Das Fischerfest Gaffelrigg ist eines der absoluten Highlights in jedem Jahr. Es gehört zu den größten Veranstaltungen in Vorpommern und lockt sowohl große als auch kleine Gäste mit tollem Programm in das gediegene Wieck. Erlebt vom 17. – 19. Juli ein vollgepacktes Programm mit sportlichen Highlights, Spaß und Musik!
Das gesamte Event ist grundsätzlich öffentlich und ohne Tickets zugänglich. Es gibt jedoch die Möglichkeit eine einzigartige Segelerfahrung bei einer Ausfahrt auf der „Vorpommern“ mitzumachen. Die „Vorpommern“ ist ein traditioneller Segelschoner aus Greifswald. An Bord können seemännisches Handwerk und maritime Romantik erlebt werden und wer möchte, kann sogar selbst mit anpacken. Den Link zu den Tickets findet ihr hier: Ausfahrt „Vorpommern“ – Fischerfest
(c) Bild: Sozialwerk Vorpommern e.V.
Programm
Das Fischerfest Gaffelrigg erstreckt sich insgesamt über drei Tage und drei Nächte. Es begeistert mit einem vielfältigen Programm bei dem für jeden etwas dabei ist. Auf gleich drei Bühnen erwartet die Gäste ein vielfältiges musikalisches Programm. Zudem ist in den kleinen Fischerdorf Wieck ein bunter Jahrmarkt mit einem Riesenrad aufgebaut, auf dem auch für das leiblich Wohl mit einigen regionalen Köstlichkeiten gesorgt ist. Einer der Höhepunkte und auch Namensgeber des Fischerfests dürfte allerdings die Gaffelrigg sein. Liebhabende von Traditionsschiffen können sich auf rund 40 Museumsschiffe und moderne Yachten freuen, welche am Samstag die Wiecker Brücke durchlaufen. Auch Sportbegeisterte kommen an dem Wochenende auf ihre Kosten. Von den Weltmeisterschaft im Ryckhangeln, über die Regatta der ZK10-Kutter bis hin zum Kanu-Polo ist für jeden etwas dabei. Den Link zum vollständigen Programm findet ihr hier: Programmheft Fischerfest 2026
Im Web Weekly stellen wir euch jede Woche ein neues Kultur-Ereignis in Greifswald und Umgebung vor. Wir wünschen viel Spaß bei allen Veranstaltungen! (Text & Design: David Langner)
Unstrukturiert, wild und liebenswert. So beschreibt Murat Demirkaya die Rosa. Der Club, mit seinem Sitz beim Einkaufspark Gleis 4, ist vielen bekannt. Doch wie fing alles an? Und warum endet es nun? Murat, 48 Jahre alt, der nebenbei auch als Grundschullehrer arbeitet, gibt uns einen kleinen Einblick hinter die Kulissen, lüftet so manches Geheimnis und wirft Licht auf die Zukunft der Rosa.
Es startete alles mit einfachen Partys in wechselnden Locations. Kostenloser Eintritt und recht bekannte Künstler, dadurch zeichneten sie sich aus. Die Idee, selbst Events zu veranstalten, kam dem Betreiber Murat Demirkaya, als er selbst an der Bar eines Clubs arbeitete, der damals im jetzigen Edekagebäude untergebracht war. Dort konnte er bereits einige Kontakte zu Künstlern und Helfern knüpfen. »Die ursprüngliche Idee war eigentlich Geld zu machen und ich glaube, ich wollte auch gesehen werden, Anerkennung bekommen. Aber das hat sich über die Zeit gewandelt. Wir wollen halt ein Ort sein, wo man sicherer feiern kann. Das ist ganz wichtig. Wo du nicht darauf achten musst, wie du aussiehst, welche Klamotten du anhast, wo du herkommst, welcher Religion du angehörst oder sonst irgendwas. Sondern du kannst einfach dahin kommen, so wie du bist und kannst feiern.« Über die Partys, die unter anderem auch in den Edeka-Hallen stattfanden, ergab sich schließlich der Kontakt zum heutigen Vermieter und damit auch der Weg zum aktuellen Standort. Das ehemalige Callcenter, in dem auch einige Studierende arbeiteten, wurde so zur Rosa WG, die allerdings nur wenige Monate bestand.
