StuPa-Ticker 7. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 7. Ordentliche Sitzung

Herzlich Willkommen zur siebten ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Trotz der vorlesungsfreien Zeit, stehen heute einige Anträge an und auch die Wahlen der vier unbesetzten AStA-Referate begleiten uns erneut. Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die vorläufige Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Wahlen Präsidium

5.1 Präsident*in

5.2 stellv. Präsident*in

TOP 6 Finanzanträge 

6.1 Antrag: “Nightline”

6.2 Antrag: “Soldan Moot Court”

TOP 7  Wahlen AStA

7.1 Vorsitz

7.2 Finanzen

7.3 Politische und ökologische Bildung

7.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung

TOP 8 Antrag: “Schluss mit PDF-Suche in der Mensa – Zurück zum physischen Ausweis-Ausdruck”

TOP 9 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Marie, Philipp, Emma, Pheline

Beginn der Sitzung: 20:35 Uhr

Tim eröffnet die heutige Sitzung.

Wir sind mit 8 Anwesenden und 6 Stimmübertragungen beschlussfähig. 

Das Protokoll der letzten Sitzung wird einstimmig angenommen. 

Auch die TO wird einstimmig angenommen.  

Robert berichtet über den Mensaausschuss und die anstehende Tagung. 

Er berichtet, dass das Studierendenwerk die neue Beitragsordnung beschlossen hat.

Die Studierendenschaft brauche demnächst ein eigenes Formular zur Rückerstattung des Semesterbeitrags. Der Asta würde zusammen mit dem Studierendenwerk diese Rückerstattung abwickeln, wofür es dann ein neues Formular braucht.

DIe neue Beitrafgsordnung soll voraussichtlich Anfang nächsten Jahres in Kraft treten. 

Melina berichtet, dass die Studierendenschaft in einen engeren Austausch mit dem Ministerium treten möchte. Bei dem Termin anwesend waren Melina, Oli, Tim und die Geschäftsführung des Ministeriums. 

Inti fragt inwieweit die LKS mit an den Tisch geholt werden soll. Tim antwortet, dass das Ministerium und die Studierendenschaft in Kontakt und Austausch treten und dafür Raum geschaffen werden sollen bzw. es darum geht. 

Robert fragt welche sorgen das Ministerium hat. 

Melina meint, dass deren Hauptsorge sei, dass schlecht über das Minesterium geredet werde. Da es wohl statt Kürzungen erhöhte Kosten geben soll, welche auf das Budget drücken.

Es gibt keine weiteren Berichte und der TOP wird geschlossen.

Es gibt keine Fragen oder Anregungen aus der Studierendenschaft.

Melina erzählt, dass das Präsidium aktuell keinen Präsident*in hat und fragt, ob sich jemand zur Wahl aufstellen will. 

Tim meldet sich als StuPa-Präsident und stellt sich vor. 

Tim stellt sich vor: Er studiert Mathe und Physik auf Lehramt und würde sich nun als StuPa-Präsident zur Wahl stellen.

Die Wahl für Tim wird durchgeführt.

Tim wird einstimmig angenommen.

Der Vorschlag von Tim ist Melina.

Paul stellt eine Zwischenfrage, ob Melina nicht schon vor Kurzem gewählt wurde?

Melina stellt sich kurz vor und erklärt, dass sie zwar vor 2 Wochen schonmal gewählt worden ist, dies nun aber nochmal passieren muss. 

Die Wahl für Melina wird durchgeführt.

Melina wird einstimmig angenommen.

Der TOP wird geschlossen.

20:53 Uhr

Die beiden Finanzanträge werden vorgestellt.

Luisa, von Nightline stellt sich und Nightline vor.

Sie hat beantragt Geld für den Erhalt der Nightline, einem Hilfetelefon von Studierenden für Studierende. Alle dort Arbeitendenen sind ehrenamtlich dabei. Das besondere ist, dass sie besonders Nachts erreichbar sind. 

Sie seien ein gemeinnütziger Verein und ein Hilfsangebot für Studierende bezüglich des Studiums, WG oder ähnlichen Dingen. 

Das Geld wird unter anderem für die Mitarbeitenden von Nightline gebraucht.

Stellungnahme des AStAs: Magnus erklärt, dass er sich dem Haushaltsausschuss (HHA) anschließen würde und der Antrag fristgerecht eingegangen ist und es eine Sache ist, die gefördert werden sollte. Er möchte den Antrag unterstützen. 

Tim eröffnet die Generaldebatte.

Es wird sich im Namen der Studierendenschaft für die Arbeit von Nightline bedankt.

Die Stellungnahme des HHA ist schriftlich erfolgt und reicht so aus. 

Robert wirft ein, dass in der Begründung ein Satz korrigiert werden sollte. 

Es gibt keine Änderungsanträge und es kommt zur namentlichen Abstimmung. 

Der Antrag wird mit 14 Stimmen einstimmig angenommen. 

21:00 Uhr

Tim bittet die Antragsstellenden den Antrag einzubringen.

Benni und Julien erklären, dass sie dieses Jahr als Coaches mit der Uni organisieren. Es geht um den hohen Theorieanteil des Jurastudiums und sie bieten die Möglichkeit das erste Mal in einer Simulation praktisch tätig zu werden. Es gehe um einen Verhandlungswettbewerb der schlussendlich in Hamburg, Berlin und Hannover stattfinden soll. 

Es gebe 2 Phasen- eine mündliche und eine schriftliche. 

Letztes Jahr gab es die Unterstützung der Universität, welche dieses Jahr fehlen würde. Als einzige Fakultät fehle hier die Finanzierung. 

Das Geld werde gebraucht um die Studierenden finanziell zu entlasten und den Eigenanteil zu reduzieren.

Vorher wurde bisher versucht, andere Sponsoren zu akquirieren, welche sich aber bisher nicht gemeldet haben. Nun drängt die Zeit.

Stellungnahme AStA: Der Antrag ist am 22.7 fristgerecht eingegangen. Die Zwecke werden auch erfüllt und als förderfähig betrachtet. Problem ist, dass es um zu viel Geld ginge. Die Fördersumme sollte/muss deshalb herabgesetzt werden.

Die Generaldebatte wird eröffnet.

Paul erklärt im Namen des HHA, dass das ganze förderfähig ist. Es handle sich um ein Projekt, was auch für die Außenwahrnehmung der Uni gut wäre. 

Es seien keine großen Ausgaben mehr in diesem Haushaltsjahr zu erwarten und deshalb würde er sich für eine höhere Summe aussprechen.

Zwischenfrage vom Antragsteller: Wie viel Geld max. noch zur Verfügung stehen würde.

Magnus antwortet, dass der Nordische Klang bereits Geld beantragt hatte. Sie können diese Förderung jedoch nicht abrufen, weshalb der Titel wieder steigt. Er verweist jedoch auf die Lage des AStAs, wodurch dies nicht garantiert ist. 

Julien erklärt, das weder Verpflegung noch Anreise im Antrag mit einberechnet seien und eine Kürzung drastisch wäre, da sie kaum etwas abdecken würde. 

Die Studierenden müssten selbst die eigene Fallakte finanzieren.

Robert fragt, wie viele Studierende vom Antrag gefördert werden würden. 

5 Teilnehmende aus dem letzten Jahr hätten sich bereiterklärt den neuen Teilnehmern alles zu erklären und die Veranstaltung zu leiten.

Robert merkt an, dass der Haushaltsplan aus Gründen so aufgeschüsselt ist. Er verweist auf die GreiMUN-Debatte im letzten Jahr, wo es um eine New York Reise ging. Er denkt es kommen auf jeden Fall noch weitere Projektanträge und empfindt die geforderte Geldsumme für 13 Teilnehmende nicht für angemessen. 

Die Antragssteller erklären, dass sie auf den AStA verwiesen worden sind, da andere Universitäre Förderer kein Geld zur Verfügung hätten. 

Dem GreiMUN-Verein würden außerdem im Gegensatz zu diesem Antrag sehr viele Fördermittel zur Verfügung stehen, weshalb in dem Fall, die geringere Geldsumme ausreichen würde.

Paul ergänzt, dass der HHA (Haushaltsausschuss) nichts hypothetisches finanzieren wolle, sondern nur mit dem Geld, was aktuell zur Verfügung stehe. Außerdem sei die geforderte Geldsumme ohnehin nicht realistisch finanzierbar, weshalb der HHA mit dem StuPa in den Austausch treten möchte. 

Jasmin ergänzt, dass sie versteht, dass das Projekt für die Antragssteller sehr wichtig sei. Aber bei der Kostenaufschlüsselung sei ihr aufgefallen, dass die Hotelkosten sehr hoch gewesen seien. 

