Click A Tree – Klick dir einen Baum

Click A Tree – Klick dir einen Baum

Wir, die Redakteur*innen der moritz.medien, machen uns natürlich auch weiterhin Gedanken über unsere Umwelt und berichten daher in einem zweiten Teil unserer Nachhaltigkeitskolumne über weitere Themen, Tipps und Gedanken, damit ihr euer Leben (noch) nachhaltiger gestalten könnt.

Sieben Mal die Fläche Berlins. So viel Tropenwald ist allein im Monat März weltweit verschwunden. Bereits in den letzten Jahren hat die Fläche an gerodeten Wäldern immer mehr zugenommen, und die Corona-Pandemie zeigt, wie brüchig internationale Schutzmaßnahmen noch immer sind. Laut WWF sind in diesem März 150 Prozent mehr Wälder verloren gegangen als in den Vorjahren. Polizei und andere staatliche Kontrollorgane haben ihre Arbeit in großen Teilen ins Home Office verlegt und öffnen so die Türen für illegale Rodungen, um an die wertvollen Rohstoffe zu gelangen. Ganze Gemeinden haben durch stillstehenden Handel kurz- oder langfristig ihre Lebensgrundlage verloren und nutzen die Wälder nun vermehrt als Brennholzressource und Einkommensquelle.

Kleine landwirtschaftliche Betriebe anzuprangern und zu verurteilen nützt aber niemandem etwas, schon gar nicht der Umwelt. Eine Lawine, die ins Rollen gekommen ist, verschwindet nicht einfach durch Worte. Wirklich aufgehalten werden kann sie nur durch größere Maßnahmen, die müssen aber staatlich und im besten Fall global erfolgen. Das ist aber längst kein Grund, sich einfach über­rollen zu lassen. Denn wenn die Lawine erst einmal zum Erliegen gekommen ist, können wir alle etwas dazu beitragen, den Schaden zu verringern – und wenn auch nur mithilfe einer kleinen Schaufel.

Click A Tree will einen Anfang machen. Sozusagen ein paar Schaufeln verteilen, um das Schneechaos zu beseitigen. Natürlich kann das Unternehmen alleine nicht die Welt retten oder ganze Konsum-, Import- und Wirtschaftsbedingungen ändern. Aber das Team von Click A Tree schafft trotzdem eine bedeutende Veränderung, an der jede*r von uns mit­wirken kann. Ihr Konzept fußt dafür auf drei zentralen Zielen: Den Tieren wieder einen Lebensraum schaffen, mit dem gepflanzten Wald dem Klimawandel entgegenwirken und durch faire Bezahlung lokalen Gemeinden nachhaltig sowohl Arbeitsplätze als auch Einkommen sichern.

Wer die Website besucht, findet derzeit nicht nur wissenswerte Informationen rund um den Klimawandel oder die Wichtigkeit von Bäumen vor, sondern auch die drei zentralen Projekte von Click A Tree, die Nutzer*innen durch finanzielle Unterstützung sponsern können. Wie viel ein Baum kostet, variiert je nach Baumart, Region oder Pflegebedarf, die anfallenden Kosten sind dabei Durchschnittspreise des jeweiligen Zwecks. Denn Click A Tree will nicht Bäume pflanzen, die nur einige Jahre Bestand haben. Vorrangiges Ziel ist Nachhaltigkeit. Das Projekt Trees for the Seas ist für die Pflanzung von Mangrovenbäumen in Madagaskar und Indonesien zuständig und hilft zu­sätzlich dabei, die Ozeane von Plastik zu befreien. Trees for Tuskers schafft mithilfe von Akazien, Feigenbäumen oder Bananenstauden Lebensräume für Elefanten in Afrika und Asien. Die Gelder werden dabei nicht nur für das Pflanzen der Wälder genutzt, sondern auch für den Erhalt in den ersten kritischen Jahren im Wachstum eines Baumes. In diesen sterben je nach Region und vor­herrschenden Bedingungen 5-20 Prozent der Bäume, sie werden aber von Click A Tree ohne Mehrkosten für Nutzer*innen neu gepflanzt. Denn ein gekaufter Baum heißt ein überlebender Baum.

Auch im Personalbereich setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit. Wichtig ist dabei, dass Arbeitskräfte nicht nur fair bezahlt werden, sondern auch aus der Region stammen. So wird lang­fristig die lokale Wirtschaft gestärkt und die ansässige Bevölkerung soll durch die stärkere Bindung zu den Bäumen auch ein größeres Verantwortungsgefühl für den Erhalt der Wälder aufbauen. Das dritte Projekt Trees for Entreepreneuers unterstützt zusätzlich eine Unternehmerschule in Zentralghana. Den jungen Menschen, die hier einen Zugang zu Bildung erhalten, werden Studium und Lehre durch ihre Arbeit auf der Plantage finanziert. Die Wälder hier in Ghana werden so angelegt, dass sie dem Prinzip der syntropischen Landwirtschaft folgen: Nutzbare und nicht nutz­bare Bäume werden dabei nicht einzeln sondern nebeneinander gepflanzt, sodass die Obstbäume der Plantagen direkt vom nährstoffreicheren Boden des Waldes profitieren können. Das Gras, das zwischen den Bäumen wächst, bietet zudem eine Futtergrundlage für die Viehhaltung, sodass in den Wäldern auch Kühe, Hasen und Hühner frei leben können und mit ihrem Kot wiederum zum Nähr­stoffgehalt des Bodens beitragen.