Viele Geschichten, ein Name
Die Herkunft des Namens der Rosa war für lange Zeit ein kleines, großes Mysterium. Murat beichtete uns, dass er früher viele Geschichten erzählt habe, wie ihm der Name eingefallen sei. Von in der Badewanne einfallen bis zu dem Hintergrund, dass von innen alle rosa seien, war so einiges dabei. Tatsächlich handelte es sich um eine von ihm veranstaltete Veranstaltungsreihe namens Roter Salon. Inspiriert war der heute 48-Jährige von einer gleichnamigen Veranstaltung aus Hannover. Die dortigen Veranstalter wurden allerdings durch die Buchung der gleichen Künstler auf die Inspiration aufmerksam. Abschrecken ließ er sich davon allerdings nicht. Er kürzte den ursprünglich wegen der roten Beleuchtung verwendeten Namen kurzerhand ab. Somit wurde aus dem Roten Salon, die RoSa. Dabei sind die Schreibweise und der Artikel des Namens für den Betreiber irrelevant. Jede*r könne nach eigenem Sprachgefühl gehen. Er selbst sage aber am häufigsten »die Rosa«.
Ein Club in Eigenregie
Die Anfangszeit war von Existenzsorgen und dem Minimum an Ausstattung bestimmt.Um den Club eröffnen zu können, lieh sich der Clubbetreiber Geld von Eltern und Freunden und investierte sein eigenes Erspartes, um die wichtigsten Anschaffungen zu erstehen. Alles musste vom Rosa Team selbst geregelt werden. »Wir mussten alles selbst konzipieren und uns überlegen, wie bauen wir was und dabei auch immer die Verordnungen und Gesetze im Auge behalten, die du beachten musst. Beispielsweise Brandschutz«, so erzählt Murat dem web.moritz. Neben einer eher schlechteren Anlage und schwierigen akustischen Bedingungen, fehlte es auch an Details wie Selbstschließern an den Toilettentüren. Dennoch kamen die Menschen und verbrachten ihren Abend in der Rosa, damals wie heute. Inzwischen hat sich jedoch trotz völliger Eigenregie einiges getan: So konnte nicht nur die Akustik vor zwei Jahren ausgebaut werden, sondern auch ein besseres Technikkonzept fand seinen Weg in die Rosa. Dennoch mangelt es immer noch an einem vernünftigen Boden, einem guten Lichtkonzept und einer guten Raumaufteilung.
Zwischen Kostenexplosion und Kündigung
Nach neun Jahren Clubbetrieb mit vielfältigen Veranstaltungen und Künstler*innen steht nun die Rosa, wie wir sie kennen, vor dem Aus. Das Ende des Ortes Rosa hat sich schon über längere Zeit angekündigt. Die Gründe liegen in erster Linie beim Umsatzrückgang bei gleichzeitiger Kostenexplosion. Zusätzlich erschweren Konflikte mit dem Vermieter der Rosa Location die Lage des Clubs. »Vor allen Dingen, wenn du einen Vermieter hast, der dich nicht wirklich als Kultur sieht und eher auf die Zahlen achtet. Also der dir ständig im Nacken sitzt und dich eigentlich raushaben will. Das spürst du halt«, beschrieb Murat die Situation. Fünf- bis sechsmal hatte der Vermieter dem Clubbetreiber bereits fristlos gekündigt. Dieser ließ sich davon nicht beirren und tat alles in seiner Macht Stehende, um den Club weiterhin geöffnet zu halten. Dennoch beeinflusste die Unsicherheit das Arbeitsgefühl enorm: »Also, wenn dir das Schwert so über dem Kopf schwebt, dann gehst du ganz anders an einen Club ran, als wenn du frei arbeiten und agieren kannst.«
