Die Zeit rast, und es sind nur noch drei Wochen bis zur feierlichen Eröffnung des GrIStuF 2010 – Grund genug, den Countdown weiterzuzählen auf der zweiten Countdownveranstaltung!
Flyer
Das StuThe präsentiert euch: VerANTWORTung.
Wo ist die response-ability? Das StuThe übernimmt VerANTWORTung und macht sich auf die Suche, verrückt, absurd und abenteuerlustig. Unterstützt werden sie dabei von Ziganka, die seit 2004 unterwegs sind und sich mit Musik aus den verschiedensten Ecken der Welt und einer reichen Ausstattung an Instrumenten durch Greifswalds WG-Zimmer, Küchen und über Bühnen spielen. Um dem Ganzen noch die Krönung zu verleihen wird Dj Burns den Abend an den Plattentellern geschmackvoll abrunden.
Begebt euch mit dem StuThe auf die Suche am 7. Mai ab 21 Uhr im IKuWo. Eintritt ist vier Euro.
Noch 18 Tage bis zum Festival!
Ende Mai startet in Greifswald zum fünften Mal das GrIStuF (Greifswald International Students Festival). Zwei Wochen lang werden etwa zweihundert Studenten aus aller Welt die Hanse- und Universitätsstadt besuchen, um miteinander zu lernen, zu diskutieren und zu feiern. Das Fest steht in diesem Jahr unter dem Motto „response-ability“, entsprechend drehen sich die Themen der zahlreichen Arbeitsgruppen um gesellschaftspolitische Themen aller Lebensbereiche. Umwelt, Wirtschaft, Bildung oder Ernährung – in vierzehn Gruppen werden sich die Teilnehmer zusammenfinden und Erfahrungen und Ideen austauschen.
Informiert euch!
Das Programm ist seit einigen Tagen online
Neben dem Arbeitsprogramm werden Konzerte, Partys, Sportveranstaltungen und andere Events dafür sorgen, dass für die Angereisten wie die Gastgeber der Spaß nicht zu kurz kommt. Das detaillierte Programm steht nun seit kurzem fest und ihr könnt es euch hier herunterladen (7 MB). Ab sofort werden wir euch über die Vorbereitungen und das Fest selbst auf unserer GrIStuF-Portalseite informieren. Fotos, Videos, Podcasts und Artikel werden euch in den kommenden Wochen auf dem Laufenden halten.
Bereits In der kommenden Woche, am 7. Mai, findet im IKuWo die nächste Countdown-Veranstaltung statt. Unter dem Titel „StuThe präsentiert VerANTWORTung“ wird das Greifswalder Studententheater ab 21 Uhr die Wartezeit auf das Festival verkürzen.Wer selber noch Verantwortung übernehmen will: Es werden noch Freiwillige gesucht, die mit anpacken, egal ob als Helfer bei den Veranstaltungen als Gastgeber oder als Workshopleiter. Die Organistoren treffen sich immer mittwochs um 20 Uhr in der Wollweberstr. 4, Neue sind jederzeit willkommen.
Wer macht eigentlich das GrIStuF?
Das Festival, das erstmals 2002 stattfand, wird von GrIStuF e.V. organisiert, einem Verein mit rund zwanzig Mitgliedern. Der webMoritz sprach mit Lene, Mascha und Jakob vom Organisationsteam.
webMoritz: Wie kommt man eigentlich dazu, beim GrIStuF mitzuarbeiten? (mehr …)
Das Semester neigt sich dem Ende zu und nach der Senatswahl und Urabstimmung flaut die Nachrichtenlage wieder ab. Dennoch gab es in den letzten Tagen eine ganze Reihe von Ereignissen und Entwicklungen, denen wir uns bisher nicht gewidmet haben – teils, weil sie keinen ganzen Artikel hergaben, teils, weil es an personeller Kapazität in der Redaktion mangelte. Nun stellt der webMoritz die wichtigsten Meldungen aus dieser Zeit in einem Überblick zusammen.
Hinweis: An manchen Stellen sind Artikel aus Online-Medien verlinkt, die nur für Abonnenten zugänglich sind oder nur für einen begrenzten Zeitraum kostenlos im Netz stehen. Daher kann es sein, dass die verlinkten Artikel nicht oder nicht mehr verfügbar sind.
Dürfen 1-Euro-Jobber Schnee schaufeln?
