von webmoritz. | 26.07.2026
Nadel, Faden und gute Gespräche: Am 29. Juli öffnet das Interkulturelle Nähcafé im einLaden wieder seine Türen. Eingeladen sind alle Frauen*, die gemeinsam nähen, kreativ werden und neue Menschen kennenlernen möchten.
Bildnachweis: Bürgerhafen
Projektvorstellung
Nähen verbindet – und manchmal sogar mehr als nur Stoffe. Im Interkulturellen Nähcafé des Bürgerhafens Greifswald treffen sich Frauen* aus verschiedenen Ländern und Kulturen, um gemeinsam kreativ zu werden, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Ob Kleidung ausbessern, aus alten Stoffen etwas Neues entstehen lassen oder einfach den Umgang mit Nadel und Nähmaschine lernen – im Nähcafé ist jede willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, denn im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Ausprobieren und der gegenseitige Austausch. Nähmaschinen, Material und Werkzeug sind vor Ort vorhanden.
Das Angebot ist weit mehr als ein Kreativtreff. Das Interkulturelle Nähcafé schafft einen Ort der Begegnung, an dem Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zusammenkommen. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee entstehen Gespräche, Freundschaften und gegenseitiges Verständnis – ganz nebenbei und ohne Sprachbarrieren in den Vordergrund zu stellen. Mit dem Nähcafé setzt der Bürgerhafen ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft und zeigt wie
einfach Integration im Alltag funktionieren kann: durch gemeinsame Interessen, Offenheit und das Miteinander. Wer Lust hat, kreativ zu werden oder neue Menschen kennenzulernen, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Im Web Weekly stellen wir euch jede Woche ein neues Kultur-Ereignis in Greifswald und Umgebung vor.
Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! (Text: Melanie Ehrhardt; Design: David Langner)
von webmoritz. | 19.07.2026
So langsam wird es dunkel über der Burg Klempenow. Doch der Spaß fängt gerade erst an! Lasst eurer Kreativität und Handwerkskunst im Rahmen eines Töpferkurses freien Lauf. Ganz nach dem Motto: „(Aus-)probieren geht über studieren!“.
Töpferangebot
Der Kurs findet in entspannter Atmosphäre auf dem Burghof statt und es werden euch sowohl Modellierwerkzeuge als auch Anleitungen und Tipps an die Hand gegeben.
Für 5€ könnt ihr eure Kreation direkt im Anschluss mit nach Hause nehmen. Wenn ihr euer Kunstwerk gebrannt haben wollt, damit es etwas länger hält, könnt ihr dies für weitere 6€ „dazubuchen“ und es nach 2-3 Wochen abgeholen und zu Hause dekorieren. Zudem gibt es die Möglichkeit die Töpferware mit Keramikfarben zu bemalen und transparent glasiert zu bekommen. Für weitere 7€ könnt ihr dann sowohl Tassen als auch Schalen nach circa 4 Wochen fertig abholen.
Historie der Burg Klempenow
Die erste urkundliche Erwähnung als landesherrliche Burg pommerscher Herzöge geht bereits auf das Jahr 1231 zurück. Nachdem die Burg Klempenow 1631 durch die Schweden erobert wurde, erhielt Dodo von Knyphausen, ein bedeutender Feldherr der protestantischen Konfliktpartei im Dreißigjährigen Krieg, vom schwedischen König Gustav Adolf IV. Klempenow als Pfandlehen. Etwa 90 Jahr später wurde Klempenow Preußisch Königliches Amt und Domäne. Nach einigen weiteren Halter- und Nutzungswechseln der Burg, gründete sich 1991 die Bürgerinitiative Kultur-Transit-96 e.V., deren Aufgabe es bis heute ist, den Verfall der Burg zu stoppen und Instandsetzungsarbeiten durchzuführen. Durch ihr Engagement kann die Burg bereits seit 1998 besichtigt werden. Ebenso sind eine Galerie und ein Café für Besucher zugänglich.
