Osterwochenende heißt für viele Studierende, Familie und Freunde in der Heimat zu besuchen. Ostereier und Schokohasen im heimischen Garten suchen (oder im elterlichen Wohnzimmer), gemütliche Osterfrühstücke mit der Verwandtschaft verbringen, Osterfeuer im Nachbardorf besuchen. Als hiergebliebene Studentin habe ich das Wochenende genutzt, um den Oster- und Blumenmarkt zu besuchen und ein bisschen Greifswald zu genießen.
Ostersamstag. 13 Uhr – mein Freund ist vom Radfahren zurück, geduscht und auch mit Essen versorgt. Es ist Zeit, ihn mit auf den Oster- und Blumenmarkt zu zerren. Ich freue mich schon ein wenig. Zwar ist unser Balkon noch lange nicht durchgeplant, aber ich möchte defintiv ein paar bunte Blumen haben – Zimmerpflanzen kommen derzeit nicht in Frage, weil es keinen Platz mehr für diese gibt. Es werden Witze gemacht, dass ja auch Schnittblumen reichen würden, um ein wenig Frühlingsgefühle zu erhalten… Ich stimme da nur teilweise zu.
Gutes Wetter und Markt-Feeling
Angekommen in der Innenstadt merkt man deutlich, dass Samstag ist und defintiv nicht nur einige Studierende Besuch von den Eltern, den Geschwistern oder gleich der gesamten Sippe bekommen haben, sondern dass auch einige Tourist*innen unterwegs sind. Es ist deutlich voller als sonst. Es sind viele Menschen unterwegs, aber es ist auch Ostern und außerdem für Greifswalder Verhältnisse endlich annehmbares Wetter.
Erster Schritt, bevor man auf einen Markt geht? Richtig, der Weg zur Bank, Geld abheben. Während es in den Niederlanden für mich vollkommen normal war, die EC-Karte selbst auf dem Wochenmarkt an ein Kartenlesegerät zu halten und damit meinen Einkauf zu bezahlen, ist es in Deutschland noch immer Realität, dass man mit Bargeld zahlt. Manchmal nervt mich das, aber irgendwie kommt erst dadurch ein richtiges Markt-Feeling auf.
Fündig geworden
Dann geht es auch schon zwischen die Stände und vor allem die Menschen, die unterwegs sind. Wir schauen erst einmal, was es alles gibt, bevor ich mich entscheide. Als wir am Futterstand vorbeilaufen, müssen wir beide kurz lachen, denn die Schlange an diesem ist mit weitem Abstand die längste. Nach knapp 30 Minuten haben wir alle Stände einmal gesehen.
Ein Stand ist mir dabei besonders aufgefallen: An diesem gab es verschiedene Blumen für den Balkon und den Garten, aber auch diverse Kräuter und gezogenes Gemüse. Da ich jedoch, wie oben bereits beschrieben, bisher noch keinen großen Plan habe, was ich auf dem Balkon an welcher Stelle platziere, bleibe ich erst einmal nur bei Blumen und gehe noch nicht zu Gemüse und Kräutern über. Ich decke mich für 7€ mit diversen Veilchen ein – die Farbauswahl war sehr sehr sehr groß, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war.
Neben den Blumen
Doch es gab nicht nur Blumenstände. Ganz im Gegenteil: Ich fand die Blumenstand-Auswahl sogar sehr überschaubar. Wenn man Ostergestecke suchte, war der Oster- und Blumenmarkt durchaus hilfreicher, als für jemanden, der*die lediglich nach Balkonpflanzen stöberte. Schnittblumen suchte man sogar eher vergeblich, weswegen zumindest dieser Teil der pflanzlichen Deko meinem Freund erspart blieb.
Töpferstände und die restlichen klassischen Marktstände waren in großer Zahl vertreten. Dadurch, dass ich nicht auf dem Markt einkaufe – oder generell einkaufe – wurde ich wieder einmal daran erinnert, dass frisches Gemüse und Obst eigentlich viel besser auf dem Markt erhältlich ist. Zumal man dort eben nicht an die Packungsgrößen für (gefühlt) zwölfköpfige Familien gebunden ist oder es nur die Äpfel aus Neuseeland gibt. Mein Marktbesuch hat also definitiv dazu geführt, dass ich wohl häufiger Obst und Gemüse (und hoffentlich auch mal Schnittblumen!) mitnehmen werde.
