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Demo_Schwerin_Liveticker_5Endlich mal was los! Heute findet in Schwerin eine Demonstration mit landesweiter Beteiligung statt, zu der alle Studierendenschaften aufgerufen haben. Der webMoritz begleitet den ganzen Tag mit einem Liveticker.

Die wichtigsten Informationen zu der Veranstaltung sind hier zusammengefasst, alle anderen Artikel zum Thema sind mit dem Tag „Haushaltsdefizit“ markiert. Um 8.15 Uhr beginnt am Zentralen Omnibusbahnhof die Vollversammlung der Greifswalder Studierendenschaft für dieses Wintersemester. Planmäßig wird es einen Antrag geben, zu einer Demonstration nach Schwerin aufzubrechen. Gegen 8:30 Uhr soll die Fahrt losgehen. Der AStA hat dafür 21 Reisebusse geordert und rechnet mit bis zu 1000 Teilnehmern. Je nachdem, wie schnell es hier voran geht, treffen die Greifswalder um 11 Uhr in Schwerin ein. Die Demonstration dort beginnt bereits um 9 oder 10 Uhr, hier widersprechen sich die Angaben ein wenig, mit dem Eintreffen der Studenten aus Wismar und Rostock.

Unsere Redakteure sind heute an mehreren Stationen dabei, alle Informationen fließen in diesem Ticker zusammen. Auf Twitter läuft alles unter dem Hashtag @uniretten. Habt ihr sachdienliche Hinweise für uns, dann sendet diese an web [at] moritz-medien.de.

Hier beginnt der Ticker

Einen wunderschönen guten Morgen an alle, die unterwegs sind nach und in Schwerin und natürlich auch an die, die alle Ereignisse in der Landeshauptstadt von zu Hause hier über den Ticker verfolgen wollen. Nach kleinen technischen Problemen folgen gleich die ersten Informationen. Die Redakteure sind schon fleißig unterwegs.

8:05 (Greifswald): Stupist Fabian Schmidt wünscht sich, dass es mehr als 500 oder 600 Leute sein könnten. Sein Wunsch erfüllte sich. Er hofft noch, dass die Schweriner Schüler trotz Schulpflicht demonstrieren.

8:25 Die Vollversammlung am ZOB in Greifswald ist in vollem Gange.

8:25 Die Vollversammlung am ZOB in Greifswald ist in vollem Gange.

8:15 (Greifswald): Der Carl-Paepke-Platz ist bereits voller Studenten.

8:15 (Greifswald): Pünktlich wurde die Vollversammlung auf dem ZOB in Greifswald eröffnet. Das ganze geschah recht informell. StuPa-Präsident Milos Rodatos betonte noch einmal: „Ihr wisst, warum wir hier sind.“ Schon nach der Begrüßung fällt das Megafon aus, nicht jeder hört den Antrag, den Milos nun verliest. Es gab nur einen Antrag, der sich mit der Demo in Schwerin befasst. Er wurde mit großer Mehrheit angenommen.

8:35 (Greifswald): Die ersten Busse verlassen Greifswald in Richtung Landeshauptstadt.

8:40 (Greifswald): Bus Nummer 10 ist, nachdem die Lunchpakete verteilt und der Kaffee ausgeschenkt war, losgefahren.

8:41 (Landtag): Hier ist es noch ruhig. Die Redakteure haben so eben die Sicherheitskontrollen passiert und können nun alle Infos von dort aufsaugen. Nur Vertreter der studententischen Medien in Rostock vom heuler sind noch anwesend. Ansonsten scheint das Interesse von Medienseite hier noch nicht so riesig zu sein.

8:50 (Greifswald): Der letzte von insgesamt 19 Bussen hat Greifswald verlassen. Damit fahren etwa 900 Greifswalder Studenten nach Schwerin.

9:02 (Busse aus Greifswald): Alle sind jetzt auf der Autobahn.

9:04 (Landtag): Die Sitzung beginnt.

9:05 (Busse): Marian Wurm, ehemaliger StuPa-Präsident, ist ein Busbetreuer und macht Durchsagen. Ankunft ist gegen 11 Uhr. Die Rückfahrt ist um 14:30 Uhr.

9:08 (Busse): Info für alle Mitfahrer: Jeder Student muss bei der Rückfahrt in den gleichen Bus einsteigen und die Marke mit der Busnummer vorzeigen.

Im Landtag hat die Sitzung begonnen und erste Redebeiträge werden gehalten.

Im Landtag hat die Sitzung begonnen und erste Redebeiträge werden gehalten.

9:09 (Busse): Bus 13 muss ohne Kaffee auskommen: Die Becher sind schon alle.

9:15 (Busse): Der StuPa- Präsident erhält per SMS die Nachricht, dass Ministerpräsident Erwin Sellering die Petition nicht wie geplant auf der Kundgebung entgegennehmen kann, da er in Berlin in den Koalitionsverhandlungen steckt.

9:15 (Landtag): Die Redebeiträge haben begonnen. „Die Hochschulen sind die sinnvollsten Einsatzmittel gegen den demografischen Wandel“, so der Rektor der Rostocker Universität Schareck.

