von Gabriel Kords | 14.04.2009
Am kommenden Donnerstag lädt die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion nach Greifswald ein. Die Veranstaltung, die sicher nicht zufällig im Vorfeld der Europa-Wahlen im Juni stattfindet, trägt den Titel „Aufstehen für ein soziales Europa“. Redner sind Prof. Dr. Alparslan Yenal (FU Berlin/ Universität Leipzig) und die Europapolitikerin Sylvia Radtke aus Damshagen.
Die Veranstalter teilen über die Veranstaltung mit:
Europa wird nur dann zu einer wirklichen Einheit zusammenwachsen, wenn der soziale Zusammenhalt gelingt. Europa muss deshalb wirtschaftliches Wachstum mit sozialem Ausgleich verbinden.
Ganz besonders geht es um ein gemeinsames europäisches Bewusstsein für gute Arbeit und für nachhaltige Sozialsysteme.
Gute Arbeit bedeutet Arbeitnehmerrechte und Teilhabe, faire Löhne, Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie eine familienfreundliche Arbeitsorganisation.
In ganz Europa muss gelten: gleiche Lohn- und Arbeitsbedingungen für gleiche Arbeit am gleichen Ort! Weiterhin muss im EU-Vergaberecht die Zulässigkeit ökologischer und sozialer Kriterien bei der Vergabe öf-fentlicher Aufträge konkretisiert und erweitert werden.
Die Veranstaltung findet am kommenden Donnerstag, dem 16. April, um 19:00 Uhr im Café Lichtblick am Markt statt. Zunächst spricht Professor Yenal, um 19:30 folgt der Vortrag von Sylvia Radtke. Anschließend folgt bis 21:00 Uhr eine Diskussion. Die Leitung erfolgt durch Erik Gurgsdies von der Ebert-Stiftung.
Für die Veranstaltung bat die Friedrich-Ebert-Stiftung um eine Anmeldung bis zum 9. April. Da wir jedoch erst heute über den Termin informiert wurden, hat dieser Passus für interessierte Greifswalder vermutlich keine Bedeutung.
von Carsten Schönebeck | 30.10.2008

Zentraler Kritikpunkt Luthers an der Kirche: Die Rechtfertigungslehre (Bildquelle: amras_de via flickr)
„Die Rechtfertigungslehre“ – so das Thema der diesjährigen „Elefantenwoche“ der Studentenmission Deutschland, der Evangelischen – und der Katholischen Studentengemeinde Greifswald (smd, ESG und KSG).
Vom 3. – 5. November gestalten die drei christlichen Gruppen, wie in jedem Wintersemester, eine Veranstaltungsreihe zu einem überkonfessionellen Thema. Bei gemeinsamen Vorträgen und Workshops sollen die Unterschiede der Konfessionen respektiert, doch vor allem die Gemeinsamkeiten erkannt und verstanden werden.
In diesem Jahr dreht sich dabei alles um die sogenannte Rechtfertigungslehre. Die Frage, wie der Mensch als Sünder dennoch vor Gott gerecht werden kann war lange Jahre ein zentraler Streitpunkt zwischen Katholiken und Protestanten, hatte Luther doch gerade Ablasshandel und andere Wege der Schuldbefreiung in der katholischen Kirche angeprangert. Erst Ende der neunziger Jahre kam es zu einer Annäherung und einer gemeinsamen Erklärung um diesen theologischen Kernpunkt im christlichen Glauben.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen:
Am Montag, dem 3.November zur ESG in den Lutherhof (Lutherstr.8)
- 18:00 Uhr Abendbrot
- 19:00 Uhr Andacht
- 20:00 Uhr Vortrag von Landespfarrerin Christa Göbel: „Auf dem Weg nach Augsburg – Das Werden und die Unterzeichnung der Vereinbarung des lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche“
Am Dienstag, dem 4. November zur smd in die Baptistengemeinde (Brüggstr. 5)
- 19.30 Uhr: Begrüßung – Lobpreis – Andacht
- 20.00 Uhr: Thema: Bibelgespräche zu Texten über die Rechtfertigung; anschließend gibt es einen Snack
Am Mittwoch, dem 5. November zur KSG ins Gemeindehaus der Pfarrei St. Josef (Bahnhofstr. 15)
- 18:30 Heilige Messe (Kirche St. Joseph)
- 19.15 Uhr: Abendbrot
- 20.15 Uhr: Vortrag von Dr. Matthias Fenski (Ökumenebeauftragter des Erzbistums Berlin): „Die Rechtfertigungslehre – der theologische Inhalt der Vereinbarung zw. lutherischem Weltbund und Katholischer Kirche“
von Lisa Quschning | 27.05.2008
„Klimaschutz – der lange Weg zu Resultaten“ lautete das Thema des Vortrags, zu dem die Greifswalder Gruppe der European Law Students Association (ELSA) geladen hatte. Die Referenten Prof. Dr. Rodi, Juraprofessor an der EMAU, und Prof. Dr. Konrad Ott, Philosoph und Inhaber des Greifswalder Lehrstuhls für Umweltethik, schilderten den Zuhörern ihre Sicht auf den Klimawandel und die möglichen Chancen, den Wandel nicht so extrem wie errechnet ausfallen zu lassen. (mehr …)
von Jabbusch | 27.05.2008

Noch eine kurze Pressemitteilung aus dem AStA:
„Am 28. Mai (Mittwoch) wird um 18 Uhr im Hörsaal 1 in der Rubenowstraße 1 (Audimax) ein Vortrag zur politischen Lage des südasiatischen Landes Pakistan zu hören sein. Der Rostocker Professor für Internationale Politik- und Entwicklungszusammenarbeit, Jakob Rösel, wird die Frage „Pakistan: Ein Militärstaat nach der Wahl?“ aufwerfen und eine allgemeine Einschätzung liefern. (mehr …)
von Uwe Rossner | 22.05.2008
Psychoanalytische Betrachtungen von Mutter-Kind-Darstellungen aus sechs Jahrtausenden.
Am Freitag, dem 30. Mai 2008, um 20.00 Uhr wird die Karlsruher Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin Dr. Herta Harsch im Rahmen der Vortragsreihe „Psychoanalyse und Kunst“ im Koeppenhaus zu Gast sein, um über Mutter- und Kinddarstellungen in der bildenden Kunst zu referieren. (mehr …)