Die Menschen und ihr Miteinander in Greifswald trotz der Pandemie wieder sichtbar machen. Das war Lena Elsa Droeses Motivation, als sie vor etwa einem Jahr die Idee zu ihrem Interviewband hatte. Durch den Austausch mit Greifswalder Persönlichkeiten entstand eine Sammlung, in der die Studentin der Politik- und Kommunikationswissenschaften Eindrücke und Erfahrungen aus den Lockdowns in unserer Hansestadt festgehalten hat.
Als im Herbst letzten Jahres einige Greifswalder Läden kurz vor dem endgültigen Aus standen, war plötzlich nicht mehr sicher, ob Lenas Lieblingscafés und -clubs die Pandemie überstehen würden. Die Studentin wollte wissen, wie es den Menschen hinter den verschlossenen Türen und Schaufensterscheiben wohl ginge – und fragte einfach nach. Aus einer kleinen Interviewreihe für das moritz.magazin wuchs die Idee, verschiedene Begegnungen in einem Band namens „Stadtgespräche – Greifswald im Lockdown“ abzubilden.
Der Austausch hat mir während dieser Zeit sehr gefehlt. Greifswald ist ja eine kleine Stadt, in der man sich schnell gut kennt und in den Straßen oft auf ein kurzes „Und wie geht’s dir denn?“ trifft. Im Lockdown fanden diese Gespräche natürlich kaum statt und viele Menschen sind aus dem Stadtbild verschwunden.
Lena Elsa Droese
Lena hat genau diese rar gewordenen, zufälligen Momente mit Stadtbekanntschaften für Gespräche genutzt und die Begegnungen niedergeschrieben. Das dabei entstandene Büchlein handelt von Menschen, die für die 21-Jährige einfach zum Greifswalder Stadtbild gehören: ein Barbesitzer, eine Abiturientin, eine Tänzerin, ein Gesundheits- und Krankenpfleger, zwei kleine Kindergartenfreundinnen. Insgesamt haben 19 ganz unterschiedliche Greifswalder*innen mit Lena über das Leben im Lockdown gesprochen.
Das kann die Kellnerin sein, die mit einem Tablett über den Markt läuft oder der Mann, der oft auf der Bank am Hafen sitzt. Ich glaube jede*r hat da so seine persönlichen Beziehungen zur Stadt, oder?
Lena Elsa Droese
In der rund 70-seitigen Sammlung geben die Gesprächspartner*innen Auskunft zu verschiedensten Fragen, unter anderem „Wie sieht dein Alltag aus?“, „Was ist für dich besonders schwer im Lockdown?“ oder „Was machst du als Erstes, wenn alles vorbei ist?“. Und auch die Antworten auf die Nachfrage „Was bedeutet Demokratie für dich in dieser Zeit?“ füllen mehrere Seiten des Hefts. Da Mitsprache und Teilhabe Themen sind, die Lena beschäftigen, war dieser Teil der Gespräche für sie von besonderer Bedeutung.
Die Frage rahmt den Grundgedanken vom Interviewband, jede*r kann seine*ihre Meinung äußern und diskutieren. Wichtig ist, dass man sich stets mit Respekt begegnet und zuhört.
Lena Elsa Droese
Die Aufzeichnungen werden ergänzt von Portraits, die Lena selbst aufgenommen hat. Die Fotos zeigen die Gesprächspartner*innen hinter einer Glasscheibe, um Nähe und Distanz gleichzeitig darzustellen. Ein Zwiespalt, den vielleicht viele aus den Zeiten der Isolation kennen.
Mit #stayhome sind viele Personen aus dem alltäglichen Leben verschwunden, aber ein Bedürfnis nach Nähe und Kontakt besteht natürlich trotzdem.
Lena Elsa Droese
Unterstützt wurde die Studentin bei ihrem Projekt von der Fotografin und Gestalterin Anna Knüppel und Anita Völlm von der Partnerschaft für Demokratie. Im Rahmen der von der Partnerschaft ins Leben gerufenen Gesprächsreihe „DemokraTische“ findet anlässlich der Erscheinung an diesem Mittwoch, den 8. September, eine offene Diskussion statt. Nicht nur die Inhalte der Interviewsammlung sollen dabei im Mittelpunkt stehen: Jede*r ist dazu eingeladen, ab 17 Uhr im Hof des St. Spiritus eigene Erfahrungen und Geschichten aus dem Lockdown zu teilen.