Im Web Weekly stellen wir euch jede Woche ein neues Kultur-Ereignis in Greifswald und Umgebung vor.
Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! (Text & Design: David Langner)
von webmoritz. | 12.07.2026
Das Fischerfest Gaffelrigg ist eines der absoluten Highlights in jedem Jahr. Es gehört zu den größten Veranstaltungen in Vorpommern und lockt sowohl große als auch kleine Gäste mit tollem Programm in das gediegene Wieck. Erlebt vom 17. – 19. Juli ein vollgepacktes Programm mit sportlichen Highlights, Spaß und Musik!
Bildnachweis: Franziska Vopel
Tickets
Das gesamte Event ist grundsätzlich öffentlich und ohne Tickets zugänglich. Es gibt jedoch die Möglichkeit eine einzigartige Segelerfahrung bei einer Ausfahrt auf der „Vorpommern“ mitzumachen. Die „Vorpommern“ ist ein traditioneller Segelschoner aus Greifswald. An Bord können seemännisches Handwerk und maritime Romantik erlebt werden und wer möchte, kann sogar selbst mit anpacken.
Den Link zu den Tickets findet ihr hier:
Ausfahrt „Vorpommern“ – Fischerfest
(c) Bild: Sozialwerk Vorpommern e.V.
Programm
Das Fischerfest Gaffelrigg erstreckt sich insgesamt über drei Tage und drei Nächte. Es begeistert mit einem vielfältigen Programm bei dem für jeden etwas dabei ist. Auf gleich drei Bühnen erwartet die Gäste ein vielfältiges musikalisches Programm. Zudem ist in den kleinen Fischerdorf Wieck ein bunter Jahrmarkt mit einem Riesenrad aufgebaut, auf dem auch für das leiblich Wohl mit einigen regionalen Köstlichkeiten gesorgt ist. Einer der Höhepunkte und auch Namensgeber des Fischerfests dürfte allerdings die Gaffelrigg sein. Liebhabende von Traditionsschiffen können sich auf rund 40 Museumsschiffe und moderne Yachten freuen, welche am Samstag die Wiecker Brücke durchlaufen. Auch Sportbegeisterte kommen an dem Wochenende auf ihre Kosten. Von den Weltmeisterschaft im Ryckhangeln, über die Regatta der ZK10-Kutter bis hin zum Kanu-Polo ist für jeden etwas dabei.
Den Link zum vollständigen Programm findet ihr hier:
Programmheft Fischerfest 2026
Im Web Weekly stellen wir euch jede Woche ein neues Kultur-Ereignis in Greifswald und Umgebung vor.
Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! (Text & Design: David Langner)
von Allan Kant | 04.07.2026
Am 21. Februar 1944 wurde der katholische Greifswalder Priester Doktor Alfons Maria Wachsmann von den Nationalsozialisten in Brandenburg an der Havel ermordet. Er hatte den Nationalsozialismus von Beginn an öffentlich kritisiert und diese Position als Hochschulseelsorger auch regelmäßig den Studierenden erläutert. Hintergründe über das Leben und Denken des Widerstandskämpfers und katholischen Märtyrers liefert dieser Artikel.
Kindheit, Jugend und 1. Weltkrieg
Wachsmann wurde 1896 in Berlin geboren, wuchs aber nach dem Tod seines Vaters 1887 unter wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen in Schlesien auf. Nur durch die Unterstützung seines lokalen Pfarrers war es ihm möglich, eine höhere schulische Bildung zu erlangen und 1914 das Abitur zu absolvieren. Er nahm 1914 zunächst als Kriegsfreiwilliger am Ersten Weltkrieg teil. 1915 wurde er wegen einer Fußverletzung aus dem Kriegsdienst entlassen. 1916 zog man ihn jedoch dennoch wieder ein und er musste trotz Fieberanfällen, hervorgerufen durch eine Malaria-Erkrankung, bis 1919 Soldat bleiben. Durch seine traumatischen Erfahrungen im Kriegsdienst wurde er zum Pazifisten und trat im Jahr seiner Entlassung aus dem Militärdienst dem Friedensbund Deutscher Katholiken bei, der sich seit 1917 für ein Ende des Ersten Weltkriegs und nach dem Kriegsende 1918 für eine dauerhafte Friedensordnung einsetzte.
