Streicheleinheiten und Lob – nichts wünscht sich das Studentenparlament (StuPa), welches auf seinen Sitzungen Licht in die großen Fragen der Hochschulpolitik bringt, sehnlicher. Am besten gepaart mit einem hübsch aufpolierten Image. Mit ?mehr Transparenz und mehr Öffentlichkeit? versprach eine breite Mehrheit der Mitglieder im Wahlkampf genau das, woran man im letzten Jahr so überaus kläglich gescheitert ist und damit zunächst einmal das Image weiter in archäologisch interessante Erdgefilde befördert hat.

Für Alexander Schulz-Klingauf ist die mangelnde Wahrnehmung des Gremiums ein durchaus „selbstverständlicher Prozess einer Demokratie“. Daher besuchte der Lehramtsstudent schon in seiner Zeit als AStA-Referent Vorlesungen, um über getroffene Entscheidungen aufzuklären. Nur kann sich ein einzelner Parlamentarier nicht vierteilen und wirkt somit recht begrenzt. Deshalb wälzt der RCDS diesen Themenkomplex konsequenterweise gleich komplett auf den Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) ab. Aber Öffentlichkeit beginnt schon beim einzelnen StuPa-Mitglied. Jedenfalls hat der RCDS in der neuen AStA-Struktur mit dazu beigetragen, den Posten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gigantisch aufzuwerten, nämlich einem stellvertretenden Vorsitzenden unterzuschieben. „Meist lieblose und wenig aussagekräftige Flyer sind einfach unzureichend“, bemängelt Schulz-Klingauf bisherige Ergebnisse in diesem Bereich. Schon mehrfach wies er in den Sitzungen auf eine ihm zur Hand liegende, angeblich
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Eine fiktive Szene, die trotzdem einigen Studentinnen bekannt geworden ist. Auch Maria Nehmzow (Name von der Redaktion geändert), Studentin der Uni Greifswald, ist Mutter und kümmert sich allein um ihren kleinen Sohn. Geplant war der Nachwuchs allerdings nicht. „Zuerst habe ich noch gehofft, dass der Test nicht richtig funktioniert hat. Doch dann hat mir meine Frauenärztin das Ergebnis bestätigt“, berichtet die Studentin. Ein Schock war es für sie schon. Dennoch kam eine Abtreibung für sie nicht in Frage. „Ich habe mich zwar daüber informiert, aber als ich das erste Ultraschallbild gesehen habe, kam es für mich gar nicht mehr in Frage und meine Wahl für das Baby stand fest“, schildert die junge Mutter ihre Entscheidung. Während die Eltern die Schwangerschaft ihrer Tochter akzeptiert haben, war ihr Freund weitaus weniger begeistert. Umstimmen ließ sich die Studentin jedoch nicht. „Auch gegen den Wunsch meines Freundes entschied ich mich für das Kind.
Attraktive Konditionen
Einen Studentenausweis mit allerlei Innovationen, so zumindest hoffen viele Studenten. Denn der rosa Papierausweis ohne Foto, stattdessen mit Knickfalte, ist wenig praktisch.Studenten in Stralsund und Neubrandenburg besitzen einen Ausweis, der einiges mehr hergibt. In Form einer Chipkarte mit Foto ist der Studentenausweis zugleich Bezahlkarte für die Mensa, Unibibliotheksausweis und Kopierkarte. Auch der Zugang zu speziellen Räumlichkeiten, wie den PC-Pools, ist möglich. Zusätzlich können mit dieser Karte Selbstbedienungsterminals genutzt werden, wie die Rückmeldung, das An- und Abmelden zu Prüfungen, das Abfragen der Ergebnisse, außerdem das Drucken von Studienbescheinigungen. Alles in allem eine Karte für den täglichen Gebrauch. Große Ideen, kleines Budget Ginge es nach Dr. Jürgen Formella, Direktor des Rechenzentrums, wären auch die Studenten in Greifswald längst im Besitz eines solchen Multifunktionsausweises.
Er entwickelte vor circa sechs Jahren in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen Stralsund und Neubrandenburg ein Konzept zur Neuerung der Studentenausweise. Dieses ist an beiden Fachhochschulen umgesetzt worden, nicht jedoch in Greifswald.
moritz: Welche Ziele verfolgen Sie nach der Wiederwahl zum Senatsvorsitzenden für die Universität Greifswald?








