Alle Artikel mit dem Tag: Stipendium

Donnerstag: Info-Tag zu Stipendien

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. Januar 2013 um 13:52 Uhr

Das Logo vom AStAEs gibt viele Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren. Sei es über die Eltern, Nebenjobs oder BAföG. Eine weitere Möglichkeit sind Stipendien, die man nicht zurückzahlen muss und die sich an der Höhe des BAföGs orientieren. Wer mehr darüber erfahren möchte, den lädt der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) am Donnerstag zwischen 15 und 17 Uhr in den Konferenzsaal des Unihauptgebäudes zum “Tag der Stiftungen”.

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Einfach für ein Stipendium bewerben

Geschrieben von | Veröffentlicht am 30. November 2012 um 13:07 Uhr

Derzeit gibt es etwa 100 Stipendiaten verschiedener Stiftungen an der Greifswalder Universität. Diese Zahlen möchte man steigern, war  man sich am Donnerstagnachmittag bei einer Veranstaltung zur Begabtenförderung im Krupp-Kolleg  einig. Dabei wurde auch deutlich, dass in Greifswald weniger als ein Prozent der Studenten ein Stipendium bekommen. Bundesweit sind es im Durchschnitt zwei Prozent. Um mehr Stipendiaten in Greifswald zu bekommen, war die einhellige Meinung von Referenten: Einfach bei den Begabtenförderungswerken bewerben!

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Neue Stipendiaten gesucht

Geschrieben von | Veröffentlicht am 28. November 2012 um 14:21 Uhr

Alfried Krupp WissenschaftskollegWie kann die Zahl der Stipendiaten in Greifswald verbessert werden? Mit dieser Frage befasst sich am Donnerstag ab 14 Uhr eine Informations- und Diskussionsveranstaltung von Alfried Krupp Wissenschaftskolleg und Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Einige Stiftungen werden mit Ständen und Posterwänden vertreten sein. In Gesprächen können interessierte Studenten über Fördermöglichkeiten der verschiedenen Begabtenförderwerke informieren.

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Greifswald University Club lud zum Händeschütteln

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Februar 2012 um 17:50 Uhr

Viele Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Universitätsleitung fanden sich am Mittwoch in der Aula zu der Auftaktveranstaltung des Greifswald University Club zusammen. Der Club hat sich zum Ziel gesetzt, die Spitzenforschung an der Universität Greifswald zu fördern und die Wissenschaft intensiver mit der Wirtschaft zu vernetzen. Auch sollen Stipendien finanziert oder einzelne Projekte gefördert werden.

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31 Plätze für Deutschland-Stipendium zu vergeben

Geschrieben von | Veröffentlicht am 1. August 2011 um 12:40 Uhr

Noch bis zum 8. August können sich Studierende aller Fachrichtungen und Fakultäten für das sogenannte Deutschland-Stipendium bewerben. Die potentiellen Kandidaten sollen hervorragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben, wie es auf der Homepage der Universität heißt. Ab Herbst werden sie dann für mindestens ein Jahr mit monatlich 300 Euro unterstützt.  Das Stipendium ist ein Projekt der Bundeskoalition, die seit 2009 regiert. Ursprünglich sollte es bereits im letzten Jahr kommen.

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Am Mittwoch Infoveranstaltung zu Stipendien

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Januar 2011 um 21:55 Uhr

Unter dem Motto: “Welche Stiftung passt zu dir? Eure Chance, die Stiftungen richtig kennen zu lernen!” lädt der AStA am Mittwoch, 19. Januar ab 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in den Konferenzsaal des Unihauptgebäudes (Domstraße 11). Dort haben Schüler und Studierende die Möglichkeit, sich über Fördermöglichkeiten zu einem oder ihrem Studium zu informieren. Folgende Stiftungen stellen sich vor:

  • Hans-Böckler-Stiftung,
  • Studienstiftung des deutschen Volkes,
  • Stiftung der Deutschen Wirtschaft,
  • Heinrich-Böll-Stiftung (MV),
  • Konrad-Adenauer-Stiftung,
  • Evangelisches Studienwerk e.V. Villigst
  • Friedrich-Ebert-Stiftung,
  • Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Friedrich-Naumann-Stiftung

Neben den Stiftungen steht AStA-Referentin für Studienfinanzierung, Susann Schultz für alle Fragen rund um ihr Fachreferat zur Verfügung. Eine Übersicht der an der Uni Greifswald tätigen Stiftungen findet ihr hier.

Flyer: AStA

Stiftungen informieren über Stipendien

Geschrieben von | Veröffentlicht am 24. Juni 2010 um 14:33 Uhr

Ein Beitrag von David Vössing

Rund 30 interessierte Studenten nutzten am Dienstagabend die Gelegenheit, sich über finanzielle Fördermöglichkeiten im Rahmen eines Stipendiums zu informieren. Die Stipendiaten der verschiedenen Stiftungen beantworteten hauptsächlich Fragen zu Auswahlverfahren, wie lange man auf eine Antwort warten muss, was für Fragen in den Verfahren kommen und welche Tipps sie erhalten konnten.

Rund 30 Studenten informierten sich Dienstagabend über Stipendienprogramme

Bafög, Eltern oder Studienkredit, nannte AStA-Finanzreferentin Susann Schultz die gängigen Finanzierungsmöglichkeiten für Studenten, um dann auf Stipendien zu kommen. Damit werden nicht nur Auslandssemester gefördert. Man erhält als Student auch bis zu 585 Euro plus Büchergeld monatlich als Unterstützung zum Leben, Doktoranden bis zu 1050 Euro plus Forschungskostenzulage. Voraussetzungen seien gesellschaftliches Engagement, gute Noten je nach Stiftung und man sollte nicht älter als 30 Jahre sein, wenn man nicht gerade Doktorand ist. Die größte Hürde sei die Bewerbung, aber diese wollten die anwesenden Stipendiaten den neugierigen Studenten erleichtern.

Stiftungen stellten sich vor

Auf gute Noten käme es den anwesenden Stiftungen nicht unbedingt an, sondern sehen sie eher auf das gesellschaftliche und soziale Engagement als Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung, war von den anwesenden Stipendiaten der Friedrich-Ebert-, Konrad-Adenauer-, Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Evangelischen Studienwerk Villigst zu hören. Auch Partei- oder Kirchenmitgliedschaften seien nicht erforderlich. Die Förderung wird teilweise durch Seminarprogramme ergänzt.

Bei der Friedrich-Ebert-Stiftung gäbe es eine ideelle Förderung und Mentorenprogramme, so Fabian Zacharias. Als Stipendium käme ein Stipendium auf Probe, die Grundförderung oder für die Promotion infrage. Beim Auswahlverfahren gibt es Gespräche mit einem Vertrauensdozenten. Ivo Sieder (Konrad-Adenauer-Stiftung) machte deutlich, dass christliche Werte zählten. Beim Auswahlverfahren gibt es dazu eine Tagung und Gespräche. Außerdem biete man Hilfe beim Berufseinstieg an, zum Beispiel bei der Praktikavermittlung. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung biete Inlands- und Auslandsförderung an und vermittle Auslandspraktika, so Claudia Sprengel. Bei sonst gleichen Bedingungen würden Benachteiligte, Migranten und Frauen bevorzugt. Für das Evangelische Studienwerk Villigst sei eine Auseinandersetzung und Identifizierung mit kirchlichen Werten von Bedeutung. Es gelte der Vertrauensgrundsatz, wonach ein einmal vergebenes Stipendium nicht mehr zurückgezogen werde.

