Tanzfusionen: Deine Chance, drei Tage lang zu tanzen

Tanzfusionen: Deine Chance, drei Tage lang zu tanzen

In Greifswald besteht die Chance, drei Tage lang zu tanzen oder sich anzuschauen, wie andere tanzen. Egal ob auf den Straßen, auf den Plätzen, vor dem Theater oder dem Dom. Alle Greifswalder*innen sind herzlich willkommen. Hinter der Möglichkeit, euch kulturell und sportlich auszupowern, steckt das neu gegründete Festival TANZFUSIONEN.

Alle Tanzbegeisterten können an den angebotenen Workshops teilnehmen. Oder ihr besucht einen Flashmob, eine Tanzparty oder sogar den Tanzgottesdienst. Für alle wird vom 24. bis 26. Mai 2022 etwas dabei sein. Du kannst selbst mitmachen oder einfach nur zuschauen. Kein Problem! Hauptsache, es haben alle Spaß und finden das richtige für sich. Das sollte bei dem breit gefächerten Angebot auf jeden Fall möglich sein.

Tanzaktionen im Stadtraum

  • Was? – „Feste Tanzen“ – gezeigt werden Choreografien und Performances
  • Wann? Dienstag, 24. Mai 2022, 16 Uhr
  • Wo? Altstadt
  • Eintritt? frei
  • Was? – „Flashmob“ – alle sind eingeladen, sich daran zu beteiligen
  • Wann? Dienstag, 24. Mai 2022, 18 Uhr
  • Wo? Marktplatz
  • Eintritt? frei

Tanzgottesdienst

  • Was? – Ballettvorpommern meets Gospelkombinat
  • Wann? Donnerstag, 26. Mai 2022, 10 Uhr
  • Wo? Dom St. Nikolai
  • Eintritt? frei

Workshops (Auswahl)

  • Was? – Motion Composer
  • Wann? Mittwoch, 25. Mai 2022, 9 Uhr
  • Wo? Theater Greifswald/Probebühne
  • Was? – Hip Hop
  • Wann? Mittwoch, 25. Mai 2022, 18:30 Uhr
  • Wo? Dance Academy
  • Was? – Tango Argentino
  • Wann? Donnerstag, 26. Mai 2022, 11 Uhr
  • Wo? Ballhaus Goldfisch
  • Was? – Bollywood-Tanz
  • Wann? Donnerstag, 26. Mai 2022, 14 Uhr
  • Wo? Theater Greifswald/Probebühne

Gastspiele (Auswahl)

  • Was? – Tanzfusionen Gala
  • Wann? Mittwoch, 25. Mai 2022, 19:30 Uhr
  • Wo? Theater Greifswald
  • Eintritt? Tickets vorher an der Theaterkasse reservieren

  • Was? – Multitud
  • Wann? Donnerstag, 26. Mai 2022, 21:15 Uhr
  • Wo? Marktplatz
  • Eintritt? frei

Tanzinstallation (Auswahl)

  • Was? – Tansfusionen Party
  • Wann? Donnerstag, 26. Mai 2022, 22:30 Uhr
  • Wo? Kaisersaal

Auf der Website von Tanzfusionen 2022 findet ihr das ganze Programm. Falls ihr euch diverse Tanzstücke anschauen wollt, könnt ihr die Tickets ganz einfach über die Theaterkasse des Theaters Vorpommern reservieren. Auf der Website könnt ihr euch für die Workshops anmelden.