Sie stellt die Frage: warum es keine günstigere Alternative gebe?

Es wird über den Ablauf des Projekts geredet und die Rechtfertigung der Summe, als Entschädigung.

Die Hotelkosten werden, vor allem durch den immer näherrückenden Zeitraum und die Nähe zur Fakultät erklärt. 

Robert versteht das Argument mit der Förderung bei GreiMUN, aber er würde ungern mehr Geld für diesen Antrag geben.

Magnus wirft die Frage ein, wie hoch die geplanten voraussichtlichen Spendeneinnahmen seien und wie sicher diese sind.

Die juristische Studiengesellschaft gebe keinen festen Fördersummen.

Die Spenden seien ebenfalls nicht fest, da das Ganze über die juristische Studiengesellschaft läuft und das Projekt selber keinen Einblick darauf habe. Sie können nicht nachvollziehen, was wirklich ankommt. Der Finanzvorstand wurde bereits angeschrieben, aber es gibt bisher keine Antwort, da dieser im Urlaub ist. 

Außerdem können die Spenden nur ankommen, insofern eine Spendenquittung ausgestellt werden kann. Sie selber können dies aber nicht tun, da sie kein Verein sondern ein Projekt seien. Die Entscheidung woran sie teilnehmen können stehe und falle heute mit der StuPa-Entscheidung. 

Sollte keine Förderung bestehen, erklären die Antragsteller, dass das Projekt sonst verloren gehen würde, da Studierende dies nicht finanzieren können und sie so niemanden anwerben könnten. 

Jasmin würde die Finanzierung gerne ermöglichen, allerdings sei die finanzielle Lage gerade schwierig. Für sie sei es nicht schlüssig, weshalb man nicht auf andere Unterkünfte (wie Ferienwohnungen) ausweichen könnte, um dadurch die Kosten pro Person zu senken. 

Leticia wirft ein, dass die Hotels in den letzten Jahren bereits sehr einfach waren und nach einem ganzen Tag Verhandlungen keine Ferienwohnung mit vielen anderen Teilnehmer*innen in Frage kommt (für sie, als ehemalige Teilnehmerin). 

Außerdem merkt sie an, dass diese Pre-Moots wichtig seien um zu erkennen, ob sie mit anderen Universitäten mithalten können und es nichts bringt die Teilnehmer*innen einfach ohne Vorbereitung in den Pre-Moots in die Hauptrunde zu werfen. 

Es sei wichtig die Teilnehmer*innen durch eine finanzielle Unterstützung zu motivieren, um weiterhin die Repräsentation der Uni nach außen hin gewährleisten zu können.

Die Antragsteller werfen außerdem ein, dass eine Fereinwohnung für viele Menschen schwierig wäre, da die Studierenden in Vorkasse treten müssen und dies so zu teuer werden würde. 

Die Verhandlung läuft so ab, dass man eine Fallakte bekommt und innerhalb einer Stunde diese bearbeiten muss, um danach die Richter zu überzeugen. Deshalb sei es wichtig für die Teilnehmenden diese Situation mithilfe der Pre-Moots zu üben.

Die vorgeschlagende Summe des HHAs würde bereits helfen, um die Teilnehme an der Hauptrunde überhaupt zu sichern und das Verständnis dafür da ist, dass das beantragte Geld nicht vorhanden ist. 

Robert wirft ein, dass erst einmal die Einnahmen des Vereins geklärt werden müssen, um das Projekt überhaupt gewährleisten zu können. Er fragt, welche Einnahmen jetzt fest zu erwarten sind und wie die finanzielle Lage bisher aussieht.

Die juristische Studiengesellschaft hat die Summe in Aussicht gestellt, kann diese aber nicht versichern. 

Kanzleispende hatte Spende per Email zugesagt, sich dann aber nie wieder gemeldet. 

Spendeneinnahmen beinhalten die Kosten, welche sie noch brauchen, um auf ihre Ausgaben zu kommen. 

 Eine weitere Spendenzusage der Rechtsanwaltskammer sei zwischendurch dazu gekommen.

Robert wirft ein: Sollte der Antrag bewilligt werden, das Projekt aber nicht durchgeführt werden können, dann ist das Geld geblockt und kann für andere Projektförderungen nicht genutzt werden. 

Paul sagt, dass das Projekt grundsätzlich unterstützenswert sei, aber die Finanzlage im Moment eben sehr knapp wäre. Es sei ihm wichtig, dass man sich gemeinsam auf eine Geldsumme einigt, mit der alle mehr oder weniger einverstanden sind. 

Paul stellt einen GO-Antrag auf ein Meinungsbild zur runtergesetzten Unterstützungssumme. 

Die Stupist*innen sprechen sich mehrheitlich dafür aus.

Magnus wirft ein, dass er das Projekt ansich sehr unterstüzenswert findet, er dennoch bei seiner runtegesetzten Summe bleiben würde, aufgrund des Haushalts des AStAs. 

Die Antragssteller stimmen Robert zu, dass die Finanzierung sehr wacklig sei. 

Tim stellt einen GO-Antrag auf Ende der Redeliste ohne Gegenrede. 

Robert trifft eine abschließende Bemerkung und wirft ein, dass er Bedenken bezüglich der Spendenzusagen hat und ob diese in den nächsten Monaten wirklich noch endgültig bestätigt werden, wenn dies bis jetzt nicht der Fall sei.

Magnus erklärt, dass Dorian noch einen Projektantrag bewilligt kriegen sollte und dort auch nochmal recht viel Geld draufgehen würde. Er empfindet den Antrag als zu schwammig und würde gerne bei seiner Empfehlung bleiben. 

Tim eröffnet die Änderungsantragsdebatte. 

Robert stellt einen Änderungsantrag mit der vorgeschlagenen Summe des AStAs. 

Die Antragsteller fragen warum der Änderungsantrag entgegen des Stimmungsbildes geringer ausfällt. 

Tim erklärt noch einmal den Änderungsantrag und die bisherige Debatte.

Der Änderungsantrag wird von den Antragstellern abgelehnt

Tim eröffnet die Änderungsantragsdebatte. 

Paul wirft ein, dass er nicht gegen das StuPa agieren will und bei der vorgeschlagenen Summe mitgehen würde. 

Auf Anfrage der Antragsteller, erklärt Robert, dass das StuPa eine große Summe für einen Förderantrag von Dorian (Tauchausrüstung) versprochen habe und dieser ebenfalls in dieses Haushaltsjahr fallen würde. Allerdings zu einem anderen Zeitpunkt der noch debattiert und abgestimmt werden würde. 

Es gibt keine weiteren Fragen.

Es wird über den Änderungsantrag abgestimmt. 

Dieser wird mit 2 Enthaltungen angenommen.

Es gibt keine weiteren Änderungsanträge.

Der Antrag wird in der Endabstimmung mit 14 Stimmen einstimmig angenommen. 

Melina bedankt sich noch einmal für den Antrag.

Der TOP wird geschlossen.

21:52 Uhr

Los geht es mit der nächsten Runde der AStA-Wahlen.

Ein GO-Antrag auf 5 min Pause, wird abgelehnt.

Es gibt keine (Initiativ-)Bewerbungen.

Inti bewirbt sich auf den Posten und stellt sich vor. Er hat aktuell die Buchhaltungsstelle und kann daher nachvollziehen, wie viel Arbeit Magnus aktuell als stellvertretender Finanzleiter hat. Deshalb sieht er die dringende Notwendigkeit, dass es einen AStA-Finanzer gibt. Aufgrund der bisher geführten Debatte bestätigt sich die Dringlichkeit, dass diese Stelle besetzt werden muss. Er möchte trotz dessen die bisherige Buchhaltungsstelle gerne behalten.

Robert fragt, wie sein Kenntnisstand zum Thema Finanzen sei. 

Inti antwortet, dass er gut informiert sei. 

Außerdem fragt er, ob er es nur übergangsweise machen wollen würde oder bis zum Ende der Legislatur. 

Inti möchte sich, wenn er gewählt wird in die Stelle reinknien und die Arbeit ernsthaft angehen. 

Paul hält eine Fürrede für Inti. Er sei sehr erfahren und ein Kandidat der schon (teilweise) eingearbeitet sei und somit kompetent für die Stelle sei.

Magnus schließt sich Paul an und erklärt, dass Inti ihn selber mit eingarbeitet habe und somit kompetent sei. 

Es gibt keine weiteren Fragen.

Die geheime Wahl wird eröffnet.

