von Jabbusch | 04.04.2008
Am 13. April können alle Studenten mit Hauptwohnsitz in Greifswald den Bürgermeister wählen. Dieser wird dann für erstaunliche 7 Jahre die Stadt führen. Um die Kandidaten persönlich zu treffen, könnt ihr am 9. April zu einer Diskussionsveranstaltung des AStA gehen.
Los gehts um 20 Uhr Universitäts Hauptgebäude.

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von Jabbusch | 04.04.2008
Das Studentenmagazin moritz sollte eigentlich am 9. April erscheinen. Doch daraus wird nichts. Informanten aus dem Büro der Redaktion teilten uns mit, dass es zu Verzögerungen kommt und das Magazin erst nächste Woche in Druck geht.
Damit wird das Heft wohl erst Mitte des Monats auf den Markt kommen. Derzeit ist man noch kräftig am layouten, wartet aber auch noch auf die Freigabe eines Interviews durch den Rektor.
Ebenfalls ist aus dem moritz zu hören, dass vor der Veröffentlichung des Heftes auch das Magazin-Archiv im Internet wieder aktualisiert werden soll.
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von Jabbusch | 04.04.2008
Die Warnung ist kurz aber wichtig: Wie jede
s Semester versucht die rechtsextremistische Burschenschaft Rugia mit Hilfe einer offenen Party ihrer Basis zu vergrößern. Die Flyer sehen unverdächtig aus. Doch Vorsicht ist geboten: Die Rugia grenzt sich nicht zu rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen Einstellungen ab.
Ideologisch hält die Burschenschaft am sogenannten „großdeutschen Kulturraum“ fest. Zudem pflegt man intensive Kontakte ins rechtsextreme „Umland“ und zur NPD. Als Stichworte seien hier Matthias & Stefan Rochow (beides wichtige NPD-Funktionäre und gleichzeitig alte Herren der Rugia) sowie Lutz Giesen (vorbestrafter Neonazi, Schläger) genannt. Die Rugia sagt, dass die Parteiaktivitäten ihrer Mitglieder deren „Privatsache“ sei.
Rugia und Markomannia sind beide Mitglied im Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ (DB). Immer wieder sind Mitgliederburschenschaften der DB wegen rechtsextremer Umtriebe aufgefallen. Von Extremisten, die „unter dem Deckmantel der Traditionspflege eine intellektuelle Plattform für ihre menschenverachtenden Ansichten“ aufbauen, sprach Wolfgang Hacker in einer Pressemitteilung. Er ist Sprecher der aus der DB ausgetretenen liberaleren „Neuen Deutschen Burschenschaft“.
Auch in Greiswald grenzen sich alle Verbindungen, der AStA und sogar die Universität gegenüber der Rugia (und auch der Burschsenschaft Markomannia) ab.
Für Partys dieser Burschenschaften gilt: Unbedingt meiden!
Für Interessierte:
Burschis anfechten – Infoseite der Greifswalder Antifa.
Die Burschen und die Rechten – ein Beispiel aus Greifswald – Artikel aus dem Vorwärts
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von Jabbusch | 04.04.2008

Tipp Nr. 1 für alle Erstsemester-Studenten:
Wer nach Greifswald zieht, kann und sollte hier seinen Hauptwohnsitz anmelden. Als Student kannst Du so z. B. bei Wahlen mitbestimmen oder Dir einfach hier nen Personalausweis holen. Seit ca. zwei Jahren versüßt die Stadt die Anmeldung eines Hauptwohnsitzes noch mit einer einmaligen Prämie von 150 Euro. Denn auch die Stadt erhält über den Landesfinanzausgleich mehr Geld für jeden weiteren Einwohner.
Wie man an das Geld kommt? Das erfahrt ihr auf der eigens von der Stadt eingerichteten Info-Seite für Erstsemesterstudenten. Der kleine, sehenswerte Einspieler stammt übrigens von moritzTV – dem Greifswalder Studentenfernsehen.
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von Archiv | 03.04.2008
Ohne Nachwuchsförderung hat Kammermusik keine Zukunft. Allerdings muss dies nicht allein im Musikunterricht oder an der Musikschule geschehen. Nicht erst seit kurzem haben sich deshalb die vom Martin Panteleev Art Club organisierten Barther Kammermusiktage dieser Aufgabe angenommen. Und trafen bei den Schülern und ihrem Musiklehrer Martin Hansen am Katharina von Hagenow Gymnasium auf offene Ohren. Dem nicht genug.
Im siebten Jahr des im Ringhotel „Speicher“ beheimateten Festivals standen sie am vergangenen Mittwoch wieder als fester Programmpunkt auf dem Podium. Und dies nicht allein als bloße Vorband. Zusammen mit dem an der Geige spielenden Künstlerischen Leiter Martin Panteleev überzeugte das insgesamt elfköpfige Kammerorchester gestern Abend durch eine ungewöhnliche Besetzung, einem ansprechenden Programm, vor allem aber durch einen abgestimmten Zusammenklang. All dies sogar bei einer nur geringen Zahl an Proben. Mit Flöten, Klarinette, Violoncello, verstärkter Konzertgitarre und Geigen trat das Ensemble eine aus vier Stücken bestehenden Reise von der Musik der Renaissance über das Barock bis hin zum Latin-Rock-Klassiker „Sunny“ an. Den Bravorufen und dem heftigen Applaus dankten sie mit einem unbeschwerten irischen Tanz.
Der anschließende vom Pianisten Georgi Mundrov moderierte Klavierabend bot am schwarzen Flügel Überraschendes. Dass Komponisten immer wieder Tänze in ihre Werke einflochten, steht zwar außer Frage. Allerdings warf seine Werkauswahl ein ganz neues Licht auf den als Klangmaler bekannten Claude Debussy, dem spanischen Mozart Isaac Albeniz oder dem Argentinischen Tango. Bot Mundrov die Letztgenannten mit einem leicht kräftigen Fingeranschlag als faszinierende Rhythmusbilder im jeweils landestypischen Kolorit dar, so entfesselte er mit Frederic Chopins berühmter Polonaise in As-Dur op. 53 ein fast revolutionäres Feuerwerk. Bei Johannes Brahms Sonate für Violine und Klavier op. 108 gesellte Martin Panteleev dazu bevor Mundrovs Recital mit Auszügen aus Robert Schumanns bekannten „Kinderszenen“ und „Karneval“ sowie Franz Schuberts leichtfüßigen Impromptu op. 90 Nr. 2 in Es-Dur ausklang. Trotz der hellen Begeisterung blieb ein pianistischer Wermutstropfen: Hier und da hätte dem stolzen Spielfluss etwas mehr kontrollierte Ruhe besser getan. Geschrieben von Uwe Roßner