Wie die Ostsee-Zeitung am letzten Wochenende meldete, wurden Ein-Euro-Jobber dazu eingesetzt, die Straßen von Eis und Schnee zu befreien, damit zumindest in Unfallschwerpunkten freie Fahrt herrscht. Der Kreisverband Greifswald-Uecker-Peene von Bündnis 90/Die Grünen gab daraufhin eine Pressemitteilung heraus, in denen er sichtlich verärgert diesen Einsatz kritisierte. Der sozialpolitische Sprecher Gregor Kochhan erklärte, dass das Schneeräumen keine Eingliederungsmaßnahme auf dem Weg zum ersten Arbeitsmarkt ist, sondern Gefahrenabwehr und damit Aufgabe der Gemeinde. Zudem mache es den Markt kaputt, da normalerweise die Gemeinde selber oder von der Gemeinde beauftragte Unternehmen diese sogenannten Pflichtaufgaben ausführen. Am Dienstag berichtete die OZ über die Pressemitteilung und zitiert den Amtsleiter Fred Wixforth mit den Worten „Der Einsatz war im öffentlichen Interesse und eine zusätzliche Aufgabe, die wir sonst nicht hätten erfüllen können.“.
Umgestaltung am Museumshafen
Museumshafen nach Fertigstellung (Quelle: Tiefbau- und Grünflächenamt)
Wie die OZ gestern berichtete steht in diesem Jahr der zweite Bauabschnitt zur Aufwertung des Museumshafens an. Die Kosten belaufen sich auf knapp 3 Millionen Euro, von denen 85% von der Pommerania getragen werden sollen, im Rahmen des Förderprogramms INTERREG IV A (2007-13). Betroffen von den Baumaßnahmen ist „die Nordseite, d. h. der Bereich von der Fußgänger- zur Steinbeckerbrücke, der Platz am Fangenturm sowie der Bereich am Südufer im Anschluss an den schon sanierten Kai“ zudem wird ein 300 Meter langer Bootssteg zwischen Schwedenkontor und „An den Wurthen“ entstehen, denn laut Verwaltungsmitarbeiter Peter Lubs gab es zahlreiche Anfragen nach Liegeplätzen. Bauausschussmitglied Burchard Dreiseitel (SPD) bemängelte, dass nicht weiter in den im ersten Bauabschnitt entstandenen Bereich zwischen Yachtwerft und Fußgängerbrücke investiert würde, da dieser im Sommer oft einem Müllplatz gleiche. Leider fehlt dafür aber das Geld.
Dritte Bürgerkonferenz für mehr Klimaschutz am 27. Januar
Wie vor zwei Tagen berichtet, hat die Stadt einiges im Bereich Radverkehr vor. Dazu lädt sie am kommenden Mittwoch um 18 Uhr in den Bürgerschaftssaal des Rathauses zur Bürgerkonferenz ein. Dort wird der erste Entwurf des Radverkehrsplans vorgestellt und es können Vorschläge gemacht werden, die in den endgültigen Entwurf einfließen werden. Man könnte sich z.B. um geeignete Maßnahmen im Winter kümmern (siehe webMoritz-Kommentar dazu).
Bahnparallele wird später fertig
Eigentlich sollte die Bahnparallele bereits am 30. Dezember übergeben worden sein, doch erst wurden zwei Öltanks aufgefunden und jetzt verzögert der Wintereinbruch die Bauarbeiten. Bauleiter Matthias Krüger erklärte, dass frostfreies Wetter benötigt wird, „um Fahrbahn und Nebenanlagen in bester Qualität und verkehrssicher abliefern zu können.“. Dies bedeutet, dass die Übergabe vermutlich erst im März erfolgen wird, da ein Provisorium weitere Kosten verursachen würde. Hat man hier aus den Schäden an der Bahnunterführung gelernt? (webMoritz berichtete)
StuThe weiß nicht, wohin es soll
Szene aus der "Grünen Gans" (Foto: Eva Held)
Nachdem das Studentheater (StuThe) vor einigen Tagen aus den Räumen in der Soldtmann-Straße ausgezogen ist, hat es „Räume bezogen, die ihm eventuell als Vereinstreffpunkt dienen könnten.“ Wie Schatzmeister Jan Holten jedoch mitteilte, sei man „In Dingen Proben- oder Aufführungsstätte derzeit alternativlos.“ Bis eine neue Bleibe gefunden ist, sind Gastauftritte geplant, z.B. wird die Improgruppe des StuThe am 28. Januar ihre Auftaktveranstaltung im IKuWo geben (Goethestr. 1, Beginn 21 Uhr, Inhalt).
Weiterhin gibt es jetzt eine Materialsammlung [PDF] über die Tätigkeitsfelder und die Geschichte von StuThe e.V..
Kultur- und Sozialpass 2010 jetzt beantragen
Der KuS-Pass bietet verbilligte Karten für den Busverkehr (z.B. 8-Fahrtenkarte für Erwachsene kostet 7,50 € statt 9,- €), geringere Eintrittspreise fürs Freizeitbad (Mo-So 5,20 € statt 7,70 € bzw. 8,50 €), ermäßigte Kursgebühren in der Volkshochschule und im St. Spiritus und eine Jahresgebühr von 7,- € in der Stadtbibliothek. Studenten mit Hauptwohnsitz Greifswald können den Pass beantragen, was bisher nur wenig genutzt wird. Die Antragsstelle ist jetzt im Amt für Jugend, Soziales und Familie (Goethestraße 2a, Zimmer 10).