Mit 13 Für- und einer enthaltender Stimme wird Inti nicht gewählt.

Es gibt keine (Initiativ-)Bewerbungen.

Jasmin fragt, ob eine Bewerbung trotz fehlender Kapazitäten sich jetzt oder doch später zu bewerben.

Tim verweist, auf den ASta und eine spätere Bewerbung.

Es gibt keine (Initiativ-)Bewerbungen.

22:03 Uhr

Inti sagt, dass keine konkreten Daten mehr bei der Validierung auf den Studierendenausweis aufgedruckt werden, sondern: siehe Studienbescheinigung.

Dies sei ein großer Rückschritt für die Studierendenschaft.

Auf Anfrage würde vom Sekretariat als Begründung angeführt, dass die Kosten für die Ausweise ohne Auschrift sehr viel niedriger seien.

Paul kann die Kritik grundsätzlich nachvollziehen, aber er befürchtet, dass es zu spät sei noch etwas zu bewirken.

Man würde sich dadurch erhoffen Geld zu sparen. 

Das Ganze sei bereits sehr weit fortgeschritten. Es sei ein relativ kleines Problem, da in den folgenden Monaten größere Probleme bzgl. Finanzen auf den StuPa zukommen werden würden. 

Robert würde prinzipiell lieber den Audruck haben, aber der Senat sei bisher nicht eingeschritten und es würde seltsam erscheinen, sollten sie dies nun mit dem vorliegenden Antrag tun. 

Er würde die Verwaltungsgebühren, die mit Aufdruck anfallen würden, gerne umgehen und schlägt eine Alternative vor, bei der keine persönlichen Daten einzusehen seien. 

Die Änderungsantragsdebatte wird eröffnet.

Es gibt keine Änderungsanträge.

Die Abstimmung wird eröffnet.

Der Antrag wird mit 4 Ja, 5 Nein und 5 Enthaltungen abgelehnt. 

22:12 Uhr

Inti hat einen Telegram-Bot gebaut, in dem der aktuelle Mensaspeiseplan angezeigt wird. 

mensa-hgw.bot

Die Sitzung wird um 22:13 Uhr geschlossen.

Habt einen schönen Abend!


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

Unbezahlbare Reform

Unbezahlbare Reform

Als Verbesserung gemeint bereitet das »Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung« der Psychologie sieben Jahre nach Verabschiedung Kopfzerbrechen.
Wie kam es dazu und was sind die Aussichten?

Der gut gemeinte Ursprung

Der Ausgangspunkt der Diskussion ist das »Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung« von 2019, welches die Ausbildungssituation der angehenden Psychotherapeut*innen grundlegend ändert. Bis dato war die Regel, dass Psychologiestudierende erst einen Bachelor und einen Master ablegen, um dann den Status als ›Psychotherapeut*in in Ausbildung‹ (PiA) zu erlangen. Diese Ausbildung war für viele mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden: Neben hohen Ausbildungskosten wurden die praktischen Tätigkeiten häufig nur unzureichend vergütet, sodass das System vielfach als strukturell ungerecht und ausbeuterisch kritisiert wurde. Die Ausbildung schloss mit der Approbation ab.

Mit der Reform wurde die Ausbildung an die anderer Heilberufe, insbesondere der Fachärzt*innen, angepasst. Seitdem erhalten Absolvent*innen die Approbation bereits nach dem Masterstudium und der ›Psychotherapeutischen Prüfung‹. Daran schließt sich eine in der Regel fünfjährige Weiterbildung als Psychotherapeut*in in Weiterbildung (PtW) an. Erst nach deren erfolgreichem Abschluss erwerben sie die Qualifikation als Fachpsychotherapeut*in.

In dieser Zeit dürfen approbierte Absolvent*innen unter Supervision einer Fachpsychotherapeut*in bereits behandeln. Die Weiterbildung umfasst diesen praktischen, aber auch einen theoretischen Teil. Erst nach Abschluss der Weiterbildung erfolgt die Eintragung ins Arztregister, was die Voraussetzung für die Abrechnung der Leistungen bei Krankenkassen ist. 

Das Gesetz wurde im Herbst 2019 unter dem damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn mit einer 12-jährigen Übergangsfrist beschlossen und gilt seit dem 1. September 2020. Im Jahr 2026 befindet sich die Reform damit mitten in der Umsetzungsphase. Die Reform war intendiert, um den Status der Psychotherapeut*innen und die Patient*innenversorgung zu verbessern.

Der Dreiklang der Krisen

Die Reform selbst war 2020 längst überfällig, erklärt Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier. Sie ist Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Greifswald, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Mitglied im Wissenschaftsrat sowie Initiatorin und Vize-Präsidentin des Vereins Gemeinsam für psychische Gesundheit e.V.Zudem betont sie, dass die Reform nicht zu Ende gedacht wurde. Schon damals sei absehbar gewesen, dass die Finanzierung der Weiterbildung nicht ausreichend geklärt sei.

Sie spricht von einem ›Dreiklang der Krisen‹. Zunächst eröffnet die Reform selbst eine große Finanzlücke. Die approbierten Psychotherapeut*innen in Weiterbildung müssen nun nach Tarifvertrag bezahlt werden – ein wichtiger Fortschritt, denn die frühere Ausbildung sei für viele mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden gewesen. Viele Absolvent*innen mussten sich die Ausbildungszeit selbst finanzierenund sich verschulden. Gleichzeitig führt die tarifliche Vergütung zu deutlich höheren Kosten für Weiterbildungseinrichtungen.

Da sich diese Kosten nicht allein über die Einnahmen aus der ambulanten Patient*innenversorgung decken lassen, entstehen bislang bundesweit zu wenige Weiterbildungsstellen. Auch an der Universität Greifswald gibt es bislang keine Weiterbildungsstelle.

Die zweite Ebene ist die Kürzung der Honorare für Psychotherapeut*innen, die durch den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zum 1. April 2026 beschlossen wurde. Das geschah auf Grundlage des Sozialgesetzbuchs, welches die jährliche Bewertung psychotherapeutischer Vergütungen durch einen Bewertungsausschuss festlegt. Dieser entschied, die Honorare um 4,5 Prozent zu kürzen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung legte dagegen Klage ein und beantragte dazu einen Eilrechtsschutz, der am 9. Juli gewährt wurde. Dadurch kann die Kürzung der Honorare nicht in Kraft treten, bis das Gericht rechtskräftig über die Klage entschieden hat.

Die dritte Schwierigkeit kam Anfang Juli mit dem Beschluss des ›GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes‹, welches eine Reaktion auf die Erhöhungen der Abgaben an die gesetzlichen Krankenkassen durch Versicherte in den letzten Jahren darstellte. Um die Versicherten nicht mit weiter steigenden Beiträgen zu belasten, schlug die Ex-Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vor, die Beiträge zu stabilisieren, indem unter anderem kassenärztliche Leistungen budgetiert werden. Hiervon sind nun auch die psychotherapeutischen Kassenleistungen betroffen, was die Stellung der Vergütung weiter schwächt.

Dennoch gibt es auch hier Bewegung. Mit dem Beschluss des Gesetzes am 10. Juli 2026 verabschiedete der Bundestag zugleich einen von den Fraktionen von CDU/CSU und SPD eingebrachten Entschließungsantrag. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, zeitnah gesetzliche Regelungen vorzulegen, die die Fortführung bereits begonnener Psychotherapien sicherstellen, die Durchführung psychotherapeutischer Sprechstunden bei dringendem Behandlungsbedarf weiterentwickeln und offene Fragen bei der Umsetzung des Gesetzes klären. Der Entschließungsantrag greift damit zentrale Anliegen auf, die von der Profession im Gesetzgebungsverfahren wiederholt eingebracht wurden.

Prof. Brakemeier blickt den kommenden Monaten mit vorsichtigem Optimismus entgegen. Gemeinsam mit den psychologischen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, den Studierendenvertretungen und Psychotherapeutenkammern möchte sie sich als Präsidentin der DGPs dafür einsetzen, dass die angekündigten gesetzlichen Nachbesserungen zügig umgesetzt und die offenen Fragen im Dialog mit der Politik konstruktiv gelöst werden. Gerade in dieser sensiblen Situation sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Profession, Studierenden und Politik entscheidend: »Das ist für uns jetzt eine wichtige Chance. Wenn nicht jetzt – wann dann?«

Durch die studentische Brille

Trotz dieser aufmunternden Worte herrscht Anspannung unter Studierenden. Eine dieser Studierenden ist Miriam Reimers. Sie studiert Psychologie an der Universität Greifswald und befindet sich am Ende ihres Bachelors. 