Auch Corona forderte seinen Tribut: Das Publikum veränderte sich über die zwei Jahre voller Lockdowns und Hygienekonzepte. Der Fokus verschob sich von Konzerten und Raves vor Ort, hin zum Anschauen ebendieser als Streams auf TikTok und Instagram. Im Gegensatz dazu hatte die Clubszene durch Schließungen keine Chance, sich ebenso weiterzuentwickeln wie ihre Kundschaft. Als die Auflagen schließlich gelockert wurden, musste sich die Szene wieder völlig neu orientieren. »Wir standen mit dem alten Personal da und sind auf einmal auf ein komplett neues Publikum getroffen, dessen Geschmack und Stile wir überhaupt nicht kannten. Das hat einen großen Anpassungsschmerz bei uns verursacht« erzählt der Clubbetreiber. Die Rosa stand zwiegespalten zwischen ihrem alten Platz in der Szene und dem Anpassungsdruck der Neuentwicklungen, welche sich gerade in den Musikstilen zeigte. »Stell dir mal vor, du hast dein festes Team, du hast einen großen Freundeskreis mit vielen Künstlerinnen. Du hast ein Standing in der Szene, deutschlandweit, für eine bestimmte Musikrichtung, für einen bestimmten Stil. Und auf einmal machst du nach zwei Jahren wieder auf und dann kommt dein Publikum, das überhaupt nicht darauf steht.« Stile wie House, sophisticated Techno, Deep House und Tech House, die vor Corona die Partygänger in den Club lockten, wurden nach Corona erst von Hard-Tech und später von Bounce und Trance abgelöst. Besonders von Trance ist Demirkaya selbst Fan geworden: »Wir nehmen altes Material und machen daraus Neues. Das finde ich total witzig, wenn man zu Trance auf einmal mitsingen kann.«
Ein Abschied mit Statement
Schluss ist nun leider trotzdem. Leise wird die bevorstehende Schließung allerdings nicht. Vielmehr will das Team bewusst einen Gegenakzent setzen. Statt Resignation wolle man Positives verbreiten und zeigen, dass dieses Ende nicht zwangsläufig auch Stillstand und Schlusspunkt bedeuten muss. »Wir gehen hier zwar raus, aber da, wo eine Lücke entsteht, entsteht auch was Neues. Und das ist was Gutes. Immer Rosa ist auch langweilig.« Die Rosa verabschiedet sich damit nicht im Niedergang, sondern zeigt Haltung und das durch ein letztes, voll beladenes Programm. Geplant ist ein ganzer Monat des Abschieds, in dem jedes Wochenende einer Stilrichtung gewidmet ist, die den Club, besonders in den letzten Jahren geprägt hat: die letzte Techno-Party, die letzte Trance-Party, die letzte Disco-Party und die letzte House-Party. Ende Januar sollen schließlich die letzten beiden Veranstaltungen stattfinden. Statt auf Trauer setzt die Rosa also bewusst einen Schlussstrich.
Doch das Ende des Clubs bedeutet nicht das Ende der Rosa als kulturelles Projekt. Auch in Zukunft will das Team sichtbar bleiben. Geplant sind verschiedene Open-Air-Veranstaltungen, etwa im Rahmen des Fleischer-Vorstadt-Flohmarkts, der Fête de la Musique, der Kulturnacht oder bei Veranstaltungen direkt am Wall, wie sie bereits in den letzten Jahren stattgefunden haben. Diese Formate sollen nicht nur Musik und Begegnung fördern, sondern ganz besonders auch auf das kulturelle Vakuum aufmerksam machen. Dabei richtet sich der Blick auch klar auf die Stadtpolitik. Aus Sicht der Betreiber stehe die Kommune in der Verantwortung, gemeinsam mit Investor*innen nach Lösungen zu suchen. Dieser Kampf finde jedoch auf mehreren Ebenen statt. Einerseits gehe es darum, Räume überhaupt zu erhalten oder neue zu schaffen. Andererseits müsse man gegen tief sitzende Vorurteile in der Bevölkerung anarbeiten. Gerade Clubs werden noch immer mit Bildern aus dem zwanzigsten Jahrhundert assoziiert. Oft gelten sie als reine Konsumorte oder gar problematische Milieus. Dass zeitgenössische Clubs längst andere Verantwortung übernehmen, wird oft übersehen. Die Rosa etwa setzt seit Jahren auf ein Awareness-Konzept, das Besucher*innen ein sichereres Feiern ermöglichen soll. »Nicht sicher, sondern sicherer«, betont Murat selbst. Wenn Eltern wüssten, dass ihre Kinder in Clubs wie der Rosa in guten Händen seien, könne das Vertrauen wachsen. Genau darum gehe es: um die Anerkennung von Clubkultur als kulturellen und sozialen Raum – und nicht als bloßen Vergnügungsbetrieb.
