Lehrämter aufgepasst: Lesung über Pisa & Rütli

Für alle die das Studienfach „Lehramt“ anstreben, ist vielleicht folgende Veranstaltung (heute!) ganz interessant: Die Autorin des Buches „Wer PISA nicht versteht, muss mit RÜTLI rechnen“ kommt nach Greifswald.

Brigitte Pick berichtet in ihrem Buch aus 36 Jahren Erfahrungen von der pädagogischen „Front“. Pick beleuchtet nicht nur den Notruf aus der Rütli-Schule aus Berlin-Neukölln, die sie als „Krawall-Schule“ bundesweit bekannt werden ließ, sie analysiert auch kritisch die dadurch ausgelöste innenpolitische Debatte über das Schulsystem in Deutschland und die Integration von Immigrantenkindern. (mehr …)

Größtenteils konstruktive Sitzungskultur

Innerhalb der vierstündigen Sitzungszeit trat gestern erstmals das im Januar gewählte Studierendenparlament (StuPa) im Konferenzraum des Hauptgebäudes der Universität Greifswald in der Domstraße 11 zusammen. Mit klaren Ergebnissen. Bis zum letzten Punkt. Trotz einer langen Tagesordnung.

Auf konstituierenden Sitzung des StuPas wählten die anwesenden Mitglieder Frederic Beeskow einstimmig und ohne Gegenkandidaten zum Präsidenten des Gremiums. Bei seinen Wahlzielen sprach er sich für ausgeglichene Debatten zum Wohle der Gesamtheit der Studierendenschaft aus. Der Student der Philosophie und Politikwissenschaft trat damit seine zweite Amtszeit in Folge an. Trotz intensiver Gespräche vorab konnte er nach der Annahme der erfolgreichen Wahl vorerst keine zwei Stellvertreter für ein vollständiges Präsidium präsentieren. Damit machte Frederic Beeksow erst einmal noch nicht von seinem Vorschlagsrecht Gebrauch. Dies soll jedoch innerhalb de nächsten Sitzungen erfolgen.

Weiterhin wurden Mathias Krüger, Stephan Schumann, Tim Rostalski, David Wulff, Paul Hahnert und Ivo Sieder in den Haushaltsausschuss des StuPas gewählt.

Als Greifswalder Vertreter des Landkonferenz der Studierendenschaft wurden Tim Rostalski, Thomas Schattschneider, Sebastian Jabbusch und Dirk Stockfisch bestätigt.

Campus Europae, Gender Trouble, die AG-Satzungen und eine Medien-AG wurden eingerichtet.

Nach einem Dank für die ordnungsgemäße Durchführung der StuPa-Wahlen im Januar erhielt die damals beauftragte und die konstituierende Sitzung bis zur Wahl des Präsidenten leitende Wahlleitung eine einmalige Aufwandsentscheidung von 200 Euro.

Wer PISA nicht versteht, muss mit RÜTLI rechnen

Szenische Lesung und Diskussionsveranstaltung mit Brigitte Pick (ehemalige Leiterin der Rütli-Schule)


Die negativen Schlagzeilen zu ihrer ehemaligen Schule und der Medienterror im März 2006 veranlassten Brigitte Pick, ihre Erfahrungen von 36 Jahren an der pädagogischen ?Front? zu Papier zu bringen. Die Rütli-Schule in Berlin-Neukölln geriet im März 2006 in die Schlagzeilen: Lehrer hatten in einem ?Brandbrief? Hilferufe an die Schulverwaltung gerichtet, weil sie anders der Gewalt, die durch die Schüler ausgeübt würde, nicht mehr standhalten konnten.
Brigitte Pick beleuchtet nicht nur den Hilferuf aus Neukölln, der die ?Krawall-Schule? bundesweit bekannt werden ließ, sie analysiert auch kritisch die daduch ausgelöste innenpolitische Debatte über das Schulsystem in Deutschland und die Integration von Immigrantenkindern. Die einfühlsamen Schilderungen von Schülern, welche zu Leistungsverweigerern und von Lehrern, die zu ?Partisanen? werden, verweist sie auf die Brennpunkte mitten in unserer Gesellschaft: ?Die Geschichten aus der Rütli-Schule wiederholen sich in den Schulen dieser Republik.? Ihre Intervention ist ein Beitrag zur Bildungsdebatte für LehrerInnen, Eltern und alle an einer fortschrittlichen Pädagogik Interessierten, die nicht resignieren wollen.