9:20 (Rostock): Etwa 500 Studenten sollen im Sonderzug von Rostock nach Schwerin sitzen. Allerdings erreichte den StuPa-Präsidenten aus Greifswald die Nachricht, dass die Lok ausgefallen sein soll. Auf Twitter ist bisher nur von einer Verspätung zu lesen.

9:24 (Rostock): Der Sonderzug ist jetzt laut Twitter mit 20 Minuten Verspätung los gefahren. Die Stimmung soll gut sein und sogar Musik sei mit an Board.

9:25 (Schwerin): In der Landeshauptstadt wird sich derweilen gefragt, ob der Start der Demo nun etwas nach hinten verlegt wird, da der Sonderzug später eintreffen wird.

9:26 (Busse): In den Bussen geht die Petition Bildung braucht herum und wird fleißig unterschrieben.

9:29 (Landtag): Frau Weber ergreift das Wort und führt an, dass die finanziellen Zusagen, die das Land MV geäußert habe, nur einen Bruchteil der Mehrbedarfe abdecken würden. Zu den geplanten Konsequenzen erklärt sie, dass „ganz konkret 44 Stellen vakant gehalten werden. Das sind genau die Stellen, die für Lehre und Forschung wichtig sind.“ Sie droht: „Da bricht uns eine ganze Generation an neuen Hochschullehrern weg.“ Weber beruft sich auch auf das „Konnexitätsprinzip“, das besage, dass der der Vorschriften aufgibt, sich auch um die Mittel zur Ausführung kümmern muss.

9:29 (Busse): Während einige die Busfahrt nutzen, um sich von dem frühen Aufstehen zu erholen, schwebt die Demo als Gesprächsthema durch die Busse. Doch nicht alle unterhalten sich darüber: Masterstudenten, die unbedingt Bachelorprüfungen ablegen wollen oder Geschichten hinter dem Tresen, gibt es ebenfalls zu hören.

9:30 (Neubrandenburg): Auch von hier hat sich nach unseren Informationen ein voller Bus auf den Weg nach Schwerin gemacht.

9:30 (Busse): In den Bussen befinden sich aber nicht nur Greifswalder. Leo Miguez ist Stralsunder Student und ist heute morgen per Zug mit einigen Freunden nach Greifswald gekommen. Er will demonstrieren, „weil Bildung eine Sache aller Jugendlichen ist, egal woher man kommt und wo man lernt“, drückt er seine Solidarität aus.

Die vielen Menschen im Zug aus Rostock müssen auch auf dem Boden platz nehmen. Quelle: Elisabeth Woldt

Die vielen Menschen im Zug aus Rostock müssen auch auf dem Boden platz nehmen. Quelle: Elisabeth Woldt

9:35 (Busse): StuPa-Präsident Milos ist mit dem Start in Greifswald zufrieden und bester Laune: „Soviele Studierende haben sich das letzte Mal 2010 zur Arndt-Debatte für die Zukunft ihrer Universität interessiert.“ Ärgerlich sei nur, dass das Schulamt den Schülern die Teilnahme an dem Bildungsprotest verboten habe. „Kann man denn das MV Schulgesetz über das  Grundgesetz stellen?“, fragt er zynisch.

9:38 (Landtag): „Wir sind eine tragende Rolle für Gesellschaft und Kultur“, rechtfertigt der Neubrandenburger Rektor Teuscher die Existenz seiner Hochschule.

9:40 (Landtag): Die Vertreter der Rostocker Hochschule für Musik und Theater finden es „ein Unding, dass die Universitäten sich verteidigen müssen, dass sie existieren und Geld brauchen.“ Von draußen schallt der Soundcheck für die Demo herein.

9:45 (Zug aus Rostock): Laut einem Post bei Twitter befinden sich wohl 930 Leute im Sonderzug nach Schwerin. Laut Informationen des StuPa-Präsidenten aus Greifswald sollen es 950 sein.

9:50 (Schwerin): Gestern hat das Schulamt in Schwerin allen Schülern die Teilnahme an der Demonstration untersagt. Begründet wurde dies damit, dass die Schulpflicht wichtiger sei als das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit. Auch ein Redakteur bestätigt gerade noch einmal, dass es keine Freistellung für die Schweriner Schüler gegeben hat.

9:53 (Landtag): An der Hochschule für Musik und Theater scheint der Mangel wirklich akut. „Wir können bald Eimer in die Räume stellen“, berichtet Rektorin Susanne Winnacker. In Wismar könne man das Defizit selbst mit den Rücklagen ausgleichen. Man wünsche sich aber primär mehr Autorität für die Hochschulen, äußert Rektor Norbert Grünewald.

Ein kleiner Eindruck aus einem der Busse von Greifswald nach Schwerin.

Ein kleiner Eindruck aus einem der Busse von Greifswald nach Schwerin.

9:54 (Busse): Nun geht das Gerücht in einem Bus um, dass ein anderer Bus an einer Tankstelle hält, um diverse Getränke zu kaufen.

9:55 (Busse): In Bus zwei gibt es wohl weder Kaffee noch Lunchpakete. Zum Glück ist die Fahrt nicht zu lang.