Im Dezember erfuhr das Greifswalder Studententheater (Stuthe) vom bevorstehenden Zwangsauszug aus den bisher genutzten Räumlichkeiten in der Soldmannstraße. Dieser soll in etwa einer Woche erfolgen. Am Wochenende werden an der alten Spielstätte noch zwei Abschiedsvorstellungen stattfinden.
Demo im Dezember 2009 (Foto: Kevin Neitzel)
Kurz darauf fand eine Demonstration für den Erhalt der Straze statt, an der sich – zusätzlich motiviert durch die aktuelle Situation – viele Theateraktive beteiligten. Auch dieses Haus diente Stuthe zeitweise als Zuhause. In nur fünf Tagen konnten über 3000 Unterschriften für die Unterstützung des Studententheaters gesammelt werden. Was hat sich nun in der Zwischenzeit getan?
Der Senat der Universität bewertet laut Beschluss die Arbeit des StuThe positiv und beauftragt die Universitätsverwaltung, kurz- und langfristig die Raumprobleme des StuThe zusammen mit dem Studentenwerk zu lösen.
Es gab Gespräche mit dem stellvertretenden Kanzler Schönebeck und dem Raumbeauftragten Herrn Okon; der voraussichtliche Umzug wird vom 04.01. auf den 15.01. verschoben, passable Räume für Lagerung, Sitzung und Proben seien angedacht.
Die Universität wird für den Umzug Transporter bereitstellen.
Im Januar soll ein runder Tisch mit dem Studentenwerk, städtischen Vertretern, der Univerwaltung und StuThe stattfinden.
Verschiedene Vereine unterstützen das Studententheater und bieten Proberäume an.
Kurz vor Weihnachten hat auch Greifswald TV einen fast fünfminütigen Beitrag über die Existenznöte der Schauspieler und Schauspielerinnen aus der Soldmannstraße produziert und ihn gestern im Internet veröffentlicht. Darin wird die Odyssee durch die verschiedenen Greifswalder Spielstätten visuell nachvollzogen und ein Interview mit dem Vereinsvorsitzenden Jörn Sander geführt. Ein Highlight sind die Innenaufnahmen aus der Straze, die wohl leider bald historischen Wert haben werden.
Nach eigener Aussage organisiert sich Stuthe gerade als “schwebende Struktur” und erarbeitet Raumpläne für die Proben und Aufführungen. Es ist traurig und beruhigend zugleich, dass man dabei auf jahrelange Erfahrung der Raumlosigkeit zurückgreifen kann.
Zwei Aufführungen der grünen Gans am Wochenende
Szenenfoto aus der "Grünen Gans" (Foto: Eva Held)
Am kommenden Wochenende, konkret am 9. und 10. Januar um 20 Uhr, wird das Stuthe die Räume in der Soldmannstraße 23 mit einer Doppelaufführung des Kabarett-Stücks „Grüne Gans“ verabschieden. Die Inszenierung baut auf die Vorlage Konstanty Ildefons Gałczyńskis auf und wurde bereits beim Polenmarkt im November des vergangenen Jahres begeistert vom Publikum aufgenommen.
Wir werden in neun Tagen sehen, wie es mit dem Greifswalder Studententheater weitergeht und ob der Auszug tatsächlich wie angekündigt am 15. Januar vollzogen wird. Bis dahin dankt Stuthe herzlich allen UnterstützerInnen, WeitersagerInnen und UnterzeichnerInnen.
Bilder: via Fleischervorstadtblog – Kevin Neitzel (oben) und Eva Held (unten)
Am Montag, dem 14. Dezember, findet zum letzten Mal in diesem Jahr das Open Mic im Café Koeppen statt. Bereits zum 12. Mal wurde die Veranstaltung von der Lesebühne „Treibhaus“ in Zusammenarbeit mit dem AStA und dem Studententheater (StuThe) organisiert.
Dabei ist jeder eingeladen, seine eigenen Gedichte, Lieder und Anekdoten vorzutragen, zu singen oder zu lesen. Denn ab 21 Uhr steht für jeden Interessenten das offene Mikrofon zur Verfügung.
Teilnehmer können sich per Mail oder heute Abend direkt bei den Moderatoren anmelden: open.mic.greifswald[ät]googlemail.com. Diejenigen, die sich trauen, bekommen überdies auch ein Freigetränk. Ob dann ausschließlich Weihnachtsgedichte und -lieder vorgetragen werden, wird sich beim letzten Open Mic in diesem Jahr zeigen.