Beruflicher Werdegang
Wachsmanns Theologiestudium endete 1921 mit seiner Priesterweihe. Danach wirkte er in Görlitz und Berlin, bevor er 1929 als Pfarrer nach Greifswald zog. In dieser Funktion war er auch als Studierendenseelsorger tätig. Die bis heute bestehende Katholische Studierendengemeinde entstand in dieser Zeit. Bei regelmäßigen, etwa 14-tägigen Treffen, hielt der intellektuell gebildete Wachsmann Vorträge zu verschiedenen religiösen Themen. Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer, begann er an der Philosophischen Fakultät zu promovieren. Abschließen konnte er sein Promotionsstudium 1934. Im Zuge dessen wurde sein Pfarrhaus zu einem intellektuellen Gesprächspunkt für Akademiker*innen verschiedener Disziplinen und Religionen. Gerade vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus, stand er dem Protestantismus für seine Zeit ungewöhnlich offen gegenüber. Die hasserfüllte Botschaft des Nationalsozialismus war für ihn der große Feind des Katholizismus, nicht die anderen christlichen Konfessionen.
Friedlicher Widerstand im Nationalsozialismus
Seine Ablehnung des Nationalsozialismus zeigte Wachsmann auch nach der Machtübernahme offen durch Kleinigkeiten. So begrüßte er beispielsweise mit „Grüß Gott“ oder „Guten Tag“ anstelle von „Heil Hitler“ oder gab bei Spendensammlungen der NSDAP nichts und erklärte bereits für die Caritas, ein katholisches soziales Hilfswerk, gespendet zu haben. Zudem verspottete er das Regime in persönlichen Gesprächen mit Witzen. Des Weiteren argumentierte er offensiv gegen die nationalsozialistische Ideologie und die staatlichen Restriktionen gegenüber der katholischen Kirche. Bei seinen regelmäßigen Vorträgen und Diskussionsrunden mit Studierenden und Akademiker*innen animierte er sein Publikum subtil dazu, die nationalsozialistische Ideologie zu hinterfragen. Noch etwas deutlicher tat er dies in persönlichen Gesprächen. Um sich unabhängig informieren zu können, las er eine vatikanische Tageszeitung und hörte verbotenerweise ausländische Radiosender. Auffallend ist hierbei, dass er dies im Gegensatz zu vielen anderen bei offenen Fenstern in starker Lautstärke tat, sodass es allgemein bekannt war. Überlieferte Aussagen von ihm hierüber lassen darauf schließen, dass er die Gefahr, in die er sich hierdurch begab, nicht wirklich wahr- oder ernst nahm.
