von radio 98eins | 05.07.2010
„Das Magazin – am Puls der Stadt“ startet in eine neue Woche. In der heutigen Sendung am Montag ab 19 Uhr geben wir den Gewinner des radio 98eins WM-Gewinnspiels bekannt. Außerdem habt ihr in der letzten Woche der Weltmeisterschaft die Möglichkeit wieder ein Buch zum Thema Fußball aus der radio 98eins Bücherkiste zu gewinnen. Dafür müsst ihr nur aufmerksam zuhören und eine Gewinnspielfrage beantworten.
Unsere Redakteurin Susann Lukas war heute Nachmittag in der Stadt unterwegs und hat die Leute zum Volksentscheid in Bayern befragt. Dort hat sich bei einer Abstimmung eine Mehrheit der bayerischen Bevölkerung für ein generelles Rauchverbot in Restaurants, Cafes und Bars entschieden. Außerdem haben wir ein Interview mit dem scheidenden StuPa Präsidenten Korbinian Geiger an seinem letzten offiziellen Arbeitstag geführt. Wir blicken mit ihm zurück auf eine fast 2 jährige Amtszeit.
Nicht fehlen dürfen im Programm natürlich die Spotlights, das Wetter und unsere Veranstaltungstipps, die euch verraten wo heute Abend in Greifswald noch etwas los ist. Die Musikredaktion von radio 98eins hat wieder zahlreiche CDs durch gehört und präsentiert euch heute in der Sendung die CD der Woche. In der Montagsrubrik Sportive hat sich unsere Redakteurin Anja Giering heute mit dem Start der Radrundfahrt Tour de France beschäftigt.
Also schaltet ab 19 Uhr radio 98eins ein.
von Torsten Heil | 30.06.2010

Geografie-Student Oliver Reif
Elektroautos haben in Vorpommern eine Riesenzukunft. Das ist die These, die der Greifswalder Geografie-Student Oliver Reif in seiner Diplomarbeit vertritt. Viele Experten sähen in Elektroautos die Zukunft des motorisierten Individualverkehrs, da diese zahlreichen Umweltvorteile hätten und zudem die Importabhängigkeit von teurem Rohöl verminderten.
Diplomarbeit zu Elektroautos
Die gängigen Einsatzszenarien würden dabei meist für die großen Metropolen entworfen. Reif will nun erkunden, wie es in den eher ländlich geprägten Räumen ausschaut. „In Großstädten gibt es ÖPNV und andere Konkurrenzen. Im ländlichen Raum hingegen ist man auf das Auto angewiesen.
Greifswalds Umland bietet vielleicht das typische Elektroauto-Klientel. Einkommensstark, Einfamilienhaus und möglicherweise umweltbewusster“, sagte Reif. „Einfamilienhaus ist wichtig, um sein Elektroauto jederzeit aufladen zu können. Deshalb möchte ich die Potenziale der automobilen Elektromobilität in der Region untersuchen“, so er weiter. Auch die Stadt könne Beiträge leisten: Aufklärung, Aufladestationen und kostenlose Parkplätze etwa.
Online-Umfrage bis zum 11. Juli
Bis zum 11. Juli hat Reif deshalb eine Onlinebefragung geschaltet. Im Fokus seiner Untersuchung stehen dabei der Kfz-Bestand, derzeitige Nutzung und die gefahrenen Kilometer, sowie die Einstellung der lokalen Bevölkerung zu Elektroautos. Teilnehmen können alle Haushalte mit Pkw aus Greifswald sowie aus den Ämtern Landhagen und Lubmin.
Internet: www.egreifswald.de
Foto: Torsten Heil
Sehr geehrte Leser: Der Artikel entstand im Auftrag der OZ und erschien dort am 23.06.2010. Herr Reif bat mich, den Artikel auch hier online zu stellen, da er dringend noch Teilnehmer für die Umfrage sucht.
von Alexander Kendzia | 29.06.2010
Auf der Internetseite der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald wird derzeit eine Onlinestudie durch die Firma „Market Information Korkala“ durchgeführt. webMoritz hat nachgefragt was es damit auf sich hat.