9:58 (Landtag): Nun spricht Professor Biffar aus Greifswald. Er ist der Chef der Universitätsmedizin. „Wir sind der größte Arbeitgeber der Region und stellen uns dem demografischen Wandel.“ Zur Finanzierung beklagt er, dass er „einen Euro nicht zweimal ausgeben kann.“

10:03 (Landtag): Bildungminister Brodkorb spielt lieber mit seinem Handy, während der Vertreter des AStA Rostock Björn Hertle von seinen eigenen Erfahrungen aus der Universität berichtet.

10:05 (Landtag): Der AStA Greifswald ist durch ihre Vorsitzende Johanna Ehlers vertreten. Diese weist auf die rege Teilnahme der Greifswalder Studenten bei der Demo hin. Uns erreicht derweil die Nachricht, dass die Rostocker den Zug fast sprengen, da dort von 1.000 Demonstranten die Rede ist.

10:06 (Landtag): Johanna schließt mit dem altbekannten Slogan:“Bildung braucht Priorität!“

10:08 (Schwerin): Am Bahnhof ist gerade ein RE aus Wismar eingetroffen. Demonstranten waren dort jedoch nicht drin.

10:10 (Ticker-Zentrale): Dank wunderbarer Menschen hier, ist jetzt auch die Ticker-Zentrale mit frischem Kaffee ausgestattet.

Am Hauptbahnhof in Schwerin ist der Sonderzug aus Rostock mit etwa 1000 Leuten um 10:20 angekommen.

Am Hauptbahnhof in Schwerin ist der Sonderzug aus Rostock mit etwa 1000 Leuten um 10:20 angekommen.

10:14 (Zug aus Rostock): Der Zug ist fast in Schwerin und es sind auch laut Aussagen aus dem Zug etwa 1.000 Leute darin.

10:15 (Busse): Einige Busse machen mal kurz Pause an der Raststätte Fuchsberg. Es sind noch 65 Kilometer bis in die Landeshauptstadt. Aus einem anderen Bus ist der Wunsch nach einem kurzen Stopp zu vernehmen. Allerdings wird da wohl nicht gehalten.

10:17 (Busse): Nun wurde auch in Bus 2 der Wunsch erhört und es wird eine Pinkelpause gemacht. Nebenbei wird die Busbesatzung wohl noch von circa 5.000 Gänsen begleitet, auch auf dem Weg nach Schwerin.

10:20 (Schwerin): Der Sonderzug aus Rostock ist eingetroffen.

10:25 (Schwerin): Mit einer halben Stunde Verspätung, dafür aber mit viel Radau, kamen die Rostocker mit ihrem Sonderzug an. Die Polizei vor Ort schätzt, dass es 650 bis 700 Personen sind. Die Angaben aus dem Zug sind immer noch bei fast 1.000.

10:27 (Landtag): Die hohen Verwaltungskosten in Rostock kritisiert der Vorsitzende des Studierendenrates der Hochschule für Musik und Theater. Es sei für viele Studenten schon schwer, diese zu stämmen. Stephanie Bachmeier, Vorsitzende des AStA der Hochschule Wismar beklagt, dass es zu viele befristete, statt unbefristete Arbeitsverträge gebe. „Wir müssen Anreize schaffen, dass die Studenten nach dem Studium in MV bleiben.“

10:28 (Landtag): Jetzt wird übergeleitet zu Herrn von Malottki. Er ist als Vertreter für die LKS anwesend. „Ich spreche hier heut im Namen aller Studierendenschaften in Mecklenburg-Vorpommern“, beginnt Erik von Malottki, heute ganz formell in weißem Hemd.

Etwa 1000 Teilnehmer ziehen los mit dem Ziel Landtag in Schwerin.

Etwa 1000 Teilnehmer ziehen los mit dem Ziel Landtag in Schwerin.

10:28 (Schwerin): Die Kundgebung hat begonnen.

10:30 (Busse): Der StuPa-Präsident Milos Rodatos nutzt unterdessen auf der letzten Bank die übrige Zeit, um sich auf seine Rede vorzubereiten.

10:32 (Schwerin): AStA-Referent Tino Reuter begrüßt die Menge und ist entschlossen loszugehen. Kurz darauf zieht der Zug los.

10:32 (Landtag): „Es ist die einzige Chance des Bundeslandes, die Hochschule zu halten und somit gegen die Vergreisung und den Arbeitskräftemangel von MV zu wirken“, warnt Erik und schließt (als hätten sich die Studenten abgesprochen, wie seine Vorredner) mit „Bildung braucht Priorität“.

10:38 (Schwerin): Die Polizei spricht weiterhin nur von etwa 600 Teilnehmern.

10:40 (Schwerin): Wie bei jeder Demo: Hinten wird musiziert und getanzt, vorne nur gepfiffen.

10:40 (Busse): Es sind noch 37 Kilometer bis nach Schwerin. Bus 3 wird an der Werdastraße ankommen, die anderen Busse anscheinend auch. Also nahe der Nr. 4 auf dem Max. Dieser Ort befindet sich nur unweit vom Schloss entfernt.