Bei der Veranstaltung kann „Stadtgespräche“ zudem erstmals erworben werden, später ist es auch in einigen Buchläden der Stadt, im Tierpark und weiteren teilnehmenden Geschäften erhältlich. Die Interviewsammlung ist grundsätzlich kostenlos. Trotzdem sind Spenden willkommen, denn alle Einnahmen kommen den Institutionen und Gesprächspartner*innen, die ihre Geschichten in dem Band geteilt haben, zugute, „sodass hoffentlich ein paar Wünsche aus den Lockdown-Zeiten erfüllt werden können“, wie Lena auf der letzten Seite von „Stadtgespräche“ verspricht.
Mehr Kopenhagen, weniger Schlagloch: In den nächsten Jahren möchte Greifswald mehr Zeit und Geld in seine Radinfrastruktur stecken. Das sei ein guter Anfang, aber noch lange nicht genug, sagt der örtliche Fahrradclub. Eine Drahteselreihe über große Pläne, gefährliche Problemzonen und kommende Baustellen.
Auf „Greifswalds Champs Elysee“ sammelt sich, wer sehen und gesehen werden will. Vor der Pandemie huschten hier Studierende von den Instituten zur Mensa, ältere Damen pedalten gemächlich über den Boulevard. Spaß beiseite: Unter den Pappeln ist nicht „Unter den Linden“.
Doch die Pappelallee gibt deutlich die Richtung für Greifswalds Fahrrad-Highway vor. Sichere Fahrstreifen auf der Radachse von Eldena in die Innenstadt und umgekehrt, möglichst ohne Hindernisse. 2023 soll das Projekt fertig sein.
Am Parkplatz an der Klosterruine Eldena entsteht dafür bereits eine Park-and-Ride-Station. Im Moment klaffen auf dem Schotterboden je nach Wetter noch weite Löcher oder Pfützen. Bald soll hier ein Knotenpunkt entstehen. Radfahrende können in andere Richtungen weiterfahren, etwa zum Strandbad Eldena oder nach Lubmin. Wer aus dem Umland anreist, kann vom eigenen Auto auf Rad oder Bus umsteigen.
Mehr Geld fürs Rad
Der Parkplatz bleibt nicht die einzige Baustelle, denn er muss zunächst einmal mit dem Ende der Pappelallee am Elisenhain verbunden werden. Der hintere Teil der Allee erhält außerdem die noch fehlenden Laternen. Doch auch innerhalb der Stadt müsse nachgebessert werden, sagt der Vorsitzende des Mobilitätsausschusses der Bürgerschaft, Jörg König.
Als Beispiel nennt er den Rosengarten: Die aktuelle Situation ist dort bislang nicht optimal für flüssigen Radverkehr. Besonders die Kreuzung zur Walter-Rathenau-Straße ist oft unübersichtlich. Die Stadtverwaltung soll dafür mit externen Fachkräften prüfen, wie sich die Lage am Rosengarten verbessern kann/könnte. Die genaue Planung soll laut König möglichst noch dieses Jahr beginnen und Teil des aktuellen Haushalts sein.
Geplanter Verlauf der Radachse: 1. Bahnhof 2. Europakreuzung 3. Rosengarten 4. Pappelallee 5. Kommende Beleuchtung ab der Koitenhäger Landstraße 6. Fehlender Verbindungsweg 7. Geplante Park-and-Ride-Station an der Klosterruine Eldena.
Generell hat sich die Bürgerschaft in puncto Radverkehr viel vorgenommen: Bis 2025 möchte die Stadt 35 Euro pro Bürger*in und Jahr für die Radinfrastruktur ausgeben. Mit diesem Betrag könnte sich Greifswald mit Fahrradmetropolen wie Kopenhagen (35,6 Euro) und Amsterdam (11 Euro) messen. Um an diesen Punkt zu kommen, hat die Bürgerschaft im städtischen Haushalt bereits einige Ideen eingebracht, die in den nächsten zwei Jahren verwirklicht werden sollen.
Wer zum Beispiel ein städtisches Lastenrad buchen möchte, soll künftig kein Papierformular mehr benötigen. Nach Rostocker Vorbild wird hierfür bald eine App eingerichtet. Außerdem sollen das Wegenetz ausgebaut und brüchige Beläge an bestehenden Strecken ersetzt werden. Besonders die maroden Straßen in Schönwalde stehen in der nächsten Zeit auf dem Plan.