Sie erzählt, der Druck sei nicht nur mit Blick auf die Weiterbildungsplätze gestiegen. Der neue Masterstudiengang ›Klinische Psychologie und Psychotherapie‹, der im Rahmen der reformierten Struktur entstanden ist, sei einerseits eine tolle Möglichkeit der Spezialisierung, bilde aber andererseits eine extreme Zuspitzung unter Studierenden. Der Notendruck sei für viele gestiegen, weil der hohe NC in vielen Städten den Zugang  zum Master erschwere und der Weg in die psychologische Psychotherapie dadurch bereits vor der Weiterbildungszeit enden könne.

»Psychologie-Studierende kämpfen viel und sie kämpfen auch schon lange«

Miriam Reimers betont außerdem, dass ihr nicht nur die Unsicherheit bezüglich der Finanzierung Kopfschmerzen bereitet. Natürlich gäbe es auch die Möglichkeit, als Psycholog*in zu arbeiten, ohne Fachpsychotherapeut*in zu sein. Aber darum gehe es nicht nur:

»Wir wollen ja auch dieses fachliche Wissen, wir wollen ja auch die Weiterbildung, weil wir noch tiefer wollen und noch mehr erfahren wollen über das, wofür wir brennen. Wir dürfen uns dann ja auch in einem Verfahren unserer Wahl spezialisieren. Und das ist für viele extrem interessant, nachdem sie fünf Jahre lang schon sehr viel Theorie darüber gesammelt haben, dann endlich in die Praxis starten zu dürfen.«

Auf die Frage, was sie sich von der Politik wünscht, erwidert sie:

»Ich wünsche mir, dass die Politik hinschaut, unsere Probleme anerkennt und sich die Politiker*innen langfristig, nicht nur kurzfristig durch eine Reform, die nicht zu Ende gedacht wurde, für uns einsetzen und uns die Finanzierungslücke schließen. Und dass sie uns ein Stück weit die Anerkennung schenken, dass Psychotherapeut*innen einen extrem wichtigen Job leisten, der Menschenleben rettet.«

Sie nimmt ihr Schicksal nicht einfach hin. Die Greifswalder Demonstration im Juni hat sie mit organisiert. Dass sich inzwischen erste positive Entwicklungen abzeichnen, führt Prof. Brakemeier auch auf die zahlreichen Demonstrationen und weiteren Aktionen der vergangenen Monate zurück. Besonders wichtig sei dabei das Engagement der Studierenden gewesen. Die Beteiligten der Demonstration unterschrieben außerdem Postkarten mit Wünschen und Forderungen an Politiker*innen. Die Resonanz bisher sei ermutigend gewesen.

Auch Patient*innen sind betroffen

Natürlich haben die Kürzungen auch Effekte auf Patient*innen. Die Verunsicherung ist groß, erzählt Prof. Brakemeier. Es habe bereits erste Nachfragen gegeben, ob die Therapie weiter angeboten werden kann. Hier nimmt die Professorin auch ihre Fachkolleg*innen in die Pflicht, die Situation differenziert einzuordnen. Wer von einem Todesstoß für die Psychotherapie spreche, verunsichere Patient*innen ebenso wie Studierende – ohne zur Lösung der bestehenden Probleme beizutragen. Die geplanten Regelungen stellten die ambulante psychotherapeutische Versorgung vor erhebliche betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Gleichzeitig sieht Prof. Brakemeier die Gefahr, dass sich soziale Ungleichheiten weiter verschärfen könnten. Wenn wirtschaftlicher Druck zunimmt, könnten Privatpatient*innen oder Selbstzahlende bevorzugt werden, da ihre Behandlung nicht von den Honoraren der gesetzlichen Krankenversicherung abhängt.

»Das halte ich für hochproblematisch. Ob ein Mensch eine notwendige Psychotherapie erhält, darf keine Frage des Geldbeutels sein. Gerade Menschen in sozioökonomisch belastenden Lebenslagen tragen ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen und für ungünstigere Krankheitsverläufe. Wenn ausgerechnet für sie der Zugang zu einer evidenzbasierten Behandlung erschwert wird, verstärken wir bestehende gesundheitliche Ungleichheiten, statt sie abzubauen.«

Neben der finanziellen Komponente sieht Prof. Brakemeier auch eine gesellschaftspolitische Dimension. 

»Unbehandelte psychische Erkrankungen können dazu beitragen, dass sich Menschen zurückziehen, soziale Kontakte verlieren und Einsamkeit zunimmt. Gerade Gefühle des Ausgeschlossenseins und der Perspektivlosigkeit können Menschen anfälliger für vereinfachende Weltbilder und extremistische Ansprachen machen. Antidemokratische und extremistische Akteur*innen können solche Erfahrungen gezielt aufgreifen, indem sie einfache Erklärungen, vermeintlich klare Feindbilder und vor allem Zugehörigkeit anbieten. Psychische Gesundheit ist deshalb nicht nur eine individuelle Ressource, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenhalt.«

Eine verlässliche psychotherapeutische Versorgung sei daher nicht nur gesundheitspolitisch, sondern auch gesellschaftspolitisch von Bedeutung.

Und wie geht es weiter?

Die Verunsicherung bei Patient*innen und Studierenden ist groß. Prof. Brakemeier rät insbesondere Studierenden, sich von den aktuellen Entwicklungen nicht entmutigen zu lassen. Wichtig sei nun: »gut informieren und sich jetzt nicht von dem Weg durch diese aktuellen Entwicklungen abbringen lassen. Wenn Sie Psychotherapeut*in werden möchten, dann verfolgen Sie diesen Weg weiter.« 

Realistisch betrachtet komme man um Sparmaßnahmen und ihre Auswirkungen nicht herum. Das gehöre zur politischen Aufgabe des Staatshaushaltens. Wichtig sei jedoch, mit Weitblick zu sparen.  

»Wenn man bei der Psychotherapie spart, zeigen viele Studien, dass das langfristig höhere Kosten verursacht. Ein in Psychotherapie investierter Euro zahlt sich zwei bis drei Mal aus. Werden Menschen nicht frühzeitig ambulant behandelt, steigt das Risiko schwererer Krankheitsverläufe und damit auch deutlich kostenintensiverer stationärer Behandlungen.«

Hinzu kämen die erheblichen volkswirtschaftlichen Folgen psychischer Erkrankungen, etwa durch Arbeitsunfähigkeit, Frühverrentung oder verminderte Erwerbsfähigkeit. Eine gut ausgebaute psychotherapeutische Versorgung sei deshalb nicht nur gesundheitspolitisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch eine nachhaltige Investition. 

Für Prof. Brakemeier bedeutet die aktuelle Situation vor allem eines: aktiv zu bleiben, miteinander im Gespräch zu bleiben und sich gemeinsam für gute Lösungen einzusetzen. 

»Jetzt ist nicht die Zeit, den Mut zu verlieren. Es ist die Zeit, sich einzubringen, miteinander im Gespräch zu bleiben und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.« 

Als Professorin der Universität Greifswald und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie setzt sie dabei insbesondere auf Dialog, Vernetzung und den Austausch mit Politik, Profession und Studierenden. »Brücken bauen und Netzwerke stärken – gerade auch im Austausch mit der Politik – ist jetzt wichtiger denn je.«

Fotos: Namid Joschko

StuPa-Ticker 7. Ordentliche Sitzung

StuPa-Ticker 6. Ordentliche Sitzung

Herzlich Willkommen zur sechsten ordentlichen Sitzung dieser Legislaturperiode! Heute erwartet uns eine verhältnismäßig kurze Tagesordnung. Die Wahlen der vier unbesetzten AStA-Referate begleiten uns jedoch auch heute wieder. Also mal schauen was uns inhaltlich erwartet. Bleibt gespannt und verfolgt den Ticker hier LIVE ab 20:15 Uhr!


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Berichte

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP NEU 5 Wahlen AStA

5.1 Vorsitz

5.2 Finanzen

5.3 Politische und ökologische Bildung

5.4 Soziales, Gleichstellung und Antidiskriminierung

TOP NEU 6 Satzung der Studierendenschaft

TOP NEU 7 Sonstiges


Hier startet wie gewohnt ab 20:15 Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch Namid, David, Jette, Allan, Josi

Beginn der Sitzung: 20:22 Uhr

Das Glöckchen leitet die Sitzung ein, herzlich willkommen!

Heute leitet Tim die Sitzung. Er erklärt zunächst, wie die Mikrophone funktionieren, und eröffnet dann die Sitzung.

Es sind 17 Stupist*innen anwesend, es gibt 2 Stimmübertragungen. Die Beschlussfähigkeit ist also gegeben.

