Am kommenden Freitag ist es wieder so weit: die 14. Ausgabe der 24h-Vorlesung steht an. In diesem Jahr findet die Veranstaltung sowohl in Präsenz am Loeffler-Campus als auch digital statt – wer also sein Bett oder das Sofa nicht verlassen möchte, kann der 24h-Vorlesung dennoch beiwohnen.
Um 17:45 Uhr soll die 24h-Vorlesung durch den AStA eröffnet werden. Insgesamt sind 26 verschiedene Vorträge geplant, wobei in diesen auch das Frühstück mit dem AStA, Powerpoint- und Hörsaalkaraoke inbegriffen sind. Außerdem sind zwei Vorträge derzeit als Überraschungen im Plan vermerkt. Damit weiß man lediglich, dass am Samstag um 17:00 Uhr die Greifswalder Bundestagsabgeordnete Anna Kassautzki eine Vorlesung übernimmt, jedoch noch nicht das Thema dieses Vortrags. Ähnlich um 15:00 Uhr des gleichen Tages. Hier ist jedoch weder der*die Redner*in noch das Thema bekannt – dann lassen wir uns also alle überraschen!
Die Themen der diesjährigen 24h-Vorlesung sind wieder breitgefächert und reichen von Medizin über Antisemitismusforschung und Umweltwissenschaften hin zu Journalismus. Die Vortragenden sind eine gute Mischung aus Dozent*innen der Universität mit Dr. Elpiniki Katsari und Dr. Alexander Spassov von der Universitätsmedizin, aber auch externen Vortragenden wie Dietmar Schiffermüller von STRG_F und Felix Dachsel von der VICE. Darüber hinaus wird Moorforscher Michael Succow, Träger des „Alternativen Nobelpreises“ (Right Livelihood Awards), einen Vortrag über die Zukunftsfähigkeit der Zivilisation halten.
In diesem Jahr muss man auch nicht nachts im Hörsaal ausharren, wenn man sein Bett vermisst. Die 24h-Vorlesung wird gestreamt über DFNconf – hier kann es jedoch zu einigen Sekunden Verzögerung kommen. Der Stream bietet allerdings lediglich eine Übertragung aus dem Hörsaal und nicht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Für den Fall, dass ihr Fragen an die Vortragenden habt oder bei der Hörsaalkaraoke lautstark mitsingen wollt, ohne die Nachbarn zu verstören, müsstet ihr demnach in Präsenz an den Veranstaltungen teilnehmen.
Wir haben einmal fünf Highlights aus dem Programm ausgewählt:
Was? Exzellente Medizin muss geschlechtersensibel sein Wer? Dr. Elpiniki Katsari Wann und Wo? Freitag, 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr in Hörsaal 3/4
Was? Neue politische Beteiligungsformen – Ein Ausweg aus der Demokratiekrise? (Vortrag und Diskussion mit OB Stefan Fassbinder) Wer? Prof. Dr. Hubertus Buchstein Wann und Wo? Freitag, 21:00 Uhr bis 22:00 Uhr in Hörsaal 3/4
Was? Wozu braucht es noch Journalismus? Medien im Wettstreit mit der demokratischen Öffentlichkeit Wer? Felix Dachsel (VICE) Wann und Wo? Freitag, 22:00 Uhr bis 23:00 Uhr in Hörsaal 3/4
Was? Nicht nur Covid 19: Von künstlichen Hüften, Waschpulver und Orchideen – Bio- und Gentechnik im Alltag Wer? Heinrich Cuypers Wann und Wo? Samstag, 7:30 Uhr bis 8:30 Uhr in Hörsaal 3/4
Was? „Es geht um mehr als nur Naturschutz“ zur Zukunftsfähigkeit der menschlichen Zivilisation Wer? Michael Succow Wann und Wo? Samstag, 8:30 Uhr bis 9:30 Uhr in Hörsaal 3/4
Samstag ab 6:00 Uhr bietet der AStA ein Frühstück im Hörsaal 3/4 an. Danach kann man übrigens mit einer Yoga-Session in den Samstag starten. Diese soll von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr auf dem Innenhof des Loeffler-Campus stattfinden. Ihr müsst lediglich euch selbst und eine Matte mitbringen.
Wer mehr über die entsprechenden Vortragenden erfahren möchte, kann unter dem Programm weiterscrollen und kurze Informationstexte zu den Personen finden. Außerdem findet parallel die 24h-Vorlesung an der Universität Rostock statt. Auch dort wird es einen Livestream (über YouTube!) geben, sodass eine Teilnahme aus Greifswald möglich ist. Das Programm in Rostock ist ebenfalls bereits einsehbar. Achtung! In Rostock wird bereits um 15:00 Uhr am Freitag gestartet!