AStA-Finanzreferentin Susann Schultz zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung und hofft auf eine Neuauflage. Auch die Studenten fanden es informativ und erhielten positives Feedback. Ein Student wollte sich noch am selben Abend an die Bewerbung machen.

Wer nun sich über ein Stipendium informieren möchte, findet eine  Auflistung von möglichen Stiftungen unter http://www.stipendiumplus.de/. Ansonsten kann man sich auch an die jeweiligen Stipendiaten oder den AStA wenden.

Foto: David Vössing

Dienstag: Info-Abend über Stipendien

Geschrieben von | Veröffentlicht am 20. Juni 2010 um 15:11 Uhr

Flyer zur Veranstaltung

Greifswalder Studierende werden am kommenden Dienstag, dem 22. Juni, über Stipendien als Möglichkeit zur Studienfinanzierung informieren. Wie der AStA mitteilt, präsentieren um 19:30 Uhr im Hörsaal Loefflerstraße 70 (Wirtschaftswissenschaften) Stipendiaten verschiedener Begabtenförderwerke ihre Stiftungen und Stipendienprogramme. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Studierende als auch an Schüler der Oberstufe.

Der Infoabend wird gemeinsam vom AStA Greifswald und den lokalen Stipendiatengruppen mehrerer Begabtenförderwerke organisiert. Das Programm sieht zunächst kurze Vorträge über die verschiedenen Begabtenförderwerke vor und anschließend eine Diskussions- und Fragerunde für die Teilnehmer beinhalten. Es wird auch die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit den Stipendiaten bestimmter Stiftungen geben. Es werden Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und des Evangelischen Studienwerks e.V. Villigst anwesend sein und für Fragen der Teilnehmer zur Verfügung stehen.

In der Pressemitteilung des AStA heißt es weiterhin:

Rückseite des Flyers

Mit dem Begriff „Studienfinanzierung“ verbinden die meisten lediglich die Möglichkeiten des BAföG, des elterlichen Unterhalts oder eines Nebenjobs. Es gibt allerdings noch einen vierten Weg: Das Stipendium. Das Stipendium wird in der Regel in Höhe des BAföG-Satzes ausgezahlt, muss aber nicht – wie das BAföG – zur Hälfte zurückgezahlt werden. Hinzu kommt ein monatliches Büchergeld von derzeit 80 Euro. Außerdem gibt es von den Förderwerken eine umfangreiche ideelle Förderung für die Stipendiaten.

Wie die Organisatoren schreiben, ist die Hemmschwelle der Studierenden, sich bei einer Stiftung zu bewerben, häufig das größte Hindernis auf dem Weg zum Stipendium. Generell ist die Förderquote an den Universitäten in den neuen Bundesländern deutlich geringer als in den alten Bundesländern. Die Veranstalter wollen Studierende und Schul-Absolventen zu einer Bewerbung motivieren und Hilfestellungen beim Bewerbungsverfahren geben.

Bilder: Flyer der Veranstalter (AStA)

Uni-Stipendienprogramm soll 25 Studenten fördern

Geschrieben von | Veröffentlicht am 20. Mai 2010 um 16:31 Uhr

Bogislaw XIV. hat einen Platz auf dem Rubenowdenkmal.

Der Akademische Senat hat in seiner gestrigen Sitzung die Einrichtung eines neuen Stipendienprogramms für hochbegabte Studenten und Doktoranden beschlossen. Das “Bogislaw-Stipendien-Programm” mit einem jährlichen Umfang von 160.000 Euro wird aus Einnahmen aus dem Körperschaftshaushalt der Universität finanziert. Konkret handelt es sich dabei um Erträge aus dem Landbesitz der Uni. Das Förderprogramm sieht vor, 25 hochbegabte Studenten und 3 Doktoranden unabhängig von deren Einkommensverhältnissen mit 350 Euro (1.100 Euro für Doktoranden) im Monat zu fördern.