Um die Rosa zu Ehren haben wir ein paar Personen welche in der Rosa oft aufgelegt oder sie besucht haben gefragt, ob sie einen kleinen Beitrag leisten und drei Fragen beantworten wollen. Hier sind die Fragen und was sie geantwortet haben:
Wie würdest du die Rosa in drei Worten beschreiben?
Was ist deine schönste Erinnerung die du mit der Rosa verbindest?
Was bedeutet die Rosa konkret für dich?
Kamäleon:
Zuhause. Bunt. Abgedreht.
Der Abend, an dem ich Techno (mochte ich tatsächlich vorher nicht) lieben gelernt habe. Mein Nachbar und späterer Freund hat mich dort mit hin geschleppt und alles dort war einfach so anders. Alle haben zum DJ geschaut, niemand hat dich voll gequatscht, es gab keine Auseinandersetzungen oder ähnliches, das war eine völlig verändernde Erfahrung für mich. Seit diesem Abend war ich süchtig nach Techno und vor allem nach Techno in der ROSA. (das war Anfang 2019).
Die ROSA bedeutet für mich Zuhause, Spielplatz, Trainingscamp und so was wie Jugendtreff. Zuhause weil ich mich da immer wohl gefühlt habe. Spielplatz weil ich dort immer Spaß hatte. Trainingscamp klingt vllt etwas komisch in dem Kontext, aber das meine ich, weil ich dort damals 2020 das Auflegen während Corona gelernt habe und dort auch die ersten Gigs vor richtigem Publikum hatte.
DJill:
Heilend. Verbindend. Unvergesslich.
Meine schönste und zugleich emotionalste Erinnerung an die Rosa, ist die von meinem letzten GIG. Während ich hinter den Decks stand, wurde mir klar, dass dies einer der letzten Momente an diesem Ort sein würde, einem Ort der so vielen Menschen etwas bedeutet. Ich war überwältigt von Gefühlen – Dankbarkeit, Freude, aber auch tiefer Trauer, weil es nun hieß Abschied zu nehmen. Die Energie und Liebe der Crowd haben diesen Moment zu etwas ganz besonderen gemacht. Es fühlte sich an wie ein gemeinsames Loslassen und Festhalten zugleich.
Die Rosa war für mich weit mehr als ein Nachtclub. Sie war ein Zufluchtsort nach stressigen, gedankenreichen Wochen – ein Ort, an dem mein Kopf endlich still sein konnte und ich mich von der Musik tragen ließ. Hier habe ich Heilung gefunden, Liebeskummer verarbeitet und besondere Momente erlebt. 2025 habe ich selbst mit dem Auflegen begonnen und durfte einige Male in der Rosa spielen – eine Erfahrung, für die ich unendlich dankbar bin. Die Rosa hat Greifswald geprägt und mir Menschen geschenkt, die ich für immer in meinem Herzen tragen werde.
Diana:
Offen. Warmherzig. Tolerant
Ich habe eine tolle Freundin kennengelernt und habe mich direkt wohl gefühlt mit ihr zu tanzen. Man war direkt auf einer Wellenlänge
Rosa bedeutet für mich Freiraum und Ich sein. In keinem anderen Club in Greifswald hat man sich so wohl gefühlt und war von Menschen umgeben die ohne Urteile andere sehen.
Nina:
Cool. Verbindet. Spaß.
Die Musik und die Leute.
Ein Ort zum Durchtanzen, connecten und Spaß haben. Leider habe ich es nie geschafft, bis zum Ende zu bleiben. War immer zu müde, um die volle Rosa-Experience mitzubekommen.
Vor etwas mehr als einem Jahr organisierte der AStA die Campus-Kirmes der Studierendenschaft. Auch ein Jahr später erregt das Thema die Hochschulpolitik. Kritisiert werden vor allem die Kosten in Höhe von 20.096,98€.
Eine Kirmes für die Uni: Das Programm in Kürze
Am 12. Juli 2024 fand auf dem Gelände des Instituts für Deutsche Philologie die Campus Kirmes statt, die zuvor auch in einem Artikel vom webmoritz. angekündigt wurde. Organisiert vom AStA sollte die Kirmes einen bunten „Nachmittag und Abend mit viel Musik“ bieten.