Viele Fahnen sind im Demonstrationszug durch Schwerin zu erkennen.

Viele Fahnen sind im Demonstrationszug durch Schwerin zu erkennen.

10:42 (Schwerin): Fahnen von der Grünen Jugend, die Linke und DGB dominieren das Farbspektatkel. Die Jusos aus Rostock haben selbstgemalte Schilder dabei.

10:43 (Landtag): Die Diskussionsrunde wurde eröffnet. Es wurde bereits auch schon Wohlwollen der Ausschussmitglieder gegenüber der Demonstration gezeigt.

10:45 (Schwerin): Jan Meßerschmidt, Pressesprecher der Universität Greifswald ist auch hier. Er hat unseren Ticker gelesen und „findet es richtig Klasse, das noch soviele Studenten aus Greifswald  kommen werden. Es ist wichtig, dass sie heute hier sind zum Demonstrieren.“ Auch über die große Zahl an Rostockern freut er sich.

10:50 (Busse in Schwerin): Die Busse aus Greifswald trudeln nach und nach in der Landeshauptstadt ein.

10:55 (Busse in Schwerin): Nach der Ankunft werden noch fleißig Plakate gemalt.

10:57 (Schwerin): Passantin: „Das ist ja wirklich beeindruckend, so eine große Demonstration habe ich hier noch nie gesehen. Ich muss jetzt leider zur Arbeit, das würde ich mir gerne weiter ansehen. Sonst stehen die immer nur vor den Ministerien.“

10:58 (Landtag): Zur Zeit werden Besoldungsgesetze und befristete Stellen diskutiert. Die Hochschulleiter sind sich einig: „Wir brauchen wissenschaftliche Mitarbeiter.“

11:00 (Schwerin): Auf einem Schild bei der Demo ist zu lesen: „Heute Goethe, morgen Bohlen.“ Kreativität kann den Studenten durchaus zugestanden werden.

Nach der Busfahrt werden noch schnell ein paar Schilder gemalt.

Nach der Busfahrt werden noch schnell ein paar Schilder gemalt.

11:00 (Busse): Einige Busse verlassen gerade die Autobahnausfahrt Schwerin Ost. Es sind noch 9 Kilometer nach Schwerin.

11:02 (Schwerin): Der Demonstrationszug stoppt auf dem Marienplatz und wartet wohl auf die Greifswalder, die am Schloss angekommen sind und nun dazustoßen sollen.

11:05 (Landtag): „Falls sie sich wundern, dass es nicht wärmer wird hier drinnen? Die Heizung ist ausgefallen“, erfahren wir vom Leiter des Finanzausschusses Torsten Koplin.

11:06 (Schwerin): Ein wenig Verwirrung herrschte bei den Demonstranten. Nach mehreren Minuten warten, zieht der Zug weiter in Richtung Schloss, da einige Busse noch nicht einmal in Schwerin angekommen sind. Die Polizei hat dies wohl angewiesen.

11:09 (Schwerin): An der Staatskanzlei gibt es gerade eine Zwischenkundgebung. Der Demonstrationszug der Rostocker ist auf dem Weg dorthin. Hier soll StuPa-Präsident Milos Rodatos sprechen.

11:15 (Schwerin): “Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut“, wird skandiert. Ganz vorne im Demonstrationszug ist der Rostocker Prorektor für Studium und Lehre. Das Schloss ist bereits in Sichtweite für die Teilnehmer.

Die Greifswalder Studenten sind nund auch bei der Demo.

Die Greifswalder Studenten sind nund auch bei der Demo.

11:16 (Schwerin): Erste Greifswalder stoßen dazu. Auch der Studiendekan der Philosophischen Fakultät Professor Donges ist mit dabei.

11:17 (Busse in Schwerin): Der letzte Bus mit dem StuPa-Präsident Milos Rodatos erreicht Schwerin. Gleich sind alle an der Staatskanzlei.

11:20 (Schwerin): Die Polizei spricht nun von 2.000 Teilnehmern.

11:24 (Demo in Schwerin): Auch der Bus aus Neubrandenburg ist mit circa 60 bis 70 Leuten angekommen.

11:26 (Demo): Wismar ist wohl mit zwei Bussen und circa 95 Leute vor Ort. Der Demonstrationszug hat kurz vor dem Kundgebungsort gestoppt.

Vorsitzender des Finanzaussschusses Torsten Koplin.

Vorsitzender des Finanzaussschusses Torsten Koplin.

11:27 (Landtag): Johannes Saalfeld, Bündnis 90/ Die Grünen, fragt nach, wer denn eigentlich dafür verantwortlich sei, dass wir so viele Studenten in MV haben. Professor Teuscher aus Neubrandenburg antwortet, dass alle Universitäten primär Studenten aus anderen Bundesländern haben. „Wir können nicht nur Landeskinder annehmen.“

11:28 (Demo): Milos redet mit dem Chef der Staatskanzlei Christian Pegel. Er schildert ihm den Inhalt der Demo.