Für Stipendiaten mit Kindern und in Ausnahmesituationen sind geringe Zulagen möglich. Die Höhe der Stipendien und auch deren Vergabepraxis orientiert sich an den Vorgaben des Landesgraduiertenfördergesetzes. Mit dem neuen Stipendienprogramm der Bundesregierung, das ab Oktober gültig sein soll, hat das neue Programm jedoch nichts zu tun. Ein Vorschlag aus dem Senat, das Bogislaw-Programm der Uni möge mit dem neuen Stipendium der Bundesregierung kombiniert werden, wurde vom Rektorat als nicht machbar zurückgewiesen. Das Programm der Bundesregierung sieht vor, dass die Universitäten die Hälfte der Stipendien von Dritten selbst einwerben müssen. Die für das Bogislaw-Programm verwendeten Gelder seien jedoch öffentliche Gelder und kämen daher für das Regierungs-Programm nicht in Frage, hieß es vom Rektorat.

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Mehr Geld für Studenten: Rektor kritisiert neues Stipendienprogramm

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. April 2010 um 01:03 Uhr

Das Bundeskabinett hat bei seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch eine Erhöhung des BAföG-Sätze für Studierende beschlossen. Zu Beginn des Wintersemesters 2010/11 im Oktober steigen die Sätze für Studierende geringfügig um zwei Prozent an. Außerdem hat sich die Koalition geeinigt, zum selben Zeitpunkt ein Stipendienprogramm für Studierende aufzulegen. Mittelfristig sollen damit bis zu zehn Prozent der Studierenden ein monatliches Stipendium von 300 Euro erhalten. Obwohl die Pläne auf den ersten Blick vielversprechend scheinen, gibt es von Hochschulvertretern und Opposition massive Kritik daran.

Das neue Stipendienprogramm sieht vor, dass die Unis sich um Stipendien bei privaten Geldgebern, also bei Wirtschaft und Stiftungen kümmern. Diese geben die Hälfte des zu zahlenden Stipendiums, die Regierung legt die andere Hälfte oben drauf. Bisher kommen Stipendiengelder fast vollständig von der Bundesregierung: Über eine Reihe von Stiftungen erhalten bundesweit knapp 2 Prozent (in Greifswald deutlich weniger) der Studierenden ein Stipendium in Höhe ihrer BAföG-Bezüge, das sie nicht zurückzahlen müssen. Dazu kommen 80 Euro „Büchergeld“, das unabhängig von irgendwelchen Bedingungen gezahlt wird. Bevor die neuen Pläne Realität werden, müssen sie noch durch den Bundestag.

Bezüglich des neuen Stipendienprogramms wollen Oppositionspolitiker und Fachleute herausgefunden haben, dass die Reaktionen der Wirtschaft auf die Pläne bisher eher verhalten sind und insofern zu bezweifeln ist, dass das Ziel von zehn Prozent geförderter Studierender zügig erreicht wird.

Rektor Westermann: „Absolut ungeeignet“

Prof. Margret Wintermantel, Vorsitzende der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK), erklärte ihre prinzipielle Zustimmung zum Ansinnen der Regierung, mehr Studierende zu fördern. Die aktuellen Pläne seien aber auch deswegen zweifelhaft, weil sie Hochschulen in wirtschaftsschwachen Regionen benachteiligten. Dort gäbe es voraussichtlich nicht so viele Stipendiengeber wie an Orten, wo es reichlich wirtschaftliches Kapital gibt.

Westermann: Studiennachteile würden sich noch stärker bemerkbar machen.

Der Greifswalder Rektor Prof. Rainer Westermann wird noch deutlicher. Er erklärte auf Anfrage:

„Ein Stipendienprogramm dieser Art ist eine gefährliche Fehlkonstruktion. Es ist absolut ungeeignet, die Situation unserer Studierenden angemessen zu verbessern. Und es schiebt die Verantwortung dafür auf Hochschulen, Wirtschaft und Privatpersonen ab. Würde es umgesetzt, werden sich die Standortnachteile unserer Universität noch stärker bemerkbar machen.