Auf der Bühne spielten mehrere Bands: zum Auftakt die UniBigBand, aber auch drei externe Musikgruppen. Am Nachmittag gab es außerdem Kirmesstände der Fachschaftsräte. Ab 18 Uhr wurden von den Studierendenclubs Trinkspiele angeboten. Zeitgleich präsentierte Professor Eckhard Schumacher (Lehrstuhlinhaber für Neuere Deutsche Literatur) ein Bühnenprogramm. Ab 19:30 Uhr spielten die drei Bands.
Für den abendlichen Programmteil mussten vor Ort Tickets erworben werden. Diese kosteten bis 18 Uhr fünf und danach acht Euro. Für den AStA beliefen sich die Kosten der Veranstaltung insgesamt auf rund 20.000 Euro, wie einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD im Landtag entnommen werden kann. Über den Hintergrund der Anfrage informiert ein weiterer webmoritz.-Artikel.
Die teuerste Studi–Veranstaltung des Jahres – Preis sorgt für Irritationen
Die Höhe der Kosten wurden im Nachhinein besonders vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), einem unionsnahen deutschen Studierendenverband, mehrfach kritisiert. In einer außerordentlichen StuPa-Sitzungen vom 01.04. merkten die unionsnahen RCDS-Mitglieder an, die Kirmes sei in ihren Augen kein erfolgreiches Projekt gewesen.
„Besucherzahl konnte diese Kosten auch nicht rechtfertigen“ – RCDS fordert „mehr Augenmaß“
Wir haben eine Anfrage an den RCDS geschickt, um ihm zu ermöglichen seine Position zu schildern. Auf webmoritz. Anfrage stellt die unionsnahe Hochschulgruppe zunächst klar, dass die finanzielle Förderung studentischer Kulturangebote durch den AStA grundsätzlich für positiv befunden wird. Die Kosten von rund 20.000 Euro seien dennoch zu hoch. Der AStA habe sich „personell und finanziell überlastet“, erklärte die Hochschulgruppe, die zum Veranstaltungszeitpunkt kein*e AStA-Referent*in stellte.
Der RCDS erklärt weiter, es seien nicht genügend Besuchende anwesend gewesen, um die Kosten zu rechtfertigen. In der Planungsphase und vorherigen StuPa-Sitzungen seien die hohen Kosten nicht zu „erkennen“ gewesen. Die nachträgliche Auswertung erscheine „zurückhaltend“.
Als Verbesserungsvorschlag empfiehlt die Hochschulgruppe dem AStA, vorhandene Projekte zu unterstützen statt neue zu initiieren. Die Förderung von Studierendenclubs und Feiern, die von FSRs organisiert werden, seien hierzu ein gutes Beispiel. Die prekäre Finanzierung anderer Projekte zum Ende des letzten Semesters sei kritisch gewesen. Als Grund sieht der RCDS hier die hohen Kosten der Campus-Kirmes. In Zukunft solle der AStA bei ähnlichen Projekten mehr „Augenmaß“ wahren. Unsere Frage, ob RCDS-Mitglieder bei der Campus-Kirmes anwesend waren, blieb unbeantwortet.
AStA in der Kritik – Viel Resonanz, wenig Echo
Um beide Seiten zu anzuhören, wollten wir vom AStA wissen, ob es ein Ziel bei der Veranstaltung der Kirmes gab. Hinsichtlich der Organisation interessierte uns, wie die Planung ablief, ob Probleme auftraten und ob es Vorwissen gab, auf welches der AStA zurückgreifen konnte.
Wir fragten außerdem an, wie viele Besuchende bei der Campus-Kirmes waren, wie sich die Kosten von 20.096,98 Euro zusammensetzten und ob auch Einnahmen generiert werden konnten. Wir fragten ferner, ob der AStA erwägt habe, studentische Musikpräsentationen einzubauen und wie er die Veranstaltung im Nachhinein betrachte.