11:30 (Ticker-Zentrale): Auf Grund der schnellen Berichterstattung erfolgt zurzeit keine Bearbeitung der Bilder. Also verzeiht die teilweise nicht 100-prozentig ansprechende Handyqualität. Nebenbei soll die Petition „Bildung braucht Priorität“ vorgestern die 10.000er Marke geknackt haben!

11:32 (Demo): Der Staatssekretär des Bildungsministeriums Sebastian Schröder bekommt die 10.000 Unterschriften überreicht. Er nimmt sie gerne entgegen.

Stupa-Präsident Milos Rodatos überreicht dem Staatssekretär des Bildungsministeriums Christian Pegel einen Gutschein mit 10.000 Unterschriften unter der Petition "Bildung braucht".

Stupa-Präsident Milos Rodatos überreicht dem Staatssekretär des Bildungsministeriums Sebastian Schröder einen Gutschein mit 10.000 Unterschriften unter der Petition „Bildung braucht Priorität“.

11:33 (Demo): Der AStA Rostock spricht schon von 3.000 Demonstranten bei Twitter. „AStA Uni Rostock @AStA_Rostock 3.000 Leute (der Wahnsinn) vor der Staatskanzlei! #uniretten“

11:34 (Landtag): Professor Biffar berichtet, dass „wir als Erstwunsch Greifswald nicht das Problem haben, dass die Studenten nicht bei uns studieren wollen. Wir können sie nur nicht ausreichend ausbilden.“

11:35 (Landtag): „Wir wollen hohe Anmeldequoten, so wie die Medien hohe Einschaltquoten. Wir freuen uns darüber“, so Rektorin Weber.

11:36 (Ticker-Zentrale): 6.000 der Unterschriften kommen aus MV.

11:37 (Demo): Der Staatssekretär bietet Gespräche für heute an. “Vielen Dank für das Angebot, aber wir sind heute zum Demonstrieren hier“, antwortet Milos Rodatos.

11:40 (Demo): Die Teilnehmer ziehen jetzt zur Abschlusskundgebung auf den Schlossplatz.

11:45 (Demo): Der Zug ist jetzt am Schlossplatz angekommen.

11:47 (Landtag): „Eine plausible Interpretation könnte sein, dass das Land MV so viele Medizinstudenten hat. Deshalb sind wir im Bundesschnitt weiter oben, obwohl wir eventuell in allen anderen Fächern unterfinanziert sind.“ So einsichtig zeigt sich der Wirtschaftsprüfer Schramm von der PricewaterhouseCoopers AG.

11:49 (Demo): Milos Rodatos beginnt mit seiner Rede. Er verkündet: „3.000 Menschen sind hier.“ Die meisten seien aus Rostock angereist. Weitere Redebeiträge werden angekündigt.

11:50 (Demo): Der StuPa-Präsident kritisiert in seiner Rede, dass Schüler nicht teilnehmen konnten wegen eines Verbots der Schulämter, welche die Schulpflicht über das Demonstrationsrecht stellten. Darauf erschallen „Buh-Rufe“. “Solche Schulämter brauchen wir hier in MV nicht.“

11:52 (Demo): Für alle Teilnehmer gibt es wohl gratis Essen inklusive Streuselschnecken.

11:52 (Landtag): Alle Hochschulen sind sich einig. „Ich glaube, ich spreche hier für alle Hochschulen des Landes, wenn ich sage, dass wir die Abschaffung des Kooperationsverbotes begrüßen würden“, appelliert Schareck.

11:53 (Demo): Milos erläutert in seiner Rede noch einmal das Defizit der Hochschulen. Er fordert die Leute auf, so laut wie möglich zu sein, um den Politikern im Schloss klarzumachen, dass hier etwa 3.000 Demonstranten stehen. „Allen Hochschulen in der Region fehlen derzeit etwa 40 Millionen Euro. Eine Kürzung an den Hochschulen, ist eine Einsparung an der Zukunft.“

3.000 Demonstranten vor dem Landtag. Quelle: Grüne Fraktion MV

3.000 Demonstranten vor dem Landtag. Quelle: Grüne Fraktion MV

11:55 (Demo): Die Verpflegung scheint doch nur für Rostocker Studenten zu sein. Schade für alle anderen. Aber es gab ja Lunchpakete.

11:59 (Landtag): Lobende Worte für das Bundesland von Professor Biffar, da MV als eines der einzigen Länder gegen die Föderalismus-Reform gestimmt habe. „Man hat wohl die Konsequenzen kommen sehen.“

12:00 (Demo): Der nächste Redner aus dem AStA Rostock nutzt seine Redezeit für eine kleine Vorlesung.

12:05 (Landtag): Als einziger Student, der die Fahne der Studierendenschaften hier im Landtag hochhält, führt Erik von Malottki Bayern als Beispiel für einen guten Bildungsstandort an. Er wirbt dabei auch gleich noch für die Petition „Bildung braucht Priorität“ und für die Abschafffung des Kooperationsverbotes.