Die benötigten Gelder für einen Baum reichen von neun bis 22 Euro für sämtliche notwendige Arbeits­schritte von der Bürokratie bis hin zur jahrelangen Pflege der Bäume. Einen ersten kostenlosen Baum erhalten Nutzer*innen, wenn sie den Newsletter der Website abonnieren. Aber auch ohne wirklichen Mehraufwand ist es möglich, Click A Tree zu unterstützen, zum Beispiel wenn ein Urlaub ansteht. B’n’Tree finanziert sich allein durch die Kooperation mit Reiseanbietern. Wer seinen Urlaub ohnehin über Booking.com, tripadvisor, Expedia und co. buchen will, kann die jeweilige Website einfach über B’n’Tree aufrufen. Für diese Weiterleitung wird Click A Tree von den jeweiligen Reiseunternehmen finanziell entlohnt. Die Nutzer*innen selbst bekommen davon gar nichts mit – bis auf den kleinen Umweg über die B’n’Tree-Seite.

Die Idee ist natürlich nicht komplett neu. Ecosia und andere grüne Suchmaschinen haben wir euch bereits in der Vergangenheit vorgestellt. Andere Unternehmen wachsen derzeit noch wie kleine neue Bäume aus dem Boden – so zum Beispiel die Biermarke Baumkrone aus Konstanz, mit der auch Click A Tree zusammenarbeitet, und die für jedes verkaufte Bier einen Baum pflanzen lässt. Der dabei entstehende Nutzen mag vielleicht klein erscheinen im Kampf gegen eine Lawine wie den Klimawandel. Aber auch die kleinste Schaufel ist eben doch eine Schaufel.

Beitragsbilder: Click A Tree
Banner: Jonathan Dehn

Von zuhause für euch: Der Fotoworkshop der moritz.medien

Von zuhause für euch: Der Fotoworkshop der moritz.medien

Draußen strahlt bei herrlichstem Wetter die Sonne vom Himmel. Die Natur lädt zum Spazierengehen ein, Blätterdächer und Blütenpracht geben einen herrlichen Anblick ab. Der Sommer naht nicht nur, er ist schon da. Nur Corona hat uns allen dieses Jahr einen Strich durch viele Rechnungen gemacht. Noch immer sind Clubs und Vereine geschlossen und Treffen im Freundeskreis begrenzt. Die moritz.medien möchten in dieser Zeit Abhilfe schaffen und euch dazu animieren, trotz der Lage rauszugehen und das Leben einzufangen: mithilfe eines einfachen Fotoapparats.

Natürlich hätten wir den Fotoworkshop lieber face to face abgehalten. Aber auch und gerade jetzt ist es wichtig, nicht alle Veranstaltungen einfach ausfallen zu lassen, sondern weiterhin Beschäftigungsmög­lichkeiten anzubieten. Ein wenig Spaß im tristen Alltag, etwas Neues lernen, das nicht nur für Prüfungen gebraucht wird. Genau dafür ist der moritz.Fotoworkshop gedacht, der unter den aktuellen Bedingungen natürlich ausschließlich online stattfinden wird. Mitmachen ist dabei so einfach wie nie zuvor – ihr müsst nicht einmal eure Wohnung verlassen.

An jedem Wochenende in diesem Monat könnt ihr über Youtube und Jitsi sowohl auf Erklärungsvideos zugreifen als auch direkt mit den Workshopleiter*innen in Kontakt treten. Die Links für die Videos auf Youtube werden jeweils auf unseren sozialen Netzwerken geteilt und dann drei Tage lang ver­fügbar sein. Ihr werdet dabei neben Anleitungen zum Fotografieren auch direkte Anregungen finden, bei denen ihr euch selbst beteiligen könnt. Einen entsprechenden Auswertungsworkshop gibt es dann im Anschluss an die ersten beiden Video-Wochenenden über Jitsi. Wer hier dran teilnehmen möchte, müsste vorab nur eine Mail an web@moritz-medien.de schicken, damit wir euch in den Kurs einplanen können. Ansonsten ist die Teilnahme natürlich kostenlos und ihr müsst auch nicht selbst Mitglied bei den moritz.medien sein, um mitzumachen. Wir freuen uns immer über neue Gesichter.

Das Programm ist breit gefächert, sodass für jeden Fotografietypen etwas dabei sein sollte. Den Anfang macht Ole mit einer allgemeinen Einführung in technische Einstellungen sowohl bei Kamera- als auch Handyfotografie. Am Wochenende darauf wird euch Laura einen Einblick in das Thema Bildbearbeitung verschaffen. Die Ergebnisse dieser beiden Workshops sollen dann am dritten Wochenende über Jitsi ausgewertet werden. Schließlich wird euch Clemens noch in die Welt der analogen Fotografie mitnehmen.