Auch wir machen uns darüber Gedanken, wie wir gute Studenten fördern können, das geplante Programm erscheint uns dazu jedoch nicht geeignet. Zum einen haben wir in einer Region ohne nennenswerte, wirtschaftlich starke Unternehmen kaum die Chance, ausreichend Eigenmittel zur Gegenfinanzierung der Stipendien einzuwerben. Wir würden in einem strukturschwachen Bundesland in einen direkten Wettbewerb mit den anderen Hochschulen des Landes treten, bei dem es um Geld geht, das es möglicherweise gar nicht gibt.

Wir müssen auch mit einem nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand rechnen, um diese Stipendien rechtssicher zu vergeben.“

Dass Mecklenburg-Vorpommern insgesamt benachteiligt wird, haben wiederum die Grünen in MV realisiert. Deren hochschulpolitischer Sprecher, Johannes Saalfeld, verkündete, das Programm benachteilige wegen der geschilderten Problematik nicht nur das Land Mecklenburg-Vorpommern, sondern überdies auch die „wirtschaftsfernen“ Studiengänge, also zum Beispiel Geistes- und Sozialwissenschaften oder Theologie. Weiter heißt es in der Mitteilung:

„Stipendienprogramme können zudem keine gerechte Grundfinanzierung ersetzen, sondern wirken immer nur punktuell. Also muss vor allem das BAföG ausgebaut werden. „Bildungsministerin Schavan meint, mit dem neuen nationalen Stipendienprogramm Private und Unternehmen in die Verantwortung zu nehmen, in Wahrheit ist es aber ein staatlicher Rückzug aus der Verantwortung für eine gerechte Bildungspolitik.“

Politiker der Parteien im linken Spektrum und selbst im Bereich der CDU weisen zudem auf eine weitere Ungerechtigkeit bei den Plänen hin: Die 300 Euro sollen im Gegensatz zu BAföG-Geldern unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt werden. Das einzige Kriterium soll die Leistung der Studierenden sein. Hinzu kommt, dass 300 Euro noch nicht ausreichen, ein Studium komplett zu finanzieren. Wer also keine weiteren Stipendiengelder erhält, ist auf die übliche staatliche Förderung angewiesen – und hat am Ende somit womöglich einen BAföG-Kredit zurückzuzahlen.

Die FDP preist das neue Programm derweil als Trendwende in der Bildungspolitik. Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des fraktionsinternen Arbeitskreises Innovation, Gesellschaftspolitik und Kultur Patrick Meinhardt ist der Überzeugung, dass Deutschland bei der „Stipendienförderung“ ein „Entwicklunsland“ ist. Er erklärt konträr zu den Ansichten Saalfelds:

„BAföG-Modernisierung und Stipendienprogramm sind zwei Seiten ein- und derselben Medaille. Wer die BAföG-Erhöhung gegen das Stipendienprogramm ausspielen will, tritt eine neue Neiddebatte los, statt die Förderung von Begabungen, Persönlichkeit und gesellschaftlichem Engagement in den Vordergrund zu stellen.“

Wer schon Stipendiat ist, bekommt mehr

Freuen können sich allerdings die Stipendiaten, die nach dem bisherigen Modell von Studienstiftungen gefördert werden: Für sie erhöht sich neben ihren normalen Bezügen (in Höhe des persönlichen BAföG-Satzes) das Büchergeld von bisher 80 Euro auf 300 Euro. Hier übernimmt die Bundesregierung die entstehenden Mehrkosten offenbar komplett. Bei verschiedenen Begabtenförderwerken hatten sich die Stipendiaten gegen die Pläne gewandt, weil sie sie für unsolidarisch halten.

Bilder: webMoritz-Archiv, moritz-Magazin (Westermann), FZS (Grafik)

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