12:11 (Demo): Jetzt spricht die Vertreterin aus Wismar. Ganz hinten ist sie schwer zu verstehen. Karolin spricht gerade von schlechter Work-Life-Balance in MV. Universitäten und Hochschulen könnten da gegensteuern. Das Land tue aber zu wenig und nutze seine Chance nicht. Die Rednerin von der GEW erzählt: „Wenn ich nicht zu einem Seminar gehen kann, weil es voll ist, dann hindert mich das an meiner Selbstbestimmungsfähigkeit.“ Das Humboldtsche Bildungsideal spiele heute keine Rolle mehr. „Wir brauchen endlich eine Antwort vom Land angesichts der stetig steigenden Studierendenzahlen.“

Blick auf die Demo in Schwerin vom Balkon des Staatstheaters.

Blick auf die Demo in Schwerin vom Balkon des Staatstheaters.

12:13 (Demo): Nach ihr folgt der DGB. „Man wird begrenzt darin, was man wählt, will man nur auf Punkte schauen.“ Dabei bezieht sich die Rednerin auf die ECTS-Punkte im Bildungssystem.

12:15 (Landtag): Von der Demo kommt im Landtag nicht viel an. Anscheinend sind die Demonstranten zu leise!

12:17 (Demo): Nicht jeder hört aufmerksam den Rednern zu. Am Rande wird von einigen wenigen lautstark „Malle für alle“ skandiert.

12:20 (Demo): Als „ein wichtiges Zeichen“ bezeichnete Professor Wolfgang Joecks, Prorektor für Studium und Lehre, die Demonstration in Schwerin. Damit werde der Politik deutlich gemacht, dass die Hochschulen mehr Finanzmittel bräuchten. „Wir laufen sonst auf ein großes, strukturelles Problem zu.“

12:22 (Demo): Magdalene Majeed vom AStA Greifswald meint: „Wir bringen Farbe in das Land!“ Sie zählt die Folgen der Unterfinanzierung auf und fordert Sellering auf, die Studenten zu unterstützen. Die Menge sieht das auch so und jubelt.

12:25 (Demo): Magdalene Majeed fährt fort und fragt die Menge: „Was wäre MV ohne seine Schülerschaften  und Studierendenschaften?“ Und antwortet sogleich: „Nicht viel!“ Dafür gibt es viel Applaus. „Durch Stellenstreichungen schrumpfen die Unis und verlieren an Attraktivität“, prognostiziert sie. „MV ist ein Magnet für Bildung geworden und das muss so bleiben. Herr Sellering, überlegen sie sich genau was sie tun!“

Für Greifswald sitzen Frau Weber und Herr Flieger im Landtag.

Für Greifswald sitzen Frau Weber und Herr Flieger im Landtag.

12:26 (Demo): Professor Donges erzählt, dass die Dozenten aus Greifswald auch alle in ein Auto gepasst hätten. Gerade einmal eine handvoll sind in Schwerin.

12:27 (Landtag): Bildungsminister Brodkorb nimmt heute passiv am Geschehen teil und schüttelt gelegentlich den Kopf. Andere Bilder sind uns noch vom Tauziehen im Kopf.

12:30 (Demo): Ein paar Demonstranten verlassen den Platz, während die Band „Minitimer Katzenposter“ angefangen hat zu spielen.

12:34 (Landtag): Begriffe wie „strukturelles Defizit“, „Personalstellenregelungen“ und „Lehrauftragshonorare“ schwirren im Raum herum.

12:35 (Demo): Das Lied läuft gerade in Schwerin.

12:41 (Demo): Kommentar von Milos Rodatos zur Demo bisher: „Man ist das heftig hier!“

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In Schwerin gibt es heute viele kreative Schilder, Banner und Plakate zu sehen.

12:45 (Landtag): Erik von Malottki spricht auch die Wohnraumproblematik in Greifswald an. Doch diese solle in einer anderen Sitzung besprochen werden.

12:47 (Landtag): „Studierende in MV sind auch wichtig für die antifaschistische Haltung, die ja auch im Landesgesetz verankert ist“, erinnert Erik von Malottki.

12:49 (Demo): Als Amtsträger muss Milos Rodatos nicht nur Reden halten. Hinter der Bühne ließ er sich zu einem „Feigling“ einladen.

12:50 (Landtag): „Zivilcourage und kulturelles Leben sei abhängig von der Ausfinanzierung der Universitäten“, merkt Erik von Malottki an. Michael Schulz aus Neubrandenburg schließt sich dem an und hofft, dass die Ausschussmitglieder „das auch gerade hören und nachher auch mit runterkommen.“

12:51 (Demo): Der Platz ist inzwischen erstaunlich leer. Wohin sind nur alle so schnell verschwunden?

Die Redepausen werden auch genutzt um Frisbee zu spielen.

Die Redepausen werden auch genutzt um Frisbee zu spielen.

13:00 (Landtag): „Somit sind wir am Schluss der Anhörung“, schließt Koplin. Sie wollen jetzt in den Fraktionen diskutieren. Er erwarte Änderungsanträge aus den Fraktionen. Der Finanzausschluss hat fertig getagt.

13:02 (Demo): Die Sonne ist hinter den Wolken verschwunden und es ist unglaublich kalt. Die Demo scheint sich langsam dem Ende zu nähern.