Im StuPa wurde von Problemen während der Organisation in Bezug auf die Kommunikation mit dem Rektorat und städtische Auflagen gesprochen, auch dies behandelte die webmoritz. Anfrage. Des Weiteren wollten wir wissen, ob der AStA im Nachhinein Feedback erhalten habe und wie er damit umgehe. Zuletzt wollten wir wissen, ob Konsequenzen aus der Campus-Kirmes gezogen werden und ob es in Zukunft ähnliche Veranstaltungen geben wird. Der AStA teilte uns mit, dass er keine Antworten auf unsere Fragen geben möchte.
Da die Lesenden der Informationsseite zur Campus-Kirmes des AStA geduzt werden, ist davon auszugehen, dass die Campus-Kirmes primär oder ausschließlich an Studierende adressiert war. Der letzte Satz „Jeder kommt auf seine Kosten!“ legt nahe, dass ein möglichst breites Publikum an Studierenden angesprochen werden sollte.
Weil sich der aktuelle AStA nicht äußern wollte, haben wir darüber hinaus den ehemaligen AStA-Vorsitzenden Raphael, der während der Campus-Kirmes das Amt innehatte, um ein Statement gebeten. Auch diese Anfrage blieb unbeantwortet.
Fazit
Insgesamt gab es viel Kritik an der Veranstaltung. Kritisch sah der RCDS weniger die Veranstaltung an sich, sondern vor allem deren Kosten. Da der AStA uns kein Statement gegeben hat, können wir leider nicht sagen, was er von dieser Kritik hält. In einer späteren StuPa-Sitzung räumte ein AStA-Mitglied (Henry) ein, dass bereits Konsens zwischen StuPa und AStA bestehe, dass im Kontext der Campus-Kirmes Fehler gemacht wurden. Auch fand in diesem Jahr keine Campus-Kirmes statt.
Wenn ihr ebenfalls eine Meinung zur Campus-Kirmes habt, könnt ihr sie gerne in die Kommentare schreiben.
Einige machen ihren Wunschzettel schon Monate im Voraus und andere erst kurz vor Heiligabend. Für manche fällt die Entscheidung, etwas zu finden, was man sich wünscht, ziemlich einfach und für andere ist es eine Mammutaufgabe. So oder so, der eigene Wunschzettel muss am Ende stehen. Was sich unsere Redakteur*innen so dieses Jahr wünschen, erfahrt ihr in Türchen Nummer sieben unseres Adventskalenders.
Der Wunschzettel des webmoritz.
Lucas: Da die Suche nach möglichen Weihnachtsgeschenken bei mir selbst meistens länger dauert, als für meine Familie, hab ich tatsächlich gar nicht so viel zu bieten für diesen Wunschzettel. Was sich jetzt zuletzt ergeben hat, aber vielleicht auch etwas öde ist, ist der Wunsch nach einer neuen Pfanne, da meine jetzige so langsam aber sicher davor ist, ihre letzten Fischstäbchen zu braten und das Zeitliche zu segnen. Darum bräuchte ich tatsächlich eine neue. Außerdem brauchen wir beim webmoritz. ja auch immer Top-Equipment, um weiterhin schmackhafte Artikel für euch kochen zu können 🙂
Ida: Eigentlich macht mir das Beschenken immer viel mehr Spaß, als Materielles geschenkt zu bekommen. Dieses Jahr habe ich aber tatsächlich eine Idee für meinen „Wunschzettel“. Eine Wärmflasche. Ich bin grade nach Greifswald gezogen und eine Wärmflasche stand nicht auf meiner Packliste, hätte aber dringend drauf gemusst.
Simon: Für mich persönlich würde ich mir wünschen, dass die Ideen für materielle Wünsche mir mal vor Weihnachten anstatt wie sonst im März oder August in den Sinn kommen. Jetzt sitze ich wie jedes Jahr grübelnd da und weiß nicht, was ich dem Christkind mitgeben soll. Dabei hatte ich im Laufe des Jahres sicherlich schon viele Ideen…
Im Rückblick auf dieses Jahr fällt mir noch ein zweiter Wunsch ein. Für das Miteinander im ganzen Land würde ich mir wünschen, dass wir viel häufiger so ein Miteinander wie während der Fußball-Europameisterschaft im Sommer haben. Der Fokus auf das Positive, Ermutigen statt zu meckern, sowie der Zusammenhalt on großen Teilen der Gesellschaft: Es wäre doch schön, wenn es dafür nicht einen Ball und 22 Millionäre auf dem Platz bräuchte. Diese Wochen im Juni und Juli haben jedenfalls ein Beispiel gegeben, an dem man sich stimmungstechnisch in Deutschland orientieren sollte.