Beitragsbild: Georgia de Lotz auf unsplash

Silvesterhafte Zusammenkünfte

Silvesterhafte Zusammenkünfte

Wunderkerze_Markt-Ulrike_GüntherVergeblich munkelte man ironisch auf Internetplattformen wie Facebook, dass es ein Zeichen für den Weltfrieden sein könnte. Dabei ging es der Veranstalterin lediglich darum, dass Menschen zusammen kommen und das kamen sie dann auch. Leider ab und an in geschlossenen Gruppentrauben aus denen sie sich nur schwer lösten, aber ein schöner Anblick war es alle mal als gestern Punkt 18 Uhr auf dem Marktplatz die Wunderkerzen entflammten. (mehr …)

Ordnungsamt verbietet Party in den Polly-Faber-Hallen *Update*

Ordnungsamt verbietet Party in den Polly-Faber-Hallen *Update*

Viele Menschen auf spontanem FlashmobEin Bericht von Tina Kreller

Spontan versammelten sich gestern, am 11. November 2011 um 0:30 Uhr circa 200 Menschen zu einem Flashmob auf dem Marktplatz. Eigentlich wollten sie den Abend in den Hallen des Vereins Polly Faber verbringen, stattdessen standen sie in der Kälte bei ungefähr 0° C auf dem Marktplatz und hielten Teelichter in der Hand. Warmhalten konnten sich die Besucher beim Tanz zu elektronischer Musik aus den Lautsprechern. (mehr …)

Polizei statt Flashmob: Beer Floating fällt ins Wasser

Ungewohnte Szenen spielten sich am Sonnabend, dem 24. Juli, am Museumshafen ab. Ursprünglich sollte ein Flashmob mit dem Motto „Beer floating“ nach finnischem Vorbild stattfinden. Die Idee: Alle, die wollten, sollten sich ihre Luftmatratze oder Ähnliches schnappen, sowie ein paar Freunde und Bier oder andere Getränke und sich damit auf dem Ryck treiben zu lassen. Doch es kam anders. Der Flashmob begann um 14 Uhr, allerdings sind nur wenige gekommen. Zwei Boote schipperten bereits im Ryck, ein paar Schlauchboote wurden an Land aufgepumpt. Man entschied sich auf Grund der geringen Teilnahme, den Flashmob abzubrechen.

Teilnehmer Andreas verkündet, unter wachsamen Augen, den Abbruch des Flashmobs.

Das erfreute die Greifswalder Polizei, die mit vielen Beamten zahlreich am Museumshafen vertreten war. Sie nahmen sich Andreas, der den Abbruch der Aktion verkündete, zur Seite – und ließen verkünden, dass die Aktion keineswegs geduldet sei. Es handele sich bei diesem Flashmob um keine angemeldete Veranstaltung. Weiterhin werde die Sicherheit gefährdet, wenn man Boote alkoholisiert fahren würde und die Anwesenden sollen sich zurückziehen. „Ich musste nun die Veranstaltung anmelden, so wurde es mir angeraten. Das dauert nun aber zwei Wochen“, sagt Andreas, der als Verantwortlicher für die Veranstaltung von der Polizei auserkoren wurde.

Wasserpolizei mit Motorboot versus Schlauchboot.

2,3 Promille auf dem Boot

Zwei junge Männer, die sich bereits im Schlauchboot auf dem Ryck befanden, interessierte das zunächst wenig. Sie schipperten vor sich hin – die Wasserpolizei intervenierte. Dabei kam es zu einer kurzen Verfolgung. Doch das Schlauchboot musste sich schnell geschlagen geben. Personalien wurden aufgenommen, der Blutalkohol getestet. 2,3 Promille wurden gemessen.

Die Stimmung war gedrückt. Eine kleine Gruppe ist extra aus Rostock angereist – samt Schlauchboot. Manche Anwesende machten aber aus der Not eine Tugend und setzten sich an Land in ihre Schlauchboote und tranken dort ihr Bier. Nach und nach verließen sie den Museumshafen, auf mehrmals ausdrücklich geäußerten Wunsch der Polizei. „Warum funktioniert sowas in Finnland, aber nicht in

Aus der Not eine Tugend machen.

Deutschland?“, fragte eine Teilnehmerin in die Runde. Sie gab sich die Antwort selbst: „Weil wir in Deutschland sind.“ Die Flashmobber sind dann weiter zur Fleischerwiese gezogen und hofften, wenigstens dort die Schlauchboote zum Einsatz kommen zu lassen.

Fotos: Christine Fratzke