13:24 (Demo): Die Landesvorsitzende der Jusos spricht.“Was haben wir davon,wenn das Land schuldenfrei wird, aber der Bildungssektor verfällt?“,fragt sie.

13:26 (Demo): Die Sonne kommt hervor und auch der Platz füllt sich wieder.

13:28 (Demo): Gerade kam die AStA-Vorsitzende aus Greifswald, Johanna Ehlers, aus der Anhörung des Landtags. Gegenüber dem webMoritz erklärt sie: „Ich habe das Gefühl, dass die Problemeatik in allen Fraktionen angekommen ist. Es sind die richtigen Fragen gestellt worden. Das war nur eine Anhörung, aber ich glaube, da kann wirklich noch etwas passieren.“ Erik von Malottki fügt hinzu: „Alle waren der Meinung, dass die Unis mehr Geld brauchen.“

Johanna Ehlers, Vorsitzende des AStA Greifswald, im Finanzausschuss

Johanna Ehlers, Vorsitzende des AStA Greifswald, im Finanzausschuss

13:30 (Landtag): Die Pressekonferenz wird um 14 Uhr stattfinden. Auch von dort wird es noch die wichtigsten Infos geben.

13:30 (Demo): Die nächste Rednerin prangert die realitätsferne Politik an. Sie ist die Landesvorsitzende der Grünen Jugend.

13:32 (Demo): Sie führt weiter aus: „Laut alter Prognosen sollten in Rostock 9.000 Studierende eingeschrieben sein – tatsächlich sind es aber 15.000!“

13:33 (Demo): Auf der Bühne agitiert derweil Martin Grimm (SDS) mit seiner üblichen Kapitalismuskritik. „Zu hohe Kosten an allen Stellen ziehen den Studierenden das Geld aus der Tasche. Kredite lassen uns in eine Schuldenfalle fallen, aus der wir ein halbes Leben nicht herauskommen.“ Und weiter: „Bildung krepiert, überall wo das Kapital regiert. Widerstand ist gerechtfertigt!“

13:39 (Demo): Jetzt spricht Katharina von den Jusos Rostock. „Bildung ist unser höchstes Gut (in MV, Anm d. Red.) und muss es bleiben!“

13:40 (Demo): Mignon Schwenke redet. Die Linke sichert den Studenten ihre Unterstützung zu. Allen Fraktionen sei der Ernst der Lage bewusst. Viele Demonstranten sind wieder zurück von ihrem Einkaufsbummel.
Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD), weiter Landtagsabgeordnete und Studierendenvertreter auf der Bühne.

Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD), weiter Landtagsabgeordnete und Studierendenvertreter auf der Bühne.

13:40 (Demo): Brodkorb wurde gerade gesichtet. Er steuert auf die Bühne zu.

13:42 (Demo): Gerade sind die Studierendenvertreter, die im Landtag saßen, auf der Bühne. Erik von Malottki erklärt, dass alle Sachverständigen sich für mehr Geld eingesetzt gaben. Minister Brodkorb folgt den Aufforderungen und betritt die Bühne. Er teilt aber gleich mit, dass er nur wenig Zeit hätte.

13:43 (Demo): Erik von Malottki betont: „Ich hoffe,dass alle Landtagsmitglieder nun mitbekommen haben,wie wichtig uns die Bildung ist.“

13:48 (Demo): Brodkorb bedankt sich, dass die Studierenden schon vor Monaten auf das Defizit aufmerksam gemacht haben. Sonst hätte er es nicht so mitbekommen. „Das Kooperationsverbot muss fallen. Ich nehme jede Million mit, die ich kriegen kann. Allerdings kann dieses Geld nicht nur vom Land kommen.“

13:50 (Demo): Der Minister erklärte sich bereit an einer Diskussion teilzunehmen und möchte an dieser Stelle nicht alle Argumente ausführen.

13:50 (Demo): Langsam geht die Demonstration zu Ende. Milos Rodatos steht wieder am Mikrofon und bedankt sich bei allen Teilnehmern: „Ihr habt super Demo-Wetter mitgebracht. Hier herrscht eine super Stimmung, ich glaube da war auch Alkohol im Spiel. Vielen Dank!“ Er ist sichtlich froh, dass alles gut lief. Nun beginnt das letzte Konzert, danach, gegen 15 Uhr, beginnt für die Greifswalder die Heimreise.

14:00 (Landtag): Die Pressekonferenz startet.

14:00 (Demo): Als letzter Redner trat Dr. Hikmat Al-Sabty auf. Er ist Abgeordneter für DIE LINKE und Mitglied des Finanzausschusses. „Die Anhörung war sachlich, ich denke, dass vieles in den Köpfen hängen geblieben ist. Ich drücke euch die Daumen.“

Erik von Malottki (links) bei der Pressekonferenz.

Erik von Malottki (links) bei der Pressekonferenz.

14:02 (Landtag): „Das Ergebnis der Anhörung ist, dass alle Beteiligten sich einig waren, das die Hochschulen unterfinanziert sind“, so Erik von Malottki bei der offiziellen Pressekonferenz. „Uneinigkeit herrschte nur in Bezug auf die Mediziner.“

14:04 (Landtag): Von Malottki kritisiert jedoch, dass den Schülern in MV untersagt wurde, an der Demo teilzunehmen. Schulpflicht wurde höher eingestuft als Demonstrationspflicht.