Es gibt einen Änderungswunsch der Tagesordnung vom Präsidium. Der Top 5 soll gestricht werden. Stattdessen soll es einen Top neu 6 Satzung der Studierendenschaft geben.

Die Tagesordnung wird geändert und angenommen.

Das Protokoll der letzten Sitzung wird einstimmig angenommen.

Das Präsidium berichtet, dass heute ein Treffen stattfand, bei dem über Archivierungen gesprochen wurde. Dazu gibt es keine Fragen.

Oliver ergänzt zum Bericht des AStAs, dass er hofft, noch diese Woche eine Pressemitteilung rausschicken zu können.

Auch hierzu gibt es keine Fragen.

Wir kommen zu Magnus Bericht.

Magnus hat keine Ergänzungen und niemand fragt etwas zu seinem Bericht.

Auch Riekes Bericht wird nicht ergänzt und es gibt keine Fragen.

Merle erzählt, dass letzten Freitag eine Hygieneschulung stattfand und 32 Personen anwesend waren.

Es gibt dazu keine Fragen.

Paul sagt zum Bericht von Moritz, dass er die Angabe „im Urlaub“ als Bericht für einen Zeitraum von 4 Wochen dürftig fände. Er wisse, dass Moritz das Referat nur vertretungsweise ausführe, aber er bekomme immerhin eine Aufwandsentschädigung. Er bittet darum, das an Moritz weiterzuleiten.

Julia merkt hierzu an, dass das bei AStA-Referaten auch zuvor schon so gewesen wäre, beispielsweise bei Ben.

Paul erwidert, damals sei es klarer kommuniziert worden und er habe einiges außerhalb Greifswalds getan.

Grey gönne Moritz seinen Urlaub und meint, er könne sich als „erwachsener Mensch“ seine Zeit und Aufgaben angemessen einteilen.

Oliver ergänzt, dass Moritz bei der Sitzung für Demokratie vor kurzem anwesend gewesen sei.

Grey hat eine Ergänzung zum Awareness-Workshop. Es waren FSR-Mitglieder aber auch andere interessierte Personen anwesend gewesen. Sie betrachtet den Workshop als gelungen und habe auch viel entsprechendes Feedback erhalten.

Das Ziel solle langfristig sein, alle FSR-Mitglieder richtig zu schulen, damit ein rücksichtsvollerer Umgang mtieinander möglich sein kann. 

Louise finde das „sehr cool“ und fragt, ob es einen Termin für das Wintersemester gäbe für einen weiteren Workshop.

Grey beantwortet, dass das bislang nicht geplant sei und er das auch davon abhängig machen wolle, inwiefern der Wunsch dazu in der Studierendenschaft bestehe.

Grey ergänzt zum Bericht, dass das Projekt „Wohnen für Hilfe“ in den Startlöchern stehe und hoffe, Studierende zu erreichen.

Nun stehe er im Austausch, wann und wie das Projekt starten könnte.

Yannik ergänzt zu seinem Bericht, dass er in den nächsten Tagen Finanzanträge durchlesen möchte und den anderen AStA-Mitgliedern dazu ein angemessenes Urteil geben zu können. Im Zuge dessen sei auch ein Treffen mit der Rektorin geplant.

Es gibt keine weiteren Fragen.

Beim Bericht der moritz.medien gibt es keine Ergänzungen oder Fragen.

20:33 Uhr

Es gibt keine Fragen oder Anregungen aus der Studierendenschaft.

20:33 Uhr

Los geht es mit der nächsten Runde AStA-Wahlen.

Es gibt keine (Initiativ-)Bewerbungen.

Es gibt keine (Initiativ-)Bewerbungen.

Auch hier gibt es keine (Initiativ-)Bewerbungen.

Es gibt keine (Initiativ-)Bewerbungen.

Somit wird kein weiteres AStA-Referat besetzt.

20:35 Uhr

Tim erklärt, dass das Präsidium die Änderungen nach der letzten Sitzung eingearbeitet hat und Feedback vom Justiziariat bekommen habe.

Daher gibt es noch drei Änderungsanträge zu besprechen.

Es geht einmal um § 5 11.

Der*Die Datenschutzbeauftragte kann vom StuPa nicht gewählt sondern nur empfohlen werden. Bestimmt wird die Person vom AStA-Vorsitz.

Robert erklärt dazu auf die Frage nach der Begründung, dass Datenschutzbeauftragte grundsätzlich nur von Vorsitzenden ernannt werden können und das sei in dem Fall der AStA-Vorsitz.

Grey fragt nach, da wir ja momentan keinen Vorsitz hätten, aber eine Datenschutzbeauftragte, ob es eine Vertretung für die Wahl gäbe. 

Robert erwidert, es gäbe einen Vorsitz, das sei Oliver, wenn auch nur stellvertretend.

Der Änderungsantrag wird einstimmig angenommen.

Im zweiten Änderungsantrag für § 9 geht es um die Stimmübertragung auf nicht-gewählte Studierende. Das sei nicht rechtens und müsse gestrichen werden.

Julia fragt nach der Begründung. Silvio ruft dazwischen: „das Gesetz!“

Robert erklärt, dass immatrikulierte Studierende nicht für das StuPa gewählt werden. Somit sei eine Stimmübertragung an selbige nicht zulässig.

Der Änderungsantrag wird einstimmig angenommen.

Im dritten Änderungsantrag geht es um § 11 Absatz 4.

Hier muss geändert werden, dass für den entsprechenden Inhalt statt einer einfachen eine 2/3-Mehrheit notwendig ist.

Der Änderungsantrag wird mit zwei Enthaltungen angenommen.

Die Satzung in geänderter Form wird nun zur Abstimmung gebracht, weil genug Stupist*innen anwesend sind.

Die Satzung wird einstimmig angenommen.

20:41 Uhr

Paul weist auf die letzte Senatssitzung hin, bei der über die ungünstige Finanzlage der Uni gesprochen worden sei. Am 21.09. wird eine hochschulöffentliche Veranstaltung zu Konsolidierung des Haushaltes stattfinden.

Robert ergänzt, dass die folgende Senatssitzung hochschulöffentlich am 23.09. stattfinden würde, zu der alle Interessierten eingeladen seien.

Dabei solle auch der Semesterbeitrag der Studierenden besprochen werden, der um eine Verwaltungskostenpauschale erhöht werden solle. Er finde, darüber solle man noch diskutieren, eventuell auch im StuPa. Das sein ein „Unding“.

Patrizia ergänzt, dass sie eine Einladung schreiben wird, um sich vor der Konsolidierung nochmal unter Studierenden zu treffen.

Louise sagt Bescheid, dass sie zum Ende des Monats zurücktritt, da ihr Studium zu Ende ist und bedankt sich für die schöne Zeit.

Robert bedankt sich noch einmal bei Louise und betont, dass zu dem Amt viel Arbeit im Hintergrund stattfinde und das sehr viel Aufwand insbesondere in der Studienabschlussphase sei. Er hoffe, dass das Präsidium so heiter weiter funktioniere wie bisher.

„Es wird uns ein inneres Blumenpflücken.“ – Robert

Oliver weist noch einmal darauf hin, dass noch vier AStA-Referate unbesetzt sind und bittet darum, zu überlegen, ob man Leute kenne, die Lust haben, sich dort zu engagieren.

Grey ergänzt, dass sie so gerade wirklich nicht arbeitsfähig sind und appelliert daran, auch aktiv Leute zu suchen und zu finden oder zu überlegen, ob man vielleicht selber Lust hätte.

Der AStA sei ein tolles Gremium, was wirklich Spaß machen könne, aber nur, wenn alle Spaß daran haben und dabei seien.

Grey erntet Nicken und Applaus für diesen Appell.

Die Sitzung wird um 20:46 Uhr geschlossen.

WIr wünschen euch einen wunderschönen restlichen Abend und viel Erfolg bei allen anstehenden Prüfungen. Gute Nacht! <3


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

Live-Ticker zur Vollversammlung im SoSe 2026

Live-Ticker zur Vollversammlung im SoSe 2026

Die Vollversammlung der Studierendenschaft findet jedes Semester einmal statt. Sie kennzeichnet eines der zentralen Instrumente unserer Uni, über das die Studierendenschaft die Hochschulpolitik mitgestalten kann. Das Besondere an der VV ist, dass ihr alle bis vor Kurzem die Möglichkeit hattet Anträge einzureichen, denen sich dann die gesamte Studierendenschaft zumindest für einen kurzen Moment widmen muss. 