Allan: Ich habe momentan keine wirklichen Weihnachtswünsche, da ich eigentlich nicht wirklich etwas brauche. Insofern lasse ich mich einfach überraschen und hoffe, dass ich etwas bekommen werde, was mir gefällt.
Ida: Ganz standardisiert und auch aus persönlichen Gründen wünsche ich mir und euch, dass alle eure Liebsten gesund bleiben bzw. es werden. Oft unterschätzt im Alltag, ist Gesundheit eines der größten Reichtümer, die es gibt. Weihnachten ist ein Fest der Freude und des Zusammenkommens, da kann so ein kleines Weihnachtswunder Leben verändern.
Nessa: Ich wünsche mir, ein schönes Weihnachtsfest mit wenig Stress und vielen schönen Momenten mit der Familie. Es gibt wenig Materielles was ich mir wünsche. Eigentlich bin ich auch recht zufrieden gerade. Ein bisschen weniger Stress wäre schon aber das okay.
Lucas: Ich wünsche mir, dass alle ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest mit ihrer Familie oder mit ihren Liebsten feiern können. Ein friedliches Weihnachtsfest ist das beste Geschenk, was man sich wünschen kann. Niemand möchte die Festtage alleine oder im Zwiespalt mit der Familie verbringen müssen, daher wünsche ich allen, die diesen Artikel lesen ein fröhliches und liebevolles Weihnachtsfest.
Unsere Redaktion scheint nicht wirklich materialistisch sein, wenn man mal so über die ganzen Wünsche rüber liest. Wer hier noch auf der Suche war nach eigenen Ergänzungen für den Wunschzettel, wird hier glaube ich nicht fündig. Was wir aber zu Genüge bieten können, sind ganz viel Liebe, Wohlsein, Gesundheit und Ruhe für die kommenden Festtage. Vielleicht haben einige von euch ja noch andere kreative Weihnachtswünsche. Schreibt uns diese gerne in einem Kommentar.
Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.
von Luise Markwort, Vanessa Finsel und Simon Fortmann
Im PKBKunstLaden und in der Marienkirche könnt ab 13 Juli in der Ausstellung Berührt von Caspar David Friedrich Werke von Künstlern des Pommerschen Künstlerbundes sehen.
In der Fenstergalerie ist die Ausstellung Demokratie ist eine Kunst – Gedenken und Handeln rund um die Uhr zu sehen.
Altigkeiten
Im Botanischen Garten findet ihr die multimediale Duo-Ausstellung Am Ryck.
In der kleinen Rathausgalerie ist die Fotografie-Ausstellung Land am Meer zu sehen.
Die Ausstellung Alle da! in der STRAZE zeigt Auszüge aus dem Kinderbuch „Alle das! Under kunterbuntes Leben“.
Lars Engelbrecht hat das Leben von Caspar David Friedrich als Comic illustriert und mit plattdeutschen Kommentaren versehen – zu sehen ist dies in der Ausstellung Caspar David Friedrich up platt im St. Spiritus.
In der Stadtbibliothek werden in der Ausstellung Plakate aus Estland – Ausstellung des Festivals „Nordischer Klang“ alle eingereichten Plakatentwürfe für den Nordischen Klang dieses Jahr gezeigt.
Das Leben eines der letzten Naturvölker der Erde, der Himba, zeigt die Fotoausstellung Himba – ein Naturvolk kämpft ums Überleben im BioTechnikum.
Im Pommerns zeigen Künstler der Gruppe „Die Buhne“ unter dem Titel Romantisch CDF 2024 ihre Werke und setzen sich dabei mit historischen und aktuellen Positionen zum Romantikbegriff auseinander.
Die Schüler*innen der Kunstleistungskurse des Jahngymnasiums zeigen ihre Werke in der Ausstellung DINGE&ICH in der STRAZE.
Im Kunstkubus CUBIC ist die Installation „Blick aufs Gefühlsmeer“ zu sehen.
Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum zeigt die Ausstellung Caspar David Friedrich: das verborgene Leben der Bilder.
Im Pommerschen Landesmuseum lässt sich in der Ausstellung Caspar David Friedrich. Lebenslinien der künstlerische Werdegang Friedrichs nachverfolgen.
Wo?Lomonossowallee vor dem Mehrgenerationenspielplatz
Neuigkeiten
Zu allen verbleibenden EM-Spielen mit deutscher Beteiligung gibt es ab jetzt auch Public Viewing auf dem Marktplatz. Der Eintritt ist frei, es gibt nur Stehplätze. Weitere Orte sind das unter anderem das Marina Yachtzentrum, die Domburg und viele Kneipen in der Stadt.
Altigkeiten
Es gibt einen neuen Hörspaziergang der Stadt Greifswald. Den Hörspaziergang findet ihr ganz einfach in der kostenlosen Greifswald-App. Bei dem Spaziergang kommt ihr an zwölf unterschiedlichen Gebäuden und Orten vorbei. Dabei sollt ihr Interessantes über Geschichte, Architektur und Kultur in der Innenstadt erfahren
Kannst du dich noch an die Radstation am Bahnhof erinnern? Dort kannst du dein Fahrrad nun günstiger abstellen. So kostet ein Stellplatz in der Sammelgarage ab sofort nur noch 50 Cent statt eines Euros, für eine Woche zahlt man nur noch 3 Euro, für einen Monat 6 Euro (bislang 15 €) und für das ganze Jahr 50 Euro (bislang 130 €). Der Grund für die Vergünstigung sei, dass damit die Akzeptanz und die Auslastung der Radstation deutlich erhöht werden sollen, die bisher unter den Erwartungen lag.
Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
In Greifswald wurde das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Seit dem 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.
Veranstaltungen
Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr hier aufgelistet.
Was? „Sterbehilfe ist erlaubt – oder nicht?“ Vortrag der Reihe „Universität im Rathaus“
Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.
Hochschulpolitik und Universitäres:
Vom 08.07. bis 9.08. läuft die Rückmeldungzum nächsten Semester.
Vom 14.06.2024 bis zum 26.07.2024 könnt ihr euch für das Deutschlandstipendium bewerben.
Es werden immer dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
Seit dem 17. April 2023 bietet das Studierendenwerk Greifswald wieder offene Sprechzeiten an. Diese sindin den Bereichen Ausbildungsförderung, Studentisches Wohnen, Sozialberatung, Psychologische Beratung (nur in dringenden Fällen, sonst mit Termin), Mietbuchhaltung und Kasse. Die genauen Zeiten findet ihr auf der Website des Studierendenwerks. Es ist aber auch weiterhin möglich, einen Termin außerhalb der Sprechzeiten zu vereinbaren.
Die Uni baut ein Beschwerde- und Konfliktmanagement auf. Mehr dazu findet ihr auf dieser Seite der Uni.
Seit dem 18.06.2022 sind die historischen Gewächshäuser im Botanischen Garten wieder geöffnet. Alle Informationen findet ihr auf dieser Website oder in diesem webmoritz.-Artikel.
Alle Kinder, die im letzten Schuljahr die vierte, fünfte oder sechste Klasse besucht haben, können sich in der Stadtbibliothek kostenlos für die FerienLeseLust anmelden und sich die neuesten Bücher ausleihen.
Jeden Mittwoch findet von 10 bis 11.30 Uhr in der STRAZE eine feministische Krabbelgruppe statt. Gemeinsam sollen sich Menschen mit Babys oder Kleinkindern über Themen wie gleichberechtigte Elternschaft austauschen.
Altigkeiten
Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei.
Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.
Veranstaltungen
Was?RoSa Hits – Flutz// Vicent Montoya
Wann? Freitag, 12. Juli 2024 ab 22:59 Uhr
Wo? RoSa
Was?31 Jahre Mensa Club
Wann? Freitag, 12. Juli 2024 ab 23 Uhr
Wo? Club 9
Was? Wau Wau – Erhier // Jimmy Knopf // Vy Tran
Wann? Samstag, 13. Juli 2024
Wo? RoSa
Für weitere Veranstaltungen schaut immer gerne bei den Instagram Kanälen der Clubs und Bars nach.
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