Alle Workshopleiter*innen sind selbst Studierende und haben mit ihrer Fotografie auch bereits viel zu den moritz.medien beigesteuert. Damit ihr die drei darüber hinaus noch etwas genauer kennenlernen könnt, haben wir ihnen vorab ein paar Fragen gestellt.

5.-7. Juni: Workshop 1 – Technische Einstellungen mit Ole über YouTube

Name: Ole Kracht
Alter: 25

1. Wie lange fotografierst du schon? Was hat dich dazu bewegt, mit dem Fotografieren anzufangen?
Ich bin seit ca. 13. Jahren mit Kameras unterwegs. Über Digicam, Bridge, hin zu Spiegelreflex und seit kurzer Zeit spiegelloser Vollformatkamera.
Wie genau es dazu kam, weiß ich nicht mehr. Aber in meinem Umfeld haben einige Leute regelmäßig fotografiert und waren auch mit der Kamera in der Weltgeschichte unterwegs. Das war auf jeden Fall Inspiration für mich.

2. Wie hast du das Fotografieren gelernt? Learning by doing, Fotografiehandbücher oder vielleicht von jemand anderem gelernt?
Learning by doing. Sowohl das Fotografieren an sich als auch die Nachbearbeitung. Besonders in den letzten Jahren aber auch durch den Austausch mit anderen Fotograf*innen. Insbesondere letzteres hat mir nochmal einen enormen Schub an Know How und Motivation gegeben.

3. Bist du in Organisationen tätig, in denen du deine Bilder teilst?
Ich arbeite als Fotograf für die Pressestelle der Uni Greifswald. Ansonsten mache ich regelmäßig Fotos für den GrIStuF e. V. sowie als freier Fotograf.

4. Was macht dir am meisten Spaß am Fotografieren?
Da ich hauptsächlich nur Veranstaltungen wie Konzerte, Demonstrationen o.ä. fotografiere, hab ich besonders viel Spaß an der Dynamik der verschiedenen Situationen. Sich neu einstellen, aufmerksam gucken was passiert und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

5. Du strandest auf einer einsamen Insel und hast gerade noch genug Film, um ein einziges Foto aufzunehmen und für die Nachwelt festzuhalten. Was würdest du fotografieren?
Wenn ich es hinkriege mir einen Unterschlupf und ein wenig drumherum aufzubauen, vermutlich das. So als Beweis, dass ich zumindest ein wenig Überleben konnte.
Alternativ eine unbekannte Tierart, wenn es eine einsame, abgelegene Insel ist. Vielleicht kriegt die dann meinen Namen oder so?

12.-14. Juni: Workshop 2 – Bildbearbeitung mit Schlaura über YouTube

Name: Laura Schirrmeister (Schlaura)
Alter: 23

1. Wie lange fotografierst du schon? Was hat dich dazu bewegt, mit dem Fotografieren anzufangen?
Meine Kamera habe ich tatsächlich bereits seit 2008. Damals wurde sie allerdings lediglich für den Urlaub genutzt, um Fotos beim Windsurfen zu machen. So richtig mit dem Fotografieren begonnen, habe ich dann erst vor 2-3 Jahren, nachdem ich bei meinem Onkel seine Kamera mit unterschiedlichen Objektiven testen durfte.

2. Wie hast du das Fotografieren gelernt? Learning by doing, Fotografiehandbücher oder vielleicht von jemand anderem gelernt?
Größtenteils durch Learning by doing, jedoch hatte ich durch meinen Onkel Zugang zu einigen Büchern, durch die ich definitiv grundlegende technische Dinge erfahren habe. Im letzten Jahr habe ich jedoch auch einen Fotoworkshop besucht, welcher mir am Ende zusätzlich einen Schubs in die richtige Richtung gab.

3. Bist du in Organisationen tätig, in denen du deine Bilder teilst?
Einige Fotos mache ich für die Johanniter-Jugend Sachsen-Anhalt/Thüringen, demnach findet man auf deren Seiten Fotos, welche auch von mir gemacht sind. Ganz frisch werde ich nun das Team der Pressestelle der Uni Greifswald unterstützen, sodass man dort demnächst ebenfalls Fotos von mir finden kann.

4. Was macht dir am meisten Spaß am Fotografieren?
Am liebsten fotografiere ich draußen in der Natur, weswegen mir das Spiel mit Licht und Perspektive sehr viel Spaß macht und immer eine kleine Herausforderung darstellt. Außerdem ist kein Tag wie der andere, wodurch es viele Möglichkeiten gibt, ein und dasselbe Motiv immer wieder unterschiedlich abzubilden.

5. Du strandest auf einer einsamen Insel und hast gerade noch genug Film, um ein einziges Foto aufzunehmen und für die Nachwelt festzuhalten. Was würdest du fotografieren?
Falls es per Weitwinkel möglich ist, würde ich die Insel vom Wasser aus blickend einmal in der vollen Breite fotografieren, besonders schön wäre es natürlich, wenn viele tolle und grüne Pflanzen zu sehen wären. Andernfalls würde ich einfach noch ein Foto meiner Wenigkeit zwischen exotischen Pflanzen mit Hilfe des Selbstauslösers machen, sodass die Nachwelt nochmal sehen kann, wie ich aussah, als es mir noch gut ging und ich unter meinen liebsten Lebewesen war: den grünen, tropischen Pflanzen.