Um beschlussfähig zu sein müssen bei der Vollversammlung vor Ort mindestens 3% der Studierendenschaft anwesend sein. Schaut also bitte und gerne vorbei, wenn es euch möglich ist. Falls das Verfolgen der VV in Präsenz für euch gar keine Option ist, laden wir euch herzlich zu unserem Live-Ticker ein, um über das Geschehen im Bilde zu sein. 

In jedem Fall könnten für euch die folgenden Links interessant sein:

Hier findet ihr die Geschäftsordnung der VV
(hier steht alles drin, was ihr zum Ablauf der Sitzung wissen müsst)

Hier findet ihr die vorläufige Tagesordnung mit dem Drucksachenpaket
(enthalten sind genauere Infos zu den einzelnen Tagesordnungspunkten, u.a. umfangreichere Erklärungen zu den Anträgen)

Hier geht es zum VV-Bingo!

Wir wünschen euch viel Spaß und eine ertragreiche Vollversammlung.


Das ist die finale Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Formalia

TOP 3 Informationen aus dem Studierendenparlament

TOP 4 Fragen und Anregungen aus der Studierendenschaft

TOP 5 Antrag „Für ein BAföG, das zum Leben reicht!“

TOP 6 Antrag „Erhalt des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaften“

TOP 7 Antrag „Finanzierung der Psychotherapie-Weiterbildung sichern!“

TOP 8 Antrag „Zwischen „Atemlos durch die Nacht“ und „Highway to hell“ – Erste-Hilfe
Kurse für die Studierendenschaft“

TOP 9 Antrag „Mensa für Alle!“

TOP 10 Antrag „Sitzgelegenheiten im Apfelgarten“

TOP 11 Antrag „Essen retten – „Fairteiler-Kühlschrank“ an den Mensen“

TOP 12 Antrag „Mensa Innovations KI-Küchenroboter CA-1 by Circus Group“

TOP 13 Sonstiges


Hier startet ab 14:15Uhr der Live-Ticker

Heute tickern für euch: Namid, Malte, Josi, Jette, David

Beginn der Sitzung: 14:16 Uhr

Die Vollversammlung beginnt um 14:16 Uhr mit einem herzlichen Hallihallo!

Das Tagespräsidium führen heute Grey (er/ihm) und Falk (er/ihm).

Grey verliest die Grundlagen und Regeln der Vollversammlung.

Er verweist unter anderem auf die Mikrofone in den zwei Aufgängen, die für die Wortmeldungen genutzt werden.

Wir verweisen hier auf die Geschäftordnung der Vollversammlung, welche oben verlinkt ist. 

Wir sind mit 287 anwesenden Studierenden beschlussfähig!

Es wird über die Tagesordnung abgestimmt. 

Die Tagesordnung wird angenommen.

Louise und Tim stellen sich als Präsidium des Studierendenparlaments vor. 

Tim stellt die Arbeit im StuPa vor.

Er weist darauf hin, dass das Präsidium auch eine Sprechstunde anbietet für Menschen, die einen Antrag einbringen wollen, aber vorher eine Rückmeldung einholen wollen.

Louise ergänzt, dass auch die AStA-Referate im StuPa gewählt wird. Sie wirbt dafür, sich auf die Referate zu bewerben.

Noch frei sind bspw. noch der Vorsitz, das Finanzreferat oder das Referat für politische Bildung, 

Louise erläutert, was im StuPa seit der letzten Vollversammlung passiert ist.

Ein Beispiel sei die Ringvorlesung „Was ist schon neutral?“, welche nach einem Antrag zum Thema „Hochschulen zeigen Haltung“ vom ehemaligen studentischen Prorektor Lukas initiiert wurde.

Sie zählt weitere Anträge auf wie das Belüftungssystem in der Cafeteria sowie die plastikfreien Verpackungen in den Mensen.

Es gibt einen breiten Applaus.

Grey weist noch daraufhin, dass man den AStA jederzeit über Instagram, Mail oder in einer Bürostunde erreichen könne. 

Es gibt keine Fragen oder Anregungen aus der Studierendenschaft.

14:30 Uhr 

Lucas (alle Pronomen) stellt den ersten Antrag vor.

Lucas startet mit einer Anekdote zur Aktualität und verweist auf seinen Antragstext.

 Es gibt breiten Applaus. 

Die Generaldebatte wird eröffnet und wird ohne Redebeiträge wieder geschlossen. 

Es gibt auch keine Änderungsdebatte. 

Der Antrag wird mit einer Enthaltung angenommen und erntet Applaus.

Es folgt der zweite Antrag, vorgestellt durch Paul.

Er erklärt, es stehe zur Debatte, das Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft weiter zu kürzen. 

Die Musikwissenschaft träge zur vielfältigen Kulturlandschaft der Uni in Greifswald bei. 

Der Antrag erntet starken Applaus.

Mit einem „Who Who“ wird das Mikro getestet und für angeschaltet befunden.

Ein Beitrag zur Generaldebatte von Stefan Kessler, Dekan der Philosophischen Fakultät: Hinweis darauf, dass irgendwo gespart werden müsse und man abwägen solle, wo dies sonst möglich sei. 

Der Antrag stelle eine sehr singuläre Sicht auf die Fakultätsfinanzen dar, da für den Erhalt anderer Aspekte gespart werden müsse. 

Er weist darauf hin, dass der Antrag auch erklären solle, wo stattdessen gekürzt werden könne.

Jonathan sagt, dass sie sich dessen bewusst seien. Er sei der Meinung, dass an anderen Stellen gekürzt werden könne, aber er sich hinter die Musikwissenschaft stellen wolle und das Institut in der Form erhalten bleiben müsse.

Wo stattdessen gekürzt werden solle, sei aber Sache der Institute.

Die aktuelle studentische Prorektorin, Patrizia (sie/ihr), meldet sich ebenfalls zu Wort. 

Sie weist daraufhin, dass das Institut wie alle anderen sparen müsse und der Ort der Einsparung vom Institut selbst bestimmt werde.

Mara meldet sich aus dem FSR Musik, sie kritisiere die allgemeinen Kürzungen in Forschung und Lehre, aber finde es besonders schade, dass gerade die Musikwissenschaften eingekürzt werden solle. 

Jemand aus dem Fakultätsrat (sie/ihr) merkt an, dass es nicht, wie im Antrag geschrieben, möglich sei, gar nicht einzusparen. Im Fakultätsrat seien sehr viele Wege besprochen wurden, wo man im Kleinen sparen kann.

Jonathan weist darauf hin, dass der Antrag die Struktur des Institutes erhalten werden soll. Es könne trotzdem auch Einsparungen geben.

Patrizia möchte sich Jonathan anschließen. Es ginge nicht um „keine Einsparungen“, sondern eher darum, dass die Einschreibung eines Studiengangs beendet wurde.

Paul weist daraufhin, dass die Signalwirkung des Immatrikulationsstopps das sei, was primär bekämpft werden müsse.

Die gleiche Person aus dem Fakultätsrat weist nochmal darauf hin, dass schon stark-einschränkende Vorschläge für Einsparungen gemacht worden seien, wie etwa die Zusammenlegung zweier Professuren zu einer. Davon sei dann auch der Leiter der Bachwoche betroffen und perspektivisch werde sich das sicherlich auch auf die Bachwoche auswirken. 

Robert findet es tragisch, wie stark eingespart werden muss. Daher spricht er sich auch für ein solidarisches Einstehen gegenüber dem Land aus.

Christiane (sie/ihr) unterstützt die Vorredner*innen und bringt ein Zitat an. Sie kritisiert, dass sich jemand von der Uni zu diesem Thema geäußert hat, da dieses Gremium ja zum Austausch unter Studierenden diene.

Alex aus dem FSR Musik macht nochmal darauf aufmerksam, dass die Immatrikulationssaussetzung wohl hinter dem Rücken des Dekanats und Rektorats geschehen sei und ruft kleine Institute auf, auf sich aufzupassen.

Elisabeth meldet sich zu Wort und plädiert für Einigkeit in der Studierenschaft bei diesem Thema.

Die Generaldebatte wird geschlossen und die Änderungsantragsdebatte startet. 

Es liegt ein Änderungsantrag vor, der von Lucas eingebracht wird.

Es gehe nur darum, den Antrag gendergerecht zu formulieren. 

Paul nimmt den Antrag zunächst nicht an, er sei ein großer Verfechter des generischen Maskulinums, er finde, es seien alle damit gemeint.

Es gibt laute Buh-Rufe und jemand meint „Das kann doch nur vom RCDS kommen!“.

Es gibt einen Ordnungsruf von Grey und damit den ersten BINGO!-Ruf. 