Es braucht nicht nur Geld, sondern auch Umsetzung
Dass die Bürgerschaft finanzielle Mittel fürs Fahrrad bereitstellt, sei ein gutes Zeichen, sagt Gerhard Imhorst, Sachverständiger und Mitglied des örtlichen Fahrradclubs. Als Verkehrsplaner hat Imhorst lange Jahre für die Stadtverwaltung gearbeitet. Er kennt die Straßen und ihre Schlaglöcher und weiß, worauf es bei gutem Radverkehr ankommt.
Greifswald, so Imhorst, sei zwar vielen Städten weit voraus, doch das allein reiche nicht: „Die Bedeutung des Radfahrens für den Klimaschutz muss ernster genommen werden. Das heißt: Klotzen, nicht kleckern.“ Alles in allem gebe es zwar nur wenige Netzlücken, doch der Zustand vorhandener Strecken lasse manchmal zu wünschen übrig.
„Mehr Geld fürs Rad allein bringt nichts“, kommentiert Imhorst die Pläne der Stadt, das Rad attraktiver machen zu wollen: „Man muss wohl oder übel auch die Förderungen überdenken, die dem Kfz einen klaren Vorzug geben“. Bei der Verkehrsplanung dürften Autos zum Beispiel nicht automatisch den Vorrang erhalten. Prinzipiell, so Imhorst, klinge das Ziel der Stadt für 2025 vielversprechend, es müsse aber auch erreicht werden.
Dazu braucht es neben Geld auch effiziente Verwaltungsabläufe und fähige Verkehrsplaner*innen. Gerade daran hapere es jedoch in vielen Städten, kritisiert der Fahrradexperte. Die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern haben zum Beispiel die Möglichkeit, in den nächsten zwei Jahren 26 Millionen Euro für Radverkehrsprojekte zu bekommen. Das Geld stammt aus dem Klimaschutzpaket „Stadt und Land“ des Bundes. Die jeweilige Kommune muss einen Radverkehrsplan vorlegen, um Förderung für ein Projekt zu erhalten. Einen solchen Plan gäbe es aber längst nicht überall, sagt Imhorst.
Es geht nicht ums Vorpreschen, sondern Aufholen
Im Bau gilt: Wenn das Geld da ist, ist das Projekt noch längst nicht in trockenen Tüchern. Das verdeutlicht der ADFC-Experte am Beispiel der Fahrradquerung. Im letzten Radverkehrsplan von 2010 tauchte die Diagonalführung über die Europakreuzung noch auf. Es gab eine Prüfung, alle Ämter hätten zugestimmt – am Ende wurde aber nichts verwirklicht. Zu vielen sei das Projekt ein Dorn im Auge gewesen.
Bei der Gestaltung des Greifswalder Radverkehrs gebe es laut ADFC keine Zeit zu verlieren, schließlich stiegen auch im Radverkehr die Anforderungen. Mit dem anhaltenden Trend zu Pedelecs – elektrischen Fahrrädern – benötigten ihre Besitzer*innen auch geeignete Lade- und Parkstationen.
Grundlage für die Entwicklung zur Fahrradstadt muss jedoch ein neuer Radverkehrsplan sein, denn der letzte Plan von 2010 ist veraltet. Jörg König, Mitglied der Fraktion der Grünen, betont, seine Fraktion habe sich in der Bürgerschaft für einen neuen Plan starkgemacht. Noch in diesem Jahr soll die Arbeit daran beginnen.
In den letzten Jahren ist in Greifswald im Bereich Radverkehr viel liegengeblieben – in diesem Punkt sind sich viele Expert*innen auf Anfrage des webmoritz. einig. Jetzt ist das Geld da, aber es fehlen vor allem Fachkräfte zur Verkehrsplanung. Um diese wird die Stadt wohl intensiv werben müssen. „Wenn man die Wahl hat, ob man nach Berlin oder Greifswald geht, um dort den Verkehr zu machen“, sagt König schmunzelnd. „Dann entscheiden sich die meisten eher für Berlin. Für mich natürlich eine unverständliche Entscheidung.“
Dieser Text ist der letzte Artikel unserer dreiteiligen Fahrradserie. In Teil 1 haben wir den Greifswalder Haushalt 2021/2022 in Bezug auf Radverkehr vorgestellt und die Meinungen der Bürgerschaftsfraktionen präsentiert. Teil 2 wirft einen Blick auf Gefahren für Greifswalds Radfahrer*innen.
Was in den letzten Lockdowns noch Bananenbrot war, wurde nun für kurze Zeit vom Bärlauch abgelöst. Veronika, der Hype ist da! Nur kurz, aber dafür intensiv. Knackig grün und mit dem würzigen Geschmack nach Knoblauch blüht Bärlauch nämlich nur von April bis Mai. Es wird also Zeit, den wilden Knoblauch in leckere, schnelle und günstige Gerichte umzuwandeln.
