von Carsten Schönebeck | 11.11.2008
Die weltweite Finanzkrise, die nach und nach immer mehr Unternehmen erfasst, macht auch vor Greifswald nicht halt. HanseYachts – nach Universität und Klinikum einer der größten Arbeitgeber der Hansestadt – kündigte in der letzten Woche an, 110 Mitarbeiter zu entlassen. WebMoritz traf sich mit Vorstandsmitglied Udo Potthast, um über die derzeitigen Probleme, aber auch über die Erfolge der Werft zu sprechen.

HanseCup Greifswald - Quelle: Pressefoto HanseYachts
Potthast erzählt, dass der heutige Vorstandsvorsitzende Michael Schmidt die Bauform für die künftige „Hanse 291“ 1993 kaufte. Gemeinsam mit den ersten Mitarbeitern begann er in der lange brach liegenden Werft mit der Konstruktion: „Seitdem ist das Unternehmen jährlich um etwa 40 Prozent gewachsen. Selbst wenn wir die Auswirkungen der Finanzkrise miteinbeziehen, haben wir auch im letzten Jahr unterm Strich zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen“, so Potthast.
Heute ist HanseYachts der drittgrößte Serienhersteller von Segelyachten weltweit und hat sich mit der Übernahme des skandinavischen Motorbootherstellers Fjord und der englischen Traditionsmarke Moody zwei zusätzliche Standbeine zugelegt. Dennoch ist der Bezug zur Heimatstadt nach wie vor stark: „Wir gehören einfach zu Greifswald. Hier sind unsere Wurzeln und hier bleiben wir“.
Das Erfolgskonzept von Hanseyachts beinhaltete von Beginn an eine gewisse Bodenständigkeit und Kundennähe. „Wir wollen möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, den Traum von einem eigenen Boot zu ermöglichen“, erläutert Potthast. (mehr …)
von Philipp Labisch | 07.11.2008
Segen für die einen, Datensammelmonster für die anderen. Um ein wenig einseitige Berichterstattung zu betreiben, wird StudiVZ heute mal nur von der praktischen Seite beleuchtet.
Wir begaben uns ins Netz, um herauszufinden, welche Gruppen in Greifswald die wichtigsten und Größten sind… (mehr …)
von Gabriel Kords | 06.11.2008
Am kommenden Sonntag, dem 9. November, jähren sich zum 70. Mal die Novemberpogrome von 1938, die vor allem unter dem Stichwort „Reichspogromnacht“ bekannt sind. In der Nacht auf den 10. November 1938 gab es im gesamten deutschen Reich antisemitsiche Ausschreitungen und Gewalttätigkeiten, wobei zahlreiche jüdische Geschäfte und Synagogen in Brand gesteckt wurden. (mehr …)
von Gabriel Kords | 06.11.2008
In der Nacht zu Montag sind an verschiedenen Stellen in Greifswald rechte Schmierereien angebracht worden. Betroffen sind die Märkte Woolworth und Sky sowie das AXA-Center im Ostseeviertel. Dort wurden Hakenkreuze und rechte Parolen angesprüht.
Auch an weiteren Stellen finden sich in der Stadt rechte Parolen, die mitunter bis zu fünf Meter lang sind. Viele Fahrradfahrer dürften ein solches Graffiti bemerkt haben, das über die komplette Breite der Pappelallee zwischen Schwimmbad und Puschkinring geschmiert wurde.
Die Behörden können außer einer Anzeige gegen Unbekannt wenig gegen die Parolen unternehmen. Man bemüht sich aber um schnelle Entfernung. Die Stadt hatte vor dem Wochenende bekannt gegeben, gegen die Schmierereien in Zukunft noch offensiver vorgehen zu wollen und hat eine Hotline eingerichtet, unter der diese gemeldet werden sollen. Die Rufnummer ist 03834-830827.
Quellen:
von Jabbusch | 05.11.2008
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Es ist amtlich: Barack
Obama hat es geschafft und wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten. Mehr Infos dazu hier:
Wie findet Ihr das Ergebnis?
von Jabbusch | 04.11.2008
Nach Informationen von MV-Regio hat das Institut für Rechtsmedizin Greifswald bekanntgegeben, dass es sich bei der am Samstag vor Heringsdorf aufgefundenen Toten mit an Sicherheit gre
nzender Wahrscheinlichkeit um die seit dem 15. Oktober vermisste 28-jährige Studentin handelt.
Das Ergebnis stütze sich insbesondere auf den Zahnstatus und die getragene Kleidung. Als Todesursache sei Tod durch Ertrinken festgestellt worden. Hinweise
auf eine Straftat gab es nicht. Abschließende toxikologische Untersuchungen stehen noch aus.
Die Redaktion des Webmoritz möchte allen Verwandten und Freunden gegenüber ihr tiefes Mitgefühl ausdrücken.