Das Geheimnis des Tells Zira’a: Eine Greifswalder Studentin in den Fußstapfen von ″Indiana Jones″

Um es gleich vorwegzunehmen: Das Alltagsleben eines Archäologen hat nichts mit der Jagd nach magischen Artefakten zu tun, die man in Windeseile ihrem historischen Umfeld entreißt, um sie, an tödlichen Fallen vorbei, vor finsteren Mächten in Sicherheit zu bringen. Ja, Archäologie ist mit „Leidenschaft und vollem Einsatz“ verbunden; aber dies äußert sich nicht in Waghalsigkeit und Übermut. Die größte Tugend des Archäologen ist die Geduld.
Um die Hinterlassenschaften vergangener Kulturen ausfindig zu machen, sie zu dokumentieren und zu deuten, braucht es Zeit – mitunter viel Zeit. Manchmal gilt es, sein Engagement Projekten zu widmen, für deren Umsetzung das eigene Menschenleben nur einen Bruchteil beiträgt.

So ein Projekt ist die Erforschung des Tells Zira’a, südöstlich des See Genezareth, im heutigen Jordanien. Als Tell wird ein künstlicher Hügel bezeichnet, der sich – mitunter über Jahrtausende hinweg –
aus mehreren Siedlungen ergab, die sich „schichtartig“ übereinander legten. Anhand dieser Schichten (Strata) lässt sich eine Nutzung mindestens von der späten Bronzezeit, circa 1800 v. Chr., bis zur osmanischen Herrschaft nachweisen. Durch seine strategisch günstige Lage oberhalb eines Wadis, also dem Tal eines temporären Flusses, durch das eine wichtige Fernhandelsverbindung von Damaskus nach Jerusalem verlief und eine eigene Quelle, die das Wasservorkommen auch im Belagerungsfall sicherte, war der Tell Zira’a immer wieder als Siedlungsort genutzt worden.
„Der Tell ist 3,8 Hektar groß. Wenn man von jetzt an noch 21 Jahre bis zum Ende meiner Dienstzeit rechnet, werden ungefähr fünf bis sechs Prozent des Tells ausgegraben sein. Insofern macht es Sinn, sehr genau nachzudenken, wo man gräbt“, sagte Professor Dieter Vieweger im April 2008 gegenüber dem Deutschlandfunk. (mehr …)

moritz 71 – Juni 2008: Wie finanziere ich mein Studium? Bildungskredite im Blickpunkt

Aloha!

Das ‚aii‘ am Wetter in HGW(aii) lässt uns seit Mai auf einen ganz fantastischen Sommer hoffen und so befinden wir uns in einem der besten Semesterabschnitte des gesamten Jahres.
Die EM lässt uns rollen, der Strand ruft und GrIStuF spült internationale Faszinationen und Schönheiten gleich dutzendfach an unsere Strände. An welchem Strand man derweil am besten aufgehoben ist, versuchen wir euch zu verraten.
Und während ihr mit eurem eigenen Leben beschäftigt seid,machten wir uns Gedanken über andere Leben. So zum Beispiel dem Leben als Mutter, dem Leben als AStA-Vorsitzender und dem Leben als Fisch unter Kredithaien. Die Erkenntnisse dazu sind erwartungsgemäß
individuell, aber nachlesbar.

Wir geben zu: Das Leben als StuPist ist nicht leicht. Damit die verantwortlichen StuPisten ruhmreich erscheinen können, machten wir uns die Mühe einer genaueren Analyse ihrer bisherigen Arbeit. Wir hoffen, sie wissen diese zu schätzen.

Allerdings hoffen wir auch, dass Schreiben sexy macht. Genauere Ergebnisse im nächsten Heft ab dem 7. Oktober. Wer uns blind vertraut, sollte sich schnellstens melden: Jeden Donnerstag um 18 Uhr in der Wollweberstrasse 4!

Die aktuelle Ausgabe könnt ihr euch als pdf hier herunterladen! Viel Spaß damit!

Geschrieben von Euer moritz