14:06 (Landtag): Als positives Zeichen sieht von Malottki den heute veröffentlichten Appell der politischen Jugendorganisationen: Grüne Jugend, Jusos, linksjugend solid und der JU.

14:14 (Landtag): Als großes Problem sieht Annett Lindner von der GEW auch die unstandardisierten Personalverträge für wissenschaftliche Mitarbeiter.

14:17 (Landtag): „Sollte die Finanzierung nicht aufgestockt werden, reden wir von einem Rückbauprogramm an Studenten. Das heißt die Studentenzahl in MV wird sinken,“ warnt von Malottki.

14:21 (Landtag): Auf die Frage der Signalwirkung der Demo in Schwerin, lautet die Antwort von Isabell Pejic (StuRa Rostock), dass die Studierendenschaften weiter kämpfen werden. „So lange bis wir ernst genommen werden und sich etwas ändert.“

14:25 (Landtag): Als anderes Projekt wurde auf Bundesebene die Petition „Bildung braucht Priorität“ initiiert.

14:27 (Landtag): Die Pressekonferenz ist jetzt vorbei. Die lässige Landtagcrew bedankt sich für eure Aufmerksamkeit.

14:28 (Schwerin): Die Studenten machen sich langsam auf den Heimweg. Die Busse nach Greifswald fahren aber erst gegen 15 Uhr ab.

14:32 (Schwerin): Team „Schlaflos“ macht sich nun tiefgefroren auf zurück nach Greifswald. Sobald das Schlafdefizit und der Wärmeverlust ausgeglichen wurde, gibt es noch weitere Infos und Bilder zur heutigen Demo.

14:36 (Ticker-Zentrale): Auch von hier wird sich ganz herzlich verabschiedet. Wir wünschen allen Demonstranten einen guten Heimweg. An alle Busfahrer: Haltet durch bis zur Abfahrt und erfriert nicht. Wie eben schon angesprochen, wird es später noch weitere Bilder und Informationen zu dem gesamten Tag geben.

14:45 (Nachtrag): Die Kundgebung ist zu Ende. Die Greifswalder Studenten gehen zu ihren Bussen, die Rostocker zum Bahnhof. Die Busse fahren kurz danach los.

21:13 In dieser Galerie folgen ein paar Impressionen des heutigen Tages, beginnend beim Demo-Start am Schweriner Hauptbahnhof.

 

Folgende Redakteure sind an diesem Ticker beteiligt: Anne Sammler, Corinna Schlun (lässig im Landtag), David Vössing, Anton Walsch, Katrin Haubold, Leonard Mathias, Carolin Kock (begeistert in den Bussen aus Greifswald), Natalie Rath, Mounir Zahran, Simon Voigt (schlaflos in Schwerin), Johannes Köpcke (tippt in der Ticker-Zentrale)

Fotos: Katrin Haubold, Leonard Mathias, Natalie Rath, Corinna Schlun, David Vössing, Mounir Zahran, Simon Voigt

19:45 Rechtschreibkorrektur abgeschlossen.

Comments

  1. Blackened    

    Danke für die Berichterstattung. Ich finde sie durchaus gelungen, aber an zwei Stellen grauenhaft:
    a) Alle Redner und das Geschehen draußen wie drinnen werden/wird erwähnt – aber wo bleibt André Marschke, der den vielleicht kreativsten Redebeitrag brachte?
    b) Der Fokus auf Kaffee und Lunchpaketen. Was soll das? Das ist genau der Kram, den "erwachsene" Leute lesen und dann (mit Recht!) den Kopf schütteln und sich fragen, ob das denn alles ist, was Studenten heutzutage interessiert…? "Krieg ich nichts zu essen, bin ich auf der Demo schlecht gelaunt", oder was? Es fügt dem Beitrag journalistisch eher Leid zu, dass wir jetzt alle wissen, wann genau welcher Bus eine Pinkelpause machte.

  2. SoerenHGW    

    Kann mal bitte jemand den Fehler bei 11:32 Uhr und auf dem Foto daneben korrigieren? Bildungsstaatssekretär ist Sebastian Schröder (der mit den Haaren) und Christian Pegel (der ohne Haare) ist Chef der Staatskanzlei. Danke.

  3. 73isthebestnmbr    

    +1
    Sieht vielleicht kleinlich aus, ist es aber nicht. Wer Respekt von Schwerin verlangt, muss ihn auch selbst zu gewähren bereit sein. Dazu gehört auch, Name und Amt zutreffend zu verknüpfen. Übrigens, dass Herr Pegel – vormals Rechtsanwalt in Greifswald – unlängst zum CdS ernannt wurde, ging auch durch die Greifswalder Lokalpresse. Hence, the fauxpas could have been avoided.

    Davon ab: Starker Auftritt der Studierenden für ihre Universitäten, chapeau!

    1. Christoph_Boehm    

      Ganz davon abgesehen, dass besagter Chef der Staatskanzlei auch einmal Chef des Greifswalder AStA war.

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