19.-21. Juni; genauer Termin wird noch festgelegt: Workshop 3 – Auswertung der Ergebnisse von Workshop 1 und 2 über Jitsi mit Ole und Schlaura über Jitsi

26.-28. Juni: Workshop 4 – Analoge Fotografie mit Clemens über YouTube

Name: Clemens Düsterhört
Alter: 21

1. Wie lange fotografierst du schon? Was hat dich dazu bewegt, mit dem Fotografieren anzufangen?
Seit 2017. Ich habe eine alte Filmkamera meiner Eltern reaktiviert und seither mit Filmfotografie angefangen und später mit Konzertfotografie mit Digitalen DSLRs.

2. Wie hast du das Fotografieren gelernt? Learning by doing, Fotografiehandbücher oder vielleicht von jemand anderem gelernt?
Definitiv Learning by Doing, aber ein oder zwei Videos waren auch dabei.

3. Bist du in Organisationen tätig, in denen du deine Bilder teilst?
Im moritz.magazin.

4. Was macht dir am meisten Spaß am Fotografieren?
Zum ersten Mal die Fotos neu gekaufter Filmkameras sehen. Neue Kameras ausprobieren generell.

5. Du strandest auf einer einsamen Insel und hast gerade noch genug Film, um ein einziges Foto aufzunehmen und für die Nachwelt festzuhalten. Was würdest du fotografieren?
Angenommen, ich habe keinen Fernauslöser, würde ich die Reste des Rettungsbootes fotografieren. Wenn es das nicht gibt, dann den Sternenhimmel.

Beitragsbild: JESHOOTS.COM auf Unsplash

Wie geht es weiter? Neuigkeiten aus der Quarantäne

Wie geht es weiter? Neuigkeiten aus der Quarantäne

Auch wenn die aktuellen Zahlen darauf hindeuten, dass COVID-19 in Deutschland noch nicht besiegt ist, scheinen die Maßnahmen trotzdem ihre Wirkung zu zeigen. Dennoch oder gerade deswegen bestehen Gesundheitsbehörden und leitende Organe weiterhin auf die Einhaltung der Regelungen, wobei es einige Änderungen zu den letzten Wochen gibt.

Durch die stetige Wiederaufnahme des öffentlichen Lebens wurden auch in Mecklenburg-Vorpommern einige Maßnahmen abgeschwächt. Einrichtungen wie Museen und Kunstgalerien, Zoos und Tierparks, und zuletzt auch Gaststätten durften ihre Türen wieder öffnen, wenn auch vorerst nur mit einigen Sicherheitsmaßnahmen. Dazu gehören Abstandsregelungen, Mund-Nasen-Schutz-Pflicht und die Aufnahme von persönlichen Daten der Kund*innen wie Name und Anschrift, um Infektionsketten im Notfall besser rückverfolgen zu können. Ab dem 18. Mai wird es allen, die ihren Wohnsitz in MV haben, auch wieder möglich sein, innerhalb des Bundeslandes Urlaub zu machen. Andere öffentliche Einrichtungen wie Bars, Clubs, Theater und Opern, Schwimmbäder oder Fitnesscenter bleiben aber weiterhin geschlossen. Erkundigt euch deshalb im besten Fall im Voraus auf den Websites der ein­zelnen Veranstalter über den aktuellen Stand.

Auch in Öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in sämtlichen Geschäften gelten weiterhin das Ab­standsgebot von 1,5 Metern und eine MNS-Pflicht. Die Kontaktbeschränkungen wurden vorerst auf den eigenen Haushalt und die Personen eines weiteren Hausstandes ausgeweitet, es wird aber weiterhin dazu geraten, Kontakte so weit wie möglich zu beschränken. Die Kontaktbeschränkung soll noch mindestens bis zum 05. Juni aufrechterhalten werden. Großveranstaltungen, darunter Konzerte und Festivals, bleiben erst einmal bis zum 31. August untersagt oder müssen (wie der Nordische Klang in den vergangenen zwei Wochen) auf den Online-Raum beschränkt bleiben. Bei Veranstaltungen mit geringerer Teilnehmer*innenzahl (im geschlossenen Raum bis zu 75, unter freiem Himmel bis zu 150 Personen) können ab dem 18. Mai wieder zugelassen werden. Wichtig ist dabei, dass die Verantwortlichen die Einhaltung sämtlicher Maßnahmen sicherstellen können. Außerdem muss vor der Durchführung der Veranstaltung Rücksprache mit der Gesundheitsbehörde gehalten werden. Nähere Einzelheiten findet ihr im FAQ der Landesregierung und in der aktuellsten Verordnung des Justizministeriums Mecklenburg-Vorpommern.

