DKP-Video kommentiert

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Ein skurriles Video bemüht die DKP Greifswald, um Spenden für Kuba zu sammeln. Im fliegenden Bilderwechsel wird der Kontrast zwischen dem unversehrten Greifswald und den Wirbelsturmverwüstungen auf Kuba inszeniert. Das hat erstmal nicht soviel miteinander zu tun. Die Bildwechsel könnte man beinahe stakkatohaft nennen, doch es wurde leider auf Musik verzichtet. Erst nach dreißig Sekunden bricht die Stille auf und es wird zur Spende aufgerufen. Schlußendlich weht die kubanische Flagge vor der Silhouette Greifswalds. Alles sehr schräg und irgendwie daneben.

Diesen Beitrag haben wir von unserem Partner Fleischervorstadt-Blog übernommen.

Audio: Was der Bildungsminister uns "sagen" will…

tent/uploads/2008/10/moritz-print-m72-hopo-tesch-interview-arik-platzek.jpg“ alt=““ width=“216″ height=“144″ />Unseren Kollegen vom moritz Magazin gelang es Bildungsminister Henry Tesch für ein ausführliches Interview zu gewinnen. Dieses Interview ist im aktuellen Magazin aus Platzgründen

nur zu einem Teil abgedruckt. Doch jetzt könnt Ihr Euch das Interview auf dem webMoritz entweder in Gänze durchlesen oder auch einfach anhören.

Das Interview und die Audiodatei findet ihr hier.

Foto: Arik Platzek

Deutschland kauft Spitzenforscher ein

Quelle: http://commons.wikimedia.org

Alexander von Humbolt; Quelle: http://commons.wikimedia.org

Nach dem Rückkehrerprogramm in Nordrhein-Westfalen gibt es nun mit den „Alexander von Humboldt Professuren“ eine neue, bundesweite Initiative Spitzenforscher nach Deutschland zu holen. Bis zu 10 Wissenschaftler, die bisher im Ausland gearbeitet haben, sollen pro Jahr mit 5 Millionen Euro pro experimentell arbeitendem Preisträger (3,5 Millionen für theoretische Wissenschaftler) an deutsche Universitäten gelockt werden. Der Preis wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Stiftung verliehen, vor wenigen Tagen wurden die ersten Preisträger ausgezeichnet.

Von den neun Preisträgern wird keiner zukünftig in Greifswald forschen. Der Bund hält am Leutturmkonzept fest: Ein Großteil der Professuren gehen an Universitäten, die auch schon im Rahmen der Exzellenzinitiative ausgezeichnet wurden. Jeweils zwei Preisträger werden zukünftig an der FU Berlin und der LMU München forschen, die restlichen verteilen sich auf die die TU München und die Nicht-Elite-Universitäten Ulm, Bonn, Köln und die TU Berlin.

Auch bei der Auswahl nach Fachgebieten bleibt man bei traditionell stark geförderten Gebieten. Ausgezeichnet werden jeweils vier Physiker und Biowissenschaftler sowie ein Informatiker. Ausgewählt wurden ausnahmslos junge Wissenschaftler von 36 bis 50 Jahren, die dem Standort Deutschland hoffentlich noch lange erhalten bleiben.

Das Preisgeld steht über 5 Jahre verteilt größtenteils für die Forschung zur Verfügung, aber die Wissenschaftler bekommen auch einen persönlichen Anreiz gestellt. Bis zu 180.000 Euro pro Jahr stehen ihnen neben dem normalen Professorengehalt an privatem Einkommen zu. So wird hier erstmal der Kritikpunkt berücksichtigt, dass Spitzenkräfte der Wissenschaftler in Deutschland zu wenig verdienen.

TITEL „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt am Theater Vorpommern

1938 glückte erstmalig die Spaltung eines Urankerns, 1945 detonierte die Atombombe in Hiroshima. Im Kalten Krieg gesellte sich die permanente Angst hinzu, Europa könne auf gleiche Weise von einem Augenblick auf den nächsten verstrahlt und ausgerottet werden.
Dürrenmatts „Physiker“ waren den öffentlichen Debatten seiner Zeit auf den Fersen. Die Zeiten ändern sich, die Gefahr bleibt bestehen . Und das Stück lebt – noch immer. Jüngst sei dies bewiesen durch die Diskussion um den Genfer Teilchenbeschleuniger und die damit aufkommende Angst, es könnten schwarze Löcher entstehen. (mehr …)

TITEL „Amoklauf mein Kinderspiel“ von Thomas Freyer im Theater Vorpommern

Zum Titel des Theaterstückes fallen viele Assoziationen ein. Amok. Robert S., Gutenberg-Gymnasium, 2002.  Kinderspiel. Spiel. Computerspiel. Counterstrike?
Mit diesen und weiteren Gedanken und der Frage im Hinterkopf, welche Gründe zusammen kommen müssen, um eine solche Tat zu begehen, geht es auf ins Theater. Klar ist, dass es kein „Amok-Gen“ gibt und niemand als Amokläufer geboren wird.

Der Autor des Stückes Thomas Freyer machte 2000 sein Abitur an einem Gymnasium in Gera und ist damit zeitlich und örtlich nah an den Ereignissen vom Gutenberg-Gymnasium. Er hat zwar auch keine allgemein gültige Antwort darauf, wie man zum Täter wird, liefert aber trotzdem einen Erklärungsversuch. (mehr …)