Wer dieser Tage die Internetseite der Stadt Greifswald besucht, wird mit einem Dialogfenster begrüßt, dass den Benutzer darum bittet, an einer Onlinestudie teilzunehmen. Stimmt der Nutzer zu, erhält er eine Reihe von Fragen zu seinen Nutzungsgewohnheiten der Internetseite der Stadt und auch einige persönliche Fragen zu Alter, Geschlecht und Schulabschluss gestellt. (Screenshot der Fragen)

Onlinestudie
500 Nutzer = 1178,10€
Die Firma „Market Information Korkala“ führt derzeit eine deutschlandweite Studie zur Benutzerzufriedenheit der Besucher von kommunalen Internet-Seiten durch. In einem kurzen telefonischen Interview hob Petteri Korkala, Inhaber der Firma, die Vorteile der Studie hervor. „Unsere Studie gibt der Stadt ein Feedback zu ihrer Internetseite.“, so Korkala. Die teilnehmenden Städte erhalten nach der Auswertung einer bestimmten Anzahl von Fragebögen (500 Besucher werden in Greifswald befragt) einen Bericht, der die Mittelwerte der Antworten aller teilnehmenden Kommunen darstellt. Die Teilnahme an der Studie und die Auswertung kosten inklusive Mehrwertsteuer 1178,10 €. (Siehe Anmeldeformular) Auf Nachfrage bestätigte Korkola, dass in dem Bericht keine konkreten Hinweise darauf enthalten sind, wie die Internetseite optimiert werden kann. Dies muss von der jeweiligen Stadt selbst erarbeitet werden.
Pressestelle Rostock: Das können wir selber günstiger
Auch in Rostock gab es Bestrebungen an der Studie teilzunehmen. Da in Rostock bekannt war, dass die Stadt Greifswald ebenfalls an der Studie teilnehmen will, wurde der Antrag gestellt sich an der Studie zu beteiligen. Man hoffte durch einen Vergleich der beiden Städte Informationen für eine Verbesserung des eigenen Internetauftritts zu erhalten. Laut Aussage der Pressestelle der Hansestadt Rostock ist man jedoch von der Teilnahme an der Studie abgerückt. Gründe dafür waren, dass die Berichte der Firma Korkala einen Vergleich von zwei Städten miteinander nicht direkt zulassen. Im Bericht sind lediglich die Mittelwerte der Antworten aus den anderen Städten zusammengefasst. Ein direkter Vergleich ist somit nur möglich wenn die Stadt, mit der ein direkter Vergleich gemacht werden soll, ihren Bericht zur Verfügung stellt. Ebenfalls sei man in Rostock zu dem Schluss gekommen, dass die eigenen Abteilungen zu geringeren Kosten eine eigene Umfrage durchführen können. (Siehe dazu die Beschlußvorlagen aus dem Bürgerinformationssystem der Stadt Rostock Dok1 Dok2 )
Kostengünstige Alternativen nicht geprüft ?
Die Firma „Market Information Korkala“ führte bereits in den Jahren 2007 und 2008 Onlinestudien mit dem gleichen Thema durch. Die Ergebnisse der Studien bleiben den Städten, die daran teilgenommen haben, vorbehalten. Offen bleibt, welcher Nutzen aus den Daten der Untersuchung für die Verbesserung der Internetseiten wirklich gezogen werden kann und ob eine eigene Erhebung der Daten nicht günstiger gewesen wäre. Auch wäre es denkbar, dass die Universität, die Sozialwissenschaftler und Politologen ausbildet, sicherlich ein geeigneter Ansprechpartner gewesen wäre, um eine kostengünstige Umfrage zur Benutzerzufriedenheit der Nutzer des städtischen Internetauftritts zu erstellen. Die Firma „haus neuer medien GmbH„, die den Webauftritt der Stadt erstellt hat, wollte sich nicht dazu äußern, was eine vergleichbare Nutzerumfrage kosten würde.