Ein Organspendeausweis ist nicht nur zur Organspende da, er schafft auch Klarheit – vor allem für die Angehörigen, die sonst vor einer schwierigen Entscheidung stehen. Während über 9.000 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan warten, gab es 2020 lediglich 913 Organspenden. Um über Organspende zu informieren, startet nun am Dienstag um 19 Uhr eine Vortragsreihe der AG Aufklärung Organspende. Den Auftakt macht eine sehr persönliche Geschichte mit Einblicken in ein Leben mit Herz- und Lungentransplantation.
Das Projekt Aufklärung Organspende agiert als studentische Initiative mittlerweile bundesweit in einzelnen Lokalgruppen – so auch in Greifswald. Ziel der Arbeit ist es nach eigenen Angaben, eine „sachgerechte, unabhängige und neutrale Informationsvermittlung über den Themenkomplex Organspende und Hirntod“ auszubauen. Demnach wird Aufklärungs- und keine Überzeugungsarbeit für oder gegen eine Organspende geleistet – denn problematisch ist vor allem der Umstand, dass Angehörige bei einem fehlenden Organspendeausweis häufig nicht wissen, wie die richtige Entscheidung auszusehen hat.
Aus diesem Grund werden vor allem Projekte in Schulen durchgeführt. Daneben werden aber beispielsweise auch Vorträge rund um das Themenfeld Organ- und Zellspende angeboten. In Greifswald startet dafür nun am 03. Mai eine Vortragsreihe mit einer persönlichen Erzählung: Jan Kurtenbach wird offen aus seinem Leben vor, während und nach der Transplantation eines neuen Herzens und einer neuen Lunge berichten. Im Laufe der Vortragsreihe erwarten euch außerdem Einblicke einer operationstechnischen Assistentin zum Ablauf der Transplantation (30.05.) sowie eine Betrachtung der ethischen und rechtsmedizinischen Aspekte. Für die genauen Termine schaut am besten beim Instagram-Account @aufklaerungorganspende.hgw vorbei.
Der Vortrag findet hybrid statt. Wenn ihr in Präsenz teilnehmen wollt, dann könnt ihr euch bei diesem Google-Formular anmelden. Andernfalls findet ihr hier den Link zu Zoom.
Was? Auftakt zur Vortragsreihe rund um Organspende
Ganze zwei Jahre ist es her, dass man an einem Abend von einer Wohnung zur nächsten „rennen“ konnte und mit Essen und Gesprächen versorgt wurde. Nun ist es endlich wieder so weit: Nächste Woche am Donnerstag, den 18. November, veranstaltet der GrIStuF e.V. (das Greifswald International Students Festival) wieder ein Running Dinner. Und das Gute ist, du kannst dich noch bis morgen mit ein oder zwei Freund*innen zusammen anmelden.
Aber was ist das Running Dinner überhaupt?
Verschiedene Teams sind für Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise verantwortlich. Auch ihr müsst einen Gang vorbereiten. Welcher das genau sein wird, erfahrt ihr aber erst nach der Anmeldung. Wenn es Zeit für euren Gang ist, kommen zwei andere Teams zu euch nach Hause und ihr habt zwei Stunden Zeit zum Essen und Quatschen. Zu den anderen beiden Gängen „rennt“ ihr dann quer durch die Stadt, um dann bei einem anderen Team zuhause zu speisen und euch auszutauschen.
Zeitlicher Ablauf:
18 Uhr: Vorspeise
20 Uhr: Hauptspeise
22 Uhr: Nachspeise
An was ihr denken solltet
Dieses Jahr steht das Running Dinner unter dem Motto „Wasteless Heroes“, also sollte das Essen möglichst nachhaltig und frei von Verpackungsmüll sein. Aus gegebenem Anlass gibt es sogar für jedes Team 10% Rabatt beim Unverpacktladen (uver) hier in Greifswald.
Zur Anmeldung muss pro Team ein Onlineformular ausgefüllt werden. Dabei wird neben ein paar allgemeinen Angaben wie den Namen aller Teammitglieder, Angaben zu Essensvorlieben und Adresse, auch um je einen Kommentar als Gast und als Gastgeber*in und um die Angabe eines Teamnamens gebeten. Dem Team mit dem kreativsten oder witzigsten Namen wird sogar eine Überraschung versprochen.
Aus gegebenem Anlass wird außerdem erbeten, dass alle Teilnehmenden einen 2G-Status (geimpft oder genesen) nachweisen können.
Nun aber ganz viel Spaß beim Kochen, Essen und Quatschen!
Das Wichtigste auf einen Blick:
Ihr habt einen 2G-Status (seid also geimpft oder genesen); Ihr bildet ein Zweier- bis Dreierteam; Ihr meldet euch bis Sonntag, den 14.11.2021, auf rd.gristuf.org an; Von GrIStuF e.V. erfahrt ihr, wann ihr am nächsten Donnerstag wohin müsst und welchen Gang ihr kochen dürft.