Politisch motivierte Verfolgung
Aufgrund seiner regimekritischen Positionen wurde Wachsmann von den Nazis schon früh bespitzelt. Ab 1934 kontrollierte die NSAP seine Predigten, etwas später auch sein Telefon. Aufgrund seiner kritischen politischen Einstellung wurden ihm zudem mehrfach Auslandsaufenthalte verweigert. Am 23. Juni 1943 wurde er von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) verhaftet. Bereits im Februar 1943 waren mehrere regimekritische katholische Priester aus Pommern und einer aus Parchim verhaftet und zum Teil hingerichtet worden. Diese wurden zuvor durch einen Spitzel in den katholischen Kirchengemeinden Stettins belastet. Die Haftbedingungen waren hart. Er musste die meiste Zeit in Einzelhaft verbringen und regelmäßig körperliche Arbeit verrichten. Eine Linderung war es, dass ihm zumindest eingeschränkt das Lesen der Bibel sowie theologischer und geschichtswissenschaftlicher Bücher erlaubt wurde. Gleiches galt für das Schreiben und Lesen von Briefen, Besuche und kurze Spaziergänge. All das war allerdings ebenfalls nur restringiert und zweitweise gar nicht möglich. Am 03. Dezember 1943 wurde Wachsmann nach mehreren Prozessterminen, die keinen fairen rechtsstaatlichen Standards entsprachen, vom „Volksgerichtshof“ wegen „Wehrkraftszersetzung“, also kritischen Äußerungen zur deutschen Armee, und „Defätismus“, also der (militärtaktisch offensichtlichen, aus Sicht der Nazis illegitimen) Erklärung, der Zweite Weltkrieg sei für Deutschland nicht mehr zu gewinnen, zum Tode verurteilt. Als besonders schwerwiegend galt, dass er auch andere Personen mit diesen Haltungen geprägt habe. Die Hinrichtung mittels Guillotine erfolgte am 21. Februar 1944. In der Haftzeit zwischen Verurteilung und Hinrichtung war Wachsmann nahezu konstant an Händen und Füßen gefesselt. Auch brannte nachts eine Lampe an seinem Bett und erschwerte sein Schlafen. Besuche waren jedoch weiterhin eingeschränkt möglich.
Beisetzungen
Kurz nach der Hinrichtung wurde Wachsmann in sehr stiller Weise in Brandenburg bestattet. Die Information, dass er gestorben war, konnte nur verklausuliert und ohne Kritik weitererzählt werden, um keine weiteren Ermittlungen der Gestapo zu provozieren. Nach dem Ende des Nationalsozialismus wurde Wachsmanns Leichnam noch zwei Mal feierlich umgebettet: zunächst auf den Alten Friedhof und später neben die katholische Kirche in Greifswald. Dort liegt er noch heute begraben.
Bedeutung für die Gegenwart
Wachsmann war ein Mensch, der sich in einem menschenfeindlichen Systems seine Menschlichkeit und seine Überzeugungen bewahrt hat. Dies tat er vielfach durch Kleinigkeiten. Dass das bereits ausgereicht hat, um getötet zu werden, zeigt die Brutalität des Nationalsozialismus deutlich. Zugleich kann sein Beispiel aber auch als Vorbild dienen, sich autoritären und extremistischen Bewegungen nicht zu beugen, sondern sich mutig in alltäglichen Handlungen dagegen zu stellen, so wie er es getan hat.
Bibliographie: Herberhold, Franz: A. M. Wachsmann. Ein Opfer des Faschismus, Leipzig 1963.
von webmoritz. | 28.06.2026
Zwischen alten Mauern und neuen Klängen: Die Eldenaer Jazz Evenings am 03. und 04. Juli verbinden Geschichte mit moderner Musik. Wenn die ersten Jazzklänge durch die alten Ruinen ziehen, dann entsteht eine ganz einzigartige Atmosphäre. Die Jazz Evenings gehören seit vielen Jahren zu einem besonderen Kulturereignis in Greifswald und locken immer wieder Jazzfans von nah und fern an.
Kurz & knapp
Datum:
03. und 04. Juli 2026
Tickets und Uhrzeit:
Einlass und Abendkasse ist jeweils um 18:15Uhr. Beginn ist jeweils um 19Uhr.
Ort:
Klosterruine Eldena; Wolgaster Landstraße 41, 17493 Greifswald
Veranstalter:
Amt für Bildung, Kultur und Sport (Greifswald) in Kooperation mit dem Kunstverein art SIEBEN Greifswald/Vorpommern e. V.
