von webmoritz. | 11.01.2010
Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

Korbinian Geiger
1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):
Geiger, Korbinian; 27; Rechtswissenschaften, 11
2. Für welche Gremien kandidierst du?
Senat, Studierendenparlament
3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?
Ich bin zum einen in weiteren Vereinen (bspw.: Lokale Erasmus Initiative, Katholische Studentengemeinde, Weißer Ring) tätig. Vereinsungebundene Freizeit verwende ich für Zeitungslektüre, bei der ich mich täglich entspanne; zudem besuche ich gerne die Philharmonischen Konzerte, welche neuerdings leider immer auf die StuPa-Sitzungen gelegt werden 🙂 U.v.a.m.
4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?
Weil ich noch sehr viele Ideen habe, die ich dadurch verwirklichen könnte.
5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?
Hängt vom Sachverhalt ab; politische Rechts-links-Schemata halte ich für nicht mehr zeitgemäß.
6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?
Senat: Viele sind nicht schlecht vorbereitet und nehmen an den Diskussionen nicht teil, vor allem Mitarbeiter.
StuPa: Für Studenten ganz ordentlich. Ich bin mehr für lebhafte Debatten. Es soll aber jeder zu Wort kommen können.
7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?
Senat und StuPa: Internationale Kontakte und Kooperationen im Ostseeraum.
8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?
In der universitären Selbstverwaltung wurden bisher alle meine eingebrachten Anliegen umgesetzt.
Die Beschlüsse des Studierendenparlamentes werden von den universitären Gremien sehr ernst genommen und häufig umgesetzt. Den Anliegen, die durch den AStA an die Hochschulleitung herangetragen werden, wird sehr oft Folge geleistet.
9. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?
Das Vertrauen in die vom StuPa gewählten Referenten sollte größer sein. So sind viele Fragen der Stupisten bei den Berichten in der StuPa-Sitzung überflüssig. Es sollte das online-Berichteforum besser genutzt werden.
10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?
Weiterer Abbau der Rücklagen, Einführung eines Förderprogrammes für studentische Kultur.
Foto: Christine Fratzke
von webmoritz. | 11.01.2010
Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

Erik von Malottki
1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):
Erik von Malottki; 23; B.A. Geschichte/Politikwissenschaft, 5. Semester
2. Für welche Gremien kandidierst du?
StuPa/Senat
3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?
Fußball/ Pokern/Lesen
4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?
Senat: Ich bin jetzt seit 3 Semestern im StuPa und habe hier viel über die Hintergründe der Hochschulpolitik erfahren. Ich bin damals mit den Jusos zum StuPa angetreten um frischen Wind und einen Mentalitätswechsel ins Parlament zu bringen. Aus meiner Sicht ist uns (Jusos, SDS, Grünen,Piraten) dies im letzten Semester gut gelungen, zum Beispiel bei der Unterstützung des Bildungsstreikes, der Forderung des „Master für Alle“ oder auch bei der finanziellen Stärkung der Medien. Diese Arbeit will ich fortführen.
Im StuPa habe ich die Erfahrung gemacht, dass Vieles an den Senat herantragen wird und die wichtigen Entscheidungen meist dort getroffen werden. Deswegen will ich jetzt im Senat linken Forderungen eine Stimme geben. Im Mittelpunkt meiner Arbeit soll die Aufhebung der Master-Zulassungsbeschränkungen, die Reform der Bachalorstudiengänge und eine bessere Transparenz des Senats stehen. Das ich mich für den Erhalt der Volluniversität inklusive Lehramtsstudium und Philosophischer Fakultät einsetze ist eine Selbstverständlichkeit.
5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?
Ich gehöre zu den Linken in der SPD und bei den Jusos.
6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?
Es ist für Neumitglieder natürlich schwer sich an den manchmal harten Ton im StuPa zu gewöhnen. Ich selber finde es wichtig, dass auch mal hart diskutiert wird um Konflikte aufzuzeigen.
7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?
Senat: Die Vertretung studentischer Anliegen ist für mich im Senat unterrepräsentiert.
StuPa: Die Chancen die eine überparteiliche Kampagne wie der Bildungsstreik für die Umsetzung studentischer Interessen bietet, wurden vom StuPa/AStA bisher nicht ausreichend erkannt.
8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?
Ich glaube, dass die Rolle der Studenten in Greifswald relativ groß ist. Durch die familiäre Atmosphäre hier, ist es schwieriger für Rektorat und Professorenschaft ausreichend artikulierte Forderungen zu ignorieren.
9. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?
Die Kontrolle des AstAs darf nicht zu einer Inquisition werden, deshalb sollten Rechenschaftsberichte weniger Raum einnehmen. Aber politische Alleingänge des AstAs wie beim Bildungsstreik müssen in Zukunft unterbunden werden.
10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?
Ich stehe für eine stärkere Förderung von Kultur – und Bildungsveranstaltungen. Dabei ist es mir wichtig, dass es sich um nachhaltige Projekte handelt, die von ehrenamtlichen Organisationen(Gristuf, Polenmarkt, StuThe usw.) durchgeführt werden. Ich werde mich weiterhin für eine großzügige finanzielle Förderung der Moritz Medien einsetzen, um einen weiteren Ausbau zu gewährleisten.
Foto: privat
von webmoritz. | 11.01.2010
Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