Jonathan schlägt vor, den Antrag auf beide binären Geschlechter zu ändern. 

Dieser Vorschlag wird von Paul und Lucas akzeptiert. 

Der geänderte Antrag wird so angenommen. 

Timo und Nicolas bringen den Antrag ein.

Es gehe darum, dass auch in der Psychotherapie-Ausbildung gespart wird und dies große Konsequenzen nach sich ziehe. 

Sie würde bitten, einen „Brandbrief“ zu schreiben und verweisen auf den Antragstext.

Es gibt keine Wortbeiträge in der Generaldebatte.

Es wird auch die Änderungsantragsdebatte ohne einen Änderungsantrag geschlossen. 

Einstimmig wird dieser Antrag angenommmen. 

14:55 Uhr

Kurse für die Studierendenschaft“

Jasmin (sie/ihr) und Eva (sie/ihr) bringen den Antrag ein. 

Sie wünschen sich einen Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen des Hochschulsports, der mindestens 9x45min geht und ein abschließendes Zertifikat ermöglicht.

Dies könne unter anderem auch für einen Führerschein genutzt werden. 

Julian bringt an, dass es die AG EH-MED gäbe, die ehrenamtlich bereits Kurse anbietet. Für Material fallen wohl Kosten an, aber er könne sich eine Kooperation mit dem Hochschulsport vorstellen.

Am Donnerstag gäbe es auch ein Teammeeting, bei dem man sich einbringen könne. 

Es gibt keine weiteren Redebeiträge und wir kommen zur Änderungsantragsdebatte.

Es wird auf einen Änderungsantrag gewartet. 

Der Änderungsantrag wird von den Antragstellenden angenommen.

Der Antrag wird in geänderter Form mit zwei Gegenstimmen angenommen.

15:02 Uhr

Lucas bringt einen weiteren Antrag ein. Er weist darauf hin, dass die Kultur in Greifswald immer mehr verfalle. Er möchte Pati (Patrizia) damit beauftragen, sich im Rektorat für die Nutzung der alten Mensa für studentische Kultur einzusetzen.

Patrizia findet den Antrag sehr gut und sehr richtig. Aktuell befände sich die Sache beim Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamt (SBL) und letztlich entscheide das Land, was mit dem Gebäude passiere. Dennoch fände sie es ganz wichtig, sich dort mit einzubringen und sich dafür auszusprechen.

Grey ergänzt, dass sich auch die Initiative Mensa bereits damit befasse.

Die Generaldebatte wird geschlossen und die Änderungsantragsdebatte ebenfalls ohne Änderungsantrag.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

15:06 Uhr

Wanda und Inga sind für den FSR Jura da und weisen darauf hin, dass der Apfelgarten eine schönere Atmosphäre zum Lernen bieten würde.

Die Generaldebatte und Änderungsantragsdebatte werden ohne Beiträge geschlossen.

Der Antrag wird angenommen.

15:07 Uhr

Jasmin (sie/ihr) und Eva (sie/ihr) möchten den Mensaausschuss damit beauftragen, zu prüfen, inwiefern ein Verteilerkühlschrank wie bereits an der Uni Eberswalde etabliert möglich wär.

Sie würden sich das ein bisschen wie einen Bücherbaum vorstellen – nur eben mit Lebensmitteln.

Allan (er/ihm) unterstützt den Antrag grundsätzlich, hinterfragt aber, inwiefern das praktikabel wäre. Er habe nach so einem Kühlschrank gegoogelt und es schien ihm, als ob Unternehmen Essen da reinstellen würden und nicht Studierende. Er äußert Bedenken, dass sich der Kühlschrank zu einem „Seuchen“-schrank werde.

Jasmin antwortet, dass es deswegen daum gehe, den Mensaausschuss damit zu beauftragen.

Emilia (sie/ihr) unterstützt den Antrag und schlägt vor, den Antrag auf ungekühlt haltbare Lebensmittel auszuweiten, weil das einfacher umzusetzen wäre.

Sie hat die Befürchtung, dass sonst die Wartung und Pflege eines Kühlsystems eine zu große Hürde darstelle und der Umsetzung im Weg stünde.

Sie bereitet dazu einen Änderungsantrag vor.

Es gibt zudem einen formalen Änderungsantrag des Präsidiums, der von den Antragstellenden angenommen wird.

Der Antrag wird in der geänderten Form einstimmig angenommen.

15:16 Uhr

Max (er/ihm) stellt den Antrag. 

Er stellt den Roboter vor und erklärt, dass dieser Roboter viele Gerichte aus unterschiedlichen Zutaten auf Wunsch zubereiten könnte.

Die Generaldebatte startet. 

Eine Person meint, dass sie den mal gegooglet hätte. Das sei eine KI von Meta und würde 250.000€ Euro kosten.

Allan meint, dass das ebenfalls seine Frage wäre. 

Max korrigiert, dass 250.000 Euro die Obergrenze sei. Die Spanne gehe von 100.00 Euro bis 250.000 Euro.

Robert bedankt sich für den interessanten Vorschlag. Laut ihm müsse das nicht die Uni, sondern das Studierendenwerk anschaffen, das noch weniger Geld hätte. Aktuell würden wir für die Beitz-Mensa, die kleine Mensa und das Klinikum das Essen produzieren und sparen uns dadurch sogar Geld.

Es wird ein GO-Antrag auf Abschluss der Redeliste gestellt.

Es kommt zur Änderungsantragsdebatte. 

Es gibt keine Änderungsanträge.

Der Antrag wird abgelehnt.

15:22 Uhr

Grey dankt den Organisierenden der VV.

Charlotte (sie/ihr) bringt ein, dass man das Licht auf den Toiletten im ELP nicht ausmachen könne, was für neurodivergente Personen sehr anstrengend sei und man die Umwelt und Finanzen schonen könnte.

Es wird vorgeschlagen, das Anliegen in einer Email an das StuPa zu schreiben. 

Der TOP wird geschlossen und Grey wünscht allen einen schönen Nachmittag.

Kommt alle gut nach Hause und genießt den Abend!

Ende der Vollversammlung ist um 15:24 Uhr.


Wer bei StuPa, AStA und Co. den Überblick behalten will, findet hier unseren Guide zu den „Vokabeln der Hochschulpolitik“.

»Für uns ist der Lockdown nicht vorbei«

»Für uns ist der Lockdown nicht vorbei«

Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue Syndrom. Kurz: ME/CFS. Von Bagatellisierung und medizinischer Ignoranz. Und vom Studium ohne die Möglichkeit, in den Hörsaal zu kommen.


1969 klassifizierte die Weltgesundheitsorganisation ME/CFS als neurologische Krankheit. Weitaus früher, seit den 1930er Jahren war die Symptomatik bekannt. Jetzt ist es 2026 und medizinische Studien gibt es kaum, in etwa so viele wie schon in den 1980ern.  

Die Krankheit ME/CFS schränkt Menschen schwer ein und führt teilweise zu vollständiger Isolation. Ein Großteil der Betroffenen ist arbeitsunfähig, etwa ein Viertel nicht mehr in der Lage, das Haus zu verlassen. Neben dem individuellen Leiden kostet die Erkrankung die Deutsche Gesellschaft jährlich viele Milliarden durch Arbeitsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit und Steuereinbußen. Wie kann es sein, dass noch immer kaum Forschung betrieben wird? 

Mit den Augen von Betroffenen

Ich spreche mit drei erkrankten Menschen. Joy ist 30 Jahre alt und lebt in Greifswald, Sandra ist 31 und ebenfalls Greifswalderin und Simon ist 21 Jahre alt und lebt in Stralsund. Sie geben uns Einblick, was die Krankheit mit ihnen macht und was sie für ihr Leben bedeutet. 

ME/CFS tritt in der Regel nach einer Infektion auf. Im Zusammenhang mit COVID-19 erkranken immer mehr Menschen. Die Diagnose ist umfangreich und es müssen viele Parameter getestet werden. Obwohl eine Diagnose nicht mehr nur durch Ausschluss anderer Krankheiten gestellt werden kann, ist das häufig noch immer bezeichnend für den Prozess. Das kann sich über Jahre ziehen und ist körperlich und geistig extrem belastend, wie Simon mir erzählt. Er muss wegen der Schwere der Krankheit sein Studium pausieren.