Lesung – Musik – Debatte

Mittwoch, 16. April 2008 – 20:15 Uhr
Audimax, Hörsaal 5, Rubenowstraße

< Zur Autorin
Brigitte Pick wurde 1946 in Berlin-Zehlendorf geboren. Sie besuchte dort di Grundschule und das Gymnasium. Von 1966 bis 1969 studierte sie an der Pädagogischen Hochschule Berlin Geschcihte nd beteiligte sich an den studentischen Protesten und Initiativen in der Hochschule. Von 1969 bis 2005 war sie ohne Unterbrechung im Berliner Schuldienst tätig. 1969 arbeitete sie ein halbes Jahr lang an einer Sonderschule für Lernbehinderte, ehe sie 1970 an die Rütli-Schule im Bezirk Neukölln wechselte, deren Leitung sie 1983 übernahm. 2005 schied sie aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst aus.
Brigitte Pick ist langjähriges Mitglied der GEW.
Es laden ein:
– die Gewerkschafter, Gewerkschaftliche Hochschulgruppe Greifswald
– mit freundlicher Unterstützung vom DGB VorpommernGeschrieben von tw

Legislaturvorbereitung am Barther Bodden

Vom 11. bis zum 13. April fand in der Jugendherberge in Barth das vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) ausgerichtete StuPa-Wochenende statt. Dabei wurden die im Januar gewählten Mitglieder des neuen Studierendenparlaments (StuPa) auf die mit der konstituierenden Sitzung am 15. April beginnende Legislatur vorbereitet. Neben der Vorstellung der hochschulpolitischen und medialen Strukturen der Ernst-Moritz-Arndt-Universität bewährten sich die Parlamentarier bei einer simulierten Sitzung mit Wahl eines Kandidaten und der Beschluss über einen Finanzantrag. Zudem stellten AltStuPisten das letzte Sitzungsjahr in Ergebnissen vor und es wurden mögliche Themengebiete der neuen Amtsperiode andiskutiert.

Noch ein neues Studentenwohnheim

Wie die Ostseezeitung heute berichtet, ist noch ein drittes Studentenwohnheim in Planung. Dieses soll in der Mittelstraße (nahe dem Netto an der Anklamer Straße) entstehen. Geplant sind hier 200 Wohnungen, die bis 2009 fertig gestellt werden sollen.

„Die Campus Real Estate AG [Bauherr] wird 11,5 Millionen Euro in Greifswald investieren“, kündigte Meyer-Geers [Pressesprecher] an. „Die durchschnittliche Wohnfläche liegt bei etwa 26 Quadratmeter.“ Geboten werden soll – wie es Neudeutsch heißt – studentisches Lifestyle-Wohnen. Die neuen Appartements sollen demnach über einen umfassenden Service mit Waschsalon, moderner Informationstechnologie und einer Lounge für Zusammenkünfte verfügen.“

Die Appartments sind für Studenten mit „einer überdurchschnittlichen Kaufkraft“ konzipiert, heißt es im OZ-Artikel.

Weitere Wohnheime sollen an der Anklamer Straße (vergleiche News hier) und in der Stralsunder Straße (siehe hier) entstehen. Außerdem hat der Investor auch noch ein Grundstück an der Scharnhorststraße (Freifläche vor der früheren Schranke) erworben.

Wir haben dazu mal eine Karte erstellt:

Größere Kartenansicht

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