Beste Noten für die Premiere

Die erste von der studentischen Unternehmensberatung Capufaktur organisierte Firmen- und Kontaktbörse

Nicht allein für die studentische Unternehmensberatung Capufaktur war die erste und von ihnen organisierte Firmenkontaktmesse „StartGreifbar“ ein Erfolg. Selbst die Messeteilnehmer zeigten sich bestens begeistert.

Unter großem Andrang startete gestern im Konferenzsaal des Hauptgebäudes der Ernst-Moritz-Arndt-Universität die erste von der studentischen Unternehmensberatung Capufaktur organisierte Firmen- und Kontaktmesse. Gut 500 Studierende kamen mit den 15 beteiligten über- und regionalen Firmen ins Gespräch. „Es hat alles super geklappt“, resümierte Verena Lilge vom PR-Team von Capufaktur den diesjährigen Auftakt. (mehr …)

Der gefährliche Glanz der Autorität

Denis Gansels „Die Welle“ mahnt zur Reflexion des eigenen Handelns

„Die Lehrer sind doch heutzutage keine Autoritätspersonen mehr. Die spulen doch nur noch ihr Programm ab und können froh sein, wenn ihnen überhaupt noch jemand zuhört. Früher war das anders …“ – Früher? Wann früher? In der grauen Vorzeit der Erinnerung, in der genuin „alles besser war“? Oder in einer konkreten historischen Epoche, in der „Die Feuerzangenbowle“ als groteske Konterkarierung der realen Verhältnisse erschien? („Wat hab ich davon, dat ihr aufsteht?) (mehr …)

Wer bekam wie viel Geld?

Heute erhielten wir per E-Mail dieses schöne Bild von Peter Multhauf. Er spielt damit ironisch auf die Aussage des Bundestagsabgeordneten Ulrich Adam an, bei den illegal erhaltenen Spenden des Siemens-Beauftragten Wilhelm Schelsky hätte es sich nur um Sachspenden etwa in Form von Kugelschreibern gehandelt. Nach Hausdurchsuchungen der Schlesky-Villa in Lubmin soll Adam nun tatsächlich insgesamt 110.000 Euro erhalten haben*. (mehr …)

„Ferien im Führerbunker“ – Vortrag über die HDJ

Gestern stellte die Journalistin und Autorin Andrea Röpke im Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus in Greifswald ihr Buch „Ferien im Führerbunker“ vor.

Aus Angst vor politischen Übergriffen der rechten Szene wurde die Veranstaltung öffentlich nicht beworben. Stattdessen wurde via E-Mail Verteiler dazu eingeladen. Auch sonst zeigten sich die Veranstalter besorgt. Auf der Straße hielt man Ausschau nach potentiellen Störern und die Polizei schaute „routinemäßig“ vorbei.

Auch die Zuhörer waren nervös. Ein OZ-Fotograf wurde von mehreren Gästen im Publikum gebeten sie nicht zu fotografieren. Man sei besorgt von Nazis später in der Zeitung erkannt zu werden.

Der Vortrag bestätigt die Sorgen. Die Neonaziorganisation „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) (Wiki-Eintrag) gilt als gefährlich und militaristisch. Sie sei vermutlich auch bewaffnet. Besonderes Augenmerk des Vortrags lag auf den Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern und auch Greifswald, wo die HDJ sehr aktiv sei. Genannt wird beispielsweise Frank Klawitter, in der Szene liebevoll „Führer von Greifswald“ genannt. Er wohnt im Stadtteil Ladebow. (mehr …)

Zentren für Innovationskompetenz erhalten Bundesförderung

Es gibt eine Bundes-Innovationsinitiative Neue Länder mit dem Titel ?Unternehmen Region?. Im Rahmen dieser Initiative präsentierten das Zentrum für Innovationskompetenz plasmatis (Plasma plus Zelle) am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. Greifswald sowie das Zentrum HIKE Humorale Immunreaktionen bei kardiovaskulären Erkrankungen an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald am 22. und 24. April 2008 vor einer international besetzten Expertenjury ihre entwickelten Strategiekonzepte erfolgreich.

Beide Zentren für Innovationskompetenz werden in den kommenden fünf Jahren Bundesförderungen für ihre Nachwuchswissenschaftler, die ihre interdisziplinären Forschungsprojekte in Arbeitsgruppen verwirklichen, erhalten.

Kultusminister Henry Tesch brachte seine Freude und Anerkennung zum Ausdruck: ?Ich freue mich, dass aus unserem Bundesland gleich zwei Projekte von einer internationalen Jury für förderungsfähig befunden wurden und damit die beiden Standorte in Greifswald eine Anerkennung und zusätzliche Unterstützung erfahren. Damit erhoffe ich mir weitere sehr gute Forschungsergebnisse der Nachwuchsforschergruppen.?

Damit liegen zwei von insgesamt acht zur Förderung vorgesehene Zentren in Mecklenburg-Vorpommern. Ebenfalls zwei Zentren befinden sich jeweils in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie jeweils eines in Brandenburg und in Thüringen.

Geschrieben von Katrin Schwarz (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung M-V)