Es gibt konkret definierte Symptomkomplexe, die für die Diagnose herangezogen werden können. Beispielhaft dafür sind die Kanadischen Kriterien von 2003, die offen zugänglich auf der Internetseite der Charité als Fragebogen zu finden sind. Die Informationen liegen also vor. Die Krankheit wird hauptsächlich charakterisiert durch ihr Leitsymptom, die Post-Exertionelle Malaise, kurz PEM. Das bedeutet, nach körperlichen oder geistigen Anstrengungen – das können je nach Schwere bereits ein Gang zur Toilette, bloßes Kopfheben, ein Gespräch oder emotionale Aktivität sein – kommt es zum »Crash«. Der äußert sich durch Symptome wie Fieber, Fatigue, Schwellungen, Schmerzen, kognitive Störungen, Schlafstörungen, Schwindel, extreme Schwäche und Herzrasen. Das ist nur eine Auswahl. Die Symptome können sich bei einem Crash verschlimmern oder es können neue hinzukommen.

Es gibt ein zentrales Problem. Alle Betroffenen erzählen mir im Gespräch, dass die einen wahren Ärzt*innenmarathon hinter sich haben, weil ihre ursprünglichen Hausärzt*innen die Erkrankung nicht kannten und sich auch mit der Krankheit nicht auseinandersetzen wollten, als sie darauf aufmerksam gemacht wurden. Auf die verzweifelte Nachfrage, wie es nun weitergehen solle, bekam Sandra die Antwort: »Wird schon, warten Sie ab, Sie sind jung. Machen Sie weiter Sport.« Das ist eine häufig getroffene Empfehlung, die für Betroffene lebensgefährlich sein kann. Sandra ist diesen Empfehlungen erst gefolgt und ihr Zustand hat sich stark verschlechtert, sodass sie mittlerweile ab Gehstrecken von etwa 1,5 Kilometern auf einen Rollstuhl angewiesen ist, auf kurze Strecken und öffentlichen Nahverkehr.

Joy erzählt mir, dass ihr Hausarzt ihr erklärt hätte, ihr Zustand müsse psychisch bedingt sein. Bei vielen Ärzt*innen wird ihre Symptomatik nicht ernst genommen. Erst als ihre Psychotherapeutin sie zu einer neuen Ärztin begleitete und klarstellte, dass die Ursachen nicht psychosomatisch sein können, wird ihr ME/CFS diagnostiziert. Auch hier kommen die erwähnten Kanadischen Kriterien zum Einsatz. Dass die Psychotherapeutin erkannt hat, dass die Ursachen körperlich sind, ist allerdings eher ein Glücksfall. Auch unter Therapeut*innen ist die Krankheit noch nicht ausreichend bekannt.

Forderungen an Institutionen

Ein medizinisches Problem muss in erster Linie medizinisch gelöst werden. Dafür ist es nötig, das Leitsymptom PEM verbindlich anzuerkennen und in Forschung und Behandlung zu berücksichtigen. Das klingt banal, ist aber nach wie vor nicht vollständig geschehen. Ist das geschehen, muss die Forschung an ME/CFS höhere Priorität bekommen. Zum Ausbau der Forschung werden Fördergelder benötigt, die transparent und zweckgebunden vergeben werden.

Damit das passieren kann, muss die Krankheit sichtbar werden. Ärzt*innen müssen umfassend informiert und Kompetenzzentren mit Schwerpunkt auf ME/CFS eingerichtet werden. 

Ohne Anerkennung der Krankheit ist auch die Versorgung der Betroffenen mit großen Hürden verbunden. Anträge auf Nachteilsausgleiche, Schwerbehindertenfeststellung und Pflegegeld bedürfen einem hohen Aufwand, weil dafür Atteste nötig sind, die Ärzt*innen ausstellen müssen.

»Die Zeit läuft ab – unser Leben zerrinnt!«
Motto der #LiegendDemo 2026 
in Greifswald

Hilfe zur Selbsthilfe

In einem System, in dem institutionelle Hilfe den Bedarf nicht deckt, bleibt Betroffenen vor allem die Vernetzung untereinander. Alle Betroffenen erzählen mir, dass sie viele diagnostische Schritte auf ihrem Weg selbst initiieren mussten. Das geht aber nur, wenn sie sich selbst intensiv mit der Krankheit auseinandersetzen und Tipps von anderen Betroffenen bekommen, wie es in Selbsthilfegruppen möglich ist. Ich frage mich, wie die Arbeit in diesen Selbsthilfegruppen aussieht. Beate Bobsin hat eine Antwort für mich. Sie begleitet die für Menschen mit Long Covid in Stralsund.

Der Fokus der Selbsthilfe liegt auf Austausch untereinander, wie sie erzählt. Ein wichtiger Anlaufpunk für Informationen und gegenseitige Hilfe aus der Erfahrung mit der Krankheit. Aber auch der Austausch mit Ärzt*innen und Therapeut*innen ist Teil der Arbeit, um sie auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Selbsthilfegruppen können Betroffene an medizinisches Fachpersonal vermittelt werden. Ein unterschätzter Faktor sind bürokratische Hürden, etwa Anträge auf Nachteilsausgleiche, Schwerbehindertenfeststellung und Pflegegeld, die zum Teil vor Gericht landen. Hier versucht die Selbsthilfe, Barrieren zu bekämpfen.

So ist es bezeichnend, dass der stille Protest gegen die Bagatellisierung und die Unsichtbarkeit der Krankheit unter höchster Anstrengung durch Betroffene selbst organisiert wird. Die Initiative #LiegendDemo setzt sich ein für Sichtbarkeit in der Gesellschaft und Forschungsausbau. Beate Bobsin stemmt die Arbeit in der Selbsthilfegruppe ebenso als Betroffene der Erkrankung.

ME/CFS ist aktuell nicht heilbar. Alle Behandlung erfolgt symptomorientiert. Das wichtigste Hilfsmittel aktuell für Betroffene ist das »Pacing«. Das Konzept ist, sich die Kraft langfristig einzuteilen und konsequent durchzuhalten. Das schont die Kapazitäten und bereitet auf Anstrengungen vor, bedeutet aber, langfristig unter der schon herabgesetzten Belastungsgrenze bleiben zu müssen. Ohne Pacing wäre es vielen nicht möglich, einkaufen, zu Ärzt*innen oder Prüfungen zu gehen. 

»Keiner sieht, dass wir, wenn wir jetzt nach Hause kommen, ins Bett müssen
oder für die nächsten Tage gar nicht mehr raus oder aufstehen können.«

Beate Bobsin

Ein Blick in die Greifswalder Universitätsmedizin

Ich frage mich, wie es kommt, dass viele Ärzt*innen eine so häufig auftretende Erkrankung nicht kennen. Die Antwort ist eine Gegenfrage: Woher? Es gibt zu wenig Forschung und zu wenig Lehre zu ME/CFS. Ein struktureller Mangel, den es grundlegend zu lösen gilt. Ich setze bei der Universitätsmedizin Greifswald an und frage, wie diese mit der Erkrankung umgeht. 

»Das Krankheitsbild ME/CFS ist ein wichtiges Thema, das wir im Kontext postviraler Erkrankungen und chronischer Erschöpfungszustände ernst nehmen.« – so die Pressestelle der Universitätsmedizin. Aber was heißt das konkret?

Für Patient*innen hat das Klinikum eine Post COVID Sprechstunde, die allerdings hoch frequentiert ist. Mittlerweile haben Menschen mit ME/CFS die Möglichkeit aufgenommen zu werden, das Angebot richtet sich aber primär an Menschen mit Post COVID. 

Das neu gestartete Projekt Comprehensive Long COVID Center an der Universitätsmedizin ist durch den Bund gefördert und adressiert unter anderem ME/CFS. Das Ziel sei, in dieser Struktur eine qualifizierte Diagnostik und Behandlung gewährleisten zu können und mit dem Informieren über die Krankheit Forschung und Lehre zu verknüpfen, wie mir die Pressestelle der Universitätsmedizin versichert. Betroffene wie Sandra legen ihre Hoffnung in dieses Projekt. 

All eyes on us

Was können wir tun, um unseren Teil als Zivilgesellschaft beizutragen? Auch das habe ich meine Gesprächspartner*innen gefragt. Die Antworten sind so groß wie grundlegend. Solidarität, Empathie, aktives Interesse und großflächige Aufklärung. Bei einer Krankheit, die so unbekannt ist, ist jedes Gespräch ein Schritt in Richtung Sichtbarkeit. Sichtbarkeit, die es braucht, um Förderung für Forschungsprojekte zu und eine adäquate medizinische Versorgung zu ermöglichen. Eine Bitte von Sandra ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: 

»Zu verstehen, dass ME/CFS Leben raubt, ohne dafür vorher sterben zu müssen und dass es jeden von uns treffen kann.«


Fotos: Namid Joschko