Auch für unsere Uni bedeutet das eine allmähliche Rückkehr zur alten Ordnung. Erste Prüfungen wurden bereits nachgeholt, die Mensa am Bertholt-Beitz-Platz hat zumindest zur Essensausgabe wieder geöffnet, in der Zentralen Universitätsbibliothek können wieder Bücher zurückgegeben und nach Vorbestellung auch ausgeliehen werden. Auch das StuPa wird am kommenden Dienstag nach langer Pause wieder tagen und die konstituierende Sitzung der neuen Legislatur abhalten. Natürlich gelten auch hier Abstandsgebote, MNS-Pflicht und eine Aufnahme der Kontaktdaten, die je nach Veranstaltung zwischen 2 und 4 Wochen lang aufbewahrt werden müssen, um über mögliche Infektionsketten aufzuklären.

Externe Veranstaltungen oder solche, die externe Teilnehmer*innen beinhalten würden, sind aber noch bis zum Ende des Sommersemesters (30. September) untersagt. Für die Betreuung der Kinder von Studierenden sorgt zunächst nur die Notfallbetreuung der Familienwohnung der Universität. Achtet aber darauf, dass hier nur 3 Pädagog*innen für insgesamt 15 Kinder zur Verfügung stehen und auch die Betreuungszeiten genau geregelt sind.

Im FAQ der Universität Greifswald findet ihr neben weiteren Informationen zu universitären Veranstaltungen auch Hinweise darüber, welche Schritte ihr einleiten solltet, wenn ihr Kontakt zu positiv getesteten Personen hattet, selbst Symptome zeigt oder gerade aus dem Ausland zurückgekommen seid. Fragen rund um die Maßnahmen, die nach wie vor für Prüfungen gelten, versucht die Übersicht über Hygiene- und Schutzmaßnahmen für Prüfungen zu beantworten. Über wichtige Änderungen informieren Rektorat und co. aber auch immer per Mail – es lohnt sich also weiterhin ein wachsames Auge aufs Uni-Postfach zu haben.

Beitragsbild: Hugues de BUYER-MIMEURE auf Unsplash
Banner: Julia Schlichtkrull

Deutschland trägt Maske

Deutschland trägt Maske

Nachdem Sachsen und Sachsen-Anhalt bereits eine Mundschutzpflicht eingeführt haben, werden ab heute (bzw. ab Mittwoch in Schleswig-Holstein) auch die anderen Bundesländer nachziehen. Was genau das für uns bedeutet, wieso überhaupt eine Maskenpflicht beschlossen wurde und was ihr tun könnt, wenn ihr spontan keine Maske Zuhause habt, aber trotzdem einkaufen gehen wollt, werden wir für euch in diesem Artikel einmal zusammenfassen.

Inwiefern betrifft uns die Maskenpflicht?

In Mecklenburg-Vorpommern bedeutet die Maskenpflicht, dass ab heute sowohl im ÖPNV als auch in einigen öffentlichen Einrichtungen wie Geschäften oder auf Ämtern für Beschäftigte und Kund*innen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Dafür wird eine Alltagsmaske empfohlen, im Notfall kann auch auf Schal oder Tuch zurückgegriffen werden. Ein Verstoß gegen dieses Gebot kann nach jetzigem Stand mit einer Geldstrafe von bis zu 25 Euro geahndet werden. Die Kontaktbeschränkungen auf eine einzige andere Person, die nicht Teil des eigenen Haushalts ist, und die Abstandsregel von 1,5 Metern gelten aber weiterhin. Weitere Infos könnt ihr in der Verordnung der Landesregierung vom 17. April nachlesen, in der die ab heute geltenden Beschlüsse erklärt werden.

Dass die Abstands- und Kontaktregeln weiterhin eingehalten werden, ist dabei zwingend notwendig. Immer wieder hatten Wissenschaftler*innen davor gewarnt, dass eine übereilte Maskenpflicht, ein sofortiges und trügerisches Sicherheitsgefühl unter der Bevölkerung auslösen könnte. Laut dem Robert Koch Institut sind Selbstisolierung bei Symptomen, ausreichende Händehygiene, Husten- und Niesregeln und das Einhalten der Abstandsregeln noch immer die wichtigsten Maßnahmen, um sich selbst und andere zu schützen. Ganz gleich, wie sicher sich manch eine*r mit einer Maskenpflicht fühlen sollte – ohne das Einhalten dieser Maßnahmen haben auch Masken keinen Sinn.

Die aktuellen Maßnahmen können aber auch Ängste unter der Bevölkerung auslösen, die nicht zu missachten sind. Wenn in den Nachrichten immer wieder von mittlerweile über 150.000 Infektionen in Deutschland mit einer Letalität von 3,5 Prozent berichtet wird, kann das schnell zu Verunsicherung führen. Die Todesfälle sind dabei sicher nicht schönzureden, jedoch ist es wichtig, sich auch die Zahl der Genesenen anzusehen, die inzwischen die 100.000 geknackt hat. Ein weiterer Grund zur ‚Beruhigung‘: MV hat dabei bislang noch immer die geringste Infektionsrate (mit insgesamt 661 Fällen kommen auf 100.000 Einwohner*innen gerade einmal 41 COVID-19 positive Fälle [Stand 24.04.]). Aber auch bei uns gilt: 16 Tote sind noch immer 16 zu viel.