Die Universität Greifswald ist seit 1456 ein Teil der Hansestadt Greifswald. Seit ihrer Gründung, durch den damaligen Bürgermeister und späteren ersten Rektor Heinrich Rubenow ist sie fest mit mit der Stadt verwoben. Nach und nach gelangte die Universität durch Schenkungen an ihre Hoheitszeichen.
Die Insignien der Macht der Universität sind im pommerschen Landesmuseum ausgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei der sogenannte Croy-Teppich, benannt nach der Familie des Schenkers Herzog Ernst Bogislaw von Croy, dem Sohn von Anna von Croy. Er ist ein Relikt aus der Zeit der Reformation und aufgrund seines guten Zustands ein besonderes kunsthistorisches Zeugnis. Am 361. Todestag der letzten Pommernprinzessin Anna von Croy am 07.07.2021 können Interessierte die Schätze der Universität kostenlos begutachten. Für Stubenhocker*innen gibt es ab dem selben Tag zudem auch noch die Möglichkeit einer digitalen 3D Führung. Der Link dazu befindet sich unten bei den wichtigen Infos. Unter den Heiligtümern der Uni, die nur zur Vereidigung einer*s neuen Rektor*in genutzt werden, befinden sich unter anderem auch:
Der Rektor*innenmantel
Rektor*innenkette und -ring
Alle 10 Jahre erinnert die Universität im Rahmen der Croy-Woche (dieses Jahr vom 07.07.2021 bis zum 14.07.2021) an den besagten Todestag. Die 31. Gedenkfeier hätte eigentlich schon letztes Jahr stattfinden sollen, dies ging jedoch aus uns allen bekannten Gründen nicht.
Für den 7. Juli ist folgendes Programm im Pommerschen Landesmuseum geplant: 11:00 Uhr: Kurzfilm-Vorpremiere – „Der Croy-Teppich wird lebendig“ 14:00 Uhr + 15:00 Uhr: Kunstpause – Die erste bekannte Kopie des Croy-Teppichs: Das Aquarell Gustav von der Lanckens, 1820. 17:00 Uhr: Kurzfilmpremiere – „Der Croy-Teppich wird lebendig“
Alles Wichtige auf einen Blick: Die Croy-Woche findet vom 07.07.2021 bis zum 14.07.2021 im Pommerschen Landesmuseum statt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Croy-Saal wird am 07.07. kostenlos und ohne Testnachweis zugänglich sein. Für Interessierte gibt es noch weitere Informationen auf der Website der Universität.
Bilder: Tom Siegfried Beitragsbild: Anne Frieda Müller
Endlich ist wieder was los! Es ist beinahe so, als wäre alles wieder normal: Der Hafen füllt sich mit Studierenden, die Extremprokrastination betreiben, in der Einkaufspassage trifft man auf barfüßige Straßenmusiker*innen und sogar Festivals finden wieder statt. Bei der „Fête de la Musique“ am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, kannst du dich auf viele unterschiedliche Acts, unter anderem in der STRAZE, dem Klex und dem St. Spiritus, freuen. Organisiert wird das Ganze von radio 98eins, demgemeinnützigen Greifswald International Students Festival e.V. — kurz “GrIStuF” —und St. Spiritus.
Die allererste „Fête de la Musique“ wurde 1982 in Paris abgehalten und zog eine Verbreitung durch ganz Europa nach sich. 2007 wurde dann der Ruf der „Musique“ auch an der Ostsee vernommen und seitdem findet das Festival auch in Greifswald statt. Ziel ist es, regionalen und kleineren Künstler*innen eine Bühne zu geben, die vielleicht nicht direkt in unseren Spotify-Algorithmus reingedrückt werden. Somit zeichnet sich das Festival auch durch seine unschlagbare Vielseitigkeit aus. Sei es nun die Ska-Band „Turtleneck“ oder das Rap-Duo „Hinterlandgang“, hier findet jede*r was zum Mitwippen. Wenn dein Interesse jetzt geweckt sein sollte, kannst du dich über die Homepage der Fête de la Musique anmelden.
Damit unter den aktuellen Bedingungen so ein Festival überhaupt möglich ist, müssen einige Dinge noch beachtet werden. Zum einen besteht eine Testpflicht. Wer also noch nicht geimpft oder genesen ist, muss einen tagesaktuellen Coronatest vorlegen. Außerdem herrscht auf den Veranstaltungen ein Tanz- und Alkoholverbot. Falls euch das Risiko trotzdem zu hoch sein sollte, kann natürlich auch im privaten Rahmen ordentlich abgezappelt werden. radio 98eins bietet nämlich die Möglichkeit, das gesamte Programm entweder über ihren Youtube-Kanal oder direkt übers Radio auf der Frequenz 98,1 MHz mitzuverfolgen. Natürlich kann es auch sein, dass du den ganzen Tag überhaupt keine Zeit hast, weil du, sobald die Corona-Schranken oben waren, deinen Malle-Urlaub gebucht hast. Für diesen Fall wird moritz.tv am Start sein und die Essenz des Festivals in einem Aftermovie festhalten.