Christopher Denda
1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):
Christopher Denda, 19 Jahre, ev. Theologie, 3. Semester
2. Für welche Gremien kandidierst du?
Lediglich für das Studierendenparlament, um mich so auf die Arbeit dort konzentrieren zu können.
3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?
Ich bin Vorsitzender der Sportjugend Ostvorpommern, engagiere mich in bei den Jusos Greifswald-Ostvorpommern und bin Mitglied des Kinder- und Jugendausschusses des Kirchenkreises Greifswald.
4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?
Ich möchte die Debattierkultur im Studierendenparlament verbessern und gute Finanzanträge, im speziellen kulturelle Veranstaltungen wie „Dein Theaterfestival“, oder GREIMUN, unterstützen. Des Weiteren sollen die studentischen Medien vor Eingriffen in die Redaktionelle Freiheit durch das StuPa geschützt werden. Außerdem ist es essentiell, gerade für meine Fakultät, dass die Lehramtsausbildung in Greifswald erhalten bleibt, und somit der Status einer Volluniversität.
5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?
Ich bin Mitglied der SPD und der Jusos Greifswald-Ostvorpommern, sowie der Juso-Hochschulgruppe Greifswald und fühle mich dort auch sehr wohl 🙂
6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?
Gerade im Studierendenparlament entspricht die Debattierkultur nicht immer dem was ich mir vorstelle. Das wollen wir Jusos ändern und so in Zukunft eine sachlichere und konstruktivere Arbeit ermöglichen.
7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?
Derzeit sehe ich es als deutliches Problem, dass gute Finanzanträge, die studentische Projekte voran bringen sollen von einigen StuPisten aus Prinzip gekürzt werden, so darf es nicht weitergehen.
8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?
Das Landeshochschulgesetz gewährt uns Studierenden eine gewichtige Rolle, allerdings könnte diese noch verbessert werden. Beispiele hierfür wären eine paritätische Sitzverteilung im engeren Senat und die Einführung eines studentischen Pro-Rektors, wie dies bereits in Rostock geschehen ist.
9. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?
Wir als Juso-Hochschulgruppe arbeiten momentan bereits an einem Konzept für die AStA-Struktur in der kommenden Legislaturperiode. Wichtig ist vor allem, dass die Arbeit des AStAs transparenter wird und der ehrenamtliche Einsatz der Referenten entsprechen gewürdigt wird.
10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?
Es ist wichtig, in Zukunft studentische Projekte die vielen Studenten dienen zu fördern. Denn ansonsten bleiben solche Aktivitäten auf der Strecke, was wiederum einen herben Verlust für die Kultur unserer Universitäts- und Hansestadt Greifswald bedeuten würde. Denn Studenten prägen das Stadtbild, warum soll es in der Kulturlandschaft also nicht ähnlich sein?
Foto: privat
von webmoritz. | 11.01.2010
Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