Die Maskenpflicht macht es endgültig: Selbst diejenigen, die bisher versucht haben, sich von Corona-Nachrichten weitestgehend fernzuhalten, können sich dem Virus nicht mehr entziehen, wenn sie einen Einkaufsmarkt betreten oder sich in Bus und Bahn setzen wollen und dabei nur noch maskentragenden Menschen begegnen. Bei einigen können die Masken aber auch ein Sicherheitsgefühl hervorrufen. Dass Corona ein Problem geworden ist, das uns alle laufend beschäftigt, ist vielen in den letzten Wochen leider bewusst geworden. Beim Einkaufen denkt man schnell einmal mehr darüber nach, was man alles berühren sollte und was nicht, volle Fußgängerwege werden zum Hindernisparcours, jede*r regelmäßige Social Media Nutzer*in hat schon einmal ein COVID-Meme oder einen ’nützlichen‘ 20-Sekunden-Händewasch-Song gesehen, und Gespräche mit Freund*innen in anderen Bundesländern beginnen oft mit dem immer gleichen: „Und? Wie ist die Lage so bei euch?“ Wie gefährlich COVID-19 also für uns persönlich ist oder nicht ist – Fakt ist, dass es uns alle in irgendeiner Form betrifft und viele von uns auch beunruhigt. Das Virus ist eine unsichtbare Gefahr, die schwer einzuordnen ist, und das kann schnell Angst hervorrufen. Ein Geschäft zu betreten, in dem Kund*innen und Angestellten eine Maske tragen, kann diese Angst aber vielleicht auch ein wenig mildern.

Aber wie sinnvoll ist die Maske denn nun wirklich?

Über den Nutzen von Atemschutzmasken herrscht viel Diskussion, nicht nur in der Bevölkerung. Immer wieder weist das RKI darauf hin, dass ohne geltende Hygiene- und Abstandsregeln auch Masken keinen wirklichen Nutzen haben. Medizinische Mund-Nasen-Schütze und Atemschutzmasken müssten außerdem dem Pflegepersonal vorbehalten bleiben, da diese durch ihre höhere Filterwirkung nicht nur dem Fremdschutz-, sondern auch dem Eigenschutz dienen. Dennoch empfiehlt auch das RKI das Tragen eines einfachen Mundschutzes in öffentlichen Einrichtungen, und hält ihn für „einen weiteren Baustein“ im Kampf gegen Corona. Denn wichtig ist dabei, dass auch Infizierte ohne Symptome das Virus verbreiten können, und das nicht nur durch Husten oder Niesen, sondern selbst durchs Sprechen. Eine Atemmaske könne dabei helfen. Zwar gäbe es aktuell keine Hinweise darauf, dass Masken auch davor schützen, selbst angesteckt zu werden, und selbst die Schutzwirkung anderer ist bislang, wenn auch plausibel, trotzdem nicht bewiesen. Solange es aber nur wahrscheinlich ist, durch Atemmasken andere – darunter vor allem Risikogruppen – zu schützen und so auch den Infektionsdruck und damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit zu mindern, ergibt eine Maskenpflicht natürlich durchaus Sinn.

Und andere Länder und Städte haben es bereits vorgemacht. Bei uns in Deutschland ist Jena mit den Maßnahmen als erste deutsche Großstadt schon früh vorangegangen. Neben strengen Regeln was den Besuch von öffentlichen Orten und Quarantänebestimmungen angeht, gilt in Jena auch schon ab dem 06. April eine Maskenpflicht – und das alles scheinbar mit Erfolg. Seit zwei Wochen wurden keine Neuinfektionen mehr gemeldet. Aber auch die Website der Stadt Jena weist darauf hin, dass beim Tragen unbedingt darauf geachtet werden muss, wie die Maske getragen und verwendet wird – egal, ob man auf eine selbstgenähte oder auf im Handel verfügbare Masken zurückgreifen will.

Wie verwende ich eine Maske also richtig und was tue ich, wenn ich keine besitze?

Vor dem Aufsetzen sollte zuerst einmal darauf geachtet werden, dass die eigenen Hände gewaschen, im besten Fall sogar desinfiziert sind, weil es beim Aufsetzen schnell dazu kommen kann, dass wir das Gesicht berühren. Das bedeutet natürlich auch, dass wir unterwegs möglichst darauf achten sollten, die Mund-Nasen-Bedeckung nicht unnötig abzunehmen oder daran herumzuspielen. Es wird sogar geraten, die Maske nach dem Aufsetzen gar nicht mehr anzufassen, sondern sie nur durch Greifen der Ohrenhalterungen abzunehmen. So kann vermieden werden, dass man mit möglichen Keimen auf der Außenfläche in Berührung kommt. Auch nach dem Absetzen sollte man wenn möglich die Hände sofort wieder waschen und/oder desinfizieren. Die Maske kann dann ge­waschen werden, bis man aber dazu kommt, sollte sie nach Möglichkeit in einem geschlossenen Behälter aufbewahrt werden.