Die Pressestelle der Stadt Greifswald konnte dem webMoritz nicht beantworten wieso keine kostengünstigere Alternative für eine Nutzerumfrage genutzt wurde, da die zuständige Mitarbeiterin nicht erreichbar war. Zu den Kosten wollte die Pressestelle keinen Kommentar abgeben.
Links:
Fotos:
Stadtverwaltung Greifswald (Stadtwappen, ohne CC-Lizenz), Alexander Kendzia (Screenshot Online-Umfrage)
von radio 98eins | 29.06.2010
Genug von der Sonne und bis zum nächsten Spiel noch ein wenig Zeit? Dann informiert euch doch noch beim Magazin am Puls der Stadt über die wichtigsten Neuigkeiten vom Tag. Anja Giering hat sich mit der bevorstehenden Bundespräsidentenwahl beschäftigt. Wie wird er gewählt und vor allem WER wählt ihn? Alles ab 19 Uhr bei Magazin. Dazu noch ein Interview zur Lehramts-Demonstration in Schwerin. Wer daran teilnehmen möchte, erhält alle nötigen Infos im Interview. Daneben natürlich die Veranstaltungstipps für Dienstag und Nachrichten aus Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern. Achja, heute vor 110 Jahren wurde Antoine de Saint-Exupery geboren. Wer das war, erfahrt ihr in der Rubrik Kulturplausch. Seid gespannt, hört rein und gewinnt beim WM-Gewinnspiel.
von Gastautor*in | 23.06.2010
Ein Beitrag von Simon Voigt

Die durch den vergangenen Winter stark in Mitleidenschaft gezogene Domstraße ist ebenfalls saniert.
Nachdem durch den harten und langen Winter viele Straßen in Greifswald stark beschädigt wurden, können nun die Verkehrsteilnehmer und auch die Anwohner aufatmen. Seit zwei Wochen laufen nun schon die umfangreichen Erneuerungen der Straßen in Greifswald und sind jetzt fast abgeschlossen.
Nachdem bereits kurz nach der Schneeschmelze die größten Schlaglöcher mit Kaltasphalt aufgefüllt wurden, konnte nun im Juni mit der Grunderneuerung begonnen werden.
Zuerst wurde auf den am stärksten betroffenen Hauptverkehrsachsen Wolgaster Straße, Anklamer Straße, Walter-Rathenau Straße, Fleischmannstraße, Karl-Liebknecht-Ring, Stralsunder Straße und dem Hansering der brüchige Asphalt abgefräst und erneuert. Danach widmete man sich Straßen in der Innen- und Fleischervorstadt. Wegen der Fußball-WM folgen noch die Fleischerstraße und der Kreuzungsbereich Fleischerstraße-Bahnhofstraße.
Bauarbeiten konnten schneller als geplant abgeschlossen werden
Noch sind die neuen Fahrbahnen nicht Markiert, was aber Ende Juni nachgeholt wird. Dann wird in einem zweiten Arbeitsschritt auch die Schönwalder Landstraße saniert. Ebenfalls eingeplant ist die Erneuerung der Kollwitzstraße und der Straße an den Gewächshäusern. Hierfür stehen noch keine Termine fest. Bisher gingen die Arbeiten ohne Unterbrechung gut voran, sodass sie schneller als gedacht abgeschlossen werden konnten, so Andrea Reimann, Pressesprecherin des Oberbürgermeisters.
Nicht nur für die Verkehrsteilnehmer bringt die Sanierung Verbesserungen. Die erhebliche Belästigung durch Lärm und Erschütterungen durch vorbeifahrende Autos und LKW habe sich durch die Neuasphaltierung erheblich verringert, so ein Anwohner in der Stralsunder Straße.
Im Frühjahr schätzte man die Kosten für die unerwartet hohen Winterschäden auf 1,2 Millionen Euro. Der Kostenrahmen konnte eingehalten und mit eigenen Haushaltsmitteln gedeckt werden. Die meisten Aufträge gingen an die Firmen ASA-Bau Greifswald und Baugesellschaft Papenburg, Grimmen, welche eine Bietergemeinschaft gebildet haben.