So habe ich mich am Wochenende auf die Pirsch durch die vorpommerschen Wälder begeben, bin durchs Unterholz geklettert und schon bald ist mir der unverwechselbar leckere Geruch vom „Knoblauchspinat“ entgegengeströmt. Beim Sammeln der Pflanze hab ich natürlich Acht gegeben, dass es sich dabei nicht um einen der zum Verwechseln ähnlich sehenden Nachmachern Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen handelt. Falls euch die eigene Suche zu riskant und umständlich ist, könnt ihr übrigens auch im nächsten Supermarkt auf die Jagd gehen.
Zuhause angekommen, habe ich die Blätter noch einmal sorgsam inspiziert, gründlich gewaschen und mit der Salatschleuder halbwegs gut getrocknet. Ich habe die beiden Klassiker Bärlauchpesto und Bärlauchbutter gemacht. Außerdem habe ich eine Kartoffel-Bärlauch-Suppe gekocht, die auch ziemlich lecker war. Alle Gerichte können übrigens ganz einfach vegan gestaltet oder mit Alternativen variiert werden und sind in Nullkommanichts fertig.
Bärlauchpesto
Ihr benötigt für ein Gläschen:
100-150 g Bärlauch (Bärlauch wird sehr sehr klein, wenn er gehäckselt wird)
eine Hand voll Pinienkerne oder andere Nüsse eurer Wahl
einen grooooßen Schuss Olivenöl (ich habe Olivenöl genommen, ihr könnt aber auch zum Beispiel Sonnenblumenöl verwenden)
wenn ihr mögt, Parmesan (ich habe ihn weggelassen und es hat trotzdem sehr gut geschmeckt)
Salz
So geht’s:
Die Pinienkerne werden in einer Pfanne angeröstet und dann kurz mit einem Zerkleinerer gehäckselt. Dann können die restlichen Zutaten hinzugefügt werden und alles wird kleingehackt, bis es die gewünschte Konsistenz hat. Falls euch das Pesto zu fest vorkommt, kann noch mehr Öl hinzugefügt werden und nach Geschmack könnt ihr noch mehr Salz und Käse dazugeben. Schon ist das Pesto fertig und kann mit Nudeln serviert werden. Ein aufgepimpter Studi-Klassiker – nur regional!
Bärlauchbutter
Ihr benötigt:
eine Packung weiche Butter oder Margarine
etwa 100 g Bärlauch
Salz und Pfeffer
wenn ihr mögt, etwas Zitrone zum Verfeinern
So geht’s:
Die Butter in kleine Stücke schneiden und den Bärlauch hacken. Alle Zutaten mit einem Pürierstab mixen und nach Geschmack würzen. Schon fertig! Die Butter könnt ihr entweder einfrieren und zum nächsten Grillabend auf dem Baguette essen oder schon jetzt auf einer frischen Scheibe Brot genießen.
Kartoffel-Bärlauch-Suppe
Ihr benötigt für 4 Portionen:
etwa 150 g Bärlauch
circa 500 g Kartoffeln
500 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
einen Schuss Sahne
Öl, Salz, Pfeffer
So geht’s:
Die Zwiebeln und Kartoffeln klein schneiden und mit etwas Öl in einem Topf anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und köcheln, bis die Kartoffeln weich sind (etwa 15 Minuten). Währenddessen kann der Bärlauch kleingehackt werden. Im Anschluss können die Kartoffeln püriert werden. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen und dann können auch schon die Sahne und der Bärlauch hinzugefügt werden. Wenn ihr die Suppe feiner mögt, kann sie zusammen mit dem Bärlauch auch ein zweites Mal püriert werden. Das grüne Süppchen könnt ihr dann nach Wunsch mit einem Klecks Schmand oder etwas Brot essen. Guten Appetit!
Vor den Toren Greifswalds befindet sich dieses Dorf Görmin. Da unsere Hansestadt wächst, belebt es auch das direkte Umland. Das wirkt sich ebenso auf den Sport aus. Paradebeispiel für diese Entwicklung ist Berlin, in dessen Speckgürtel sich eine Vielzahl von Ober-, Verbands- und Landesligisten tummeln. Auch in Görmin hält sich der SV 90 schon eine ganze Weile mit beachtlichen Platzierungen auf Landesebene.(mehr …)