Franz Küntzel
1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):
Mein Name ist Franz Küntzel und ich bin 25 Jahre alt. Ich studiere Rechtswissenschaften im 6. Fachsemester.
2. Für welche Gremien kandidierst du?
Ich kandidiere für das Studierendenparlament, den Senat und Fakultätsrat.
3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?
In meiner Freizeit fotografiere
4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?
Ich kandiere für die betreffenden Gremien, damit ich mich dort weiterhin aktiv für die Belange meiner Kommilitonen einsetzen und somit die Studienbedingungen verbessern kann.
5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?
Ich würde mich eher dem konservativen Lager zuordnen.
6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?
Ich finde es mehr als traurig, dass gerade das StuPa zum Teil von vielen Personen dafür genutzt wird sich auf der einen Seite selbst zu profilieren und der Anderen Seite wichtige Themen blockiert werden, weil politische Grabenkämpfe wichtiger sind. Wichtige studentische Belange bleiben leider dadurch zu oft auf der Strecke.
7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?
Ich sehe kein Themengebiet wirklich unterrepräsentiert.
8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?
Meiner Meinung nach hat die studentische Selbstverwaltung immer noch zu wenig Gewicht im universitären Entscheidungsprozess. Die Studenten müssen einfach viel mehr mit einbezogen werden, dadurch würde auch die studentische Selbstverwaltung attraktiver werden.
9. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?
Die Berichte der AStA-Referenten sollten nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Anstatt den AStA zu kontrollieren, sollte es eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit geben.
10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?
Obwohl die Studentenschaft um hohe Rücklagen verfügt sollte man die verfügbaren Mittel mit Bedacht ausgeben, sodass alle Studenten gerecht und gleichmäßig gefördert werden können.
Foto: privat
von webmoritz. | 10.01.2010
Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

Thorben Vierkant
1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):
Ich bin 20 Jahre alt und heiße Thorben Vierkant. Ich studiere Jura im 2. Semester
2. Für welche Gremien kandidierst du?
Ich kandidiere für das Studentenparlament
3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?
Ich versuche so häufig wie möglich mich mit Kommilitonen zu treffen, wenn ich nicht gerade studiere oder Sport treibe. Laufen und Handball sind meine bevorzugten Sportarten.
4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?
Ich kandidiere für das StuPa, weil ich mich in die Hochschulpolitik aktiv einbringen will und denke, mich auch gerne für die Interessen der Studenten einsetzen möchte.
5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?
Ich sehe mich selbst als Konservativer, denke aber, dass man sich trotzdem mit jedem Antrag kritisch auseinandersetzen sollte, der eingebracht wird anstatt ihn aus parteipolitischen Gründen gleich abzulehnen.
6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?
Ich denke, dass es häufiger auch notwendig ist, dass im StuPa Themen wirklich ausdiskutiert werden. Andererseits dreht sich dort noch zu häufig die Debatte in ihrem Verlauf im Kreis.
7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?
Ich sehe kein Thema wirklich unterrepräsentiert, damit aber die Rücklagen wie beschlossen für sinnvolle Projekte abgebaut werden können, bedarf es noch mehr studentischen Anträgen. Schließlich gehört auch ein verantwortungsvoller Umgang mit den Geldern der Studenten zu den Aufgaben des StuPa. Man sollte jetzt nicht plötzlich anfangen jedes Projekt einzelner Studenten zu fördern.
8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?
Ich denke, dass es wichtig ist, dass wir Studenten unsere Interessen auch öffentlich machen können und über das StuPa an die Universitätsverwaltung oder andere Institutionen herantragen.
9.Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?
Die Arbeit des Asta darf nicht in den Hintergrund geraten. Dazu sollte ein wirksamerer Austausch beiderseits stattfinden. Ein Beispiel wäre das Berichteforum im Internet, das kaum genutzt wird oder dass einige Stupisten sich nicht hinreichend vorher mit den Berichten beschäftigt haben, das sollte im neuen StuPa besser werden.
10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?
Es geht mir um nachhaltige Haushaltspolitik: Die Rücklagen abbauen und gleichzeitig nicht Projekte zu fördern, die keinen Universitätsbezug haben oder die einfach unverhältnismäßig hohe Kosten verursache im Vergleich zu ihrem Nutzen.Ich möchte die Rücklagen mit abbauen, aber gleichzeitig Überlegungen einbringen, wie man verhindern kann dass diese wieder so groß werden. Es ist nicht unsere Aufgabe die Arbeit folgender studentischer Gremien jetzt mit unseren Beiträgen zu ermöglichen. Deshalb sollte, gerade weil wir so viele Studenten haben wie wohl noch nie, über eine angemessene Senkung des Beitrages erneut diskutiert werden , anstatt solche Überlegungen erneut ins Lächerliche zu ziehen.
Foto: privat