Medienpartner: NDR Kultur
Weitere Informationen und Tickets findet ihr hier: www.eldenaer-jazz-evenings.de
Ein Festival mit Geschichte
Die Geschichte des Festivals beginnt im Jahr 1981. Gegründet wurde das Festival von Studierenden der Universität Greifswald, welche die Jazzmusik auch in der damaligen DDR sichtbarer machen wollten. Schon die erste Ausgabe bestach durch die Verbindung aus musikalischen und gesellschaftlichen Hintergründen. Musiker aus Ost und West trafen aufeinander und machten das Festival zu einem besonderen Ort des Austausches. Genau wie in diesem Jahr erneut, verwandeln die Eldenaer Jazz Evenings seit über vier Jahrzehnten die ehrwürdige Klosterruine Eldena in einen der stimmungsvollsten Jazzspielorte Deutschlands.
Jazzprogramm in einzigartiger Kulisse
Die Besonderheit des Festivals entsteht aus der Verbindung aus Musik und Ort. Die historische Klosterruine bildet eine einzigartige Bühne, die den Konzerten eine besondere Stimmung verleiht. Zwischen den Backsteinmauern treffen internationale Künstler*innen, bekannte Größen der Jazzszene und neue Talente aufeinander. Dabei ist die Atmosphäre mindestens genauso wichtig wie die Konzerte und deren Erleben.
Auch in diesem Jahr erwartet euch wieder ein abwechslungsreiches Programm. An zwei Konzertabendenden könnt ihr zahlreiche Acts bestaunen. Ein Highlight ist dabei der Auftritt der NDR Bigband gemeinsam mit dem Trompeter und Komponisten Frederik Köster.
Hier ist eine Programmübersicht:
Programm am Freitag (03. Juli):
Björn Lücker Berlin Ensemble, NuHussel Orchestra, Julian Maier-Hauff
Programm am Samstag (04. Juli):
Soundrise Quartet, SirBradley, Frederik Köster & NDR Bigband
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Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! (Text: Melanie Ehrhardt; Design: David Langner)
von webmoritz. | 22.06.2026
Es zieht ein frischer Wind durch den Olymp! Die drei selbstbewussten, emanzipierten Göttinnen Athena, Artemis und Aphrodite entsenden drei sterbliche Frauen auf eine gefährliche Reise, um die festgefahrenen Machtverhältnisse der Götterwelt ins Wanken zu bringen. Doch gelingt es den Heldinnen die patriarchale Ordnung des Olymps herauszufordern?
Das Jukebox-Musical „The Olympians“ verbindet griechische Mythologie mit Frauenpower, Emanzipation und Gleichberechtigung und entführt das Publikum, begleitet von bekannten Hits der letzten Jahrzehnte, in eine alte und neue Welt.
Nice to know
Das Theater Greifswald gehört gemeinsam mit dem Theater Stralsund (seit 1994) und dem Theater Putbus (seit 2006) zum Theater Vorpommern. Während das Theatergebäude am 10. Oktober 1915 eröffnet wurde, eröffnete die Stadthalle bereits am 10. Dezember 1914. Nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurationsarbeiten wurde zusätzlich am 18. Dezember 2009 auch die Stadthalle wiedereröffnet. Seitdem bilden Theater und Stadthalle mit dem Kaisersaal und dem Rubenowsaal wieder einen einheitlichen Gebäudekomplex.
Die Stadthalle und Theater wurden im Stil des Neoklassizismus, nach den Plänen der Berliner Architekten Richard und Heinrich Iwan sowie Erich Trehde errichtet. Innerhalb der Stadthalle befinden sich zwei Säle, der etwas kleineren „Rubenowsaal“, benannt nach Heinrich Rubenow, und der großen „Kaisersaal“. Der nach historischem Vorbild restaurierte Kaisersaal umfasst 450 Plätze im Parkett sowie weitere 150 Plätze auf der Empore.
Bild des Greifswalder Theaterhaus
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Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! (Text & Design: David Langner)