Beim Tragen selbst ist es ebenfalls wichtig, dass die Maske gut sitzt und geschlossen anliegt, damit wenig Luft hineinkommt oder ungefiltert entweicht. In der Regel kann der Mundschutz einen Tag lang getragen werden – sollte er allerdings feucht werden, schützt er nicht mehr. Müsst ihr die Maske deshalb unterwegs wechseln, achtet darauf, den getragenen Mundschutz nicht einfach in die Jackentasche oder den Rucksack zu stopfen, sondern haltet im besten Fall eine verschließbare Dose o.ä. bereit. Masken aus einem festen Material können auch wiederverwendet werden. Bei einer Kochwäsche von etwa 90 Grad und anschließendem Bügeln werden die Keime vernichtet. Zum Auskochen kann auch ganz einfach ein Kochtopf genutzt werden.

Ein sogenannter MNS (Mund-Nasen-Schutz), auch OP-Maske genannt, hat bislang den größten Nutzen beim Fremdschutz. Die Masken könnt ihr unter anderem bei Onlineanbietern erwerben oder aller Wahrscheinlichkeit nach in naher Zukunft auch im Einzelhandel.

Wer jetzt noch keine Maske Zuhause hat, muss sich aber nicht gleich in Selbstisolation begeben. Beim sogenannten BMNS (Behelfs-Mund-Nasen-Schutz), auch Do-It-Yourself-Maske, ist ein Abfangen der Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zwar noch nicht nachgewiesen, das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte geht aber dennoch davon aus, dass er zu­mindest die Atemluftgeschwindigkeit reduziert und dementsprechend auch den Schleim-Tröpfchen-Auswurf.

Online kursieren bereits die verschiedensten Anleitungen zum Selbstnähen, bei denen man schnell auch mal den Überblick verlieren kann. Wichtig ist bei sämtlichen Anleitungen der erste Schritt: die Auswahl des Stoffes. Dieser sollte im Idealfall dick genug sein, um die Kochwäsche zu überstehen, aber immer noch so durchlässig, dass ihr euch nicht selbst die Luft abschnürt. Vor dem Nähen also euren ausgesuchten Stoff einmal gefaltet vor den Mund halten und schauen, ob ihr noch Atmen könnt.

Im Auftrag der Stadt Essen hat der Youtube-Channel einfach nähen ein Video produziert, indem das Selbstnähen kurz erklärt und gezeigt wird. Die Herstellung ist recht simpel und erfordert nur ein wenig Stoff, Nadel, Faden und einen Basteldraht. Und einen großen Vorteil hat die selbstgenähte Atemmaske zumindest: Ihr könnt sie nicht nur wiederverwenden, sondern auch gestalten, wie auch immer ihr wollt – zum Beispiel in Regenbogenfarben für politische Aktionen.

Zuletzt eine Bitte an jede*n einzelne*n von uns: Bereits in der letzten Woche kam es in Greifswald zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Einkaufenden, die sich der Einkaufswagenpflicht widersetzten. Die Wut über die beschlossenen Maßnahmen mag groß sein, aber es ist dabei wichtig uns bewusst zu machen, dass Einkaufswagen- und Maskenpflicht keine Beschränkungen darstellen. Sie sind vielmehr dafür da, dass unser Leben trotz des Virus‘ dort, wo es möglich ist, weiterhin funktionieren kann. Und das, wenn wir uns nur alle an die Bestimmungen halten, ohne eine weitere Infektionswelle unnötig zu provozieren. Gemeinsam mit Hygiene- und Abstandsregeln sind Einkaufswagen- und Maskenpflicht im Moment gute Lösungen, um möglichst schnell zur ‚Normalität‘ zurückzukehren und dabei noch unsere Mitmenschen zu schützen – Lösungen, an denen wir alle aktiv mithelfen können.

Beitragsbild: Daniel Tafjord auf Unsplash: Street Art aus Bryne in Norwegen
Banner: Julia Schlichtkrull

Was bisher geschah…

Was bisher geschah…

Die Maßnahmen und Beschlüsse bezüglich der Corona-Krise werden beinahe täglich aktualisiert. Auch in Mecklenburg-Vorpommern und an unserer Uni hat sich alleine in der letzten Woche viel getan. Die aktuellsten Informationen im Kurzüberblick lest ihr hier:

EDIT [Stand 07.04.2020, 16 Uhr]: Genauere Rahmenbedingungen zum Sommersemester wurden heute von Frau Prof. Dr. Weber bekannt gegeben. Demnach werden die Veranstaltungen in digitaler Form ab dem 20. April stattfinden, Präsenzveranstaltungen erst später. Bislang ist noch nicht bekannt, wann das SS 2020 voraussichtlich enden wird, allerdings wurde der Beginn des WS 20/21 jetzt auf den 2. November festgelegt. Da man von dem Problem weiß, dass viele Studierende nicht jederzeit Internet zur Verfügung haben, werden die Lehrkräfte dazu aufgefordert, Material so weit wie möglich auch abseits von Videochats / Streams anzubieten (z.B. in Form von PDFs). Das Bildungsministerium hat außerdem angekündigt, dass Prüfungen, die nicht online abgehalten werden können, eventuell ab Mitte Mai stattfinden werden. Weitere Informationen findet ihr in der Mail der Rektorin in eurem Groupware-Postfach.

