lehrer*innenbildung und Internationalisierung, hat bereits zweimal, in den Jahren 2013 und 2017, den Lehrpreis gewonnen. Ich habe sie gefragt, wie es für sie war, 2017 den Lehrpreis zu gewinnen.

                      „Als Herr Fritsch mich per Mail informierte, hielt ich dies zunächst für ein Missverständnis, da mir die Ehre bereits 2013 zuteilgeworden war, als ich in der Kategorie „wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (hauptberuflich Lehre)“ ausgezeichnet worden war. Ich dachte auch unverzüglich an meine Kolleg*innen, die ebenfalls Jahr um Jahr exzellent lehren und noch nicht ausgezeichnet wurden. Schließlich freute ich mich, dass mein Engagement in der englisch-sprachigen Lehre, die Kategorie, in der ich 2017 den Preis erhielt, von den Studierenden als für ihr rechtswissenschaftliches Studium und spätere Berufstätigkeit relevant erachtet und geschätzt wurde.

                      Die Preisgelder nutzte ich im Übrigen zur finanziellen Unterstützung des „Study Trip Legal London“ 2017 und seines Vorbereitungsseminars, beides betreut durch meinen Kollegen Herrn James A. Faulkner, B.A. (Hons), LL.B., damals Leiter der Sprachenabteilung der Bucerius Law School, Hamburg, und die Begleitung der GreiMUN Delegation zu den National Model United Nations in New York 2019.“

                      Beitragsbild: Laura Schirrmeister

                      Foto: Patrick Gessner

                      Die Tropen in Norddeutschland erleben

                      Die Tropen in Norddeutschland erleben

                      Nach acht Jahren ist es endlich wieder so weit: die Gewächshäuser im botanischen Garten Greifswald öffnen ihre Tore. Die Pflanzen konnten bereits in den letzten Monaten in die frisch sanierten Gewächshäuser ziehen. Am Samstag sollen nun auch die Besucher*innen folgen. Wir haben mit Manuela Bog – Kustodin des botanischen Gartens und des Arboretums – über die große Eröffnung und die Baumaßnahmen gesprochen.

                      Lang ist es nun her, dass zum letzten Mal Besucher*innen im Palmenhaus umhergingen. 2014 wurde Korrosion an der historischen Gewächshausanlage festgestellt. Damit stand sehr bald fest: Das Palmen-, das Palmenfarn- und das Tropenhaus sind einsturzgefährdet. Die Häuser wurden für den Besucher*innenverkehr gesperrt und der Kampf um die Sanierung begann. Durch die große Spendenbereitschaft und eine Finanzierung von Bund und Land – die Häuser wurden 2014 zum „Denkmal von nationaler Bedeutung“ ernannt – konnte diese gestemmt werden.

                      „Es gab wirklich eine Rundumerneuerung“, beschreibt es Manuela Bog. Sie ist als Kustodin für die wissenschaftliche Betreuung, die Hochschullehre und die Öffentlichkeitsarbeit des botanischen Gartens zuständig. Nicht nur die alten Stahlträger wurden saniert, es wurden auch zusätzliche Verstrebungen eingebaut. Damit will man das gut zwölf Meter hohe Haus gegen starke Winde stabilisieren. Das war gar nicht so einfach, denn der sogenannte Puddelstahl kann nicht geschweißt, sondern nur verschraubt oder genietet werden. Nicht viele Baufirmen beherrschen diese alte Technik noch. Auch im Innenbereich wurden einige Verschönerungen vorgenommen. So wurde beispielsweise die Wegeführung erneuert, der Eingangsbereich neugestaltet und ein Seminarraum im Grünen geschaffen.

                      Für die botanischen Bewohner wurde es mit Beginn der Bauarbeiten 2019 eng. Nur sieben besonders große Pflanzen durften bleiben. Unter anderem der Bambus und ein großer Palmfarn, der 1931 aus Vietnam nach Deutschland kam. Unter großen Hauben mit separater Heizung haben diese Gewächse auch die kalten Winter während der Umbauphase überstanden. „Die anderen Pflanzen wurden durch Stecklinge vermehrt und im Subtropen- und Wasserpflanzenhaus untergebracht“, erinnert sich Frau Bog. Die Kübelpflanzen, die normalerweise im Subtropenhaus überwintern, zogen in eine Gärtnerei nach Rostock. Frau Bog stellt besonders die Leistung der Mitarbeiter*innen des botanischen Gartens während dieser Zeit heraus: „Viele Pflanzen haben die Sanierung überstanden. Ohne unsere superfleißigen Gärtner*innen wäre eine grüne Pracht, wie wir sie jetzt haben, nicht möglich gewesen.“

                      Obwohl viele Bewohner wieder in ihr neues altes Zuhause ziehen konnten, warten einige noch im Wasserpflanzenhaus auf ihre Auspflanzung. Deshalb wird es in diesem Jahr leider keine Riesenseerosen zu bestaunen geben. Frau Bog, die sich bereits in ihrer Diplom- und später Promotionsarbeit mit Wasserlinsengewächsen beschäftigt hat, bedauert das. Doch angesichts dessen, was während der Umbauarbeiten geleistet wurde, sei dies zu verkraften.

                      Im Wasserpflanzenhaus warten einige Pflanzen noch auf den Umzug.

                      Diesen Freitag wird es einen Festakt zur Eröffnung geben. Einen Tag später, also am 18.06, ist das Gewächshaus dann für alle Besucher zugänglich. Ab 14 Uhr werden Führungen in kleinen Gruppen angeboten. Dabei wird es hauptsächlich um die baulichen Details gehen, da diese jetzt noch nicht zugewachsen sind. Die Pflanzen dürfen natürlich auch bestaunt werden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

                      Frau Bog hofft, dass der botanische Garten und die Gewächshäuser jetzt und in Zukunft Orte der Ruhe, der Entspannung, aber auch der Wissensvermittlung sind. Es gibt nicht mehr so viele alte Gewächshäuser, die noch in Betrieb sind. Zum Vergleich: Die historischen Gewächshäuser wurden in den Jahren 1884 bis 1886 erbaut und sind damit zwei Jahre älter als der Eiffelturm. Außerdem hätte man hier die tolle Möglichkeit, die Tropen in Norddeutschland zu erleben, so die Biologin.

                      Das Wichtigste in Kürze:

                      • Was? Führungen durch die wiedereröffneten Gewächshäuser
                      • Wann? Samstag 18.06, ab 14 Uhr
                      • Wo? Im botanischen Garten