  • Wie die meisten sicherlich mitbekommen haben, soll das Sommersemester mit größter Wahrscheinlichkeit ab dem 20. April starten, wenn auch erst einmal nur online. Wie genau das in eurem jeweiligen Studiengang aussieht, werdet ihr noch erfahren – ab dem 14. April sollt ihr über Moodle darüber informiert werden, wie sich der Unterricht jeweils gestaltet.
  • Prüfungen können jetzt ebenfalls stattfinden, sofern sie ohne Qualitätseinbußen auf den digitalen Raum verlegt werden können. Wann und wie genau diese ablaufen sollen, wird derzeit besprochen.
  • Solltet ihr durch die aktuelle Situation finanzielle Schwierigkeiten bekommen, könnt ihr euch über das Studierendenwerk Hilfe suchen. Unter anderem könnt ihr nach einem Darlehen fragen, zudem haben sich einige der BAföG-Bestimmungen geändert. Wenn ihr beispielsweise wegen ausgefallener Prüfungen euer Studium ncht in der Regelstudienzeit beenden bzw. euren Leistungsnachweis vor dem 5. Semester nicht erbringen könnt, ist es möglich, einen formlosen Verlängerungsantrag zu stellen, indem ihr den Grund nennt und im besten Fall Dokumente beiheftet, um eure Aussage zu beglaubigen (Mitteilung vom Ausfall der Prüfung etc.).
  • Für alle, die während der Corona-Zeit in einem Pflegeberuf bzw. in der Landwirtschaft jobben, verschieben sich die Grenzen bzgl. eures Höchsteinkommens. Derzeit befindet sich Wissenschaftsministerin Bettina Martin in Gesprächen, damit die in systemrelevanten Bereichen erzielten Einkünfte gar nicht auf das BAföG angerechnet werden. Ebenfalls wird gerade diskutiert, ob das gesamte Sommersemester nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet wird, sodass ihr dementsprechend ein Semester länger BAföG beziehen könntet, wenn sich bei euch durch Corona Veranstaltungen oder Prüfungen verschieben.
  • Wichtig in jedem Fall: Solltet ihr im Sommersemester 2020 BAföG beziehen, seid ihr auch verpflichtet, an den Online-Kursen teilzunehmen, sofern diese im Rahmen des Lehrplans für euren Studiengang angeboten werden. Weitere Informationen findet ihr u.a. in den FAQs des Studierendenwerks Greifswald.
  • Nicht nur Unternehmen, sondern auch Studierenden, die aufgrund von Corona finanzielle Einbußen haben, ist es möglich, ihre Miete aufzuschieben. Klärt es aber unbedingt mit euren Vermieter*innen ab und denkt daran, dass ihr die Miete(n) zu einem späteren Zeitpunkt nachholen werden müsst.
  • Das International Office informiert darüber, dass die Fluggesellschaft Condor bei Rückholaktionen aushilft, wenn ihr gerade im Ausland gestrandet seid. Wer sein Auslandssemester jetzt abbrechen will, hat noch die Möglichkeit, sich einfach für Kurse im Sommersemester in Greifswald einzuschreiben. Das IO rät außerdem Studierenden aus dem Ausland, ihr geplantes Auslandssemester in Greifswald eher im Wintersemester 20/21 abzuhalten, da noch immer weltweite Reisewarnungen gelten. Weitere Informationen gibt es hierfür auf der Website des IO.
  • Mittlerweile steht fest, dass ihr auch als Studierende nach MV einreisen dürft, wenn ihr nicht euren Hauptwohnsitz hier habt. Haltet aber trotzdem bei der Grenzüberquerung euren Studierendenausweis griffbereit.
  • Beim Einkaufen solltet ihr die geltende Einkaufswagenpflicht beachten, da ihr im Zweifelsfall des Ladens verwiesen werden könnt. Das bedeutet auch: Selbst wenn ihr gemeinsam unterwegs seid, sind alle Kund*innen einzeln dazu verpflichtet, sich einen Wagen zu nehmen.
  • Draußen gilt weiterhin die Kontaktbeschränkung auf maximal zwei Personen, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben und ein Mindestabstand von 2 Metern. Auch hier gilt: Nichtbeachtung kann im schlimmsten Fall geahndet werden.
  • Für diejenigen, die aufgrund der Isolation der Quarantäne psychologische Unterstützung benötigen, hat das Institut für Klinische Psychologie und Psychotherpie Videoclips zur Selbsthilfe zusammengestellt, die ihr über dessen Website erreichen könnt. Außerdem findet ihr hier weitere mögliche Kontakte, wenn ihr zusätzliche Hilfe in Anspruch nehmen wollt.

Alle weiteren Informationen könnt ihr entweder den letzten Meldungen zum aktuellen Corona-Stand oder den FAQs unserer Uni und den darin verlinkten Seiten entnehmen.

Beitragsbild: Markus Winkler auf Unsplash
Banner: Julia Schlichtkrull